iMediaShare und das Tablet wird zum Videoplayer für den Fernseher

Die Auswahl ist riesig, und durch Kanäle wie Vimeo oder Youtube lassen sich auch eigene Videos an den Server streamen, ohne sie auf dem Endgerät gespeichert vorhalten zu müssen.

Heute mal ein Tipp aus meiner Sammlung von Apps, die aus einem Smartphone oder Tablet noch mehr Zusatzfunktionen herauskitzeln.

Die App iMediaShare macht aus einem iPhone, iPad, Android Smartphone oder Tablet in Verbindung mit einem WLan fähigen Fernseher eine Mediazentrale.

Das Grundprinzip ist dabei denkbar einfach. Die App wird auf dem entsprechenden Smartphone oder Tablet installiert. Nun hat man bereits Zugriff auf eine Fülle von Internet Videoangeboten wie z.B. auf die hochinteressante Vortragsreihe von TED. Und durch die Einbindung von Diensten wie YouTube oder Vimeo lassen sich auch eigene Videos unabhängig vom Endgerät abspielen. Zusätzlich ist natürlich auch die Möglichkeit gegeben, alle im lokalen Netzwerk verfügbaren Medienstreams sowie Filme auf dem Tablet selbst zu nutzen.

Die verschiedenen Dienste lassen sich wahlweise auf dem Smartphone/Tablet selbst oder auf diverse andere  Endgeräte streamen, die sich via Wlan anbinden lassen. Dazu muss am entsprechenden Endgerät nur der Stream des Smartphones/Tablets eingestellt werden.

Dann wird automatisch der Stream auch via Menü für das passende Endgerät angeboten und kann dort wiedergegeben werden. Auf der Seite von iMediaShare gibt es hierzu auch eine Guided Tour für iOS und Android, die sehr schön erklärt, was genau zu tun ist, um den Stream für andere Endgeräte bereitzustellen. Mein Fazit. Eine Top Anwendung und für mich die ideale Form, meine heißgeliebten TED Vorträge auch auf dem grossen Flachbildfernseher zu sehen, da ich sonst ja eher TV abstinent bin.

 

Ein Beispiel, wie mittels Galaxy Tab 10.1 ein Video auf einem Samsung Fernseher abgespielt wird.

Ja ist meist keine gültige Antwort. Nein aber auch nicht.

Auch unabhängig vom Schwerpunkt eine gute Lektüre und ein herausragendes Wirtschaftsmagazin "brand eins"

Angeregt durch die neue Ausgabe des Wirtschaftsmagazins „brand eins„, das als Schwerpunkt: „Nein sagen“ hat, habe ich mir so meine eigenen Gedanken darüber gemacht, warum ich sowohl mit reinen Ja- Sagern (den positiv Denkern) als auch mit Nein Sagern (meine heißgehassten Bedenkenträger) so meine Schwierigkeiten habe, und warum ich nicht bei Fragen nach z.B. Projektterminen auf die Frage: „Schaffen wir das bis Zeitpunkt X“ mit Ja oder Nein antworte.

Es liegt daran, dass für mich viel zu häufig Fragen gestellt werden, die die Verantwortung abgeben, in dem ich den anderen zu einem klaren Nein oder Ja zwinge, wo das gar nicht angebracht ist, damit ich selbst später behaupten kann: „Aber du hattest doch Ja gesagt“. Das erlebe ich sowohl bei Projektleitern als auch bei Mitarbeitern, die sich wenig Gedanken über die Konsequenzen eines Ja oder Nein machen.

Auch, und da hat die brand eins sehr recht, ein grosser Teil der Protestbewegung und ebenso jene scheinbare Ignoranz der Situation im dritten Reich, oder auch bei aktuellen Krisen zeigt mir, dass es für viele sehr viel leichter scheint, das ganze einfach erst mal unreflektiert abzulehnen oder zu befürworten. Ein Nein gegen Atomkraft ist nur dann  ein sinnvolles Nein, wenn ICH mich auch über die Konsequenzen informiert habe. Gegen Atomkraft zu sein, aber dann zu protestieren, wenn neue Überlandleitungen gebaut werden müssen, um den Strom in Land zu kriegen oder neue Windräder aufgestellt werden bzw. neue Dämmverordnungen kommen. Tja, da war das nein wohl nicht so durchdacht.

Oder ein Ja oder Nein von einem untergebenen Mitarbeiter zur Erfüllbarkeit einer Aufgabe zu fordern, und sich dann zu wundern, wenn er entweder stehts mit einem Ja, aber antwortet oder das Ja zum Endetermin sich dann als nicht haltbar rausstellt. Beides sind Indizien für das Abgeben von Verantwortung für das Abgeben von Denkleistungen. Erst mal bin ich dagegen, weil mein Umfeld es ist. Oder ich sage ja oder nein, weil mein Chef das so wünscht. Wir alle sollten Verantwortung für unser eigenes Denken und Handeln  übernehmen.

Der Protest gegen Stuttgart 21 war für  mich so lange legitim, so lange der Volksentscheid nicht gelaufen war. Jetzt aber wird er zur Farce, weil mittlerweile die Mehrheit, und dazu hatten auch die S21 Gegner JA gesagt, FÜR den Bau gestimmt hat. Mag jeder immer noch dagegen sein. Den Bau jetzt noch mit denselben Mitteln wie vor dem Protest stoppen zu wollen, ist ebenso illegitim wie unehrlich.

Und ich werde auch weiterhin mein „Ja, wenn.. “ oder „Nein, aber..“ liefern. Weil ich es für wichtig und richtig halte, gegen oder für etwas zu sein. Aber stehts unter Einbeziehung aller Aspekte. Und dann ist sowohl die Antwort durchdacht, als auch legitimiert. Ich mag dann immer  noch falsch liegen, aber dann trage ich die Verantwortung für meinen Irrtum.

Ein Manager, der bei Aufwandsschätzungen nur „Ja, wir schaffen es“ oder „Nein, wir schaffen  es nicht“ akzeptiert, wird selten die Wahrheit über den Zustand seines Projektes hören. Sucht euch die ehrlichen, differenziert denkenden Menschen, wenn ihr ehrlich, differenziert durchdachte Antworten wollt.

Wenn ihr das hören wollt, was euch in den Kram passt, sucht euch Ja Sager, oder permanent dagegen Seiende.

Die Technophobiker liebe ich hier besonders. Statt sich mit etwas zu befassen, ist stehts alles „neumodisches Zeug“ , „Spielerei“ oder „etwas, man eh nicht braucht“. Richtig. Aber Strom, das Feuer oder das Fernsehen braucht man auch nicht. Trotzdem ist die grosse Mehrheit der Menschen froh, es zu haben.

 

Schaltet eure Firmenmessenger ab, die nutzt bald kein Mensch mehr

Sorry to disturb you: Aber meine wichtigen professionellen Netzwerke überschreiten die virtuelle Grenze des Unternehmens wie meine Kommunikation mit ihnen.

Welches Unternehmen hat sie nicht? Neben EMail nutzen auch viele Unternehmen für die Kommunikation ihrer Mitarbeiter Messenger wie MSN oder Sametime. Aber nur im internen Unternehmensnetz. Da sage ich, abschalten, das braucht kein Mensch. Denn wir vernetzen uns bereits heute über die Grenzen des Unternehmens weg. Wer da meint, er müsse dieses böse Netz da draußen aussperren, sorgt früher oder später dafür, dass sich ein grosser Teil seiner Kommunikation eben genau da hin verlagert, ins böse Internet. Immer mehr Menschen sind in sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook oder kommunizieren auch privat über Messenger. Und warum muss ich dann noch ein zweites, getrenntes Netz nutzen. Überall spüren wir, wie Privatleben und Beruf verschmelzen, aber eine der schnellsten Kommunikationsformen wird in vielen Unternehmen am virtuellen Ausgang des Unternehmens geblockt.

Das halte ich für extrem kurzsichtig. Zumal die immer grösser Verbreitung von Smartphones schon heute zu einer „unkontrollierten“ vernetzten Kommunikation über eben jene sozialen Netze führt.

Also entweder die Mitarbeiter restlos zu unmündigen Kindern machen, und auch noch alle privaten Smartphones in der Firma verbieten, oder sich darauf einlassen, dass viele Mitarbeiter schon heute jenseits der FIrmen-IT operieren. Und das nicht aus bösem Willen. Sondern weil sie schlicht und ergreifend effizent UND effektiv arbeiten wollen und die Einschränkungen durch sicherheitsfanatische IT Security oder in Standards vernarrte Hotlines schlicht als grosse Behinderung empfinden.

Also, entweder diese überflüssigen „Nur in der Firma“ Messenger ins Netz öffnen, oder weg damit.

Nostalgie pur. Fans veröffentlichen Space Quest 2 Remake.


Ja, ich gestehe, in den Dimensionen der IT bin ich schon ein Digital Oldie. Mein erster Computer war ein VC 20, der VORGÄNGER vom C64 und dann kam, finanziert durch Veröffentlichung selbstentwickelter Software mein heißgeliebter AMIGA 1000. Und damit kamen auch Games wie Kings Quest und Space Quest.

Jetzt, knapp 20 Jahre später kann ich dank einer immer noch aktiven Fangemeinde endlich wieder in die Geschichte rund um Roger Wilco eintauchen. Stark verbesserte Grafiken und Sprachausgabe hieven den Klassiker dabei auf heutiges Niveau (na ja, fast, aber das gehört ja auch zum Nostalgieaspekt).
Meine absolute Spielempfehlung für 2012 und auf der Seite von Infamous Adventures kostenlos herunterladbar.

Und dort ist auch Kings Quest weiterhin herunterladbar, der erste Remake eines „Quest“ Klassikers. Mal sehen, was meine Kids von den Abenteuern halten, die ihr Papa als Einstieg in die Computerwelt gespielt hat. Ok. Leasure Suit Larry werd ich ihnen erst sehr viel später vorstellen 😉

Das ultimative Gadget für den Vortragenden: Der Genius Presenter Ring

Der Ring Presenter MIT Laser Pointer (Quelle: Genius)

Endlich mal wieder ein Produkt, das mich schon fasziniert, bevor es am Markt verfügbar ist. Bislang gab es von Genius bereits die Genius Ring Maus mit Daumen-Touch Control Sensor
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Jetzt hat der Hersteller aber das Design weiter verfeinert und, man lese und staune auch noch einen Laserpointer integriert, damit wurde aus der Ring-Maus der Ring-Presenter: Sollte dieses Gadget auf den Markt kommen, wäre das mit Sicherheit Thema einer Rezension: Wer hat Interesse, ein Rezensionsexemplar zur Verfügung zu stellen? 😉

Das Asus Transformer Prime zeigt die Zukunft

Schon ganz nah dran ist auch das Galaxy Tab 10.1 mit Tastaturdock. Es fehlt noch die Änderbarkeit des Bildwinkels und die Verwendung des Tablets als "Monitor zum Zuklappen".

Ich finde Tablets eine erstaunlich nützliche Sache. Da ist er, der berühmte Satz, der ein „aber“ geradezu herausfordert. Und ja, ich habe da ein großes ABER. Und zwar die Tatsache, daß Tablets keines der bisherigen Devices im Moment ersetzen können. Immer noch nutze ich auch Smartphone und Notebook, und eigentlich ist ab und zu auch noch der Netbook mit seinem handlichen Formfaktor angenehm.

Auftritt: Asus Transformer Prime. Das Konzept begeistert mich. Ich habe zum einen einen Netbook/Subnotebook, zum anderen aber, wenn ich den „Bildschirm“ abnehme auch ein Tablet.

Das ist meiner Ansicht nach die Zukunft: Die drei bislang getrennten Kategorien Tablet, Netbook und Notebook werden verschmelzen und zu einer Tabletbook Kategorie vereint, in der der Notebook mit allen üblichen Schnittstellen ebenso abgedeckt ist, wie das Tablet mit seiner hohen Portabilität. Und es wird hier dann auch ein neues OS geben, bzw. eine tiefgehende Weiterentwicklung der bisherigen Tablet OS. Denn bislang bietet jedes OS entweder eine Tablet geeignete Umgebung an oder die typische Notebook Umgebung. Noch bietet aber keines eine wirklich integrative Umgebung an, die BEIDES abdeckt.

Meine ideale Vision eines all in one Geräts bietet einen Dockingslot fürs Smartphone, parallel eine Tastatur und einen abnehmbaren Bildschirm. Alles modular integriert und einzeln upgradebar. Ich glaube zwar nicht, dass die Hersteller das so schnell realisieren werden, denn so können sie ja nur ein Gerät anstelle von dreien verkaufen, aber in weiterer Zukunft sehe ich das als die ideale Kombination. Und mit dem Asus Transfomer Prime gibt es jetzt den ersten Ausblick auf diese Vision.

Frohes neues Jahr 2012

Allen, die mich in 2011 mit Kritik, Kommentaren, ihrer Freundschaft unterstuetzt haben, allen Freunden, Kollegen und Geschaeftspartnern, allen Unternehmen, die mein Blog sei es durch Rezensionsexemplare spannender neuer Buecher oder durch die Bereitstellung von Testgeraeten unterstuetzt haben, wuensche ich ein erfolgreiches, glueckliches, spannendes, gelassenes und schoenes Jahr 2012. Ich freue mich auf Austausch, Kommentare und neue Projekte mit allen von euch!