Korrektur: Holly Lisle entfernt all Ihre Bücher aus Apples iBookStore

Das böse Buch, das Apple nicht mag.

Der Grund: Apple hatte ein Buch von Holly Lisle aus dem iBookStore entfernt weil Sie in dem Buch Amazon erwähnt, einen Konkurrenten des iBookStores. Das geht zu weit, und zwar nicht nur für mich sondern offensichtlich auch für Cory Doctorow, der zwar selbst nicht von der Zensur durch Apple betroffen ist, aber offensichtlich ein sehr ausgeprägtes Unrechtsbewußtsein hat. Er berichtet über den Fall. In Holly Lisles Verlautbarung  In seiner Verlautbarung schreibt sie

This is not professional behavior from a professional market.

And cold moment of truth here—you cannot write a writing course that includes information on publishing and self-publishing and NOT mention Amazon. It’s the place where your writers are going to make about 90% of their money.

So I’m pulling ALL my work from the iBookstore today. I apologize to iBookstore fans. I tried. Hard.

Apple, Apple. Auch wenn ich wollte, ihr macht es einem wirklich absolut leicht, euch abzulehnen. Ihr wart mal die coolen Underdogs. Heute seid ihr eher die uncoolen Bösewichte.

Die Illusion des Experten. Warum wir genau hinsehen sollten!

Man trifft sie in Talkshows, liest sie in einschlägigen Magazinen: Die Experten zu einem Thema. Dabei sollte man eines immer im Hinterkopf behalten. Man kann sich nicht zum Experten „ausbilden“ lassen.

Der Titel Experte ist of willkürlich gewählt und steht keineswegs in einem Zusammenhang mit dem Wissen der Person. Viele der sogenannten Experten sitzen einfach in der passenden Ebene eines Unternehmens oder haben innerhalb einer Peer Group die größte Klappe. Wirkliches Wissen nachzuweisen ist heutzutage oft gar nicht mehr gefragt. Hauptsache, der oder diejenige sondert in den entsprechenden Medien eine möglichst eindeutige oder kontroverse Position ab.

Leider ist dieser Pseudoexperte auch in vielen Bereichen schon in die Beraterhirne eingesickert. Da wird nicht mehr nach den wirklichen Hintergründen oder Fragestellungen in Unternehmen geforscht, sondern einfach angelernte Plattheiten abgesondert.

Eines der schönsten Beispiele sind die sogenannten Social Media Experten, die jedem, der sie fragt oder nicht fragt einreden wollen, er oder sie oder das Unternehmen müsse ins Internet/auf Facebook/auf Twitter/sich umstrukturieren/Leute rauswerfen.

So jemanden sollte man am besten gleich rauswerfen oder wenn er einen ungefragt belästigt ignorieren. Ohne fundierte Analyse wird ein wahrer Experte zu überhaupt nichts raten. Und wer ein wirklicher Experte ist, wird auch dann mit Schwarzweißmalereien sehr vorsichtig sein. Denn jedes Unternehmen, jede Person, jeder Sachverhalt muss neu geprüft werden.

Wir sollten weniger auf die scheinbaren Experten von außen hören, die mehr große Klappe als großes Wissen haben und mehr auf die stillen Experten, die täglich mit dem Thema arbeiten, und die meist, wertvoll aber unerkannt, im eigenen Unternehmen sitzen. Wie oft schon habe ich erlebt, dass erst ein externer Berater das initiieren konnte, was die Mitarbeiter schon seit langem forderten. Weil man halt den eigenen Leuten oft weniger zutraut als externen Pseudofachleuten, die von der Materie des Unternehmens oft kaum Kenntnis haben aber ein Portfolio an Plattheiten und Gemeinplätzen zu bieten haben.

Leaplocal oder warum das Internet regionales fördert

Ein Ordnungssystem, das individuell für den Kunden angepasst werden kann und auch ökologische Gesichtspunkte berücksichtigt

Eine hochspannende Webseite ist http://www.leaplocal.org/. Dort bietet sich die Möglichkeit, auf Reisen mit lokalen Reiseführern in Verbindung zu treten, die sich nicht nur mit der Region WIRKLICH auskennen sondern auch noch die regionale Wirtschaft zu unterstützen.

Das ist für mich schlicht einer der vielversprechendsten Trends im Moment. Regionale Dienste über das Internet einer großen Masse verfügbar zu machen. Was Firmen wie manomama oder roterfaden bereits als Vermarktungsweg nutzen, streut jetzt auch in die Tourismusbranche. Anstelle eines Pauschaltourismus, bei dem man wie viele andere rationell aber nicht unbedingt individuell und schon gar nicht speziell auf die Region abgestimmt durch Tourismusgebiete geschleust wird, kann man sich bei leaplocal mit lokalen Dienstleistern verbinden, die sich mit der Region auskennen und oft auch ein deutlich nachhaltigeres Unternehmenskonzept vertreten.

Meiner Ansicht nach bietet das Netz hier auch dem kleinen Händler, Produzenten oder Dienstleister vor Ort die Möglichkeit, seine Produkte und Services global anzubieten und damit gänzlich neue Märkte zu erschließen.

@manomama betont nicht nur den Profit, sondern will auch ökologisch und sozial produzieren. Die Kundschaft findet sich und ist begeistert.

Ohne die sozialen Netzwerke und das Internet wäre ich nie im Leben auf die Produkte von manomama oder roterfaden aufmerksam geworden, die ich heute sehr schätze und bei denen ich gerade wegen der Differenzierung ihrer Produkte durch Aspekte wie Nachhaltigkeit, Wertigkeit und soziale Aspekte auch so etwas wie ein Stammkunde und Evangelist geworden bin.

Und spannend auch, welche neuen Microverdienste jenseits von HartzIV und Ein Euro Jobs entstehen. So kann man bei http://campinmygarden.com/ seinen eigenen Garten als Campingmöglichkeit anbieten. https://flinc.org/ wiederum führt Fahrer und Mitfahrer zusammen, auch hier kann man sich das Mitnehmen vergüten lassen und bei http://www.tamyca.de/ kann man seinen eigenen Privatwagen vermieten, also quasi privates Car Sharing bzw. private Autovermietung.

Es zeigt sich, jenseits von großen Konzernen und Profitdenken entstehen kommerzielle Netzwerke unter Privatpersonen, bei denen die Hilfe an erster Stelle steht, bei denen man wieder im lokalen Umfeld Dienstleistungen finden kann bzw. seine eigenen Skills jenseits von Skillprofilen im Unternehmen anbieten kann.

Das soziale Web ist der natürliche Feind des Vertuschens.

Sehr gut erkannt hat die „ZEIT“ mal wieder ein Phänomen der sozialen Netze: Unter dem Titel „Vertuschen schwer gemacht“ wird aufgezeigt, dass durch die sozialen Netze und deren virale Verbreitungswege es für die Unternehmen deutlich schwerer geworden ist, Fehlverhalten und (Umwelt-)vergehen zu vertuschen. Vor dem Internet konnten Konzerne Nachrichten über sich und Informationen zu negativen Ereignissen recht gut steuern. In Zeiten des Netzes und von kritischen Bloggern ist das deutlich schwerer geworden.

Ich wage hier die Frage zu stellen: Warum bedarf es erst einer sozialen Infrastruktur, um Skandale schneller aufzudecken, die Öffentlichkeit umfassender zu informieren und auch nachhaltig bei Themen zu bleiben, die in der Tagespresse spätestens nach ein oder zwei Wochen verschwinden.

Meine Nachrichten kommen mittlerweile aus verschiedensten Quellen gesammelt und aufbereitet als elektronsiche Zeitung jeden Morgen aufs Tablet und sind meist objektiver und aktueller als die Printequivalente.

Für mich greifen hier vor allem zwei Aspekte, die von der Mehrheit der Unternehmen und Medienkonzerne meiner Ansicht nach völlig falsch eingeschätzt wurden.

a) Der Durchschnittsbürger will nicht informiert, sondern unterhalten werden. Das mag so lange stimmen, so lange der Bürger den grundlegenden Eindruck hat, die große Mehrheit in Wirtschaft und Politik arbeitet zu seinem Wohle. Das ist aber schon seit einiger Zeit ein Eindruck, den wohl nur noch die Manager in den Konzernen haben.

b) Das Netz und seine Potentiale werden nicht wirklich für ernsthafte Recherche durch Blogger genutzt. Hier ist man dem Irrtum, nur ein Profi kann handfest recherchieren aufgesessen. Längst herrscht in vielen Redaktionen weniger der Anspruch nach fundiertem Qualtitätsjournalismus als vielmehr die ewige Frage, was bringt Auflage. Und da zieht der kritische Bericht eben nur kurz, nachgehaltene Recherche langweilt den Leser (oder so meinen zumindest die Verlagsmanager).

Deshalb darf es keinen Manager eines Medienkonzerns wundern,wenn die Umsätze sinken. Sorry ihr da oben, wir haben längst begriffen, dass ihr uns nicht umfassend, sondern wirtschaftlich rentabel informiert. In früheren Zeiten pflegte ich Nachrichten aus dem Netz durch Lektüre von Zeitung oder durch Schauen von Nachrichten zu verifizieren. Nach all den Skandalen und vertuschten Katastrophen und Entscheidungen in Politik und Wirtschaft hat sich das für mich mittlerweile umgekehrt, ich validiere die Aussagen aus TV und Zeitung durch Recherche im Netz.

Wie bei so vielen Dienstleistungen hat man leider auch bei den Medien irgendwann die Aufgabe, den „Kunden“ zu informieren dem „den Shareholdervalue steigern“ geopfert.

Die Strafe dafür kassiert man jetzt durch sinkende Zuschauerzahlen oder Auflagen.

Und der eigentliche Dorn im Auge von Konzernen dürfte sein, dass sich eine vernetzte und aktive Bloggerszene nicht so leicht beeinflußen und kontrollieren lässt. Das Vertuschen fällt ungemein schwerer und der nächste Shitstorm oder Streisand-Effekt ist oft nur ein Posting entfernt. Da hilft dann meist nur noch gnadenlose Ehrlichkeit. Ein Handeln, das mit Sicherheit einigen Unternehmen extrem schwer fallen dürfte.

Der @Bausparfuchs ruft zur Blogparade: Hier ist mein wichtigster Ort der Welt

Mein Bloggerfreund, der Bausparfuchs ruft zur Blogparade, die passend zur Kampagne der Bausparkasse „Dein wichtigster Ort der Welt“ lautet. Hmm, nachdem mir zunächst die üblichen Plattitüden zum „wichtigsten Ort der Welt“ eingefallen waren (Wherever I lay my hat, that’s my home oder auch, wo immer ich mich ins Internet einwählen kann) wurde mir sehr schnell klar, dass für mich der wichtigste Ort der Welt sehr viel mit Freiheit zu tun hat. Freiheit, zu tun und zu lassen, was man will, ohne permanent auf sein Umfeld Rücksicht nehmen zu müssen. Der Ort, an dem man sich zurückziehen kann, wenn man von allem zu viel hat, wenn man Ruhe braucht. Es ist der Ort, an dem ich mit meiner Familie leben kann und wir uns wohl fühlen.

Und im Moment ist das für uns unser Haus. Ich habe lange Zeit nicht geglaubt, jemals ein eigenes Haus zu besitzen, aber nachdem unser zweites Kind auf der Welt war, wurde uns immer klarer, dass wir Freiräume für sie schaffen wollten. Wir wollten nicht dauernd darauf achten müssen, dass sie keinen Lärm „wegen der Nachbarn“ machen. Sie sollten draußen unbeschwert toben können, ohne permanent auf alles und jeden Rücksicht nehmen zu müssen.

Da ergab es sich durch einen glücklichen Zufall, dass wir tatsächlich in dem kleinen Ort, der nur wenige Minuten von meinem Arbeitgeber, der Bausparkasse entfernt lag, ein Haus fanden, das genau unseren Wünschen entsprach und entspricht. Mit Garten für die Selbstversorgung (eigene Kartoffeln, Tomaten, Paprika, Zucchini, Himbeeren, Kirschen uvm.). Gelegen in einer Sackgasse, so dass die Kinder auch auf der Straße vor dem Haus Fahrradfahren lernen konnten. Mit großer Garage, damit das Auto vor Wind und Wetter geschützt ist, und mit Kachelofen, der uns unabhängiger von Ölpreisen macht. Und natürlich mit einer Distanz zu meinem Arbeitsplatz, die mir die Fahrt dorthin mit dem Fahrrad erlaubt.

Gleichzeitig muss dies aber nicht bis auf alle Zeit unser endgültiges zuhause sein. Es passt perfekt für unsere 5 köpfige Familie mit diversen Haustieren. Aber wer weiß, wie es mal sein wird, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Wir haben eins schon bald für uns festgelegt. Wir binden uns nicht ewig. Die eigenen vier Wände müssen auch zum Lebensmodell passen. Denn der wichtigste Ort der Welt, und das ist für mich, da bin ich ganz offen konservativ ist mein zuhause, in dem ich selbst bestimmen kann, wie ich lebe. Die Freiheit, mich eben nicht nach den anderen richten zu müssen, meinen eigenen Lebensstil zu pflegen habe ich nirgends so sehr, wie im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung.

Übrigens läuft dieser Blogparadenbeitrag außer Konkurrenz. Schließlich ist der Bausparfuchs ja irgendwie auch mein „Chef“. Und ja, ich hab mir das Haus auch mit einem Bausparvertrag von Schwäbisch Hall finanziert. Denn mal ganz ehrlich. Wie glaubwürdig wäre ich denn, wenn ich zwar den Fuchs und sein Unternehmen unterstütze, aber die Produkte nicht gut fände. Ich stehe zu und hinter dem Prinzip Bausparen. Ich weiß, dass das andere anders sehen. Aber auch das ist ein Teil der persönlichen Freiheit, die eigene Meinung UND die der anderen gelten zu lassen.

Für mich sind die eigenen vier Wände, gemeinsam mit meiner Familie bewohnt der wichtigste Ort der Welt. Und als Blogger gibt es darin noch einen besonderen Ort: Meinen Bloggerarbeitsplatz. Ein Foto davon könnt ihr unten sehen.

 

Des Blogger, Autors und Beraters wichtigster Ort der Welt. Mein Homeoffice. Eingerichtet, so dass ich mich wohl fühle, denn dann arbeite ich kreativ am besten.
Ein ganz kleiner Auszug meiner Bibliothek, für mich auch ein wichtiger Bestandteil meines wichtigsten Orts der Welt, dass er viele Bücher, viel Hirnnahrung bietet. Ich bin vielleicht kein großer Planer und chaotisch in meinem Arbeitsstil. Aber mit dem richtigen Umfeld entstehen daraus für mich die besten und kreativsten Ideen, die mir schon so manchen großen Erfolg eingebracht haben.

 

Wenn ich vor dem Computer sitze:

Ich hänge nicht vorm Computer rum.

Ich lese Nachrichten, höre klassische Musik,

schreibe einen Text,

recherchiere für einen Blogbeitrag,

spiele ein Spiel,

spreche mit Freunden in der ganzen Welt,

helfe meinem Sohn bei seinen Aufgaben,

besuche eine Kunstgalerie und betrachte alte Meister,

lerne etwas über die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse.

Ich hänge vor dem Fernseher rum.

 

 

Aber halt, nein, ich schaue ja kaum fern.

Das machen ja die, die sagen, ich hänge vor dem Computer rum.

Social Media im Unternehmen: Holt euch die Szene für diesen Fulltime Job

Social Media, kein Phänomen, das sich in „Social Media beruflich“ und „Social Media privat“ konsequent trennen lässt.

Nestle Australien hat gerade wieder mit einem kleinen Shitstorm zu kämpfen. Ohne es zu ahnen startete das Unternehmen eine   Facebook Page für KitKat  auf der auch ein in einem Bärenkostüm steckender Mann zu sehen ist. Was Nestle dabei nicht bedachte, der Mann im Bärenkostum hat große Ähnlichkeit mit Pedobär, einer Figur, die immer dann eingesetzt wird, wenn ein Foto gezeigt wird, bei dem der Eindruck eines pädophilen Inhaltes entstehen könnte. Entstanden ist diese Figur in 4chan.

Hier zeigt sich die Wichtigkeit, nicht nur ein Social Media Team einzusetzen, sondern bei der Auswahl der Mitarbeiter darauf zu achten, dass diese auch aktiv in Social Media unterwegs sind und auch weiterhin die Freiräume haben, Social Media auch jenseits der direkten Bezüge zum Unternehmen zu beobachten. Denn was hinter Pedobär steckt ist ein Meme, also ein begrifflicher oder semantischer Zusammenhang, der sich nur demjenigen wirklich erschließt, der sich mit den Gepflogenheiten der Community wirklich auskennt, der die Kanäle beobachtet, die Trends versteht und Teil der Social Media Sozialisierung ist. Social Media macht man nicht von 9-17 Uhr. Social Media ist Teil eines Lebensstils, der sich weniger um Hierarchien oder tradierte Gepflogenheiten kümmert als dass er neue Trends beobachtet und die Rituale und Meme der Social Media Welt selbst lebt und ein Teil davon ist.

Ich empfehle, bei jedem Mitarbeiter, der für Social Media Aufgaben gesucht wird tatsächlich auf seine Relevanz in der Szene zu achten. Erste Hinweise können Dienste wie Empireavenue, Klout, Kred oder Peerindex liefern. Ebenso ist es, zu beobachten, ob derjenige nur auf den Hauptkanälen aktiv ist bzw. diese kennt oder ob er auch mit neuen Plattformen oder Memen etwas anfangen kann. Wer Social Media beruflich ausüben will, darf nicht in den Kategorien beruflich oder privat denken. Social Media weicht genau diese Grenzen massiv auf.

Das wäre nicht passiert, wäre die Social Media Welt ernsthaft beobachtet und und „gelebt“ worden. (Quelle: gutjahr.biz)

Aktuell gibt es hierzu ein weiteres  trauriges aber leider auch gutes Beispiel dafür, wie ein Umgang mit Social Media, der mehr auf Gewinn und Kostensparen ausgelegt wurde, als auf ernsthaften Umgang mit der Community komplett nach hinten losgehen kann. Das Attentat in einem Kino in den USA während der Vorstellung des neuen Batman Filmes wurde zum Trending Topic auf Twitter unter dem Hashtag #aurora. Was dann geschah, lässt sich am besten im Blog von Richard Gutjahr verfolgen. In aller Kürze: Eine Versender von Bekleidung sprang auf das vermeintlich neutrale Hashtag an und machte Werbung für Bekleidung mit dem Namen Aurora, völlig ignorierend, dass es sich beim #aurora Hashtag um das Hashtag zum Attentat in den USA handelte. Und musste dann auch noch eingestehen, dass es sich nicht selbst um seine Social Media Kanäle kümmerte, sondern diese sogar noch outgesourct hatte. Typischer Fall von einen wichtigen Kommunikationskanal nicht ernst genommen. Hier müssen so manche Marketing und Vertriebsmenschen noch sehr umdenken. Hinaustrompeten von Werbebotschaften wird immer weniger funktionieren. Es geht vieles deutlich in Richtung bilaterale Kommunikation. Und wer dies nicht beherrscht, den wird der Markt direkt durch die Kunden abstrafen.

Es ist ratsam einen kleinen Kreis einzusetzen, der sich wirklich und ausschließlich mit allem rund um die Social Media Kanäle des Unternehmens befasst. Denn Social Media, wenn es in allen Facetten ernst genommen wird IST ein Fulltime Job.

Richard Gutjahr bringt es in seinem Blog sehr gut auf den Punkt:  Ein soziales Netzwerk ist mehr als nur ein Marketing-Werkzeug. Ähnlich wie unsere menschliche Kommunikation, transportiert es neben der reinen Sach-Information Werte, Haltungen und Beziehungsbotschaften. Ein Tweet und sein Kontext sagen mehr als 140 Zeichen.