Blogparade: Zeigt her eure Apps!

Daniel Rehn, Autor des Blogs „digitales & reales“ ruft auf zur Blogparade. Er will unsere liebsten Apps kennenlernen… Nun, nichts leichter als das: Im folgenden präsentiere ich jene Apps, die auf einem neuen Smartphone als allererstes installieren würde.

Auf meinem Android Smartphone und weitesgehend auch auf dem Tablet sind folgende Apps für mich mit die wichtigsten:

Schneller findet man kein Taxi als mit der MyTaxi App.

1) MyTaxi und Flinc

Jene geniale Taxiruflösung MyTaxi, die einem sogar anzeigt, wer einen fahren wird und bis wann das Taxi bei mir sein wird. Und bin ich mit dem eigenen Auto unterwegs, dann wird die Reise bei Flinc gemeldet, dem besten Mitfahrdienst, den ich kenne.

2) Öffi

Wenn ich denn mal im öffentlichen Nah- und Fernverkehr unterwegs bin, verlasse ich mich oft auf die Fahrpläne der App Öffi, die bundesweit alle Fahrpläne bereit hält

3) Instagram

Bis vor kurzem war picplz mein Favorit, aber da dieser Dienst nun leider eingestellt wird und die meisten meiner Follower mittlerweile zu Instagram migriert sind, habe auch ich mich dieser App zugewandt, die schöne Effekte zaubert und vor allem die Bereitstellung der Bilder extrem einfach gestaltet.

4) Tweetcaster Pro und Friendcaster Pro oder auf dem Tablet Plume

Meine drei Apps der Wahl, wenn es um den Kontakt zu Facebook und Twitter geht. Plume insbesondere, weil es auf dem Tablet mehrere Spalten ermöglicht Tweetcaster und Friendcaster haben für meinen Geschmack genau den richtigen Funktonsumfang und binden sich nahtlos in mein Setup ein.

5) Order and Chaos Online

Auch ich spiele gerne mal ein gutes Spiel und Order and Chaos gehört für mich mit zu dem besten, was es an MMORPGs fürs Tablet gibt. Und natürlich muß ich eingestehen, ich bin schon seit der ersten Lektüre von „Der Herr der Ringe“ im Alter von 14 Jahren Fantasy Fan und seit meinem Studium begeisterter  Pen & Paper und Online Rollenspieler 😉

Order and Chaos Online: Eines der schönsten Online Rollenspiele am Markt, läuft auf Tablets ebenso wie auf dem Smartphone

6)Google Drive und der ganze Rest der Google Apps.

Das Komplettpaket mit Google Goggles, Google Drive, Google Translate etc. ist bei mir stets dabei. Quasi mein „Mobile Office“

7) Documents to Go 

Mein Büro für unterwegs, hiermit kann ich Powerpoint (wenn es sich nicht vermeiden lässt) Word und Excel Dokumente lesen und bearbeiten

8) WordPress

Für mich das Tool fürs Bloggen on the road. Wenns komplexer werden soll, dann im Browser aber für den schnellen Text reichts allemal.

9) Skype und Imo für die Messenger Kommunikation

Nach hause telefoniere ich mittlerweile meist per Video oder über den Messenger. SMS verschicke ich schon seit Jahren keine mehr.

10) Foursquare

Auch wenn ich immer noch nicht überzeugt bin, dass sich Foursquare langfristig unabhängig halten kann und davon ausgehe, dass einer der großen den Dienst kauft. Mir macht das Spiel mit dem Einchecken Spaß. Und ich wähle bewußt  aus, wo ich öffentlich einchecke und wo nicht.

11) Feedly

Tageszeitung lese ich schon seit längerem nicht mehr, da ich Online aktueller, vielfältiger und schneller informiert bin. Und Feedly stellt mir meine ganzen Quellen in einer schön zu lesenden Zeitung zusammen, die mir persönlich weit besser gefällt, als Flipboard.

12) Aldiko Ebook Reader Premium

Die ZEIT hab ich digital dabei, auch immer ein gutes Buch. Und alles sammle ich im Aldiko Reader, der im Gegensatz zum Kindle verschiedenste Formate ganz einfach schluckt.

13) vr.de

Meine App der Wahl für die Verwaltung meiner Finanzen, ok, auch etwas dadurch bedingt, dass ich in einem Verbundunternehmen arbeite, aber die App bietet halt auch einfach die beste Übersicht über all meine Konten.

 

Wir müssen uns um den Kunden kümmern, jenseits von Rendite und Profit

Was zeichnet für mich ein gutes Unternehmen und eine gute Kundenbeziehung aus?

Grundsätzlich das Gefühl, dass ich nicht wegen meines Geldes umsorgt werde, sondern weil man mich als zufriedenen Kunden haben will. Das scheint aber noch nicht überall durchgedrungen zu sein. Und gerade bei Kleinigkeiten zeigt sich das immer wieder.

Ein gutes Hotel bietet mehr, als nur das obligatorische Stück Schokolade auf dem Kopfkissen. Warum muss ich in einer Zeit, in der die meisten Geschäftsreisenden sowieso mit UMTS unterwegs sind noch für das WLan zahlen? Und warum sehen in den meisten Hotels die Zimmer ähnlich aus?

Es sind oft die Kleinigkeiten, die mir vor Augen führen, ob man mich als Kunden schätzt oder nur als Geldlieferant. Das Beispiel mit unserem Trampolin zeigt das ganz schön. Obwohl wir keine Rechnung mehr vorliegen hatten, wurden uns die gebrochenen Standfüße anstandslos ersetzt. Wenn der Kunde erst mal gewonnen ist, beginnt die eigentlich schwierige Phase. Ich will heute als Kunde umsorgt werden, ohne gleich für jede Kleinigkeit bezahlen zu müssen. Es ist ein Unding, welche Gebühren oft in Hotlines anfallen, schon wenn ich nur eine kleine Frage zu meinem Vertrag oder dem Produkt habe.

Aber leider scheint es ein Phänomen der heutigen Zeit zu sein, dass die Produkte, die wir erwerben eigentlich bei jeglicher kleinen Fehlfunktion auf den Müll sollen. Das Unternehmen, dass mir nach dem Erwerb ihres Produktes auch danach noch hilft, dass mich auch mal ohne Gebühren oder hohe Zusatzkosten unterstützt und mir hilft, wird mich langfristig als Kunden behalten.

Die Zeiten des dummen, unreflektierenden Konsumenten neigen sich dem Ende. Wir sind informierter und beachten auch den Service nach dem Kauf. Ich glaube, in naher Zukunft werden Unternehmen, die ihre Kunden mit austauschbaren Call Center Agenten abspeisen, Probleme bekommen. Ich will kompetent und KORREKT beraten werden, und das nicht erst, nachdem ich einen Experten angefordert habe. Der Experte muss der ERSTE sein, der mit mir spricht.

Und wenn ich nur als Neukunde von speziellen Angeboten profitiere, brauchen sich Unternehmen nicht zu wundern, wenn die Kundschaft permanent die Verträge kündigt, um danach neu abzuschließen. Rabatte müssen für ALLE gelten, oder sie gelten für mich gar nicht mehr, weil ich den Anbieter wechsle. Denn merke: Auch das ist in Zeiten des Internet so einfach wie selten zu vor.

Wer sich um die Details kümmert, wer mir zeigt, dass er sich um mich als Gast, Passagier, Kunden Gedanken macht auch lange nachdem ich mein Produkt bezahlt habe, der gewinnt auf lange Sicht. Der beste Service für mein Auto kommt nicht aus einer großen Vertragswerktstatt, sondern von einem kleinen Händler, der uns ehrlich berät, uns anschreibt, wenn wichtige Termine anstehen, uns auch mal drauf hinweist, dass irgendwas nicht notwendig ist, oder wir mit etwas Geld sparen können. Eben jemand, bei dem ich den Eindruck erwecke, nicht er will an uns möglichst viel verdienen sondern er will uns als zufriedene Kunden haben. DAS ist aber in Zeiten von Großkonzernen und Wandermanagern, die von Konzern zu Konzern ziehen und zusammen mit den realitätsfernen Beratern nur noch an der Rendite schrauben und lediglich den Shareholdervalue betrachten. Euch sei eins gesagt. Beispiele wie Nokia oder jüngst Schlecker zeigen vor allem ein. Wer über der Rendite und dem Gewinnstreben Mitarbeiter UND Kunden vergisst, der wird nicht mehr lange da sein.

Der Kunde ist ein scheues Reh. Aber eines, das andere Futterquellen kennt.

Neues OTA Update für das Transformer TF300T

Selten habe ich so häufig Updates bekommen, wie beim Transformer TF300. Und ich finde es positiv, wenn man nicht auf Bereinigungen von Bugs Monate warten muß!
Es gibt ein neues Update mit der Nummer ICS v9.4.3.30, das ich gestern abend OTA eingespielt habe:

Folgendes wurde verbessert

-Die Stabilität von Chrome

-Die Performanz der Kamera

-Farben in Bildern werden brillianter dargestellt

Bessere Audio White Balance und besserer Autofokus

Besserer kontinuierlicher Autofokus

Systembereinigung „Verlust von WIFI Verbindungen, nach dem „Aufwachen“ aus dem Ruhemodus

AppBackup  Bereinigung des Fehlers, dass bei Änderung der Bildschirmorientierung jeweils das Passwort neu eingegeben werden musste

 

Sollte das Update nicht angezeigt werden, einfach unter

„Einstellungen-Über das Tablet- System-Firmware-Update“ nachsehen.

 

Mittsommerschnäppchen im Google Play Store

 

Schnäppchenjäger aufgepasst

Es lohnt sich im Moment, im Google Play Store vorbeizuschauen, denn es gibt eine neue Schnäppchenaktion zum Mittsommer:

Vor allem Order and Chaos Online sowie Mass Effect kann ich jedem nur wärmsten empfehlen, der auch mal gerne auf seinem Smartphone oder Tablet etwas spielen will.
Aber auch die anderen Schnäppchen sind recht interessant und zumindest ein Anschauen wert:

Das Microsoft Tablet ist da und es heißt Surface

Das Surface. Quelle: Microsoft

Gespannt wartete die Szene gestern auf die Präsentation von Microsoft, die den Erwartungen entsprechend sich um das Microsoft Tablet rankte:

Was man an technischen Daten bekannt gab, wirkt eher wie ein Notebook mit Tablet Funktion. Das finde ich aber positiv, da es ein Schritt in Richtung all in one ist, den ich schon seit längerem erhoffe. Mehr als zwei Gadgets will niemand wirklich unterwegs dabei haben, also Smartphone und PC Ersatz.

Auf den ersten Blick kein schlechtes Konzept. Vor allem interessant, alle Komponenten zu integrieren, die man bei anderen Anbietern teuer dazu kaufen muß. Inwieweit das Bluetooth Keyboard in dieser Form wirklich alltagstauglich ist, läßt sich erst im realen Test prüfen. Das eine Hülle mit Stütze integriert ist, ist dagegen sehr positiv, war doch bislang bei den meisten Käufern die erste Amtshandlung nach Erwerb eines Tablets die Ergänzung um ein Cover der einen oder anderen Ausprägung.

Zumindest scheint Microsoft mit diesem Modell ein Gerät umgesetzt zu haben, das wirklich die Denkweise eines Tablet Users unterstützt und vollste Mobilität anbietet, ohne dabei die Office Nutzbarkeit zu vernachlässigen.

Aber das kritische wird der Preis sein. Es muss sich schon deutlich um die 500 Euro maximal bewegen, um im aktuellen Tablet Markt noch konkurrenzfähig zu sein, wenn ich mir aber die Hardware so anschaue, fürchte ich eher einen Preis um die 1000 Euro, was dem Tablet eher einen sehr schlechten Start bescheren dürfte. Mittlerweile ist im Markt angekommen, dass ein Tablet kein vollwertiger Arbeitsrechner sein kann, und für ein Drittgerät (neben Notebook und Smartphone) über 400 oder 500 Euro ausgeben werden wohl die wenigsten wollen.

Die Windows 8 Variante hat folgende Specs:
903 g
13.5 mm
10.6” ClearType Full HD Display
42 W-h
microSDXC, USB 3.0, Mini DisplayPort Video, 2×2 MIMO antennae
Touch Cover, Type Cover, Pen with Palm Block
VaporMg Case & Stand
64 GB, 128 GB

Die Windows RT Variante kommt mit folgenden Specs:

Windows RT
676 g
9.3 mm
10.6” ClearType HD Display
31.5 W-h
microSD, USB 2.0, Micro HD Video, 2×2 MIMO antennae
Office Home & Student 2013 RT, Touch Cover, Type Cover
VaporMg Case & Stand
32 GB, 64 GB

Was aber definitiv positiv ist. Microsoft ist mit Windows 8 endlich auch in der „neuen“ Zeit der touchbasierten Betriebssysteme angekommen und verabschiedet sich endgültig vom alten Windows Menü. Zumindest bei den Tablets war dieses schlicht unbenutzbar und insofern könnte Windows 8 sich als letzte Chance für Microsoft und Ballmer herausstellen, den Markt nicht ganz zu verlieren.

Unser Roboterstaubsauger, ein Fazit nach mehreren Monaten

Zunächst: Ja unser Roboterstaubsauger von Klarstein ist immer noch im Einsatz, allerdings zumeist bei mir im Büro. Denn meine Frau konnte sich nicht so ganz mit ihm anfreunden. Zum einen bleibt er doch an der einen oder anderen Stelle hängen, da manchmal die Höhe der Möbel nicht so ist, dass er problemlos unten durch passt. Zum anderen sollte man ihn für einen normal großen Raum doch mind. 45 Minuten laufen lassen. Deshalb reinigt er die Haupträume nur gelegentlich. Aber wenn er saugt, dann sorgfältig, so kann man wirklich sagen, dass er, sofern er jede Stelle erreichen kann auch wirklich ordentlich reinigt. Letztlich muss man zwei Dinge beachten. Es sollten keine Hindernisse im Weg sein, auf denen er sich festfahren kann (hohe Kanten oder große Kabelberge) und alle Möbel sollten entweder so hoch sein, damit er darunter passt oder er sollte dagegen fahren können, um sie zu erkennen. Wir haben z.B. ein Sofa im Wohnzimmer, das fast exakt der Höhe des Staubsaugers entspricht, so daß er hin und wieder darunter hängen bleibt.

Dadurch kann er aber nicht kaputt gehen, denn er erkennt, wenn er irgendwo hängen bleibt, und schaltet sich in einen Wartemodus, und piept dann um Hilfe (ja, wirklich). Der Absturzschutz an kannten funktioniert dagegen hervorragend, wir haben das ausgiebig im Flur getestet.

 

 

Anbei ein kleiner Film während seiner heutigen Saugtour im Büro, das er übrigens im Verhältnis zu einem normalen Staubsauger, wenn auch hörbar so doch deutlich leiser reinigt.

Die Software des Galaxy SIII

Der zweite Tag mit dem Samsung Galaxy SIII, das mir dankenswerterweise von Simyo im Rahmen der Simyotour bereitgestellt wurde. Heute gehts ans „eingemachte“ oder besser  „installierte“, denn ich betrachte die verfügbare Software.

Beim Nexus sind die Buttons nur auf dem Display
Das SIII hat noch echte Hardware Buttons

Neben den von Android Icecream Sandwich bekannten Änderungen im Vergleich zu Gingerbread bzw. Honeycomb hat Samsung beim Galaxy SIII natürlich auch wieder eigene Anpassungen durchgeführt. Persönlich finde ich solche Modifikationen eher schlecht, da sie das Update auf neue Android Versionen verzögern und ich so beim SIII im Gegensatz zum Galaxy Nexus oft einige Monate länger warten muß, bis eine neue Android Version auf dem Smartphone erscheint.

Aber betrachten wir zunächst ein Mal, was Samsung alles an Modifikationen zum Standard Icecream Sandwich ergänzt hat.

Zuallererst fällt auf, dass das SIII einen Hardwarebutton mittig unterhalb des Displays hat. Den Homebutton und rechts und links Buttons, die nur sichtbar werden, wenn das Gerät benutzt wird und die die Funktion Menü (links) und zurück (rechts) haben. Der Vorteil? Man hat mehr Bildschirm zur Verfügung, da diese Buttons bei Icecream Sandwich normalerweise im Display unten eingeblendet sind und somit einen Teil des Displays dauerhaft besetzen.

Weiter hat Samsung eine Reihe von S-„NAME“ Anwendungen ergänzt, darunter S Memo, S Planner, S Suggest und S Voice.

S Memo bietet eine Notizfunktion, die sowohl mit Tastatur, als auch per passendem Stift funktioniert.

S Planner ist ein von Samsung entwickelter Kalender, der im Gegensatz zum Android Originalkalender einige zusätzliche Optionen und vor allem mehr Informationen in den Übersichtsansichten bietet.

S Suggest wiederum schlägt dem Nutzer interessante neue Apps vor (was ich zwar für eine Spielerei halte, aber es kann für den einen oder anderen bei der Flut neuer Anwendungen sicher von Nutzen sein)

 

S Voice in Aktion. Es kann offensichtlich ähnlich Siri auch Präsuppositionen auflösen, hier die Annahme, dass ich eine Wettervorhersage möchte und nicht nur ein Ja oder Nein.

Sehr gespannt war ich auf SVoice, das ja eine direkte Konkurrenz zu Siri beim IPhone darstellen soll und von Samsung in Zusammenarbeit mit VLingo entwickelt wurde. Tatsächlich ist die Erkennung recht hoch, auch verschiedene Präsuppositionen werden erkannt, so z.B. wie bei Siri, dass ich, wenn ich frage: „Brauche ich morgen einen Regenmantel?“ als Antwort Wetterinformationen haben will. Auch Kalendereinträge lassen sich so erstellen oder Abfragen. Aber natürlich sind, wie bei Siri auch dem ganzen noch Grenzen gesetzt, und wer einen allgemeinen und freien Dialog erwartet, der dürfte enttäuscht sein. Man sollte spätestens jetzt drüber nachdenken, sich von seinem Provider eine nicht zu kleine Internet Flatrate zu kaufen, wie die All Net Flat oder die 100 oder 200 Pakete von Simyo, denn man muß wissen, jede Anfrage an S Voice führt dazu, dass das Smartphone auch Zugriff aufs Internet braucht um die Fragen zu beantworten. Ebenso leben viele der installierten Anwendungen davon, Daten aus dem Netz ziehen zu können (MyTaxi z.B. Google Maps) und deshalb kann bei zu geringem Datenvolumen bald Schluß mit schnellen Antworten sein. Im folgenden Noch ein netter Vergleich von „Ritchiesroom“ zwischen der Spracherkennung von Siri und von S Voice:

Eine nette Lösung ist S Sleep, der intelligente Schlafmodus, der bevor der Bildschirm abgedunkelt oder abgeschaltet wird via Kamera prüft, ob er ein Gesicht vor sich erkennt und das Display dann angeschaltet läßt. Das ganze funktioniert erstaunlich gut, und vermutlich um so besser, je mehr der Nutzer die Gesichtserkennung von Android Icecream Sandwich zuvor trainiert hat.

Bei den zusätzlich installierten Anwendungen wunderte ich mich etwas darüber, dass gerade die „BILD“ App mit installiert ist, was vielleicht nicht unbedingt der Zielgruppe für ein so hochpreisiges Smartphone entspricht. Ansonsten finde ich die Auswahl gelungen, mit MyTaxi, KaufDa, HRS Hotels und Lieferheld scheint man sich wirklich Gedanken über die Zielgruppe gemacht zu haben. Es ist auf dem Smartphone auch angenehm wenig unnötige Software zu finden, die Zusatzprogramme machen Sinn.

Die Monatssicht auf den Kalender
S Note, der „Notizblock“
Ein Tag, mit den Reitern für die weiteren Sichten am rechten Rand

Auch bei den Gesten hat Samsung nicht an innovativen Ideen gespart. Einen Screenshot z.B. macht man, in dem man mit der Handfläche über das Display wischt, Desktop Icons kann man wie schon beim SII durch berühren des Icons und Kippen des Geräts verschieben und noch viele weitere Funktionen lassen sich auch durch Gesten steuern oder werden intelligent unterstützt.

So ruft das Smartphone z.B. die Nummer an, wenn man im Laufe des Schreibens einer SMS plötzlich das Telefon ans Ohr hält.

 

Was die Batterie des Geräts angeht kann ich auch schon erste Ergebnisse vermelden, nachdem das Gerät heute morgen um 6:00 Uhr vom Netzteil getrennt wurde und ich den Tag über das SIII anstatt meines Nexus genutzt habe um gelegentlich EMails zu prüfen, Twitter abzufragen bzw. mit neuen Nachrichten beliefert zu werden, lag die Akku Kapazität um 12:30 noch bei 44%. Gegen 16:30 musste das SIII dann bei einem Akku Stand von nur noch 8% endgültig ans Netzteil. Ich denke, nach einigen Ladezyklen dürfte das noch besser werden.

Abschließend noch ein Screenshot vom Quadrant Standard Benchmark, direkt nach Auspacken des Geräts also bevor ich viel an eigener Konfiguration beigesteuert hatte, die das Ergebnis verfälschen könnte.