Das Dell Latitude 10, der Status Quo

Nun nutze ich das Latitude 10 von Dell schon eine ganz schön lange Zeit. Und erstaunlicherweise ersetzt es für mich mehr den Notebook als das Tablet. Dazu muss man wissen, dass ich als Smartphone ein Note 3 nutze, das in vielen Situationen völlig ausreicht. Da ich aber auch Blogger bin, brauche ich des öfteren ein gutes Device, das es mir ermöglicht, angenehm an meinen Blogartikeln zu schreiben, bzw. dazu zu recherchieren. Auch möchte ich doch hin und wieder mal unterwegs zumindest an kleinen Stücken Programmcode arbeiten. bild2

Beides ermöglicht mir das Latitude 10 in Verbindung mit der Bluetooth Tastatur. Und wenn ich nicht zu leistungsintensive Programme nutze, dann hält das gute Stück auch einen ganzen Arbeitstag durch.

An der Verarbeitung gibt es auch weiterhin nichts auszusetzen. Es sieht noch aus wie am ersten Tag. Ich denke, für mich die absolut idealste Kombination wäre das Latitude 10 in der Form eines Hybriden mit Android, wenn es zum Tablet wird und Windows 8, sobald es in einem Tastaturdock steckt.

Für das Couchsurfen ist das Gerät zwar etwas schwer, aber was die Antwortzeiten angeht ideal und durch die Möglichkeit, alle klassischen Browser inklusive aller Plugins wie zum Beispiel auch Flash etc. zu verwenden, habe ich keinerlei Einschränkungen beim Ansurfen von Webseiten.

Auch kann man mittlerweile wirklich auf ein Füllhorn von Apps im Windows Store zugreifen, die eine oder andere prominente Anwendung fehlt zwar noch, aber da wird sich sicherlich auch noch etwas tun.

Wer ein gutes Tablet sucht und dabei auf Windows 8 zugreifen will, dem kann ich das Latitude 10 wirklich empfehlen. Aber auf jeden Fall würde ich zum parallelen Erwerb eines Tastaturdocks raten. Dann macht das ganze so richtig Spaß.

Und da meine Kids den Notebook des Herrn Papa mittlerweile immer häufiger für ihre Minecraft Bauaktionen im Heimnetzwerk mit nutzen bin ich ganz froh, auf das Latitude 10 ausweichen zu können. Das Latitude 10 hat sich für mich auf jeden Fall zum Ersatz für Tablet und Notebook auf Bloggerreisen gemausert. Und das will bei mir Android Geek was heißen.

Zwei ganz besondere Android Launcher: Everything Home und Aviate

lovedeviceEine der beliebtesten Beschäftigungen vieler Android User ist es, den Startbildschirm nach den eigenen Wünschen zu gestalten.

Mir ist das aber mit der Zeit zu viel Aufwand für zu wenig Effekt geworden. Und auf der Suche nach einer intelligenteren Lösung bin ich schließlich auf Everthing.me und ihren Launcher Everything Home gestossen. Dieser geht einen komplett anderen Ansatz, in dem er dem Benutzer je nach Anforderung eine ganz neue Zusammenstellung seines Startbildschirms liefert. Zwar kann man auch hier eigene Widget Screens gestalten, aber das große Plus ist, dass der Launcher intelligent auf Themenanfragen reagiert. Sagt oder schreibt man zum Beispiel „Mittagessen“ werden alle Apps und bekannten Links präsentiert, die irgendetwas mit dem Thema (Mittag-) Essen zu tun haben. Fragt man nach Unterhaltung oder Spielen kommen ebenfalls entsprechende Zusammenstellungen.

Natürlich klappt das nicht immer 100% aber in den meisten Fällen findet man tatsächlich auch die Apps, die man sonst aufgerufen hätte in der Zusammenstellung.

Aber am besten, ihr schaut euch das Video an, das wirklich am besten darstellt, was der Launcher kann.

Leider ist er „offiziell“ noch nicht in Deutschland verfügbar, lässt sich aber über Stores wie Aptoide (auf eigene Gefahr) indirekt installieren. Hierbei rate ich dann aber spätestens zu einer guten Antivirenlösung. Nur zur Sicherheit, denn dann müsst ihr eurem Smartphone auch die Installation von Software aus unbekannten Quellen erlauben.

aviate
Abhängig von Ort oder Zeit ändert Aviate automatisch den Look and Feel des Homescreeens.

Der Launcher ist immer noch in der Beta und offiziell nicht in Deutschland erhältlich (er ist noch nicht auf die deutsche Sprache adaptiert worden) aber wie gesagt über andere Quellen herunterladbar für alle, die schon mal ein Gefühl davon bekommen wollen. Und zudem funktioniert er auch mit deutschen Eingaben schon recht gut.

Auch meine zweite Vorstellung ist noch in einer Beta Phase, sieht aber schon extrem vielversprechend aus. Das Grundkonzept des Launchers legt den Schwerpunkt nicht auf Individualisierung sondern auf das Konzept der intelligenten Informationspräsentation. Dazu gibt es verschiedene Szenarien, die man mit bestimmten Apps und Widgets befüllen kann. Im Moment existieren die Szenairen „Morgen“ „Arbeit“ „Irgendwo hin gehen“ und „At Night“. Der Launcher prüft abhängig von Uhrzeit und Lokation, welcher Kontext geeignet scheint und präsentiert sich individuell mit dem entsprechenden Szenario. Erste Tests laufen bereits sehr gut, Morgens nach dem Aufstehen erscheint das passende Szenario ebenso wie bei der Ankunft im Büro.

Noch ist das ganze in der Entwicklung, mit Sicherheit werden hier noch weitere Möglichkeiten auftauchen, aber das Konzept des digitalen Assistenten, der mir stets die sinnvollsten Informationen präsentiert finde ich hochgradig spannend. Auch hier gilt, nicht gleich schimpfen, die Potentiale testen und selbst entscheiden, ob das Konzept interessant ist. Ich finde beide Ideen sehr spannend, da sie aus einem statischen Werkzeug, den Homescreens eine dynamische Sache machen, die deutlich stärker auf den einzelnen Nutzer eingeht.

Bei Aviate gab es kürzlich übrigens einen kleinen Shitstorm, weil in der Alpha Version die anonyme generische GeräteID und die Liste der Apps sowie die Geokoordinaten unverschlüsselt an die Server geschickt und somit mit einem Trick einsehbar waren. Dass diese Daten gesammelt und an die Server geschickt werden ist dabei ein Grundbestandteil der Idee, denn Aviate soll aus allen Nutzern und deren Verhalten lernen. Ich selbst habe damit kein Problem, da hier ja keine wirklich persönlichen Daten mitgesendet werden, sondern eine generische Id, die nur eine Smartphone Instanz eineindeutig bestimmten Apps und Orten zuordnet. Der Verschlüsselungsbug wurde mittlerweile behoben. Wer aber weiterhin Probleme damit hat, dass die Liste der Apps und die Geodaten gesendet werden, der sollte sich vielleicht auch überlegen, ob er weiterhin bei Amazon einkauft, dort funktioniert die Artikelempfehlung „Kunden, die X kauften, kauften auch Y“ bzw. das Empfehlen anderer Produkte zu meinem Einkauf auch nur, weil ich mein Kaufverhalten preisgebe.

Anyway, die Idee des digitalen Assistenten war schon während meines Studiums eines meiner Hauptinteressensfelder, da hier die künstliche Intelligenz mit ihren Lernalgorithmen und ggf. auch Dialoggenerierungsmöglichkeiten durchaus unterstützen könnte, aber wie es scheint beginnt erst so langsam das ganze auch Gestalt in Form von Apps anzunehmen. Die Sprach- wie die Schrifterkennung sind mittlerweile sehr ausgereift und auch die Lernalgorithmen sind nicht nur ausreichend intelligent sondern hinreichend schnell, um in Smartphones Anwendung zu finden.
Wir dürfen gespannt sein, wie sich diese Technologie, auch im Hinblick auf Smartwatches und Google Glass weiterentwickelt.

[appbox googleplay com.tul.aviate]

 

 

Es geht auch digital, Die Payback App, macht Coupon sammeln leichter

In Amerika ist es schon lange verbreitet, das Bezahlen mit der Karte. Und auch verschiedene Coupon Dienste bieten mittlerweile digitale Versionen ihrer Rabattaktionen an.

Genau dies bietet auch die Payback App.

coupons
Die Ecoupons haben viele Vorteile, man hat sie immer dabei, sie nehmen keinen Platz weg und durch die Integration, weiß man immer, wo man welchen Rabatt bekommt.

Statt umständlich mit der Karte arbeiten zu müssen, und damit den eigenen Geldbeutel unnötig zu belasten, kann man die App herunterladen und da wir ja mittlerweile eh alle ein Smartphone dabei haben, ist es nun möglich, digital Coupons einzulösen.

Dabei zeigen die Coupons auch noch an, wie lange sie noch gültig sind und es wird sogar eingeblendet, wie weit es bis zum nächsten Shop des Partners ist.

Ein der spannendsten Möglichkeiten ist hierbei, auch mobil Punkte sammeln zu können, so kooperiert Payback bereits mit Conrad, Amazon und diversen anderen Anbietern.

payback1
Mit den Online Partnern kann man auch im Internet Payback Punkte sammeln, sofern man über die App in den Store einsteigt.

Auch mobil kann man Punkte sammeln. Hier sehe ich eine große Stärke der App. Denn mit der “Mobil Punkten” Funktion kann man nun auch online Punkte sammeln. Viele Partner sind schon dabei. Amazon, Conrad, Blume 2000.de und viele mehr. (Und einige, die ich wirklich häufig nutze, insofern für mich doppelt interessant ;))

Das Sammeln funktioniert hier sehr einfach, man muss nur über die App in den entsprechenden Shop einsteigen, und schon werden die Punkte gesammelt. Sehr angenehm ist hier auch der Filialfinder, der es ermöglicht, unterwegs die nächsten Payback Partner zu finden.

Also herunterladen und ausprobieren, aktuell bietet Payback auch noch ein Gewinnspiel an, unter allen die den eCoupon(Payback Aktion) aktiviert haben, wird jede Woche einer von fünf Opel Astra verlost.

 

Wie läuft denn aber nun das Einlösen eines ECoupons ab? Eigentlich ganz einfach:

eCoupon-Aktivierung in 3 Schritten

1. eCoupon aktivieren: eCoupon vor dem Einkauf wird per Klick aktiviert. Der eCoupon wird als aktiviert gekennzeichnet.

2. Einkaufen: Mit der PAYBACK Karte wie gewohnt einkaufen und diese an der Kasse vorzeigen.

3. Automatische Punkteverbuchung: Extra-Punkte werden automatisch gutgeschrieben.

und wenn ihr am Gewinnspiel teilnehmen wollt, dann wie folgt vorgehen:

Gewinnspiel OPEL – Teilnahme in 2 Schritten
1. Jede Woche einen Opel eCoupon direkt in der APP aktivieren (4 Wochen lang => 4 Coupons) -> Jede Woche Chance einen Opel zu gewinnen
2. Nach den 4 Wochen und Aktivierung aller 4 eCoupons kann ein 5. eCoupon aktiviert werden, welcher die Gewinnchance auf den neuen Opel Insignia als Hauptgewinn ermöglicht

eCoupon Aktivierung = Teilnahme am Gewinnspiel
Die App gibt es sowohl für IPhone als auch für Android.

 

Insgesamt macht die App in meinen Tests einen ausgereiften Eindruck, man hat hier wirklich alle wichtigen Funktionen versammelt, die man als Payback Nutzer braucht. Das Look and Feel gefällt mir gut, es ist recht schlicht gehalten und somit auch übersichtlich. Und was für mich als notorischen Kartenverleger am besten ist. Ich habe alle nötigen Daten als Payback Kunde immer dabei.

Und wenn hier wieder das Thema Datenschutz, Kundenverfolgung kommen sollte. Es ist wie immer ein Geben und Nehmen. Dafür, dass ich Rabatte bekomme, ermögliche ich dem Unternehmen, mein Kaufverhalten zu analysieren. Das passiert bei anderen Plattformen ganz ähnlich, oder was glaubt ihr, woher zum Beispiel Amazon seine Empfehlungen hat?

filial
Der Filialfinder zeigt sehr schön auf einer Karte, wo die nächsten Kooperationspartner von Payback sind.

 

Ich sehe es so, da ich kein Problem mit den Dingen habe, die ich einkaufe und damit, dass andere darüber Bescheid wissen, ist für mich diese Form der Datenweitergabe auch kein Problem. Es gilt wie immer, abzuwägen, was man bereit ist zu geben, um etwas zu bekommen. Ich für meinen Teil habe schon das eine oder andere Produkt kostenlos bekommen, dadurch, dass ich z.B. Payback oft beim Tanken einsetze oder bei Online Käufen bei Amazon.

Hier noch ein kleiner Film, der schön zeigt, wie das ganze funktioniert.

 

Hallimash Socialmedia Marketing



Acronis True Image 2014 im Test. Die Cloud und Android

unnamedAcronis True Image nutze ich ja schon seit längerem für die Backups meiner PCs zu hause (insbesondere der SpielePCs, denn nichts ist schlimmer als ein verloren gegangener Spielstand bei einem der Kinder)

Aber auch für Android werde ich jetzt wohl Acronis intensiver nutzen, da es die Möglichkeit bietet, die Daten auch auf dem Smartphone oder Tablet mitzuführen.

Die Pressemitteilung listet die Möglichkeiten recht gut:
Zitat:

„Funktionen von Acronis True Image 2014

· Volles und inkrementelles Image Backup von Festplatten auf lokale Datenträger und in die Acronis Cloud – Doppelter Schutz für das gesamte System, falls ein lokales Backup verloren geht oder gestohlen wird.

· Backup einzelner Dateien, Ordner und Daten – sowohl in die Cloud als auch auf lokale Datenträger.

· Inkrementelle Wiederherstellung aus der Cloud – Schnelle Wiederherstellung eines gesamten Systems, ohne auf einen lokalen Datenträger angewiesen zu sein.

· 5 GB Acronis Cloud Storage für ein Jahr – Mit der Option, weitere Speicherkapazität direkt im Programm zu kaufen, können Nutzer ihre wichtigen Daten hochladen und von überall darauf zugreifen.

· Acronis True Image 2014 Premium – Die Premium-Version, ebenfalls ab sofort erhältlich, ermöglicht Nutzern, ein vollständiges System auf abweichende Hardware wiederherzustellen. Es bietet darüber hinaus Unterstützung für dynamische Datenträger und WinPE (Windows Preinstallation Environment).

· Windows 8 Support – Acronis True Image 2014 ist für Windows 8 zertifiziert.

Interessant fand und finde ich bei Acronis die einfache Möglichkeit, spezifische Bereiche zu sichern, und mit den Möglichkeiten der Cloud auch die Chance, ein System wiederherzustellen, auch wenn man auf Reisen ist. Denn gerade unterwegs kann es extrem problematisch sein, wenn die Maschine zusammenbricht oder wichtige Daten wegen eines Crashs verloren gehen. Natürlich kann ich Daten auch auf andere Netzdienste sichern, aber ein ganzes Systembackup, das mir in der Cloud zur Verfügung steht, sollte meine Maschine auf reisen Probleme bekommen, das finde ich schon mal hochgradig spannend. In Verbindung mit der Möglichkeit, (sofern man die Premium Version erwirbt) auch auf abweichende Hardware wiederherstellen zu können bieten sich hier ganz neue Möglichkeiten.

Aus den Erfahrungen der Vergangenheit kann ich nur sagen, die Sicherungen von Acronis haben bei mir immer sehr gut funktioniert und ich musste auch ein paar Mal Wiederherstellungen durchführen, die dann auch wirklich funktionierten.

Wer eine umfassende Backup Lösung sucht, dem kann ich Acronis wirklich uneingeschränkt empfehlen. Erhältlich ist die Software zum Preis von 49,95 Euro bzw.  79,95 Euro für Acronis True Image 2014 Premium. Kaufen kann man es direkt auf der  Acronis Webseite bzw. natürlich bei den üblichen Verdächtigen ;).

Und damit sicher jeder überzeugen kann, und nicht gleich kaufen muss, bietet Acronis auch eine 30tägige kostenfreie Testversion an.

[appbox googleplay com.acronis.acronis]

 

Unboxing und erster Eindruck des Note 3, das neue Referenzgerät im Phablet-Bereich

note3Es ist da. Am Samstag bestellt, war das Note 3 bereits Mittwoch bei mir angekommen, dank flottem Versand von @O2de. Danke schon mal dafür! Im Video  das Unboxing und ein kleiner Hardwarevergleich der beiden Geräte. Ich nutze es jetzt erst mal ein paar Tage, bevor ich mir ein abschließendes Urteil erlaube. Erste Tests zeigen aber auf jeden Fall eine sehr hohe Performanz und auch die Samsung eigene Software macht einen sehr viel gereifteren Eindruck. Die Rückseite des Note 3 ist längst nicht so billig, wie ich befürchtet hatte. Das ganze wirkt doch recht edel.

Ich habe mich für die schwarze Variante entschieden, da das Note 2 bereits mein „Arbeitsgerät“ war und auch das Note 3 diese Rolle einnehmen soll. Im Gegensatz zum Note 2 ist das Note 3 etwas kantiger geworden, liegt aber dennoch gut in der Hand und die Form finde ich insgesamt etwas besser gelungen, als das eher abgerundete Gehäuse des Note 2. Die Einfassung des Note 3 ist aus silbernem Plastik, da bin ich mal gespannt, wie lange sich dieses Silber halten wird. Hüllen sind noch sehr rar gesät, sollten aber interessante Lösungen auf den Markt kommen, werde ich hier natürlich darüber berichten.

Die Bedienung insgesamt ist extrem flüssig, da ruckelt absolut nix, selbst rechenintensive Spiele wie Asphalt 8 oder Order&Chaos Online laufen extrem flüssig und durch die Full HD Auflösung ist auch die Darstellung noch mal einen Tick klarer. Der neue USB 3 Port mag manche verschrecken, aber ich kann euch beruhigen. Wer kein USB 3.0 hat, hat dennoch kein Problem. Da der Port auch abwärtskompatibel ist, funktionieren weiterhin alle USB 2.0 Ladekabel und sonstiges Zubehör.

Interessant finde ich, dass mir das Smartphone alleine gesehen gar nicht so groß vorkommt, erst wenn man es im Vergleich zu deutlich kleineren Geräten direkt sieht, erschließt sich einem die Größe des Note 3. Die Zusatzsoftware werde ich jetzt mal austesten, gespannt bin ich vor allem auf die vielen integrierten Sensoren. Interessant auch, die Software Moves, die ja auf dem Note 2 nicht funktioniert, weil dort bei abgeschaltetem Bildschirm wohl auch der Bewegungssensor keine Daten mehr an Programme liefert, scheint beim Note 3 sauber zu funktionieren.

 

IMG_1646
Links das neue Note 3, rechts das Note 2. Die Gesamtgröße ist nahezu gleich geblieben, aber das nutzbare Display hat sich vergrössert
IMG_1647
Die Farbbrillianz ist geblieben, das Gehäuse des Note 3 ist einen Tick höher, dafür ein klein wenig schlanker.
IMG_1645
Um ein Gefühl für die Größe des Note 2 und 3 zu bekommen, von rechts nach links:
S3mini, Google Nexus, Note 2, Note 3, Galaxy Tab 7.0 2

So, jetzt geht es auf in das Feldtestwochenende. Solltet ihr spezielle Fragen haben, stellt sie hier in den Kommentaren, ich versuche alles zu beantworten.

 

Shadowrun und Simon the Sorcerer für Android: Zeitreise für den Geek

shadow
Shadowrun returns
unnamed
Simon the Sorcerer

1983 habe ich mit Computern begonnen. Zunächst, wie so viele meiner Generation damit, dass ich  Computerspiele gezockt habe. Irgendwann wollte ich das dann auch selber programmieren können. Und Schuld daran waren so geniale Spiele wie Shadowrun oder die Simon the Sorcerer Serie.

Um so begeisterter bin ich, dass genau diese beiden Programme jetzt wieder aufgelegt worden sind und zwar speziell für die Android Smartphones und Tablets.

Dabei hat man sich stylistisch sehr stark an den Originalen orientiert, aber die Steuerung an den Touchscreen angepasst. Während es sich bei Simon the Sorcerer um ein durchweg amüsantes Adventuregame handelt, das im Rückblick stark an die Bücher von Terry Pratchett erinnert, so ist Shadowrun returns eher in einer düsteren Zukunft angesiedelt, in der die Shadowrunner ihr Unwesen treiben.

Beide Spiele sind sehr schön umgesetzt und lassen sich hervorragend auf dem  Smartphone spielen. Die Anwendungen sind beide mit um die 300MB nicht gerade klein, versprechen aber jede Menge Spielspaß. Zudem ist Shadowrun Returns, das mit über 7 Euro nicht gerade billig ist, das Resultat einer Kickstarter Kampagne und somit mit Sicherheit ein mit sehr viel echter Liebe zur Geschichte gemachtes Spiel.

[appbox googleplay screenshots com.harebrainedschemes.shadowrun]

 

[appbox googleplay screenshots com.mojotouch.simon]

 

Gemeinsame Fotoalben erstellen mit Lirdy

wpid-Screenshot_2013-09-12-13-32-25.png
Ein klares, einfaches Interface zeichnet die App aus. Bilder bereitstellen ist selten so einfach gewesen.

Es gibt ja bereits einige Fotodienste, die es ermöglichen, Bilder online zu stellen. Bei den meisten hapert es aber an der sozialen Komponente, man kann einfach nicht gemeinsam ein Fotoalbum erstellen. Google+ bietet zwar mit seinen Events die Möglichkeit, Fotos zu einem Event zu sammeln, aber dafür müssen alle Beteiligten auch einen Google Account besitzen. Deshalb lohnt es sich, auch andere Dienste in Betracht zu ziehen.

Ein aktuelles Beispiel, das mir wegen der einfachen Oberfläche und der mobilen Clients sehr gut gefällt. Der Name des Dienstes ist Lirdy und was ihn auszeichnet und von anderen unterscheidet ist die extrem einfache Schnittstelle, um ein Album anzulegen bzw. Bilder hochzuladen.

Was Lirdy zudem auszeichnet ist der Datenschutz. So schreibt man selbst dazu: „Lirdy steht voll und ganz hinter dem Schutz der Privatsphäre und der Daten seiner Nutzer. Es werden auch keine persönlichen Profildaten gesammelt. So wird dem Nutzer ermöglicht, völlig anonym und nur mit seinem Nutzernamen bei Lirdy aufzutreten. Wir setzen stark auf den Serverstandort Deutschland, wodurch Lirdy den strengen deutschen Datenschutzbestimmungen unterworfen ist.

Der Nutzer kann Fotoalben gezielt mit bestimmten Personen teilen. Man kann das Fotoalbum entweder komplett öffentlich der privat erstellen. Erstellt man ein privates Album, kann man dem Album nur durch Einladung, entweder per Link über Facebook oder E-Mail oder durch Scannen des Lirdy-Codes beitreten und selbst Fotos hochladen.

lirdycode
QR-Code scannen und man hat Zugriff auf das Album, um Bilder hinzuzufügen. Dafür muss man keinerlei persönliche Daten preisgeben.

Diesen Worten müssen natürlich wie immer auch Daten folgen, aber da die Server in Deutschland stehen, und auch die Firma in Deutschland beheimatet ist, gilt hier zumindest deutsches Recht.

Das Prinzip hinter Lirdy funktioniert wie folgt. Derjenige, der die Bilder z.B. einer Veranstaltung sammeln möchte, legt auf Lirdy, nachdem er sich registriert hat ein Album an. Bei Lirdy kann man zu jedem Fotoalbum einen entsprechenden QR-Code, den sogenannten “Lirdy-Code”, aufrufen. Das macht es auch sehr großen Gruppen möglich, Fotos sehr schnell und unkompliziert in einem gemeinsamen Album auszutauschen.

 

Der Vorteil ist hierbei, dass außer demjenigen, der das Fotoalbum verwaltet niemand sich direkt anmelden und damit persönliche Daten hinterlegen muss. Dafür können aber alle Eingeladenen sei es über den PC oder über die für IOS und Android verfügbaren Apps Bilder auf den Dienst hochladen. Über die App geht das dank einfachen klaren Interfaces sehr gut, wer als weiterer Teilnehmer hochladen will, scannt einfach den QR Code und ist mit dabei.

Natürlich ist so ein Album nur so sicher wie die Teilnehmer vertrauenswürdig sind. Gibt jemand die Zugangsdaten weiter, haben natürlich auch andere Zugriff auf das Album. Aber dies ist weniger eine Lücke des Dienstes als eine Frage des Vertrauens derer, die gemeinsam ein Album erstellen.

Lirdy ist aber dank der extrem einfachen Handhabung und der effizienten Möglichkeit, Fotos von besonderen Events oder Lebensereignissen mit den Beteiligten zu teilen eine sehr schöne Alternative, die ich mit Sicherheit das eine oder andere Mal ausprobieren werde.

[appbox googleplay screenshots com.lirdy.mobile.android]

 

Die Battroborgs, boxende Roboter. Klingt komisch, ist aber ein riesen Spaß

IMG_20130922_193356
Ausgepackt war das ganze schnell, die Testcrew konnte es kaum erwarten.
IMG_20130922_193603
Eine Kampfarena, Begrenzungsmaterial, Übungsroboter, zwei Controller und die eigentlichen Roboter beinhaltet das Starterset. Lediglich AA Batterien sollte man bereit halten für die Controller.

Ich gebe zu, vom realen Boxen halte ich herzlich wenig. Um so neugieriger aber auch kritisch eingestellt war ich, als man mir anbot, ob ich nicht ein neues Produkt des Herstellers Tomy antesten wolle, die sogenannten Battroborgs, boxende Kampfroboter.

Da ich ja nun bekanntermaßen eine gewissen Affinität (man könnte auch Obsession) zu allen Spielarten von Robotern für den Hausgebrauch habe, konnte ich hier einfach nicht wiederstehen. Und als dann noch meine drei Kinder davon erfuhren wusste ich, das wird ein harter Kampf, auf mehreren Ebenen. Letztlich habe ich dann meine drei Junggeeks einfach als Mittester mit eingebunden.

Was sind die Battroborgs nun. Eigentlich nichts weiter als Roboter, deren Fäuste man mit einem Controller steuern kann. Dabei erinnert der Controller doch recht stark an das Prinzip, das man z.B, von der Wii kennt. Mittels eines großen Controllers, der gleichzeitig auch als Ladegerät für den Roboter dient, kann man eine Faust, mit einem kleineren, über Kabel verbundenen die andere Faust steuern. Der Roboter hat am Kopf einen Sensor, der Treffer misst und via einer LED am Rücken die Treffer mitzählt, bis er letztlich K.O. geht.

Das Prinzip ist so simpel wie unterhaltsam. Im Starterset ist neben zwei Robotern auch noch eine Kampfarena und einige Dummies enthalten, die man zum Trainieren nutzen kann.

Durch ein simples aber wirkungsvolles Prinzip lässt sich die Arena dabei unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zuordnen, indem man die Seile, die die Umrandung der Arena darstellen enger oder weiter spannt.

Das ganze macht, auch wegen des guten Designs des Gesamtpakets einen Riesenspaß. Ihr glaubt mir nicht? Nun, ich glaube, der folgende kurze Film kann ganz gut vermitteln, wie viel Spaß wir schon direkt nach den ersten paar Runden mit den zwei Robotern hatten.

Aufgebaut ist das ganze sehr schnell, lediglich die Stützen für die umrandenden Gummischnüre sind etwas schwer einzustecken (auch der Stabilität des ganzen geschuldet) und benötigen evtl. etwas Unterstützung von Elternseite.
Die Spieler haben drei Gewinnmöglichkeiten: Knock-out, Knock-down und Ring-out. Für ein K.o. muss der Gegner fünf Mal am Visier getroffen werden. Jeder Roboter hat eine LED-Anzeige, die den aktuellen Trefferstatus anzeigt. Nach dem fünften Schlag ertönt ein Alarm und der Battroborg steht still. Für eine neue Runde drückt der Spieler auf das Visier des Roboters und der Kampf beginnt von
neuem.
Die Anleitung ist etwas sehr klein gedruckt aber auch über die Homepage findet man schnell ins Spiel, dort wird das ganze mittels kurzer Videos erklärt. Sehr schön auch, dass es für Android und IPhone eine App gibt, mit der man virtuelle Boxkämpfe führen kann, und damit das ganze sowohl real als auch virtuell fortführen kann. Zudem kann auch die App quasi als virtuelle Anleitung für die realen Kämpfe dienen.

[appbox googleplay screenshots com.realise.battroborgs]

 

IMG_20130922_194208
Den Aufbau überließ ich den Jungtestern, die damit auch keine Probleme hatten.

Obwohl aus Plastik wirken die Roboter ebenso wie die Arena recht robust, so dass man auch länger seinen Spaß mit den kleinen Kämpfern haben kann. Da jeder Roboter einzeln an einen Controller gebunden wird, sind sogar Kämpfe mit mehr als zwei Robotern denkbar, so dass man sich zum Beispiel Freunde mit Robotern einladen kann um größere Kämpfe auszufechten.
Die Preise für die Battroborgs liegen dabei für das Einzelpack bei ca. 49,99 Euro und für das Zweierpack mit Kampfarena bei ca. 89,99 Euro.

Der Preis ist für den Funfaktor und die Ausführung des ganzen durchaus gerechtfertigt, zudem wird hier sicher noch je nach Anbieter ein wenig Spielraum sein. Ich kann das ganze nur wärmstens empfehlen, so hat selbst mir Boxen Spaß gemacht und dass die Kinder ihre Freude dran hatten und haben, hört man ja hoffentlich hinreichend im Video.