Die Xing App bietet jetzt auch einen Visitenkartenscanner. Sinnvoller könnte man offline und online nicht zusammenführen.
Xing ist nach wie vor DAS Social Business Netzwerk im deutschen Raum. Da ich auch mobil gerne meine Kontakte dabei habe, läuft auf meinem Nexus die mobile App von Xing. Damit habe ich auch meine Xing Kontakte in meinem Adressbuch verfügbar und noch einige andere ganz nette Features. Jetzt aber hat Xing etwas herausgebracht, was ich für sehr genial halte. Einen Visitenkartenscanner.
Ok, mögen manche sagen, das ist jetzt nicht wirklich neu. Stimmt, aber zwei Punkte begeistern mich. Zum einen, er ist in die Xing App integriert und bietet damit die einfachste Art, sein professionelles Netzwerk aus Kontakten zu pflegen. Zum anderen ist der Scanner kostenlos! Einige erste Tests mit Visitenkarten von Geschäftspartnern sind bereits sehr gut verlaufen, die App scannte die Karten fehlerlos ein und ordnete sogar Webseiten und Jobbezeichnungen korrekt zu.
Klare App Empfehlung und im Moment für Android verfügbar, eine IPhone Version soll folgen.
Die neuen Kindle Fire. Nette Geräte, aber meiner Ansicht nach bei weitem nicht so begeisternd, wie es die Fachpresse zu vermitteln versucht.
Da ist die Fachpresse begeistert wie lange nicht und ich verstehe nicht wirklich, warum. Alleine die Auflösung der neuen Kindle Fire und die neuen Whispersync Funktionen (die aber nix mit Kindle an sich zu tun haben) lassen die Fachpresse ausflippen. Sorry, i don’t buy it. Die neuen Kindle Paperwhite, ja, die finde ich, schon wegen der langen Laufzeit trotz Beleuchtung spannend, warum ommen diese nicht auf den deutschen Markt? Aber was soll an einem Android Tablet mit Icecream Sandwich modified, und einem von Amazon kontrollierten und abgesperrten Ökosystem interessant sein? Für Apple wird der Kindle Fire sicher keine Konkurrenz darstellen, als Lesegerät werden ihn natürlich wieder all diejenigen kaufen, die nicht begriffen haben, dass es einfach unangenehm ist, mit einem wenn auch weniger spiegelnden LCD Display zu lesen statt auf einem Endgerät mit weißer E-Ink Oberfläche. Die Kindle Endgeräte sind ganz klar als Medienkonsumgeräte für die Amazon Plattform gedacht. Aber damit binde ich mich und meinen Content auch zwangsweise an Amazon. Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob er nicht auch was offeneres findet..
Der Preis, nun ja: Für das alte Kindle Fire 159 für das eigentlich interessante moderne 199? Nicht gerade etwas, das vom Hocker reißt, wenn man weiß , dass die Hardware bei weitem nicht so modern ist, wie es die Präsentation vorgaukeln wollte. Alleine die Auflösung von 1920 auf 1200 Pixeln ist spannend, aber eigentlich auch erst wirklich sinnvoll für den 8,9 Kindle Fire HD, den wir in DE wiederum nicht bekommen werden. Das Nexus 7 bietet dagegen reines Jelly Bean, das offenere Android mit dem klassischen und komplettern Play Store und kostet ebenfalls nur 199 Euro (wobei ich sicher bin, dass dieser Preis bald nochmal sinken wird, mit Kindle Fire HD und IPad Mini als Konkurrenz).
Das Kindle Fire HD ist definitiv ein interessantes Low Budget Tablet mit der multimedialen Infrastruktur von Amazon. Aber nur, wer sich wirklich an Amazon binden will, mag damit gut fahren. Wer etwas mehr Freiheit und das wirklich aktuelle und im Gegensatz zu Icecream Sandwich DEUTLICH performantere Jelly Bean Android haben möchte, sollte vielleicht doch weiterhin zum Nexus 7 oder einem ähnlichen Android Tablet greifen, die es durchaus auch bereits in guter Qualität in der Preisklasse der neuen Kindle Fire gibt.
Ich hatte es in meinem Blog ja bereits beschrieben. Für mich gehört die Zukunft den Hybrid Tablets mit Docking Tastatur. Ich selbst nutze das ASUS Transformer TF300T und habe seitdem den noch zu hause verfügbaren Netbook nicht mehr angeschaltet. Und auch bei zukünftigen Käufen werde ich mir sehr genau überlegen, ob ich mir ein Notebook oder ein Subnotebook anschaffe, wenn ich doch alle meine Arbeiten auch am Hybrid Tablet verrichten kann.
Nun haben laut T3N Die Hersteller Acer, Asus und MSI angekündigt, keine neuen Netbooks mehr auf den Markt zu bringen und ich gehe stark davon aus, dass hier die Hybrid Tablets den Markt übernehmen werden. Insofern ist meine Prognose vom Anfang des Jahres erneut bestätigt worden, dass sich die „Standard“ Tablets hin zu Hybriden entwickeln werden und damit größere Märkte abgreifen können.
Der Elektronikhersteller Aiptek titelt passend zum Start der IFA 2012 auf seiner Startseite den Slogan „Schmeiß dein iPhone an die Wand“! Bevor man sich etwas weiter nach unten an das Banner heran tastet, denkt man vielleicht noch, warum sollte ich mir ein Aiptek Handy kaufen und mein iPhone dafür opfern? Auf den zweiten Blick erkennt man allerdings, dass gerade der iPhone Nutzer angesprochen wird, sein iPhone großflächig zu projizieren. Aiptek bietet als Hersteller von Pico Projektoren, auch Mini Beamer genannt, ein praktisches Gerät an, in das das iPhone einfach hineingeschoben wird. Es wirkt wie eine große Hülle zum Schutz der Rückseite, nur dass sich in dem 1,7 cm hohen Gerät eine Menge Technik verbirgt. Mit dem Aiptek i50s lassen sich Bildinhalte wie Fotos oder auch Filme, die direkt in der passenden App auf dem iPhone abgespeichert sind „an die Wand werfen“. Wenn man also auf der letzten Party oder im Urlaub einige Fotos mit dem iPhone geschossen hat und sie nun zu Hause mit Freunden oder Familie anschauen möchte, müssen sich nicht mehr alle um das Display des Telefons drängeln. Man steckt einfach das Handy in den Aiptek i50s und projiziert die Bilder an die Wand oder auf den Tisch. Solange die Oberfläche eine Projektion zulässt, ist das kein Problem.
Natürlich darf man nicht vergessen, dass ein Pico Projektor einen gewissen Gadgetcharakter hat und er nicht mit einen normalen Projektor, wie man ihm vom Büro oder Heimkino her kennt, mithalten kann. Jedoch ist seine Leistung stark genug um Bildergrößen eins TVs oder noch mehr zu erreichen. Dies ist von der Raumhelligkeit abhängig, da das Gerät mit 35 Lumen natürlich nicht so lichtstark wie ein normaler Beamer ist. Bei der Auflösung setzt der DLP Projektor auf 640 x 480 Pixel, so das auch Filme, die man auf seinem iPhone abgespeichert oder aufgenommen hat, problemlos in guter Qualität abgespielt werden kann. Wie bei Apple üblich wird nicht die Oberfläche des Handys projiziert sondern der Inhalt der Apps. Hierfür bietet Aiptek auch noch eine eigene App an, über die sich Fotos, Videos, surfen oder Live View zeigen lässt. Das Bild wird dann einfach an der Seite mit einem kleinen Rädchen fokussiert. Die Bildgröße richtet sich nach dem Abstand, den das Gerät zur Projektionsfläche hat. Dank der LED Technik hält die Lichtquelle auch bis zu 20.000 Stunden. So hat man lange etwas von dem Pico Projektor.
Auch für Android gibt es einen Pico Beamer, den A50P
Ein weiterer Vorteil, den der i50s bietet ist, dass man darüber das iPhone sogar aufladen kann. Wenn die Akkuleistung zu Ende geht und der i50s geladen zur Verfügung steht, man jedoch sein Ladekabel nicht dabei hat oder es an einer Stromquelle fehlt, lässt sich der Projektor als mobiles Batteriepack nutzen. So lässt sich das Gerät auf bis zu 80 % seiner Akkuleistung über den Projektor aufladen.
Wenn man also auf der Suche nach einem nützlichen Gadget für sein iPhone 4 oder 4S ist, kann man beim Aiptek i50s nicht viel verkehrt machen.
Und bevor meine Leser sich wundern. Ja, das ganze gibts auch für Android mit dem MobileCinema A50P Projektor. Aber ich fand die IPhone Lösung spannender, da es für Android ja bereits Smartphones mit integriertem Beamer gibt, während beim IPhone die Hardwarevielfalt ja weit geringer ist ;).
Es gibt diesen schönen Spruch: Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte: Die beiden Streithähne: Apple und Samsung. Der lachende Dritte: Microsoft. Während Apple immer noch davon ausgeht, dass die ganze Welt ein reines Tablet will und eine Tastatur ein nicht wichtiges Zubehör ist, springen die Hersteller der Konkurrenz nicht nur auf Microsofts Windows 8 Zug auf, sondern bringen, wie ich im Artikel Das Tablet ist tot, lange leben das Tablet beschrieben habe, massenweise Hybrid Tablets auf den Markt, die bereits mit Formfaktoren in Richtung Retina Display aufwarten, gleichzeitig aber ein vollwertiges Windows unter der Haube haben und zusätzlich als Tablet verwendet werden können. Damit hat man sowohl ein „Arbeitsgerät“ also einen Subnotebook oder Notebook und gleichzeitig ein Tablet für das Konsumieren von Inhalten. Insofern die ideale Symbiose. Und durch den Einsatz von Microsoft Windows 8 bietet sich die gesamte Vielfalt bereits existierender Windows Software auf einen Schlag für das vollständige Arbeiten mit dem neuen Hybriden an. Dagegen steht bei Apple immer noch eine notwendige Kombi aus Macbook Pro oder Air, plus IPad.
Wenn sich hier die Erwartungen an Windows 8 erfüllen, dessen Oberfläche tatsächlich sehr gut an die Tablet Nutzung angepasst ist, dann sollte sich Apple vielleicht in Zukunft eher Gedanken machen, wie es die offene Flanke Richtung Microsoft und Hybridrechner schließt, denn hier hat Apple nicht nur nichts entgegenzusetzen sondern auch keine Patente in der Schublade, mit denen sie Microsoft vom Markt klagen könnte. Es sei denn, es werden hier nicht nur völlig fehlausgewählte, sondern auch noch gekaufte Jurys eingesetzt, die nicht mal den Unterschied zwischen einem Notebook und einem Hybriden als trennendes Merkmal anerkennen. Dann sollten wir aber auch alles wegschließen, was nur irgendwie mit Strom funktioniert und einen Bildschirm hat.
Apple mag gerne weiter gegen Samsung ins Feld ziehen. Währenddessen lacht sich Microsoft und der Rest der Hersteller ins Fäustchen und definiert eine neue Geräteklasse, die Apple erst noch liefern muss.
Such das IPad, such… Ich kann den Unterschied erkennen, so mancher britische Richter auch und selbst die kalifornische Jury sah hier witzigerweise keine zu große Ähnlichkeit. Wohl aber Apple.
Ich bin in meinem Umfeld ja verschrien als Apple Hasser. Was ja in einem ganz bestimmten Kontext auch stimmt. Aber der hat nichts mit der Hardware zu tun. Im Gegenteil, ich empfehle sogar manchen, und das aus Überzeugung,nicht aus Gehässigkeit, sich die Geräte von Apple anzusehen.
Aber gleichzeitig finde ich die aktuelle Patent- und Kommunikationspolitik eine Mischung aus Arroganz und Unverschämtheit. Ein Patentsystem (in den USA), das meiner Ansicht nach komplett jenseits allen sinnhaften steht für die Patentierung von Trivialitäten wie runden Ecken oder „Pinch to Zoom“ herzunehmen, um die Konkurrenz vom Markt zu klagen geht garnicht.
Nicht falsch verstehen, da wo Samsung relevante und komplexe Patente verletzt hat, darf geklagt werden, aber wenn man sich zum Beispiel das letzte Urteil in Kalifornien ansieht, ging es meist um Patente, die a priori nicht hätten genehmigt werden dürfen und für die es in den meisten Fällen Beispiele für „Prior Art“ also Produkte gibt, die weit vor Apples Einführung von IPhone und IPad lagen. Ja, Apple hat sich das IPhone patentieren lassen, aber große Teile nicht erfunden, ebensowenig wie Samsung. (Von den mehr als unprofessionellen Aussagen der Jury zur Entscheidungsfindung mal ganz abgesehen)
Und noch etwas stört mich. Die Abschottung der Apple Welt und die an Zensur grenzende Kontrolle über Inhalte. Kein anderer Dienst erlaubt es sich, nachträglich gekaufte Musikstücke zu ändern, wenn „unangemessene“ Worte in den Liedern vorkommen. So aber bei Apple geschehen und dokumentiert.
Apple arbeitet im Moment ziemlich stark daran, sein Image der innovativen und hypen Company durch das, eines gigantischen Patenttrolls mit geradezu sektenhaften Zügen zu ersetzen.
Das fände ich schade, denn zu meiner Studienzeit war ich begeisterter Apple Nutzer, hatte zwei Apple Newtons und ein geniales Powerbook. Aber heute mit dem so abgeschotteten Apple Ökosystem fühle ich mich einfach auf anderen Plattformen freier und habe mehr Möglichkeiten.
Es geht mir nicht um die Produkte, die finde ich gut, und auch das Konzept, dass der Nutzer sich keinerlei Gedanken um Konfiguration etc. machen muss, ist sehr gut durchdacht. Aber die Zensur, die Kontrolle und vor allem die unsägliche Klagewelle, die im Moment den Markt überrollt, machen für mich Apple unsympathischer, als es Microsoft in meinen Augen jemals war. Ein Apple ohne das abgeschottete überkontrollierte Ökosystem, das es tatsächlich einem Technologiekonzern möglich macht, dem Nutzer moralische Entscheidungen „abzunehmen“ und teilweise Dinge verschwinden zu lassen, nur weil sie in den Augen von Apple nicht politisch korrekt sind und eine weitgehend proprietäre Technologie, die den Wechsel auf andere Plattformen nur mit hohem Aufwand möglich macht, das sind die Faktoren die mich und mitterweile immer mehr Menschen in meinem Umfeld zu anderen Herstellern treiben.
Bitte Apple, werdet wieder innovativ statt nur die teils bessere Konkurrenz vom Markt zu klagen.
Lange mussten wir in Deutschland darauf warten, aber seit gestern ist der Amazon Appstore auch in Deutschland verfügbar. An sich keine besondere Nachricht, bekommt man doch eigentlich alle Apps, die es dort gibt auch über Google. Aber die App des Tages dürfte für viele interessant sein, da man hier eine kostenpflichtige App pro Tag kostenlos bekommt. Heute zum Beispiel Plants vs. Zombies.
Also, installieren, vorbeischauen, herunterladen, Spaß haben. Aber immer eines beachten. Die Apps, die ihr über den Amazon Store kauft sind mit dem Store verdongelt, das heißt, es muss auch immer die App auf dem Tablet oder Smartphone installiert sein!
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