Die Fitbit Aria Waage: Vernetzte Gewichte

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Hier hält das Innenleben, was die Verpackung verspricht. Mehr steckt da nicht drin, braucht es aber auch nicht. Die Einrichtung der Aria läuft schnell und problemlos.
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nicht nur funktional, sondern auch im Aussehen weiß die Aria zu gefallen. Sonst sind nützliche Gadgets ja oft von eher fragwürdigem Design.

Es gibt ja selbst für mich Grenzen, bei denen ich mich frage: Muss das? Ist das nicht etwas übertrieben? Aber da ich der Meinung bin, man solle alles erst objektiv betrachten, bevor man etwas ablehnt, war ich gerne bereit, die mir von mobilefun.de zur Verfügung gestellte Körperfettwaage Fitbit Aria zu testen. Zumal ich ja mit dem Fitbit Flex schon erstaunlich gute Erfahrungen gemacht hatte.

 

Als Waage bietet die Aria keine Überraschungen…. Fast. Sie wiegt zuverlässig das Gewicht und wenn man barfuß auf der Waage steht auch noch den Körperfettanteil. So weit so gut. Hat man die Waage über die Windows/MacOS Software oder das Webinterface eingestellt, kann man bis zu 8 weitere Personen erfassen, also auch für die größere Familie geeignet. Spannend wird es, wenn sich jemand auf die Waage stellt, der nicht gespeichert ist. Das interessante ist nämlich, dass die Waage erkennt, wer sich auf ihr befindet. So konnten wir das gleich zu Beginn live miterleben, als sich mein Jüngster, vom Schicken Design und dem neuen Gadget herausgefordert natürlich sofort drauf stellte. Wird nachdem ich  mich gemessen habe zum Abschluß mein Kürzel UH dargestellt, so erschien bei meinem Sohn „Gast“. Warum ist das so wichtig? Nun, ich will ja nicht, dass meine eigenen Ergebnisse, zumal wenn ich die Waage für die Fitness und das Tracking meiner Werte nutzen will, diese verfälscht werden. Dem beugt die Waage sehr elegant vor, auch meine Frau, die sich zu einem Test zur Verfügung stellte wurde als Gast erkannt.

Die Waage geht für die Speicherung der Messwerte ins WLan und lädt die Werte als private Daten auf das Fitbit Konto. Über die Webseite oder eine Smartphone App kann ich so neben meinen Flex Daten jetzt auch noch die Daten der Waage ablesen und analysieren. Wer sich nur gelegentlich wiegt, für den dürfte das etwas oversized sein. Andererseits, gerade da ich mich etwas mehr bewegen und insgesamt fitter werden will ist die Waage eine interessante Ergänzung.

Die Waage arbeitet sehr schnell, stellt man sich auf sie, sind die Werte binnen weniger Sekunden erfasst und werden dann bei bestehender WLan Verbindung auf die Webseite gesichert. Im Vergleich mit anderen Waagen ist die Fitbit recht genau, die Abweichungen bewegen sich im Gramm Bereich.

Die Einrichtung, die via direkter Verbindung und einer Windows Anwendung funktioniert, ist sehr einfach und gut erklärt.

Alles in allem, ja, es ist ein Stück Luxus, sich eine WLan fähige Waage anzuschaffen, aber durch die automatische und einfache Erfassung und die gute Aufbereitung kann ich jedem, der sich ein wenig mehr für Fitness interessiert und erst recht jedem, der ans Abspecken denkt, die Waage nur empfehlen. Einfacher kann man kein Buch über seine Werte führen und gerade wer trainiert und/oder Gewicht verlieren will, der findet mit der Aria eine sehr elegante und einfache Lösung fürs Gewichtstracking.

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Dank dazu gehörender App, kann man alle Fitbit Produkte und deren Werte in einer Anwendung verwalten.

Insgesamt wirkt die Aria durchdacht, mit ein paar interessanten Zusatzfunktionen (die Gast-Funktion hat mich ehrlich überrascht). Mit 112,49 Euro gehört sie ins obere Preissegment bietet für diesen Preis aber auch eine einfache Bedienung, eine genaue Messung und über die Anbindung ans Internet eine gute Möglichkeit zur Auswertung der gemessenen Daten. Wer nur hin und wieder sein Gewicht messen will, für den ist die Waage auf jeden Fall oversized, dem dürfte eine günstige Standardwaage genügen. Aber im Fitness Segment ist die Aria sicher eine Anschaffung wert, gerade wenn evtl. noch mehrere Personen die Waage nutzen. Zusammen mit dem Fitbit Flex oder einem anderen Aktivitätentracker lässt sich so das eigene Fitnessprogramm hervorragend überwachen.

Für alle technisch interessierten Leser hier noch die Produktdetails:

Produkt Details:

  • Kabellose Synchronisation über WiFi
  • Display mit Hintergrundbeleuchtung
  • Bis zu 8 Nutzerkonten gleichzeitig
  • Touchscreen Steuerung
  • Verschiedene Maßeinheiten: lb. kg. st.
  • Betriebszustand: 0–56° C
  • Relative Luftfeuchtigkeit: 0–95%
  • Spritzwassergeschützt und Kondensations beständig

Technische Details:

  • Unterstützt iPhone, iPod Touch, iPad (running iOS 4 & 5)
  • Android
  • Windows Mobile 7+

Batterieanforderungen:

  • 4x Standard 1.5V Größe AA Batterien (inklusive)

Maße:

  • Maße ca.: 31.2cm x 3.34cm x 31.2cm
  • Gewicht ca. : 1.93kg

Android Wear ist da und Motorola zeigt, wie eine elegante Smartwatch aussehen muss

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Das folgende Video zeigt die Gestern angekündigte  Android Version für wearable devices, die in ersten Konzepten auch von Motorola und LG im zweiten Quartal auf den Markt kommen soll. Die Smartwatch wird sowohl über Spracheingabe (Stichwort Ok Google) als auch über Gesten gesteuert und lehnt sich sowohl in Features als auch in Design stark an Google Now an und bestätigt meine Vermutung, dass Google Now immer mehr zur Universaloberfläche für Android devices wird. Die ersten Entwürfe auf jeden Fall sind vielversprechend.

Und noch etwas zum Design einer zukünftigen Android Smartwatch von unter anderem Motorola, LG, Fossil (!!) und anderen.

Ein rollender Roboter: TrekBot

Ich sammle ja Roboter aller Art. Zu der erschwinglichen, wenn auch nicht billigen Kategorie gehören die Roboter von DeskPets.

Seit längerem habe ich bereits den Tankbot in meiner Sammlung. DeskPets Roboter sind von der Größe ideal, um auch auf dem Schreibtisch fahren u können (Nomen est Omen). Auch der Trekbot gehört zu dieser Kategorie. Was in aber insbesondere auszeichnet ist die besondere Variante des Antriebs. Er läuft auf zwei großen Rädern und sein Chassis ist darin quasi aufgehängt, so dass es sich frei drehen kann.

Durch den Winkel, in dem die Räder stehen, besitzt der kleine Roboter ein paar ganz besondere Fahreigenschaften, die man im beigefügten Video recht gut sehen kann

(hab hier mal ein Produktvideo eingefügt, da ich selbst, um alle möglichen Tricks zu zeigen noch ein bisschen üben muss 😉  ). Gesteuert wird der Roboter entweder über ein Modul, das auf den Audioausgang des Smartphones gesteckt wird, oder über eine Fernsteuerung, die gleichzeitig auch als „Ladekabel“ zum USB Port eines Notebook oder einem entsprechenden Ladegerät führt.

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Hiermit kann man den Roboter auch fernsteuern und aufladen.
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Auf den Audioausgang gesteckt, wird der Roboter mit diesem Adapter via Smartphone gesteuert.
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Klein aber oho, der Winkel der Räder führt dazu, dass er bei normalen Bewegungen stabil fährt, bei abrupten Stops aber auch Loopings dreht.

Um den Roboter via Smartphone zu steuern bietet DeskPets sowohl für Android als auch für IOS eine kostenlose App an, die auch die Kopplung von Roboter und Smartphone Schritt für Schritt erklärt.

Ach und ja, wer den „Sinn“ eines solchen Roboters hinterfragt, der sollte unbedingt mal seine Spaßeinheit untersuchen lassen. Denn genau dafür ist der kleine wendige Roboter da. Um Spaß zu haben. Und diese Aufgabe erfüllt er mit Bravour.

Und wenn man mehrere dieser Roboter hat, kann man auch kleine „Roboterkämpfe“ austragen. Die einzelnen Roboter operieren auf unterschiedlichen Funkfrequenzen, so dass sie sich nicht gegenseitig stören.
Zu haben ist der kleine Roboter unter anderem bei mobilefun.de für knapp 36 Euro. Nicht ganz billig aber mit hohem Spaßpotential.

 

Techniktrends 2014, etwas neues und viel bekanntes

Nachdem jetzt auch die CeBIT ins Land gegangen ist, wage ich mal wieder eine Prognose dessen, was wir für 2014 und den Jahreswechsel von den großen Playern erwarten dürfen.

1) Wearable is here to stay

Wir erleben gerade einen regelrechten Hype um alle möglichen Variationen von Wearable Devices.
Noch halte ich die bisherigen Konzepte mit ganz wenigen Ausnahmen nicht für geeignet, den Massenmarkt zu erobern.
Aber die Pebble war schon richtungsweisend, in dem sie zeigte, dass Wearable als Ergänzung eines Smartphones durchaus Sinn macht.

Dabei sollten die Hersteller den Fokus ganz klar auf die Batterielaufzeit setzen und darauf, dass ein möglichst umfassendes Portfolio von Funktionen integriert ist. Denn ich möchte maximal 1 Wearable Device tragen. Ein Fitnessarmband, eine Smartwatch, evtl. noch zu definierende weitere Devices werden vom Kunden nicht angenommen. Insofern ist es ratsam, Erweiterbarkeit und ein App Konzept in die Smart Devices zu integrieren.

2) Quantified self wird nur dann ein Erfolg, wenn der Datenschutz gesichert ist.

Fitnesstracker, dynamische Tagesprotokolle wie Move oder Saga sind eine interessante Art, ein Protokoll über seinen Tag zu führen. Aber die ganze Idee um Quantified Self steht im Moment durch die Ereignisse rund um die #NSA vor der entscheidenden Herausforderung, das, was ich möchte teilen zu können, aber bei allen andern Daten die Sicherheit und den Datenschutz zu gewährleisten. Hier steckt die große Herausforderung in dem zu gewinnenden Vertrauen. Nur wenn ich mir sicher kann, dass meine Daten nicht missbraucht werden, werde ich sie auch liefern.

Und es muss sich aus den erfassten Daten auch ein persönlicher Mehrwert generieren lassen. Das ist im Bereich Fitness unabstreitbar, wenn ich ein automatisches Trainingsprotokoll erstelle, ohne selbst eingreifen zu müssen. Denn das ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Die Erfassung der Daten muss weitestgehend automatisch verlaufen. Ich möchte nicht bei jeder Aktivität Start und Ende signalisieren müssen, das sollte das Device selbst erkennen.

3) Smart Home reloaded

Ein neuer Versuch, das Smart Home zu propagieren startet in 2014. Hierbei muss, um doch noch ein Erfolg zu werden, der Fokus ebenfalls auf Datenschutz gesetzt werden, denn ich möchte nicht, dass ein Hacker meine Heizung plötzlich auf 40 Grad schrauben kann, oder evtl. Überwachungskameras auslesen und Elektrogeräte steuern.

Zudem aber muss ein Smart Home einfach und OHNE Arbeiten am Putz integrierbar sein, sprich, es muss auch möglich sein, Steckdosen durch Aufsätze zu erweitern, das ganze System sollte ohne einen Handwerker installierbar sein. Nur so wird bei der breiten Masse die Akzeptanz da sein. Und natürlich müssen wir hier auch über den Preis reden. Wer Lampen, Steckdosen, ggf. auch Heizungssteuerung aufrüstet, ist bereit, etwas zu investieren. Aber die Grenze für einen breiten Erfolg sehe ich bei unter 1000 Euro für eine KOMPLETTE Installation. Alles darüber hinaus wird für den erzielbaren Effekt definitiv zu teuer.

4) Vernetzte In Car IT

Dies ist ein Trend, den ich für 2014 nur als am Horizont erscheinend halte, der aber sicher weiter an Fahrt gewinnen wird. So schnell werden die Autos nicht verschwinden und insofern wird der Bedarf nach intelligenten In Car Info und Entertainment Systemen weiter steigen. Dabei gilt es, das World Wide Web intelligent und ohne abzulenken zu integrieren. Hier gehe ich davon aus, dass weiterhin vor allem der Beifahrer mit Entertainment bedient wird, während beim Fahrer, so Internet Daten genutzt werden diese in sein Sichtfeld rutschen müssen, ohne zu stören. Projektionen auf die Windschutzscheibe halte ich hier für einen der interessanteren Ansätze.

5) Eine neue Konsolidierungsrunde der Internet Unternehmen

Die letzten Käufe von Yahoo, Facebook, Google und Apple zeigen es. Der Startup Hype der zweiten Blase des Internet nähert sich seinem Ende. Nur wird diesmal wohl nicht zum großen Crash kommen, da viele vielversprechende Lösungen, denen es bislang am Markt mangelte unter die Fittiche der großen Player schlüpfen. Facebooks Acquisition von WhatsApp, Yahoos Kauf von Aviate. Nur zwei Beispiele dessen, was wir in 2014 noch intensiver erleben werden. Die Großen rüsten sich für neue Märkte, in dem sie innovative Köpfe in ihre Unternehmen integrieren.

6) Auch die 3D Druck Branche steht vor einer Konsolidierungsrunde

3D Druck wird sich durchsetzen. Aber nicht in diesem Jahr und höchstwahrscheinlich auch nicht 2015, denn dazu sind die guten Geräte zu teuer und die billigen zu schlecht. Es muss sich hier nicht nur beim Druck, sondern zuforderst auch noch bei der Bedienbarkeit einiges tun. Bis dahin wird einigen der Player auf dem 3D Druck Markt für den Privatanwender die Luft ausgehen. Wer sich als Sieger präsentieren wird, ist unklar. Ich vermute, dass auch diese Firmen in größeren Konzernen einen sicheren Hafen suchen. Erste wirkliche Massenprodukte erwarte ich nicht vor 2017.

Beste Reste: Eine App gegen die Lebensmittelverschwendung

25ac9b04edbdffa8Tag für Tag werfen wir Deutschen Unmengen von Lebensmitteln in den Müll, obwohl diese noch durchaus essbar wären. Nun will eine neue App Abhilfe schaffen.

Die App „Zu gut für die Tonne!“ verfügbar für IOS und Android sammelt Rezepte für Reste. Dabei greift man auch auf das Wissen so prominenter Köche wie Tim Mälzer, Johann Lichter und Alfons Schuhwerk zurück, die eigene Resterezepte beitragen. Die App ist kostenlos herunterladbar und sehr ansprechend aufgemacht Zur Verfügung gestellt wird die App kostenlos vom  Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und wer nicht über die App die Informationen beziehen will, kann sich auch auf der zur Kampagne gehörenden Webseite https://www.zugutfuerdietonne.de/ . Ich finde, eine gute Idee und ich werde mit Sicherheit mal das eine oder andere Rezept ausprobieren.

Zudem muss ich gestehen. Für eine von einer Bundesbehörde initiierte App ist „Zu gut für die Tonne!“ wirklich gut gelungen. Also jeder der wie ich gerne kocht und versucht, ich betone versucht, möglichst nachhaltig zu leben, der sollte sich diese App mal genauer ansehen.

[appbox googleplay com.bmelv.zgt]

 

 

 

Der Sphero 2.0. Das ultimative Geek Spielzeug

wpid-20140306_114125.jpgWer den Sphero nicht kennt, hat eines der sinnfreisten und gerade deshalb so unglaublich unterhaltsamen Roboter Gadgets der letzten Zeit versäumt.
An Gadgets wie Sphero scheiden sich die Geister. Für manche mag der via Smartphone lenkbare  Ball, der in verschiedenen Farben und Rhythmen leuchten kann und sehr robust daherkommt nicht viel mehr als ein überflüssiges Technikspielzeug sein.

Ich sehe darin viele sehr kreative Möglichkeiten. Denn mal ganz ehrlich. Wir haben uns schon immer mit einfachen Kugeln wundervoll und sehr kreativ beschäftigen können. Haben neue Spiele entwickelt und damit Gemeinsamkeit erlebt. Und genau da knüpft Sphero an. Sphero ist zunächst mal nichts weiter als eine weiße Kugel, in deren Innerem sich ein komplexer Antrieb versteckt, der sich via Bluetooth und Smartphone ansprechen lässt.
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Damit alleine wäre Sphero aber nichts weiter, als ein fernsteuerbarer Plastikball. Deshalb lässt sich Sphero auf dem Smartphone mit verschiedensten Apps zu etwas ganz anderem machen. Da in der Kugel auch noch ein Lagesensor verborgen ist, lässt sich der kleine Ball auch als Steuerung für Spiele auf dem Smartphone einsetzen.
Und last but not least, es macht einfach einen riesigen Spaß, die Kugel zu steuern, Hindernisse zu umfahren, und sich selbst gestellte Aufgaben zu erfüllen.
Hier agiert Sphero wie jedes andere fernsteuerbare Fahrzeug, bietet aber durch die Kugelform zum Teil ganz andere Herausforderungen für den Steuernden.
Die Zahl der Apps wächst stetig, im Moment gibt es in etwa 30 verschiedene Anwendungen, die den Sphero zum Nachtlicht, zum Wecker, zum AR Zombie Jäger machen.
Man kann mit ihm via AR golfen, Bilder malen und vieles mehr. Dabei ist der Ball auch noch wasserfest, kann also auch mit ins Wasser genommen werden und bietet zusätzlich eine spezielle Outdoorumhüllung.

Sehr gut gelungen finde ich die zentrale Basissteuerung, die schon ein Füllhorn an Spielen und Anwendungen bietet und zusätzlich den Sphero in eine amüsante wenn auch etwas abgedrehte Geschichte einbindet.

Insgesamt macht der Sphero unglaublich und unerwartet viel Spaß, und wenn man alle Anwendungsmöglichkeiten zusammennimmt, ist der Sphero zwar kein billiges Vergnügen, aber wer Freude an einem vielseitig verwendbaren Gadget hat, sollte versuchen, ob er die Kugel nicht einmal in einem Laden oder bei einem Freund ausprobieren kann. Aber Vorsicht, Suchtpotential.

Natürlich durften auch meine Kinder den Sphero ausprobieren und sie waren allesamt sehr begeistert und begannen sofort, erste Spiele für ihn zu erfinden. Dazu spornt auch noch das beigelegte Zubehör aus Rampe und Halterung an. Aufgeladen wird die kleine Kugel übrigens induktiv in einer Ladestation.
Und als kleines Schmankerl am Rande. Sphero lässt sich auch über eine Art Basisdialekt oder eine Macrosprache programmieren. Vermutlich werde ich das meinem Jüngsten  zeigen , der ja gerade unbedingt programmieren lernen will.

Amazon Prime mit Instant Video, die guten und die schlechten Seiten

2014-02-26 11_57_08-AmazonNachdem ich nun das neue Amazon Prime Instant Video ausgiebig testen konnte, zeigen sich für mich viele interessante Punkte aber auch ein paar verbesserungswürdige.
Zunächst, ja Prime ist für diejenigen, die auf das Videoangebot verzichten letztlich nur um 20 Euro teurer geworden. Aber ich wage zu behaupten, auch ohne InstantVideo war eine Erhöhung des Preises fällig, schliesslich sind auch die Versandgebühren allgemein gestiegen. Für mich, der ich schon Amazon Prime Kunde bin stellt das Angebot aber eine gute Ergänzung dar, die für mich persönlich vom Preis- Leistungsverhältnis stimmig ist.

Ich persönlich schätze das neue Angebot, da ich so für knapp unter 2 Euro Aufpreis im Moment ein Video on Demand Angebot bekomme. Und für meinen Geschmack ist die Auswahl der Serien und Filme, die ich mittels InstantVideo als Teil des Pakets bekomme durchaus interessant. Bing Bang Theory, verschiedene nicht Mainstream Filme. Das Angebot passt zu mir. Hier sei jedem angeraten, vor Abschluß einen Blick auf das Inklusivangebot zu werfen. Auch andere StreamingVideo Dienstleister kochen nur mit Wasser.

Was die Qualität des Streams angeht, für mich ist er sehr gut. Das habe ich auf XBox und via Windows Tablet getestet. Einzig, dass ich die Filme nicht offline mitnehmen kann ist für mich noch ein Manko. Und ein zweites ist, dass meine Hauptplattform Android nur via Amazon Tablet bedient wird. Hier ist zwar eine Verbesserung angekündigt, aber leider noch nicht aktuell verfügbar.

Insgesamt halte ich das Angebot für eine gute Alternative zu anderen StreamingVideo Angeboten. Vor allem für all jene, die Amazon auch sonst intensiv nutzen.
Es gibt noch einige Stellen, an denen das Angebot verbessert werden kann, aber ich gehe mal davon aus, dass hier noch einiges folgen wird.

Ich werde den Prime Service auf jeden Fall weiter nutzen und auch das eine oder andere Video abrufen. Amazon Prime Instant Video ist nicht der Marktaufroller, den ich eigentlich von einem Player wie Amazon erwartet hatte. Aber er hat das Potential dazu, wenn noch etwas Feintuning folgt.

Dabei sehe ich vor allem zwei Punkte, die mir an dem gesamten Angebot noch nicht gefallen:
Die doch mittlerweile sehr große Android Community wird völlig ausgeschlossen obwohl das durchaus technisch nicht sein muss, siehe Abrufbarkeit auf dem Kindle Fire, der ja auch auf Android basiert. Und was ich für ebenfalls dringend zu ändern empfinde ist die Offline Verfügbarkeit von Filmen und Serien. Denn ich möchte ja gerade wenn ich unterwegs bin, auch mal eine Serie oder einen Film ansehen können. Dann aber dafür meine Mobile Flatrate zu verbrauchen ist inakzeptabel. Die Filmauswahl trifft meinen Geschmack schon sehr gut, hier sollte aber noch besser kommuniziert werden, dass das Prime Angebot nicht ALLE Filme einschließt, die Amazon zum Streaming anbietet, sondern nur eine Auswahl und man für bestimmte Filme nochmals extra zahlen muss.

Betrachte ich andere Testberichte, so hat gerade letzteres für sehr viel Unmut gesorgt, der durch verbesserte Kommunikation des Paketumfangs sicher hätte vermieden werden können.

Gut hingegen, zumindest auf den Plattformen, auf denen ich das Angebot getestet habe stellte sich für mich die Bild- und Tonqualität dar, da kann das Angebot von Amazon zumindest auf meinen Testsystemen mit der Konkurrenz auf alle Fälle mithalten.

Yahoo kauft Vizify, das Ende eines weiteren Social Media Aggregators

Wie Vizify in einer EMail und auf ihrer Homepage berichtet, hat Yahoo den Dienst gekauft. Damit werden keine Neuanmeldungen  oder kostenpflichtige Registrierungen mehr erlaubt und der Dienst in den nächsten Wochen eingestellt.

Vizify als Dienst bot eine Aggregierung aller Social Media Aktivitäten in einer ansprechenden Oberfläche an und erstellte eine Art Social Media Profil des  Nutzers. Schade, dass Yahoo offensichtlich in den meisten Fällen kein  Interesse an den Diensten sondern lediglich an den Entwicklern hat. Das stärkt den schlechten Ruf un ihrer d dürfte eine bessere Marktposition nachhaltig verhindern.

Yahoo tritt immer mehr als Potential Vernichter denn als Förderer auf.