Ich gehe vielmehr davon aus, das genau das passiert ist, was in vielen IT-Projekten passiert.
Ein unnötig aufgeblähter Verwaltungsapparat verliert sich in seiner eigenen Planung, will von den Softwarentwicklern, die eigentlich eh nur als Störfaktor gesehen werden, von dem man abhängig ist fixe Termine bzw. ein Ja oder Nein zu Terminplanungen, wo die vielschichtige Ingenieursantwort viel ehrlicher wäre, kürzt willkürlich Aufwände, weil Geld zu sparen wichtiger ist, als Qualität zu liefern und wundert sich dann über Verzögerungen, Fehler oder gar abgebrochene Projekte. Neuentwicklungen brauchen Zeit und die Möglichkeit, auch zu entwickeln. Aber der Softwareentwickler wird vielerorts nur als Kostenfaktor gerechnet, den man am liebsten durch billige Entwickler aus dem asiatischen Raum oder gar Codegeneratoren ersetzen möchte. Hauptsache, die Verwaltung behält ihre meist überflüssigen Pöstchen.
Wundert mich nicht, nein gar nicht. Aber ärgert mich. Denn so wird die Softwareentwicklung in ihrem Ruf durch Verwaltungswasserköpfe geschädigt. Seltsam z.B. dass in der Open Source Szene das viel besser läuft, wo es keinen riesigen Verwaltungswasserkopf gibt. Und die innovativsten Apps im neu entstehenden Markt für mobile Anwendungen wurden von kleinen Teams entwickelt.
Als Teil einer Recherche zu einem längerem Blogartikel gibt es jetzt auch dieses Blog als App für Android. Eine Ipad/iphone App folgt demnächst. Bitte nicht übet die Sinnhaftigkeit diskutieren, das ganze ist Teil eines gross angelegten Tests. Sehr dankbar bin ich aber über jegliches Feedback zu look and feel, Bedienbarkeit und sonstige Gedanken zur App. Es wird weitere teilweise stark veränderte Versionen der App geben, da ich hiermit verschiedene App Generatoren durchteste. Danke an www.stadt-bremerhaven.de für den Linktipp.
Wer mich kennt weiß, dass ich ein bekennender Gadgetfreak bin. Um so grösser mein Interesse als einer meiner Lieblingsnerdspielzeugversender www.getdigital.de wieder ein neues Gadget im Programm hatte. Den sogenannten Video Messenger oder wie ich es nennen würde, das Video Postit für uns Spielkinder.
Hier nun ein Testbericht des Video-Postits in drei Videos und einem Bericht.
Der Videomessenger ist sehr einfach zu bedienen, ich habe nach dem Auspacken ohne Lesen der Anleitung binnen Minuten das erste Video aufgezeichnet.
Das Gerät wird mit Anleitung und USB Kabel zum Aufladen und übertragen der Filme auf den PC geliefert. Vom Einschalten bis zur Einsatzbereitschaft vergehen nur wenige Sekunden. Es werden auf dem Gerät drei Speicherslots angeboten, die sinnigerweise mit einem Icon eines Mannes, einer Frau und eines Kindes hinterlegt sind (warum bloss). Die Kamera zeichnet Botschaften in für den kleinen Bildschirm völlig ausreichender Qualität auf, auch der Ton ist in Ordnung. Es lassen sich pro Slot auch mehrere Botschaften speichern, die beim Abrufen dann in einer Übersicht angezeigt und einzeln angewählt werden können.
Zusätzlich ist es bei jeder Botschaft noch möglich, diese mit einem Timer zu versehen, so daß sie zu einer bestimmten Zeit abgespielt wird.
Die Rückseite des Messenger ist magnetisch, so daß er an jeder metallenen Oberfläche haftet.
Wurden Botschaften hinterlegt blinkt in der rechten oberen Ecke eine kleine Diode rot.
Erste Test mit der Familie haben zumindest schon mal einen hohen Spassfaktor ergeben und das Gerät wird sicher das ein oder andere Mal zum Einsatz kommen, zumal unsere Familie doch recht „mobil“ ist.
Das ganze kostet bei Getdigital.de knapp 28 Euro. Wenn man es sich nicht selbst gönnt (Gadgetfreaks dürfte es wirklich sehr gefallen) so finde ich das auf jeden Fall ein klasse Geschenk für Verrückte wie mich 😉
Einziger Wehrmutstropfen. Es wäre noch genial, wenn ein Infrarotsensor eingebaut würde, so daß eine Botschaft automatisch beim Vorbeilaufen am Gerät gestartet würde. Damit liesen sich dann sehr einfach wichtige Nachrichten hinterlegen.
Dennoch eine klare Kaufempfehlung für jeden, der kurze Nachrichten auf eine etwas andere geekigere Art hinterlassen will. Und für unsere Familie auf jeden Fall ein grosser Spaß! Ich glaube, unsere Kinder haben uns noch nie so viele Nachrichten hinterlassen wie in den letzten Tagen 😉
Erstes Kennenlernen und Aufzeichnen einer Botschaft
Zum einen hat Weleda hier richtig reagiert, in dem es zu den Vorwürfen Stellung nimmt. Letztlich merkt man aber auch, dass soziale Netzwerke gerade wenn sie auch mit anonymen Accounts arbeiten, nicht gefeit vor Vorwürfen sind und gleichzeitig eine Kontrolle des Verhaltens und dem Vermeiden von Betrügereien lassen sich schwer verhindern und Authentizität von Nutzern lassen sich schwer nachvollziehen.
Möglicherweise liegt hier auch einer der Gründe für die Klarnamenpflicht, die Google+ weiterhin verlangt. Möglicherweise liegt dahinter das Interesse, die Qualität der Postings auf einem höheren Niveau zu halten. Denn was auch ich in meinem Blog zu spüren bekam. Sobald man anonym posten kann, werden die Texte sehr schnell persönlich und beleidigend. Das ist aber kritisch, gerade für ein Unternehmen, das ja von einem positiven Image lebt.
Es bleibt zu beobachten, wie die Geschichte sich weiter entwickelt. Vermutlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. Es mag Fake Postings gegeben haben, jetzt wäre es aber für alle Beteiligten zuallererst an der Zeit, in Kontakt miteinander zu treten und die Sache auf einem ruhigen und sachlichen Level zu klären.
Das könnte noch sehr spannend werden. Die neue Version von Google Translate bietet einen Conversation mode. Das heißt, man kann einen Text sprechen, der dann in Realtime übersetzt wird und das Gegenüber bekommt die Übersetzung vorgesprochen. Gleiches geht dann auch umgekehrt. Aber seht selbst. Ich bin fasziniert und fühle mich an die Romane von Douglas Adams erinnert und den Babelfisch
Mein "individueller" Arbeitsplatz als Blogger und Autor, ob er so auch im Büro aussehen dürfte? Ich glaube nein.... Schade...
Immer wieder gerate ich in Diskussionen, wie man richtig zu arbeiten hat. Da wird Getting Things Done propagiert, oder der leere Schreibtisch, da fordert der Chef, dass man ihm regelmässige ToDo Listen vorlegt, weil er einem nicht glaubt, dass der digitale Assistent das für einen erledigt (nein kein Witz, mir vor einiger Zeit selbst passiert). Man bekommt die optimale Höhe des Tisches, des Lichts, des Monitors vorgeschrieben (wobei sich das oft von Jahr zu Jahr ändert, abhängig davon, welche wissenschaftliche Sau gerade durch die pseudowissenschaftlichen Medien getrieben wird). Auch verschiedenste Tipps, wie man seinen EMail Eingang am besten sortiert, werden gegeben (wobei es bereits Studien gibt, die behaupten, die Sortierung würde nur Arbeitszeit kosten. Aber vielleicht gehört das bei manchem zum Prinzip? Ordnung schaffen, um auf eine sozial anerkannte Art zu prokrastinieren?? )
Ich sage, der optimale Arbeitsplatz ist derjenige, den ich nach MEINEN Bedürfnissen gestalten kann. Bei mir ist dieses Bewußtsein schon deshalb so ausgeprägt, weil ich als Linkshänder quasi permanent mit schlecht eingerichteten Arbeitsumgebungen zu kämpfen habe. Egal wo ich bin, egal was ich bediene, ich muss es zunächst für mich als Linkshänder umbauen. Dazu kommt noch, dass ich relativ gross bin und eine sehr gute Nahsicht habe. Also steht bei mir alles sehr viel höher und ich schätze auf den Display kleine Schriften. Auch dafür habe ich schon das eine oder andere „Wie kannst du so bloss arbeiten“ geerntet. Da frage ich mich dann immer, wie anders? Das ist meine optimale Einstellung, die ich im Laufe der Jahre gefunden habe. Aber nein, es muss so sein, wie es der Standard vorgibt. Dabei trifft der Standard meist nur wenige wirklich.
Ich war schon immer auch elektronisch organisiert, eine Arbeitsmethode, die mir lange Zeit Unverständnis und Misstrauen eingebracht hat.
Auch was die Hardware angeht, plädiere ich für ein weitgehenderes „Bring you own device„. Meine Termine organisiere ich schon seit über 15 Jahren nicht mehr auf Papier sondern elektronisch. Allerdings kann ich meinen privaten und meinen beruflichen Kalender, gerade weil es zwei getrennte Infrastrukturen sind nicht synchronisieren. Das bedeutet einen permanenten Doppelaufwand, will ich private Familien- und berufliche Termine koordinieren.
Wir sollten gerade in Zeiten, in denen uns die Technik so viele Möglichkeiten zur individualisierten Zusammenarbeit bietet, endlich das Individuum auch als Arbeitgeber mehr in seinem Arbeitsumfeld beachten. DEN optimalen Arbeitsplatz für ALLE gibt es nicht, es gibt nur den Arbeitsplatz, den sich jeder nach seinen Bedürfnissen optimal einrichtet. Und bitte, kommt mir nicht mit diesen „Effektiv Arbeiten in 24 Stunden“ oder „So schaffen Sie mehr, in weniger Zeit“ Ratgebern. Die machen, wenn man sie so anwendet, wie es manche Autoren oder auch Chefs sich vorstellen, die ihren Untergebenen diese Bücher angedeihen lassen, das ganze nur noch schlimmer. Denn wer kann denn eigentlich sicher sein, dass seine Methode für andere ebenso gut funktioniert. Ich habe schon hinreichend viele Studien und Gegenstudien erlebt um zu wissen, dass der beste Entscheider für die eigene Produktivität man selbst ist. Ich zum Beispiel brauche einen persönlichen Arbeitsplatz, der nicht einfach nur kalt und funktional ist, andere wiederum wollen nichts was sie stört.
Lasst uns effektiver und effizienter arbeiten, in dem wir alle so arbeiten, wie es für das Individuum am besten ist.
Die Lese- und Recherche Ecke mit an meine grösse individuell angepasstem Lesepult und einem kleinen Ausschnitt meiner BibliothekDer Schreibtisch mit Miniserver für meine EBooks und Wetterstation (ja, mich interessiert auch Wetterkunde und Astronomie) und allem, was ich für die IT lastige Arbeit brauche. Ja, auch ein Mikroskop gehört dazu, schon, um mit den Kindern die Natur zu erforschen.
Wir erinnern uns: Bianca Gade, einer der kreativen Köpfe in meinem Umfeld, deren Ideen ich immer sehr schätze rief zur Blogparade. Wir sollten beschreiben, wie wir uns unseren Arbeitsplatz der Zukunft vorstellen.
Ich hab jetzt im Nachklang noch mal meinen privaten Arbeitsplatz als Blogger, Autor und Wissenschaftler abfotografiert. Denn ich denke, ich bin nicht nur Arbeitnehmer, sondern arbeite auch, wenn ich mich mit Themen auseinandersetze, die mich weiterbringen, mir neue Einsichten liefern oder zu Blogbeiträgen führen. Dazu gehört Recherche, Experimente und Analyse dazu. Und dazu brauche ich einen kreativen, inspirierenden Arbeitsplatz.
Insgesamt haben 23 Blogger haben mitgemacht und ihre Beiträge veröffentlicht.
Jetzt gibt es wie versprochen auch ein EBook von den Ergebnissen.
Danke Bianca für diese Aktion: Die passt perfekt zum Jamcamp, bei dem ich zu genau diesem Thema eine Breakout Session halten werde mit dem Titel: „Workplace of the future now“.
Die Ergebnisse sind wirklich sehr lesenswert, bilden sie doch ein breites Spektrum an verschiedenen Sichten und Herangehensweisen ab. Blindee Euphorie ist bei dem Thema nicht zu finden aber sehr viele sehr differenzierte Sichten. Oder um es im Duktus von Twitter zu formulieren: #ilike
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