Barcamp Stuttgart ein Fazit in drei Tags: Klasse, informativ, lecker

Zurück vom Barcamp Stuttgart.

Bin immer noch komplett vollgeladen mit Information, Inspiration und Stoff zum Nachdenken. Wer hätte gedacht, dass es auf einem Barcamp eine Session „Wer bin ich wirklich?“ und das diese Session in mir ganz viele Gedanken, Emotionen und den Wunsch, mich wieder mit mir zu befassen und mich wieder weiterzuentwickeln auslösen würde. Tausend Dank alleine schon dafür.

We had joy, we had fun, we had sessions in the sun

 

Was ich auch mitgenommen habe, es gibt weit mehr Menschen, die sich Gedanken um ihren Konsum machen, und was er mit unserer Welt macht als ich annahm. Und nein, es war kein reines Geek Camp Beate, aber der zweite Tag hat ein paar ganz besondere Sessions gehabt. Und hmm, trotz „Collaborative Consumption“ und neuen Gedanken zum Konsumverzicht die AR Drone.. Hach, epic hach, die wird sich der Herr Papa wohl zum Geburtstag wünschen. Schliesslich beschwert sich meine Frau immer, mir Geek könne man doch eh nix schenken…. Arr, Arrr Arrrrrrrrr.

Jetzt bin ich wieder zu hause, mit einem Füllhorn neuer Eindrücke, und einer Menge an neuen Ideen fürs Blog, für Gadgets und Tests und ja, dank @emju bin ich auch wieder motiviert, eines meiner grössten Projekte aus der Kategorie, „will ich schon immer, aber trau mich nicht “ anzugehen, an einem Buch arbeiten, dessen Grundidee seit Jahren in meinem Kopf steckt, das ich aber nie wirklich begonnen habe.. aus Angst.. hmm. Ich glaube, da sollte ich mich noch mal mit dem „Wer bin ich wirklich“ Kreis kurzschließen 😉

Nächstes Projekt und Resultat aus einer Session des Barcamps über Collaborative Consumption. Das Thema wird möglichst bald ein viel stärkeres Gewicht in meinem Blog bekommen, da mich dieses Thema mit all seinen Facetten spätestens seit der re:publica 2011 intensiv beschäftigt und ich da auch schon ein paar lose Enden zusammenrecherchiert habe, die dank der Stuttgarter Session erste Knoten ausgebildet haben und die ich nun endgültig zu einem roten Faden verbinden möchte.

Das Barcamp bestand nicht nur aus "denkdenkdenk" sondern auch aus extrem "nomnomnom"

Ansonsten tausend Dank an alle Sponsoren. Ihr wisst hoffentlich, wie wichtig ihr wart und auch beim nächsen Barcamp sein werdet. Danke an Jan Theofel the brain behind all the action, an mfg innovation für die geniale Location (oh, das reimt sich, und was sich reimt ist gut!), an esskultur für extrem gutes #nomnomnom an den beiden Tagen und an alle, die in irgendeiner Form dazu beigetragen haben, dass wir barcamper uns willkommen, versorgt und umsorgt gefühlt haben. You ROCK, all of you!

Und allen Followern die ich wiedersehen durfte, die ich zum ersten Mal treffen durfte, oder die ich jetzt als neue Follower gewonnen habe. Vielen Dank für viele tolle Gespräche, Gedanken, Diskussionen. Und auch vielen Dank all jenen, die ich ganz neu kennenlernen durfte, und denen ich jetzt gerne und mit dem Wissen folge, da tickt ein kreativer Kopf!

Und last but not least meine Tweets, die von Herzen kamen:

Merke: Im Netz und auf Barcamps interessieren keine Jobbezeichnungen, Alter oder Geschlecht, sondern was du drauf hast

und: Follower aus barcamps sind besonders interessant. Sie folgen einem, OBWOHL sie dich live erlebt haben… #bcs4”

Und ganz zum Schluß: @windfeder Wow, Respekt für die Bilder, mach weiter, du hast Talent. VIEL Talent!

 

Barcamp Stuttgart 2011: Schon am ersten Tag sehr erkenntnisreich.

image

Wieder ein Barcamp, bei dem die spannendsten Sessions parallel laufen. Schon jetzt, nach erst einem Tag kann ich definitiv sagen, es hat sich gelohnt. Hab wieder mal meine GTD Kenntnisse aufgefrischt, neue Einsichten zum Thema Apps für Kinder bekommen und gelernt, dass man mittlerweile sehr gut qualitativ hochwertige Texte aus Datenbanken von Programmen extrahieren lassen kann.

Ansonsten einfach ein Spitzenumfeld, sehr leckeres Essen, super Getränkeversorgung und auch die Lokation ist Spitze, von meinem Hotel aus nur ein paar Schritte.
Jetzt bin ich noch auf das Abendprogramm gespannt und was uns morgen erwartet.

image

Crowdsourcing für Möbeldesign, eine Idee mit Potential

Wieder ein neuer Versuch auf dem Markt, die Weisheit der  Masse für die eigenen Produkte nutzbar zu machen. Diesmal als Kooperation von Zalando und Fashionforhome.de. Die Idee dahinter: Die Kunden können einen eigenen Schuhschrank nach ihren Vorstellungen designen (man merkt die Nähe zu Zalando schon an der Themenauswahl) und die Designs werden dann auf einer Abstimmungsseite bei Fashion4home zur Abstimmung gestellt. Der Einsendeschluß ist hierbei der 15.10. die Abstimmung wiederum endet am 31.10.2011.

Danach erfolgt in einer dritten Phase die tatsächliche Umsetzung der Siegerentwürfe zu Prototypen, die dann in Phase 4 den Gewinnern geschenkt werden und ins Sortiment von Fashion4home aufgenommen werden.

Für mich eine gute Idee. Gerade im Bereich Möbel entscheidet oft die Funktionalität über den Erfolg eines Möbels, und gerade hier finden sich oft Lösungen, die keinem so richtig gefallen bzw.  die den aktuellen Bedürfnissen nicht mehr entsprechen. Ich denke hier nur an Bücherregale, die in Zeiten digitaler Medien noch ganz andere Anforderungen erfüllen müssen. Oder auch an Schreibtische, die oft immer noch für das vordigitale Zeitalter entworfen zu sein scheinen.

Ich denke, es ist bei jedem Crowdsourcing-Projekt einer der wichtigsten Aspekte, ob der Teilnehmer aus dem crowdgesourcten Design auch einen wirklichen eigenen Nutzen hat. Die neue Flasche für ein Spülmittel oder eine neue Verpackung sind hier von eher fragwürdigem Mehrwert und verleiten eher zum spielerischen Umgang. Möbel hingegen sehe ich sehr wohl als guten Ansatz für eine Crowdsourcing Lösung. So können aktuelle Bedürfnisse und Ansprüche der Kunden direkter abgefragt werden und in Produkte umgesetzt werden, die dann einen wirklichen Mehrwert für den Kunden darstellen.

Crowdsourcing ist nicht immer erfolgreich, aber wo das Ergebnis dem Kunden nützt, hat Crowdsourcing eine gute Chance, zur Verbesserung der Produktpalette beizutragen. Gerade in einer Zeit der Massenware, die jedem irgendwie, aber keinem wirklich vollumfänglich gefällt, könnten crowdgesourcte Ansätze in passenden Bereichen den Weg zu einer neuen Art der „Individualisierung“ ebnen.

In diesem Sinne werde ich die Aktion von Fashion4Home und Zalando weiter beobachten. Mal sehen, wie die Siegermöbel dann aussehen…. Und übrigens. Ich hätte da so ein oder zwei Ideen für MEINEN idealen Schreibtisch 😉

 

Wir leben mit dem Fetisch Papier.

Ich bin Informatiker und als solcher schmerzt es mich stets, wenn die digitalen Möglichkeiten, auch jene, die nicht nur die Arbeit vereinfachen sondern auch Ressourcen schonen nicht genutzt werden.

Als Autor und Blogger benötige ich schon seit langem kein Papier mehr.

Einer der grössten Fetische hier ist immer noch Papier und dessen scheinbarer Eindruck von intellektueller Tätigkeit. Erst vor ein paar Tagen wieder passierte es mir, dass ich darauf angesprochen wurde, was ich denn da auf meinem Tablet herumspielte. Ich sparte mir die Erklärung, ich machte dort meine Notizen, denn ich weiß: Ernsthaft im Büro arbeitet auch heute nur der, der auch offensichtlich mit Unmengen von Papier umgeht. Wer in der Konferenz nur mit Tablet sitzt, wird nicht ernst genommen, weil er in den Augen der im Gestern lebenden die Sache nicht ernst nimmt.
Wichtig ist stets, eine elegante Schreibmappe mitzuführen, und dazu einen teuren Stift. Gebrauchen muss man beides nicht, alleine schon die demonstrative Präsenz von beidem auf dem Konferenztisch strahlt Seriosität aus. Dabei ist es eigentlich heutzutage nur dumm, noch Papier in rauhen Mengen zu verschwenden. Da werden Foliensätze nicht nur ausgedruckt, nein, wenn nicht jeder Teilnehmer der Sitzung noch eine Kopie erhält, gilt der Leiter der Sitzung als schlecht vorbereitet. Da bringt jeder Teilnehmer nochmals einen AUSDRUCK der Einladung mit oder es werden in Schulungen die gesamten Schulungsunterlagen in Papierform zur Verfügung gestellt, als habe man noch nie etwas von Email und PDF gehört.

Elektronische Kalender werden am Arbeitsplatzpc geduldet, aber jährlich werden grosse Wandkalender, kleine Tischkalender, Taschenkalender und diverse andere Arten von Kalendern in rauhen Mengen gekauft, verteilt, verschenkt und dann doch nicht genutzt.

Meine Brücke in die digitale Welt, wenn ich zum analogen Papier gezwungen bin. Der Livescribe Pulse, der Notizen sofort digitalisiert und sie mir somit als PDF zur Verfügung stellt.

Ich arbeite schon seit einigen Jahren inoffiziell so weit es geht nur noch digital. Aber gezwungenermaßen muss man sich immer wieder dem Diktat der Papierfetischisten unterordnen. Dafür habe ich eine Brücke gebildet. Dank der genialen Stifte von Livescribe ist es möglich, trotz scheinbarer Notizen auf Papier die gesamten Unterlagen sofort digitalisiert bereit zu stellen und in Kombination mit Notebook sogar den Text digitalisieren zu können.

Wir leben alle noch mit vielen überkommenen Ritualen, weil wir offensichtlich alle noch sehr viel Angst vor Erneuerung vor Wandel haben. Wir könnten das papierlose Büro schon längst haben, wenn sich nur mehr Menschen im Morgen bewegen würden und nicht stets im Gestern leben wollten, wo ja alles ach so viel besser war.

 

Wenn ich mir überlege, ich müsste all die Unterlagen, die ich im Laufe der Zeit für ein Projekt ansammle, gerade für meine Blogartikel in Papierform mit mir herumschleppen, graut es mir davor. Das meiste meiner Recherchetexte und Textentwürfe wird mittlerweile mittels Evernote und Wuala/Google Docs in der Cloud gehalten und wird nie auf Papier verewigt. Das wäre für mich eine ungeheuerliche Ressourcenverschwendung. Und bei so manchem einem beinahe meterhohen Ausdruck eines Programmlaufs schüttelt es mich. Das alles ist Papier, das einmal oder zweimal angesehen und dann in den Papiermüll gegeben wird.
Eigentlich eine ungeheuerliche Geld- und Ressourcenverschwendung.
Aber man hängt halt an seinem Fetisch.

Softwareentwicklung reloaded: vom bösen Geek und dem gefährlichen Jedi

Ich bin schon ein paar Jährchen in der Softwareentwicklung tätig, und habe auch schon viele Bereiche kennengelernt. Ein paar Themen und Motive tauchen dabei immer wieder auf, egal mit welchen Methodiken man „offiziell“ vorgeht.

Da ist zum einen der „böse“ Geek. Natürlich nicht wirklich böse, aber im Verlauf eines Softwareprojekts oft ein Fachmann mit fatalen Auswirkungen. Er kennt sein Fachgebiet bis in die tiefsten Tiefen, er weiß genau, wie man 100% reinen Code produziert und lässt nichts anderes gelten. Das bewirkt zum einen, dass er selbst Code produziert, denn nur noch andere Geeks, und davon gibt es nicht all zu viele in seinem Fachgebiet, dafür hat der böse Geek ein Auge, das also nur solche Geeks seinen Code noch verstehen. Zum anderen demotiviert der „böse Geek“ sein Umfeld. Denn keiner kommt an seinen Code ran. Und das lässt er andere spüren.

Dagegen steht der „gefährliche Jedi“. Er hat ebenfalls ein tiefes Wissen, das aber eher durch die Jahre der Entwicklung an einem komplexen System gewachsen ist. Er kennt nur dieses System, und nun will man es ihm wegnehmen, es erneuern. Der gefährliche Jedi ist leicht zu erkennen an Worten wie: Mit dem bisherigen System wäre das ganz einfach. Oder auch: Das neue bringt doch gar nix, ist doch viel zu kompliziert.  Dem gefährlichen Jedi widerspricht sein Umfeld aber nicht, denn er ist anerkannter Grossmeister seines Faches. Er kennt jede Tiefe, kann den Code schon alleine durch seine Präsenz heilen (nutze die Macht). Doch wehe, es tritt ein junger Schüler auf den Plan, der mit neuen Werkzeugen und Herangehensweisen die Macht des Jedi hinterfragt. Dann kommt es zum Konflikt, dann zeigt der Jedi, dass nur er alleine die wahre Weisheit kennt.

Gefährlich ist auch „der Herr über die Waffen“. Meist ein Fachmann in den Werkzeugen, mit denen das Team bzw. das Haus entwickelt. Oder auch mit denen er gerne entwickelt. Hier wird es schwierig, das Herangehen oder noch schlimmer das Werkzeug zu wechseln. Ein mal Lichtschwert, immer Lichtschwert.

Ebenfalls ein Problem ist der immer wieder gegenwärtige „Imperator“. Er versteht weniger von der Tiefe der Programmierung aber er hält die Fäden in der Hand, sei es als Leiter eines Teams, als DER Fachmann für eine Aufgabe oder einen Teil eines Projekts. Der Imperator weiß, er soll delegieren, er soll Freiräume lassen, aber er ist der Herrscher. Deshalb fordert er permanente Berichte, stets den aktuellen Status und will über jeden Schritt seiner Untertanen informiert sein. Das liebste Werkzeug des Imperators ist das CC der EMail. Jeder muss ihn mit informieren, jeden informiert er mit. Mitarbeiter in Projekten mit Imperator ertrinken irgendwann in EMails, da früher oder später jede Mail mit CC an die ganze Gruppe geht.

Es gibt noch viele andere „bedrohliche“ oder „gefährliche“ Charaktere in Projekten. Demnächst werde ich hier weitere vorstellen, zum Beispiel den „dämonischen Clown“ und den „manisch depressiven Versager“.

Kennt ihr weitere interessante Charaktere in Projekten? Dann her damit!

Piraten in Berlin: Gratulation und Ausblick

8,9%. Das ist kein Achtungserfolg mehr, das ist, verzeiht mir das piratige Bild ein Kanonenschlag aus der grossen Kanone.

Lange genug hat man die digital affinen Menschen (ich weigere mich, Digital Natives zu sagen, weil es kein Alter gibt sondern  nur eine Einstellung)  ignoriert, hat immer mehr Überwachung und Kontrolle eingeführt, wollte dieses böse Internet kontrollieren. Man hat die Piraten belächelt und selbst jene, die es hätten besser wissen müssen, nämlich die Grünen haben viel zu halbherzig und mit widersprüchlichen Signalen auf die Wünsche und Forderungen der digitalen Welt reagiert.

Jetzt dürfte wohl dem letzten Politiker klar geworden sein. We are here and we are here to stay.

Die Piraten werden sicher nicht so schnell in vielen weiteren Landesparlamenten einziehen, aber ihre Macht wird steigen, ihr Einfluß ebenso.

Denn einen Vorteil hat es, noch unbedarft an die Sache ranzugehen. Man lernt, man versucht wirklich noch etwas zu bewegen, anstelle sich mehr um den eigenen Machterhalt zu kümmern als um die Interessen der Bürger. Das haben auch die Diskussionsrunden am Wahlabend gezeigt. Da wurde nicht drüber diskutiert, was der Wähler wollte, da wurde der Politische Gegner niedergemacht, wurden Platitüden rausgeholt und jeder erklärte sich wieder zum Sieger der Wahl.

Tut mir leid, euch alle enttäuschen zu müssen. Aber die eigentlichen Sieger in Berlin sind die Piraten. Niemand sonst. Alles andere sind leichte Gewinne und Verluste (ok, die FDP, stimmt, die gibts ja immer noch aber da hab ich mittlerweile zu viel Mitleid um meine immer noch tief sitzende Häme öffentlich über sie auszuschütten, da reicht es, wenn sich uns Guido selbst blamiert, siehe nachfolgendes Video)


Tja mein lieber Guido, wessen Stimme ist nun für den Gulli?

Also,

Gratulation nach Berlin, sehr gut gemacht, 8.9% sind eine Aussage, die gehört werden muß.

Einen Hafen haben wir geentert, es wird nicht der letzte sein.

Ich erinnere mich noch an den Satz: „Ihr werdet euch noch wünschen, wir wären unpolitisch“, den wir jenen entgegensetzten, die behaupteten, unsere Kampf gegen Zensursula und ihre Überwachungsinfrastruktur wäre nur ein Strohfeuer. Ich glaube, in Berlin dürfte einigen mittlerweile klar sein. Die „Netzbürger“ sind nicht unpolitisch. Sie können nur mit den machtbesessenen volksfernen „alten“ Politikern nichts mehr anfangen.

„Empört euch“, tja, ich denke, Berlin war ein gutes Signal, dass die Empörung steigt, über Politiker, die schon längst das Volk nicht mehr ernst nehmen und mehr an den Futtertrögen der Lobbyisten hängen, als das Volk und dessen Bedürfnisse zu beachten.
Ich würde allen Politikern dringend raten, endlich wieder Volkes Wille im Blick zu haben, denn sie sind NUR VERTRETER des Bürgerwillens, keine Herrscher über das Volk.

Und was diese Splitterpartei FDP angeht, die wir wohl demnächst als stärkste Partei bei den „Sonstigen“ suchen müssen:

Mal schauen, ob meine Kinder neben Schallplatten, Analogkameras, Röhrenfernsehern sich bald auch an die FDP werden nicht mehr erinnern können 😉

An Peinlichkeit nicht zu überbieten, die „Urteilsbegründung“ im Verfahren Apple gegen Samsung

 

Bin fassungslos. Das so etwas möglich ist, hätte ich nicht gedacht. Ich werde das hier nicht eingehend dokumentieren, sondern direkt die Begründung des Düsseldorfer Gerichts verlinken. Nur so viel, es geht um folgende unglaublich innovativen Merkmale:

Also irgendwie bin ich wohl nicht so "intelligent" wie die Richter. Ich sehe da deutliche Unterschiede.

1. eine rechteckige Form mit vier gleichmäßig abgerundeten Ecken;

2. eine flache, transparente Oberfläche ohne jede Musterung, die von einem schmalen Gehäuserand umfasst wird;

3. eine punktierte Markierung eines rechteckigen Rahmens auf der Oberfläche, der zu allen Seiten gleich breit ist;

4. eine flache Rückseite, die an den Rändern nach oben gebogen ist, wodurch die geraden Seitenwände und die schmale Einfassung um die Vorderseite geformt werden (Schalenform);

5. ein dünnes Profil;

6. ein punktiert gezeichnetes, kleines rundes Element auf einer Längsseite;

7. ein punktiert gezeichnetes, rechteckiges Element auf einer Querseite.

 

Liebe Düsseldorfer Richter mit Verlaub ……………..

 

Und so etwas als Geschmacksmuster durchgehen zu lassen, ist SCHWACHSINN. Dann melde ich am besten demnächst einen etwas grösseren Fussball als Geschmacksmuster an und verklage alle Hersteller. Aber in Düsseldorf. Da gewinn ich dann ja.

 

Apple schmeisst App raus, die über ungerechte Smartphone Produktion berichtet

Tja, das soll der glückliche Apple Kunde wohl nicht erfahren müssen. Dafür gibt es die geniale App Phonestory jetzt für Android. Hab sie gleich mal runtergeladen. Ansehenswert und regt zum Nachdenken an. Aber jetzt nur noch Android Nutzer. Denn auch wir Android User sollten uns bewußt machen, was hinter unseren ach so schicken Smartphones steckt und auf Verbesserung drängen. DAS ist es, was die App vermitteln will. Aber eben nicht mehr Apple Usern.

Apple mag wohl nicht, dass Kunden sich Gedanken machen.

Bitte: Ich möchte endlich mal wieder was Positives von euch berichten Apple, wird aber von  Tag zu Tag schwerer.