Das Buch vom Blog. So werde ich als Blogger Buchautor.

Wer hat sich nicht schon mal überlegt, ob er nicht das ganze Material, was er in seinen Postings produziert hat, zwischen die Deckel eines Buches bringen könnte? Das geht recht einfach!

Dazu bedarf es zweier Schritte:

Schritt 1: Installation des Plugins Feedfabrik Blogbook Printing für Feedfabrik.com

Damit lässt sich aus dem bestehenden Blog ein PDF erzeugen, das entweder für ein paar Euro bei Feedfabrik erworben werden kann, oder gleich zwischen die Deckel eines Buchs gepresst werden.
Schritt 2: Eventuell leichte Anpassungen des Artikeltemplates. Es kann durchaus passieren, das ein paar Merkwürdigkeiten im Buch auftauchen. So werden bei mir im Moment noch die Kategorien doppelt dargestellt. Das lässt sich aber sehr leicht beheben, in dem man im Artikel Template die entsprechende PHP Zeile auskommentiert, dann das PDF Buch erzeugt, und sie danach wieder einkommentiert.
Schritt 3: Eigenveröffentlichung. Wer die PDF Version bevorzugt kann später z.B. direkt bei Feedfabrik oder beim Dienst www.epubli.de aus dem erstellten PDF immer noch ein Buch erzeugen lassen.
Auch wenn man nur das PDF erstellt, ist das ganze ausgesprochen spannend, denn so erfährt man schwarz auf weiß, wie viel man eigentlich bereits an Texten produziert. Ich war extrem erstaunt, dass die Gesamtheit meiner bisherigen Blogposts (allerdings inklusive der Bilder) immerhin ein Buch von 580 Seiten ergeben würde!

So sieht der Pluginscreen aus, über den der Druck des Buches "angestossen" wird.

Probiert das ruhig mal aus, denn der Dienst bietet die Möglichkeit, das ganze Buch vorher anzusehen und ein Vorschau-PDF herunterzuladen. Ich überlege mir dieses Jahr ernsthaft, ob ich mir so einen Abzug meines Blogs nicht ins Regal stelle. Die Kosten sind nur unwesentlich höher als wenn ich mir ein Buch im Buchhandel kaufe und es ist ein sehr persönliches Archiv meiner bisherigen Schreibarbeit

Der Livescribe Pulse im Praxistest

Dank Cybermonday kam ich diesen Montag sehr günstig an einen Livescribe Pulse 2Gb (bei 1edu für ca. 80 Euro) und heute kam das gute Stück nun an!

Stift, Dockingstation, ein Notizbuch mit spezieller Punktrasterung und ein Lederetui für den Stift

Gleich nach dem Auspacken fällt auf, der Stift ist schon sehr gross. Allerdings für mein Gefühl noch leichtgewichtig und liegt recht gut in der Hand. Die Software für das Andocken an den Computer kann man sich direkt von www.livescribe.com herunterladen. Danach wird der Stift nach dem Einstecken sofort erkannt, die Treiber werden automatisch installiert und sogar ein Softwareupdate für den Stift wird durchgeführt.

Angedockt an den Netvertible und die Software erkennt den Stift sofort.

Was mir gleich ins Auge sticht und mich sehr freut: Es gibt eine Anbindung an Evernote! Damit habe ich ein weiteres Device, das mir meine Daten in die Cloud stellt.

Während des Updates nimmt die Desktop Software auch erste Einstellungen am Stift vor (Uhrzeit setzen) und ich kann mich bei Livescribe registrieren, um auf die verschiedenen Online Dienste zugreifen zu können wie z.B. Pencast. Damit ist es möglich, mit dem Stift aufgezeichnete Niederschriften wie einen Film quasi nochmals abzuspielen. So können andere mitlesen, was ich aufgeschrieben habe.

Jetzt den Stift abgedockt und erste Einstellunge mit dem Stift durchgeführt. Das verblüffende: Ohne komplizierte Konfiguration funktioniert der Stift.

Ich kann ihn durch Tippen auf ein Feld auf der Einstiegsanleitung für mich als Linkshänder konfigurieren. Der Stift reagiert erstaunlich schnell und sicher auf die auf dem speziellen Notizblockpapier aufgedruckten Steuersymbole und man kann bestimmte Steuerkreuze sogar selbst malen. Durchs Menü navigiert man, in dem  man auf dem Papier auf das entsprechende Symbol bzw. den passenden Pfeil tippt.

Alles ist wirklich erstaunlich selbsterklärend und die Aufzeichnung funktioniert aus dem Stand und ohne grössere Probleme. Die Sprache ist recht klar zu verstehen und für grössere Räume liegt ein Headset mit eingebautem Mikrophon bei, das auch dort gute Ergebnisse liefert.

links ein gewöhnlicher Kugelschreiber, rechts der Pulse.

Anbei noch ein Grössenvergleich zu einem normalen Stift und ein erstes kleines Demovideo von meinen ersten Gehversuchen.

Fazit: Ich bin fasziniert. Das das ganze zum einen so einfach und vor allem so gut funktioniert, hätte ich nicht erwartet. Damit werde ich sicherlich den einen oder anderen Vortrag mitprotokollieren, zumal der Akku definitiv für einen Tag reicht!

Eine klare Kaufempfehlung und noch ein Tipp zum Abschluss. Da es den Nachfolger Echo ganz neu auf dem Markt gibt, der aber fast baugleich ist und nur mehr Speicher hat (wobei 2Gb bereits für mehrere Tage reichen) gibt es den Pulse bei Versendern und vor allem bei EBay schon für unter 100 Euro. Wer also viel mitschreibt (viele Meetings, viele Vorlesungen) der findet im Pulse das ideale Werkzeug. Und für mich ist er schon deshalb interessant, weil ich mit diesem Werkzeug auch in einem technophoben Umfeld noch willkommen bin.

Der neue Rucksack von ubuntu/Ogio ist da: Ein Testbericht

Lange hatte mir mein alter ubuntu Rucksack gute Dienste erwiesen (es müssen mind. 4 Jahre sein, und der Rucksack war in dieser Zeit so gut wie jeden Tag in vollem Dauereinsatz, auch als Outdoor Rucksack für die Reise und bei Konferenzen und Vorträgen als mobiles Büro). Doch jetzt gingen doch einige Nähte auseinander und das ganze war nicht mehr reparabel. Ein neuer musste her, aber kein Billigrucksack, denn mit diesen hatte ich so meine schlechten Erfahrungen gemacht.

Deshalb wieder beim ubuntu Shop vorbeigeschaut und tatsächlich gibt es einen Nachfolger in schwarz.

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Ogio ist der Hersteller, das Branding kommt klar von ubuntu

Die Verarbeitung ist bekannt hochwertig (Ogio ist da wirklich sehr genau) und diesmal wurden leichtere Stoffe für die Außenhaut verwendet, nachdem der erste noch aus dickem Tuch bestand. Auch gibt es jetzt zwei Netztaschen rechts und links, so daß man jetzt auch Getränke außerhalb verstauen kann.

Hier reisst keine Naht so schnell, der Übergang ist aus einem Guss

Die Verarbeitung ist wie gesagt hochwertig, speziell die Schultergurte sind sehr gutmit dem gesamten Rucksack vernäht.

Erste Tragetests heute waren schon sehr angenehm. Er fühlt sich, gerade bei der zur Zeit herrschenden heißen Witterung leichter und angenehmer an. Im Gegensatz zum ersten passt in diesen auch ein 17 Zoll Notebook, wobei auch mein 10 Zoll Netbook sich noch gut aufgehoben fühlt in der grossen Notebook Tasche. Ein grosses Fach für CD oder MP3 Player, ein sehr geräumiges Innenfach und ein Organizerfach mit vielen Verstaumöglichkeiten runden das ganze ab.

Ganz oben die grosse Tasche für Notebook oder Netbook, davor die Haupttasche, in die auch ein Aktenordner passt, und davor die Organizertasche. Rechts und links befinden sich noch zwei große Taschen für z.B. Netzteile oder in meinem Fall einen kleinen Schirm.

Alles in allem ein hochwertiger Rucksack, der für den Sponsoring Preis von knapp 60 Euro wirklich sehr zu empfehlen ist. Er wirkt nicht nur hochwertig, sondern ist auch hochwertig verarbeitet. Durchdachte Stauräume und gut verarbeitete Nähte und Übergange zwischen den einzelnen Teilen des Rucksacks machen ihn sehr robust und durch die verwendeten Materialien bleibt er dennoch recht leicht.

Kodak Playsport unter Wasser Testfilm

Bin beeindruckt. Heute war ich mit den Kids im Waldbad und mein ältester Sohn und ich haben mal eine kurze Tauchsequenz mit der Kodak Playsport aufgenommen und die Ergebnisse finde ich schon sehr beeindruckend. (Der Lärm unter Wasser rührt eher daher, daß doch eine ganze Rasselbande von Kids im Bad war). Also für mich hat die Playsport damit alle Bloggertests mit Bravour bestanden. Sie lässt sich auch unter Wasser sehr gut bedienen, hat sogar eine Farb/Toneinstellung für Unterwasseraufnahmen, ist extrem robust und Videos fürs Blog lassen sich sehr schnell erstellen. Eigentlich heisst der einzige Schritt: Video von der Kamera auf YouTube laden.
Eine unbedingte Empfehlung meinerseits, wenn man eine Bloggerkamera sucht, die auch Wetter und Wasser gut überstehen soll.