Wie Vizify in einer EMail und auf ihrer Homepage berichtet, hat Yahoo den Dienst gekauft. Damit werden keine Neuanmeldungen oder kostenpflichtige Registrierungen mehr erlaubt und der Dienst in den nächsten Wochen eingestellt.
Vizify als Dienst bot eine Aggregierung aller Social Media Aktivitäten in einer ansprechenden Oberfläche an und erstellte eine Art Social Media Profil des Nutzers. Schade, dass Yahoo offensichtlich in den meisten Fällen kein Interesse an den Diensten sondern lediglich an den Entwicklern hat. Das stärkt den schlechten Ruf un ihrer d dürfte eine bessere Marktposition nachhaltig verhindern.
Yahoo tritt immer mehr als Potential Vernichter denn als Förderer auf.
Es erfolgt ein stiller Umbruch. Jenseits der Bürokommunikation, jenseits von 9-17 Uhr denken kommuniziert der Mitarbeiter mit Kollegen, Freunden, der ganzen Welt.
Das überrascht? Mich nicht. Schon immer gab es technische Möglichkeiten, sich zum Beispiel als Softwareentwickler mit Kollegen weltweit auszutauschen. Und oft brachte das dem Unternehmen bare Münze ein, denn so konnte so manches Entwicklerproblem schnell binnen eines Tages gelöst werden, an dem man sonst sicher ein oder zwei Wochen geknobelt hätte.
Deshalb war in den Anfängen der Vernetzung, als nur der versierte Internetnutzer überhaupt Zugang und Kenntnis über den Umgang mit dem Internet hatte, die Tage auch noch… halt, ich schweife ab.
Natürlich gab es schon immer den Flurfunk und das Gespräch unter Kollegen bei einer Tasse Kaffee. Aber meist waren das enge Zirkel von Teammitgliedern, die auch sonst zusammenarbeiteten. Über das ganze Unternehmen hinweg war transparente offene Kommunikation oft schwer, der hauseigene Gärtner wusste nichts von der IT, die Sachbearbeitung nichts von der Produktion jenseits dessen, was für die beruflichen Tätigkeiten brauchte.
Doch das ändert sich gerade radikal, ob die Führungsebenen dies nun für gut befinden oder zu verhindern suchen. Smartphones, Tablets, soziale Netzwerke vermögen Menschen zusammenzubringen, die früher ggf. nicht einmal voneinander wussten. Und neben dem Austausch über private Hobbies oder den aktuellsten Klatsch ist es heute auch möglich, sich über das Unternehmen und die Irrungen und Wirrungen der einzelnen Bereiche untereinander auszutauschen. Es ist sogar möglich, und das dürfte so manchem nicht gerade schmecken, jenseits der Hierarchien Dinge auf die Beine zu stellen oder sich über Ärgernisse auszutauschen. Und auch im Netz wird der Mitarbeiter, wird das Unternehmen sichtbarer. Meist nicht, weil der Mitarbeiter etwas ausplaudert sondern vielmehr, weil jegliche öffentliche Äußerung gerade auch der Führungsebenen oder der Bereiche, die für die Öffentlichkeitsarbeit tätig sind nun UNKONTROLLIERT im Netz kommentiert und persifliert werden kann. So manch ein Shitstorm entstand aus einer gut gemeinten Nachricht.
Man mag hier dem Mitarbeiter einen Maulkorb anlegen, in gar vom (sozialen) Netz trennen. Das halte ich aber für eine sehr schlechte Idee. Zum einen dringt so etwas über kurz oder lang nach außen und schädigt damit nicht nur den Ruf des Unternehmens als Arbeitgeber sondern erzeugt auch ein sehr altbackenes Bild einer Firma mit Kontrollwahn und Misstrauen gegen die Mitarbeiter.
Was viel schwerer wiegt, der Wunsch nach Kontrolle des Mitarbeiters demotiviert und behindert oft in der eigenen Arbeit. Wer sich überwacht und kontrolliert wähnt, verhält sich auch so. Wir müssen uns darauf einstellen, dass es dringend einer neuen Führungskultur des Loslassens und des Vertrauens bedarf. Wer seine Mitarbeiter mit Zahlen und Auswertungen kontrolliert, wer Kennziffern und Tabellen voller Tätigkeitsberichte fordert, der wird bald viele Mitarbeiter haben, die sich mehr darum bemühen, Zahlen und Tabellen gut aussehen zu lassen, als die eigentliche Arbeit zu tun. Und wer Prozessketten aufbaut, bei denen eine einzige Entscheidung über 5 oder 6 Schreibtische muss, der sollte sich nicht wundern, wenn Projekte immer länger dauern und immer teurer werden, ohne dabei qualitativ besser zu werden.
Wir sollten endlich die Mehrheit der Kontrollmechanismen hinterfragen und wieder mehr Vertrauen und Eigenverantwortung erlauben. Und das heißt nicht, Unternehmerisches Denken zu fordern und dessen Einhaltung gleich wieder durch Controllingmechanismen zu überprüfen. Das heißt viel mehr, sich wieder auf die eigentlichen Aufgaben und die gewünschten Ergebnisse zu besinnen, statt nur dafür zu sorgen, dass die Humanressourcen ausgelastet sind, ja nichts persönliches tun, im Prinzip ihr Wesen, ihren Charakter am Zugang zum Betriebsgelände draußen lassen. Das ist nicht sinnführend und zudem auch völlig jenseits der Realität.
Dockingtastatur als Standard bei Tablets. Die Hybriden werden den Markt übernehmen.
Der Mobile World Congress präsentiert neue Smartphones, Wearables, Tablets. Aber wer braucht das eigentlich alles?
Ein Notebook, ein Smartphone. Brauche ich denn wirklich mehr? Ich denke nein, denn mit den großen Smartphones jenseits der 5 Zoll kann man die meisten Anwendungen, die bislang auf dem Tablet genutzt wurden auch angenehm auf dem Smartphone verwenden. Und das Tablet als mobiles Endgerät, das sagen unter anderem die Verkaufszahlen ist eine Illusion. Die überwiegende Mehrheit der Tablets hat kein UMTS und wird zuhause auf der Couch verwendet.
Und bereits jetzt erscheinen immer mehr hybride Endgeräte, die eine Brücke schlagen zwischen Tablet und Notebook. Meine Prognose für die nächsten Jahre ist, dass wir eine durchschnittliche Displaygröße von Smartphones um die 5 Zoll erleben werden, NUR Tablets werden verschwinden und den Weg frei machen für Hybriden, die eine Dockingtastatur besitzen und zusätzlich als Tablet verwendet werden können.
Denn ich möchte maximal zwei Endgeräte haben. Eines, das ich immer überall dabei haben kann und eines für die bequeme Nutzung zu hause.
Das einzige zusätzliche Device, das ich mir noch vorstellen kann, ist ein Fitnessdevice, das aber auch Uhr sein muss und als Erweiterung des Smartphones fungiert. Aber selbst das ist und wird auch in Zukunft eine Nische bleiben, denn im Prinzip genügt dem durchschnittlichen Nutzer, der vielleicht gelegentlich joggt sein Smartphone als Fitnesstracker.
Ein Hybrid Notebook und ein Smartphone jenseits der 5 Zoll. Das sind die zwei Devices, die ich für den breiten Markt in den nächsten Jahren sehe. Wearables werden nur dann zum flächendeckenden Erfolg werden, wenn sie nicht zu teuer und ständig tragbar sind. Zudem muss die Synchronisation quasi transparent laufen (Stichwort Bluetooth) oder gleich mit der Cloud erfolgen. Überhaupt die Cloud, sie und das Vertrauen, das wir hoffentlich bald wieder in sie bekommen werden zum Schlüssel für die Vernetzung und die Gadgets der Zukunft. Denn ich will meine Daten immer greifbar haben, unabhängig, auf welchem Gerät ich gerade arbeite. Und auch hier gilt, transparente Synchronisation, nichts, was ich aktiv tun muss.
Das würde ich noch etwas weiter fassen. Immer mehr Menschen in meinem Umfeld denken darüber nach, nicht nur den Job, sondern gleich das Land zu wechseln. So habe ich schon diverse Freunde im Ausland und das sind nicht nur Wissenschaftler. Interessant finde ich in diesem Zusammenhang vor allem, welch große Diskrepanz offensichtlich zwischen der Wahrnehmung unserer Politiker und der Realität besteht. Ja, wir haben eine florierende Wirtschaft und eine niedrige Arbeitslosigkeit. Aber das geht vor allem auf dem Rücken der Arbeitnehmer. Während die Politik sich die Diäten erhöht, fordert sie von den Gewerkschaften Lohnverzicht. Arbeitslose werden in den Jobcentern behandelt wie kleine Kinder, denen man nicht vertrauen darf, weil sie ja alle betrügen (Moment, wer hat die Finanzkrise zu verantworten? Richtig)
Es wird den Arbeitnehmern die Rente gekürzt und gleichzeitig als Maßnahme gegen den demografischen Wandel verkauft, wohl wissend, dass in vielen Berufen Arbeiten bis 67 schon aus gesundheitlichen Gründen nicht denkbar ist. Aber wenn dann der Bürger die Konsequenz zieht und ins Ausland geht, sofern er diese Möglichkeit überhaupt hat, dann wundert man sich und zeigt sich besorgt.
Wir sollten bei solchen Debatten nicht vergessen, wenn wir alles an „Durchschnitt“ auf der Strecke lassen, den wir auch brauchen. Es bringt einer Wirtschaft überhaupt nichts, nur die Spitzenleister zu betreuen, nur die Großverdiener gnädig zu stimmen. Es braucht einen gesunden und motivierten Unterbau an Menschen, die die EIGENTLICHE Arbeit tun. Und hier sorgt man immer mehr dafür, dass innerlich gekündigt wird, dass Dienst nach Vorschrift erfolgt. Das wird sich nicht sofort niederschlagen, aber es wird irgendwann und dann vermutlich scheinbar ebenso überraschend wie die Flucht der Wissenschaftler auf die Wirtschaft zurückfallen, wenn uns andere Nationen rechts überholen, bei denen der „normale Angestellte“ auch be- und geachtet wird.
Und die innere Kündigung wird mittlerweile zum Massenphänomen in einer Gesellschaft, die zwar die Freizügigkeit fordert, sie aber eigentlich gar nicht ermöglicht, ohne wirtschaftlich und sozial ein hohes Risiko einzugehen. Man soll sich niederlassen, ein Haus erwerben, eine Familie gründen, wenn dann aber der Job ruft, soll man/frau alles stehen und liegen lassen und dorthin gehen, wo die Arbeit ruft?
Man soll zwar einen Ausgleich zwischen Privat und Beruf schaffen, wenn man aber mit Blick aufs Privatleben nicht zu jeder Überstunde und jeder Arbeitszeit bereit ist, dann gilt man als unflexibel und wird, so man arbeitslos ist, wie ein Schwerverbrecher mit Sanktionen belegt.
Und da wundert sich unsere Medienlandschaft und die Politik über die Menschen, die gut ausgebildet ins Ausland gehen? Ich ganz ehrlich nicht.
Mein Traum. Die ganzen Karten, den Cash weg und dafür mein Smartphone als digitale Geldbörse.
Ich bin ja immer interessiert daran, meine Brieftasche zu verschlanken und Dinge durch Digitalisierung zu vereinfachen. Deshalb hab ich mich auch für das neue Bezahlsystem Cashcloud interessiert und einen Account eröffnet. Cashcloud bietet, wie schon andere vor ihm über einen NFC Sticker an geeigneten Kassen das Bezahlen via NFC an.
Überraschenderweise gibt es sogar bei mir, in der digitalen Diaspora zumindest eine Tankstelle und einen Händler, die schon direkt das Zahlen über NFC erlauben.
Zusätzlich lässt sich auch online bezahlen, da man mit dem NFC Sticker eine virtuelle Prepaid Kreditkarte von Mastercard bekommt. Ein erster Test über Amazon verlief positiv in beide Richtungen. Zunächst trug ich die Karte ein, lud sie aber nicht hinreichend mit „Cash“ auf. Sofort meldete Amazon ein Problem mit der Karte. Fluchs also entsprechend Geld aufgebucht und tatsächlich, nun verlief die Bezahlung problemlos. Der nette Aspekt dabei, das ganze läuft zweistufig. Zum einen überweise ich Geld auf mein Cashcloud Konto (geht natürlich auch per Dauerauftrag) und in einem zweiten Schritt lade ich dann meine Cashcloud Wallet auf. Damit kann man mir maximal das stehlen, was ich auf der Wallet habe, kann damit aber ohne meine Zugangsdaten nichts anfangen.
Einfach durch den Sticker, der an das Lesegerät gehalten wird, lässt sich eine Bezahlung machen. Und da der Sticker nur mit einem bestimmten Betrag geladen wird, ist auch ein Betrug im großen Stil eher schwierig ; )
Und selbst wer sich primär nicht für die NFC Lösung interessiert erhält mit der App ein interessantes Tool, mit dem man zum Beispiel auch anderen Cashcloud Nutzern Geld sehr einfach übertragen kann.
Noch ist das ganze in einem Aufbaustadium und bislang funktioniert vor allem die Bezahlfunktion, aber Cashcloud plant hier noch mehr Funktionen anzubieten. So soll es auch die Möglichkeit geben, über die Cashcloud Anwendung ein Prepaid Smartphone aufzuladen und es wird wohl in Zukunft auch so etwas wie ein Gutschein und Bonussystem geben.
Klar strukturiert und einfach in der Bedienung. Die App sieht jetzt schon sehr ausgereift aus.
Für mich sieht Cashcloud nach einem sehr vielversprechenden Ansatz aus. Insbesondere, weil hier offline und online integriert sind und man mit dem System inklusive Prepaid Kreditkarte auch ganz ohne NFC einen großen Mehrwert hat.
Auch die App hat mich überzeugt, sie ist sehr klar und gut verständlich aufgebaut und bietet alle Grundfunktionen in einer sinnvollen Struktur.
Insbesondere, wer schon lange mit dem Gedanken an eine Prepaid Kreditkarte spielt, sollte sich diesen Dienst mal näher anschauen. Sieht für meinen Geschmack sehr vielversprechend aus. Dank einfacher App und schnellem Prozess halte ich die Cashcloud Lösung für eine der spannendsten neuen Modelle für das mobile Bezahlen.
Nun gibt es mehr Informationen zum neuen Angebot von Amazon. Zunächst war ja nur bekannt, dass die Prime Mitgliedschaft um Instant Videostreaming erweitert, und dafür aber um 20 Euro teurer wird, in Summe also dann 49 Euro kostet. Wer sich darüber aufregt, dem sei zunächst mal vor Augen geführt, dass wir hier von knapp 4,08 im Monat für unbegrenztes Videostreaming sprechen. Oder, die Kosten für Prime eingerechnet immer noch einen unschlagbaren Preis von 7,99€ im Monat mit unbegrenztem Zugriff auf Filme und Serien. Und das monatlich kündbar.
Klar dürfte das für diejenigen unattraktiv sein, die bislang Prime lediglich wegen der Kostenersparnis beim Versand genutzt haben. Andererseits bin ich wiederum begeistert, bedeutet das doch für mich als Prime Kunden der auch hin und wieder mal gerne ein Video via Stream schaut, dass ich für weniger als 2 Euro im Monat mehr einen Videostreaming Dienst dazu bekomme, der zum Beispiel mit Star Trek Voyager und Big Bang Theory durchaus Serien anbietet, die mich interessieren.
Was für mich noch ein Defizit ist, ist die fehlende Android App fürs Streaming, hier ist zwar eine „Besserung“ angekündigt, wie lange das aber auf sich warten lässt, man wird sehen. Ist nun aber wiederum nicht ganz so schlimm, da ich ja über unsere XBox zuhause und mein Windows Tablet dennoch die Streams abrufen kann.
Ich werde das ganze jetzt ganz hochoffiziell mal die nächsten dreißige Tage testen und dann über meine Erfahrungen berichten. Bin gespannt, ob Amazon hier nicht nur ein für mich persönlich preislich sondern auch technisch und inhaltlich interessantes Angebot bietet.
Als Blogger und Buchautor bin ich heute schon mobil. In Zukunft wird der Ort an dem ich arbeite noch viel irrelevanter werden.
Die Blogparade des CeBIT Blog „Arbeitsplatz der Zukunft“ greift ein Thema auf, zu dem ich nebenberuflich schon lange forsche und schreibe. In meinem Hauptberuf bin ich Softwareentwickler und zwar klassisch. Arbeitsplatz im Büro, fester Desktop PC und über die üblichen Gleitzeitmodelle hinaus im Prinzip der klassische 9-17 Uhr Job.
Das macht mir nichts, der Beruf macht mir Freude, aber als Autor und Blogger arbeite ich eben auch noch in anderen Arbeitsmodellen. Denn als Autor und Blogger bin ich mobil. Sehr mobil. Eigentlich benötige ich nur meinen Rucksack und einen Tisch, nein, eigentlich noch nicht mal das, um zu bloggen, zu recherchieren, zu schreiben und ja, auch um KUMs bei ihren ersten Schritten in die Arbeits- und/oder Social Media Welt von Morgen zu begleiten.
Aber ich möchte hier gar nicht auf meine technischen Werkzeuge eingehen,die mir mobiles Arbeiten ermöglichen. Smartphone, Tablet und Notebook, WLan und MIFI alles bekannte Begriffe und Technologien. Aber nicht das, was die Arbeit der Zukunft für mich ausmacht. Denn für mich gibt es zwei Prämissen, die ich für zukünftige Arbeitsplätze sehe.
Zum einen, der Ort wird irrelevant. Wir werden erleben, dass die Präsenzkultur sich immer mehr überlebt. Ich arbeite nicht, wenn ich da bin, sondern wenn ich arbeite. Heutige Unternehmen verwenden viel zu viel Energie und Kosten darauf, die Präsenzzeiten der Mitarbeiter zu erfassen. Wer aber permanent fragt, wie lange etwas dauert, der wird erleben, dass die Zeiten, die er erhält auch stets voll ausgefüllt werden. Denn es geht ja nicht um die effektive Erledigung der Aufgabe sondern um das anwesend sein, wenn es erwartet wird und idealerweise auch, wenn für den Chef sichtbar (zumindest scheinbar) gearbeitet wird.
Das ist nicht mein eigenes Erleben, das haben Studien ergeben. Schon in meinem Umfeld kann ich beobachten, wie plötzlich die Ergebnisse wichtig werden, wenn man sich von dem Denken in Stechuhrmodellen verabschiedet. Projekte erwarten nicht die Präsenz des Mitarbeiters, sondern das Ergebnis. Sie wollen vom Mitarbeiter nicht Anwesenheit, sondern gute, qualitativ hochwertige Ergebnisse. Gerade in Wissensberufen – und auch wenn das mancher so nicht sehen will, sie werden in Zukunft die überwiegende Mehrheit der Tätigkeiten darstellen – zählt das Resultat, nicht die Dauer.
Auch daraus resultiert ein weiterer Aspekt, den ich für zukünftige Arbeitsplätze sehe. Anstelle eines Fulltime Jobs wird es immer mehr Teilzeitangestellte geben, die möglicherweise für mehrere Unternehmen in einer Art serieller Festanstellung oder einem Mix aus Festanstellung und freiberuflicher Tätigkeit arbeiten. Daraus resultiert, dass sie nicht mehr zwangsweise in den Räumen des Unternehmens tätig sein müssen, dass Unternehmen vielmehr so etwas wie Coworking Spaces bereitstellen, die dann von den Mitarbeitern des Unternehmens ganz nach den aktuellen Tätigkeitsbedürfnissen genutzt werden. Da kann es Phasen mit permanenter Präsenz geben und wiederum Abschnitte, in denen der Mitarbeiter mobil, von zuhause aus oder von unterwegs tätig ist.
Es gibt das Stichwort vom „atmenden Unternehmen“. Das wird aber schwierig, so lange ich die Mitarbeiter für ihre Anwesenheit bezahle. Denn dann muss ich mir stets überlegen, wie ich die Ressource Mensch möglichst optimal auslaste, denn dann ist ja Mitarbeiterzeit Geld. Bezahle ich aber für Ergebnisse, idealerweise nicht bezogen auf den einzelnen sondern Teams oder Projekte, ist es durchaus möglich, neben hochstressigen Phasen auch Ruhezeiten zu haben, in denen manch ein Mitarbeiter nur 3 Tage arbeitet. Nicht falsch verstehen, die Bezahlung sollte sich weiterhin fix gestalten, damit Planungssicherheit für den Arbeitnehmer besteht. Aber im atmenden Unternehmen erhält man im Ideal auch die Gesundheit der Mitarbeiter, da dann wenn vernünftig und wirtschaftlich wie sozial sinnvoll geplant wird quasi die Erholungsphasen jenseits des Urlaubs mit einplant. Dann ist der Mitarbeiter nicht mehr ständig unter Stress und droht in den Burn out zu rutschen, da dann die Aufgabe des Managements plötzlich nicht mehr darin liegt, sicherzustellen, dass alle voll ausgelastet sind.
Vielmehr gilt es dann, eine Balance zwischen Arbeit und Mitarbeitern zu schaffen. Es wird immer wieder gerne vom Begriff der Work-Life Balance gesprochen. Das ist für mich aber ein großer Irrweg. Work-Life Intergration muss das Motto lauten. Privat und Beruf mit der gleichen Wichtigkeit. Das Private nicht nur noch als Regeneration, um im Beruf wieder fit zu sein sondern als eigene wichtige Komponente für Selbstverwirklichung und eigene Interessen. Und bei einer Arbeit, die nicht mehr die Zeit misst, so haben wiederum einige Studien ergeben, ist auch die Zufriedenheit der Mitarbeiter weitaus größer.
In den Details wird man sicher diskutieren müssen, wird es Auswüchse geben und Fehlentwicklungen.
Aber für mich bedeutet der Arbeitsplatz der Zukunft vor allem mehr Freiheitsgrade und wieder mehr Zeit für das Individuum jenseits der Tätigkeit im Büro, weil die Arbeit plötzlich von einem Fremdkörper im positiven Sinne zum integralen Bestandteil des Lebens wird.
Die Lichter habe ich ergänzt, es sind einfach zwei kleine Taschenlampen
Es gibt immer wieder Gadgets, da kann man einfach nicht nein sagen. So eines ist die AR Drone von Parrot, die bereits in Version 2.0 existiert. Das gelieferte Paket ist ausgesprochen groß und darin befindet sich die Drohne selbst, mit einer Indoor Hülle, die auch die Rotoren schützt und einer Outdoor Hülle, die für weniger Windwiderstand sorgt.
Die Steuerung der Drohne gestaltet sich denkbar einfach. Man lädt die entsprechende kostenlose App aus dem Appstore und schon kann es losgehen. Akku einsetzen, Drohne via Direktverbindung über WLan mit dem Tablet oder Smartphone verbinden und es kann losgehen. Dabei kann man die Drohne auf zwei Arten steuern. Wer es lieber so ähnlich wie beim normalen RC Flug möchte, der nutzt die Einstellung mit zwei „virtuellen Joysticks“. Für mich viel spannender war aber die Einstellung „Total Control“ bei der man die Drohne durch Neigung des Tablets steuert.
Das ganze funktioniert, auch wegen der in die Drohne eingebauten Intelligenz recht gut, die Drohne steigt nach Drücken auf Start selbständig auf eine Höhe von etwa 1 Meter und verharrt dort, bis man ihr Flugbefehle erteilt.
Die Indoor Hülle schützt die Rotoren vor Beschädigungen, ebenso die Umwelt.
Ein Flug dauert mit dem mitgelieferten Akku dabei allerdings maximal ca 10 Minuten, weshalb dem ausdauernderen Piloten dringend zu Ersatzakkus geraten sei, die es auch mit doppelter Kapazität gibt.
Zudem sollte man sich eine freie Fläche suchen, denn auch wenn die Drohne sich gut steuern lässt, ist sie doch windempfindlich und man nicht unbedingt immer sehr genau in seinen Kommandos.
Zudem sollte man darauf achten, nicht plötzlich Hindernisse im Tiefflug zu überfliegen, da sonst die Drohne schnell mal in die Luft gejagt wird, und wenn sie dann über das einstellbare Höhenlimit gerät, erfolgt eine Notabschaltung. Dies hat bei mir zu einigen Abstürzen und auch Beschädigungen geführt. Wobei die Drohne sehr robust ist und sich so ziemlich alles an ihr auch mittels Ersatzteilen austauschen lässt.
Das eigentlich spannende ist aber die Livevideo Funktion. Damit kann man auf dem Tablet sehen, was die Drohne mit ihrer Front- oder der Bodenkamera sieht, und das bei Bedarf auch aufzeichnen. Die Bodenkamera, die die Drohne eigentlich nur stabil an einem Fleck halten soll bietet hier nur schwaches VGA dafür aber die Frontkamera HD Qualität.
Insgesamt zwar nicht mit professionelleren Drohnen vergleichbar, aber gerade für den Anfänger im Drohnenflug ein idealer Einstieg, den es für um die 330 Euro gibt, was im Vergleich mit anderen Drohnen ähnlichen Funktionsumfangs ausgesprochen günstig ist.
Allerdings sollte man sich bewußt sein,dass es mit Sicherheit Folgekosten geben wird, wenn die Drohne die ersten Male abgestürzt ist. Aber wie beschrieben,es lässt sich so ziemlich alles austauschen und ersetzen.
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