Lasst sie doch einfach arbeiten

Manchmal wundere ich mich über Menschen (obwohl das immer seltener geschieht. Bald wundert mich gar nix mehr), die anderen einreden wollen, sie müssten unbedingt eine Karriere in der Verwaltung oder dem Management machen, obwohl doch offensichtlich ist, dass sie weder die Lust noch das Talent dazu haben. Gerade bei Softwareentwicklern erlebe ich das häufig. Da wird unbedingt empfohlen, eine Projektleitung anzustreben, wenn nicht gar eine Leitung einer Entwicklerabteilung. Dabei kenne und erkenne ich die Kollegin oder den Kollegen als Geek, als hochgradigen talentierten Experten, was die Technologie angeht.

Es gibt keine bessere oder schlechtere Arbeit. Es gibt nur Arbeit, die für den Menschen geeignet ist, weil sie im Freude bereitet.
Wenn ein Mensch kein Talent zum abstrakten Planen hat, aber zum konzipieren komplexer Systeme, dann wäre es das dümmste, ihn da raus zu zerren.

Wie lautet der schöne Spruch: „Schuster, bleib bei deinen Leisten“.
Oder in der IT: Entwickler, bleib bei deiner IDE.

Apple gewinnt im Rechtstreit mit Samsung. Das Galaxy Tab 10.1 bleibt in Deutschland verboten.

Wie armselig. Es mag ja alles mit rechten Dingen zugehen, aber mit Verlaub, ich habe hier ein GalaxyTab und ein Ipad2 vorliegen und ich kann die beiden Geräte voneinander unterscheiden. Runde Ecken? Da kenne ich noch einige andere Geräte. Schwarzer Rand, berührungsempfindliches Glas, auch da fallen mir einige ein.

 

Na? Seid ihr alle auch so dumm, wie Apple glaubt? Könnt ihr alle auch nicht das Ipad2 auf dem Bild erkennen?

Und das ist ja nur die Spitze des Eisbergs, auch in anderen Ländern überzieht Apple Samsung und andere mit Klagen wegen angeblicher Patentverletzungen. Ok, also müssen jetzt alle anderen ovale oder runde Tablets rausbringen? Und wann verklagt Apple die TV Hersteller wegen der ähnlichen Form der Flachbildfernseher?

Ich weiß, die Apple Fanboys werden mich zubashen aber warum lässt man nicht einfach auch in Deutschland den Kunden entscheiden? Es gibt auf Deutschlands Straßen so viele Autos, die sich so sehr ähneln. In deutschen Wohnzimmern stehen diverse Flachbildfernseher, die sich wie ein Ei dem anderen gleichen. Und wenn ich unser Klavier anschaue, müssten sich die Klavierhersteller ja gegenseitig dauernd mit Klagen überziehen.

Ich habe hier ein GalaxyTab und ein IPad. Beide Geräte sind gut, beide Geräte sind unterschiedlich und beide Geräte leben von der Software. Aber ich muss sagen, ein Grund, dass Apple klagt, fällt mir ein. Wenn ich beide Vergleiche ist das Galaxy Tab 10.1 eine ECHTE Konkurrenz fürs IPad. Werde bald einen Bericht dazu ins Netz stellen. Und bin froh, dass ich mir noch rechtzeitig eines gekauft habe bevor Darth Apple uns dummen Deutschen, die wir nicht zwei Geräte voneinander unterscheiden können, verbietet.

Und aus gegebenem Anlaß:

The Ipad2, will it blend? So als kleine Anregung für all diejenigen.. Won’t say more.

Update: Hier noch die offizielle Pressemitteilung des Gerichts–

Es gibt auch nette Erfahrungen mit Banken: Beispiel Targobank

Es war 00:30. Der Geek hatte beschlossen für einen Vergleichstest ein Stück Hardware bei www.computeruniverse.net zu bestellen. Und zwar für einen nicht unerheblichen Betrag.

Dann am nächsten Morgen die Versandbestätigung von Computeruniverse und parallel die Bestätigung über die Abbuchung vom Kreditkartenkonto des Geeks. So far so good.

Dann die Überraschung, die Frau des Geeks meldet sich per Messenger, die Targobank habe angerufen, der Geek möge sich mit  ihr in Verbindung setzen und eine Rückrufnummer wurde hinterlassen.

Ok, der Geek ruft dort an, muss keine 10 Sekunden warten und wird mit einer freundlichen Dame verbunden, die ihn zunächst nach Kreditkartennummer und persönlichen Daten zur Authentifizierung fragt und dann zum eigentlichen Punkt kommt. Es habe da eine Abbuchung in ungewohnter Höhe gegeben, noch dazu zu ungewohnter Zeit bei ungewohntem Versand. Ob das alles korrekt sei. Na sicher sagt der Geek.

Und da muss ich sagen, ich , denn der Geek bin ich 😉 (Ja Beate und Schorsch , das ahntet ihr schon) ist sowohl von der Freundlichkeit der Mitarbeiterin der Targobank als auch von der unglaublich schnellen Reaktionszeit schlichtweg begeistert.

Immerhin, nach Rückfrage zu hause stellte sich heraus, dass wohl max. 1 Stunde zwischen Abbuchung und Rückfrage bei mir verging.

Ich weiß, das sollte doch normal sein, werden jetzt manche rufen. Mich freut es aber. Weil ich mich als Kunde ernst genommen fühle, weil ich weiß, dass man offensichtlich aufpasst, dass mit meiner Karte kein Schindluder getrieben wird. Natürlich arbeiten hier im Hintergrund automatische Systeme (vermutlich neuronale Netze oder ähnliche selbstlernenden Systeme), aber es geht hier um den kundenorientierten Aspekt und die Art, mit der das „durchgeführt“ wird.

 

Danke Targobank für den Service und vor allem Danke an die unbekannte Mitarbeiterin, die mich betreut hat.

So funktioniert auch Kundenbindung 😉

Erste Erfahrungen mit dem IPad2 im Büro

So, drei Tage ist das IPad jetzt auch im Büro im Einsatz um den Kalender zu führen, kurze Notizen zu machen und mit der sozialen Umwelt im Kontakt zu bleiben.

Das IPad in meiner Schreibmappe, einem sogenannten "Taschenbegleiter" von www.roterfaden.de. Die Tasche ist speziell für 10 Zoll Tablets konzipiert.

Erste Hürde, der Kalender. Ich pflege unseren Familienkalender ebenso wie den beruflichen Kalender in Googles System, da ich eigentlich bekennender Android Nutzer bin. Hier muss ich sagen, die Synchronisation mit den Diensten von Google funktioniert tadellos. Sowohl meine Kontakte, als auch EMail und der Kalender werden nach Einrichtung des entsprechenden Accounts im IPad mühelos synchronisiert.

Nächster Stopp, der Messenger. Da ich mobil stets im Internet erreichbar bin und meine Frau zu hause auf dem Couchtisch einen Netbook stehen hat, der quasi die familiäre Nachrichtenzentrale darstellt, musste natürlich ein Messenger Client installiert werden. Die Wahl viel auf IMO, da er alle Dienste anbietet, bei denen ich Familie und berufliche Kontakte erreichen kann. Flux eingerichtet und alle Kontakte erreichen mich auf einer Oberfläche. Next stop: Notizen. Eine einfache Software ist auf dem IPad schon installiert, die für meine Testbelange völlig ausreicht, es gibt aber auch noch ein paar nette stark erweiterte Apps. Mir persönlich gefällt Awesome note am besten, weil man hier alle möglichen Listen und Notizvarianten verwalten kann. Auch sehr hilfreich. Flipboard als Newsaggregator, den ich mir wirklich für Android wünschen würde, weil er für mich DER Aggregator ist, der die Idee einer dynamischen Zeitung am besten realisiert. Für alle, die viel mit Aktien arbeiten ist auch die Börsen App der Frankfurter Börse sicher interessant. Auf Twitter greife ich über Hootsuite zu. Für Facebook und Google+ nutze ich direkt den Browser.

Fazit. Das IPad2 integriert sich nahtlos in meinen Büroalltag. Durch das angenehme Format kann ich es in meiner A4 Dokumentenmappe von Roterfaden in einer Innentasche gut verstauen. Dadurch, dass das IPad quasi auf Tastendruck bereit ist und die Apps sehr schnell reagieren, habe ich alle wichtigen Infos schnell parat.
Und auch im Büro erreiche ich gute Durchsatzraten mit der Simyo Karte. Ok, hier gewinnt O2, die mir zumindest nahe am Fenster HSDPA liefern können, aber ne UMTS Durchsatzrate erreicht auch die Simyo Karte. Insofern bin ich zufrieden, zumal ich nicht der Powerdownloader bin, wenn ich unterwegs bin.

#Simyotour: Spass mit #Ipad2 und Apps, die nächste Überraschung

Da ich am Wochenende nicht jenseits meiner eigenen WLan Versorgung unterwegs bin, habe ich beschlossen, mir zunächst mal die Apps Infrastruktur Apples zu Gemüte zu führen. Bislang den Android Store gewöhnt, bin ich natürlich gespannt, was der Apple AppStore so alles bietet. Zunächst, was ich schon auf meinen Android Geräten nutze, finde ich auch für das IPad. Einiges allerdings nur in einer IPhone Version, die dann auf dem IPad doch ziemlich lächerlich aussieht, und durch das Zooming auch nicht wirklich besser wird.

Dafür fällt mir auf. Es gibt einiges an hochwertigerer Software, so finde ich hocherfreut Sid Meiers Pirates, eines der Spiele, die ich in meiner Jugend leidenschaftlich gespielt habe (und fragt jetzt bitte nicht nach dem zu Grunde liegenden Zeitvektor beim Wort Jugend) .

Erste Tests von IPad und Galaxy Tab (das „noch“ legale erste Galaxy Tab)

Auch die sonstigen Apps lassen mich eins erkennen. Es gibt vieles auf  beiden Plattformen, aber oftmals sind die IOS Versionen liebevoller gemacht. So bietet wetter.com bei beiden Plattformen die vergleichbaren Informationen. Allerdings bietet die IPad Version zusätzlich Earth TV, die Karten sind schön blätteranimiert und auch sonst sind kleine Details einfach besser gelöst. Design bei den Apps? Hier hat nach ersten Tests das IPad klar die Nase vorn. Allerdings hängt das auch mit dem Vorsprung Apples zusammen, was den App Store angeht. Erste wirklich gute Apps sind auch bei Google zu finden, das meiste sieht aber leider nur schnell kopiert aus.

Dann die Bücher, installieren des Kindle, installieren des eBookS Readers von Libri und schon habe ich meine Bibliothek wieder im Zugriff. Auch hier die gleiche Erkenntnis wie bei Android: Die Funktionen sind vergleichbar, allerdings ist vieles bei den nativen IPad Apps liebevoller. Die Seiten blättern wirklich, die Übersichten klarer und grafisch aufbereitet. Man erkennt, dass die Oberfläche auch für die Apps sehr stark aus einem Guss ist.

 

 

Was mich allerdings am meisten begeistert, und da blutet mir mein Android Fan Herz: Die Reaktionszeiten der einzelnen Apps auf dem IPad sind einfach traumhaft. Tippen und es ist offen, ich muss nicht auf irgendwelche Apps warten, die erst sekundenlang nachladen müssen. Und bevor der geneigte Leser mir jetzt den Vorwurf macht, klar, dein Android Tablet ist voll mit Apps und das IPad2 leer. Nein, ich habe versuchsweise im Moment knapp 100 (!!!) Apps auf IPad2 installiert. Lasttest muss auch Last haben. Aber auch wenn ich zwischen diversen Apps hin und her wechsle, keine Verzögerung. Dagegen erlebe ich bei Android immer wieder, dass nach einer gewissen Laufzeit die Apps hakeliger starten, manchmal Sekunden bis zum App Wechsel vergehen.

Bislang macht das IPad eine ausgesprochen gute Figur. Was mich weiterhin stört ist, dass es keine Startseite mit Widgets gibt, die ich für ungemein praktisch halte. Das Gewicht des IPad2 ist auch erstaunlich hoch für das dünne Design, da liegt das Galaxy Tab deutlich angenehmer in der Hand. Zudem lässt sich der 7 Zoll Formfaktor deutlich besser nutzen um z.B. ein EBook zu lesen. Und last but not least ist die Kamera des Galaxy Tabs deutlich besser und hat zudem einen Blitz und ich kann MicroSD Erweiterungen nutzen.

Nächster Schritt: Eine Arbeitswoche, bei der ich 90 Prozent der Zeit auf UMTS angewiesen bin. Dann wird sich zeigen, wie belastbar das Netz von Simyo/ePlus in meiner Region ist und wie gut das IPad mit mobiler Datenübertragung umgeht. Erste Lasttests (unten nochmal der Screenshot) sahen aber schon vielversprechend aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Apple, warum wollt ihr unbedingt als die Bösen gelten? Gibt doch gar keinen Grund.

Also irgendwie verstehe ich Apple absolut nicht mehr. Bin im Moment Dank Simyo in der glücklichen Lage neben meinem eigenen Galaxy Tab (erste Generation, alles andere wäre ja illegal)  ein IPad2 zu testen und muss sagen, das Stück Hardware begeistert mich. Durchdacht, integriert, alles spielt zusammen. Könnte durchaus passieren, dass ich es mir nach dem Testlauf für die nächsten vier Wochen anschaffe. Wenn… Ja, wenn da nicht Apples im Moment unterirdische Firmenpolitik wäre. Natürlich wurden schon früher Klagen geführt wegen Gebrauchsmustern oder Patenten.

Aber wie sich Apple gerade wegen der Form des IPads aufspielt, die ja noch nicht mal so besonders ist (runde Ecken hat auch schon mein 5 Jahre alter digitaler Bilderrahmen). Ne, das kann ich nicht nachvollziehen. Sicher, die „Standardkunden“ interessiert das nicht und die werden wie Lemminge in die Läden laufen und auch die nächsten IPads kaufen. Aber nur so lange, bis auch die Massenmedien euer unmögliches Verhalten publik machen. Bis auch in der Bild Zeitung darüber berichtet wird, dass Samsung, weil ihr geklagt habt sein 7.7 Galaxy Tab, das nun wirklich nicht mehr mit dem IPad2 verwechselbar ist, von den IFA Ständen zu nehmen. Ganz ehrlich? So bringt ihr mich eher dazu, mir aus dem Ausland ein Galaxy Tab 10 Zoll oder eines der anderen Android Tablets zu kaufen. Ich erinnere mich noch an einen Werbespot von Apple aus dem Jahre 1984, in dem sich Apple als die Rettung vor der Bedrohung durch IBM/Microsoft gerierte… Mittlerweile führt ihr euch exakt so auf.

Eure Hardware ist toll. Das IPad ist so anders als das Galaxy Tab, da gehört schon ein grosses Maß an Arroganz dazu, die Kunden für so dumm zu halten, dass sie ein Samsung Galaxy Tab und ein IPad verwechseln könnten.

Ich glaube vielmehr, euch geht im Moment der Arsch auf Grundeis, weil die Konkurrenz aufgeschlossen hat. Weil es von Asus, Motorola, Samsung und anderen super Tablets gibt, die dem IPad das Wasser reichen können. Und deshalb wollt ihr an Samsung ein Exempel statuieren. Nur, das hat Microsoft einen miserablen Ruf und Umsatzeinbußen eingebracht. Und ich wage zu behaupten, das wird euch auch so passieren.

 

Jetzt mal ehrlich: Für wie dumm hält Apple im Moment seine Kunden, dass sie im unteren Bild das IPad2 nicht erkennen können? Für die Apple Anwälte: Eures ist das Gerät rechts!

 

Digital Sabbatical, neuer Trend oder nur neuer Wein in alten Schläuchen?

Scheinbar gibt es, so zumindest informiert uns die Trendseite Trendoneblog einen neuen Trend zum digitalen Sabbatical. Sei es mit Software, die den Zugang zu bestimmten Seiten sperrt oder, in dem man alle Online Werkzeuge abschaltet.

Für mich die Frage hier, warum sollte das neu sein? Schon zu Zeiten des Telefons wurde uns empfohlen, nicht immer ran zugehen, wenn es klingelt und auch durchaus mal die Türe nicht zu öffnen, wenn man zu hause ungestört sein will. Es ist hier weniger eine Frage des überfordert seins durch die Werkzeuge, als durch den immer größeren beruflichen Druck, stets erreichbar sein zu sollen. Zu hause habe ich die geringsten Schwierigkeiten, auch mal einen ganzen Abend offline zu verbringen. Es gibt gute Bücher, schöne Musik oder einfach einen schönen Abend auf der Terrasse. Die Frage ist, haben wir alle die Möglichkeit, auch im Beruf zu sagen, ich bin jetzt für eine  Stunde ungestört. Auch hier sprechen wir wieder über ein Luxusproblem, denn als kleiner Angestellter kann ich nicht meinen Chef einfach „aussperren“. Ich kann es kommunizieren, aber schon dafür brauche ich nicht nur den Mut sondern auch eine Unternehmenskultur, die das erlaubt. So lange wir aber noch in einem Umfeld arbeiten, in dem die meisten körperliche Präsenz mit geleisteter Arbeit gleich setzen, ist es sehr schwer, sich hieraus auszuklinken. Ich leiste meine Ergebnisse nicht gut, wenn ich dafür 5 Stunden gearbeitet habe, sondern, wenn ich das Ergebnis so optimal, wie es mein Auftraggeber gewünscht hat erreicht habe. Ob ich dafür 5 Stunden oder 15 brauche hängt meist davon ab, wie komplex das Problem und wie häufig die Störungen sind.

So lange Kollegen frotzeln, sobald jemand nach der normalen „Regelarbeitszeit“ geht, ob er wohl halbtags arbeite, habe ich einen hervorragenden Indikator dafür, dass offensichtlich nicht die Leistung zählt, sondern die abgesessene Zeit.

Ich wage zu behaupten, wenn wir die Präsenzkultur zu Gunsten einer Arbeitsergebnis Kultur ablösen, in der das „was wurde geleistet“ und nicht „wie lange wurde im Büro am Arbeitsplatz gesessen“ zählt, dann haben viele auch nicht mehr die Probleme mit digitalem Informationsüberfluß.

 

Das Ivori von Megagadgets: Eine Dockingstation der besonderen Art

Selbst das Samsung Galaxy Tab 7 lässt sich, in Querlage mit der iVori Halterung nutzen. Schon dafür ein "Thumbs Up"

Keines meiner bisherigen Smartphones bot mir eine Dockingstation oder auch nur eine Halterung für den Schreibtisch. Und seitdem ich mit meiner Fritzbox und der Android App auch zu hause über das WLan telefonieren kann, lag mein Smartphone (ein LG Optimus Black) stets auf dem Schreibtisch als „Festnetztelefon“ Nun hat mir der Gadgetshop www.megagadgets.de freundlicherweise eine ganz besondere Art von Freisprechreinrichtung zum Test bereitsgestellt. Das iVori, eine Telefonhalterung mit integriertem klassischen Telefonhörer.

Sieht schick aus und funktioniert richtig gut. Die App für die "klassische Wählscheibe" gabs im Android Market kostenlos

Das Ganze wirkt sehr wertig, da die Halterung zu einem Grossteil aus Metall konstruiert ist. Hörer und Smartphone sind schwingend aufgehängt und die Halterung insgesamt lehnt sich in der Form an ein schlankes klassisches Tischtelefon an.

Der Telefonhörer wird in den MicroJack Anschluß des Smartphones gesteckt und fungiert ab dann als Freisprecheinrichtung. Einzig abheben und auflegen muss man direkt am Telefon, da es keine Funktion der Auflagegabel für den Hörer zum Auflegen gibt.Der Hörer selbst hat ein vernünftiges Eigengewicht, so daß er nicht billig wirkt und sicher auf der Gabel liegt. Bei  meinem LG Optimus Black störte lediglich der MicroJack Anschluß ein wenig, da er genau vor dem Bügel liegt, und somit das Smartphone nicht ganz auf der Ablage zu liegen kommt. Zudem muss ich, da beim LG Optimus Black der MicroUSB Anschluß nicht wie fast immer üblich unten sondern oben liegt, das Ladekabel über die Gabel führen, was aber ohne Probleme geht. Die meisten Standard Smartphones passen ohne Probleme auf die Ablage.
Und selbst mein Samsung Galaxy Tab 7 lässt sich quer auf die Ablage legen.Dann hat man ein deutlich grösseres Telefon …

Federnd aufgehängt ruht der Hörer auf der Gabel, die Halterung ist aus Stabilitätsgründen aus Metall und Plastik.

Da die Gesamtkonstruktion aber relativ leichtgewichtig ist, lässt


sich die ganze  Dockingstation inklusive Hörer auch beliebig an einen anderen Platz mitnehmen. Die auf der Dockingstation aufgebrachte Antirutschablage verhindert gleichzeitig, dass das Telefon beim „abnehmen“ des Hörers sofort aus der Halterung fällt, da sie das Smartphone leicht adhäsiv fixiert.

Insgesamt eine wirklich schön gemachte Lösung für eine etwas andere „Telefonablage“ und dank der guten Verarbeitung wirkt sie auch vom ästhetischen Eindruck sehr wertig.


Fazit: Das iVori ist ein wirklich interessantes Gadget, das durch das ansprechende Design und die gute Verarbeitung gefällt. Einzig die Grösse der Ablagefläche ist gerade für Smartphones mit einer leichten Sonderform etwas klein, hier ware ein Zentimeter mehr hiflreich um auch an etwas grösser geratene Geräte den Micro Jack noch gut anbringen zu können.

Mein Wertung: 3 von 5 Sternen, wobei bei etwas grösserer Ablage auch 4 von 5 Sternen drin wären. Jeder, der ein IPhone hat oder ein Gerät mit gleichem Formfaktor besitzt, wird aber am iVori seine Freude haben und auch ich werde es auf dem Schreibtisch als Smartphone Ablage nutzen. Insgesamt ein wunderbares Geschenk für den Geek, der Freude an besonderen Ideen hat. Übrigens lohnt es sich immer sehr, bei

Megagadgets zu stöbern (ok, zuvor am besten die Kreditkarte wegsperren ;)). Speziell meine Frau ist froh über den Shop, denn früher beklagte sie sich immer darüber, man könne mir ja nichts schenken, ich habe ja schon alles. Nun stimmt das bei einem Gadget Freak wie mir ja nie wirklich, aber www.megagadgets.de ist jetzt so was wie die Geburtstagsgeschenküberraschungsplattform für die ganze Familie (vermutlich wird die nächste Anschaffung einer der Jedi-Bademäntel, da in unserer Familie mittlerweile der Star Wars Virus vom Vater auf die Kinder übergeschlagen ist). Hmm, und dann kriegt der Herr Papa den Darth Vader Bademantel. Ich wollte schon immer mal sagen: „Chhhhrr, rrrhhhhhcchh. Luke, ich bin dein Vater… Chrrrr rhhhhoechel“ –ersetze Luke durch Name des eigenen Kindes)