Der Genius Presenter Ring im Praxistest, ein Ring sie zu knechten, sie alle zu präsentieren..

Größenvergleich mit einer handelsüblichen SD-Karte

Heute kam er an. Der neue Ring Presenter von Genius. Ja, der Name verspricht, was das Device dann hält. es handelt sich um einen Presenter, den man wie einen übergroßen Ring am Finger tragen kann. Idealerweise am Zeigefinger, so dass der Daumen dann die Presenterfunktionen steuern kann.

In der Mitte befindet sich noch eine berührungsempfindliche runde Fläche, die im Mausmodus wie ein Touchpad funktioniert.
Der Presentermodus hat zusätzlich noch einen Laserpointer als Feature. Die Maus besitzt einen Akku und kann über ein herkömmliches Micro USB Kabel geladen werden.

Zumindest die Bedienung als Presenter klappt hervorragend und ist durch die ständige Präsenz am Finger praktisch, die Maus Funktionen gehen auch, sind aber wohl mehr als Notlösung zu sehen, da hier keine wirklich genaue Steuerung möglich ist. Aber das ist auch nicht der Hauptfokus des Geräts.
Als Presenteroption kann ich, speziell für diejenigen, die oft unterwegs sind und möglichst wenig und kleines Gepäck dabei haben wollen die Presentermaus sehr empfehlen.

Anbei noch ein Unboxing und ein erster Praxistest der Maus mit einer Prezi Präsentation.

Unboxing des Ring Presenters

Der Presenter Ring im Praxistest: Fazit, es funktioniert bestens!

Das Internet als Helfer für den Mittelstand

Der Informationbroker der "Neuzeit": Portale, die spezifische Übersichten über Produkte bieten

Viele mittelständische Unternehmen können sich keine aufwändige IT oder großen Rechercheaufwand im Internet leisten. Hier bieten gerade die neuen Cloud und Crowdsourcing Dienste meines Erachtens einen hervorragenden Ansatz, Zeit und Geld zu sparen und dennoch an qualitativ hochwertige Informationen zu gelangen.

Dabei sehe ich eine wichtige Rolle bei den Portalen, die Informationen zu bestimmten Produkten und Kategorien sammeln und aufbereiten. Ein sehr schönes Beispiel einer solchen Plattform ist Softguide, der zum Beispiel verschiedenste ERP-Systeme auf www.softguide.de auflistet.

Auf der Plattform können Anbieter ihre Systeme eintragen und potentielle Kunden eine Übersicht über die verfügbaren Systeme, sortiert nach betrieblichem Anwendungsgebiet, ebenso wie nach verfügbaren Plattformen erhalten.

Sehr interessant dürfte hier auch die Möglichkeit sein, direkt auf der Plattform eine Ausschreibung einzustellen, sollte keines der angebotenen Pakete dem entsprechen, was das Unternehmen sucht.

Gerade im immer breiter gefächerten Angebot an Lösungen ist es meiner Ansicht nach, ähnlich der journalistischen Tätigkeit des Sammelns und Bewertens von Informationen von immer größerer Bedeutung, einen Überblick anzubieten, der es möglich macht, auch kleinere Anbieter zu finden, die manchmal zwar nicht die großen Pakete liefern können, aber durchaus spezifische Lösungen bereitstellen, die ggf. in ihrer Größe eher zu einem Mittelständler passen als die Standardlösungen der prominenten Anbieter.

Sehr interessant auch, dass auch die sozialen Medien von diesen Plattformen mittlerweile ernster genommen werden. So findet sich Softguide nicht nur im Netz mit eigenem Auftritt sondern ist ebenfalls auf Facebook UND Twitter vertreten.

Zudem ist auf der Plattform auch die Möglichkeit vorhanden, weiteres Infomaterial herunterzuladen, ein Softwareexpose oder sofern vorhanden auch eine Demoversion der Software herunterzuladen.

Insgesamt sehe ich Plattformen wie Softguide auch wenn die Szene momentan sehr stark auf Sharing setzt immer noch für sehr wichtig an, sofern sie sich zusätzlich auch mit den sozialen Diensten vernetzen. Dann ist es möglich, trotz einer Unmenge von Daten und Diensten den Überblick zu behalten, auch wenn man nicht über die Ressourcen für eine aufwändige Internet Recherche verfügt.

Letztlich sind solche Plattformen Informationbroker, die im Netz verfügbare Quellen zusammenfassen und aufbereitet zur Verfügung stellen. Und durch die Anbindung in die Social Media Plattformen werden diese Informationen dann auch einfach gefunden.

Alle gegen Bild: Eine Aktion gegen den Bild-Totholzspam

Die Bild wird 60 und deshalb will man an über 40 Millionen Haushalte UNGEFRAGT eine Ausgabe der Bild verteilen. Schon gegen das normale Blatt habe ich eine Aversion sondersgleichen, aber ich will definitiv keine Bild, auch nicht kostenlos in meinem Briefkasten sehen.

Da kommt die Aktion: http://alle-gegen-bild.de (auch bei Campact zu finden) gerade recht.

Hier kann man sich eintragen und damit kundtun, dass man definitiv keine Bild Zeitung in seinem Briefkasten vorfinden möchte. Die Initiatoren schreiben dazu:

„Unter dem Motto „BILD für alle“ plant der Springer-Konzern am 23. Juni 2012,  anlässlich des 60-jährigen Bestehens der BILD-“Zeitung“, allen 41 Millionen deutschen Haushalten eine Gratis-Ausgabe zu liefern. Doch wir wollen dieses Blatt nicht einmal geschenkt haben, deshalb wehren wir uns.

 Nur mit einem Schreiben an den Springer-Verlag kann man einer Zustellung der Zeitung rechtswirksam widersprechen. Das Ziel unserer Initiative ist es, dass dies massenhaft geschieht, um den logistischen Aufwand dieser Propagandaaktion zu erhöhen und darüber hinaus die Auflage der BILD-“Zeitung“ und damit ihre Einnahmen durch Werbeanzeigen zu drücken.“

Social Media ausmisten: Denn weniger ist mehr

Ich gestehe, ich bin, auch durch mein großes Interesse am Thema Social Media und Vernetzung auf vielen Plattformen angemeldet. Aber jetzt ist wieder so ein Punkt, an dem ich mich von einigen verabschieden werde, weil sie mir einfach keinen Mehrwert bieten. Diesmal trifft es vor allem diverse Mobilplattformen.

Bei mir fallen unter die Kategorie, kein wirklicher Mehrwert Path, weil ich nicht auf mehreren Plattformen meinen Status pflegen will und mir die Circles von Google+ reichen. Banjo, weil es nicht wirklich interessant ist, wer in meiner Umgebung aktiv ist, wenn ich diese Status auch über die entsprechende Plattform App direkt bekomme. Wuala, weil die anfänglich tolle Idee, Plattenplatz im Netz zu teilen und dadurch selbst mehr Platz zu bekommen leider aufgegeben wurde. Pinger, weil Whatsapp mir völlig genügt. Oh, und übrigens. SMS ist bei mir auch ein Medium, das ich nur noch benutze, wenn es gar nicht anders geht. Und diese Momente sind sehr selten geworden.

Mein Hauptfokus beschränkt sich auf 4 Plattformen: Facebook, Google+, Twitter und Pinterest. Und selbst Pinterest steht unter „Beobachtung“ weil ich eigentlich über picplz die meisten Bilder mit meinen sozialen Netzwerken automatisch teile. Lediglich als Pool für Infografiken zu meinen Fachgebieten Social Media, Mobile Computing und Workplace of the future find ich das spannend.

Weniger ist mehr, und das gilt auch und gerade in den sozialen Netzen.

Und meine gesamte Lektüre läuft sowieso über die gesammelten RSS Feeds und Google Reader. That’s about it.

In memoriam Jack Tramiel

Jack Tramiel  * 13. Dezember 1928 in Łódź; † 8. April 2012 inMonte SerenoKalifornien): Er war für mich derjenige, der mich in die Welt der Computer, des Geek seins und ja, auch in die Programmierung „eingeführt“ hat dank seiner Commodore Computer. Begonnen habe ich, im Gegensatz zu vielen anderen bereits mit dem VC 20, dem Vorgänger des C64 und bin dann auf einen AMIGA 1000, einen der ersten in Deutschland umgestiegen.

Er hat meine Jugend geprägt, und das, wie ich rückblickend sagen kann, sehr positiv, denn ohne ihn hätte ich weder mein Studium gemacht, noch überhaupt den Mut gehabt, mich mit Informatik zu befassen.

Thanx Jack Tramiel. Your work will never be forgotten.

Mein allererster eigener Computer. Ein VC 20 von Commodore, mit sagenhaften 3,5Kb (nein kein Schreibfehler) Hauptspeicher.

Mein erster selbst verdienter Computer (mit 16!) durch den Verkauf von Programmlistings selbst entwickelter Programme in Computerzeitungen

Instagram, Facebook und der Aufschlag in der Realität

Eine von vielen "Trauerbotschaften" mit dem Hashtag #instablack, die sich kritisch mit dem Aufkauf von Instagram durch Facebook auseinandersetzt.

#instablack kursiert im Moment als #hashtag bei vielen Instagram Postings, die auf die eine oder andere Art den Kauf von Instagram durch Facebook betrauern.
Zunächst musste sich die elitäre Gemeinschaft der Instagram/Apple User damit abfinden, dass ihr Zirkel der Kreativen durch die Android App beschmutzt wurde, nun auch noch der Kauf von Instagram durch Facebook.
Hätte es nicht Apple sein können? Nein, denn es wird Zeit, dass wir wieder auf dem Boden der Tatsachen landen. There is no such thing as a free lunch. Wer glaubt, es gäbe im Netz irgendeine große, erfolgreiche App, die nicht letztenendes dazu genutzt wird, damit Geld zu verdienen, der lebt in einer Traumwelt. Auch offene, freie Anwendungen haben irgendwo das Ziel, damit Geld zu machen. Und sei es nur, ähnlich Instagram, indem man die Idee kauft. Oder indem ein Entwickler von einem Unternehmen für seine Arbeit bezahlt wird und sich nebenbei in seiner Freizeit mit der Entwicklung beschäftigt, was durch die Investition „Zeit“ indirekt ebenfalls monetär verrechenbar ist.
Werdet endlich realistisch. Weder Apple, noch Google, noch Facebook oder Twitter haben als primäres Ziel, uns die Welt glücklicher zu machen. Primäres Ziel mag das für denjenigen sein, der die App originär entwickelt. Aber spätestens wenn der Cloud Dienst live geht, und Provider Geld für das Hosting wollen, ist früher oder später der monetäre Gedanke im Fokus. Und das noch viel mehr, sobald Risikoinvestoren ins Spiel kommen.

Meine Prognose ist, auch Foursquare wird früher oder später gekauft werden, und ich persönlich erwarte, dass Google hier zuschlägt.. Oder ggf. Apple, einer der beiden wird sich diesen Markt sichern wollen. Denn auch Foursquare ist letztlich noch nicht rentabel und benötigt einen potenten Partner. Ob es dann bleibt oder stirbt, wir wissen es nicht.

Social Media und ROI

Für mich eines der grössten Ärgernisse in vielen Social Media Diskussionen ist: „Was bringt mir das als Unternehmen an Verkäufen?“. Da möchte ich am liebsten gleich einen Rant vom Stapel lassen. HALLO! Jemand zu hause McFly? Wir reden von SOCIAL Media, nicht von Vertrieb. Wir reden von Kommunikation, von Gesprächen auf Augenhöhe. Wenn ich mit Freunden spreche, mir von ihnen Rat einhole, dann sind für mich jene Freunde und deren Meinung glaubwürdig, die nicht aus Eigeninteresse beraten, Tipps geben, sondern die ihr Inhaltswissen uneigennützig zur Verfügung stellen. Auch einem guten Freund glaube ich nicht uneingeschränkt eine Finanzberatung, wenn er selbst im Finanzbereich tätig ist.

Und ich würde keine Technikempfehlung ungesehen glauben, wenn mein Gegenüber Freund und Mitarbeiter eben des Industriebereichs ist, aus dessen Portfolio ich gerade ein Gerät suche.

Es gibt meiner Ansicht nach keinen DIREKTEN Return of Investment, wenn man nur nach betriebswirtschaftlichen Kriterien urteilt.

Aber ebenso, wie mittlerweile einige Staaten darüber nachdenken, nicht mehr das Bruttoinlandsprodukt (BIP) als Merkmal einer „gesunden“ Wirtschaft und Gesellschaft anzulegen, wird es endlich notwendig, andere Maßstäbe an das Social Media Engagement von Unternehmen zu legen. Es geht hier um Nachhaltigkeit, um einen glücklichen Kunden auch nach dem Verkauf.

Dafür bedarf es aber Kommunikation auf Augenhöhe und einem EHRLICHEN Umgang mit dem Kunden und seinen Fragen und Problemen. Das alles kostet Geld das man nicht irgendwo in die weiteren Verkäufe direkt einrechnen kann. Aber es bedingt eine stärkere Kundenbindung, bewirkt, dass die Reputation (einer der wichtigen Werte im sozialen Netz) steigt und somit das Unternehmen und seine Produkte positiver besetzt werden.

Wer weiterhin Social Media unter die Kontrolle von Erbsenzählern stellt, statt sich darüber klar zu werden, dass er hier einen der besten weil direktesten Kommunikationskanäle zum Kunden hat, wer es nicht schafft, statt Abverkaufsberieselung endlich einen echten Dialog mit dem Kunden jenseits vom Verkaufsgespräch zu führen, der wird auf lange Sicht nicht nur Reputation und Glaubwürdigkeit sondern auch Kunden verlieren. Und zwar auf Dauer.

 

Ein kleiner Test: Eine Mitarbeiterin eines Supermarktes wird von einem Kunden gefragt: „Haben Sie Produkt X vorrätig?“

Antwort der Mitarbeiterin A: Nein, das haben wir nicht, das gibts bei uns im Moment nicht aber wir können es bestellen, dann ist es in zwei Wochen wieder da.“

Antwort der Mitarbeiterin B: Nein, das haben wir nicht, aber fragen sie mal drüben in Supermarkt B, die haben da glaub ich noch was.“

 

Wer von beiden handelt betriebswirtschaftlich?

Und wer nach den Kriterien von Social Media?

Antworten gerne als Kommentar.