Die 12 besten Online Spiele im Moment

Die folgenden Online Spiele spiele entweder ich gelegentlich gerne oder zumindest eines meiner Kinder, die Liste stellt keine Rangfolge dar, wenn ich auch persönlich als grosse Favoriten Star Trek Online, Herr der Ringe Online und zusammen mit meinen Kindern Wizard101 habe.

Wichtig bei dieser Liste: Alle aufgeführten Spiele kann man auch im Freetoplay Modus spielen, man muss also nichts dafür zahlen (einzige Ausnahme, aber mein absoluter Favorit auf dem Galaxy Tab im Moment Order&Chaos Online, das man aber zumindest antesten kann und das mit knapp 1 Dollar pro Monat bzw. 3 Dollar für 6 Monate ein sehr günstiges Abo bietet)

 

1) Star Trek Online

Spielt im Star Trek Universum, und ist eine Mischung aus Bodenmissionen und Raumschlachten

2) Herr der Ringe Online

Man kann entweder die Geschichte des einen Rings nachempfinden oder auch auf eigene Faust Aufgaben erledigen.

3) Wizard101 (auch für Kinder geeignet)

 

Gewisse Ähnlichkeiten mit Harry Potter lassen sich bei dieser Zauberschule nicht leugnen, deren Magie aber auf dem Sammelkartenprinzip basiert.

4) Age of Empire Online

Das bekannte Simulationsspiel in der Online Version

5) Die Siedler Online

Eines meiner all time favorites gibt es jetzt auch in einer wundervoll gemachten Online Version

6) Star Wars the Clone Wars Adventures (auch für Kinder geeignet)

Nicht nur Kinder, auch Erwachsene mit einem Faible für das Star Wars Universum werden an diesem Spiel ihre Freude haben. Alle Charaktere aus der Serie tauchen auf.

7) Pirates of the Caribbean Online (auch für Jugendliche geeignet)

Fluch der Karibik online für Jugendliche geeignet durch die etwas Comichafte Darstellung, die aber durchaus ihren eigenen Charme hat.

8) Pirates of the Burning Sea

Etwas komplexer in der Darstellung als Pirates of the Caribbean mit einer eigenen Geschichte, aber dennoch im Grunde einfach ein schönes Piratenabenteuer

9) Need for Speed World

Ja, auch Autorennen gibt es im Netzwerk!

Und noch drei weitere Games, wobei zwei davon sowohl unter Windows als Chrome Apps laufen als auch auf Android Tablets

10) Pocket Legends 

Ein Dungeon Multiuser Game, das sich durch liebevolle, comichafte Darstellung auszeichnet

11) Star Legends

Von den Entwicklern von Pocket Legends stammt dieses MMORPG im Weltraum

12) Order & Chaos Online

Dieses Spiel lässt sich sowohl auf IPad/Iphone als auch auf Android Tablet/Phone spielen und ähnelt World of Warcraft, als einziges Spiel verlangt es ein Abo, das aber mit  knapp 1 Dollar pro Monat oder im Paket 6 Monate für 3 Dollar ausgesprochen günstig ist.

 

 

Natürlich kann man bei all diesen Spielen Premium Addons kaufen und kommt damit schneller weiter. Aber das Grundprinzip erlaubt stets auch jede Menge Spielspass OHNE gleich ein teures Abo abschließen zu müssen oder im Falle von Order & Chaos Online für einen wirklich gemässigten Preis von knapp 1 Dollar pro Monat oder im Paket 6 Monate für 3 Dollar.

Für mobile Apps wichtig: Schnelligkeit und Verbreitung

Erfolg lässt sich mit zwei Attributen definieren, wenn es um mobile Anwendungen geht: Keep it Fast, keep it simple

Schon seit längerem gibt es auch für Android Fotocommunities wie Streamtool oder picplz. Warum dann der Hype, als Instagram seine Android App veröffentlichte?

Weil letztlich im Kampf der Apps nicht diejenige gewinnt, die die meisten Features bietet, sondern diejenige, die die grösste Verbreitung hat und damit  wenn ich Content teile die meisten Nutzer erreicht. Und diejenige, die am einfachsten und schnellsten zu bedienen ist. Was Instagram von anderen Apps hervor hebt ist die Geschwindigkeit, mit der ich Bilder ins Netz stellen kann.

Gerade unterwegs mit dem Smartphone sollen Eingaben schnell gehen, soll die App einfach aufzurufen und einfach zu bedienen sein. Wer viel Text eingeben muss oder viel Features auswählen kann, braucht auch lange für die Bereitstellung seines Contents.

Insofern, und das ist auch eines der Erfolgsrezepte von Apple mit seinen Smartphones, die Bedienung muss einfach und schnell sein. Intuitiv, so daß ich gar nicht mehr lange überlegen muss. Knopfdrücken, senden, fertig. Das ist das Optimum.

Deshalb ist es logisch, dass sich die Android Szene auf Instagram stürzt. Das mag den Apfelusern nicht gefallen, war aber zu erwarten. Und das Facebook sich Instagram einverleibt ist auch nicht weiter verwunderlich. Man kauft sich damit nicht nur ein Produkt, sondern, auch wenn vielleicht einige User enttäuscht abspringe mögen einen riesigen Nutzerstamm, der ggf. noch gar nicht Facebook nutzte und so quasi indirekt an die Plattform herangeführt wird.

Wider die Angst vor dem Komplexen. Das Netz macht vieles einfacher.

Disruptive Technologien fördern den auch kulturellen Wandel. Schüren aber auch (oft unbegründete) Ängste

Immer wieder gerate ich in Diskussionen an Klagen wie: Das wird alles immer komplexer, das Internet überflutet mich mit Informationen. Und gleichzeitig höre ich Klagen, die Jugend würde das selbst Denken zu Gunsten des Netzes aufgeben.

Beides mag für Einzelfälle stimmen, dramatisiert und stilisiert die neuen Möglichkeiten aber zu einer Gefahr, die ich so nicht sehe.

Vielmehr ist das Netz nur ein weiterer Schritt, um eine immer komplexer werdende Welt (so weit richtig, da der Mensch immer stärker einzugreifen in der Lage ist) weiterhin handhabbar zu halten.

Wer sagt denn, dass ich das Denken einstelle, nur weil ich etwas im Web googeln kann? Das Gegenteil ist der Fall, viele neue Ideen entstehen gerade, weil man Zugriff auf ein Füllhorn an Informationen hat. Der Schlüssel ist die gekonnte Filterung von Informationen. Zwar droht nach mancher Meinung eine „Filterbubble“, hier sehe ich aber nur insofern eine Gefahr, sofern derjenige, der das System nutzt schon zuvor nicht über seinen eigenen Tellerand zu blicken gelernt hatte.

Wir erleben gerade eine Phase der Adaption innerhalb eines Paradigmenwechsels. Und dabei erleben wir die üblichen Phasen der Ablehnung, der Angst vor dem Neuen und dem angeblich drohenden Kulturverfall. Das gab es schon zu früheren Zeiten, und in nachfolgendem Video geht der Online Chef der ZEIT Wolfgang Blau in einer Keynote genau auf diese Ängste vor Wandel ein.

30 Minuten, die sich WIRKLICH lohnen.

Wir müssen uns immer mit neuen Techniken und deren Implikationen auf unseren Alltag auseinandersetzen. Das bedingt jede Technologie, die massiv in unseren Alltag eingreift. Aber deshalb die Technologie a priori abzulehnen bringt nicht weiter. Vielmehr muss sich jede Gesellschaft adaptieren, die Vorteile nutzen und die Gefahren und Nachteile abmildern.

Ich genieße den Umstand, nicht mehr wie früher teilweise Monate auf ein neues Buch warten zu müssen, eine Information mühsam suchen zu müssen sondern „Googlen“ zu können bzw. bei Amazon aus einem Füllhorn von Publikationen auswählen zu können.

Und diverse andere Techniken, vom Smartphone über Navigationssysteme, bis hin zu Heimvernetzung gestalten für mich das Leben von mir und meiner Familie deutlich leichter und angenehmer als noch vor Jahren. Es kommt darauf an, den Willen zum Wandel zu haben und aktiv zu sein. Wer nur beklagt, dass früher alles besser war (was so noch nie gestimmt hat), der wird früher oder später von der Entwicklung abgehängt.

Wer sich aber bewußt auf den Wandel einlässt, der wird erleben, dass vieles einfacher wird, manches gar nicht so schlimm und die paar wirklichen Gefahren wird er oder sie verstehen und bewältigen können.

Aktuell erlebt die Politik und die Medienlandschaft ihre Kulturrevolution. Und der, der sich darauf einläßt gewinnt, das zeigen Zeitungen wie die ZEIT oder Parteien wie die Piraten momentan deutlich.

Dabei geht es nie um eine unreflektierte Fortschrittsgläubigkeit aber das bewußte Auseinandersetzen mit Chancen wie Risiken birgt oft einen Vorsprung, der sich gerade für Unternehmen, die die Zeichen der Zeit frühzeitig erkennen zu einem entscheidenden Marktvorteil verstärken kann. Jede Technologie erlebt ihren Hype, dann den Abschwung aber wenn sich die Technologie auf Grund ihres Nutzen etablieren kann, hat der den entscheidenden Vorteil, der die Technologie bereits versteht. Deshalb rate ich sehr dazu, die Hypes zu beobachten, zu bewerten und im besten Fall zu verstehen zu versuchen, denn dann kann man schnell umsetzen, sollte aus dem Hype eine neue Basistechnologie oder ein gesellschaftlicher Trend (siehe Social Media) erwachsen.

Dabei ist eines wichtig, und da bietet gerade das Internet das Werkzeug quasi aus erster Hand, um die Möglichkeiten zu verstehen. Information direkt von der Quelle, keine aufbereiteten, politisch oder redaktionell angepassten Inhalte vor allem bei Studien und Forschung. Wer es wirklich wissen will, kann die Quelle nachlesen. Genau deshalb ist auch die Open Data Bewegung so wichtig. Nur wer freien Zugriff auf Information hat, unabhängig von beruflichem Stand oder finanziellen Mitteln kann auch objektiv urteilen.

Free your mind, and the rest will follow.

 

Ein MMORPG für Jugendliche: Wizard101

Mein ältester Sohn liebt alles, was sich um das Mittelalter dreht. Auf der Suche nach einem interessanten UND kindgerechten Rollenspiel stieß ich nun vor kurzem auf Wizard101, das ab 6 Jahren freigegeben ist.

 

 

Es handelt sich dabei um eine Geschichte aus einer Magieschule (Ähnlichkeiten zu Harry Potter sind durchaus vorhanden und die Figuren können ähnliche Fähigkeiten entwickeln). Das ganze basiert auf dem bekannten Prinzip der Sammelkartenmagie und innerhalb des Spieles können die Teilnehmer eben diese Karten untereinander auch tauschen um an andere Zauber zu gelangen.

 

Letztlich duellieren sich die Spieler mit den Gegnern oder erfüllen bestimmte von NPCs erklärte Aufgaben. Die Grafik ist sehr liebevoll gestaltet, und auf älteren PCs spielbar. Es gibt keine wirklichen Gewaltdarstellungen innerhalb des Spieles, die besiegten Figuren verschwinden einfach auf magische Art.

Schön am ganzen ist die Möglichkeit, mit anderen Spielern Freundschaft zu schließen, sich zu helfen und Gruppen zu bilden, die gemeinsam kämpfen.

Insofern ist Wizard101 die ideale Welt um gemeinsam Rollenspielideen zu erleben, ohne dabei alleine vor dem PC zu sitzen. Aus den Erzählungen und Erfahrungen meines Sohnes kann ich sagen, das ganze System fördert sogar den Kontakt untereinander. Insofern eine schöne Plattform, die speziell auch für das junge Publikum angelegt ist.

Sehr schön gelöst auch die „Kontrolle“ durch die Eltern. So kann man als Elternteil NICHT mitlesen , was das Kind schreibt, aber sehr wohl Foren und Chat Rechte bei Bedarf einschränken. Da das Spiel auch „Items“ beinhaltet, die man sich kaufen muss (mit echtem Geld), lassen sich solche Käufe für das Kind sperren wohl aber über das Elternkonto kontrolliert durchführen. Insofern durchaus auch eine Art „Belohnung“ wenn der Sprößling plötzlich neue magische Items hat.

Wizard101 schreibt selbst dazu:

Zitat: “

Über Wizard101

Ist Wizard101 kindgerecht?

Wizard101 ist kindgerechte und familienfreundliche Unterhaltung und gemäß § 14 JuSchG freigegeben ab 6 Jahren (USK 6) Den vollständigen USK-Test und den Jugendentscheid des Prüfgremiums der Unabhängigen Selbstkontrolle finden Sie hier: Entscheid.pdf

Ihr Kind lernt bei Wizard101, sich in einer virtuellen Welt zurechtzufinden und online mit anderen Kindern auszutauschen. Dadurch schult das Spiel die Medienkompetenz Ihres Kindes.

Es erlebt spannende Abenteuer und erkundet magische Welten – so kann es seinem Forscherdrang freien Lauf lassen. Ihr Kind wird ermutigt, Prüfungen auf eigene Faust anzugehen, aber auch in der Gruppe zu arbeiten, um schwierige Aufgaben zu meistern. So werden Selbständigkeit und Teamgeist gefördert.

Da wir wissen, dass Sie sich als Eltern gern selbst ein Bild davon machen, was Ihr Nachwuchs im Netz tut, empfehlen wir Ihnen, Wizard101 gemeinsam mit Ihren Kindern zu spielen. Begleiten Sie sie auf ihrem Online-Abenteuer und lernen Sie die magischen Welten der Spirale kennen!

Wizard101 ist interaktiv und sozial und bietet Unterhaltung für die ganze Familie

Wizard101 ist ein Multiplayer-Abenteuerspiel, das Jung und Alt Spaß macht und leicht zu lernen ist. Und da das Spiel darauf ausgerichtet ist, die Gemeinschaft der Spieler und den Austausch untereinander zu fördern, ist es sehr familienfreundlich. Wenn Sie sich schon immer gefragt haben, welche Computerspiele Ihr Kind eigentlich gerne spielt: Hier ist Ihre vergnügliche Gelegenheit, genau das herauszufinden!

Wizard101 kann eine Belohnung sein!

Computerspiele können sehr viel Spaß machen, und viele Eltern sorgen sich, dass ihre Kinder am Ende zu viel spielen. Wenn Ihre Kinder Wizard101 lieben (und das werden sie sicher tun), überlegen Sie sich doch, ob Sie die Mitgliedschaft im Wizard-Club und die Erlaubnis zu spielen nicht als Belohnung einsetzen, z.B. für erledigte Hausaufgaben, Sport oder Hilfe im Haushalt. Wir sind der Ansicht, dass Computerspiele ein Riesenspaß sind, aber sie sollten niemals die wichtigen Dinge im Leben verdrängen.

Probieren Sie es selbst aus!

Probieren Sie das Spiel selbst

Wir ermutigen alle Eltern, sich selbst ein Bild davon zu machen, was ihre Kinder im Netz tun. Daher laden wir Sie ein, einmal selbst Wizard101 zu spielen, bevor Sie entscheiden, ob Sie es auch Ihren Kindern erlauben.

 „
Diesen Aussagen kann ich nur voll zustimmen. Auch ich bin dort angemeldet um gelegentlich gemeinsam mit meinem Sohn und seinem Freund Abenteuer zu erleben.

Das Google Art Project, Kunst und Museen für jedermann

Immer wieder mal tauchen bei Google geniale Ideen auf, die so zwar technologisch schon lange denkbar waren aber erst durch Google auch realisiert wurden. So aktuell das Google Art Project, das es ermöglicht, virtuell in 151 Kunststätten in 41 Ländern zu besuchen. Man kann durch das Museum wandern un die Kunstwerke zu bestaunen. Jetzt auch die Berliner Museumsinsel mit der alten Nationalgalerie. Dresden und Düsseldorf sollen folgen. Ich finde, eine wundervolle Idee, denn nicht jeder hat die Möglichkeit, all diese Museen zu besuchen. Aber seit dem Start des Projekts 2011 ist es zumindest möglich, die hochauflösenden digitalen Versionen zu betrachten. Dabei kann man sich in einer Art Gallerie oder wirklich in Anlehnung an Streetview wie im realen Museum durch die Räume bewegen und die Kunstwerke bestaunen und heranzoomen, um auch Details zu sehen.

Sehr empfehlenswert!

 

 

 

 

Und bald kann man auch das Weiße Haus besichtigen!

 

Alle gegen Bild: Eine Aktion gegen den Bild-Totholzspam

Die Bild wird 60 und deshalb will man an über 40 Millionen Haushalte UNGEFRAGT eine Ausgabe der Bild verteilen. Schon gegen das normale Blatt habe ich eine Aversion sondersgleichen, aber ich will definitiv keine Bild, auch nicht kostenlos in meinem Briefkasten sehen.

Da kommt die Aktion: http://alle-gegen-bild.de (auch bei Campact zu finden) gerade recht.

Hier kann man sich eintragen und damit kundtun, dass man definitiv keine Bild Zeitung in seinem Briefkasten vorfinden möchte. Die Initiatoren schreiben dazu:

„Unter dem Motto „BILD für alle“ plant der Springer-Konzern am 23. Juni 2012,  anlässlich des 60-jährigen Bestehens der BILD-“Zeitung“, allen 41 Millionen deutschen Haushalten eine Gratis-Ausgabe zu liefern. Doch wir wollen dieses Blatt nicht einmal geschenkt haben, deshalb wehren wir uns.

 Nur mit einem Schreiben an den Springer-Verlag kann man einer Zustellung der Zeitung rechtswirksam widersprechen. Das Ziel unserer Initiative ist es, dass dies massenhaft geschieht, um den logistischen Aufwand dieser Propagandaaktion zu erhöhen und darüber hinaus die Auflage der BILD-“Zeitung“ und damit ihre Einnahmen durch Werbeanzeigen zu drücken.“

Instagram, Facebook und der Aufschlag in der Realität

Eine von vielen "Trauerbotschaften" mit dem Hashtag #instablack, die sich kritisch mit dem Aufkauf von Instagram durch Facebook auseinandersetzt.

#instablack kursiert im Moment als #hashtag bei vielen Instagram Postings, die auf die eine oder andere Art den Kauf von Instagram durch Facebook betrauern.
Zunächst musste sich die elitäre Gemeinschaft der Instagram/Apple User damit abfinden, dass ihr Zirkel der Kreativen durch die Android App beschmutzt wurde, nun auch noch der Kauf von Instagram durch Facebook.
Hätte es nicht Apple sein können? Nein, denn es wird Zeit, dass wir wieder auf dem Boden der Tatsachen landen. There is no such thing as a free lunch. Wer glaubt, es gäbe im Netz irgendeine große, erfolgreiche App, die nicht letztenendes dazu genutzt wird, damit Geld zu verdienen, der lebt in einer Traumwelt. Auch offene, freie Anwendungen haben irgendwo das Ziel, damit Geld zu machen. Und sei es nur, ähnlich Instagram, indem man die Idee kauft. Oder indem ein Entwickler von einem Unternehmen für seine Arbeit bezahlt wird und sich nebenbei in seiner Freizeit mit der Entwicklung beschäftigt, was durch die Investition „Zeit“ indirekt ebenfalls monetär verrechenbar ist.
Werdet endlich realistisch. Weder Apple, noch Google, noch Facebook oder Twitter haben als primäres Ziel, uns die Welt glücklicher zu machen. Primäres Ziel mag das für denjenigen sein, der die App originär entwickelt. Aber spätestens wenn der Cloud Dienst live geht, und Provider Geld für das Hosting wollen, ist früher oder später der monetäre Gedanke im Fokus. Und das noch viel mehr, sobald Risikoinvestoren ins Spiel kommen.

Meine Prognose ist, auch Foursquare wird früher oder später gekauft werden, und ich persönlich erwarte, dass Google hier zuschlägt.. Oder ggf. Apple, einer der beiden wird sich diesen Markt sichern wollen. Denn auch Foursquare ist letztlich noch nicht rentabel und benötigt einen potenten Partner. Ob es dann bleibt oder stirbt, wir wissen es nicht.