Die digitale Kleinbildkamera wird verschwinden

Löst die digitale Kamera eines Smartphones bald die digitale Kleinbildkamera ab?

Ganz ehrlich. Seitdem mein Smartphone eine Kamera eingebaut hat, mit der ich qualitativ hochwertige Schnappschüsse machen kann, lasse ich die eigentliche Digitalkamera immer öfter zu hause. Meist will ich die Fotos, die ich schiesse ja im Netz teilen, gleichzeitig nicht unnötig viele Gerätschaften herumschleppen und mir auch keine Gedanken machen müssen, wie ich die Bilder hochlade.

 

Und da genau bietet mir mein Smartphone immense Vorteile. Bilder, die ich mit meinem Android Smartphone mache, werden mittlerweile vollautomatisch in meinen privaten Bereich auf Google plus hochgeladen, und ich kann sie noch online via Smartphone auf Google+ nach Belieben mit Circles oder Personen teilen oder privat für mich speichern. Eigentlich warte ich nur noch drauf, dass in einem gewissen Maß auch ein analoger Zoom in Smartphones auftaucht. Dann sehe ich für den Schnappschussfotografen keinen Grund mehr, sich noch eine zusätzliche Kleinbildkamera anzuschaffen. Zumal dann auch Geotagging der Bilder möglich ist und sie extrem einfach mit Freunden geteilt werden können.

Ich wage die Prognose: In ca. 5 Jahren werden mehr Smartphones mit eingebauter Kamera und dann vorhandenem analogen Zoom genutzt als digitale Kleinbildkameras.

 

 

 

Die Qualität dieses Smartphone Fotos dürfte für die meisten Gelegenheitsfotografen mehr als ausreichend sein.

 

Ein besonderes Geburtstagsgeschenk für einen ganz besonderen Menschen

Daß ich ein Fan des Roterfaden Taschenbegleiters bin, ist ja nun hinlänglich bekannt. Aber auch meine Frau werde ich heute mit einer „Sonderedition“ überraschen. Und zwar mit einer ganz besonderen Einlage in ihren ganz persönlichen A6 Taschenbegleiter:

Die Geburtstagssonderedition (die Einlage ist natürlich selfmade), Außenmaterial schwarzer Tanzboden, Innenmaterial Filz Petrol, klassisches Design, da vorrätig binnen zwei Tagen angekommen also perfekt zeitlich abgestimmt. Danke roterfaden.de für die zuverlässige Lieferung und die schöne Arbeit!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zeitung zensiert Kommentar zum Osloer Attentat, weil islamistischer Hintergrund vermutet wird.

Ganz schlechte Strategie: Die Fuldaer Nachrichten ließen offensichtlich einen Kommentar zum Osloer Attentat online gehen, in dem ein Herr Schermer gleich wieder den üblichen islamistischen Hintergrund hinter den Vorfällen vermutet. Als nun in verschiedenen Plattformen und Blogs dieser Artikel hämisch diskutiert wurde, hat die Redaktion die schlechteste aller Notbremsen gezogen, und den Artikel aus dem Auftritt entfernt: Aber das Netz vergisst nicht und so ist der Inhalt des Artikels längst in diversen Blogs und Konten gesichert. Auch der Google Cache kennt den Artikel noch: http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:http://www.fuldaerzeitung.de/nachrichten/uberregional/politik/Thema-Keine-Entwarnung;art276,430634

 

 

Tja, man sollte sich vielleicht auch mal informieren. Denn von den 249 Terroranschlägen im Jahr 2010 hatten LEDIGLICH 3 einen islamistischen Hintergrund.

Lenovo stellt Android Tablets mit Android 3.1 vor.

So muss ein Tablet aussehen, das mir gefallen könnte. Speziell die Hülle/Tastatur-Lösung und die Dockingstation finde ich ausgesprochen gelungen. Aber seht selbst. (Ist die Businessausführung für um die 600 Euro). Es scheint sich herauszukristallisieren, was ich schon vermutet hatte. Die Tablets werden früher oder später die Netbooks ersetzen. Aber nur, wenn sie wie das Businesstablet von Lenovo mit einer SINNVOLLEN und gebrauchsgerechten Tastatur geliefert werden. Aktuell ist das erste der beiden Videos meine Tabletempfehlung für die nächsten Monate.

Und ein zweites Tablet seht ihr hier im Unboxing: (Quasi die Consumer Version) Preis voraussichtlich 399 Euro.

Blogparade: Wovon sollen wir träumen?

Eine schöne Idee für eine Blogparade hatte das „Schmerzwach Blog“
Die Frage lautet, wovon sollen wir träumen?
Hier meine Träume, die es wert sind, geträumt zu werden.

Ich träume von einer Welt, in der Kindergeschrei nicht mehr als Lärm, sondern als Lebensfreude empfunden wird.

Ich träume von einer Welt, in der die Frage nach alt oder jung, Mann oder Frau irrelevant ist, weil wir jeden Menschen als solchen mit seinen Stärken UND Schwächen akzeptieren.

Ich träume von einer Welt, in der wir nicht konsumieren um des konsumierens willen, in der wir auch teilen, reparieren und verzichten können.

Ich träume von einer Welt, in der Familie und Freunde wichtiger sind als Beruf und Karriere.

Ich träume von einer Welt, in der der Schutz der Umwelt und der Menschenleben wichtiger ist als der Profit der Industrie.

Ich träume von einer Welt, in der wir Menschen nicht wegen ihrer Religion, Hautfarbe, Herkunft hassen.

Ich träume von einer Welt, in der Manager nicht das 100 fache verdienen und in der soziale Berufe besser bezahlt werden als reine Geldherumschubserei.

Ich träume von einer Welt, die es so nie geben wird, die zu erreichen ich aber alles in meiner Macht stehende tun werde.

Denn ich träume von einer Welt, die für meine Kinder zumindest näher kommen soll.

Das Internet macht dumm, nicht dumm, dumm, nicht dumm

 

„Internet macht vielleicht doch nicht dumm!“ schreibt die ZEIT. Ach, natürlich nicht! Eine Technik an sich kann weder dumm, noch schlau machen. Wenn überhaupt, dann ihre Anwendung. Und warum um Himmels Willen sollte das Internet dumm machen? Der Mensch hat in der Geschichte schon mal eine Kulturtechnik entwickelt, die Wissen aus seinem Kopf auslagerte. Man nannte und nennt das Buch. Und offensichtlich sind wir wirklich dümmer geworden, haben keine neuen Erfindungen gemacht, sind nicht zum Mond geflogen, haben keine Computer entwickelt.

Es geht nie darum, ob eine Technologie verdummt, es geht darum, ob der Mensch Wissen intelligent anwendet, ob er schlussfolgern und intelligente Schlüsse ziehen kann. Ich erinnere mich an mein Studium und die Hilflosigkeit der Studenten, die mit ihren super Zeugnissen plötzlich vor einer Wand standen. Sie konnten nicht mehr einfach auswendiglernen, bekamen den Stoff nicht zum Auswendiglernen vorgelegt, sondern sollten sich Wissen erarbeiten. Damit hatte ich überhaupt keine Probleme, weil das für mich schon immer das Spannendste war. Aber so mancher Einser Kandidat wollte schier daran verzweifeln.

Meiner Ansicht nach ist dieses Gerede vom Verdummen des Internets eine Schutzbehauptung all jener, die schon immer Schwierigkeiten mit neuem hatten, die sich nicht wirklich gerne verändern, die ihr Weltbild möglichst lange aufrechterhalten wollen. Sonst müsste ja eigentlich auch jeder Brockhaus zur Verdummung der Menschheit geführt haben.

Ich verdumme nur dann, wenn ich mich entscheide, mich nicht mehr weiterentwickeln zu wollen. Für mich ist aber gerade das Netz und die IT die grösste neue Möglichkeit, mich weiterzubilden. Ich habe Zugriff auf riesige Datenmengen, die für mich extern gespeichert sind, die ich nicht mehr memorieren muss, aus denen ich aber Schlüsse ziehen, Erkenntnis gewinnen kann.

All ihr Kulturpessimisten, wettert nur weiter gegen das Internet. Wir nutzen es derweil, um uns weiterzuentwickeln und intelligenter zu handeln.

Wobei es natürlich für verschiedene Institutionen ausgesprochen ärgerlich ist, wenn der Mensch sich plötzlich unabhängig von Kontrollinstanzen informieren kann. Das haben wir schon früher erlebt, denn der Buchdruck war ein echtes Ärgernis für die Kirche, da sie jetzt nicht mehr mit verlogenen Drohszenarien die Menschen kontrollieren konnte. Schliesslich konnten jetzt ja, oh schlimm, die Menschen das Herrschaftswissen hinterfragen und die Lügen entlarven. Ähnliches passiert auch heute, ich sage nur: Gutenplag.

Oder wie ein altes chinesisches Sprichwort sagt:

Es gibt Menschen, die Fische fangen, und solche, die nur das Wasser trüben.

Lasst uns Fische fangen, während die ganzen Kritiker immer noch mit Wasser trüben beschäftigt sind.

Update: Lustig auch: Spiegel Online behauptet zur selben Studie, das Internet mache vergesslich, so viel zum Thema Qualitätsjournalismus. Leider muss ich sagen, der Artikel zeigt offensichtlich, dass hier nicht wirklich genau gelesen wurde. Schade, so schürt man Vorurteile. Aber wir reden ja von professionellem Journalismus, da kann ich als Blogger ja nur vor Ehrfurcht die Klappe halt: NOOOOOT!