Ein MMORPG für Jugendliche: Wizard101

Mein ältester Sohn liebt alles, was sich um das Mittelalter dreht. Auf der Suche nach einem interessanten UND kindgerechten Rollenspiel stieß ich nun vor kurzem auf Wizard101, das ab 6 Jahren freigegeben ist.

 

 

Es handelt sich dabei um eine Geschichte aus einer Magieschule (Ähnlichkeiten zu Harry Potter sind durchaus vorhanden und die Figuren können ähnliche Fähigkeiten entwickeln). Das ganze basiert auf dem bekannten Prinzip der Sammelkartenmagie und innerhalb des Spieles können die Teilnehmer eben diese Karten untereinander auch tauschen um an andere Zauber zu gelangen.

 

Letztlich duellieren sich die Spieler mit den Gegnern oder erfüllen bestimmte von NPCs erklärte Aufgaben. Die Grafik ist sehr liebevoll gestaltet, und auf älteren PCs spielbar. Es gibt keine wirklichen Gewaltdarstellungen innerhalb des Spieles, die besiegten Figuren verschwinden einfach auf magische Art.

Schön am ganzen ist die Möglichkeit, mit anderen Spielern Freundschaft zu schließen, sich zu helfen und Gruppen zu bilden, die gemeinsam kämpfen.

Insofern ist Wizard101 die ideale Welt um gemeinsam Rollenspielideen zu erleben, ohne dabei alleine vor dem PC zu sitzen. Aus den Erzählungen und Erfahrungen meines Sohnes kann ich sagen, das ganze System fördert sogar den Kontakt untereinander. Insofern eine schöne Plattform, die speziell auch für das junge Publikum angelegt ist.

Sehr schön gelöst auch die „Kontrolle“ durch die Eltern. So kann man als Elternteil NICHT mitlesen , was das Kind schreibt, aber sehr wohl Foren und Chat Rechte bei Bedarf einschränken. Da das Spiel auch „Items“ beinhaltet, die man sich kaufen muss (mit echtem Geld), lassen sich solche Käufe für das Kind sperren wohl aber über das Elternkonto kontrolliert durchführen. Insofern durchaus auch eine Art „Belohnung“ wenn der Sprößling plötzlich neue magische Items hat.

Wizard101 schreibt selbst dazu:

Zitat: “

Über Wizard101

Ist Wizard101 kindgerecht?

Wizard101 ist kindgerechte und familienfreundliche Unterhaltung und gemäß § 14 JuSchG freigegeben ab 6 Jahren (USK 6) Den vollständigen USK-Test und den Jugendentscheid des Prüfgremiums der Unabhängigen Selbstkontrolle finden Sie hier: Entscheid.pdf

Ihr Kind lernt bei Wizard101, sich in einer virtuellen Welt zurechtzufinden und online mit anderen Kindern auszutauschen. Dadurch schult das Spiel die Medienkompetenz Ihres Kindes.

Es erlebt spannende Abenteuer und erkundet magische Welten – so kann es seinem Forscherdrang freien Lauf lassen. Ihr Kind wird ermutigt, Prüfungen auf eigene Faust anzugehen, aber auch in der Gruppe zu arbeiten, um schwierige Aufgaben zu meistern. So werden Selbständigkeit und Teamgeist gefördert.

Da wir wissen, dass Sie sich als Eltern gern selbst ein Bild davon machen, was Ihr Nachwuchs im Netz tut, empfehlen wir Ihnen, Wizard101 gemeinsam mit Ihren Kindern zu spielen. Begleiten Sie sie auf ihrem Online-Abenteuer und lernen Sie die magischen Welten der Spirale kennen!

Wizard101 ist interaktiv und sozial und bietet Unterhaltung für die ganze Familie

Wizard101 ist ein Multiplayer-Abenteuerspiel, das Jung und Alt Spaß macht und leicht zu lernen ist. Und da das Spiel darauf ausgerichtet ist, die Gemeinschaft der Spieler und den Austausch untereinander zu fördern, ist es sehr familienfreundlich. Wenn Sie sich schon immer gefragt haben, welche Computerspiele Ihr Kind eigentlich gerne spielt: Hier ist Ihre vergnügliche Gelegenheit, genau das herauszufinden!

Wizard101 kann eine Belohnung sein!

Computerspiele können sehr viel Spaß machen, und viele Eltern sorgen sich, dass ihre Kinder am Ende zu viel spielen. Wenn Ihre Kinder Wizard101 lieben (und das werden sie sicher tun), überlegen Sie sich doch, ob Sie die Mitgliedschaft im Wizard-Club und die Erlaubnis zu spielen nicht als Belohnung einsetzen, z.B. für erledigte Hausaufgaben, Sport oder Hilfe im Haushalt. Wir sind der Ansicht, dass Computerspiele ein Riesenspaß sind, aber sie sollten niemals die wichtigen Dinge im Leben verdrängen.

Probieren Sie es selbst aus!

Probieren Sie das Spiel selbst

Wir ermutigen alle Eltern, sich selbst ein Bild davon zu machen, was ihre Kinder im Netz tun. Daher laden wir Sie ein, einmal selbst Wizard101 zu spielen, bevor Sie entscheiden, ob Sie es auch Ihren Kindern erlauben.

 „
Diesen Aussagen kann ich nur voll zustimmen. Auch ich bin dort angemeldet um gelegentlich gemeinsam mit meinem Sohn und seinem Freund Abenteuer zu erleben.

Prismatic, ein lernfähiger Social Reader

Gestern kam meine Einladung zum „Early Invite“ von Prismatic. Was ist Prismatic? Im Grund ist es ein weiterer Social News Aggregator, wie wir schon einige kennen.

Allerdings mit einem kleinen, aber feinen Unterschied: Prismatic will aus den Inhalten, die ich lese, lernen und mir passende weitere Inhalte anbieten. Das kenne ich noch von verschiedenen Readern der Vergangenheit, die aber alle nicht halten konnten, was sie versprachen. Wir werden sehen, was Prismatic zu bieten hat, das Interface sieht sehr aufgeräumt aus, allerdings wünsche ich mir das ganze noch als App fürs Tablet.

 

So sieht die Oberfläche von Prismatic auf, Der Globus Rechts oben dient zum "Stöbern" in passenden Inhalten, das Haus stellt die eigenen Interessen dar.

 

Die grundlegende Idee des ganzen: Bildquelle Prismatic

 

Leserunde zu Ankhaba von Gunter Dueck, ich mache mit.

Ich freue mich, denn ich habe die Zusage erhalten, als einer von 70 Lesern in einer Leserunde das Buch „Leserunde zu „Ankhaba – Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende“ von Gunter Dueck“ lesen zu dürfen, mit dem Autor im Forum darüber zu diskutieren und mich mit den anderen Lesern auszutauschen.

Für alle, die den Autor Dueck oder auch das Buch „Ankhaba“ nicht kennen, sei die Homepage von Gunter Dueck unter www.omnisophie.com empfohlen.“ Bei Seite 30 bin ich mittlerweile schon und das ganze steigt mit einer enormen Geschwindigkeit ein. Mal sehen, welche Wendungen dieser Roman noch nimmt. Ich habe so ziemlich alle philosophischen Bücher gelesen, die Dueck veröffentlicht hat und kann sie jedem, der sich mit moderner Philosophie und der Gesellschaft beschäftigt nur ans Herz legen. Nur vor dem Roman Ankhaba war ich bislang noch zurückgeschreckt. Ein Vampirroman? Von einem Wissenschaftler? Noch dazu einem, den ich noch aus meiner Zeit bei der IBM persönlich kannte und der eigentlich eher für technik-philosophische Bücher bekannt ist? Doch jetzt lasse ich mich auf das Wagnis ein,  mal sehen, ob Dueck mich auch als Romancier überzeugen kann.

Anbei noch ein Zitat aus der Ankündigung von Lovelybooks und epubli für die gemeinsame Leserunde:

Die skrupellose Bio-Industrie hat den menschlichen Körper als ultimative Verdienstquelle entdeckt. Body-Modding ist in! Der letzte Schrei in Clubs und Lounges aber ist der Biss zum Vampir. Untote haben mehr Spaß am Leben! Jetzt kostenlos! Plötzlich werden die Menschen knapp. Frischblut ist nun der dominierende Wirtschaftsfaktor! Der frühreife Leon steigt zum mächtigen Beherrscher eines Zuchtkonzerns auf, der die Welt mit langhälsigen Gebrauchsmenschen versorgt. Inmitten dieser Apokalypse machen sich Leons Schwester Anke und der Wissenschaftler

Brain auf die Suche nach dem Ursprung allen Unglücks. Ihr Weg führt zu den letzten Geheimnissen der Menschheit. In Ägypten finden sie Tod & Teufel, die Antwort auf fast alle Fragen und den Urgrund der menschlichen Seele. Anke greift sich den Schlüssel zu einer neuen besseren Welt der Liebe: das Ankhaba. Duecks Werk besticht auch diesmal wieder durch seine gewaltige Sprache und einen ganz ungeheuren Erfindungsreichtum bis in die Details.

Leseprobe: http://www.epubli.de/shop/buch/Ankhaba-Gunter-Dueck-9783844218794/14026

Oh, und wie es sich gehört, lese ich das ganze natürlich als EBook auf meinem Galaxy Tab 😉

 

Das Google Art Project, Kunst und Museen für jedermann

Immer wieder mal tauchen bei Google geniale Ideen auf, die so zwar technologisch schon lange denkbar waren aber erst durch Google auch realisiert wurden. So aktuell das Google Art Project, das es ermöglicht, virtuell in 151 Kunststätten in 41 Ländern zu besuchen. Man kann durch das Museum wandern un die Kunstwerke zu bestaunen. Jetzt auch die Berliner Museumsinsel mit der alten Nationalgalerie. Dresden und Düsseldorf sollen folgen. Ich finde, eine wundervolle Idee, denn nicht jeder hat die Möglichkeit, all diese Museen zu besuchen. Aber seit dem Start des Projekts 2011 ist es zumindest möglich, die hochauflösenden digitalen Versionen zu betrachten. Dabei kann man sich in einer Art Gallerie oder wirklich in Anlehnung an Streetview wie im realen Museum durch die Räume bewegen und die Kunstwerke bestaunen und heranzoomen, um auch Details zu sehen.

Sehr empfehlenswert!

 

 

 

 

Und bald kann man auch das Weiße Haus besichtigen!

 

Der Genius Presenter Ring im Praxistest, ein Ring sie zu knechten, sie alle zu präsentieren..

Größenvergleich mit einer handelsüblichen SD-Karte

Heute kam er an. Der neue Ring Presenter von Genius. Ja, der Name verspricht, was das Device dann hält. es handelt sich um einen Presenter, den man wie einen übergroßen Ring am Finger tragen kann. Idealerweise am Zeigefinger, so dass der Daumen dann die Presenterfunktionen steuern kann.

In der Mitte befindet sich noch eine berührungsempfindliche runde Fläche, die im Mausmodus wie ein Touchpad funktioniert.
Der Presentermodus hat zusätzlich noch einen Laserpointer als Feature. Die Maus besitzt einen Akku und kann über ein herkömmliches Micro USB Kabel geladen werden.

Zumindest die Bedienung als Presenter klappt hervorragend und ist durch die ständige Präsenz am Finger praktisch, die Maus Funktionen gehen auch, sind aber wohl mehr als Notlösung zu sehen, da hier keine wirklich genaue Steuerung möglich ist. Aber das ist auch nicht der Hauptfokus des Geräts.
Als Presenteroption kann ich, speziell für diejenigen, die oft unterwegs sind und möglichst wenig und kleines Gepäck dabei haben wollen die Presentermaus sehr empfehlen.

Anbei noch ein Unboxing und ein erster Praxistest der Maus mit einer Prezi Präsentation.

Unboxing des Ring Presenters

Der Presenter Ring im Praxistest: Fazit, es funktioniert bestens!

Das Internet als Helfer für den Mittelstand

Der Informationbroker der "Neuzeit": Portale, die spezifische Übersichten über Produkte bieten

Viele mittelständische Unternehmen können sich keine aufwändige IT oder großen Rechercheaufwand im Internet leisten. Hier bieten gerade die neuen Cloud und Crowdsourcing Dienste meines Erachtens einen hervorragenden Ansatz, Zeit und Geld zu sparen und dennoch an qualitativ hochwertige Informationen zu gelangen.

Dabei sehe ich eine wichtige Rolle bei den Portalen, die Informationen zu bestimmten Produkten und Kategorien sammeln und aufbereiten. Ein sehr schönes Beispiel einer solchen Plattform ist Softguide, der zum Beispiel verschiedenste ERP-Systeme auf www.softguide.de auflistet.

Auf der Plattform können Anbieter ihre Systeme eintragen und potentielle Kunden eine Übersicht über die verfügbaren Systeme, sortiert nach betrieblichem Anwendungsgebiet, ebenso wie nach verfügbaren Plattformen erhalten.

Sehr interessant dürfte hier auch die Möglichkeit sein, direkt auf der Plattform eine Ausschreibung einzustellen, sollte keines der angebotenen Pakete dem entsprechen, was das Unternehmen sucht.

Gerade im immer breiter gefächerten Angebot an Lösungen ist es meiner Ansicht nach, ähnlich der journalistischen Tätigkeit des Sammelns und Bewertens von Informationen von immer größerer Bedeutung, einen Überblick anzubieten, der es möglich macht, auch kleinere Anbieter zu finden, die manchmal zwar nicht die großen Pakete liefern können, aber durchaus spezifische Lösungen bereitstellen, die ggf. in ihrer Größe eher zu einem Mittelständler passen als die Standardlösungen der prominenten Anbieter.

Sehr interessant auch, dass auch die sozialen Medien von diesen Plattformen mittlerweile ernster genommen werden. So findet sich Softguide nicht nur im Netz mit eigenem Auftritt sondern ist ebenfalls auf Facebook UND Twitter vertreten.

Zudem ist auf der Plattform auch die Möglichkeit vorhanden, weiteres Infomaterial herunterzuladen, ein Softwareexpose oder sofern vorhanden auch eine Demoversion der Software herunterzuladen.

Insgesamt sehe ich Plattformen wie Softguide auch wenn die Szene momentan sehr stark auf Sharing setzt immer noch für sehr wichtig an, sofern sie sich zusätzlich auch mit den sozialen Diensten vernetzen. Dann ist es möglich, trotz einer Unmenge von Daten und Diensten den Überblick zu behalten, auch wenn man nicht über die Ressourcen für eine aufwändige Internet Recherche verfügt.

Letztlich sind solche Plattformen Informationbroker, die im Netz verfügbare Quellen zusammenfassen und aufbereitet zur Verfügung stellen. Und durch die Anbindung in die Social Media Plattformen werden diese Informationen dann auch einfach gefunden.

Alle gegen Bild: Eine Aktion gegen den Bild-Totholzspam

Die Bild wird 60 und deshalb will man an über 40 Millionen Haushalte UNGEFRAGT eine Ausgabe der Bild verteilen. Schon gegen das normale Blatt habe ich eine Aversion sondersgleichen, aber ich will definitiv keine Bild, auch nicht kostenlos in meinem Briefkasten sehen.

Da kommt die Aktion: http://alle-gegen-bild.de (auch bei Campact zu finden) gerade recht.

Hier kann man sich eintragen und damit kundtun, dass man definitiv keine Bild Zeitung in seinem Briefkasten vorfinden möchte. Die Initiatoren schreiben dazu:

„Unter dem Motto „BILD für alle“ plant der Springer-Konzern am 23. Juni 2012,  anlässlich des 60-jährigen Bestehens der BILD-“Zeitung“, allen 41 Millionen deutschen Haushalten eine Gratis-Ausgabe zu liefern. Doch wir wollen dieses Blatt nicht einmal geschenkt haben, deshalb wehren wir uns.

 Nur mit einem Schreiben an den Springer-Verlag kann man einer Zustellung der Zeitung rechtswirksam widersprechen. Das Ziel unserer Initiative ist es, dass dies massenhaft geschieht, um den logistischen Aufwand dieser Propagandaaktion zu erhöhen und darüber hinaus die Auflage der BILD-“Zeitung“ und damit ihre Einnahmen durch Werbeanzeigen zu drücken.“

Social Media ausmisten: Denn weniger ist mehr

Ich gestehe, ich bin, auch durch mein großes Interesse am Thema Social Media und Vernetzung auf vielen Plattformen angemeldet. Aber jetzt ist wieder so ein Punkt, an dem ich mich von einigen verabschieden werde, weil sie mir einfach keinen Mehrwert bieten. Diesmal trifft es vor allem diverse Mobilplattformen.

Bei mir fallen unter die Kategorie, kein wirklicher Mehrwert Path, weil ich nicht auf mehreren Plattformen meinen Status pflegen will und mir die Circles von Google+ reichen. Banjo, weil es nicht wirklich interessant ist, wer in meiner Umgebung aktiv ist, wenn ich diese Status auch über die entsprechende Plattform App direkt bekomme. Wuala, weil die anfänglich tolle Idee, Plattenplatz im Netz zu teilen und dadurch selbst mehr Platz zu bekommen leider aufgegeben wurde. Pinger, weil Whatsapp mir völlig genügt. Oh, und übrigens. SMS ist bei mir auch ein Medium, das ich nur noch benutze, wenn es gar nicht anders geht. Und diese Momente sind sehr selten geworden.

Mein Hauptfokus beschränkt sich auf 4 Plattformen: Facebook, Google+, Twitter und Pinterest. Und selbst Pinterest steht unter „Beobachtung“ weil ich eigentlich über picplz die meisten Bilder mit meinen sozialen Netzwerken automatisch teile. Lediglich als Pool für Infografiken zu meinen Fachgebieten Social Media, Mobile Computing und Workplace of the future find ich das spannend.

Weniger ist mehr, und das gilt auch und gerade in den sozialen Netzen.

Und meine gesamte Lektüre läuft sowieso über die gesammelten RSS Feeds und Google Reader. That’s about it.