Jetzt ist es endlich auch in Deutschland soweit, heute Morgen bekam mein Samsung Galaxy Note II den Systemupdate auf die Version 4.1.2. Das ganze ging schnell und problemlos vonstatten, keinerlei Datenverlust.
Für mich ist und bleibt das Note II das bislang beste Smartphone, das ich jemals in den Händen gehalten habe. Performanz, Verarbeitung, Funktionsumfang, einfach alles ist so, wie es sein soll.
Der Messenger von Microsoft macht dicht. Umzug zu Skype am 15. März
Wie Microsoft in einer Massenmail (die mir witzigerweise wohl in meinem Spam Filter verloren gegangen ist) ankündigt, werden zum 15. März die bestehenden Accounts zum neu erworbenen Dienst Skype migriert und der Messengerservice (abzüglich China) dann geschlossen, so berichtet das Magazin T3N.
Nun bin ich schon seit mehreren Jahren bei Skype aktiv und zwar mit der gleichen EMail Adresse, insofern bin ich gespannt, ob dieser Umzug auch wirklich problemlos funktioniert und vor allem, ob Microsoft auch die Möglichkeit bietet, nach dem Umzug bestehende Accounts zu migrieren.
Warum Menschen mit Behinderungen nicht behindert sind.
Immer wieder habe ich den Eindruck, dass wir zwar eine Gesellschaft sind, die -Achtung Buzzword- Inklusion fördern will, aber dann die Inkludierten doch wieder nicht wirklich ernst nimmt.
Dabei sehe ich hier ganz klar völlig andere Aspekte. Viele Menschen mit Behinderung können sich im Alltag hervorragend zurechtfinden, ja sie haben für sich ganz spezielle Strategien entwickelt, die ihnen den Alltag erleichtern. Und da genau liegt auch das Potential. Jeder, der mit einer „Behinderung“ lebt, hat für sich gelernt, über den Tellerrand zu blicken, klassische Lösungen zu hinterfragen, den Status Quo nicht zu akzeptieren.
Direkt aufgefallen ist mir das am genialen Raul Krauthausen, der unter anderem für so brilliante Ideen wie wheelmap.org verantwortlich zeichnet. Ja, er hat die Glasknochenkrankheit, ja er sitzt im Rollstuhl, aber so what? Gerade aus diesem scheinbaren Defizit entstanden brilliante Ideen, die zum Beispiel im Falle von wheelmap.org nicht nur Rollstuhlfahrern zu Gute kommen, auch jede Mutter mit Kind oder jeder ältere Mensch, der nicht mehr so gut laufen kann ist dankbar über die Information.
Wir sollten sehr vorsichtig mit dem Begriff „behindert“ umgehen. Gerade in einer Welt, die immer mehr körperliche Defizite durch Technologie ausgleichen kann, haben Behinderungen in vielen Bereichen geringere Auswirkungen als früher.
Ein weiteres für mich bedeutsames Beispiel ist die wunderbare @einAugenschmaus alias Julia Probst, die zwar gehörlos als Twitterin, Lippenleserin und Fussballfan bei Live Übertragungen twittert, was z.B. Trainer sagen.
Ich denke, wir sollten uns mehr Gedanken über unseren Blick auf „Behinderung“ machen, das ist für mich die eigentliche Inklusion.
Ein bisschen hatte ich den Eindruck, dass es schon funktioniert hat bei den Paralympics in London, wo mehr über die Leistungen als über die Behinderungen der Sportler berichtet wurde.
Ich twittere für Deutschland
Na ja, klingt jetzt größer, als es ist. Aber vor etwa einem viertel Jahr las ich einen Aufruf der Webaktion: @I_amGermany, in dem nach weiteren Kuratoren für den Twitter-Account gesucht wurde. Die Idee dahinter, im Wechsel twittert ein deutscher Twitterer im Namen von @I_amGermany. Dabei geht es nicht um hochtrabendes, sondern vielmehr darum, einen Eindruck vom Leben in Deutschland aus der Sicht der einzelnen Twitterer zu vermitteln.
Diese Woche (7.-13. Januar) bin nun ich dran, und werde die Community an meinem Alltag teilhaben lassen.
Schon die ersten Tweets haben zu netten Reaktionen geführt und mir wurde, ob des hier doch eher verregneten Montag Morgens bereits etwas australische Sonne angeboten (Dank an @Smithy_kath dafür 😉 )
Abschließendes Fazit aus zwei Wochen online nur mit dem Samsung Galaxy Note 2

Nun ist der Urlaub vorbei und auch meine zwei online Wochen nur mit dem Note 2.
Was für Schlüsse ziehe ich aus dem Experiment? Nun, zum ersten musste ich das Experiment nicht abbrechen, die grundsätzliche Nutzbarkeit eines Note 2 für bloggen, schreiben und surfen sehe ich damit als bewiesen an. Klar läuft nicht alles so angenehm aber mit Multimedia Dock, USB Maus und Tastatur und großem Monitor lässt sich sehr gut arbeiten.
Überrascht war ich dann eher, wie oft ich das Note 2 trotz des Docks direkt verwendet habe. Mit der neuen SwiftKey Flow Tastatur ist es wirklich sehr angenehm möglich, auch längere Texte zu verfassen.
(dieser Beitrag ist ausschließlich mit dem Note 2 erstellt).
Und wenn man eine gewisse Zeit mit dem Note 2 gearbeitet hat, dann fühlt sich das Note nicht mehr zu groß, sondern eher alle anderen Smartphones zu klein an. Die Simyo Flatrate kam in diesen zwei Wochen zwar kaum zum Einsatz, da das Note 2 meist ins Wlan ging, aber dank der mobilen Apps dürfte das auch komplett mobil funktionieren (man sollte nur jegliche automatischen. App Updates abschalten und ggf. häufiger den Ruhemodus nutzen) . Sehr interessant fand ich persönlich auch die XBox App von Microsoft namens Smartglass, mit der sich das Note 2 auch als Controller für die Xbox im Wlan nutzen lässt. Unschlagbar vor allem die Kombination aus Stift und der Samsung eigenen SNote App. Die Schrifterkennung gehört mit zu den besten, die ich bislang testen konnte. Damit macht es tatsächlich Sinn, das Note als Notizbuch zu verwenden. Zumindest außerhalb der „nur wer Totholz nutzt, arbeitet auch“ Zone.
Ich bin ja zudem ein Verfechter des papierlosen Büros, aber wenn es doch mal etwas auszudrucken gilt, so findet bei mir „printershare mobile“ Verwendung, dass mir direkt Ausdrucke vom Smartphone auf einen Drucker im WLan erlaubt. Damit klappt das ganze ausgesprochen gut.
Ich spiele mal „Experte“. Wildes Rumgerätsel Livingthefuture style

Da ja jetzt am Jahresanfang die Zeit ist, zu der es nur so von angeblichen Experten wimmelt, wage ich dieses Jahr auch mal ein paar sehr subjektive Prognosen, was uns technologisch so alles erwartet.
Kaum überraschend dürfte sein, dass 2013 Elder Scrolls Online auf den MMORPG Markt drängt. Hier prognostiziere ich, dass es hier nur ein Erfolg wird, wenn von Anbeginn an das ganze als Free to Play erscheint. Die Tage von Abosystemen sind definitiv gezählt.
Bei den Smartphones werden wir ein weiteres Anwachsen der Displays erleben, 5 Zoll wird der neue Standard und neben dem Note III werden noch mindestens 3 weitere sogenannte Phablets auf den Markt kommen.
Zudem wird 2013 das Jahr der Android 7 Zoll Tablets. Ein bislang unterschätzter Formfaktor wird den Markt von hinten aufrollen und so der Android Plattform weitere Marktanteile im Tablet Bereich verschaffen.
Erste Smartphones mit flexiblen Displays werden evtl. Ende des Jahres auf den Markt drängen, wobei hier noch nicht ganz klar ist, was eigentlich der große Vorteil sein soll.
Die Vorherrschaft der EBook Reader mit eInk dürfte im Jahr 2013 zu Ende gehen und immer mehr Nutzer auf die Tablets umsteigen, vielleicht erkennt hier der eine oder andere Hersteller die Zeichen der Zeit und bringt endlich Tablets mit entspiegeltem Display auf den Markt.
Die neue WII U wird nicht an den Erfolg der original WII anknüpfen können, da das Konzept Tablet und TV nicht wirklich innovativ ist. Vielmehr wird der Markt sich mehr Richtung neuer Playstation und neuer XBox orientieren. Ggf. kann hier die XBox punkten, wenn sie die Kinderkrankheiten der ersten Kinect Generation im Release 2.0 korrigiert.
2013 wird für Gamer das Jahr, in dem Linux relevant wurde. Mit Steam und deren Plattform steigt ein großer Player ein und wird 2013 erste Titel präsentieren, die sicherlich qualitativ den Windows Titeln ebenbürtig sein dürften.
![IMG_20120527_151220[1]](http://www.livingthefuture.de/wp-content/uploads/2012/06/IMG_20120527_1512201.jpg)
So weit die ersten Prognosen, vielleicht schiebe ich noch eine zweite Runde nach.
Oh, und noch ein Wunsch. Endlich zumindest gleichzeitig für Android und IOS entwickeln. Man sollte sich nicht am Device orientieren, das man persönlich präferiert, sondern daran, wie der Markt sich aufstellt. Und auch wenn die großen Agenturen offensichtlich immer noch sehr Apple fixiert sind, ist der Markt bei Smartphones und bald auch bei Tablets mittlerweile ganz anders aufgestellt.
Lasst but not least wird eine neue Bedienvariante Einzug bei Computern halten. Das System Leap Motion, eine quasi verfeinerte Schnittstelle zu Gesten, die ähnlich Kinect aber mit viel feinerer Aussteuerung die Bedienung des Rechners mit Fingergesten ermöglicht, geht 2013 an den Start. Und Asus will der erste sein, der dieses Interface auch integriert in Computern anbietet. Wir dürfen gespannt sein, wie gut dieses Interface ankommt, zumal auch Microsoft für die neue XBox Kinect 2.0 plant.
Apple plant Übernahme von waze für 500 Millionen Dollar
Wie das israelische Portal newsgeek ebenso wie Techcrunch meldet, will Apple den Navigationsanbieter waze aus Israel für knapp 500 Millionen Dollar übernehmen. Bislang fordern die Eigentümer aber mindestens 750 Millionen Dollar. Im Gegensatz zu anderen Karten- und Navigationsanbietern liefern bei waze die Nutzer selbst die Daten und könnnen im Sinne von Social Gaming Punkte für das Abfahren von Strecken oder bestimmte Knotenpunkte erreichen.
Ob der Kaufversuch in Zusammenhang mit dem missglückten Start von Apple Maps zusammenhängt, kann nur spekuliert werden, zumal auch waze nicht weltweit in der gleichen hohen Qualität arbeitet. So haben eigene Tests ergeben, dass es zwar in manchen Regionen recht aktuell, aber bundesweit doch noch sehr lückenhaft ist.
Es bleibt abzuwarten, ob waze auch nach der Übernahme, so sie denn stattfindet für IOS UND Android zur Verfügung stehen wird.
All meinen Leserinnen und Lesern ein frohes neues Jahr mit dem Fundstück der Woche
Ich wünsche euch allen ein schönes, erfolgreiches, streßfreies Jahr 2013 und das mit meinem Fundstück der Woche, dem Silvesterfeuerwerk in London. Die Londoner können definitiv nicht nur Olympische Spiele, paralympische Spiele sondern auch Silvester feiern!


