In der Gewalt von Amazon. Kindle Account ohne Begründung gelöscht.

Wie der Blogger Martin Bekkelund berichtet, wurde der Kindle Account einer Amazon Kundin aus Norwegen ohne Vorwarnung plötzlich gelöscht und all Ihre Ebooks mit ihm. Auf Rückfrage der Nutzerin antwortete Amazon ausweichend, der Account wäre mit einem anderen Account in Verbindung gestanden, der zuvor geblockt worden war, was unglaubwürdig klingt, da die Nutzerin nur einen Account bei Amazon besitzt. Das ganze zeigt mir wieder ein Mal, warum ich von DRM überhaupt nichts halte und man immer daran denken sollte, dass man kein Buch, schon gar kein Kindle Buch wirklich besitzt, dass noch mit DRM verseucht ist.

Ich werde auf jeden Fall versuchen, eine Stellungnahme von Amazon zu diesem Fall zu bekommen. Schließlich nutze ich auch (noch) den Kindle. Aber wenn das so einfach und großmächtig von Amazon durchgezogen wird, ohne Begründung, ohne wirkliche Erklärung, werde ich wohl fürderhin auf andere Buchformate umsteigen müssen. Und auch die Entfernung des Löschfeatures steht dann für alle meine EBooks an. Wer so unverschämt und eigenmächtig handelt, muss mit Reaktionen der Nutzer rechnen.

 

update: Wie computerworlduk berichtet, wurde der Account der norwegischen Nutzerin Linn zwischenzeitlich wieder reaktiviert und es gibt eine knappe Stellungnahme vo Amazon. Bislang ist weiterhin unklar, warum der einzige Account der Nutzerin ohne Vorwarnung gelöscht wurde. Es scheint aber offensichtlich einen Zusammenhang mit den Problemen der Kundin mit ihrem Kindle zu geben, und der Tatsache, dass Amazon in Norwegen nicht geschäftlich aktiv ist und Kunden dort dazu gezwungen sind, auf die europäische Webseite zu gehen, wollen sie Produkte von Amazon erwerben. Zudem scheint Amazon einmal erworbene Kindle Endgeräte auch wenn sie weiterverkauft oder verschenkt werden, stets noch mit dem ursprünglichen Nutzer zu verknüpfen. Wir hoffen jetzt auf eine ausführliche klärende Stellungnahme von Amazon.

 

Samsung Galaxy S3 erhält update auf Jelly Bean seit heute in DE

Endlich ist es da. Die Nutzer des aktuellen Topmodells von Samsung hatten schon lange drauf  gewartet und seit heute kann man sein Galaxy S3 im Moment allerdings nur über Kies auf die neueste Android Version aktualisieren.

Vermutlich wird es aber auch bald das Update OTA geben.

Also, S3 andocken und Update starten.

Aber vorher prüfen, ob ihr auch die neueste Kies Version nutzt!

YouTube macht so was wie Fernsehen, dann aber auch wieder nicht

Interessant, was die TAZ da verkündet: „Fernsehen war gestern, YouTube startet Spartenkanäle„. Für mich ein interessanter Schritt, bewegt er sich doch ähnlich den reinen EBook Plattformen auf dem Terrain, das eine etablierte, aber mittlerweile doch in vielen Bereichen verknöcherte Medienwelt für sich in Anspruch nimmt. Waren noch vor kurzem die Verlage auf der Jagd nach der bösen App der Tagesschau, die angeblich in ihrem Terrain wilderte, so wird es nicht lange auf sich warten lassen, bis öffentlich-rechtliche wie private Sender Alarm rufen werden und nach rechtlichen Schritten betteln, weil doch das böse Internet ihre Sendefrequenzen ad absurdum führt.

Auf der Strecke bleibt wieder mal der Nutzer, dem es herzlich egal ist, über welchen technischen Kanal er seine Infos bezieht, Hauptsache vielfältig und wann und wo er will. Wieder ein Wandel, der sich nur bedingt durch juristisch Gemetzel wird behindern lassen. Schon heute schauen viele zwar noch „Fernsehen“ aber zeitversetzt über YouTube oder Mediatheken. Ein Trend, der in den nächsten Jahren meiner Ansicht zu einem Wandel der TV Welt weg von einer an Sendezeiten gebundenen hin zu einer On-Demand Welt führen wird.

Warum nicht die Tagesschau als Vodcast? Warum nicht ein Spartenkanal für meine Lieblingsdokus? Ich finde es als Konsument nur folgerichtig, wenn die Technik das doch schon lange hergibt.

Familienbilder und Zerrbilder: Ich muss mich da jetzt reinsteigern

Immer wieder finde ich es amüsant bis befremdlich, wie Familie, Erziehung, Bildung in der Öffentlichkeit und vor allem in der Politik dargestellt wird. Man bekommt das Gefühl, wir sind doch alle zu dämlich, Kinder zu haben und müssen betreut, reglementiert und kontrolliert werden. Dabei kann ich in meinem Umfeld und ja, dazu gehören bzw. gehörten auch Hartz IV Empfänger ebenso wie sehr wohlhabende so gut wie überhaupt keine Familie nennen, die in der Öffentlichkeit dargestellte Probleme hatte.

Sicher, es gibt „soziale Brennpunkte“ aber hallo? Wäre es da nicht an der Zeit zu hinterfragen, wer diese Brennpunkte hat entstehen lassen? Erzähl mir keiner, es gäbe Menschen, die frewillig in solchen Gegenden wohnen bzw. ihre Entstehung gut heißen. Das ist die eigentliche Vernachlässigung. Die gesellschaftliche Norm, die sich nur noch am rentablen ausrichtet, am optimieren der Kosten bei Minimierung der Aufwände. Würden wir gleiche Chancen für Mütter haben, die bei Ihren Kindern zu hause bleiben wollen wie für Mütter, die möglichst früh wieder arbeiten wollen, gäbe es keine solchen Diskussionen, welche Mutterrolle denn nun die richtige  ist. Zum Gelde drängt, am Gelde hängt doch alles. Und leider hängt heutzutage auch viel zu sehr davon ab, wie wir leben. Und zu fordern, dass auch Väter eine Auszeit nehmen für die Kindererziehung, dann aber nicht in der Lage sein, in der Gesellschaft gleiche Bezahlung für Mann und Frau bei gleicher Arbeit zu etablieren ist mehr als nur ein Armutszeugnis. Es zeugt von einem überkommenen und rein materiellen Weltbild. Denn es könnte ja sein, dass die Frau wegen Schwangerschaft ausfällt. JA kann sein, aber das ist auch und insbesondere ein wichtiger Beitrag für eine Gesellschaft, die dauernd über zurückgehende Geburtenzahlen und Arbeitskräftemangel klagt. Es mag ja richtig sein, soziale Hängematten abzubauen, aber ich halte das Weltbild für gefährlich, das den Eindruck erweckt, jeder HartzIV Empfänger könne doch sofort einen neuen Job finden, wenn er sich nur anstrengt. Und gleichzeitig fordern wir mittlerweile sogar schon für Erzieherinnen ein Studium.

Hallo? Reality Check irgendwer? Wir müssen ein Gesellschaft bleiben, die auch die Schwächeren akzeptabel und menschenwürdig auffängt. Und die aufhört, nur nach der Rendite zu fragen. Das klingt sehr arrogant in einer Welt, in der der Investmentbanker um ein vielfaches mehr verdient, als die Krankenschwester oder der Altenpfleger (das einem Kind so zu erklären, dass man nicht das Bild von Gerechtigkeit und Wert total verschiebt ist wirklich schwer). Und wer Gesundheit, Erziehung und Bildung unter die Doktrin der Rentabilität und des Kosten Minimierens und Gewinn Maximierens stellt, darf sich nicht wundern, wenn die Qualität auf Kosten der Quantität leidet. Da wird dann halt nicht mehr das Optimale geleistet, sondern das wirtschaftlichste.

Wir sollten wieder mehr Fokus auf Werte wie Gleichberechtigung, Menschlichkeit, sozialen Zusammenhalt und ein gutes Leben setzen, statt uns von einer rein am wirtschaftlichen Erfolg und am Produktkonsum orientierten Gesellschaftsdoktrin irritieren zu lassen. Wer sich darüber aufregt, dass die Menschen bevorzugt beim Discounter einkaufen und ökologische Gesichtspunkte oder gar soziale Produktionsweisen vernachlässigt, sollte ganz still sein, wenn er gleichzeitig Lohnverzicht fordert und HartzIV Empfängern nicht mal hinreichend Geld für eine vernünftige Grundversorgung gönnt, „weil die ja alle so faul sind“. Ich möchte meine Kinder als mündige Bürger, mit einem Wissen jenseits von Arbeitsmarktnotwendigkeiten erziehen und erwarte das auch von den Instanzen, die ich durch meine Steuern mitfinanziere.

Und ich erwarte eine am Bürger orientierte Politik, nicht eine, die den Lobbyisten mit den größten wirtschaftlichen Machtfaktoren folgt. Denn dann wird auch der Bürger wieder die Politik und die Politiker ernst nehmen.

Ich bin wirklich mal gespannt, wann ich meinen Kindern in der Mehrheit der Fälle auf die Frage: „Papa, warum machen die das“ sagen muss: „Weil das viel Geld bringt.“ sondern „weil es den Menschen nutzt.“ Oh, und wo wir schon dabei sind.

Nein, ich bin kein Kommunist. Aber dennoch denke ich, dass die Wirtschaft für den Menschen da sein sollte, nicht umgekehrt.

Der Hand Stylus ist da! Ein großartiges Projekt und ein großartiges Produkt

Ein Dankeschön Brief, der Stylus und die Ersatzspitzen, alles sehr schön verarbeitet und liebevoll verpackt.

Es war nicht mein erstes Projekt bei Kickstarter, aber mit Sicherheit eines derjenigen, auf die ich wirklich gespannt war. Was mich bei Tablet Stiften, die zum Zeichnen oder für Handschrift durchaus sinnvoll sind immer störte, war der fehlende Schutz.

Die Spitze ist nur 4 mm dünn und man kann damit sehr fein arbeiten
Die Gummispitze, die für die Übertragung der Bewegung und des Drucks aufs Display verantwortlich ist, lag eigentlich immer frei. Nicht so beim HAND stylus. Hier wird die Spitze wie bei einem gewöhnlichen Kugelschreiber im Stift versenkt. Und zudem immer wieder ein Stück gedreht, so daß sie sich gleichmässig abnutzt.Heute nun kam der Stylus endlich an. Und ich muß sagen, er ist großartig geworden. Alles funktioniert wie es soll, er ist sehr schon in einer Alubox verpackt und zusätzlich wurden auch noch 6 Ersatzspitzen geliefert.Wer wissen will, wie das genaue Prinzip funktioniert, sollte sich folgendes Video ansehen. Und wer auch nur eine Anwendung für einen solchen Tablet Stift hat, der sollte sich wirklich unbedingt den HAND stylus ansehen. Absolut empfehlenswert! 

 

 

 

Danke Steve King für dieses tolle Instrument!

Kündigung wegen Meinungsäußerung auf Facebook? Das Netz der Beobachtung wird immer kleiner

Wer einen Arbeitsvertrag eingeht, sollte sein Unternehmen im allgemeinen positiv nach außen vertreten. Öffentliche Beleidigungen des Arbeitgebers gelten als Kündigungsgrund. Nun bestätigt sich, dass diese Regel auch die Online-Welt erreicht hat. Wer es sich nicht verkneifen konnte auch die Kollegen auf Facebook als Freunde hinzuzufügen, sollte sich einmal diese zwei Fälle aus diesem Jahr durchlesen:

Der Facebook Kommentar

Vergangenen Donnerstag hatte laut Medienberichten das Landesarbeitsgericht Hamm entschieden, dass die Kündigung eines 26-Jährigen wegen beleidigenden Facebook-Äußerungen rechtsmäßig war. Der Auszubildende hatte auf seinem Facebook-Profil geschrieben, sein Arbeitgeber sei ein Menschenschinder und Ausbeuter. Er beschwerte sich weiter, dass er  „dämliche Scheiße für Mindestlohn minus 20 Prozent erledigen“ müsse. Die darauffolgende Kündigung ficht der Mann gerichtlich an. In erster Instanz wurde die Kündigung als rechtswidrig bezeichnet. Mit Hinweis auf die mangelnde Reife des Mannes entschied das Arbeitsgericht in Bochum, dass interne Disziplinarmaßnahmen sowie ein klärendes Gespräch der Sache genüge getan hätten. Das Landesgericht vertrat allerdings eine andere Meinung: Der Mann hätte wissen müssen, dass seine Bemerkungen öffentlich und beleidigend sind. Er hätte die Konsequenzen in Betracht ziehen müssen. Damit wurde die Kündigung in zweiter Instanz aufrecht erhalten.

Der “Like-Button”

Der feine Unterschied: eine direkte, beleidigenden Aussage auf einem öffentlichen Netzwerk wie Facebook ist ein ausreichender Kündigungsgrund. Das Betätigen des “Like-Buttons” auf Facebook möglicherweise auch, aber nicht zwingend. Das geht zumindest aus einem Urteil des Arbeitsgerichts Dessau-Roßlau hervor. Geklagt hatte eine Sparkassenangestellte, die wegen dem Anklicken eben dieses “Like-Buttons” aus ihrem Job entlassen wurde. Im Vorspiel ging es um eine Kommunikation zwischen der Klägerin und ihrem Ehemann auf Facebook. Die Klägerin kommentierte den Bezug Ihres Mannes auf ein Sparkassen-Schwein – getauft mit den Namenihres Vorgesetzten – mit der Bemerkung, dass alle Schweine irgendwann einmal “vor dem Metzger” stehen würden.  Außerdem postete der Ehemann auf Facebook ein Fisch-Piktogramm, auf dem das Sparkassen-Logo den Mittelteil des Fisches darstellte. Er kommentierte: “Unser Fisch stinkt vom Kopf”. Die Klägerin versah diesen Kommentar mit einem “Like” – öffentlich sichtbar für 155 Facebook Freunde, unter anderem auch Angestellte und Kunden dieser Sparkasse. Die Vorgesetzten werteten das als einen Image-Schaden für die Sparkasse, herbeigeführt durch die Klägerin, und stellten eine fristlose Kündigung aus.

Das Gericht entschied am Ende, dass diese Kündigung nicht rechtens war. Zur Begründung erklärte das Gericht, die Klägerin könne nicht für öffentliche Äußerungen ihres Ehemannes (sprich, der Kommentar über den Fisch oder die Namensgebung des Sparschweins) zur Verantwortung gezogen werden. Desweiteren konnte nicht eindeutig bewiesen werden, ob die Klägern den “Like-Button” selbst betätigte, oder ihr Ehemann, der Zugang zu ihrem Facebook Account hatte.

Das Fazit

Beide Fälle mahnen jeden Arbeitnehmer zur Vorsicht. Der Fall des Auszubildenden zeigt, dass beleidigende Aussagen über den Arbeitgeber auch in der virtuellen Öffentlichkeit zur Kündigung führen können. Der Fall der Sparkassenangestellten ist etwas komplizierter, da Teil der Verantwortung bei ihrem Mann lag und weitere mindernde Umstände hinzu kamen. Wenn man die Begründung des Gerichts ließt, bekommt man allerdings den Eindruck, dass im Allgemeinen eine Kündigung wegen ein paar “falscher” Klicks auf dem Notebook durchaus möglich ist. Das Gericht bewertete das Anklicken des “Like-Buttons” als Zustimmung für die abwertenden Aussagen über den Arbeitgeber Die Klägerin hatte lediglich Glück, dass nicht eindeutig geklärt werden konnte, wer da nun auf welchem Notebook seine Zustimmung ausdrückte – und Kündigung auf Verdacht ist in so einem Fall definitiv nicht legal. Es ist natürlich sehr einfach sich am Ende eines langen Arbeitstages am Notebook oder Smartphone auf Facebook und Co. freie Luft zu machen. Jeder sollte sich in jedem Falle aber bewusst werden, dass die Zahl der Facebook-bezogenen Gerichtsverfahren am Zunehmen ist. Der Arbeitgeber oder auch die Arbeitskollegen sind vielleicht nicht immer nur Facebook “Freunde”.

Rezension: Weiber, Wein und Wibele

Ein Unterhaltungsroman. Normalerweise nicht ganz mein Genre, aber Weiber Wein und Wibele interessierte mich schon wegen des Lokalkolorits, und mit Wibele etwas anfangen können sicher nicht viele Menschen.

Das Buch der Autorin Sissi Flegel ist ein angenehm locker daherkommender Romanmix aus einer historischen Recherche über die Geschichte einer Familie, die nach dem Krieg zu den Flüchtlingen zählte und bei der es um die Herkunft einer der Hauptprotagonistinnen geht und einer besonderen Art der Rache einer Frau, deren Mann nach einer langen Ehe alles mit einer Affäre aufs Spiel setzt.

Man merkt Frau Flegel an, dass sie die Schauplätze kennt, an denen ihre Geschichte spielt. Der Sprachstil ist locker und trifft sehr gut die Stimmung und die Atmosphäre in der die zwei Frauen aus zwei unterschiedlichen Erfahrungen eine gemeinsame Reise beginnen, die dann zur Auflösung des Beziehungs- und Geschichtsvexierspiels führt.

Manchmal etwas überdreht wirkt die Geschichte in sich dennoch glaubwürdig und der Leser folgt den Lebenswegen der beiden Frauen quasi wie ein guter Freund.

Alles in allem ist Weiber, Wein und Wibele ein wirklich gelungener Unterhaltungsroman, der auf amüsante Art die Geschichte zweier Frauen erzählt, deren Leben durch unerwartete Umstände aus dem Ruder gerät und die sich gemeinsam auf die Such begeben, um sich über sich und ihre Stellung in der Welt wieder im Klaren zu werden. Wer Freude an Unterhaltungsromanen mit gut recherchiertem Lokalkolorit hat, wird an Weiber, Wein und Wibele seine Freude haben.

Alles in allem vergebe ich für Weiber, Wein und Wibele 4 von 5 möglichen Punkten, da ich die Geschichte für mich zwar nicht zu meiner Standardliteratur zählen würde, aber durchaus einen wirklich gut geschriebenen Unterhaltungsroman vor mir hatte.

Seiten: 434
Erscheinungsform: Neuausgabe
eBook-Preis: 8,99 EUR
ISBN: eBook 978-3-943835-60-1
Format: ePUB

Mein besonderer Dank  geht an www.bloggdeinbuch.de und www.dotbooks.de fürs zur Verfügung stellen des Rezensionsexemplars

Rezension „Die Legenden der Weltentaucher“ von Hilke-Gesa Bußmann

Die Legenden der Weltentaucher von Hilke-Gesa Bußmann

Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen

Großartige Story, die ein ganz klein wenig an Harry Potter erinnert mit einem Schüler einer Alchimistenschule. die Geschichte findet hierbei keinen Abschluß, sondern es ist ein Roman, der in mehreren Teilen entstehen wird. Die Sprache ist bildgewaltig und beschreibt sowohl die Charaktere als auch die Welt sehr detailreich ist aber dabei nie langweilig oder zäh. Durch einen Kniff zu Beginn wird auch die leicht mysthische Atmosphäre sehr gut vermittelt. Ich freue mich schon jetzt auf den Fortgang der Geschichte. Das Buch ist speziell bei Amazon als Ebook erhältlich.

Aber bitte beachten: Es ist KEINE komplette Geschichte sondern Teil einer Reihe, die sich nach und nach entwickelt und bei der der Leser die Autorin quasi im Schreibprozess begleiten kann. Insofern auch ein spannendes Experiment darüber, wie man Bücher in Zukunft entstehen lassen kann.