Picplz schließt seine Pforten. Ein weiterer Fotodienst ist weg.

Wie auf der Seite von Picplz zu lesen ist, macht der Dienst am 3. Juli zu. Bis dahin kann jeder, der den Dienst bislang nutzte, seine Bilder von dort noch herunterladen.
Man sieht mal wieder, dass gerade Bilderdienste nicht unbedingt ein wirklich sicherer Hafen für die Archivierung der eigenen Erinnerungen sind:

Hier noch die Ankündigung:

 

„On July 3, 2012, picplz will shut down permanently and all photos and data will be deleted.
To download your photos, choose Your Photos below and click the Download link next to each of your photos that you want to save. Thank you for your support of picplz and we apologize for any inconvenience this may cause you.“

 

Gut, dass ich bereits zu Instagram gewechselt habe und parallel meine gesamten Bilder auch noch lokal sichere und bei Google Drive.
Man sollte sich niemals nur auf einen Dienst verlassen.

Google Plus hat die Unternehmensseiten aktiviert: Die Flut der Ankündigungen.

 

Jetzt ist es auch auf Google+ möglich, als Unternehmen eine eigene Seite zu schalten. Natürlich hat sich auch Living the Future seine Seite gesichert und dabei gleich wieder ein Phänomen entdeckt, das hoffentlich bald abflaut.

Die Timeline wird mit Ankündigungen im Stile von „Jetzt verfügbar, die Seite von XY“  geflutet. Das legt sich aber vermutlich, sobald der erste „Experimentierhype vorüber ist“  (und ja, ich habe die Living the Future Seite natürlich auch angekündigt 😉 )Spannend wird jetzt, wie sich die Timeline weiterentwickelt, jetzt wo auch Firmenseiten Informationen teilen können. Ich werde das natürlich in der nächsten Zeit testen, vor allem, wie sich die Circles auf Business Seiten auswirken. Man kann sich hier z.B. vorstellen, dass verschiedene Usergruppen verschiedene Informationen bekommen. So ließe sich hier z.B. ein spezieller Dienst für „Premiumkunden“ einrichten oder spezifische Nutzergruppen mit unterschiedlichen Informationen ansprechen.

Parallel dazu hat Google+ auch ein paar Details der Oberfläche angepasst.

Es bleibt abzuwarten, wie die Google Nutzer die neuen Business Seiten annehmen und ob die Unternehmen aus den auf Facebook in der Vergangenheit gemachten Fehlern etwas lernen.

Die Specs vom Nexus Prime sind aufgetaucht. Just one word: WOW!

Also wenn nachfolgende Specs wirklich stimmen, dann ist das IPhone4s spätestens zum 11.10.2011 völlig veraltet.

Hier die angeblichen Specs, die wir am 11.10.2011 erwarten können.

Android 4.0 Ice Cream Sandwich
9mm thin
4.65-inch 1280 x 720-pixel Super AMOLED HD with curved glass
TI OMAP 4460 dual-core Cortex A9 processor clocked at 1.2GHz
1GB of RAM
32GB of built-in storage
5-megapixel camera on the back, 1.3-megapixel in the front
1080p HD video capture support
LTE/HSPA depending on carrier
Wi-Fi a/b/g/n
NFC
1,750 mAh battery

Quelle: BGR

Barcamp Stuttgart ein Fazit in drei Tags: Klasse, informativ, lecker

Zurück vom Barcamp Stuttgart.

Bin immer noch komplett vollgeladen mit Information, Inspiration und Stoff zum Nachdenken. Wer hätte gedacht, dass es auf einem Barcamp eine Session „Wer bin ich wirklich?“ und das diese Session in mir ganz viele Gedanken, Emotionen und den Wunsch, mich wieder mit mir zu befassen und mich wieder weiterzuentwickeln auslösen würde. Tausend Dank alleine schon dafür.

We had joy, we had fun, we had sessions in the sun

 

Was ich auch mitgenommen habe, es gibt weit mehr Menschen, die sich Gedanken um ihren Konsum machen, und was er mit unserer Welt macht als ich annahm. Und nein, es war kein reines Geek Camp Beate, aber der zweite Tag hat ein paar ganz besondere Sessions gehabt. Und hmm, trotz „Collaborative Consumption“ und neuen Gedanken zum Konsumverzicht die AR Drone.. Hach, epic hach, die wird sich der Herr Papa wohl zum Geburtstag wünschen. Schliesslich beschwert sich meine Frau immer, mir Geek könne man doch eh nix schenken…. Arr, Arrr Arrrrrrrrr.

Jetzt bin ich wieder zu hause, mit einem Füllhorn neuer Eindrücke, und einer Menge an neuen Ideen fürs Blog, für Gadgets und Tests und ja, dank @emju bin ich auch wieder motiviert, eines meiner grössten Projekte aus der Kategorie, „will ich schon immer, aber trau mich nicht “ anzugehen, an einem Buch arbeiten, dessen Grundidee seit Jahren in meinem Kopf steckt, das ich aber nie wirklich begonnen habe.. aus Angst.. hmm. Ich glaube, da sollte ich mich noch mal mit dem „Wer bin ich wirklich“ Kreis kurzschließen 😉

Nächstes Projekt und Resultat aus einer Session des Barcamps über Collaborative Consumption. Das Thema wird möglichst bald ein viel stärkeres Gewicht in meinem Blog bekommen, da mich dieses Thema mit all seinen Facetten spätestens seit der re:publica 2011 intensiv beschäftigt und ich da auch schon ein paar lose Enden zusammenrecherchiert habe, die dank der Stuttgarter Session erste Knoten ausgebildet haben und die ich nun endgültig zu einem roten Faden verbinden möchte.

Das Barcamp bestand nicht nur aus "denkdenkdenk" sondern auch aus extrem "nomnomnom"

Ansonsten tausend Dank an alle Sponsoren. Ihr wisst hoffentlich, wie wichtig ihr wart und auch beim nächsen Barcamp sein werdet. Danke an Jan Theofel the brain behind all the action, an mfg innovation für die geniale Location (oh, das reimt sich, und was sich reimt ist gut!), an esskultur für extrem gutes #nomnomnom an den beiden Tagen und an alle, die in irgendeiner Form dazu beigetragen haben, dass wir barcamper uns willkommen, versorgt und umsorgt gefühlt haben. You ROCK, all of you!

Und allen Followern die ich wiedersehen durfte, die ich zum ersten Mal treffen durfte, oder die ich jetzt als neue Follower gewonnen habe. Vielen Dank für viele tolle Gespräche, Gedanken, Diskussionen. Und auch vielen Dank all jenen, die ich ganz neu kennenlernen durfte, und denen ich jetzt gerne und mit dem Wissen folge, da tickt ein kreativer Kopf!

Und last but not least meine Tweets, die von Herzen kamen:

Merke: Im Netz und auf Barcamps interessieren keine Jobbezeichnungen, Alter oder Geschlecht, sondern was du drauf hast

und: Follower aus barcamps sind besonders interessant. Sie folgen einem, OBWOHL sie dich live erlebt haben… #bcs4”

Und ganz zum Schluß: @windfeder Wow, Respekt für die Bilder, mach weiter, du hast Talent. VIEL Talent!

 

Das Internet macht dumm, nicht dumm, dumm, nicht dumm

 

„Internet macht vielleicht doch nicht dumm!“ schreibt die ZEIT. Ach, natürlich nicht! Eine Technik an sich kann weder dumm, noch schlau machen. Wenn überhaupt, dann ihre Anwendung. Und warum um Himmels Willen sollte das Internet dumm machen? Der Mensch hat in der Geschichte schon mal eine Kulturtechnik entwickelt, die Wissen aus seinem Kopf auslagerte. Man nannte und nennt das Buch. Und offensichtlich sind wir wirklich dümmer geworden, haben keine neuen Erfindungen gemacht, sind nicht zum Mond geflogen, haben keine Computer entwickelt.

Es geht nie darum, ob eine Technologie verdummt, es geht darum, ob der Mensch Wissen intelligent anwendet, ob er schlussfolgern und intelligente Schlüsse ziehen kann. Ich erinnere mich an mein Studium und die Hilflosigkeit der Studenten, die mit ihren super Zeugnissen plötzlich vor einer Wand standen. Sie konnten nicht mehr einfach auswendiglernen, bekamen den Stoff nicht zum Auswendiglernen vorgelegt, sondern sollten sich Wissen erarbeiten. Damit hatte ich überhaupt keine Probleme, weil das für mich schon immer das Spannendste war. Aber so mancher Einser Kandidat wollte schier daran verzweifeln.

Meiner Ansicht nach ist dieses Gerede vom Verdummen des Internets eine Schutzbehauptung all jener, die schon immer Schwierigkeiten mit neuem hatten, die sich nicht wirklich gerne verändern, die ihr Weltbild möglichst lange aufrechterhalten wollen. Sonst müsste ja eigentlich auch jeder Brockhaus zur Verdummung der Menschheit geführt haben.

Ich verdumme nur dann, wenn ich mich entscheide, mich nicht mehr weiterentwickeln zu wollen. Für mich ist aber gerade das Netz und die IT die grösste neue Möglichkeit, mich weiterzubilden. Ich habe Zugriff auf riesige Datenmengen, die für mich extern gespeichert sind, die ich nicht mehr memorieren muss, aus denen ich aber Schlüsse ziehen, Erkenntnis gewinnen kann.

All ihr Kulturpessimisten, wettert nur weiter gegen das Internet. Wir nutzen es derweil, um uns weiterzuentwickeln und intelligenter zu handeln.

Wobei es natürlich für verschiedene Institutionen ausgesprochen ärgerlich ist, wenn der Mensch sich plötzlich unabhängig von Kontrollinstanzen informieren kann. Das haben wir schon früher erlebt, denn der Buchdruck war ein echtes Ärgernis für die Kirche, da sie jetzt nicht mehr mit verlogenen Drohszenarien die Menschen kontrollieren konnte. Schliesslich konnten jetzt ja, oh schlimm, die Menschen das Herrschaftswissen hinterfragen und die Lügen entlarven. Ähnliches passiert auch heute, ich sage nur: Gutenplag.

Oder wie ein altes chinesisches Sprichwort sagt:

Es gibt Menschen, die Fische fangen, und solche, die nur das Wasser trüben.

Lasst uns Fische fangen, während die ganzen Kritiker immer noch mit Wasser trüben beschäftigt sind.

Update: Lustig auch: Spiegel Online behauptet zur selben Studie, das Internet mache vergesslich, so viel zum Thema Qualitätsjournalismus. Leider muss ich sagen, der Artikel zeigt offensichtlich, dass hier nicht wirklich genau gelesen wurde. Schade, so schürt man Vorurteile. Aber wir reden ja von professionellem Journalismus, da kann ich als Blogger ja nur vor Ehrfurcht die Klappe halt: NOOOOOT!

 

Und noch ein Google+ Fundstück: Surplus Popup Alarme für Google+

Wer die Popups von Tweetdeck vermisst, sobald eine Aktion auf Google+ geschieht, in die man involviert ist wie z.B. die Aufnahme in einen Circle oder die Weiterleitung eines eigenen Beitrags sollte sich Surplus ansehen.

Ist diese Erweiterung aktiv, erscheint auf dem Desktop ein Popup, sobald eine Aktion mit eigener Beteiligung geschieht und auf Wunsch ertönt auch ein akustisches Signal.

Beispiel einer Notifikation, weil andere meinen Artikel weiter geteilt haben.