Angry Birds Star Wars II ist verfügbar für Android und IOS

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Sie sind zurück, und die dunkle Seite der Macht ist diesmal auch dabei 😉

Unsere Familie ist Fan der Angry Birds Serie, und zumindest teilweise auch von Star Wars. Um so mehr freuten wir uns gestern, als im Android Play Store Angry Birds Star Wars II zur Verfügung stand. Für günstige 93 Cent kann man dabei nicht viel falsch machen. Die Animationen sind ausgesprochen liebevoll geworden und auch die Umsetzung der Charaktere in die Schweine und Vogel“kugeln“ wirkt klasse.

Wie gewohnt gilt es, die Gebäude und Bauten der Schweine zum Einsturz zu bringen, um sich für den Diebstahl der Eier zu rächen. Das macht wirklich sehr viel Spass und es sind einige sehr schöne neue Ideen dazugekommen.

Sehr viel mehr will ich gar nicht verraten, nur, dass ihr euch ein wenig Zeit einplanen solltet, da ihr mit Sicherheit nicht so schnell aufhören wollt, wenn ihr Angry Birds Star Wars II mal angespielt habt.

Ein weiteres nettes Schmankerl bringt die Realität zumindest teilweise mit ins Spiel. In einer Kooperation mit Hasbro wurden die sogenannten „Telepods“ eingeführt. Das sind kleine Figuren, die durch das halten von die Kamera des Smartphones mit ins Spiel integriert werden. Dadurch werden die Figuren ins Spiel übernommen und können dann ebenso verwendet werden. Das ist natürlich auch weiterhin durch InApp Käufe möglich.

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Meine Pebble Smartwatch ist da. Und sie überzeugt.

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Schick ist sie.Und mit Canvas kann man sich sehr einfach sein eigenes Watchface erstellen.

Das große Thema im Moment sind Smartwatches. Als Teil des Gesamtkonzepts Smartwear sind sie der erste wirklich Prominente Vertreter einer ganzen Palette neuer Gadgets.

Das ganze hat wirklich an Fahrt aufgenommen, als die Pebble Smartwatch auf Kickstarter eine Rekordsumme von  10,16 Millionen Dollar einsammelte. Langer rede kurzer Sinn, ich war auch einer der Backer und meine Pebble machte sich im April auf den Weg.

Tja, dann kam aber der deutsche Zoll dazwischen, der nachdem einige Pebble Uhren durchgeschlüpft waren das Großteil aufhielt und entweder in den Lagern wegschloß oder gleich zurücksandte. Pebble versprach den sichtlich erbosten deutschen Backern, eine Lösung für das Dilemma zu finden und nun scheint man sich eines Tricks zu bedienen um zumindest diejenigen deutschen Kunden zu beliefern, die die Uhr auf Kickstarter unterstützt hatten. Die Uhr wird nicht mehr aus dem Ausland nach Deutschland eingeführt, sondern k0mmt jetzt aus Holland, ist damit also in der EU unterwegs und umgeht so den Zoll. Wie lange das gut geht, wage ich nicht zu vermuten, aber meine ist nun endlich da!

 

Und was soll ich sagen: Ich bin begeistert. Die Uhr sieht elegant aus, ist zwar ein wenig groß aber nicht unangenehm, das Display ist, wie von einer eInk Uhr zu erwarten nur schwarz-weiß aber extrem gut, sie ist angenehm leicht und sieht trotz Plastik nicht billig aus.

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Schlicht ist die Verpackung und auch der Dokumentationsumfang. Möglicherweise ein Beschwerdepunkt beim Zoll. Das Ladekabel wird mittels Magnet am Gehäuse gehalten.

An mein Note 2 war die Uhr schnell angekoppelt und nachdem sie sich mit Bluetooth verbunden hatten konnte ich ziemlich schnell die ersten Benachrichtigungen empfangen. Einige zusätzliche Apps habe ich auch gleich installiert. So kann ich jedem nur Canvas für Pebble ans Herz legen, eine App, die es ermöglicht, sehr flexibel eigene kleine Watchfaces (so heißen die verschiedenen Uhrendesigns) für die Pebble zusammenzuklicken. Daneben nutze ich Pebble Notify, womit ich mir quasi von jeder App die Benachrichtigungen auf die Uhr schicken lassen kann.

Die Bedienung der Uhr mit den vier Knöpfen ist intuitiv und geht leicht von der Hand. Auch die Bluetooth Verbindung bleibt erstaunlich stabil und zieht nicht wirklich viel Strom von meinem Note 2.

Bislang bin ich von der Uhr wirklich beeindruckt, sie bietet genau das, was ich von ihr erwartet habe, eine sichere und stabile Erweiterung meines Smartphone Displays bei optimaler Batterielaufzeit und guter Ablesbarkeit. Da demnächst auch die Kreyos und die neue Smartwatch von Simvalley/Pearl bei mir für Tests landen werden gibt es bald einen direkten Vergleich verschiedener Smartwatch Konzepte.

Dachte ich schon, die Sony Smartwatch wäre doch eigentlich ganz brauchbar, muss ich nun sagen, im Vergleich schlägt die Pebble Smartwatch das Sony Gerät um Längen.

Dennoch muss ich sagen, der aktuelle Stand der Technik spricht mit Sicherheit eher die Early Adopter und die Geeks an. Für den Alltag sind meiner Ansicht die aktuellen Modelle alle noch nicht wirklich geeignet. Nichts desto trotz ein interessantes Segment, das im Kontext von Wearable Computing durchaus seine Berechtigung hat.

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Lernen in und mit der Cloud: Examtime, ein spannendes Konzept fürs digitale Lernen

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Klare Struktur, nützliche Funktionalität und eine schnelle und gut strukturierte Oberfläche zeichnen Examtime aus. Der Schlüssel zum Erfolg ist aber die schön gemachte Gruppenfunktion.

Es gibt viele Varianten, wie man digital und online lernen kann. Neben Online Vorlesungen, ganzen Online Unis habe ich jetzt mit Examtime ein schönes Webtool entdeckt, mit dem man in Lerngruppen zusammenarbeiten kann. Dabei versteht sich Examtime als Werkzeug, dass die Kollaboration erleichtern soll.

Prinzipiell kann ich Examtime auch alleine nutzen,aber da man ja auch sonst meist in einer Lerngruppe besser voran kommt ist auch hier die Idee der Gruppe eines der Kern Features der Anwendung.

Das Design ist angenehm schlicht aber professionell und lenkt so wenig von den Inhalten ab. Die Struktur erinnert an andere Time Management und Verwaltungstools.

Sehr schön gelungen ist die Mindmapping Funktionalität, die gerade in der Zusammenarbeit mehrerer Nutzer sehr hilfreich sein kann.

Was ich wichtig und sehr gelungen finde ist der Fokus auf eine klare und einfach strukturierte Oberfläche sowie die durchdachte und nicht überbordende Menge an Features. Die Inhalte lassen sich dank diverser Importfunktionen dem jeweiligen Lernprojekt sehr gut anpassen. Neben Mindmap und Karteikarten bietet die Plattform auch eine Quizfunktion an und einen Kalender, mit dem sich zum Beispiel die Vorbereitung auf eine anstehende Prüfung sehr gut verwalten, aber auch Lerneinheiten planen lassen.

2013-09-09 09_56_07-ExamTime - Ein erster Test
Auch Mindmaps lassen sich erstellen und so gemeinsam Lerninhalte und Themengebiete gut strukturieren. DIe Anwendung läuft sehr flüssig und ist einfach zu bedienen.

Alles in allem halte ich Examtime für eine sehr gelungene Plattform für jedwede Art von Vorbereitung und Lerngruppenverwaltung. Durch das performante Webinterface lässt sich Examtime zudem auch gut auf Tablet bzw. Smartphone nutzen und bietet damit überall den mobilen Zugriff auf Lerninhalte und Lernerfolge.

 

Jedem, der ein gutes, schnelles und sinnvolles Werkzeug zur Examensvorbereitung oder für Lerngruppen sucht kann ich Examtime nur ans Herz legen.

Für mich präsentiert sich mit Examtime ein Trend, der sich in Zukunft noch verstärken wird. Die Vermischung aus klassischem Offline Lernen wird immer stärker durchsetzt durch Gruppenarbeiten, die über Klassen, Seminare und Jahrgänge hinweg Menschen zusammenführt, die ein gemeinsames Lerninteresse haben.

Eine Plattform wie Examtime kann ich mir auch sehr gut im Geschäftsumfeld vorstellen, wo sie inhouse Schulungen ebenso wie Kurse außer Haus hervorragend unterstützen und ggf. den Lernerfolg durch weiterführende Übungen, Recherchen oder Tests nach der eigentlichen Präsenzphase verstärken kann.

Letztlich lernen viele „Digital Natives“ ja heute schon vernetzt, dies aber mit Tools wie Facebook, die nicht wirklich auf die Anforderungen für vernetztes Lernen ausgerichtet sind. Examtime bietet hier genau den richtigen Mix aus „Gamification“ durch Gruppenarbeit und sinnvoller Struktur.

 

 

 

 

 

 

Das Dell Latitude 10 Tablet, ein sehr positives Zwischenfazit

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Entertainment Center für den Sohn

Es soll ja ein Langzeittest werden, und ein paar besondere Anwendungen wie Liveblogging von einem Barcamp stehen erst noch an, aber ich denke, es wird Zeit für ein erstes Zwischenfazit aus den Alltagserfahrungen mit meinem mir von Dell dankenswerterweise zum ausgiebigen Test zur Verfügung gestellten Dell Latitude 10 Tablet.

Ich nutze die Version mit Windows 8 Pro, 32GByte SD Platte und 2GB Ram. Alles absolut ausreichend,um mit Windows 8 darauf flüssig und schnell arbeiten zu können. Da ich immer noch mit der physischen Tastatur am schnellsten bin, habe ich das Gerät noch um eine Bluetooth Tastaturhülle von Kensington ergänzt.

Erster Punkt: Ja, für mich ist es zum echten Arbeitstier geworden. Als Blogger gehen meine Ansprüche vor allem in Richtung Schreibarbeiten, Recherche. Dafür ist das Tablet mehr als ausreichend ausgerüstet. Dank des hochauflösenden Displays und der Unterstützung aller von mir genutzter Software (ganz wichtig: OpenOffice und Chrome) kann ich auf dem Tablet genauso gut wie auf meinem Bürorechner arbeiten. Mein Tablet hat nur WLan, was aber kein Problem darstellt, da ich die meisten Endgeräte von mir und meinen ggf. mitreisenden Bloggerkollegen eh über einen MIFI Router ins UMTS Netz bringe.

Die Verarbeitung ist top, es sieht jetzt noch wie am ersten Tag aus, dabei ist  es im Urlaub einmal von der Couch auf den Boden gefallen. Kein Kratzer, nix. Alles immer noch bestens.

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Während der Papa es eher in seiner Rolle als Blogger nutzt.

Bei mir hält das Tablet gut einen ganzen Arbeitstag durch, das Highlight war die Fahrt in den Urlaub, wo es als Multimediacenter für eines meiner Kinder zum Einsatz kam, und uns sage und schreibe 6 1/2 Stunden mit Multimediaunterhaltung versorgt hat (selbst 2 Stunden Stau waren fürs Kind dann gar nicht schlimm;))

Windows 8 Pro ist sehr angenehm auf dem Tablet zu nutzen, lediglich die normale Desktopoberfläche irritiert und dass der Store am Anfang auf deutsche Software eingestellt ist. Das lässt sich aber leicht korrigieren, in dem man den Sprachfilter abschaltet. Und nutzt man im normalen Desktop die vergrösserten Schriften, lässt sich dieser ebenfalls gut bedienen.

Das Tablet selbst ist sehr lichtstark, man kann es auch in der Sonne noch einigermaßen nutzen. Zieht man eine matte Bildschirmfolie drüber, geht es schon wirklich sehr gut.

Ich bin ja immer froh, wenn ich Geräte für Tests bekomme, die mich begeistern und genau das hat das Dell Latitude definitiv geschafft. Seit ich es nutze, bleibt der Notebook zu hause immer häufiger aus, weil ich einfach alles auch auf dem Tablet machen kann. Und ich wage zu behaupten, dass auch der eine oder andere meiner Kollegen mittlerweile über die Anschaffung dieses Tablets nachdenkt, insbesondere einige meiner Entwicklerkollegen sind davon doch sehr angetan 😉

Im Prinzip kann ich das Tablet als Ersatz für meinen Notebook bezeichnen, damit ist mein Setup wieder kompakter geworden, da jetzt nur noch Tablet mit Keyboard und Galaxy Note 2 mit auf Bloggerreisen gehen werden.

Got latte?, Live Blogging made easy.

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Die einzelnen Live Blogs sind sehr schön gestaltet und lassen sich über ein konfigurierbares Widget auch in andere Internetseiten integrieren bzw. über Social Media streuen.

Gerade ist die IFA zu Ende und neue Veranstaltungen warten bereits. Oft wird hierfür ein klassisches Blog System um eine live Komponente erweitert. Einen ganz anderen aber für meinen Geschmack sehr vielversprechenden Weg verfolgt „got latte?“. Hier ist das zentrale Werkzeug eine App für IOS und Android. Damit lässt sich sehr einfach auch in einer Gruppe via Smartphone oder Tablet live von einem Event. Das Tool übernimmt dabei sehr elegant die Oberlächenbereitstellung für Blogbeiträge auch einer Gruppe und in Folge können diese Beiträge sowohl auf der Plattform selbst als auch eingebettet in andere Plattformen gestreut werden.
Damit kann man wunderbar auch eine Ad Hoc Bloggergruppe aufstellen, die sich zum Beispiel bei einem speziellen Event zusammentut und ohne großen Aufwand gemeinsam berichten kann. Innerhalb des Tools lassen sich die Liveblogbeiträge sehr einfach teilen, so dass interessierte Leser direkt mitlesen können, was die Blogger im Liveblog eintragen. Über einen Codeschnipsel lässt sich der Live Blog auch in bestehende Auftritte integrieren, ohne dabei das jeweils verwendete Tool erweitern zu müssen.
Gerade der Aspekt, mittels einer sehr einfach gebauten aber klaren und flott zu bedienenden App allen möglichen Personen einen schnellen Zugang zum Live Blogging zu ermöglichen finde ich sehr gut. Wahrscheinlich werde ich die Software bei einem meiner nächsten Barcamp Besuche einmal in der Praxis testen. Für mich ist GotLatte! eine große Empfehlung wert für jeden, der egal mit welchem Endgerät von unterwegs einen Liveblog aufziehen will.

Ein weiterer Aspekt kann auch für Journalisten interessant sein, denn über Latte lassen sich auch sehr einfach Videobeiträge verbreiten, da die Plattform auch den Upload von Bildern und Videos ermöglicht.

Für mich ein interessantes Konzept, das, da es noch in den Anfängen ist, sicherlich noch viele neue Features anbieten wird, aber für mich schon jetzt eine wirklich gelungene Alternative zum Live Blog auf WordPress Basis bietet, zumal die Smartphone App wirklich einfach und gut zu bedienen ist.

Das ganze habe ich, wie aufmerksame Leser bemerkt haben, am 10.09. auch ausprobiert und zum ersten mal live von einer Apple Keynote gebloggt. Mein Fazit. Das funktioniert hervorragend, vor allem, weil man sich überhaupt keine Gedanken über die Technik machen muss und durch das automatische einspeisen in das Widget der Blog sich quasi von alleine mit den Livebeiträgen füllt. Alle Daumen hoch für eine tolle Software mit viel Potential.

 

 

 

 

 

 

 

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LookMommy! empfiehlt gute Spiele für Kinder

lookmommyWer kennt das nicht, man hat ein Tablet und schon ist der Nachwuchs fasziniert und möchte unbedingt auf dem Tablet spielen. Aber gibt es überhaupt geeignete Spiele für mein Kind. Hier nimmt LookMommy den Faden auf und bietet einen Dienst, den viele sicherlich schon sehnsüchtig erwartet haben. Sowohl auf der Webseite als App Newsletter als auch als eigene App für Android und IOS kann man sich für sein Kind geeignete Spiele und Anwendungen vorschlagen lassen.

Für jeden Elter, der nach guter Software für sein Kind sucht eine wahre Goldgrube guter Tipps.

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Man gibt das Alter seines Kindes, das Geschlecht und den Namen an und schon werden einem für sein Kind personalisierte Newsletter zugesandt bzw. passende Anwendungen empfohlen. So lichtet sich sehr schnell der Dschungel an Spielen, die die Stores mittlerweile anbieten und dank einer nach meinem Eindruck sehr seriösen und mit Herz durchgeführten Auswahl ist da wirklich gute Software vertreten und kein schnell zusammengeschusterter Müll.

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Die Süddeutsche wird noch mobiler. Neue App für Android und IOS

Es gibt im Moment nur wenige Printmedien, die ich wegen ihrer journalistischen Arbeit noch sehr schätze. Neben ZEIT, Brand Eins und Cicero ist dies auch die Süddeutsche, die bereits seit einiger Zeit mobil lesbar war, aber bislang nicht wirklich optimal. Nun präsentiert die Süddeutsche eine neue App, die neben Tablets von Android und IOS nun auch Smartphones bedient. Das besondere dabei: Die Zeitung passt sich an das betreffende Display an und bleibt nicht, wie sonst so oft nur als PDF Ausgabe herunterladbar, die dann meist an den kleinen Displays der Smartphones scheiterte.

Damit setzt die Süddeutsche konsequent auf die moderne, mobile und meist Smartphone zentrierte Leserschaft, ein Schritt, den ich nur begrüssen kann.

„Wir stellen die Süddeutsche Zeitung und das SZ-Magazin als digitale Ausgaben von nun an nicht nur auf Tablets,
sondern auch auf Smartphones zur Verfügung und kommen damit auch dem Wunsch vieler Leser nach“, sagt der
stellv. Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung, Wolfgang Krach.

Die neue App ist ab sofort verfügbar und nach meinem ersten Eindruck wirklich gelungen.

Zum Start der neuen App können sich alle Interessierten einen kostenfreien, 14-tägigen Testzugang anlegen (endet
automatisch). Alle Informationen dazu findet ihr unter: www.sz.de/app

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Datensicherung in der Cloud. Mit cloudly so simpel wie das eigene Laufwerk

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Ein neuer Cloudsicherungsdienst mit interessanten Features.

Ein neuer Dienst namens Cloudly schickt sich an, den großen Playern wie Dropbox oder Box Konkurrenz zu machen. Zwar liegen dessen Rechner nicht in den USA, wohl aber in England 😉 Aber die Firma selbst hat ihren Sitz in Österreich und unterliegt damit europäischem Datenschutzrecht. Insofern für mich als juristischem Laien ein gefüllter Vorteil, auch wenn das Rechenzentrum in England steht.

Aber genug der rechtlichen Betrachtung.

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Eine Oberfläche nach meinem Geschmack, einfach, elegant, funktional. Die Android App gefällt mir sehr.

Was bietet Cloudly denn nun. Es handelt sich um einen Dienst, der zwei grundlegende Funktionen abdeckt. Zum einen erhält man über Cloudly ein Netzlaufwerk, das sich nahtlos in die eigene Rechnerumgebung einbindet. Für Cloudly existieren Anwendungen für Windows und Mac sowie für IOS und Android. Damit bietet Cloudly wo immer ich auch bin den gleichen Zugriff auf meine Daten an. Speziell die Android App finde ich sehr gut gelungen und einfach zu bedienen. Das es für Linux keine spezielle Softwarelösung gibt ist bedauerlich aber kein Hinderungsgrund, da Cloudly auch eine Weboberfläche zum Zugriff auf die Daten anbeitet. Der Funktionsumfang bietet alles, was man von der Konkurrenz auch kennt. Man kann zwei verschiedene Dienste entweder getrennt oder im Gesamtpaket buchen, was in der maximalsten Ausbaustufe mit 2,99 Euro pro Monat für die reine Backup Lösung zu buche schlägt (dafür erhalt man 500GB Plattenplatz) 6,99 Euro kostet monatlich eine Sync Lösung, bei der die Daten sowohl auf der Platte als auch im Netz immer auf dem gleichen Stand gehalten werden. Im Gegensatz zum reinen Backup lassen sich die Daten beim Sync auch online bearbeiten  man hat weltweit Zugriff darauf dank Weboberfläche. Die reine Backup Lösung ist nur zur Sicherung gedacht und zum Betrachten der Dateien über die Weboberfläche. Hier dürften die meisten auch mit den 500GB mehr als gut auskommen.

Das buchbare Maximum ist die Kombination aus Backup und Sync, das bei 500GB  9,99 Euro pro Monat kostet und im maximalen Ausbau  16.99 Euro pro Monat.

Nachdem ich das System jetzt einige Wochen getestet habe muss ich sagen, alles läuft sehr stabil und zuverlässig und es ist wirklich eine sorglos Installation. Einmal den Dienst einrichten und schon läuft alles sauber im Hintergrund.

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Wie man sieht, ist das Sync Laufwerk automatisch als Laufwerk eingebunden. Es ist nicht wirklich zu erkennen, dass es sich um ein Netzlaufwerk handelt. Die Bedienung ist also komplett transparent.

Sehr gut gefällt mir die extrem einfache Installation und die gute Integration in das Gesamtsystem. Das Netzwerklaufwerk (Sync) wird quasi wie ein normales Laufwerk eingebunden, und auch der Client für Android ist schnell installiert, klar aufgebaut und einfach zu bedienen.

Wer einen zuverlässigen Anbieter für Backup und Cloudbasierte Laufwerke sucht, wem dabei noch wichtig ist, dass der Dienst eben NICHT in den USA beheimatet ist, der sollte sich Cloudly durchaus mal ansehen. Einziger Wermutstropfen bei der aktuellen Datenschutzdiskussion sind die Rechenzentren in England. Andererseits, es gilt österreichisches Recht und ich bin da nicht bewandert genug um hier wirklich abschätzen zu können, wie z.B. eine rein deutsche Lösung aussähe und ob diese letztendlich wirklich sicherer wäre. (Wobei mir mein Bauchgefühl sagt, wenn jemand spionieren will, tut er das, ganz egal, wo die Server stehen, hier bietet Cloudly auf jedenfall hohe Verschlüsselung an, und wer auf Nummer sicher gehen will, verschlüsselt seine Dateien eben selbst noch mal).

Was die Software, den Service und die Leistungen angeht, kann ich Cloudly nur empfehlen und werde denn Dienst wohl weiter nutzen als sichere Backuplösung für meine wichtigen Daten. Für diesen Dienst vergeben ich vier von fünf Wertungssternen, den letzten behalte ich mir vor, wenn ich noch weiter recherchiert habe und sicher bin, dass die Daten in England auch spionagesicher sind ;).
Zwei einführende Videos veranschaulichen recht gut, was der Dienst leistet und wie angenehm die Oberfläche sich darstellt.

 

 


Nicht am Namen stören, die Software für Android heißt Open Access.

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