Instagram für Android im Play Store verfügbar!

Lange hats gedauert, aber endlich können auch Android User Instagram Fotos machen. (Also oftmals langweilige Bilder so lange pimpen, bis sie absolut cool aussehen.. Oder halt immer noch hässlich)

Die App ist im Play Store zum Download bereit und immerhin kann man damit nicht nur auf Instagram sondern auch auf Facebook, Foursquare etc. posten.

Hab sie gerade auf mein Galaxy Nexus geladen und werde sie in den nächsten Tagen ausgiebigen Tests unterziehen.

Es wird sich in nächster Zeit zeigen, ob ich zu Instagram umschwenke oder bei der bislang bewährten und auch sehr guten App Picplz bleibe. Hängt mit Sicherheit sowohl von der Performanz als auch den Posting Möglichkeiten ab.

 

 

 

Android 4.04 ICS für Galaxy Nexus wird ausgerollt!

ICS 4.04 für das Galaxy Nexus. Mal sehen, wie lange ich drauf warten muss.

Android 4.0.4 ICS rolling out for Nexus S, Xoom, and Galaxy Nexus vermeldet Android Community. Das ist doch mal ne gute Nachricht. Nach dem die Nutzer viel zu lange auf ein neues Update warten mussten (wir erinnern uns, 4.03 wurde kurz nach erscheinen wegen Problemen wieder zurückgezogen) kommt jetzt gleich für drei Endgeräte die neueste Android Version. Was ich aber noch viel besser finde: Google hat offiziell verkündet, dass 4.04 ICS auch mit dem AOSP Sourcebaum zusammengeführt wurde, was es Entwicklern wie CyanogenMod leichter macht, die Änderungen in der neuen Version auch in ihre ROMs zu integrieren, da sie ab jetzt vollen Zugriff auf die offiziellen Modifikationen haben.

Ein guter Schachzug von Google wie ich finde.

Update: Ich habe mir mittlerweile, auch weil ich natürlich, neugierig wie ich bin nicht warten wollte, ICS 4.04 von Google direkt heruntergeladen und selbst installiert. Eine gute Anleitung dazu findet man unter:

http://xponent4.com/technology/how-to-download-install-android-4-0-4-ics-update-on-galaxy-nexus-gsm/

Fazit bislang, sichtbar ist mir noch nichts aufgefallen, das ganze System scheint aber etwas performanter zu sein und die Batterien deutlich zu schonen.

Mehr Ergebnisse, wenn ICS4.04 eine gewisse Zeit auf meinem Galaxy Nexus gelaufen ist.

 

Anonym Surfen im Netz, dank Softwarepaketen wie TOR und Vidalia ganz einfach

Es gibt schon seit längerem im Netz diverse Anonymisierer, die allerdings mal mehr, mal weniger Installationsaufwand und Konfiguration verlangen. Da hilft das Tor Browser Softwarepaket, das man z.B. bei www.soft-ware.net herunterladen kann.

Im Paket enthalten sind nicht nur die TOR Software sondern eine komplette Konfiguration, die sich über ein Installationsprogramm auf den Rechner spielen lässt. Der große Vorteil: Man kann parallel den Standardbrowser nicht anyonm weiterlaufen lassen, und nur wenn man anonym unterwegs sein will den speziell konfigurierten Browser starten.

Und wers nicht glaubt, es gibt auch ein komplettes Video über die (einfache) Installation des Paketes auf YouTube:

Das Paket ist für Windows Rechner verfügbar, unter Linux gibt es mit Vidalia ein ähnliches Paket, dass sich bei den meisten Distributionen mittlerweile in den Repositories integriert ist.

Gerade heute, in Zeiten erhöhten Datenschutzbewusstseins sollte sich jeder Gedanken machen, wie er seine Privatsphäre schützt. Man muss sich natürlich im Klaren sein, dass durch die Anonymisierung der Browser nicht mehr mit der gewohnten Geschwindigkeit ins Netz kommt, weshalb gerade die Installation des Tor Browser Pakets angeraten ist, da man dann zwischen schnellem, aber nicht anonymem Surfen  und anonymisiertem Surfen einfach und schnell wechseln kann.

Im Paket enthalten sind: Mozilla Firefox, Tor zum Verschlüsseln und Weiterleiten der Verbindungen, Vidalia als grafische Benutzeroberfläche für Tor, Polipo als lokaler Proxy-Server und Torbutton, mit dem sich die anonymen Verbindung über das Tor-Netzwerk per Mausklick ein- oder ausschalten lassen.

Das ganze Paket ist so zusammengestellt, dass man es auch auf einem USB Stick installieren kann und somit auch in Cybercafes unproblematisch und ohne Datenspuren surfen kann. Ein klarer Tipp für jeden, der eine wirklich sichere Methode sucht, anonym und ohne Datensammlerrisiko im Netz zu surfen.

DIN SPEC 91253:2012-03 eine Rezension: 44 Seiten „Inhalt“ für 48 Euro!

Ich würde gerne wohlwollend sein. Aber 18 Seiten reiner Inhalt und 36 Seiten Literaturreferenz und Checklisten, die teilweise nur die Skills der Beteiligten abfragen sind einfach nicht genug, um den horrenden Preis von 48 Euro für die Download Version zu rechtfertigen.

Und die ersten 18 Seiten klären weniger die Fragen, die sich ein Mittelständler mit Bezug auf Social Media stellen dürfte, sondern stellen ein Prozessmodell dar, das so auch auf die Einführung neuer Software, einer neuen Buchhaltung oder ähnlichem angewendet werden kann. Lediglich die Anhänge können einen gewissen Mehrwert liefern, aber meist dort, wo sie auf andere Quellen verweisen, die man so mit einer Suchanfrage bei Google ebenfalls finden würde.

Und teilweise ist schlicht falsch, was dort steht. Zitat: „Wesentliche Fragen: Will das Unternehmen Social Media einsetzen?“ Als ob hier eine Wahl bestünde. Social Media wird auch im Sinne des Unternehmens eingesetzt, ob das Unternehmen das nun aktiv betreibt oder igendwann über einen Shitstorm stolpert. Die Frage müsste lauten: „Wie stark wollen wir uns in Social Media einbringen?“

Weder wird auf die einzelnen Plattformen, deren Vor- und Nachteile eingegangen, noch werden aktuelle Technologien und Trend betrachtet wie Mobile Computing. Und das bei einer Spec, die im Jahr 2012 erscheint. Da erscheint der Satz auf Seite 8 „In diesem Kapitel wird eine umfassende Anleitung zur Implementierung von Web 2.0 und Sozialen Medien für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vorgestellt.“ schon fast wie Ironie.

Nach Lektüre der Spec werden bei den meisten Mittelständlern mehr Fragen offen als geklärt sein, denn es wird nur das Management der Einführung betrachtet, die wirklichen Fragestellungen wie „was und wieviele mache ich auf Facebook“, „Soll ich einen Blog führen und wie muss dies aussehen“ werden nur am Rande erwähnt und in die hinteren Kapitel mit Checklisten und Referenzen auf weiterführende Literatur erwähnt. Als Lektüreliste mag die Spec geeignet sein. Um einem Mittelständler die ersten Schritte in den sozialen Medien zu erleichtern benötigt man aber noch einiges mehr. Da empfehle ich eher bei Amazon ein einführendes Buch zum Thema Social Media zu kaufen, das dann zum einen ausführlicher und zum anderen günstiger ist. 44 Seiten für 48 Euro. Das ist extrem mager. Und ich versuche hier noch, vorsichtig zu formulieren.

Bei der gesamten Betrachtung wurde eine der entscheidensten Stellen bei der Einführung von Social Media zudem komplett vergessen. Der Betriebs- oder Personalrat. Schon manche Social Media Initiative ist am Betriebsrat und dessen Bedenken gescheitert. Insofern, wer diese SPEC als Grundlage für eine Social Media Einführung nimmt, der spart nicht, wie die SPEC glauben machen will Kosten, der kann sich vielmehr schon darauf einstellen, dass er zumindest noch weiterführende Literatur zu Social Media braucht (immerhin kennt er dann ein Prozessvorgehensmodell) und vor allem können dann weiterhin Horden an Social Media Beratern ihre Dienste anbieten, um die wirklichen Themen und Fragestellungen von Mittelständlern zu analysieren und Fragen zu beantworten, die wichtiger sind als welches Vorgehensmodell, welche Managementleh(e)re man für die Einführung verwendet.

Und was ich noch gar nicht wusste, Zitat: „Wenn ein Unternehmen Web 2.0 und/oder Soziale Medien einführen möchte, sind entsprechend finanzielle und personelle Ressourcen bereitzustellen.“

Ach was, das hätte ich jetzt nicht gedacht. Und überhaupt. Bitte wenn man schon zwischen Web 2.0 und Social Media unterscheidet, dann sollte man auch erklären, wo da genau der Unterschied liegt….

Den guten Willen in allen Ehren, aber 2012 noch mit einer Social Media Spec so dürftigen Umfangs und Inhalts in die Öffentlichkeit zu gehen, das halte ich für mutig, sehr mutig.

Freizeichen macht ein Gewinnspiel. Aber was für eins

Gewinne, Gewinne, Gewinne. Speziell für uns Androiden gibt es bei Freizeichen „einfach mal so“ mächtig was zu gewinnen. Von Android Figuren über Bücher zur Android Programmierung, meiner heißgeliebten Tabletdisplay Reinigungsflüssigkeit Clean2Go über Gutscheine meines Lieblingsgadgetversenders bietet Freizeichen ein ganzes Portfolio an tollen Gewinnen. Also surft dorthin und macht mit! Es lohnt wirklich!

Die Jungs haben mirs ganz besonders angetan.

 

Die sinnloseste Norm des Tages: (DIN SPEC 91253) Social Media

Darf ich ihnen heute die Norm 0815 erklären, die festlegt, wie sie Präsentationen zu gestalten haben mit fremden Schriftzeichen, im Dunkeln, mit Microphon und vor Publikum.

Aus der beliebten Reihe. Normen, die die Welt nicht braucht.
Zuerst dachte ich ja an einen verfrühten Aprilscherz aber nein, das scheint wirklich ernst gemeint zu sein, kann ich aber leider nicht ernst nehmen.

Das Deutsche Institut für Normung hat unter der Nummer DIN SPEC 91253 eine Normierung für ….. SOCIAL MEDIA eingeführt. Bekloppt? JA. Überflüssig? JA. Ernst gemeint? Leider auch JA!

Nach Aussage des Instituts handelt es sich dabei nur um eine Entscheidungshilfe (warum muss man das ganze dann Norm nennen, was bei den meisten Entscheidern und Managern doch stets zu dem: Das müssen wir jetzt unbedingt einhalten Reflex führt) und kostet 48,10 beim Beuth Verlag zu haben. Ein Schelm, der dabei an Geldmacherei denkt.

Denn wer Social Media normieren will, kann das ganze noch nicht wirklich verstanden haben. Insofern bin ich sehr verblüfft über die Aussage in dem Artikel der Rhein-Zeitung:

Zitat: „Die Spezifikation entstand in Zusammenarbeit mit Mittelständlern, Webdesignern, Social-Media-Agenturen, der Universität Hamburg und dem Hamburger Informatik Technologie-Center (HITeC).

Da hätte ich doch gerne mal ein paar Namen von Social Media Agenturen und Webdesignern. Alleine schon, um zu verhindern, dass ich mal aus versehen mit denen zusammenarbeite. Denn eins zeigt mir dieser Normierungsversuch. Medium nicht verstanden, setzen, sechs.

Social Media LEBT davon, dass ich nicht alles in eine Norm presse, dass ich in einen Dialog trete, der nicht vorplanbar ist. Aber hier haben wieder mal die Technokraten über den gesunden Menschenverstand gesiegt. Eine Norm aus der Reihe, werd ich mich sicher nicht mit befassen. Will ja ernst genommen werden und meine Reputation nicht verlieren. Eine Empfehlung ohne die Normnummer hätte meiner Ansicht nach völlig ausgereicht.

Normen haben in Deutschland leider nur eine Wirkung. Es wird versucht, sich sklavenhaft daran zu halten, ob es nun Sinn macht oder nicht. Insofern freue ich mich schon auf viele Kunden, denen ich dann ihre Aktivitäten wieder geradebiegen darf, nachdem sie kaputt normiert worden sind.

Update: Erste Blogger haben die Norm, die nur eine Spec, die nur eine Empfehlung ist gelesen. Meine Vermutungen bestätigen sich, siehe z.B.: http://linkedinsiders.wordpress.com/2012/03/25/din-spec-91253/

Der Tod der Work-Life-Balance: Ich nenne es Work-Life-Integration

Mobile Workplace, my style.

Immer häufiger wird der meiner Ansicht nach völlig überladene Begriff der Work-Life-Balance in letzter Zeit in den Medien kritisch hinterfragt. So schrieb erst kürzlich die „Karrierebibel“:

Alles im Lot? – Work-Life-Balance ist ein Mythos

Ich verwende in meinen Vorträgen zur Arbeitswelt der Zukunft schon seit längerem den Begriff der „Work-Life-Integration“. Denn das denken in den Dimensionen Arbeit und Privat halte ich für falsch und riskant. Balance finde ich meiner Ansicht nach nur, wenn ich mich stets in beiden Feldern nach Bedarf bewege und zwischen diesen variabel jonglieren kann. Auch ein Verschwimmen ist meiner Ansicht nach durchaus akzeptabel. Der grosse Irrtum in den meisten Diskussionen ist, dass jeder, der seinen Fokus auf die Arbeit legt gleich übertreibt. Das ist wahr, es gibt solche Menschen. Aber die haben ein Defizit, das nichts mit einem Mangel an Ausgleich zu tun hat sondern mit der Charaktereigenschaft, nicht nein sagen zu können. Und da wir immer noch in einer 9-17 Uhr Kultur leben, in der nur der ein Topleister ist, der dann auch noch Überstunden anhängt, ist die Gefahr der Ausbeutung hier sehr groß.

Davon müssen wir weg kommen, es müssen wieder mehr die Resultate zählen und REALISTISCHE Zielvorgaben. Deshalb ist neben der Work-Life-Integration auch in gewissem Rahmen ein Abschied vom alternativlosen Wachstumsdenken notwendig. Denn eines muss jedem klar sein. Nur ein zufriedener AUSGEGLICHENER Mitarbeiter kann auch Top Ergebnisse liefern. Wer unter Druck steht, macht zwangsläufig Fehler.

Wir müssen ein integratives Leben führen, in dem es möglich ist, eine Familie zu gründen UND in einem interessanten Beruf zu arbeiten. Und zwar OHNE eine Auszeit nehmen zu müssen. Technologisch sind wir schon lange so weit dank mobiler Endgeräte und schneller Datenleitungen. Aber in den Köpfen arbeiten wir immer noch wie im 19. Jahrhundert nach dem Muster Arbeit=Zeit. Wichtig ist das (Team-) Ergebnis. Und dass wir ein glückliches Leben führen, sei es im Privaten wie auch im Beruflichen. Das klingt nach Träumerei aber wer nicht träumt, der will auch nichts mehr verändern…