Die Jungs von Tek Syndicate hatten einen Wettbewerb ausgeschrieben, in dem sie dazu aufriefen, Dinge zu benennen, die Apple wirklich selbst erfunden hat: Leider Gottes zeigt folgendes Video, dass die meisten angeblichen Apple Erfindungen von anderen kamen:
Die App zur Mars Mission „Be a martian“
Wer sich für Astronomie und insbesondere für die neue Mission der NASA Sonde Curiosity interessiert, dem sei die App „Be a martian“ ans Herz gelegt.
Mit der App kann man die aktuellsten neuen Bilder der Mars Mission direkt auf dem Smartphone oder Tablet sehen, mehr über den Mars und aktive Missionen rund um den roten Planeten lernen, Fragen zum Mars stellen, brandaktuelle Nachrichten erhalten und Videos rund um die Menschen hinter den Missionen sehen.
Zu finden ist die App in Googles Play Store:
Curiosity ist gelandet, und zwar auch bei Lego
Mein Fundstück der Woche: Aus Lego Mindstorms haben die Bastler Doug Moran and Will Gorman ein voll funktionsfähiges Modell des Mars Rovers Curiosity erstellt.
DAS nenn ich mal eine kreative und gleichzeitig herausfordernde Verwendung für Lego!
Update: Wer den Roboter selbst mit Lego nachbauen will, findet bei Collectspace dazu eine Anleitung, die mit handelsüblichen Standardbausteinen arbeitet und Schritt für Schritt den Zusammenbau erklärt.
Die causa Neckermann, oder warum wir im Morgen denken müssen
Nach Quelle nun Neckermann. Warum hat der Versandhandel solche Probleme. Nun, meines Erachtens nach hängt das Problem damit zusammen, dass nicht genug quergedacht wird in den Unternehmen. Dass man lieber den Status Quo mißt und optimiert, als sich beständig dem Wandel zu stellen und neues zu wagen. Wer mit dem Ausfüllen von Excel Tabellen und dem verbessern bestehender Modelle mehr als 100% beschäftigt ist, hat keine Luft mehr für neue Gedanken.
Wer sich nicht aktiv für die Entwicklungen am Markt interessiert, sondern lediglich gelegentlich wenn auch noch genug Geld da ist mal eine Agentur Trendforschung betreiben läßt, wird früher oder später von der Dynamik des Netzes abgehängt. Denn das Netz agiert unbürokratisch und oft chaotisch. Man muß am Puls der Trends im Netz sein, nicht der Trends der eigenen Branche. Gerade im Handel gilt dieses Paradigma. Verkaufsmodelle von heute können morgen schon längst obsolet sein. Wie Steve Ballmer die Verkaufszahlen des Iphones gnadenlos unterschätzt hatte, so haben offensichtlich diverse Entscheider die Relevanz des Internets für den Handel komplett unterschätzt, die Resultat sieht man jetzt und sie kommen vor allem dem Online Handel zu gute.
Und ebensowichtig ist auch die Akzeptanz von Mißerfolgen. Wer alles immer 100% haben will, wer immer danach fragt, ob dies oder jenes auch wirklich relevant ist, der wird ziemlich sicher DEN relevanten Trend verpassen, der im sein Geschäftsmodell untergräbt. Das heißt nicht, dass ein Unternehmen Millionen für scheinbare Trends rauswerfen soll. Aber am Puls der Zeit bleiben, beobachten und gelegentlich mal auch ein Experiment wagen, das rate ich jedem.
Nur wer rechtzeitig den Trampelpfad sieht, ist dabei, wenn daraus die Autobahn wird.
Star Wars the old republic wird free to play. Das war zu erwarten
Man muß auch im Bereich der Online Spiele dem Markt gerecht agieren. Das hat offensichtlich EA jetzt die Konsequenz aus den zuletzt massenweise davonlaufenden Abonnenten gezogen und wird im Herbst ein eigenes „Free to Play“ Modell für Star Wars the Old Republic anbieten. Und dann werde auch ich dort einsteigen, denn ganz ehrlich, Abonnementsmodelle haben sich überholt. zumal immer mehr Online Spiele auf den Markt drängen, spielt man hier nur ein Spiel, mögen ja 10 Euro im Monat oder mehr noch ok sein, aber die meisten spielen eben mehrere Spiele und dann sind Abonnements einfach nicht finanzierbar. Letztlich will ich selbst entscheiden, wann ich wie viel auszugeben bereit bin. Insofern warte ich nur noch darauf, dass auch World of Warcraft früher oder später ein Free to Play Modell anbietet. Denn der Markt füllt sich. Und die wenigsten setzen heute noch auf ein Abo.
Zitat: Electronic Arts:
Wir glauben, dass den aktuellen und zukünftigen Spielern zwei Dinge besonders wichtig sind: Flexibilität und Auswahlmöglichkeiten. Daher haben wir uns damit beschäftigt, wie das Spiel um ein kostenloses Spielmodell erweitert werden könnte.
Ab diesem Herbst wird es zwei Möglichkeiten geben, das Spiel zu erleben. Als Abonnent hat man weiterhin unbeschränkten Zugang zu allen Spielfeatures und zukünftigen Spiel-Updates, ohne dass dafür zusätzliche Kosten entstehen. Alternativ kann man kostenlos bis Stufe 50 spielen, muss dabei jedoch Einschränkungen bei den Spieloptionen und bestimmten Inhalten hinnehmen. Unser Ziel ist es, unseren aktuellen Spielern auch weiterhin die hochwertigen Inhalte zu bieten, die sie gewohnt sind, und ihnen neue Belohnungen zu geben. Deshalb bin ich sehr stolz, ankündigen zu können, dass wir viele tolle neue Inhalte geplant haben, die nun auch noch häufiger erscheinen werden. Wir arbeiten gerade an einer neuen Operation – ‚Schrecken aus der Tiefe‘ -, einer neuen Heldenmissionsreihe auf dem Planeten Belsavis, mehreren Weltraummissionen für Stufe 50 für die ganz Hartgesottenen, der Einführung eines gefährlichen neuen Gefährten und einem neuen Kriegsgebiet für die PvP-Fans: die Alten Hyperraumtore!
Spektrum Sonderhefte und Spektrum Neo jetzt auch als Apps für Android
Meine App Empfehlung des Tages, der Woche, des Monats und eigentlich auch des Jahres: Spektrum Neo und Spektrum Sonderhefte aus der Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH lassen sich jetzt auch dank spezieller Apps sehr bequem mitnehmen. Dabei bieten beide Anwendungen echten Mehrwert und sind auch grafisch sehr schön gestaltet.Ich finde schon die Printausgaben unbedingt lesenswert, wenn man sich mit Wissenschaft aus erster Hand aber dennoch verständlich geschrieben befassen möchte. Aber die Apps setzen dem ganzen noch das Sahnehäubchen auf. Und die Printausgabe von Spektrum der Wissenschaft selbst, lässt sich, so man Abonnent ist, kostenlos als PDF herunterladen bzw. kann auch erworben werden, zwar nicht innerhalb der Apps aber auf der Homepage. Idealer kann man digitale und Printversinen nicht verknüpfen.
Die neue Spektrum Sonderhefte App bietet:
Die Ausgaben bieten:
– alle Artikel im Volltext, mit Lesemodus
– zoombare Bilder und Grafiken
– ergänzende Bildergalerien, Weblinks und Videoclips
– intuitive Navigation
– Lesezeichen für Texte und Bilder
– umfassende Suchoptionen
– Übersicht über alle verfügbaren Ausgaben
– Archivierung aller heruntergeladenen Ausgaben

Und auch Spektrum Neo glänzt mit Besonderheiten.So können die jungen Leser selbst mitbestimmen, welche Artikel jeweils in der nächsten Ausgabe erscheinen sollen.
In den Ausgaben finden die jungen Leser
– alle Artikel des gedruckten Heftes
– zoombare Bilder und Grafiken
– Bildergalerien
– Weblinks
und man kann
– Lesezeichen für Texte und Bilder setzen
– durch alle oder in einzelnen neo-Ausgaben nach Wörtern suchen
– eure heruntergeladenen Ausgaben archivieren
Der Verlag selbst sagt dazu: „Spektrum neo entsteht zusammen mit Experten des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) in Kiel. Sie hatten im Jahr 2006 für PISA mit dem Schwerpunkt Naturwissenschaften die Federführung in Deutschland inne. Außerdem entwickeln sie die Science-Olympiaden und führen sie auch durch.
Die erste Ausgabe von Spektrum neo – „Unser Universum“ – hat sogar schon Bestnoten von Experten bekommen. Ein Gymnasiallehrer aus der Jury der Fachzeitschrift w+v empfiehlt Spektrum neo auf Grund der „gelungenen Grafiken und Schaubilder“ auch ausdrücklich für den Praxiseinsatz in der Schule. Vielleicht auch in eurer?“
Ich kann jeder Schule, die die wissenschaftliche Neugier der Schüler wecken will nur zu einem Abonnement der Zeitung raten, wirklich herausragend gut gemacht!
Litflow, eine Plattform, die Literatur weiter denkt

Schön, wenn man über Facebook auch mal so einen interessanten Kontakt knüpft. Die Plattform Litflow war auf mein Blog aufmerksam geworden und informierte mich über die eigene neue Plattform litflow, die sich mit neuen Konzepten für Literatur in Zeiten von EBook und Social Media interessiert. Das ist es mir doch gleich mal wert, hier eine Empfehlung für einen Besuch auszusprechen, da ich schon einige sehr spannende Artikel dort gefunden habe. Litflow schreibt über sich selbst: „Die Literatur wird von der Zukunft eingeholt. Digitale Technologien und Entwicklungen im Netz dynamisieren den gesamten Kulturbetrieb. Mit „LitFlow“ initiiert die Kulturstiftung des Bundes einen öffentlichen Thinktank, der sich mit diesen Veränderungen beschäftigt.
Zusammen mit internationalen Experten denken wir über neuartige Formen der Produktion, Distribution und Rezeption der nächsten Literatur nach. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, welche Projekte sich in den kommenden dreißig Jahren etablieren könnten.
Der Thinktank wird vom LitFlow-MAGAZIN begleitet. Dort sammeln und kommentieren Guido Graf, Stephan Porombka, Kay Steinke und Karl W. Flender täglich Projekte, Ideen und Ereignisse, die uns Hinweise darauf geben, wie sich der mediale Rahmen für die Literatur, die Literaturvermittlung und die Literaturwissenschaft verändert und wie das Schreiben, Lesen und Publizieren neu definiert wird.“
Ein wichtiger Schritt, Kultur weiterzudenken in Zeiten zunehmender Digitalisierung und auch mal über die neuen Möglichkeiten zu disktutieren, statt stets nur den Untergang der Kultur heraufzubeschwören.
Es geht nicht um Apple versus Samsung, es geht um die Zukunft der Innovation

Immer wieder stoße ich auf Unverständnis, wenn ich mich über den aktuellen Patentkrieg zwischen Samsung und Apple echauffiere. Ich brauche wohl nicht zu wiederholen, dass es bereits lange vor dem IPhone Smartphones mit Touchscreen gab, mit einem vollflächigen Bildschirm und ohne physische Tasten. Selbst Samsung brachte schon vor dem IPhone solche Smartphones auf den Markt. Es geht mir in meiner Erregung über die Patentstreitigkeiten auch nicht um eine Aversion gegen Apple Produkte, ich habe in der Vergangenheit selbst solche Produkte genutzt.
Aber was mich extrem stört ist, dass durch solche Klagen die Innovation neuer Produkte gefährdet wird. Wir alle wissen, dass sich neu Innovationen oft aus älteren Technologien weiterentwickeln. Und dass gute Konzepte sich in der Breite etablieren. Schliesslich hat die Mehrheit der heutigen Autos vier Räder, zwei Lichter vorne, einen Motor, Scheibenwischer, ähnlich geformte Fenster etc. Und dennoch werden nicht ganze Autoserien vom Markt geklagt, wie das jetzt mit den Geräten von Samsung passieren soll. Ginge es darum, dass Samsung das gesamte Nutzerinterface kopiert hat, gut, das wäre Grund für eine Klage, aber wer nur einmal ein Galaxy Tab und ein IPad in der Hand gehalten hat, wird mir zustimmen, das sind zwei unterschiedliche Geräte, die nur mit sehr viel Fantasie (und Augen zukneifen) verwechselt werden können. (Ja, ich habe beide genutzt und es gibt DEUTLICHE Unterschiede) Apple will mehrere Milliarden Dollar Schadensersatz, Geld, das sie überhaupt nicht brauchen und gefährdet damit gerade jene Innovation und Weiterentwicklung, die sie sich selbst so vollmundig auf die Fahnen geschrieben haben (und zu der, wie Steve Jobs selbst in einem Interview gesagt hat, auch der Diebstahl einer guten Idee gehört, siehe angehängtes Video unten). Neben Patenten wie dem für ein rechteckiges Objekt mit Glasoberfläche gibt es bereits Musterschutz für einen „keilförmigen“ Notebook (das Macbook Air) und diverse andere Belanglosigkeiten, wie eine Wischgeste zum Entsperren, die so allgemein gehalten sind, dass sie ganze Produktbereiche auf „von Apple oder du wirst verklagt“ einschränken.

Für mich arbeitet auch Apple mit den Erfindungen anderer. Ich erinnere nur an die grafische Oberfläche und die Maus von Xerox, oder and solche Tablets wie das Dynabook. Apple war mal ein innovativer, moderner und visionärer Konzern. Das IPhone sieht jetzt auch in der 4. Generation nahezu gleich aus, und die Oberfläche ist so starr und unmodifizierbar wie eh und je. Wo bleibt die Innovation? Wahrscheinlich in den Taschen der Anwälte, die durch die Patentklagen mindestens eine goldene Nase verdienen.
Apple bitte, sei wieder das hippe, coole und souveräne Unternehmen, dass du vor deiner Patenttrollzeit warst. Im Moment bist du nur noch ein Troll. Und wie heißt es doch so schön: „Don’t feed the troll“. Oder in deinem Fall eher: „Don’t buy from a troll“.
Es geht nicht darum, ob Apple oder Samsung gewinnen. Es geht darum, dass dieses gesamte Patent- und Gebrauchsmusterschutzrecht total kaputt ist und längst erneuert werden sollte. Sonst werden wir bald alle nur noch die Wahl zwischen Apple, Apple, Apple oder Apple haben.
Und um die Argumentationen, Apple habe das IPhone Design zuerst entwickelt weiter zu entkräften eine interessante Infografik über die vor dem IPhone von Samsung geplanten Smartphones. Wenn ich an die Xerox Geschichte denke, wäre es mal interessant zu erfahren, ob Apple Ingenieure zuvor bei Samsung zu Besuch waren. Aber nach allem, was man schon jetzt über das Gerichtsverfahren liest, werden wir noch viel Popcorn brauchen, um diesem Kindergartentheater würdig zuzuschauen. Derweil klappe ich mein Asus Transformer auf, das eigentlich fast genauso aussieht, wie das Samsung….. aeh Moment… war da nicht ein Anwalt im Gebüsch?
Oh, und wer nochmal wissen will, wie Steve Jobs zum Stehlen von Ideen stand:
Steve Jobs: Good artists copy great artists steal

