Blogparade: Wie ist mein Arbeitsplatz der Zukunft ?

Bianca Gade plant ein Buch. Das an sich klingt schon spannend, denn es soll in dem Buch um die Arbeitswelt der Zukunft gehen. Was aber noch viel spannender ist: Ein Teil des Inhaltes soll  von den tatsächlichen Arbeitnehmern kommen, die darüber innerhalb einer Blogparade schreiben sollen.

Nun denn, da das eines meiner Hauptthemen für meinen Blog ist hier einmal meine Vision.

In der Zukunft passt alles, was ich zum Arbeiten als Wissensarbeiter brauche in einen Rucksack (gut, bei mir eigentlich rein aus technischer Sicht schon heute)

Zunächst ist mein Arbeitsplatz nicht mehr ortsgebunden. Dank mobilem schnellen Zugang zum Netz, dank Videotelefonie (Skype zeigt, dass es geht) und mobiler Endgeräte arbeite ich, wo immer ich bin und ich mich wohl fühle. Und das ist es auch, was mich motiviert. Ich organisiere meine Arbeit weitestgehend selbst, werde an der Erreichung der zuvor vereinbarten Ziele gemessen, und nicht an dem Zeitaufwand dafür. Gleichzeitig verwischt Privat- und Beruf, auch in ehrenamtlichen Tätigkeiten finde ich Erfüllung ebenso wie ich auch zu Zeiten für die Firma erreichbar bin, die es früher so nicht gab. Deshalb ist es für mich wichtig, klare Vereinbarungen zu treffen, klare Auszeiten zu planen.

Das wird realisiert über Cloud Dienste, die mir meine Daten und meine Planung online zur Verfügung stellen und diese auch für meine Auftraggeber einsehbar machen. Ein gemeinsamer beruflicher Kalender, der sich mit dem Kalender des Auftraggebers synchronisiert macht meine Verfügbarkeit transparent.

Meine Daten sind verschüsselt in der Cloud abgelegt, dank Online Storage kann ich von überall darauf zugreifen. Der Zugriff kann dabei abhängig von Aufgabe und Ort über Tablets wie IPad oder Galaxy Tab erfolgen, über einen Notebook oder Smartphone. Da wir in Zukunft vermutlich sehr viel schnellere und überall verfügbare mobile Internet Zugänge verfügen werden, wird der feste Anschluss zu hause in weiten Teilen verschwinden.

Eventuell arbeite ich in Zukunft nicht mehr 100 Prozent für einen Arbeitgeber sondern in einer Zwischenform zwischen Freiberuf und Halbtagsstelle für mehrere Arbeitgeber, da ich stets am Ergebnis gemessen werde. Damit wird es meinem Arbeitgeber möglich, zu atmen, dass heißt in Zeiten hoher Last Mitarbeiter intensiver in Arbeitsprozesse einzubinden und in Zeiten von Flauten oder Projektübergängen flexibler zu reagieren. Da Mitarbeiter nicht mehr nach Anwesenheitszeit, sondern nach Arbeitsergebnis bezahlt werden, sind solche Flautezeiten weniger dramatisch als heute und bieten gleichzeitig die Chance, dass auch gemeinnützige Institutionen und das soziale Umfeld des Unternehmens davon profitieren, dass es immer wieder Mitarbeiter gibt, die auch mal Zeit für soziales Engagement finden.

Zugleich gibt es in Zukunft Plattformen, auf denen ich meine Skills für sogenannte Microjobs anbieten kann, unabhängig von dem, was in irgendwelchen Urkunden steht. Denn in Zukunft wird sich die Technologie noch schneller weiterentwickeln, so dass die Weiterbildung in einzelnen Themengebieten dynamischer und automatischer geschieht.

Mein "mobile Office", wie ich es heute in der Rolle als Blogger nutze und morgen vielleicht als Arbeitnehmer?

Ich werde noch ein Büro haben, an dem ich mich gelegentlich mit meinem Autraggeber treffe, aber das wird nur noch als Coworking Space gehandhabt. Dieses Konzept wird sich in Zukunft auch bei Festangestellten durchsetzen, da wir immer mehr in Richtung einer Wissensarbeiterökonomie rutschen, und dort ist es nicht mehr nötig, permanent visuell präsent zu sein.

Schon heute kann ich Arbeit und Privatleben nicht mehr streng trennen und möchte es eigentlich auch nicht. Ich bin Informatiker, auch wenn ich das Büro verlasse und koordiniere schon heute dank Cloud Services Privatleben und Beruf elektronisch.

Und meine Lust am Schreiben und an neuen Technologien realisiere ich auch heute schon als Blogger „nach Feierabend“ und kooperiere hier mit anderen Blogs, mit Unternehmen, die für mich interessante Technologien anbieten oder blogge für Verlage, die mein Themenportfolio interessant und als Mehrwert für ihren Auftritt empfinden. Für mich ist insofern durchaus denkbar auch im Berufsfeld als Autor/Journalist Fuß zu fassen, aber eben nur in einem visionären und flexiblen Umfeld.

Ich denke, wenn man sich vom gewohnten Bild verabschiedet, dass Leistung = Sichtbarkeit ist und endlich in der Formel Leistung = Ergebnis denkt, wird bald klar, dass auch Familien und Privatleben gewinnen können. Dafür braucht es aber einen Cultural Change hin zu dem Bewußtsein, dass eine Balance wichtig ist, dass nicht der zu den High Performern gehört, der möglichst lange arbeitet, sondern der, der die besten Ergebnisse erzielt.

Ich erlebe oft Situationen, in denen man einfach blockiert ist und nichts gelingen will. Hier werde ich in Zukunft einfach sagen können, lass es für heute, hör auf. Dafür gibt es dann andere Tage, an denen ich einfach weil ich will, weil ich im „Flow“ bin mal 12 Stunden arbeite. Andererseits wird es in Zukunft weniger wichtige Momente geben, an denen Eltern nicht bei ihren Kindern sein können, weil es leichter sein wird, mal für ein paar Stunden frei zu nehmen, um z.B. bei der Einschulung oder einem wichtigen Sportereignis dabei zu sein, oder einfach an einem schönen Sommertag was mit den Kindern zu unternehmen. Wir leben in Zukunft nicht, um zu arbeiten und arbeiten nicht um zu leben, wir werden leben und arbeiten, oder wie ich es gerne nenne: Wir werden Work Life Integration erleben.

So, das ist meine Vision des Arbeitsplatzes der Zukunft, wie ich ihn mir vorstelle und ja, auch wünsche. Klingt vielleicht sehr optimistisch futuristisch, aber nur so entsteht Wandel zum Positiven, in dem man an seine Vision einer besseren Zukunft glaubt. In diesem Sinne, lets rock and roll.

 

 

Lasst sie doch einfach arbeiten

Manchmal wundere ich mich über Menschen (obwohl das immer seltener geschieht. Bald wundert mich gar nix mehr), die anderen einreden wollen, sie müssten unbedingt eine Karriere in der Verwaltung oder dem Management machen, obwohl doch offensichtlich ist, dass sie weder die Lust noch das Talent dazu haben. Gerade bei Softwareentwicklern erlebe ich das häufig. Da wird unbedingt empfohlen, eine Projektleitung anzustreben, wenn nicht gar eine Leitung einer Entwicklerabteilung. Dabei kenne und erkenne ich die Kollegin oder den Kollegen als Geek, als hochgradigen talentierten Experten, was die Technologie angeht.

Es gibt keine bessere oder schlechtere Arbeit. Es gibt nur Arbeit, die für den Menschen geeignet ist, weil sie im Freude bereitet.
Wenn ein Mensch kein Talent zum abstrakten Planen hat, aber zum konzipieren komplexer Systeme, dann wäre es das dümmste, ihn da raus zu zerren.

Wie lautet der schöne Spruch: „Schuster, bleib bei deinen Leisten“.
Oder in der IT: Entwickler, bleib bei deiner IDE.

Apple, warum wollt ihr unbedingt als die Bösen gelten? Gibt doch gar keinen Grund.

Also irgendwie verstehe ich Apple absolut nicht mehr. Bin im Moment Dank Simyo in der glücklichen Lage neben meinem eigenen Galaxy Tab (erste Generation, alles andere wäre ja illegal)  ein IPad2 zu testen und muss sagen, das Stück Hardware begeistert mich. Durchdacht, integriert, alles spielt zusammen. Könnte durchaus passieren, dass ich es mir nach dem Testlauf für die nächsten vier Wochen anschaffe. Wenn… Ja, wenn da nicht Apples im Moment unterirdische Firmenpolitik wäre. Natürlich wurden schon früher Klagen geführt wegen Gebrauchsmustern oder Patenten.

Aber wie sich Apple gerade wegen der Form des IPads aufspielt, die ja noch nicht mal so besonders ist (runde Ecken hat auch schon mein 5 Jahre alter digitaler Bilderrahmen). Ne, das kann ich nicht nachvollziehen. Sicher, die „Standardkunden“ interessiert das nicht und die werden wie Lemminge in die Läden laufen und auch die nächsten IPads kaufen. Aber nur so lange, bis auch die Massenmedien euer unmögliches Verhalten publik machen. Bis auch in der Bild Zeitung darüber berichtet wird, dass Samsung, weil ihr geklagt habt sein 7.7 Galaxy Tab, das nun wirklich nicht mehr mit dem IPad2 verwechselbar ist, von den IFA Ständen zu nehmen. Ganz ehrlich? So bringt ihr mich eher dazu, mir aus dem Ausland ein Galaxy Tab 10 Zoll oder eines der anderen Android Tablets zu kaufen. Ich erinnere mich noch an einen Werbespot von Apple aus dem Jahre 1984, in dem sich Apple als die Rettung vor der Bedrohung durch IBM/Microsoft gerierte… Mittlerweile führt ihr euch exakt so auf.

Eure Hardware ist toll. Das IPad ist so anders als das Galaxy Tab, da gehört schon ein grosses Maß an Arroganz dazu, die Kunden für so dumm zu halten, dass sie ein Samsung Galaxy Tab und ein IPad verwechseln könnten.

Ich glaube vielmehr, euch geht im Moment der Arsch auf Grundeis, weil die Konkurrenz aufgeschlossen hat. Weil es von Asus, Motorola, Samsung und anderen super Tablets gibt, die dem IPad das Wasser reichen können. Und deshalb wollt ihr an Samsung ein Exempel statuieren. Nur, das hat Microsoft einen miserablen Ruf und Umsatzeinbußen eingebracht. Und ich wage zu behaupten, das wird euch auch so passieren.

 

Jetzt mal ehrlich: Für wie dumm hält Apple im Moment seine Kunden, dass sie im unteren Bild das IPad2 nicht erkennen können? Für die Apple Anwälte: Eures ist das Gerät rechts!

 

Digital Sabbatical, neuer Trend oder nur neuer Wein in alten Schläuchen?

Scheinbar gibt es, so zumindest informiert uns die Trendseite Trendoneblog einen neuen Trend zum digitalen Sabbatical. Sei es mit Software, die den Zugang zu bestimmten Seiten sperrt oder, in dem man alle Online Werkzeuge abschaltet.

Für mich die Frage hier, warum sollte das neu sein? Schon zu Zeiten des Telefons wurde uns empfohlen, nicht immer ran zugehen, wenn es klingelt und auch durchaus mal die Türe nicht zu öffnen, wenn man zu hause ungestört sein will. Es ist hier weniger eine Frage des überfordert seins durch die Werkzeuge, als durch den immer größeren beruflichen Druck, stets erreichbar sein zu sollen. Zu hause habe ich die geringsten Schwierigkeiten, auch mal einen ganzen Abend offline zu verbringen. Es gibt gute Bücher, schöne Musik oder einfach einen schönen Abend auf der Terrasse. Die Frage ist, haben wir alle die Möglichkeit, auch im Beruf zu sagen, ich bin jetzt für eine  Stunde ungestört. Auch hier sprechen wir wieder über ein Luxusproblem, denn als kleiner Angestellter kann ich nicht meinen Chef einfach „aussperren“. Ich kann es kommunizieren, aber schon dafür brauche ich nicht nur den Mut sondern auch eine Unternehmenskultur, die das erlaubt. So lange wir aber noch in einem Umfeld arbeiten, in dem die meisten körperliche Präsenz mit geleisteter Arbeit gleich setzen, ist es sehr schwer, sich hieraus auszuklinken. Ich leiste meine Ergebnisse nicht gut, wenn ich dafür 5 Stunden gearbeitet habe, sondern, wenn ich das Ergebnis so optimal, wie es mein Auftraggeber gewünscht hat erreicht habe. Ob ich dafür 5 Stunden oder 15 brauche hängt meist davon ab, wie komplex das Problem und wie häufig die Störungen sind.

So lange Kollegen frotzeln, sobald jemand nach der normalen „Regelarbeitszeit“ geht, ob er wohl halbtags arbeite, habe ich einen hervorragenden Indikator dafür, dass offensichtlich nicht die Leistung zählt, sondern die abgesessene Zeit.

Ich wage zu behaupten, wenn wir die Präsenzkultur zu Gunsten einer Arbeitsergebnis Kultur ablösen, in der das „was wurde geleistet“ und nicht „wie lange wurde im Büro am Arbeitsplatz gesessen“ zählt, dann haben viele auch nicht mehr die Probleme mit digitalem Informationsüberfluß.

 

Blogparade: Ich hab da mal eine Frage: Mutig sein, was heißt das eigentlich?

Wenn man Kinder hat, und sie nicht nur für den Arbeitsmarkt, sondern für das Leben vorbereiten will, dann wird man manchmal mit nicht ganz so einfachen Fragen konfrontiert.
Für mich aktuell: Was bedeutet es, mutig zu sein?

Daher diese Blogparade, in der es mich interessiert, wie ihr Mut definiert?
Ich habe dann immer dieses Bild vom 10 Meter Brett vor Augen. Wer ist da mutiger? Derjenige, der trotz grosser Angst springt? Oder derjenige, der umdreht, weil er nicht springen will, und sich dem Spott der Kameraden aussetzt?
Ich entdecke hier immer wieder zwei Lager. Die einen, die sagen, die Angst zu überwinden und dennoch zu springen wäre mutiger, und die anderen, zu denen auch ich gehöre, die sagen, etwas nicht tun wollen und dazu stehen, also herunterzuklettern ist mutiger.
Meine These. Es gehört mehr Mut dazu, seine eigenen Grenzen zu vertreten und auch meine Ängste zu akzeptieren. Dinge auch mal nicht tun, obwohl das Umfeld diese erwartet. Denn wenn ich das meinen Kindern vermittle, vermittle ich auch das Bewußtsein, dass man nicht jeden Bockmist mitmachen muss, nur weil die „Peer Group“ das cool findet.
Für mich sind auch die Menschen mutig, die ein „anderes Leben“ leben, das nicht zu dem aktuellen Bild eines „erfolgreichen“ Lebens passt, mutig. Mut heißt, seinen eigenen Weg zu gehen und sich nicht von Meinungen und Zielen anderer davon abbringen zu lassen.

Gerade in der IT, in der Forschung ist Mut oft der Ursprung für neue Entdeckungen und Entwicklungen. Und zwar der Mut zum Querdenken, zum darüber hinwegsetzen, was Mehrheitsmeinung ist. Wo wären wir, wenn ein Bill Gates oder ein Steve Jobs nicht den Mut gehabt hätten, die Ausbildung abzubrechen um das zu tun, was sie für richtig hielten. Das Wagnis war damals für das Umfeld sicher reiner Wahnsinn. Aber immerhin, sie sind ihren Weg gegangen, haben selbst bestimmt, wie sie leben wollen. Das kann auch schiefgehen. Aber das kann es auch, wenn ich nur dem Bild folge, das die Gesellschaft mir vorgibt. Nicht anders ist zum Teil die Finanzkrise entstanden. Und auch die dunkelste Zeit der deutschen Geschichte hatte zum Teil damit zu tun, dass blinde Gefolgschaft bei der Mehrheit vorhanden war und die wirklich Mutigen in der Minderzahl.

Und Mut heißt auch, seine eigenen Bedürfnisse mal vor alle anderen zu stellen, zuerst nach sich zu sehen. Wo mir zum Beispiel lange Zeit der Mut gefehlt hat, war beim Nein-Sagen. Hilfsbereit wie ich bin, wollte ich natürlich jedem helfen, und das ging ja auch stets, aber dabei blieben meine eigenen Belange außen vor.

Wie seht ihr, meine geneigten Leser das? Was bedeutet für euch Mut?

Von Fanboys und Ignoranz

Manchmal bin ich es leid. Nein, in letzter Zeit eigentlich häufig. Dieses immer sich wiederholende gegenseitige Zerfleischen.
Da hat Apple offensichtlich Beweise gefälscht, um einen Konkurrenten vom Markt zu klagen und die Apple Fanboys heulen vor sich hin: „Aber Apple ist doch sooo innovativ“. Richtig, aber das berechtigt nicht, zum Spamtroll zu werden.

Da werden bei Android eklatante Sicherheitslücken publik und die Android Fanboys beklagen, dass wieder alle auf Google draufhauen, die doch sooo innovativ“ seien.

Hallo Fanboys (übrigens interessant, mir kommen fast nur Fanboys unter Fangirls extrem selten). Leben und leben lassen. Ich bin bekennender Android User. Aber die PRODUKTE von Apple finde auch ich gut. Ich habe meine ganz persönlichen Gründe, Android zu bevorzugen aber ich empfehle durchaus anderen einen Blick auf Apple zu werfen. Und das nicht weil ich ihnen Android nicht gönne sondern weil ich mir beide Systeme angesehen habe und sie mit Apple einfach genau das bekommen, was ihnen in den gewünschten Anwendungen hilft.

Wir sollten immer bedenken, die Welt ist nicht schwarz oder weiß sondern grau. Was Apple gerade gegen Samsung durchzieht finde ich unterirdisch und kämpfe in den sozialen Netzen dagegen. Aber das heißt nicht, dass ich Apple hasse. Ich hasse das aktuelle Vorgehen. Ich mag gewisse Einschränkungen nicht. Ja. Aber warum soll ein Apple User dumm sein, wie ich es in Kommentaren schon gelesen habe. Das gilt ebensowenig wie bei Android Usern. Dumm sind nur diejenigen, die sektenartig nur noch einem Gedankenmodell folgen. Aber das hat ja schon George Orwell in „Farm der Tiere“ erkannt. Tiere guuuut, Menschen schleeeeecht ist ebenso dümmlich wie Apple/Android guuuuut, Android/Apple schleeecht.

Und das lässt sich erweitern. Auch die Datenschutz über alles (CCC) versus Datenfreiheit über alles (Datenschutztechnische Spakeria) Diskussion ist für mich ein klarer Fall von „Thema verfehlt“. Erst eine ausgewogene Betrachtung, die das eine tut, ohne das andere zu lassen, bietet ernstzunehmende Lösungen. Mit Extrempositionen kommen wir in einer zielführenden Diskussion nicht weiter.

Lasst uns gegen Fehlentwicklungen bei JEDEM Anbieter vorgehen. Aber lasst uns auch akzeptieren, dass die Welt nicht nur aus Äpfeln besteht, sondern es auch Birnen gibt (Wer findet das Wortspiel?) und der Ausgewogenheit halber, natürlich auch Birnen, nicht nur Äpfel.

So lange wir noch in Fanboy Fraktionen denken, ganz ehrlich, dürfen wir nicht erwarten, dass der Durchschnitts- PC User uns ernst nimmt. Diese Diskussionen sind nicht mal Kindergarten Niveau. Diese Diskussionen sind eher dringend therapiebedürftig.

Aber jetzt bitte: Spammt mich zu. Ich erwarte es eigentlich. Oder beweist mir das Gegenteil. Überrascht mich.

Aufruf zur Unterstützung: empirische Untersuchung zum Thema „Crowdsourcing“

Hallo liebe Leser,
heute mal ein Aufruf zu Unterstützung einer Masterarbeit zweier Studenten der Uni Bayreuth: Ich zitiere hier mal die Anfrage der beiden Studenten: „im Rahmen unserer Masterarbeit am Lehrstuhl für Direct Marketing der Universität Bayreuth führen wir eine empirische Untersuchung zum Thema „Crowdsourcing“ durch. Zielgruppe sind dabei Marketinginteressierte und internetaffine Menschen. Daher wenden wir uns auch an Sie.

Je mehr Interessierte an unserer Studie teilnehmen und ihre Meinung äußern, desto aussagekräftiger werden unsere Daten. Daher bitten wir Sie darum, den Link zu unserem Online-Fragebogen auf Ihrem Blog livingthefuture.de oder auf Ihrer Facebookpräsenz zu veröffentlichen.

http://meineumfrage.com/crowdsourcing/index.php

Die Teilnahme an unserer Befragung dauert ca. 10 Minuten. Selbstverständlich sind alle Angaben anonym und werden streng vertraulich behandelt. Eine Zuordnung der Personen ist durch die separate Speicherung der Daten nicht möglich. Es findet keine personenbezogene Auswertung
statt.

Alle Teilnehmenden können am Ende des Fragebogens an einer Verlosung von Amazon-Gutscheinen teilnehmen.“

Also bitte liebe Leser, helft mit, als ehemaliger Student weiß ich, wie schwer es oft ist, an empirische Daten zu kommen und das Thema Crowdsourcing interessiert mich auch persönlich. Und ja, ich nehme auch ander Umfrage teil.