Wenn es ein noch deutlicheres Signal für den Stellenwert von Werbung im Netz und speziell in den sozialen Medien brauchte, dann hat die Online-Plattform App.net das Signal geliefert. Sie forderte auf, für den Start 500.000 $§ bereitzustellen, musste sich zum Schluß aber wegen des großen Interesses den Zugang sogar drosseln. 800.000$ zum Start einer Plattform, die völlig auf Werbung verzichten wird.
Das bedeutet für mich zweierlei.
Zum einen scheint es offensichtlich zu sein, dass die Internet Community von Werbung genervt ist. Insbesondere in den Social Media Plattformen kommt Werbung überhaupt nicht gut an.
Zum anderen wird offensichtlich, dass die Nutzer dem Geschäftsmodell kostenlos aber durch Werbung finanziert nicht wirklich vertrauen. Offensichtlich vermutet man hinter den Plattformen und den Werbepartnern auch Gemauschel mit Nutzerdaten.
Das heißt für mich zweierlei. Offensichtlich reicht die Geduld der User nicht unendlich. Irgendwann muss eine Plattform sich offen zu dem Level an Datenschutz bekennen, den sie bietet. Was bislang das große Problem ist. Niemand weiß WIRKLCH, wieviele Daten Google oder Facebook an die bezahlenden Unternehmen weitergeben. Und niemand kann das wirklich selbst steuern.
Zum anderen. Wenn Werbetreibende im Netz weiterhin aktiv bleiben und gesehen werden wollen, müssen sie vom hohen Ross herunter, den Internetnutzer als dummen Bannerklicker und alles glaubenden User zu sehen. Der Nutzer im Internet ist ob der ganzen Datenschutzdiskussionen deutlich kritischer geworden. Es bedarf einer Kommunikation auf Augenhöhe, bei der nicht mehr das Unternehmen und seine ach so tollen Produkte im Mittelpunkt stehen, sondern der Kunde, seine Bedürfnisse und Wünsche. Auch im Netz gilt. Nachhaltigkeit kommt weiter, reines Verkaufen ist out.
Nach Quelle nun Neckermann. Warum hat der Versandhandel solche Probleme. Nun, meines Erachtens nach hängt das Problem damit zusammen, dass nicht genug quergedacht wird in den Unternehmen. Dass man lieber den Status Quo mißt und optimiert, als sich beständig dem Wandel zu stellen und neues zu wagen. Wer mit dem Ausfüllen von Excel Tabellen und dem verbessern bestehender Modelle mehr als 100% beschäftigt ist, hat keine Luft mehr für neue Gedanken.
Wer sich nicht aktiv für die Entwicklungen am Markt interessiert, sondern lediglich gelegentlich wenn auch noch genug Geld da ist mal eine Agentur Trendforschung betreiben läßt, wird früher oder später von der Dynamik des Netzes abgehängt. Denn das Netz agiert unbürokratisch und oft chaotisch. Man muß am Puls der Trends im Netz sein, nicht der Trends der eigenen Branche. Gerade im Handel gilt dieses Paradigma. Verkaufsmodelle von heute können morgen schon längst obsolet sein. Wie Steve Ballmer die Verkaufszahlen des Iphones gnadenlos unterschätzt hatte, so haben offensichtlich diverse Entscheider die Relevanz des Internets für den Handel komplett unterschätzt, die Resultat sieht man jetzt und sie kommen vor allem dem Online Handel zu gute.
Und ebensowichtig ist auch die Akzeptanz von Mißerfolgen. Wer alles immer 100% haben will, wer immer danach fragt, ob dies oder jenes auch wirklich relevant ist, der wird ziemlich sicher DEN relevanten Trend verpassen, der im sein Geschäftsmodell untergräbt. Das heißt nicht, dass ein Unternehmen Millionen für scheinbare Trends rauswerfen soll. Aber am Puls der Zeit bleiben, beobachten und gelegentlich mal auch ein Experiment wagen, das rate ich jedem.
Nur wer rechtzeitig den Trampelpfad sieht, ist dabei, wenn daraus die Autobahn wird.
Vodafone erlebte das gerade. Da hat sich eine unzufriedene Kundin auf Facebook beschwert und, soweit gut gehandelt bekam auch ein erstes Feedback. Dann aber ging das Vodafone Social Media Team nach eigener Aussage ins Wochenende und niemand überwachte mehr, was auf Facebook geschah. Böser Fehler, denn genau zum Wochenende brach der Shitstorm los, der jetzt nur noch schwer einzudämmen ist.Bereits in meinem Blogbeitrag Social Media im Unternehmen: Holt euch die Szene für diesen Fulltime Job habe ich darauf hingewiesen, dass es eine gewisse Leidenschaft für Social Media benötigt, um einen guten Job zu machen. Social Media, ernst genommen ist nichts für so mal nebenher und schon gar nichts für einen 9-17 Uhr Bürojob. Es ist zu einem guten Teil auch eine Einstellungssache und es bedarf mehr Ernsthaftigkeit im Umgang mit Kunden auf Augenhöhe, als es so manchem lieb sein mag.
Deshalb, verabschiedet euch davon, Social Media so mal eben on top zu machen, wenn ihr euch ernsthaft in dem Umfeld bewegen wollt. Da braucht es mehr, und zwar in house, denn auch eine Agentur wird nicht die authentische Kommunikation schaffen, die die eigenen, engagierten und Social Media affinen Mitarbeiter schaffen.
Die Generation Y ist von zwei Dingen geprägt: Einem tiefen Misstrauen gegen Werbung, weil sie genug gebrochene Werbeversprechen erlebt hat und einem Wunsch nach Austausch, der sehr schnell dazu führt, dass aus einem kleinen Fehler eine große Lawine werden kann.
Tarnungen von links nach rechts. Tarngehäuse für ein Tablet mit 10 Zoll , Tarnung für Smartphone oder 7 Zoll Tablet, Tarnung für Smartphone (in diesem Fall echter Totholzorganizer meiner Frau, aber Smartphone getestet 😉 ) alle drei von Roterfaden.de
Bevor ich gleich mit Beschwerden bombardiert werde. Dieser Artikel ist zwar in der Erläuterung meiner Arbeitstechniken ernst gemeint, aber zwecks angenehmerer und unterhaltsamerer Lesbarkeit mit einem guten Quäntchen Ironie unterfüttert.
Es ist schon knapp 9 Jahre her, da hatte ich meinen ersten Kontakt mit Totholzallergikernfetischisten. Mir wurde damals in einem „Mitarbeitergespräch“ vorgeworfen, ich würde mich schlecht organisieren, da man von mir keine Todo Listen sehen würde, ich aber dauernd mit diesem „Spielzeug“ (ein PDA von HP) rumspielen würde.
Unnötig zu erwähnen, dass meine Erklärung, ich würde meine Todo Liste (wie ich es schon lange vorher getan hatte) auf dem digitalen Assistenten führen auf taube Ohren stieß. Nein, im Gegenteil, wie ein kleines Kind wurde ich dazu verdonnert, meine Todo Liste auf Papier zu führen und jede Woche vorzulegen. Na ja, das tat ich dann.. Besser gesagt, ich schrieb ein paar wenige Kernaufgaben meiner viel umfangreicheren digitalen Todo Liste auf Papier, von denen ich wusste, dass sie beeindruckend wirkten, aber in der Erledigung mit hoher Sicherheit in der nächsten Woche erledigt waren. Schwupps, war man mit mir zufrieden, obwohl ich an meiner Arbeitsorganisation kein Jota geändert hatte.
Ein Beispiel für die „Tarnung“ meines Transformer Tablets. Immer am Mann, wenn ich Termine plane, Mindmaps erstellen oder Dokumente aus der Cloud mit mir führen will, aber unauffällig in digitalallergiebedrohten Meetings und bei Totholzfanatikern
Nachdem ich mich eine Zeit lang (viel zu lange im Nachhinein) persönlich angegriffen gefühlt hatte, wurde mir letztlich klar, nicht ich habe ein Problem, ich war auf eine ganz besondere Form einer Allergie gestossen. Den Digitalallergiker, der meist in Verbindung mit einem gewissen Totholzfetischismus auftaucht. Deutliche Symptome: Eine Liebe zu allem aus Papier, häufiges Klagen über diese furchtbaren Computer und diesen ganzen digitalen Kram, den „man ja überhaupt nicht brauche, man habe früher ja auch ohne gearbeitet“. Seitdem erlebe ich dieses Phänomen immer wieder, selbst heute in Zeiten des Blackberry Fetischismus in Managementetagen noch immer. Stets, wenn ich Unternehmen oder Mitarbeiter im Bereich der digitalen Arbeitsorganisation oder im Umgang mit Social Media coache, stosse ich auf die gleichen Symptome der Digitalallergie. Während der eine oder andere bereits in der Gegenwart angekommen ist, muss ich in Beratungen und Coachings sehr sensibel mit den auch anwesenden Digitalallergikern umgehen. Man erkennt sie sehr deutlich an Äußerungen wie: „Diesen ganzen Kram brauche wir nicht“ oder auch „seit es dieses Werkzeug X oder Y gibt, wird alles nur noch komplizierter“.
Mittlerweile bin ich oft in einer anderen Rolle unterwegs, nämlich der des „externen Beraters“ oder „Coaches“ und habe als Aufgabe oft, eine kritsche Gruppe von „Totholzfetischisten“ mit nur wenigen digital affinen Teilnehmern vom Nutzen digitaler Endgeräte und den Potentialen von Social Media Vernetzung zu überzeugen.
Die Herausforderung hier besteht darin, zum einen für die bereits in der digitalen Welt Angekommenen Verständnis zu fördern und die Akzeptanz dafür zu steigern, dass man nicht nur dann arbeitet, wenn man das auf Papier tut. Gleichzeitig gilt es auch das Verständnis dafür zu schärfen, dass es tatsächlich normal sein kann, eine EMail auszudrucken, etwas mit Handschrift hinzuzufügen um diese EMail dann per Hauspost oder FAX! zurückzusenden.
Und in Zeiten von Social Media muss ich meine Beratung oft noch um den Aspekt ergänzen, dass es durchaus auch beruflich sinnvoll sein kann, auf Twitter oder Facebook präsent zu sein, und das es definitiv nicht so ist, dass Facebook von Geheimdokumenten aus Unternehmen und peinlichen Partybildern nur so strotzt. Das scheint eine neue Form der Digitalallergie zu sein und sie ist leider immer noch weit verbreitet.
Klinge ich ironisch? Mag sein, bei manchen Digitalallergikern, vor allem bei denen, die es, zum Beispiel weil sie im Online Umfeld oder der IT arbeiten besser wissen müssten, kann ich nur innerlich schmunzeln. Aber man muss die Digitalallergiker ernst nehmen, denn nur wenn man deren Akzeptanz, oder wenigstens das widerwillige Tolerieren erreicht hat, werden neue Projekte zum Erfolg führen.
Auch Bücher, Zeitungen und Zeitschriften gibts bei mir meist digital. Einfach handlicher.
Und zumindest in einem Punkt kann ich oft überzeugen, nämlich wenn es darum geht, wie ich mit der vor allem für Totholzfetischisten, die meist nur das Lesen einer Tageszeitung gewohnt sind überwältigenden Flut von zumeist digitalen Informationen umgehe. Wenn diese dann erfahren, dass für mich der Morgen ebenfalls mit dem Lesen einer Zeitung, nämlich meiner für mich persönlich aus verschiedenen Feeds zusammengestellten persönlichen Tageszeitung (für die Digitalen meiner Leser: Feedly ist der Kern, der Google Reader der Lieferant) beginnt, und ich meist insgesamt knapp 30-45 Minuten dafür brauche, dann aber bereits neue Artikel selektiert, neue Themen für den Blog gefunden, einige spannende Artikel via Buffer für meine Follower und Leser vorbereitet habe, dann können selbst die härtesten Gegner nicht leugnen, dass es offensichtlich auch den einen oder anderen praktischen Aspekt gibt.
Doch auch dann endet das ganze meist mit „also ich bleib bei meiner Zeitung aus Papier, die ist viel besser.“. Spätestens dann zeigt sich, dass das Licht am Ende des Tunnels noch seeeehr weit entfernt ist.Das ist auch der Grund, warum ich oft, vor allem wenn ich im Teilnehmerkreis Digitalallergiker vermute, meine elektronischen Helfer tarne. Mein engeres Umfeld kennt meine Pseudoschutzhüllen, die oft wirklich nicht mehr als das sind, da ich kaum noch ernsthaft auf Papier arbeite, schon, weil mir das spätere Übertragen ins digitale Format viel zu umständlich ist. Aber dafür sehen meine Tarnkappen für meine digitalen Todo Listen und Notizen zumindest businessgerecht und elegant aus. Frei nach dem Motto: „If you can’t beat them, join them.“
Wir erleben letztlich einen Paradigmenwechsel, der aber erst dann wirklich vollzogen ist, wenn die Generation derer, die mit der Digitalisierung aufgewachsen sind, auch in den Entscheiderpositionen angekommen ist. Bis dahin wird es immer noch Bedenkenträger geben, Menschen, die in tradierten Arbeitsweisen und Denkmustern verhaftet sind. Und man muß sie mitnehmen, integrieren, sonst scheitern innovative Projekte oder Änderungen in den Arbeitsmethodiken schon im Ansatz. Idealerweise identifiziert man einige der Meinungsbilder mit ausgeprägtem Totholzfetischismus und erreicht hier zumindest eine gewisse Akzeptanz. Dann hat man bereits den Samen der Innovation in das Unternehmen oder das Team getragen.
Und für alle, die wissen wollen, wie ich mich denn nun organisiere, hier die Liste meiner Werkzeuge:
Google Calendar, Drive und Mail,
dazu Toodledo für die Todos,
DGT GTD Getting Things Done Client auf Smartphone und Tablet, der mit Toodledo synchronisiert,
und für „all those Office things“ Libre Office auf dem PC und QuickOfficePro auf dem Tablet
Oh, und immer etwas beschriebenes Papier und den einen oder anderen Ausdruck „zur Tarnung“.
That’s it
Update: Ganz vergessen, den Anstoß zu diesem Artikel gab der Artikel von @luebue: „Das ist jetzt nicht privat“
Heute in meinem Postfach, eine Mail von Michele Engel, in der sie um Mithilfe bei ihrer Masterbeit zum Thema Crowdsourcing als hilfreiches Marketing Instrument für Unternehmen bittet. Da ich selbst weiß, wie wichtig reale Daten sind und wie spannend es gerade sein kann, eine Masterarbeit über Crowdsourcing mit Hilfe von Crowdsourcing zu erarbeiten, helfe ich gerne mit und bitte auch euch, meine Leser, Frau Engel zu helfen.
Danke schon mal im Voraus all meinen Lesern, die Frau Engel bei ihrer Masterarbeit helfen und bitte, gebt diesen Aufruf an all jene aus eurem Netzwerk weiter, die diese Fragen auch beantworten könnten. Denn Ihr wisst ja, nur mit großen Datenmengen sind Umfragen wirklich repräsentativ.
Hier also ihr Aufruf, es gibt sogar Amazon Gutscheine zu gewinnen 😉
Liebe/r Teilnehmer/in, im Rahmen meiner Masterarbeit bei Prof. Dr. Hajo Hippner an der Universität Bayreuth führe ich eine Befragung zu Crowdsourcing durch.
Hierbei bin ich auf Ihre Mithilfe angewiesen und freue mich über Ihre Teilnahme! Die hier
gewonnenen Erkenntnisse fließen unmittelbar und ausschließlich in meine Masterarbeit ein. Als kleines Dankeschön werden unter allen Teilnehmern drei Amazon-Gutscheine in Höhe
von jeweils 15 Euroverlost. Klicken Sie einfach am Ende der Umfrage auf den Link, um an der Verlosung teilzunehmen. Die Beantwortung der Fragen wird nur ungefähr 10 Minuten Ihrer Zeit in Anspruch nehmen. Dabei ist es wichtig, dass Sie alle Fragen beantworten. Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten. Gesucht wird Ihre ehrliche, persönliche Meinung.
Selbstverständlich erfolgt die Umfrage anonym. Die von Ihnen angegebenen Informationen und Daten werden streng vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Was zeichnet für mich ein gutes Unternehmen und eine gute Kundenbeziehung aus?
Grundsätzlich das Gefühl, dass ich nicht wegen meines Geldes umsorgt werde, sondern weil man mich als zufriedenen Kunden haben will. Das scheint aber noch nicht überall durchgedrungen zu sein. Und gerade bei Kleinigkeiten zeigt sich das immer wieder.
Ein gutes Hotel bietet mehr, als nur das obligatorische Stück Schokolade auf dem Kopfkissen. Warum muss ich in einer Zeit, in der die meisten Geschäftsreisenden sowieso mit UMTS unterwegs sind noch für das WLan zahlen? Und warum sehen in den meisten Hotels die Zimmer ähnlich aus?
Es sind oft die Kleinigkeiten, die mir vor Augen führen, ob man mich als Kunden schätzt oder nur als Geldlieferant. Das Beispiel mit unserem Trampolin zeigt das ganz schön. Obwohl wir keine Rechnung mehr vorliegen hatten, wurden uns die gebrochenen Standfüße anstandslos ersetzt. Wenn der Kunde erst mal gewonnen ist, beginnt die eigentlich schwierige Phase. Ich will heute als Kunde umsorgt werden, ohne gleich für jede Kleinigkeit bezahlen zu müssen. Es ist ein Unding, welche Gebühren oft in Hotlines anfallen, schon wenn ich nur eine kleine Frage zu meinem Vertrag oder dem Produkt habe.
Aber leider scheint es ein Phänomen der heutigen Zeit zu sein, dass die Produkte, die wir erwerben eigentlich bei jeglicher kleinen Fehlfunktion auf den Müll sollen. Das Unternehmen, dass mir nach dem Erwerb ihres Produktes auch danach noch hilft, dass mich auch mal ohne Gebühren oder hohe Zusatzkosten unterstützt und mir hilft, wird mich langfristig als Kunden behalten.
Die Zeiten des dummen, unreflektierenden Konsumenten neigen sich dem Ende. Wir sind informierter und beachten auch den Service nach dem Kauf. Ich glaube, in naher Zukunft werden Unternehmen, die ihre Kunden mit austauschbaren Call Center Agenten abspeisen, Probleme bekommen. Ich will kompetent und KORREKT beraten werden, und das nicht erst, nachdem ich einen Experten angefordert habe. Der Experte muss der ERSTE sein, der mit mir spricht.
Und wenn ich nur als Neukunde von speziellen Angeboten profitiere, brauchen sich Unternehmen nicht zu wundern, wenn die Kundschaft permanent die Verträge kündigt, um danach neu abzuschließen. Rabatte müssen für ALLE gelten, oder sie gelten für mich gar nicht mehr, weil ich den Anbieter wechsle. Denn merke: Auch das ist in Zeiten des Internet so einfach wie selten zu vor.
Wer sich um die Details kümmert, wer mir zeigt, dass er sich um mich als Gast, Passagier, Kunden Gedanken macht auch lange nachdem ich mein Produkt bezahlt habe, der gewinnt auf lange Sicht. Der beste Service für mein Auto kommt nicht aus einer großen Vertragswerktstatt, sondern von einem kleinen Händler, der uns ehrlich berät, uns anschreibt, wenn wichtige Termine anstehen, uns auch mal drauf hinweist, dass irgendwas nicht notwendig ist, oder wir mit etwas Geld sparen können. Eben jemand, bei dem ich den Eindruck erwecke, nicht er will an uns möglichst viel verdienen sondern er will uns als zufriedene Kunden haben. DAS ist aber in Zeiten von Großkonzernen und Wandermanagern, die von Konzern zu Konzern ziehen und zusammen mit den realitätsfernen Beratern nur noch an der Rendite schrauben und lediglich den Shareholdervalue betrachten. Euch sei eins gesagt. Beispiele wie Nokia oder jüngst Schlecker zeigen vor allem ein. Wer über der Rendite und dem Gewinnstreben Mitarbeiter UND Kunden vergisst, der wird nicht mehr lange da sein.
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