Review: Nexus 5 – viel Smartphone für wenig Geld

Nexus 5 Rückseite
Rückseite meines Nexus 5

Im folgenden ein Gastbeitrag von David Redelberger : Danke David für diesen super Bericht:

Vor zwei Wochen bin ich vom Samsung Galaxy S3 auf das Nexus 5 umgestiegen. Auch wenn ein Bericht natürlich nie abschließend sein kann, kann ich sagen, dass das Nexus 5 momentan eins der besten Preis-Leistungs-Verhältnisse auf dem Smartphone-Markt hat.

Das S3 ist ein sehr gutes Smartphone und ich hatte keinen zwingenden Grund, es zu wechseln. Allerdings wäre es Zeit gewesen, es mal wieder neu aufzusetzen, um unnötige Apps zu entfernen und die Performance zu steigern. Da ich jetzt aber auch schon über anderthalb Jahre damit unterwegs bin und ein Bekannter zufällig unbedingt das S3 gebraucht kaufen wollte, habe ich die Gelegenheit genutzt (außerdem bin ich ja Techniknerd 😉 ). Das Anschlusssmartphone meiner Wahl wäre eigentlich das Galaxy Note 3 gewesen, was ich aus einigen Gründen nicht gewählt habe, worauf ich am Ende dieses Artikels nochmals eingehen möchte.

Allgemein Ich habe also das Nexus 5 (weiß, 32 GB) gekauft, nachdem ich schon länger das Nexus 7 (2012) benutze und so die „Nexus-Experience“ bereits erfahren hatte. Zu den technischen Spezifikationen gibt es hier eine hilfreiche Übersicht von Google selbst, wenn man zum Punkt „technische Daten“ navigiert. Die sind als erster Anlaufpunkt ganz hilfreich, aber technische Daten sagen ja oft nur sehr wenig für die Alltagsnutzung aus.  

Design Ich bin kein Mensch, der besonders viel Wert auf Design legt. Das ist immer die Stelle, wo deutlich wird: Smartphones sind in erster Linie immer noch Werkzeuge, vor allem um auf vielfältige Weise online zu gehen. Von daher gefällt mir das Design auf einer nüchternen Ebene, vor allem die Materialwahl. Bei der Debatte Alu vs. Polycarbonat bin ich jemand, der nicht pauschal irgendetwas verteufelt, sondern vom Gefühl in der Hand entscheidet. Das Nexus 5 hat eine relativ rutschfeste Rückseite und sieht wertig aus. Da ich aber fest davon überzeugt bin, dass um ein Smartphone eine Hülle gehört (gerade bei den Preisen), ist das Material kein allzu wichtiger Aspekt. Ich habe gleich ein Gummicase in schwarz gekauft für den ersten Schutz, schaue mich aber weiterhin nach einem guten Flipcase und anderen Farben um. Auf der Vorderseite fällt der Telefonlautsprecher auf, der sich nicht ganz optimal in die schwarze Oberfläche einfügt. Sehr gut gefällt mir hingegen die LED, die im Vergleich zum S3 relativ dezent ist, nicht zu aufdringlich, aber trotzdem auf eine Benachrichtigung hinweist. Auch die Unterbringung auf dem unteren Teil der Vorderseite finde ich sehr gelungen, weil sie dort nicht unter anderen Elementen des Smartphones untergeht.

Nexus 5 Vorderseite
Vorderseite meines Nexus 5

Display Das Display ist ohne Übertreibung mit das beste, das ich je benutzt habe. Es ist unglaublich klar, hat eine gute Helligkeit und eine der Touchscreen ist sehr exakt. Im Vergleich zum AMOLED-Screen sind die Farben tatsächlich wie erwartet etwas weniger satt und intensiv, aber ich habe mich schnell umgewöhnt. Das Display führt auf jeden Fall dazu, dass ich beispielsweise YouTube auch wieder öfters mal auf dem Smartphone statt auf dem Tablet konsumiere, weil einerseits die Screengröße angenehm zum Schauen ist und andererseits das Anschauen auf dem Display echt Spaß macht.

Sound Was leider tatsächlich einer der wenigen echten Minuspunkte ist, ist die Soundqualität des Lautsprechers. Für mein Gefühl klingt der Sound etwas blechern, es fehlen Höhen und es hallt ein wenig. Das gilt zumindest bei niedriger Lautstärke, wenn die Lautstärke auf sehr laut eingestellt ist, fallen die Soundprobleme nach meinem Gefühl weniger stark ins Gewicht. Der Sound beim Telefonieren hingegen ist prima und auch bei angeschlossenem Headset treten keine Probleme beim Telefonieren, Musik hören usw. auf. In anderen Berichten wird hier der Software für die beschriebenen Probleme die Schuld gegeben – ist das der Fall, sollte Google schleunigst nachbessern.

leuchtende LED auf der Unterseite
Leuchtende LED auf der Vorderseite

Akku Der Akku des Nexus 5 ist nicht leider nicht ohne weiteres wechselbar. Er soll zwar zu Reparaturzwecken relativ leicht zu entnehmen sein, aber echt nicht „mal eben so“, was ich bei meinem S3 sehr geschätzt habe, für welches ich mehrere interne Wechselakkus hatte (bei einem Preis von ca. sieben Euro ein ziemlicher Nobrainer). Da ich aber auch Ingress-Spieler der 1. Stunde bin, habe ich mehr Ende letzten Jahres auch einen externen Akku von Anker gekauft und ein mögliches Akkuproblem damit weitgehend abgehakt für alle meine Devices. Gerade für Tech-FreundInnen und Menschen, die tatsächlich dauerhaft auf ihr Smartphone oder Tablet angewiesen sind, kann ich eine Investition in einen solchen nur empfehlen. Externe Akkus sind nicht teuer, aber viel wert. Ansonsten bleibt zu sagen, dass der interne Akku gut bemessen ist und ich mit einer Akkuladung des Nexus 5 besser über den Tag komme als beim S3. Trotzdem ist nach spätestens 9-10 Stunden Ende, je nachdem, wie viel ich im Labor tagsüber zu tun habe, auch schon etwas früher. Keine Erfahrungen gemacht bisher habe ich mit kabellosem Aufladen, da die Preise der Ladegeräte dafür für meinen Geschmack die Funktion nicht rechtfertigen. Wenn jemand von euch das anders sieht oder einen Tipp für einen günstigen Wireless Charger hat, freue ich mich sehr über einen Hinweis.

Speicher Das Nexus 5 gibt es mit 16 GB oder 32 GB internem Speicher, einen Kartenslot für eine Micro SD gibt es nicht. Das finde ich sehr schade, denn es ist kein Problem, einen solchen einzubauen und gibt dem/der UserIn die einfache, aber sehr wertvolle Freiheit über die Speicherkapazität selbst zu entscheiden. Die Argumentation, dass ein fehlender Kartenslot userfreundlicher ist, da der

Beispielbild Nacht
Beispielbild bei Nacht

Speicherort von z.B. Bildern eindeutig festgelegt ist, habe ich nie nachvollziehen können. Wie auch immer, es gibt ihn leider bei Nexus Geräten nicht und wird ihn wohl auch in Zukunft nicht geben. Davon abgesehen finde ich es gut, dass die 8 GB Variante des Nexus 4 gegen eine 32 GB Version des Nexus 5 ausgetauscht wurde. Wer viele Bilder mit dem Smartphone macht, wird das zu schätzen wissen, und 8 GB sind vorm Hintergrund von aufwändigen Apps heutzutage ein schlechter Scherz. Von den 32 GB des Nexus 5 bleiben noch 26.8 GB zur Benutzung, der Rest ist bereits durch das Betriebssystem belegt.

Kamera Zur Kamera gab es im Vorfeld viel zu lesen. Ich finde sie nicht so schlecht, wie viele andere schreiben, würde sie aber trotzdem genauso eher im Mittelfeld einordnen. Das liegt vor allem am etwas zu langsamen Autofokus und der nicht ganz so tollen Bildqualität bei Nacht. Die Farben scheinen bei fehlendem Licht unreal dargestellt zu werden und das Bildrauschen erhöht sich. Generell wird wohl die Helligkeitseinstellung softwareseitig nicht ganz so gut justiert worden sein. Der Bildstabilisator dagegen macht seinen Job ganz gut und auch die Kamerasoftware ist vor einiger Zeit funktional auch deutlich aufgebessert worden bei Stock Android. Da ich gern und viel bei Instagram poste, freue ich mich auch über die Möglichkeit, Full HD Bilder zu machen. Die Kamera gibt insgesamt also ein gemischtes Bild ab, aber auch hier könnte ein Update viele Kritik neutralisieren, da die Probleme bei der Software liegen. Abschließend habe ich hier einige Beispielbilder beigefügt.

OS/Leistung In Punkto Schnelligkeit hat mich das Nexus 5 einfach nur verblüfft. Alles geht flüssig und schnell. Das S3 hatte mich durch Project Butter beim Jelly Bean-Update schon überrascht mit der Verbesserung der Geschwindigkeit (beim Switchen zwischen den Screens beispielsweise). Beim Nexus 5 merkt man selbst dazu nochmal einen deutlichen Unterschied. Ob das an Android KitKat oder am Nexus 5 oder

Beispielbild Spielplatz
Beispielbild

vielleicht sogar an beidem liegt, vermag ich nicht zu beurteilen, aber es ist ein riesiger Pluspunkt. Überhaupt ist KitKat eine Wonne. Ein sehr cleaner Look und ein nochmal weiter aufgebohrtes Google Now machen es sehr angenehm.

Fazit Was spricht nun abschließend für das Nexus 5, wenn ich doch eigentlich das Note 3 besser finde? Nun, neben den nicht wenigen Punkten, die ich als positiv vermerkt habe, vor allem der finanzielle Aspekt: Wir reden hier von einem Oberklasse-Smartphone mit (Neu-)Preis eines Mittelklasse-Smartphones. Natürlich ist es bei manchen Eigenschaften nicht ganz optimal, aber bei dem Preis lässt sich da gut und gerne darüber hinwegsehen. Wäre das Note 3 günstiger in der Anschaffung, dann wäre ich nochmal zum Überlegen gezwungen gewesen, aber der studentische Geldbeutel hat leider nicht viel Spielraum. Natürlich sind auch die direkten Updates von Google bei der Nexus-Reihe ein Argument. Die Entscheidung wurde weiterhin noch vereinfacht durch den im Abschnitt Speicher angesprochenen Punkt, dass Google glücklicherweise auf größeren internen Speicherplatz gesetzt hat als beim Nexus 4.

Mir wären 16 GB definitiv zu wenig gewesen. So bin ich glücklich mit meinem jetzigen Device, weil ich, wie im Titel angedeutet, sehr viel Smartphone für vergleichsweise wenig Geld bekommen habe. Auch die genannten Kritikpunkte sind Leiden auf hohem Niveau, denn die Kamera reicht für meine Zwecke mehr als aus und die Soundprobleme fallen bei der Nutzung nur wenig ins Gewicht. Wenn Google, wie versprochen, das Update nachliefern, gibt es fast nichts mehr, wo man bei dem Preis noch nachbessern könnte. Schon so muss sich das Nexus 5 keinesfalls vor anderen Devices im Highend-Bereich verstecken. Vielleicht steige ich dann beim nächsten Mal wieder auf ein Device der Samsung Galaxy Reihe um, wenn es das Geld zulässt. Der Launch des Moto G hat ja gezeigt, dass auch mit nochmal deutlich weniger Geld ein gutes Smartphone erworben werden kann. Ich werde das Release vom Galaxy S 5 und Note 4 auf jeden Fall gespannt verfolgen, ebenso wie all die andere spannende Technik, die wir im Jahr 2014 zu sehen bekommen.

Beispielbild Wolken
Beispielbild

Meine Frage an euch: was haltet ihr vom Nexus 5 und wie hättet ihr euch an meiner Stelle entschieden? Wenn ihr selbst ein Nexus 5 besitzt, was sind eure Tipps bezüglich kabellosem Ladegerät und Flipcase?

Über den Autor: David Redelberger ist leidenschaftlicher Nerd und bekommt bei Social Media und Technik leuchtende Augen. Online als davidfromkassel immer auf der Suche nach spannenden Artikeln und Trends, studiert er richtigen Leben Nanostrukturwissenschaften an der Universität Kassel und verbringt momentan viel Zeit am Schreibtisch und im Labor für seine Bachelorarbeit. Wenn er sich mal nicht mit Chemie beschäftigt oder in den sozialen Medien unterwegs ist, verbringt er seine Zeit gern mit Politik, netten Leuten oder einem guten Buch. Er ist auf Google+, Instagram, Facebook und Twitter zu finden.

Cases für das Note 3: A case study

20131123_171317
Von links nach rechts: Mumbi, Armourdillo, Ganbol, UAG
20131123_171332
Eigentlich alle Gehäuse sehen rückseitig stylisch aus. Bei Armourdillo existiert noch ein Kickstand, bei Ganbol eine Gürtelhalterung

Gerade bei einem so hochwertigen Smartphone wie dem Note 3 ist es sinnvoll, sich auf dem Markt der Schutzhüllen umzusehen.

Ich habe für euch 4 unterschiedliche Cases unter die Lupe genommen.

Da ich mittlerweile von den Flipcases weggekommen bin, weil mich das Cover doch meist beim Nutzen des Smartphones behindern und gerade wenn man sein Smartphone häufiger nutzt, eher störend sind, betrachte ich im Folgenden ausschliesslich Cases, die ohne Cover auskommen. Um das Display dennoch zu schützen, kann ich jedem nur Spigen Tempered Glas ans Herz legen, ein Bildschirmschutz, der tatsächlich aus Sicherheitsglas besteht!

Doch nun zu den Cases. Im Rennen sind, von Mobilefun.de dankenswerterweise bereitgestellt das UAG Aero für 35,49 Euro , Das Armourdillo Hybrid Case für 15,49 Euro, die Mumbi X-TPU Hülle für 6,99 Euro  und ganz neu auf dem Markt von Ganbol das „Rüstung“  für 8,16 Euro.

Beginnen wir mit der Mumbi X-TPU Hülle:

20131123_172855
Die Mumbi Hülle trägt kaum auf und fällt kaum auf, im besten Sinne des Wortes
20131123_172912
Das Mumbi Case schützt primär vor Kratzern und Schmutz und das gut.

Diese Hülle ist nicht für den harten Outdoor Einsatz gedacht, sondern soll das Note 3 vor allem vor den üblichen Kratzern und kleineren Stürzen schützen. Sie besteht aus Silikon + TPU und passt sehr gut an das Note 3. Alle Schalter und Öffnungen sind gut erreichbar und das Gerät wird weder deutlich schwerer noch unhandlicher. Insgesamt für den einfachen Schutz eine gute Wahl. Negatives lässt sich eigentlich nicht sagen, es handelt sich um eine für diesen Preis wirklich gute Hülle.

Als nächstes betrachten wir das Armourdillo Case.

20131123_172947
Das Armourdillo case besteht aus zwei Teilen, die das Smartphone optimal umschließen.

 

20131123_173024
Zur Installation immer zuerst die Softshell des Armordillo installieren, dann erst das Hardcover

Es ist als Tough Case explizit auch für die etwas rauhere Nutzung gedacht und besteht aus zwei Teilen. Das innere Case ist vergleichbar mit der Mumbi Hülle und besteht aus einem TPU Polymer. Es schützt bereits gut vor Stössen und Kratzern und kann auch ohne das härtere Außenskelett genutzt werden. Dieses besteht wiederum aus Polycarbonat und besitzt neben einer sehr auffallenden Strukturierung auch noch zusätzlich einen eigenen Standfuß, der es möglich macht, das Gerät in der Hülle aufzustellen, allerdings nur mit der breiten Seite.

 Das Case sitzt passgenau, auch hier sind alle Öffnungen gut zugänglich und dank des Außenskeletts ist das Note 3 auch bei Stürzen aus größerer Höhe gut geschützt. Die innere Hülle ist in verschiedenen Farben erhätlich, ich habe mich für das komplett schwarze Case entschieden, das sowohl nur mit der inneren wie auch mit Innen- und Außenhülle sehr elegant wirkt und durch die besonders texturierte Rückseite auch sehr gut in der Hand  liegt. Natürlich trägt solch eine Hülle mehr auf, als ein reines Silikon Case, aber das Gerät liegt immer noch gut in der Hand und ist nicht wesentlich schwerer.

20131123_173213
Dreiteiliges Gehäuse des Ganbol „Rüstung“ und Klammer für die Befestigung am Gürtel.

Weiter geht es mit dem Newcomer „Rüstung“ von Ganbol, der vom Design stark an die Cases von Griffin erinnert. Hier besitzt das Case drei Komponenten, zum einen eine harte (!) Innenhülle, die nicht ohne das weiche Außenskelett aus Gummi und den dritten Teil, eine Bildschirmschutzfolie auskommt. Insgesamt macht das Case auf Bildern einen robusten Eindruck. Wenn man es aber vor sich hat, dürfte die Enttäuschung groß sein. Hier wurde wirklich hauptsächlich billig produziert. Das Innengehäuse aus Hartplastik wirkt nicht sehr robust, die Einfassung aus weichem Gummi ist wirklich sehr weich und die Aussparungen für z.B. den Einschalter und die Lautstärke wirken, als könnten sie bereits nach ein paar Umbauten reißen.

20131123_173625
Sehr billiges Plastik beim Ganbol Case, das zwar schützt aber auch die Sichtbarkeit stark beeinträchtigt.

Die größte Enttäuschung aber ist die Schutzfolie, die den Bildschirm vor Kratzern schützen soll. Sie besteht aus einem so wenig robusten Plastik, dass bereits nach wenigen Anwendungen deutliche Kratzer zu sehen sind. Zudem wird durch das billige und nicht völlig klare Plastik die Sichtbarkeit des Bildschirms schlechter und bei direkter Sonne ist hier dann fast nichts mehr ablesbar.

Als viertes Zubehör des Ganbol Case gibt es noch ein „Klammer“ die man auf der Rückseite montiert und die einen Gürtelclip beinhaltet. Dies funktioniert ganz gut, kann aber nicht von der schlechten Qualität der Materialien und der Verarbeitung dieses Cases hinwegtäuschen. Zwar gibt es, ähnlich wie bei Otterbox Abdeckungen für die meisten wichtigen Anschlüsse und sogar für die Kamera. Diese halten aber durch das billige weiche Material so schlecht, dass sie wahrscheinlich nach kurzer Zeit überhaupt nicht mehr passen und abreißen.

Das Case kostet zwar nur knapp 8 Euro, ist aber selbst für diesen geringen Preis nicht empfehlenswert.

20131123_173802
Das U(rban) A(rmour) G(ear) sieht nicht nur gut aus, sondern schützt auch mit am besten.

Zum Abschluss kommen wir zum UAG  Aero Case, das zwar aus zwei Kompenenten besteht, diese sind aber fest miteinander verbunden. Es sitzt sehr gut am Note 3 und bietet einen umfassenden Rundumschutz, die Verarbeitung ist hochwertig, alle Öffnungen sind gut erreichbar und auch Micro USB und Headset Stecker sind ausreichend offen.

Insgesamt wirkt das Gehäuse sehr robust und wertig, es ist zwar das teuerste im Test, bietet aber auch insgesamt den besten Schutz gegen Stürze und Kratzer/Schmutz.

20131123_173755
Der Rahmen des UAG fällt zwar auf, aber nicht negativ. Insgesamt ein sehr gutes Case.

Die Schalter sind dank besonderer Aussparungen sehr griffig erreichbar und das haptische Feedback ist sehr gut. Im Vergleich mit dem Armourdillo Case ist lediglich die Rückseite nicht ganz so griffig.

Einen Konstruktionsfehler haben sich die Hersteller des UAG Case aber erlaubt. Das zusätzliche Micro am Note 3, das an der rechten Seite unten angebracht ist, wird vom UAG Case verdeckt, während alle anderen hier eine Aussparung vorgesehen haben. Das ist kein schlimmer Fehler, aber hier sollte der Hersteller noch in eine Folgeserie nacharbeiten. Das Hauptmicro, das auch für das Telefonieren genutzt wird, liegt natürlich wie auch bei den anderen Cases frei.

Zum Abschluss ein Ranking, bei dem ich das Armourdillo Case und das UAG Case gleichauf sehe. Beim Armourdillo gefällt mir vor allem der integrierte Ständer, während das UAG schlicht besser aussieht und gefühlt auch etwas robuster wirkt, was den Schutz bei Stürzen angeht. Das Mumbi Case ist als reiner Schutz vor Schmutz und Kratzern ok, bietet aber nicht wirklich einen guten Schutz bei Stürzen. Das Ganbol „Rüstung“ ist in meiner Wertung durchgefallen. Es wirkt zwar robust, aber sowohl Materialqualität, als auch Passgenauigkeit lassen zu wünschen übrig und der sehr weiche Gummimantel dürfte zwar bei einem Sturz gute Dienste leisten fühlt sich aber im täglichen Gebrauch nicht wirklich gut an und ist in der Detailverarbeitung wenig robust.

 

 

 

 

 

Hier noch drei Bilder des Ganbol, um darzustellen, was ich an diesem Cover vor allem kritisiere.

20131123_173509 20131123_173520 20131123_173608

Samsung Galaxy Gear im Test und Vergleich zur Pebble

IMG_20131109_111411
Galaxy Gear und Pebble im direkten Vergleich. Klar wirkt das Amoled Display besser, aber EInk ist deutlich energiesparender.

 Simyo bietet mir an, eine Galaxy Gear für 4 Wochen zu testen. Da kann der Gadget Freak und der Markt-und Trendforscher in mir natürlich nicht nein sagen. Und wie alle, die mit mir kooperieren es gewohnt sind, ich teste objektiv.

Und seit langem zum ersten Mal überzeugt mich ein Produkt so gar nicht. Die Gear sieht zunächst mal wirklich schick aus, wenn man sie auspackt, definitiv.

20131109_092714
Entweder sitzt die Uhr zu locker oder der Verschluss springt immer wieder auf.

Aber bereits beim ersten anlegen an den Arm fällt mir der Verschluß negativ auf. Wenn ich meinen Arm bzw. meine Hand in bestimmte Positionen bringe (Beispiel beim Autofahren am Lenkrad oder beim Öffnen einer Tür) kann es immer wieder passieren, dass ich den Verschluss aufdrücke. Alternativ weiter stellen des Armbandes hilft auch nicht wirklich, denn dann schlackert mir die Uhr am Handgelenk.

Der obere Teil des ziemlich großen und klobigen Gehäuses ist aus Metall, Armband und Rückseite der Uhr aus Plastik. In dem Armband ist die Kamera intergriert und in der Schließe ein Lautsprecher und ein Microfon. Somit kann man mit der Uhr wie mit

einem Freisprechgerät direkt telefonieren, Wobei ich nicht wirklich wissen will, wie ich aussehe, wenn ich mir den Verschluss einer Uhr ans Ohr halte. Mich stören auch die vielen kleinen Denkfehler in der Software der Gear. Wenn ich zum Beispiel eine der Anwendungen wie den Schrittzähler nutze, dann sehe ich dessen Angaben so lange, bis der Bildschirm in Ruhemodus geht. Aktiviere ich diesen danach wieder, springt die Uhr nicht, wie ich es erwartet hätte zum Schrittzähler zurück sondern zeigt wieder die Uhrzeit an. Ziemlich störend vor allem wenn man die Uhr fürs Joggen verwenden will und regelmässig seine Daten abrufen.

Das Koppeln der Uhr mit Bluetooth an mein Note 3 stellt kein Problem dar, allerdings kann ich bis jetzt noch keinerlei Aussagen zu den Zusatzapps machen, da sich bei mir zumindest regelmässig und das auch nach einem Factory Reset meines Note 3 die Verbindung zwischen Galaxy Gear und der Gear Manager Software wieder abbricht und dann auch nicht mehr vernünftig innerhalb der Gear Software wiederherstellbar ist. Seltsamerweise zeigt mir mein Bluetooth Status aber weiterhin an, dass Gear und Note 3 in Verbindung stehen. Falls hier jemand einen Hinweis für mich hat, woran das liegen kann, wäre ich sehr dankbar, im Netz finde ich bislang nur Leidensgenossen, die hier auch nicht weiter kommen.

Auch die Akkulaufzeit kann insbesondere im Vergleich zu den ca. 4 Tagen, die meine Pebble durchhält nicht wirklich überzeugen. Nutze ich die Gear auch nur etwas intensiver, z.B. in dem ich eine Joggingrunde damit mache und gelegentlich auf die Infos der Gear schaue, reicht der Akku gerade mal knapp einen Tag, bei intensiver Nutzung nicht mal 8 Stunden (also keine Uhr fürs Büro) und nur wenn ich die Gear praktisch so gut wie permanent im Ruhezustand halte, schaffe ich es noch bis in den zweiten Tag hinein.

Es gibt aber auch ein paar schöne Features, die ich durchaus bemerkenswert finde. So ist die Lösung, die Gear mit dem Note 3via NFC und Ladestation zu koppeln durchaus bemerkenswert. Und die Kamera im Armband liefert zwar keine brillianten Fotos, aber für den gelegentlichen Schnappschuss ist sie allemal ideal, zumal man auf die Fotoapp durch einmaliges Wischen auf dem Starbildschirm gelangt.

Auch die Geste, durch die die Gear erkennt, dass man jetzt „auf die Uhr“ schauen will, klappt ganz gut. Man muss lediglich seinen Arm so bewegen, wie man es sowieso tut, wenn man auf eine Uhr sieht.

Der Touchscreen ist einerseits natürlich eine elegantere Lösung als die Knöpfe der Pebble, andererseits habe ich ihn auch schon das eine oder andere Mal versehentlich ausgelöst, was ziemlich unangenehm werden kann, wenn man damit eine Funktion auf dem Smartphone aktiviert, wie z.B. einen Anruf. Angenehm ist auch der Amoled Bildschirm der Gear, der auch im freien bei direkter Sonneneinstrahlung noch gut ablesbar ist, aber mit Sicherheit auch seinen Beitrag zu der im Vergleich deutlich schlechteren Akkulaufzeit der Gear im Vergleich mit der Pebble leistet.

Natürlich ist es nach ein paar Tagen mit der Gear noch zu früh für ein abschliessendes Urteil. Aber sie hat jetzt schon einen schweren Stand, denn so schnell sind mir noch bei keinem Produkt die Designfehler aufgefallen wie bei ihr.

Ich werde die Gear jetzt im November anstelle meiner Pebble nutzen und schauen, wie sie sich im Prasxiseinsatz schlägt. Und ich hoffe, ich schaffe es auch noch, mein Note 3 mit der Gear so zu verkoppeln, dass ich auch die eine oder andere Anwendung darauf laden kann. Aber schon jetzt ist das ein Unding, denn der normale Nutzer wäre mit der Recherche nach dem „Problem“ hoffnungslos überfordert.

Alles in allem kann ich der Gear im Moment nur mit sehr viel Wohlwollen 3 von 5 Punkten geben.  Mal sehen, was die nächsten Wochen bringen. Und jetzt schon mal dank an Simyo, die mir die Uhr ohne Auflagen bereitgestellt haben. Ehrliches Interesse an Tests von Bloggern erfreut mich immer wieder.

 

 

 

 

Edutainment der schönen Art: ArteTV präsentiert Type:Rider

typeEs gibt sie noch, die gelungenen, überraschenden, lehrreichen und dennoch extrem unterhaltsamen Spiele.
Und manchmal kommen sie aus einer sehr unverhofften Ecke.
So hat aktuell Arte eine wunderbare Spielidee umgesetzt, in der man in einem Jump and Run als ein Doppelpunkt durch die Geschichte der Schrift reist. Der Name des Spiels: Type:Rider (ja, der Doppelpunkt ist ebenso wie das Wortspiel Absicht)

Features:
•• 10 Levels, die jedes Mal eine andere typografische Epoche umfassen
•• Atemberaubende Landschaften und beeindruckende Soundwelten
•• Packende Stimmungen
•• 3 Spielarten: intuitiv, virtueller Joystick und per Neigung ihres Devices
•• Historische Archive und Kunstwerke

Dabei wandern die beiden Punkte durch verschiedene Parcours, die mit schönen Bildern hinterlegt sind und bei denen Buchstaben in verschiedenen Schriftarten auf manchmal recht verrückte Art den Hindernisparcour bilden.

Klingt merkwürdig? Mag sein, aber ich finde, es ist ein extrem gelungenes Spiel, das nicht nur spannend ist, sondern auch ästhetisch einiges zu bieten hat. Aber seht selbst:

[appbox googleplay com.bulkypix.typerider]

Vom PDF zurück zu Word. Dank Wondershare PDF to Word Converter ganz einfach

Immer wieder habe ich das Problem, dass mir ein längerer Text nur als PDF vorliegt, ich aber Word Format brauche. Um das zu lösen, habe ich in der Vergangenheit des öfteren kostenlose PDF Converter genutzt, die aber meist nicht das Ergebnis lieferten, das ich mir wünschte.

Der PDF to Word Converter von Wondershare verspricht hier, eine saubere und korrekte Überführung zu gewährleisten.

pdf-to-word-converter-kf2
Direkt beim Konvertieren lassen sich die PDFs auch entschlüsseln

Und was die ersten Tests bislang zu Tage gefördert haben, überzeugt mich auf der ganzen Linie. Fußnoten passen, die Formatierung ist in Ordnung und auch die Umwandlungszeiten sind sehr gut. Für ein 100 seitiges Dokument braucht das Tool nach Angaben des Herstellers knapp eine Minute und meine Tests konnten das auch mit etwas komplexeren Dokumenten bestätigen. Selbst einen Härtetest mit einem über 1000 Seiten starken Dokument hat der Konverter gemeistert.

Dabei ist die Bedienung denkbar einfach. Laden des PDF in den Converter und los gehts. Spannend hier, man kann zum einen auch verschlüsselte PDFs, so man den Schlüssel hat direkt entschlüsseln und konvertieren und kann eine ganze Serie von PDFs in Word umwandeln durch den Batch Modus.

So ist es ganz einfach geworden, Texte aus PDFs sauber formatiert zu übernehmen oder ein eingebettetes Bild mitsamt darum formatiertem Text zu extrahieren.

Insgesamt überzeugt mich der PDF to Word Converter auf ganzer Linie, weil er für mich das wichtigste Problem gelöst hat. Endlich bekomme ich konvertiere Word Dateien, die auch dem Format des Originals entsprechen.

pdf-to-word-converter-kf3
Ein Tässchen Kaffee ist das maximale, zu was es reicht, wenn man mehrere PDFs im Batch konvertiert.

Eine klare Kaufempfehlung. Wondershare werde ich weiter beobachten, das ist schon das zweite Produkt, das mich überzeugt hat. Auch wenn Facebook den Daumen nicht mehr mag. Für mich ein klares Daumen hoch!

 

 

 

 

Tiny Death Star von Lucasarts im deutschen Store verfügbar

tiny2tinyDarauf dürften die Star Wars Fans und die Retro Gamer lange gewartet haben. Man kann jetzt auch in Deutschland das Aufbauspiel Tiny Death Star herunterladen, das im liebevollen Retro Look den Bau des Todessterns auf amüsante Art simuliert.

Das ganze Spiel ist im Look der Spiele aus den 80ern  gehalten und man baut quasi einen Turm mit immer neuen Etagen verschiedener Art wie Shops, Freizeit und Wohneinheiten. Im Prinzip ist Tiny Death Star eine Wirtschafts- und Aufbausimulation, die vor allem auch für den Casual Gamer interessant ist, da sie im Hintergrund weiter läuft und man auch „Geld verdient“ wenn man nicht aktiv spielt.

Wem Spiele wie Game Developer Story oder Tiny Tower gefallen, der sollte Tiny Death Star mal ausprobieren.

 

 

 

 

[appbox googleplay com.lucasarts.tinydeathstar_goo]

Mein erster Monat mit dem Note 3.

wpid-IMG_20131103_180936.jpgVor knapp einem Monat, direkt zum Start kam das Note 3 bei mir an. Zuvor gab es schon Aufruhr wegen des Regio lock und dann auch noch wegen möglicher Probleme mit einer elektronischen Sicherung gegen Rooten. Darauf möchte ich aber nicht näher eingehen, darüber wurde schon vortrefflich im Netz gestritten und mittlerweile dürfte den meisten klar sein, dass weder eFuse noch Regio lock so schlimm sind, wie anfangs dargestellt.

Aber zum Device selbst. Ich habe die 32GByte Variante in schwarz über O2 erhalten. Wer die technischen Daten möchte, es gibt im Netz einige Datenblatter, hier nur mal der Link zu Samsung.

Einige grundlegende Spezifikationen sind:

Full HD Display, 5,7 Zoll: 1.920 x 1.080 Pixel
Prozessor: 2,3 GHz Quad-Core-Prozessor
Micro SD Slot bis 64GB.
Wechselakku mit 3.200 mAh Kapazität Sprechzeit 21 h, Standby 430 h
Bluetooth 4.0, LTE
Kamera 13 MP Auflösung hinten 2MP vorne
Diverse Pen Funktionen.

weitere Kamerafunktionen: Auto, Schönes Porträt, Bestes Foto, Best Face, Sport, Sound & Shot, Drama, Animiertes Foto, HDR, Radierer, Panorama, 360°-Aufnahme, Golf
Face-Tagging
Gesichtserkennung
Bildstabilisator
Geo-Tagging

Das Note 3 ist mit 168 Gramm leichter als das Note zwei, das 181,6 g wiegt.

IMG_1647
Links das Note 3, rechts das Note 2

Während das Note 2 die Maße 151 mm × 81 mm × 9,45 mm hat, liegen diese beim Note 3 bei 151.2 x 79.2 x 8.3 Millimeter somit ist das Note 3 trotz des größeren Bildschirms de facto kleiner geworden, was vor allem an dem geringeren Rahmen um das Display liegt.

Im Alltag stelle ich fest, dass ich nun den Stift noch deutlich häufiger nutze, als ich das schon beim Note 2 getan habe. Viele sinnvolle Funktionen ermöglichen es, das Smartphone tatsächlich wie einen Notizblock zu verwenden. Und durch die Schrifterkennung, die sich jetzt durch alle Anwendungen zieht, kann man auch mit Handschrift Text erfassen, der dann digitalisiert und verarbeitet wird.

Das Note 3 hat wie das Galaxy 4 diverse Sensoren verpasst bekommen, so dass man neben den bekannten Bewegungssensoren auch noch Temperatur und Luftdruck erfassen kann. Das ist zumindest eine nette Ergänzung, wenn ich es auch nur für meine Fitnessaktivitäten bislang sinnvoll nutzen kann.
Viel spannender ist der verbaute Snapdragon 800 Quadcore Prozessor von Qualcomm, der mit 2,3Ghz getaktet dem Note 3 nochmal einen deutlichen Performanzboost verpasst. Da ruckelt nichts und selbst komplexe 3d Spiele lassen sich in höchster Auflösung ohne Ruckler nutzen und auch sonst fühlt sich das System performant an. Da ruckelt wirklich nix.
Das Display ist brilliant mit den bekannten, manchmal fast zu brillianten Farben, die sich aber dank entsprechender Settings anpassen lassen.
Die Touchwiz Oberfläche wirkt mittlerweile stimmig, wenn ich auch gleich den aviate Launcher installiert habe, da mich dessen neue Feature interessierten.
Der Lautsprecher ist von der Rückseite nach unten gerutscht, was ein Gewinn für Musik und Spiele ist, allerdings auch dazu führt, dass man ihn ggf. beim Halten verdeckt.
Das Note 3 hat USB 3.0 verpasst bekommen, es braucht sich aber hier niemand Sorgen zu machen, dass etwaige Ladegeräte mit Micro USB 2.0 nicht mehr funktionieren, denn diese sind weiterhin mit dem Note 3 kompatibel. Lediglich PCs, die USB 3.0 anbieten können hier eine höhere Übertragungsgeschwindigkeit mit dem beigelegten USB Kabel liefern.
Die Bloatware hält sich in Grenzen und lässt sich auch deinstallieren, ansonsten sind die von Samsung bekannten speziell auf den Pen abgestimmten Anwendunge wie S Note,S Planner beigefügt.

Sowohl WLan als auch GPS funktionieren bei mir tadellos und auch die von manchen angemäkelte Hitzeentwicklung bei 3d Spielen konnte ich nicht nachvollziehen. Das Gerät wurde auf der Rückseite maximal warm.
Ach ja, die Rückseite. Auch wenn manche immer noch über das Plastik meckern, mir gefällt die Lösung mit dem angedeuteten Leder sehr gut, da sie die Rückseite sehr viel griffiger macht und das ganze sehr edel, in schwarz schon fast konservativ wirken lässt.

Die Laufzeit hat sich bei mir bei normaler Nutzung (hin und wieder Status prüfen, Mail abfragen, gelegentlich im Web surfen und auf dem Weg zur Arbeit und zurück Musik hören) bei ca 12 Stunden eingependelt, mit Sicherheit wird das noch besser, auch , wenn ich die Nutzung und die Einstellungen noch etwas optimiere.

Ich mache mittlerweile die meisten Fotos mit meinem Smartphone und da kann das Note 3 wirklich brillieren. Über die 13MP Kamera brauche ich wenig zu verlieren, allerdings finde ich die Ergänzungen in der Kamerasoftware genial. So kann man in Aufnahmen von mehreren Personen jeweils pro Person das „beste Gesicht“ auswählen bzw. in einer Szene Personen, die durchs Bild laufen, ausblenden.

Alles in allem kann ich nur sagen, wer sich für den Formfaktor Phablet begeistern kann, der kann im Moment kein besseres Smartphone finden, als das Note 3.

 

Anbei noch ein paar Beispielbilder, die ganz gut zeigen, was die Kamera des Note 3 leisten kann.

BW7SBHSIAAAxwc2

IMG_20131013_142413

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20131015_164330

20131023_074536 (1)20131029_172122

 

 

 

 

 

 

20131029_172052

Ingress verliert am 14. Dezember den Beta Status.

img-52775b6f4e8b6Am 14. Dezember wird etwas passieren, was eher selten ist, wenn man mit Software von Google arbeitet. Das Augmented Reality Spiel Ingress und dessen Client Software verliert dann ihren Beta Status. Damit kann jeder mit einem (Android-) Smartphone ab dann auch ohne Einladung dabei sein.

Das Spiel war vor knapp einem Jahr als Closed Beta gestartet und hatte es durchaus zu einiger Resonanz auch in den Medien gebracht.

Mit dem Ende des Beta Status wird die Frage drängender werden, was nach Level 8, dem bislang höchsten Level, den ein Ingress Spieler erreichen konnte.  Wir dürfen gespannt sein, was sich Google und dessen Tochter Niantic Labs noch ausdenken werden.

Im Moment läuft noch eine Kampagne namens #13magnus, die weltweit in bestimmten Städten Agenten zusammenbringt, um gemeinsam gegeneinander anzutreten. Im  Spiel gibt es zwei Fraktionen, die Enlightened und die Resistance, die um die Herrschaft über sogenannte Portale kämpfen. Wer mer zum Spiel wissen will, dem sei das EBook „How not to suck at Ingress“ ans Herz gelegt, das trotz des englischen Titels das Spiel in Deutsch sehr gut erklärt. Übrigens, wer mich im Spiel sucht, meine Agenten ID lautet @bicyclist und ich bin Enlightend Level 7.

Als kleines Goodie für alle Spieler, die schon länger dabei sind, wird es mit dem Ende des Beta Status für alle Spieler, die bis dahin Level 5 erreicht haben, den Founders Badge geben.

 

[appbox googleplay com.nianticproject.ingress]