Warum Google Glass in der jetzigen Form kein Erfolg wird

Google_Glass_detailund warum das nicht stört.

Ich weiß, alle sind im Fieber, im Google Glass Fieber. Die Brille, die Google wohl noch in diesem Jahr auf den Markt bringen wird, lässt Fachpresse und Geeks jubeln.

Dennoch sehe ich in der JETZIGEN Form für die Brille keinen Markt. Und ich sehe dafür vor allem zwei Gründe.

Zum einen ist das ganze noch zu klobig. Es sieht zwar stylisch aus, ist aber kein Device, das ich auf Dauer tragen möchte.

Zum anderen ist die Technologie noch viel zu sichtbar. Ganz ehrlich, ähnlich den Businesskaspern mit ihren Headsets, weil sie ja so wichtig sind wird es wohl zu Beginn nur eine sehr kleine Gruppe von Menschen sein, die sich freiwillig diese Brille aufsetzt. Dazu müsste sie sich viel mehr in das gewohnte Bild einer Brille integrieren.

Aber das heißt nicht, dass ich in der etwas ferneren Zukunft Google Glass nicht große Chancen einräume. Im Gegenteil. Wird die Technologie noch mehr verschwinden, kann ich mir Google Glass als valide zukünftige Interaktionsplattform anstelle des Smartphones vorstellen. Denn machen wir uns im Moment nicht alle darüber lustig, wie viele Menschen mit gebeugtem Kopf durch die Fußgängerzonen taumeln, den Blick aufs Display ihres Smartphones gerichtet und fast gegen Masten oder Bäume rennen? Hier könnte eine zukünftige Designerversion von Google Glass den Markt revolutionieren. Aber dazu fehlt noch eines. Die Technik muss verschwinden.

Community Management like a boss: Wie die deutsche Bahn eine Beziehung rettet

Das verdient allergrößtes Lob: Eine Kundin beschwerte sich auf durchaus literarisch wertvolle Weise über das Ende ihrer „langjährigen Beziehung zur Deutschen Bahn“.
So weit so interessant. Wie dann aber die Deutsche Bahn darauf antwortet, das zeugt von höchstem Verständnis für die Kommunikationsanforderungen in Social Media.

Die Kundin:

dbbahn1

 

Die Bahn:

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Hier hört das ganze natürlich nicht auf, sondern es entspinnt sich ein Gespräch „auf Augenhöhe“ das ich in dieser Qualität selten erlebe. Als jemand, der auch beruflich im Bereich Social Media aktiv ist meine tiefste Verbeugung vor diesesm Kommunikationsmeisterstück: Der gesamte Dialog.

Gute Alternativen zu Instagram

Instagram laufen die User davon. So zumindest vermelden es im Moment diverse Online Portale.

NAch dem Fiasko mit der Änderung der AGBs, die so unglücklich formuliert waren, dass der Eindruck entstand, Instagram wolle nun mit den Bildern der Nutzer bezahlte Werbung machen, ohne dass die Nutzer dem zustimmen bzw. davon etwas haben, laufen offensichtlich viele zu anderen Diensten über.

 

eyem

 

Ich persönlich nutze EyeEm, ein Dienst, der deutlich mehr Möglichkeiten bietet als Instagram. So kann man verschiedene Themen zuordnen, es werden mehr Formatierungsmöglichkeiten geboten und man ist auch nicht auf das quadratische Bildformat eingeschränkt.

 

 

 

 

 

streamzoo

 

Ein weiterer sehr guter Dienst ist Streamzoo. Hier wird der Fokus deutlich stärker auf Gamification gelegt, aber auch bei Streamzoo sind die üblichen Funktionen zum Teilen auf diversen Social Media Plattformen vorhanden. Zusätzlich kann man aber, ähnlich Foursquare diverse Badges erwerben.

Wem es nicht darauf ankommt, dass die Software eine eigene Darstellungsplattform bietet, dem seien Werkzeuge wie pixlr-o-matic, snapseed oder CameraZoomFX ans Herz gelegt, die alle eine Vielzahl an Beiarbeitungsmöglichkeiten bieten, und zumindest in Android voll in die Sharing Möglichkeiten des OS integriert sind.

 

 

Dieter Hildebrandt, Crowdfunding und Stoersender

Dieter Hildebrandt unterstützt ein Crowdfunding Projekt von Stefan Hanitzsch? Das klingt nicht nur spannend, das ist es auch. stoersender.tv plant, im nächsten Jahr auf Sendung zu gehen mit einem Programm auf Sendung zu gehen, aber lassen wir die Initiatoren selbst zu Wort kommen, Zitat:

Eine Spielwiese für Störenfriede, die sich nicht abfinden wollen – das ist der Störsender.

stoersender.tv will nächstes Jahr 20 Mal ein TV-Magazin produzieren, in dem Dieter Hildebrandt regelmäßig auftritt.

Extremisten nimmt der Störsender aufs Korn, Politiker auf den Arm. Gestört wird durch diese Kampagnenplattform jeder, der sich dafür aufdrängt. Und zwar von Allen.
Und jeder kann dank startnext Teil der Idee werden. Dazu einfach unten auf die Info klicken. Ich bin dabei, ihr auch?



This Isn’t the Petition Response You’re Looking For | die coolstmögliche Antwort auf die Todesstern Petition

Das weiße Haus hat die Petition zum Bau eines Todessterns erwartungsgemäß abgelehnt, aber mit extrem viel Stil. Unter https://petitions.whitehouse.gov/response/isnt-petition-response-youre-looking findet man folgenden Text:
Zitat:

„OFFICIAL WHITE HOUSE RESPONSE TO
Secure resources and funding, and begin construction of a Death Star by 2016.

This Isn’t the Petition Response You’re Looking For

By Paul ShawcrossThe Administration shares your desire for job creation and a strong national defense, but a Death Star isn’t on the horizon. Here are a few reasons:

The construction of the Death Star has been estimated to cost more than $850,000,000,000,000,000. We’re working hard to reduce the deficit, not expand it.

The Administration does not support blowing up planets.

Why would we spend countless taxpayer dollars on a Death Star with a fundamental flaw that can be exploited by a one-man starship?

However, look carefully (here’s how) and you’ll notice something already floating in the sky — that’s no Moon, it’s a Space Station! Yes, we already have a giant, football field-sized International Space Station in orbit around the Earth that’s helping us learn how humans can live and thrive in space for long durations. The Space Station has six astronauts — American, Russian, and Canadian — living in it right now, conducting research, learning how to live and work in space over long periods of time, routinely welcoming visiting spacecraft and repairing onboard garbage mashers, etc. We’ve also got two robot science labs — one wielding a laser — roving around Mars, looking at whether life ever existed on the Red Planet.

Keep in mind, space is no longer just government-only. Private American companies, through NASA’s Commercial Crew and Cargo Program Office (C3PO), are ferrying cargo — and soon, crew — to space for NASA, and are pursuing human missions to the Moon this decade.Even though the United States doesn’t have anything that can do the Kessel Run in less than 12 parsecs, we’ve got two spacecraft leaving the Solar System and we’re building a probe that will fly to the exterior layers of the Sun. We are discovering hundreds of new planets in other star systems and building a much more powerful successor to the Hubble Space Telescope that will see back to the early days of the universe.

We don’t have a Death Star, but we do have floating robot assistants on the Space Station, a President who knows his way around alight saber and advanced (marshmallow) cannon, and the Defense Advanced Research Projects Agency, which is supporting research on building Luke’s arm, floating droids, and quadruped walkers.We are living in the future! Enjoy it. Or better yet, help build it by pursuing a career in a science, technology, engineering or math-related field.

The President has held the first-ever White House science fairs and Astronomy Night on the South Lawn because he knows these domains are critical to our country’s future, and to ensuring the United States continues leading the world in doing big things.

If you do pursue a career in a science, technology, engineering or math-related field, the Force will be with us! Remember, the Death Star’s power to destroy a planet, or even a whole star system, is insignificant next to the power of the Force.

Paul Shawcross is Chief of the Science and Space Branch at the White House Office of Management and Budget“.
Na? Was wohl Angela Merkel geantwortet hätte?

Neu bei Amazon in den USA: Autorip-Kauf die CD, krieg das MP3 kostenlos dazu

Das nenne ich eine konsequente Idee. Wer sich von  einem Künstler eine CD aus dem Autorip Programm erwirbt, erhält die MP3 via Cloudplayer automatisch dazu. Das ist nur konsequent, da ich mal zu behaupten wage, dass in der Zeit von MP3 Playern und Smartphones die meisten gekauften CDs sowieso gerippt werden, um die Musik auch auf dem MP3 Player genießen zu können.

Das ganze gilt auch für Audio CDs, die Kunden vor Beginn des Autorip Programms erworben haben, und die jetzt ins Programm aufgenommen werden. Deren MP3s erscheinen automatisch im CloudPlayer. Durch die Speicherung in der Cloud können so jedwede Titel aus dem Autorip Programm, die auf CD erworben wurden automatisch auch aus dem Cloudplayer angehört werden.

Mehr dazu liefert Amazon auf seiner Webseite und in einer Videoserie.

 

Ich spiele mal „Experte“. Wildes Rumgerätsel Livingthefuture style

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2013 wird das Jahr der Tablets zwischen 7 und 8 Zoll Bilddiagonale

Da ja jetzt am Jahresanfang die Zeit ist, zu der es nur so von angeblichen Experten wimmelt, wage ich dieses Jahr auch mal ein paar sehr subjektive Prognosen, was uns technologisch so alles erwartet.

Kaum überraschend dürfte sein, dass 2013 Elder Scrolls Online auf den MMORPG Markt drängt. Hier prognostiziere ich, dass es hier nur ein Erfolg wird, wenn von Anbeginn an das ganze als Free to Play erscheint. Die Tage von Abosystemen sind definitiv gezählt.

Bei den Smartphones werden wir ein weiteres Anwachsen der Displays erleben, 5 Zoll wird der neue Standard und neben dem Note III werden noch mindestens 3 weitere sogenannte Phablets auf den Markt kommen.

Zudem wird 2013 das Jahr der Android 7 Zoll Tablets. Ein bislang unterschätzter Formfaktor wird den Markt von hinten aufrollen und so der Android Plattform weitere Marktanteile im Tablet Bereich verschaffen.

Erste Smartphones mit flexiblen Displays werden evtl. Ende des Jahres auf den Markt drängen, wobei hier noch nicht ganz klar ist, was eigentlich der große Vorteil sein soll.

Die Vorherrschaft der EBook Reader mit eInk dürfte im Jahr 2013 zu Ende gehen und immer mehr Nutzer auf die Tablets umsteigen, vielleicht erkennt hier der eine oder andere Hersteller die Zeichen der Zeit und bringt endlich Tablets mit entspiegeltem Display auf den Markt.

Die neue WII U wird nicht an den Erfolg der original WII anknüpfen können, da das Konzept Tablet und TV nicht wirklich innovativ ist. Vielmehr wird der Markt sich mehr Richtung neuer Playstation und neuer XBox orientieren. Ggf. kann hier die XBox punkten, wenn sie die Kinderkrankheiten der ersten Kinect Generation im Release 2.0 korrigiert.

 

2013 wird für Gamer das Jahr, in dem Linux relevant wurde. Mit Steam und deren Plattform steigt ein großer Player ein und wird 2013 erste Titel präsentieren, die sicherlich qualitativ den Windows Titeln ebenbürtig sein dürften.

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2013 werden die Hybriden stark an Marktanteilen gewinnen.
Immer mehr Hersteller werden statt reiner Tablets mit Hybridlösungen aus Tastaturdock und Tablet auf den Markt drängen. Spannend dürfte sein, ob sich hier in diesem Jahr auch Apple positioniert oder weiterhin auf die reine Tabletlösung baut. Hybriden werden weiterhin stark Marktanteile gewinnen und wir werden erste Tablets in der Größe eines Subnotebook Displays (13Zoll) erleben.

So weit die ersten Prognosen, vielleicht schiebe ich noch eine zweite Runde nach.

Oh, und noch ein Wunsch. Endlich zumindest gleichzeitig für Android und IOS entwickeln. Man sollte sich nicht am Device orientieren, das man persönlich präferiert, sondern daran, wie der Markt sich aufstellt. Und auch wenn die großen Agenturen offensichtlich immer noch sehr Apple fixiert sind, ist der Markt bei Smartphones und bald auch bei Tablets mittlerweile ganz anders aufgestellt.

 

Lasst but not least wird eine neue Bedienvariante Einzug bei Computern halten. Das System Leap Motion, eine quasi verfeinerte Schnittstelle zu Gesten, die ähnlich Kinect aber mit viel feinerer Aussteuerung die Bedienung des Rechners mit Fingergesten ermöglicht, geht 2013 an den Start. Und Asus will der erste sein, der dieses Interface auch integriert in Computern anbietet. Wir dürfen gespannt sein, wie gut dieses Interface ankommt, zumal auch Microsoft für die neue XBox Kinect 2.0 plant.