Abschließendes Fazit aus zwei Wochen online nur mit dem Samsung Galaxy Note 2

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Das Multimedia Dock erlaubt den Anschluss von Tastatur und Maus sowie über HDMI sogar eines Monitors.

Nun ist der Urlaub vorbei und auch meine zwei online Wochen nur mit dem Note 2.
Was für Schlüsse ziehe ich aus dem Experiment? Nun, zum ersten musste ich das Experiment nicht abbrechen, die grundsätzliche Nutzbarkeit eines Note 2 für bloggen, schreiben und surfen sehe ich damit als bewiesen an. Klar läuft nicht alles so angenehm aber mit Multimedia Dock, USB Maus und Tastatur und großem Monitor lässt sich sehr gut arbeiten.
Überrascht war ich dann eher, wie oft ich das Note 2 trotz des Docks direkt verwendet habe. Mit der neuen SwiftKey Flow Tastatur ist es wirklich sehr angenehm möglich, auch längere Texte zu verfassen.
(dieser Beitrag ist ausschließlich mit dem Note 2 erstellt).
Und wenn man eine gewisse Zeit mit dem Note 2 gearbeitet hat, dann fühlt sich das Note nicht mehr zu groß,  sondern eher alle anderen Smartphones zu klein an. Die Simyo Flatrate kam in diesen zwei Wochen zwar kaum zum Einsatz, da das Note 2 meist ins Wlan ging, aber dank der mobilen Apps dürfte das auch komplett mobil funktionieren (man sollte nur jegliche automatischen. App Updates abschalten und ggf. häufiger den Ruhemodus nutzen) . Sehr interessant fand ich persönlich auch die XBox App von Microsoft namens Smartglass,  mit der sich das Note 2 auch als Controller für die Xbox im Wlan nutzen lässt. Unschlagbar vor allem die Kombination aus Stift und der Samsung eigenen SNote App. Die Schrifterkennung gehört mit zu den besten, die ich bislang testen konnte. Damit macht es tatsächlich Sinn, das Note als Notizbuch zu verwenden. Zumindest außerhalb der „nur wer Totholz nutzt, arbeitet auch“ Zone.
Ich bin ja zudem ein Verfechter des papierlosen Büros, aber wenn es doch mal etwas auszudrucken gilt, so findet bei mir „printershare mobile“ Verwendung, dass mir direkt Ausdrucke vom Smartphone auf einen Drucker im WLan erlaubt. Damit klappt das ganze ausgesprochen gut.

Ich spiele mal „Experte“. Wildes Rumgerätsel Livingthefuture style

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2013 wird das Jahr der Tablets zwischen 7 und 8 Zoll Bilddiagonale

Da ja jetzt am Jahresanfang die Zeit ist, zu der es nur so von angeblichen Experten wimmelt, wage ich dieses Jahr auch mal ein paar sehr subjektive Prognosen, was uns technologisch so alles erwartet.

Kaum überraschend dürfte sein, dass 2013 Elder Scrolls Online auf den MMORPG Markt drängt. Hier prognostiziere ich, dass es hier nur ein Erfolg wird, wenn von Anbeginn an das ganze als Free to Play erscheint. Die Tage von Abosystemen sind definitiv gezählt.

Bei den Smartphones werden wir ein weiteres Anwachsen der Displays erleben, 5 Zoll wird der neue Standard und neben dem Note III werden noch mindestens 3 weitere sogenannte Phablets auf den Markt kommen.

Zudem wird 2013 das Jahr der Android 7 Zoll Tablets. Ein bislang unterschätzter Formfaktor wird den Markt von hinten aufrollen und so der Android Plattform weitere Marktanteile im Tablet Bereich verschaffen.

Erste Smartphones mit flexiblen Displays werden evtl. Ende des Jahres auf den Markt drängen, wobei hier noch nicht ganz klar ist, was eigentlich der große Vorteil sein soll.

Die Vorherrschaft der EBook Reader mit eInk dürfte im Jahr 2013 zu Ende gehen und immer mehr Nutzer auf die Tablets umsteigen, vielleicht erkennt hier der eine oder andere Hersteller die Zeichen der Zeit und bringt endlich Tablets mit entspiegeltem Display auf den Markt.

Die neue WII U wird nicht an den Erfolg der original WII anknüpfen können, da das Konzept Tablet und TV nicht wirklich innovativ ist. Vielmehr wird der Markt sich mehr Richtung neuer Playstation und neuer XBox orientieren. Ggf. kann hier die XBox punkten, wenn sie die Kinderkrankheiten der ersten Kinect Generation im Release 2.0 korrigiert.

 

2013 wird für Gamer das Jahr, in dem Linux relevant wurde. Mit Steam und deren Plattform steigt ein großer Player ein und wird 2013 erste Titel präsentieren, die sicherlich qualitativ den Windows Titeln ebenbürtig sein dürften.

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2013 werden die Hybriden stark an Marktanteilen gewinnen.
Immer mehr Hersteller werden statt reiner Tablets mit Hybridlösungen aus Tastaturdock und Tablet auf den Markt drängen. Spannend dürfte sein, ob sich hier in diesem Jahr auch Apple positioniert oder weiterhin auf die reine Tabletlösung baut. Hybriden werden weiterhin stark Marktanteile gewinnen und wir werden erste Tablets in der Größe eines Subnotebook Displays (13Zoll) erleben.

So weit die ersten Prognosen, vielleicht schiebe ich noch eine zweite Runde nach.

Oh, und noch ein Wunsch. Endlich zumindest gleichzeitig für Android und IOS entwickeln. Man sollte sich nicht am Device orientieren, das man persönlich präferiert, sondern daran, wie der Markt sich aufstellt. Und auch wenn die großen Agenturen offensichtlich immer noch sehr Apple fixiert sind, ist der Markt bei Smartphones und bald auch bei Tablets mittlerweile ganz anders aufgestellt.

 

Lasst but not least wird eine neue Bedienvariante Einzug bei Computern halten. Das System Leap Motion, eine quasi verfeinerte Schnittstelle zu Gesten, die ähnlich Kinect aber mit viel feinerer Aussteuerung die Bedienung des Rechners mit Fingergesten ermöglicht, geht 2013 an den Start. Und Asus will der erste sein, der dieses Interface auch integriert in Computern anbietet. Wir dürfen gespannt sein, wie gut dieses Interface ankommt, zumal auch Microsoft für die neue XBox Kinect 2.0 plant.

Apple plant Übernahme von waze für 500 Millionen Dollar

Wie das israelische Portal newsgeek ebenso wie Techcrunch meldet, will Apple den Navigationsanbieter waze aus Israel für knapp 500 Millionen Dollar übernehmen. Bislang fordern die Eigentümer aber mindestens 750 Millionen Dollar. Im Gegensatz zu anderen Karten- und Navigationsanbietern liefern bei waze die Nutzer selbst die Daten und könnnen im Sinne von Social Gaming Punkte für das Abfahren von Strecken oder bestimmte Knotenpunkte erreichen.

Ob der Kaufversuch in Zusammenhang mit dem missglückten Start von Apple Maps zusammenhängt, kann nur spekuliert werden, zumal auch waze nicht weltweit in der gleichen hohen Qualität arbeitet. So haben eigene Tests ergeben, dass es zwar in manchen Regionen recht aktuell, aber bundesweit doch noch sehr lückenhaft ist.
Es bleibt abzuwarten, ob waze auch nach der Übernahme, so sie denn stattfindet für IOS UND Android zur Verfügung stehen wird.

Das Samsung Galaxy Note II als Desktop Ersatz, erste Erfahrungswerte

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Ein kleines Defizit, das Samsung noch nachpflegen sollte, steht das Smartphone im Dock, wird per Default auch auf dem Monitor das Hochkantbild dargestellt. Nicht sehr hilfreich.
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Mit zusätzlicher Software lässt sich der Bildschirm auch ins Querformat drehen, wenn das Smartphone hochkant steht.

Erste Erkenntnis:Wenn man nicht zu hohe Ansprüche stellt, ist das Arbeiten mit dem Galaxy Note II als Desktopersatz durchaus sehr gut möglich. Man kann Maus und Tastatur anschließen, hier wird dann sogar copy und paste unterstützt.

Externe Datenspeicher werden auch erkannt (die beiden Fotos wurden mit einer Digitalkamera erstellt, die Karte dann mit einem an das Smartdock angeschlossenen Kartenleser ausgelesen).

Auch Film und Musik können sehr gut auf dem Bildschirm wiedergegeben werden. Insofern kann ich bislang wirklich gänzlich ohne Computer arbeiten. Natürlich soll das jetzt nicht heißen, dass ich raten würde, ganz auf einen PC bzw. Notebook zu verzichten.

Aber mit dem Galaxy Note II hat man ein Endgerät, das sowohl standalone als Smartphone/Tablet eine gute Figur macht, als auch in einem Smartdock als minimalistischer Desktop PC. Und on the road kann man dank Stift und S-Note wunderbar Notizen machen, die man mit der wirklich erstaunlich guten Handschrifterkennung auch gleich in digitalen Text umwandeln lassen kann. Insofern ziehe ich bislang ein ausgesprochen positives Fazit meines Tests. Wer natürlich den Anspruch hat, mit dem Note II einen hochauflösenden Windows PC oder MAC gänzlich zu ersetzen, den muss ich enttäuschen, aber dafür ist weder die Android Version auf dem Note II ausgelegt, noch die verfügbare Software. Aber was die Performanz angeht und die Bilddarstellung, gibt es überhaupt keinen Grund zu klagen.

Was mir zudem auffällt. Seitdem ich mich konsequent auf das Note II beschränke, nutze ich es viel weniger am Dock, weil doch einiges schon sehr angenehm am großen Display des Note II erledigt werden kann.

Kleinere Schönheitsfehler wie das Hochkantformat, das sich beim Eindocken in das Multimedia Dock nicht automatisch dreht, lassen sich verschmerzen, wenn sie auch unschön sind. Da das Smartdock auch einen Audioausgang hat, kann man auch Ton in sehr guter Qualität abspielen.

Anbei noch ein kleiner Mitschnitt vom Videoplayer des Galaxy Note II und dem, was dieser auf dem Flatscreen wiedergibt.

 

 

Netzgemüse, eine Leseempfehlung für verantwortungsbewußte UND moderne Eltern

Netzgemüse, ein Buch für Eltern, die nicht nur verbieten, sondern kompetent erziehen wollen

Ja, Manfred Spitzer regte und regt mich auf. Als Wissenschaftler, weil er mit extrem unwissenschaftlichen Verhaltensmustern Diskussionpartner niederbrüllt, als „Digital Resident“, weil ich nicht nur ob der Gefahren, sondern auch ob der Chancen des Netzes weiß. So geht es aber wohl nicht nur mir, sondern auch Tanja und Johnny Haeusler, die mit „Netzgemüse: Aufzucht und Pflege der Generation Internet
„ein Buch auf den Markt gebracht haben,  das wirklich aus der Sicht von Eltern berichtet, die zwar durchaus technologisch verständiger sein mögen als der Durchschnitt und vor allem als ein Herr Spitzer, die aber andererseits mit den gleichen erzieherischen Fragen zu kämpfen haben wie wir alle, die wir als Eltern zwischen verbieten und erlernen, zwischen der Angst vor dem Schmutz im Netz und dem Wissen ob der intellektuellen und kreativen Möglichkeiten hin und her gerissen sind.

Von Chat über Facebook bis hin zu Youtube präsentieren die Haeuslers nicht nur die Grundlagen der Dienste, ohne dabei zu sehr ins technische abzurutschen, sie stellen sich auch den Fragen nach dem korrekten Umgang, nach der Dosierung des Mediums. Und immer wieder zeigen sie, das Medienkompetenz durchaus und unbedingt ein wichtiges Thema ist. Und das es manchmal gar so ist, dass die „Jugend“ mehr Medienkompetenz aufweist, als wir ihr landläufig zutrauen.

Wer auch immer Kinder hat, die ins Alter kommen, in dem der Wunsch nach einem Smartphone, einem Facebook Account oder dem Zugang zum Internet generell sich stellt, und wer nicht so dumm ist, sein eigenes Unwissen darüber mit einem strengen Verbot zu kaschieren (was ja schon zu unserer Zeit eher die Attraktivität des Verbotenen gesteigert hat), dem kann ich „Netzgemüse“ nur dringend empfehlen.

Und ganz nebenbei schreiben Tanja und Johnny auch noch in einem sehr lesbaren und amüsanten Schreibstil.

Danke euch zwei für dieses längst überflüssige Buch. Ihr solltet es Manfred Spitzer schenken. Aber das wird er ja nicht lesen. Passt ja nicht in sein Weltbild 😉

Alle anderen aber, die sich der Zukunft stellen wollen, die nicht nur aus einer Position der Schwäche, der Vorurteile und der Angst erziehen möchten, holt euch dieses Buch, es wird euch ein guter Begleiter sein, um gemeinsam mit euren Kindern die unglaublichen Möglichkeiten des Netzes zu entdecken,ohne die Gefahren zu ignorieren!

Tag eins des Experiments mit dem Samsung Galaxy Note II als PC Ersatz

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Das Experiment hat begonnen. Für die nächsten zwei Wochen werde ich meine gesamten Online Aktivitäten nur mit dem Galaxy Note II erledigen.
Auch dieser Artikel entsteht bereits auf dem Smartphone über die Beta Version der neuen SwiftKey Flow Tastatur. Bislang keine Probleme, um genau zu sein konnte ich auf das Multimedia Dock bislang gut verzichten.
Der Bildschirm des Note ist wirklich optimal um sich auch mal ohne Tastatur an längere Texte zu wagen.
Und ja, Spiele kann ich natürlich auch auf dem Note II prima machen, wobei die Kids natürlich ihre XBox haben und weil der Papa da ja unterstützen muss, sind wir hier kräftig jenseits des PC beschäftigt. Hier ist eine Beweisführung ja auch kaum notwendig, denn was Softwareschmieden wie Gameloft mittlerweile abliefern, kann zumindest mit so manchen mobilen Spielekonsolen mithalten. Die beiden Feiertage dürften dank Großeltern besuchen unproblematisch sein.

Spannend werden die Tage zwischen den Jahren, wo ich unter anderem auch auf komplexere Web Anwendungen zum Social Media Monitoring zugreifen will. Facebook und Google+ sind als Apps zwar manchmal umständlich aber erreichen durchaus schon die Funktionalität, die mir für die tägliche Verwendung ausreicht. Twitter deckt Plume mittlerweile sehr gut ab. Speziell Tabletnutzern sei die App schon wegen ihres mehrspaltigen Designs ans Herz gelegt.

Über die Kabel BW lose Zeit (30000kBit statt nur 3000kBit wie zuvor bei 1und1) rette ich mich mit ner Internet Flatrate von Simyo und ja, ePlus, das Netz, das hinter Simyo steckt ist zumindest in den für mich relevanten Regionen durchaus konkurrenzfähig.

Das Netz und die Lust am Datenskandal: Vlingo, Samsung und die Homeland Security

Gestern hatte auch ich es im Blog, weil es wenn denn war ein ausgewachsener Skandal hätte sein können. Aber es ist nicht so. Zumindest wurde wohl gut recherchiert, aber auch zu früh schlussgefolgert, die Homeland Security würde bei Vlingo spionieren. Denn wie Mobilegeeks nach etwas weitergehender Recherche darlegen konnte, handelt es sich bei den scheinbaren Servern der Homeland Security wohl doch eher um einen schlechten Scherz eines Admins.

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Erst mal Betroffene fragen, dann löst sich mancher vermeintliche Skandal in nichts auf.

Was lerne ich für mich daraus. Selbst ich bin nicht gefeit vor der Lust am (Daten-)skandal. Und habe mich auch schon beeinflussen lassen vom Image der Netzcommunity, das mittlerweile den USA und den dort ansässigen Unternehmen stets nur böses zugetraut wird. Und da stoße wohl auch ich viel zu oft ins Horn, statt zu hinterfragen, ob da nicht mehr in eine Sache hineinterpretiert wird, als wirklich den Fakten entspricht.

Es mag ja sein, dass nicht alles ganz koscher ist. Aber vielleicht täte es uns allen auch mal wieder ganz gut, sich vor Augen zu führen, dass selbst amerikanische Unternehmen vom Vertrauen und der Datensicherheit ihrer User und deren Daten leben. Und man sollte stets zunächst auch den „Angeklagten“ anhören, bevor man ans Veröffentlichen geht, dann stellt sich mancher Skandal nämlich nur als Skandälchen dar, oder löst sich ins Nichts auf.

Wenns nochmal interessiert, auch wenn alle Vlingo und Samsung User jetzt wohl erst mal wieder entspannen können:

Der scheinbare Aufreger:

Der große Lauschangriff auf Samsung und Vlingo Nutzer (durch Uncle Sam)

Und der Rest der Recherche:

Wir werden alle abgehört: S-Voice sendet an die Homeland Security… oder nicht?

P.S. : Interessant auch die ersten Reaktionen auf meine Kritik unter entsprechenden Postings: „Da steht aber nur könnte, vermutlich nicht etc.“ ja klar. Aber ersten sollten wir auch bei Unternehmen das ansetzen, was wir für uns geltend machen: Im Zweifel für den Angeklagten. Und zum anderen, als es noch scheinbar um Spionage ging, da hat niemand hinterfragt, da war es plötzlich unumstößliches Faktum. Und da nehme ich mich selbst nicht aus, auch ich habe in diesem Fall unprofessionell und viel zu schnell eine einzelne Recherchequelle übernommen. Mein Fehler, ich werde daraus lernen.