Festgemauert in der Erden ist aber so was von out.

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Nicht auf dem Fernseher, sondern auf meinem Tablet habe ich mir vor kurzem Inglorious Bastards angesehen.

„Loewe liegt am Boden“ vermeldet vor kurzem die Wirtschaftswoche. Und das verwundert mich nicht. Wurde immer gebetsmühlenartig propagiert, der Arbeitnehmer der Zukunft müsse mobil sein, hat sich das nicht bewahrheitet.

Wohl aber eine andere Form der Mobilität. Die der Dinge um uns herum. Nachdem wir bislang stets den großen Fernseher im Wohnzimmer nutzten, wechselt nun ein letztes statisches Stück digitaler Einrichtung in den mobilen Bereich. Warum sollte das Smartphone Second Screen sein? Schon vor einiger Zeit habe ich darauf hingewiesen, dass für die junge Generation, so überhaupt noch relevant der Fernseher der Second Screen ist. Und warum brauche ich überhaupt noch einen statischen, großen, im Wohnzimmer fixierten Bildschirm, wenn ich doch alles auch auf Smartphone, Tablet oder Computer sehen kann. Und zwar wann und wo ich will.

Insofern nur eine konsequente Entwicklung, die nach Musik und Büchern nun das bewegte Bild und dessen Konsum grundlegend verändert.

Und wieder mal hat eine Branche das ganze Thema schlichtweg verschlafen, kommt jetzt mit Smart TV an den Markt, wo der typische Zuschauer mittlerweile viel mehr auf Smart Phone setzt.

Instagram bekommt Video – der Vine Effekt

Wie Techcrunch verlauten lässt, wird Facebook bei seinem Event am 20. Juni eine Erweiterung von Instagram um Videofunktionen ankündigen. Vermutlich ist dies als Antwort auf den Dienst Vine gedacht, der offensichtlich ein größeres positives Echo erfahren hat, als erwartet.

Eine solche Erweiterung ist nicht überraschend, da man auch mit Blick auf den Börsengang von Facebook seinen zahlenden Kunden natürlich alles aus einer Hand bieten will und da eine Videoplattform wie Vine unliebsame Konkurrenz darstellt.

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[appbox googleplay screenshots co.vine.android]

Sony öffnet seine Smartwatch für Entwickler

CameraZOOM-20130602141904012Bislang konnte man für die Smartwatch von Sony zwar schon kleine Applikationen entwickeln. Das war aber mehr das Add On zu den von Sony selbst bereit gestellten. An der Firmware der Uhr konnte nichts geändert werden. Wie Sony jetzt verlauten ließ, wird sich das ändern. Auch die Firmware steht jetzt für die Entwicklercommunity bereit und darf, ja soll modifiziert werden. Damit geht Sony einen konsequenten Schritt in Richtung Open Source Entwicklung. Denn bislang litt das Image der Uhr vor allem darunter, dass bis auf die Uhrzeit keine der Apps ohne Bluetooth Verbindung zum Smartphone funktionierte.

Wir dürfen also gespannt sein, was die Entwicklercommunity jetzt für Ideen entwickelt. Bei den Apps gibt es im Play Store von Google ja bereits diverse interessante, amüsante oder auch einfach nur geekige Anwendungen für die Smartwatch, die mit ihren knapp 90 Euro Verkaufspreis mittlerweile durchaus eine Alternative zu den viel teureren Modellen darstellt. Auch einen ersten Hackathon hat Sony in Schweden, genauer in Malmö gestartet, um die Entwicklung alternativer Firmwares zu fördern.

Wir dürfen gespannt sein, denn außer der schwachen Helligkeit des Displays im Freien ist an der Uhr eigentlich wenig zu meckern.

Lego Star Wars, the Joda Chronicles jetzt für mehr Androiden

legoThis is not the Droid, I am running on. Das konnte man bis heute sagen, denn zunächst kam das wirklich gut gemachte Spiel „Lego Star Wars – The Joda Chronicles exklusiv für die Smartphones aus dem Hause Sony auf den Markt. Aber seit heute dürfte auch der Rest der Droiden sich mit dem Spiel bestücken lassen, das im Design sehr nah an der PC Version liegt.

Wirklich ein kleines Schmuckstück. Schön gemachte Intro Trailer, liebevoll gestaltete Figuren und der bereits von der PC Version bekannte versteckte Humor machen dieses Spiel zu einem „Must Have“ nicht nur für die Freunde von Lego.

Auch als Erwachsener kann man an diesem Spiel lange seine Freude haben, denn sowohl Atmosphäre als auch Storyline und Sound passen einfach. Zudem so kann man in den Leveln sehen, sind offenbar diverse Erweiterungen geplant, was den Spielspaß auch auf Dauer erhalten dürfte.

Von mir eine klare Empfehlung für alle, die eine Mischung aus Strategie und RPG und/oder das Startrek Universum mögen.

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Spieletipp des Jahres: Ich, einfach unverbesserlich: Minion Rush

ichWer auch nur ansatzweise die Minions, die kleinen Kerle aus dem meiner Ansicht nach genialen Animationsfilm „Ich, einfach unverbesserlich“ gemocht hat, der wird an diesem Spiel seine helle Freude haben. Gameloft hat die kleinen Kerle wirklich super umgesetzt in einem Spiel, das zwar mit dem Spielprinzip von Temple Run arbeitet, aber durch verschiedene Umgebungen, Stories und Minispiele frischen Wind in das Genre bringt. Sound, Grafik, es passt einfach alles.

Ich sehe schon Wettkämpfe auf die Familie zukommen, wer den kleinen Minions am besten hilft.

Minion Rush ist verfügbar für IOS und Android.

[appbox googleplay screenshots com.gameloft.android.ANMP.GloftDMHM]

 

Google kauft Waze, Google Maps bald mit sozialer Komponente?

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Grafisch nicht ganz so peppig wie Google Maps dafür mit sehr viel mehr Community Aspekten. Waze innerhalb Google Maps könnte interessant werden.

Laut einem Artikel von Bloomberg ist Google kurz davor, den Social Media Kartenservice Waze für 1 Milliarde Dollar zu kaufen. Das könnte für Google Maps eine spannende Ergänzung werden.

Was andere Anbieter erst nachträglich und zum Teil recht kompliziert umgesetzt haben ist bei Waze elementarer Bestandteil der Anwendung und die Community ist sehr aktiv. Zudem ist die gesamte Datenerhebung als integraler Bestandteil in Waze verankert, so erkennt die Anwendung, wenn auf einer Strecke, auf der z.B. Richtgeschwindigkeit 100 besteht das eigene Fahrzeug nur mit 10-20km dahinzuckelt erkennt dies Waze und fragt nach, ob man sich gegebenenfalls in einem Stau befindet.

Auch Gamification Aspekte sind in die Anwendung verankert, so kann man Punkte gewinnen,  wenn man auf wenig befahrenen oder noch nicht erfassten Routen unterwegs ist.

Insgesamt ist mir die Vorstellung deutlich lieber, dass Google Waze kauft als Facebook, die auch im Gespräch waren. Denn mit Google Maps lässt sich hier eine ideale Ergänzung erkennen und möglicherweise werden wir bald in Google Maps die Features von Waze finden.

 

Der Raspberry PI von GetDigital im Anwendertest

wpid-20130608_123145.jpgBislang gingen die meisten Bestellungen für einen Raspberry PI ja direkt über die Seite des Herstellers. Nun vermeldete aber vor kurzem mein Lieblingsversender für jegliches geekige Zubehör getdigital.de , dass sie auch den Raspberry PI mit ins Programm aufgenommen hätten. Grund genug für mich, ein Testgerät zu ordern um zu sehen, was man mit dem kleinen Gadget denn nun wirklich anfangen kann.

Schon einen Tag später kam dann auch tatsächlich ein Paket von Getdigital, in dem ich eine sehr unscheinbare Schachtel fand. Das sollte der ganze Computer sein? Tatsächlich schlüpfte aus der unscheinbaren Schachtel aber ein vollwertiger Computer. Inklusive Audio out und in, 2 USB Ports, einem Micro USB Anschluß für die Stromversorgung (jedes Smartphone Ladegerät funktioniert hier) und einem Netzwerkanschluß und HDMI für den Bildschirm.

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Die Schachtel, in der der Raspberry PI geliefert wird ist eher unscheinbar.

Flux also auf der Seite des Raspberry PI nachgeschaut, dort eine Starterinstallation heruntergeladen, nach Anleitung auf die SD Karte installiert, und das ganze gebootet (natürlich hatte ich zuvor einen USB Hub mit Tastatur und Maus angeschlossen). Und tatsächlich. Auf Anhieb fährt der Raspberry Pi mit einem speziell angepassten Linuxsystem hoch. Zunächst nur auf die berühmte Linux Konsole, aber nach der Anmeldung und der Eingabe von startx erscheint tatsächlich eine Desktop Oberfläche. Damit hat der Setup des Raspberry gerade mal ca 45 Minuten inklusive Download und Installation des Images gedauert. Einfacher geht es nun wirklich nicht.

Da ich einen MiniWLan Dongle hatte, kam nun das nächste Experiment. Statt Netzwerkzugang über LAN ist bei uns eigentlich die gesamte Hardware über WLan vernetzt. Würde der Raspberry PI meinen WLan Dongle des Herstellers Edimax erkennen? Tatsächlich, nachdem ich den Dongle eingesteckt und den WLan Setup gestartet hatte, wurde unser WLanRouter auf Anhieb erkannt.

Fazit fürs erste. Jeder, der auch nur ein wenig ein Faible für Computer, Hacken und Gadgets hat, dem sei der Raspberry PI dringend angeraten. Ich werde jetzt die Testinstallation entfernen und dafür aus dem Raspberry PI einen Mediaserver bauen. Wer also auch nur einen kleinen Hang zu Technik hat oder nach einer möglichst günstigen und energiesparenden Lösung für einen Homeserver sucht, sollte sich den Raspberry PI unbedingt anschauen. Zudem bietet Getdigital nicht nur das pure Gerät sondern auch noch Cases, Erweiterungen und Zubehör an. Ich bin vom Raspberry PI extrem begeistert vor allem zu dem Hammerpreis von knapp 39 Euro.

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Das Linux System bootet zunächst auf die Shelloberfläche, durch Eingabe von startx erhält man aber auch eine grafische Desktopoberfläche

 

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Die Sony Smartwatch, ein erster Test mit Überraschungen

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Die Smartwatch mit einer von mir eingestellten stylischen aber etwas kryptischen Uhr. Na, wer weiß, wie spät es ist?

Nachdem meine Pebble ja immer noch im Zoll hängt, und ich nicht erwarte, dass die deutschen Behörden hier flexibel oder schnell reagieren, habe ich mir mal den restlichen Markt an Smartwatches  angesehen. Die meisten halte ich hier für völlig überteuert, zumal man ganz ehrlich sein sollte. Eine Smartwatch ist maximal eine Ergänzung zum Smartphone, als alleinstehendes Werkzeug kann man sie (noch) nicht wirklich ernst nehmen.

Dabei fiel mein Blick auch auf die Sony Smartwatch. Das Vorgängermodell, die Liveview hatte ich ja bereits im Test und war damals alles andere von überzeugt. Auch die Kommentare zur Smartwatch waren zwiespältig, dennoch fand ich die Uhr für den Preis von nur ca 80 Euro weitaus interessanter als den Rest des Marktes.

Nun zu den ersten Erfahrungen. Ja, das Display ist für draußen etwas dunkel und es spiegelt sehr. Ersteres lässt sich wohl schwer verbessern, letzteres aber schon, da es selbst für die Smartwatch matten Displayschutz gibt, der die Sichtbarkeit deutlich erhöht.

Die Uhr besteht aus dem Gerät selbst mit einem Clip und dem Armband. Die Uhr kann an die Kleidung geklippt oder am Armband getragen werden. Durch einen Adapter kann man hier auch andere Armbänder verwenden. Im Gegensatz zu anderen Uhren ist die Sony Smartwatch recht schlicht und klein aber doch recht hoch. Nach einer Woche tragen stört das aber aus eigener Erfahrung so gut wie gar nicht.

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Die installierten Apps sieht man in einer Übersicht. Mittels pinch to zoom bzw. Touch startet man Apps oder schließt sie.

Benachrichtigungen liefert die Uhr auf dem Display und durch einen dezenten Vibrationsalarm, der auch anschlägt, wenn die Uhr aus der Bluetooth Reichweite des Smartphones verschwindet. Zwischen Räumen reicht hier das ganze ca. 5m außerhalb ca 10m.

Die Uhr selbst ist dumm und kann nur die Uhrzeit anzeigen, die Intelligenz entsteht durch die zahlreichen Apps, die es mittlerweile im Play Store gibt. (Ja, die Uhr spricht nur mit Android, nicht mit Apple, da die Uhr am besten auf die Sony eigenen Android Phones eingerichtet ist.)

Entgegen der Kritiker kann die Uhr in der aktuellen Version der Firmware die Uhrzeit auch anzeigen, wenn sie nicht mit dem Smartphone verbunden ist, für alles andere muss aber das Smartphone per Bluetooth verbunden sein. Dabei kann ich sagen, dass die Akkulaufzeit hierdurch nur sehr geringfügig leidet. Es gibt diverse Apps, so unter anderem eine ortsbasierte Wetterapp, Alarm Apps für GMail und andere Mail Accounts, eine Steuerung für Spotify und den Android Player, Ansteuerung des Telefons und Darstellung des Telefonbuchs. Selbst eine App für die Anzeige von Webcams ist verfügbar und noch diverse andere mehr oder minder nützlich Apps. Um die Uhrzeit anzuzeigen genügt es, zweimal aufs Display zu tippen, dann erwacht die Anzeige für einige Sekunden, geht danach aber, um Batterie zu sparen wieder in Ruhemodus. Damit erreiche ich eine Laufzeit von ca. 2-3 Tagen, wenn ich natürlich permanent Infos abfrage, schafft der Akku noch ca. einen Tag.

Alles in allem ist die Anzahl der Anwendungen doch mittlerweile erstaunlich hoch, wie eine Suche im Play Store unter dem Stichwort Smartwatch aufzeigt.

Die Apps an sich funktionieren problemlos, schön z.B. die Notifier App, die mir ermöglicht, von allen auf dem Smartphone installierten Apps Nachrichten auf meiner Smartwatch zu sehen, wenn ich das möchte.

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Auch das Wetter kann man sich anzeigen lassen, mit einer speziellen App abhängig von der aktuellen Position und bis zu 4 Tage im Voraus.

Als eigenständige Uhr ist die Smartwatch auch nur genau das, aber in Kombination mit einem Smartphone spielt sie ihre Vorteile aus. Seit ich die Smartwatch trage, bleibt mein Note 2 deutlich häufiger in der Hosentasche, und ich erhalte die Infos über die Smartwatch. So meldet sie mir meine nächsten Termine, eingehende EMails und informiert mich leidenschaftlichen Ingress Spieler sogar über neue Meldungen aus der Community. Zudem läuft die Kommunikation in beide Richtungen, ich kann zum Beispiel mit der Smartwatch nicht nur Daten aus Runtastic sehen, sondern auch eine Aktivität starten oder stoppen oder z.B. mittels einer App einen Alarm am Smartphone auslösen, sollte ich es mal verlegt haben, ohne genau zu wissen wo.

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Selbst Bilder einer Webcam lassen sich via Bluetooth und Smartphone auf der Smartwatch darstellen.

Als Ergänzung und für den Preis von ca. 80 Euro kann ich die Smartwatch durchaus empfehlen, wenn man sich damit abfindet, dass es sich eben um ein OLed Display handelt, das die schon von den Smartphones bekannten Defizite aufweist. Am Tragekomfort und der Funktionalität hingegen habe ich im Gegensatz zum ersten Wurf, der Liveview nichts zu meckern. Wer jetzt den Erwerb einer Smartwatch überlegt, der sollte sich im klaren sein. Es sind Add Ons für das Smartphone, auch wenn es dafür Apps und für manche gar Standalone Apps gibt. Aber die Größe des Bildschirms und die damit sehr eingeschränkte Möglichkeit der Eingabe reduzieren den Standalone Gebrauchswert deutlich. Insofern würde ich im Moment nicht zu Geräten raten, die teurer sind als die für mich momentan relevante Grenze von ca 100 Euro. Dazu ist die Technologie noch zu unausgereift, um dem „normalen Konsumenten“ einen wirklichen Mehrwert zu bieten. Wer Gadgets liebt, der schaue sich den Gesamtmarkt an. Aber der Normaluser braucht im Moment definitiv noch keine Smartwatch. Dazu sind die Möglichkeiten in Relation zum Preis schlicht zu gering.

Und ACHTUNG! Es gibt für knapp um die 20 Euro oder gar weniger eine fast gleich aussehende Uhr, die sich Liveview nennt. Das ist das Vorgängermodell und aus meiner Sicht absolut nicht empfehlenswert, nicht mal für 10 Euro. Also darauf achten, dass es sich um die NEUE Sony Smartwatch handelt.