Das IPad2 im vierwöchigen Simyotour Test. Heute: Unboxing

Heute kam es an. Das IPad2 von Simyo, das sie mir freundlicherweise im Rahmen der Simyotour bereitgestellt haben, um es vier Wochen lang zu testen, zusammen mit einer Simyo Flat Internet Maximum.

Hier zunächst einmal das Unboxing des Pakets mit IPad2 und Simcard. Wie man es von Apple nicht anders kennt, alles sehr einfach und übersichtlich, dankenswerterweise aber von Simyo noch um Tasche und Schutzhülle fürs IPad2 ergänzt:

Erster Eindruck: Sehr performant, der Wechsel zwischen den Apps reagiert deutlich schneller als auf meinem Galaxy Tab 7. Etwas störend für mich, keine Übersichtsseiten mit Widgets, also keine Möglichkeit, direkt wichtige Daten und Infos zu sehen.

Jetzt werde ich das IPad erst mal mit möglichst vielen vergleichbaren Apps bestücken, um zu sehen, was die beiden Systeme unterscheidet. Parallel laufen erste UMTS Geschwindigkeitschecks und Verfügbarkeitschecks, was die Durchsatzraten der Netze von ePlus, Vodafone und O2 hier an meinem Standort angeht. (T-Mobile ggf. wenn ich einen Kollegen oder Freund finde, der noch dort einen Vertrag hat ;))

SIM Karte und Unterlagen von Simyo waren übersichtlich und verständlich, es klappte auch mit der Sim Karte alles sehr gut und das mobile Netz von Simyo war schnell einkonfiguriert. Für mich bislang ein überraschend positiver erster Eindruck, zumal ich das IPad2 bislang eher „kritisch“ gesehen hatte. Schauen wir mal, wie die Alltagstauglichkeit sich darstellt. Erste Testphase, ein gemütliches Wochenende zu hause mit Couchsurfen und Zeitung via IPad2 auf der Terrasse lesen 😉

Ein erster, noch nicht ganz repräsentativer Geschwindigkeitsvergleich zwischen O2, Vodafone und ePlus, jeweils an exakt der gleichen Raumposition mit exakt der gleichen Haltung ergab verblüffenderweise folgendes:

Ich bin verblüfft, Simyo/ePlus geht als klarer Sieger in meinem HomeOffice hervor. Liefert sogar 3g!

 

twago: Freelancingpotentiale im Arbeitsmarkt der Zukunft

Wie der Arbeitsplatz der Zukunft aussehen wird, lässt sich pauschal kaum prognostizieren. Angesichts der Branchendiversität und der hochkomplexen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt ist diesbezüglich kaum eine präzise Aussage zur mittelfristigen Zukunft zu machen. Dennoch können prägnante Trends auf dem Arbeitsmarkt ausgemacht werden: Arbeitplätze werden zunehmend virtualisiert und geografisch entgrenzt, Beschäftigungsverhältnisse flexibilisiert und allgemein ist eine immer höhere Dynamik zu verzeichnen. Als Kristallisationspunkt dieser Entwicklungen im Kontext vernetzter Digitaltechnik kann der Trend zum Freelancing gesehen werden.

Projektvermittlungsportale als neuer Job-Mediator

Im Zuge der Etablierung von Internet und World Wide Web wurden traditionelle Maßnahmen der Jobsuche bereits durch Job-Portale und Online-Kleinanzeigen erweitert. Mit dem immer tiefgreifenderen Einfluss, den das Internet auf unsere Gesellschaft ausübt und der damit wachsenden Bedeutung von sozialer Vernetzung und komplexer, digitaler Interaktion wurde allerdings ein weiterer Schritt in Richtung virtualisierter und globalisierter Arbeitsplatz provoziert. Projektvermittlungsplattformen bringen Freelancer und Unternehmen für projektorientierte Kooperationen zusammen. Dadurch können Freischaffende ihr Portfolio durch eine Vielzahl interessanter Projekte erweitern und die Vorteile eines flexiblen und selbstsouveränen Arbeitsalltags ausnutzen. Verbunden ist damit zwar auch ein gewisser Grad an Ungewissheit; der ständige Arbeitnehmerwechsel kann im Kontext einer einfachen und bequemen Bedienung der Plattform und einem großen Netzwerk an potentiellen Arbeitgebern allerdings auch als interessante Dynamik gesehen werden. Vor allem für dynamische Berufsfelder macht es Sinn sich durch Projektmitarbeit ständig neue Erfahrungen zu sammeln und neue Arbeitskontexte kennezulernen. Auch für Festangestellte, die ihr Arbeitsverhältnis nicht beenden und sich uneingeschränkt ins „Freelancertum“ werfen wollen, können so nützliche Erfahrungen zustande kommen.

Twago spezialisiert sich derzeit auf Programmierung, Design und andere Unternehmensservices wie Übersetzung, Suchmaschinenoptimierung und eCommerce. Freelancer können sich bei twago kostenlos registrieren und geben danach ihre Qualifikationen an. Unternehmen, die für ein bestimmtes Projekt noch einen geeigneten Experten benötigen, können dieses ebenfalls kostenlos ausschreiben und erhalten dann die Angebote der für das Projekt ausreichend qualfizierten Dienstleister. Zur Sicherstellung des reibungslosen Ablaufs stellt twago das safePay-System zur Verfügung, das über ein deutsches Treuhandkonto Bezahlungen abwickelt.

Das Freelancerpotential in der IT-Branche

Insbesondere Programmierer und IT-Experten verschiedenster Spezialisierung können von den neuen Möglichkeiten der netzbasierten Arbeitsvermittlung profitieren. Eine Vielzahl an IT-Projekten, wie beispielsweise die Entwicklung von Android- oder iPhone Apps, die Gestaltung von Websites und eCommerce-Lösungen bis hin zur Programmierung hochkomplexer Softwaresysteme, werden bei twago ausgeschrieben. Für Software-Entwickler ergeben sich durch die multinationale Ausrichtung der twago-Plattform ein potentiell weltweiter Pool an Arbeitgebern. Wie weit sich Freelancing tatsächlich als Arbeitsform durchsetzt, bleibt abzuwarten; mit dem Aufkommen von Projektvermittlungsplattformen wird die Bewältigung des Freelancer-Alltags jedenfalls um ein Vielfaches einfacher.

Gastautor: Kai Hoppenheidt, twago

Blogparade: Ich hab da mal eine Frage: Mutig sein, was heißt das eigentlich?

Wenn man Kinder hat, und sie nicht nur für den Arbeitsmarkt, sondern für das Leben vorbereiten will, dann wird man manchmal mit nicht ganz so einfachen Fragen konfrontiert.
Für mich aktuell: Was bedeutet es, mutig zu sein?

Daher diese Blogparade, in der es mich interessiert, wie ihr Mut definiert?
Ich habe dann immer dieses Bild vom 10 Meter Brett vor Augen. Wer ist da mutiger? Derjenige, der trotz grosser Angst springt? Oder derjenige, der umdreht, weil er nicht springen will, und sich dem Spott der Kameraden aussetzt?
Ich entdecke hier immer wieder zwei Lager. Die einen, die sagen, die Angst zu überwinden und dennoch zu springen wäre mutiger, und die anderen, zu denen auch ich gehöre, die sagen, etwas nicht tun wollen und dazu stehen, also herunterzuklettern ist mutiger.
Meine These. Es gehört mehr Mut dazu, seine eigenen Grenzen zu vertreten und auch meine Ängste zu akzeptieren. Dinge auch mal nicht tun, obwohl das Umfeld diese erwartet. Denn wenn ich das meinen Kindern vermittle, vermittle ich auch das Bewußtsein, dass man nicht jeden Bockmist mitmachen muss, nur weil die „Peer Group“ das cool findet.
Für mich sind auch die Menschen mutig, die ein „anderes Leben“ leben, das nicht zu dem aktuellen Bild eines „erfolgreichen“ Lebens passt, mutig. Mut heißt, seinen eigenen Weg zu gehen und sich nicht von Meinungen und Zielen anderer davon abbringen zu lassen.

Gerade in der IT, in der Forschung ist Mut oft der Ursprung für neue Entdeckungen und Entwicklungen. Und zwar der Mut zum Querdenken, zum darüber hinwegsetzen, was Mehrheitsmeinung ist. Wo wären wir, wenn ein Bill Gates oder ein Steve Jobs nicht den Mut gehabt hätten, die Ausbildung abzubrechen um das zu tun, was sie für richtig hielten. Das Wagnis war damals für das Umfeld sicher reiner Wahnsinn. Aber immerhin, sie sind ihren Weg gegangen, haben selbst bestimmt, wie sie leben wollen. Das kann auch schiefgehen. Aber das kann es auch, wenn ich nur dem Bild folge, das die Gesellschaft mir vorgibt. Nicht anders ist zum Teil die Finanzkrise entstanden. Und auch die dunkelste Zeit der deutschen Geschichte hatte zum Teil damit zu tun, dass blinde Gefolgschaft bei der Mehrheit vorhanden war und die wirklich Mutigen in der Minderzahl.

Und Mut heißt auch, seine eigenen Bedürfnisse mal vor alle anderen zu stellen, zuerst nach sich zu sehen. Wo mir zum Beispiel lange Zeit der Mut gefehlt hat, war beim Nein-Sagen. Hilfsbereit wie ich bin, wollte ich natürlich jedem helfen, und das ging ja auch stets, aber dabei blieben meine eigenen Belange außen vor.

Wie seht ihr, meine geneigten Leser das? Was bedeutet für euch Mut?

Der erste deutsche Indiebook-Shop auf Facebook ist eröffnet.

Gastbeitrag von Dirk Schweigert:

Jeder Autor/Rechteinhaber, der sein eBook, Hörbuch, eMag oder Textdokumente jedweder Art auf www.eleboo.de verkauft, wird automatisch zusätzlich im ersten deutschen Indiebook-Shop auf facebook veröffentlicht.

Hier können Leser die angebotenen Werke durchstöbern und kaufen, ohne facebook verlassen zu müssen. Jedes inserierte Produkt ist mit dem „like“-Button versehen und kann zusätzlich in der Detailbeschreibung rezensiert werden. Hier hat der Rezensent die Wahl, ob seine Bewertung lediglich unter dem Artikel oder ebenfalls auf seiner Pinnwand gepostet werden soll.

Das Werk mit den meisten Rezensionen im jeweiligen Monat landet auf der Titelseite des Shops und wird jedem Besucher direkt beim Betreten angezeigt.

 

Bei dem Verkauf eines Werkes über eleboo erhält der Verkäufer eine 74%ige Provision des Nettopreises (55% des Bruttoverkaufspreises), den er selber festlegen kann. Die Auszahlung erfolgt via PayPal. Das Inserieren ist kostenlos.

So soll es Autoren möglich sein, ein Zusatzeinkommen aufzubauen und ihren Bekanntheitsgrad zu steigern. 

Nur ein Gedanke: Könnten Solar-Landwirte die Rettung für „klassische“ Landwirte sein?

Mir aufgefallen, auf einer kleinen Kurzreise durch die eigene hohenloher und Tauberregion. Es tauchen doch immer mehr grosse Ackerflächen auf, die nicht mehr herkömmlich zur Erzeugung von Futter- oder Nahrungsmitteln bewirtschaftet werden. Offensichtlich ist es mittlerweile für viele Landwirte wirtschaftlicher, Ökostorm zu erzeugen, als Lebensmittel. Was, wenn das grossflächig Schule macht? Könnte es dann nicht sein, dass früher oder später die Preise für Agrarprodukte wieder auf vernünftige und ehrliche Niveaus klettern, weil kein Landwirt, auch nicht im Ausland mehr bereit ist, für die Discounter am Hungertuch zu nagen?

Wie gesagt, nur ein Gedanke. Aber ein nicht gerade unattraktiver.

Rezension: Karnivoren- Roald Dahl hätte seine Freude dran gehabt

EM Jungmann, eine Autorin, von der wir hoffentlich noch viel lesen werden.

Ich bin eigentlich nicht der typische Horrorleser. Aber ich wollte schon seit längerem meine Kindle App auf meinem (bösen) Galaxy Tab ausprobieren. Und eine Autorin, die mich schon mit ihrem Debütroman (bzw. der Leseprobe dazu, der Roman wird noch veröffentlicht bei epidu.de) begeistert hat, hat jetzt bei Amazon quasi im Eigenverlag ihre Sammlung von Kurzgeschichten veröffentlicht. EM Jungmann nennt sich die vielversprechende Neuentdeckung und Karnivoren ihre Horror-Anthologie.

KARNIVOREN – VOM GELEBTEN IRRSINN

Herausgeberin: E.M. Jungmann

KURZBESCHREIBUNG

Sieben Kurzgeschichten, die das Fürchten lehren

Wo die Grenzen der Erklärbaren aufgehoben sind, gelten keine Gesetze mehr. Doch auch in der Welt des Grotesken sucht sich der Mensch seinen Weg. Seine Werte wandeln sich, er ändert seine Moral, tut Dinge, die uns Wohlbehüteten unvorstellbar und ein Greuel sind … Er schreibt Geschichten vom gelebten Irrsinn.

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 516 KB
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B005H82TIQ
  • Preis: 2,99 EUR

Vorerst nur als Kindle-E-Book erhältlich

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Von Fanboys und Ignoranz

Manchmal bin ich es leid. Nein, in letzter Zeit eigentlich häufig. Dieses immer sich wiederholende gegenseitige Zerfleischen.
Da hat Apple offensichtlich Beweise gefälscht, um einen Konkurrenten vom Markt zu klagen und die Apple Fanboys heulen vor sich hin: „Aber Apple ist doch sooo innovativ“. Richtig, aber das berechtigt nicht, zum Spamtroll zu werden.

Da werden bei Android eklatante Sicherheitslücken publik und die Android Fanboys beklagen, dass wieder alle auf Google draufhauen, die doch sooo innovativ“ seien.

Hallo Fanboys (übrigens interessant, mir kommen fast nur Fanboys unter Fangirls extrem selten). Leben und leben lassen. Ich bin bekennender Android User. Aber die PRODUKTE von Apple finde auch ich gut. Ich habe meine ganz persönlichen Gründe, Android zu bevorzugen aber ich empfehle durchaus anderen einen Blick auf Apple zu werfen. Und das nicht weil ich ihnen Android nicht gönne sondern weil ich mir beide Systeme angesehen habe und sie mit Apple einfach genau das bekommen, was ihnen in den gewünschten Anwendungen hilft.

Wir sollten immer bedenken, die Welt ist nicht schwarz oder weiß sondern grau. Was Apple gerade gegen Samsung durchzieht finde ich unterirdisch und kämpfe in den sozialen Netzen dagegen. Aber das heißt nicht, dass ich Apple hasse. Ich hasse das aktuelle Vorgehen. Ich mag gewisse Einschränkungen nicht. Ja. Aber warum soll ein Apple User dumm sein, wie ich es in Kommentaren schon gelesen habe. Das gilt ebensowenig wie bei Android Usern. Dumm sind nur diejenigen, die sektenartig nur noch einem Gedankenmodell folgen. Aber das hat ja schon George Orwell in „Farm der Tiere“ erkannt. Tiere guuuut, Menschen schleeeeecht ist ebenso dümmlich wie Apple/Android guuuuut, Android/Apple schleeecht.

Und das lässt sich erweitern. Auch die Datenschutz über alles (CCC) versus Datenfreiheit über alles (Datenschutztechnische Spakeria) Diskussion ist für mich ein klarer Fall von „Thema verfehlt“. Erst eine ausgewogene Betrachtung, die das eine tut, ohne das andere zu lassen, bietet ernstzunehmende Lösungen. Mit Extrempositionen kommen wir in einer zielführenden Diskussion nicht weiter.

Lasst uns gegen Fehlentwicklungen bei JEDEM Anbieter vorgehen. Aber lasst uns auch akzeptieren, dass die Welt nicht nur aus Äpfeln besteht, sondern es auch Birnen gibt (Wer findet das Wortspiel?) und der Ausgewogenheit halber, natürlich auch Birnen, nicht nur Äpfel.

So lange wir noch in Fanboy Fraktionen denken, ganz ehrlich, dürfen wir nicht erwarten, dass der Durchschnitts- PC User uns ernst nimmt. Diese Diskussionen sind nicht mal Kindergarten Niveau. Diese Diskussionen sind eher dringend therapiebedürftig.

Aber jetzt bitte: Spammt mich zu. Ich erwarte es eigentlich. Oder beweist mir das Gegenteil. Überrascht mich.