Blogparade: Meine besten Tipps für Blog-Anfänger

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Bloggen kann man überall, gerade Beiträge vor Ort sind oft am spannendsten

Eine schöne Blogparade ist mal wieder gestartet. Es geht drum, was man als „erfahrener“ Blogger Neulingen mit auf den Weg geben würde.

Nun, da kann ich einiges beitragen. Zunächst, macht euch darüber Gedanken, worüber ihr bloggen wollt. Thematisch solltet ihr nicht zu breit aufgestellt sein, es muss ein gewisses Hauptthema geben. Aber vor allem, sucht euch ein Thema, das euch am Herzen liegt, denn ihr wollt schliesslich auf lange Sicht Freude am Bloggen haben. Und schreibt zunächst „für euch“. Macht euch nicht zu viel Gedanken, was der Leser lesen möchte, denn DEN Leser gibt es nicht. Ihr wollt eure Gedanken vermitteln, das was euch bewegt.

Feilt nicht zu sehr an euren Texten, sie sollten eine gute Rechtschreibung und vernünftige Grammatik haben, aber ihr schreibt kein Buch. Geht an einen Blogbeitrag wie einen Eintrag in eurem Tagebuch. Es zählt vor allem die Botschaft.

Nutzt verschiedene Medien, dreht auch mal ein kleines Video und lockert eure Texte durch Fotos auf. Aber achtet immer auf die Copyrights. Am besten,  nutzt selbstgemachte Bilder.

Schreibt nicht zu viel, wenn ihr ein großes Thema behandeln wollt, splittet es in kleinere Artikel auf, denn der Leser erwartet nicht einen langen Roman sondern interessante Texthappen.

Mein größter Fehler zu Beginn war, nicht regelmäßig zu schreiben. Versucht möglichst, einen stringenten Rhythmus für eure Artikel zu haben und lasst nicht mehrere Wochen zwischen einzelnen Beiträgen verstreichen.

Und was Gastartikel oder Testberichte mit gestifteten Testgeräten angeht. Dagegen spricht überhaupt nichts, aber behaltet euch bei Tests vor, dass ihr auch wirklich eure Meinung schreiben dürft und verlangt, dass Gastartikel auch immer als solche gekennzeichnet sind.

Sucht nach Kooperationspartnern, wenn euer Blog eine gewisse Reichweite erreicht hat. Ich arbeite zum Beispiel mit mobilefun.de zusammen, da diese eine Vielzahl von Smartphonezubehör vertreiben und gerade das ein Thema ist, das meine Leserschaft immer wieder aufs neue interessiert. Aber auch da gilt, mobilefun.de stellt mir zwar Testgeräte zur Verfügung, schreibt mir aber den Inhalt meiner Artikel in keiner Weise vor. Das ist unbedingt wichtig, um glaubwürdig zu bleiben.

Vernetzt euch, nehmt an Blogparaden teil (sic) und registriert euch in Blogverzeichnissen.

Und nutzt knackige Überschriften, die den Leser schon in der Überschrift für das Thema interessieren.

Verbindet euer Blog (das am besten nach meiner Meinung bei WordPress.com oder eine eigengehostete WordPress Instanz sein sollte) mit Facebook, Twitter und Google+ und postet dort die Teaser für eure Artikel.

Und ansonsten, habt Spaß beim Bloggen und „don’t feed the Trolls“

Ach ja, und euer Blog ist euer Zuhause, ihr habt Hausrecht, also wenn jemand unflätig oder beleidigend wird, ist es euer gutes Recht, ihn auch zu blocken.

Best Blog Award: Ein Stöckchen und 11 Fragen.

BestBlogAwardJohannes hat mir ein Stöckchen zugeworfen. Ein großes Stöckchen, eigentlich einen Zaunpfahl.

Und in dem Zaunpfahl sind 11 Fragen eingraviert. Die soll ich beantworten.

Man sieht, Johannes kennt mich gut, denn die Fragen sind wirklich eine Herausforderung und insofern bin ich mehr als versucht, diese Fragen zu beantworten.

Nun aber flux zu Johannes 11 Fragen:

 
Was ist Dein persönlicher Antrieb für die Bloggerei?

Punkt eins, ich schreibe gern. Schon in der Schule hatte ich zwei Fächer mit so richtig guten Noten. Das war zum einen die Informatik, zum anderen Literatur. Ja ich weiß, eine sehr merkwürdige Kombination, aber daraus ist dann mein Studienwunsch und schliesslich Wirklichkeit „Computerlinguistik und KI “ entstanden. Mit der  Informatik verdiene ich mittlerweile unseren Lebensunterhalt, mit meiner Leidenschaft fürs Schreiben habe ich diesen Blog als meine persönliche Möglichkeit, meine Gedanken in Textform zu bringen gestartet. Letztlich schreibe ich primär für mich, dann für meine Leser. So kann ich gewährleisten, dass was ich schreibe auch meine Gedanken sind. Natürlich denke ich auch darüber nach, wie ich meine Gedankenwelt verständlich in Textform gießen kann, aber ich bin es, so empfinde ich zumindest meinen Lesern schuldig, authentisch und ehrlich zu sein.

Hand aufs Herz, wie wichtig ist es Dir, dass gelesen wird, was Du schreibst?

Auch wenn kaum jemand meine Texte lesen würde, würde ich weiterhin schreiben. Ich freue mich über Feedback, weil es mir erlaubt, meine eigenen Gedanken zu reflektieren und weil ich gerne auch korrigiert werde, wo ich mit meinen Ansichten fehl zu laufen drohe. Aber würde ich mein Blog nur schreiben, weil ich will, dass es gelesen wird, würden die Inhalte vermutlich anders aussehen. Andererseits kann ich beruhigen, ich habe mittlerweile einen durchaus ansehnlichen Kreis von Stammlesern und freue mich über jeden Kommentar.

Was war Dein bisher schönstes Blog- oder Online-Netzwerk-Erlebnis?

Da kann ich nur Stefan Pfeiffer und unsere mittlerweile zur Freundschaft erwachsene Online Verbindung anbringen.

Es war zu Beginn dieses Blogs, ich war schon auf Twitter sehr aktiv und befasste mich gerade mit Linux als Alternative für den Business Desktop. Da schrieb mich @digitalnaiv an via Twitter und fragte, ob ich nicht, da ich mich ja so sehr mit dem Thema Linux und der Desktop beschäftige, Interesse hätte, auf der re:publica einen Workshop zu dem Thema zu halten? Da ich sowieso plante, zur re:publica zu fahren konnte ich da natürlich schlecht nein sagen und er Rest ist schönste Social Media Geschichte. Egal, wer von uns beiden ein Beispiel für den Nutzen von Social Media anbringt. Diese Geschichte wird immer wieder erzählt und auch später haben wir uns noch das eine oder andere Mal getroffen bzw. treffen uns immer wieder mal und dann ist es, auch wenns ein Klischee  bedient, als wäre man gar nicht weg gewesen.

Was bereichert Dein Leben zur Zeit am meisten?

Weit vor allem die Familie. Ich hatte in den letzten Jahren auch schlechte Tage und persönliche Tiefs, aber was auch immer war, meine Familie stand zu mir. Und da ich meine Frau auch heute noch zutiefst liebe und wir drei wirklich tolle Kinder haben ist das wirklich die Basis und die Grundlage, auf der mein restliches Leben ruht. Ansonsten bereichert mich die Arbeit in einem neuen wunderbaren Team, das wirklich Teamspirit hat und in dem der persönliche Umgang von erstaunlich viel Freundlichkeit geprägt ist. Und ganz aktuell mein erstes Buch, das mir doch mehr bedeutet, als ich dachte. Ich hatte schon während meiner Schulzeit immer diesen Traum, mal ein ECHTES eigenes Buch zu veröffentlichen und jetzt ist das wahr geworden. Das ist für mich in sich ein tolles Gefühl, da damit einer meiner eher unrealistischeren Lebenswünsche doch noch wahr geworden ist. Und zusätzlich bereichert hier die Arbeit am zweiten Band, der quasi das Sahnehäubchen darstellt.

 

Kunst und Kultur oder Kommerz und Kapital? Und wieso das Eine und nicht das Andere?

Definitiv Kunst und Kultur. Ich hätte gerne beides, habe aber in der Vergangenheit immer wieder erfahren (müssen), dass der Kommerz und das Kapital früher oder später die besten Ideen zerstört, wenn man ihn die Oberhand gewinnen lässt. Schon so manche gute Idee, so manches Projekt war tot, als es darum ging, jetzt endlich „Rendite“ zu erwirtschaften. Sobald etwas in die Hände der Verkäufer fällt und diejenigen, die mit dem Herzen dabei sind in die zweite Reihe rücken (müssen), geht es mit der guten Idee in den meisten Fällen bergab.

Mal angenommen, Du dürftest an einem Tag um 20.00 Uhr auf dem Sendeplatz der Tagesschau eine 15minütige Botschaft an die Zuschauer richten. Was würdest Du ihnen sagen?

Denkt stets daran, dass auf eurem Grabstein nie stehen darf, er schuftete sich zu Tode. Das Leben dreht sich um Menschen, um Beziehungen, um Glücksmomente, die nicht mit Geld erkauft sind. Und hängt nicht zu sehr am Geld, das ist nur bedrucktes Papier. Versucht nicht, jeden Tag zu leben, als sei es euer letzter, das würde den Tag nur überhöhen. Lebt jeden Tag, lebt einfach, genießt, habt Freude und haltet euch fern von muffeligen, von griesgrämigen Menschen. Lernt, hört nie auf, neugierig zu sein. Und seid kindisch, bleibt in eurer Seele ein Kind, das staunen kann, das neugierig und verspielt ist. Die Welt ist schon viel zu ernst, viel zu erwachsen, wir müssen alle auch wieder Kinder sein, Freude und Spaß im Leben entdecken.

Womit kann man Dich wirklich begeistern?

Mit Begeisterung. Ich schätze Menschen, die für eine Sache brennen (nicht ausbrennen). Ich mag Menschen, die tiefe Gedanken zu denken wagen, die auch mal unbequeme Fragen stellen. Und ich schätze Menschen, die authentisch sind, auch wenn das vielleicht für manche ein abgegriffener Begriff ist.

Was war Deine größte Enttäuschung in diesem Jahr?

Mir selbst eingestehen zu müssen, dass eine berufliche Entscheidung doch nicht das richtige für mich war. Ich hatte mich mit Begeisterung auf ein Thema gestürzt, das jetzt leider doch im Sande verläuft und nicht wirklich gelebt wird. Da viel mir der Abschied von dem Team, von den Kollegen sehr schwer, weil sie alle wunderbare Menschen waren und sind aber es heißt so schön: „Love it, change it, leave it“ Love ging gar nicht, wenn meine Ideen nicht gehört werden, change it, da hätte ich viel zu viel von mir aufgeben müssen um so aufzutreten, dass es einen Wandel gegeben hatte, also blieb mir nur leave it. Dafür bin ich jetzt angekommen. In jedem Ende liegt halt doch auch ein neuer Anfang 😉

Unterstellt, Du wärst ein Musikstil. Welcher käme Deinem Wesen am nächsten?

Schwer zu sagen, wie man das beschreiben könnte, vielleicht hilft es, Musiker zu nennen, die mich musikalisch vertreten sollten, so ich denn auswählen müsste: Sting, Kate Bush, Enya aber auch Lilly Allen. Vielleicht trifft es am besten: Ich bin viele Stile, ich mag mich da nicht festlegen, da es für mich nur gute und schlechte Musik gibt, jenseits von Stilen.

Was war das schönste Lob, das Du in diesem Jahr erhalten hast?

Das war erst vor kurzem. Wir hatten mit Studenten ein Projekt gestartet, es entstand eine Software und was schon lange mein Wunsch war, dieses Mal haben wir es, mit viel Hilfe und auch Unterstützung durch mich und meine Skills geschafft, dass das Produkt tatsächlich in den realen Einsatz kam. Als dann noch der Kunde insbesondere auch meinen Einsatz gelobt hat, das tat und tut schon verdammt gut. Oh, erwähnte ich schon, dass ich der festen Meinung bin, dass wir alle viel zu viel kritisieren und viel zu wenig loben?

Hand aufs Herz und geradeheraus: Wie findest Du es, dass ich Dir diesen Stock ungefragt vor die Füße geworfen habe?

Hmm, erste Reaktion, oh je, dann die Fragen gelesen, darauf ein hmm, dann ein , na das könnte spannend werden. Ich mag es, Fragen zu beantworten die jenseits vom üblichen Themenspektrum liegen.

Und nun zum Stöckchen, das ich gerne an die folgenden geschätzten Blogger weitergebe:

Stefan Pfeiffer

Marc Höttemann

Marco Bereth

Beate Schmitz

Dorothee Leister

EM Jungmann

Hilke Gesa Bussmann

Mika Kienberger

Georg Schiele

Romy Mlinzk

Und hier meine 11 Fragen:

1 Was war für dich das einschneidenste Ereignis, persönlich oder öffentlich des Jahres 2013?

2 Was würdest du noch heute ändern, wenn du könntest?

3 Was wolltest du immer lernen und hast es noch nicht? Und warum nicht?

4 Welchem Menschen des öffentlichen Lebens würdest du am liebsten Mal so richtig die Meinung sagen?

5 Wenn du für einen guten Zweck 1 Million Euro spenden könntest, welcher wäre das?

6 Was würdest du gerne machen, wenn du nicht mehr für deinen Lebensunterhalt arbeiten müsstest?

7 Dir wird ein Autorenvertrag für ein Buch über dein Leben angeboten. Wie würde der Titel lauten?

8 Welches ist für dich das bislang wichtigste Buch und warum?

9 Wenn man dein Leben verfilmen würde, welches Genre sollte der Film haben?

10 Welcher Mensch, lebend oder bereits tot ist für dich die wichtigste Persönlichkeit?

11 Es kommt mal wieder ein Weltuntergang. Dieses Mal aber wirklich. Was würdest du zum Schluss noch machen wollen?

 

Blogparade: Mein Lieblingsplatz im Sommer

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Der Bausparfuchs  startet seine dritte Blogparade. Er fragt nach dem Lieblingsplatz im Sommer.

Na für mich ist das ganz klar unsere Terrasse. Überdacht und mit Weinreben überwachsen fühlt man sich hier schon beim draußen sitzen wie im Urlaub. Deshalb verlagere ich auch gerne meinen Arbeitsplatz als Blogger dorthin.

Die Weinreben haben wir gepflanzt, als wir das Haus kauften. Jeweils rechts und links eine. Zunächst haben wir eigentlich nur erwartet, dass wir nach ein paar Jahren ein paar schöne Reben an den Stützpfeilern der Terrasse haben. Mittlerweile haben die Reben aber bereits die ganze Terrasse überwuchert und tragen sehr leckere und völlig natürliche Früchte.
Und selbst die Blätter lassen sich hervorragend verarbeiten zu gefüllten Weinblättern.
Außerdem ist die Terrasse unser witterungsunabhängiger Ort für Grillfeste und das gemeinsame Frühstück, Mittag- oder Abendessen.


Neben der Terrasse führt eine Treppe in unseren Gemüsegarten. Dort haben sich vor kurzem die Kinder aus einer alten Rutsche und einem Wasserschlauch ihre ganz eigene Wasserrutsche gebaut.

 

IMG_20130614_144401Und natürlich lieben auch unsere beiden Katzen die Terrasse. Speziell die Ältere der beiden genießt es, sich wie eine lebendige Dekoration auf der Ablage zwischen die Weinblätter zu drapieren.

Blogparade: Faszination Social Media, was ich daran so faszinierend finde

Ein Aufruf zu einer Blogparade. Da sehe ich immer genauer hin, denn hier entstehen oft wundervolle Sammlungen an Meinungsbildern. So etwas erhoffe ich mir auch von der Blogparade „Faszination Social Media“ von .

Was also fasziniert mich so an Social Media. Nun, zum einen natürlich der Vernetzungsaspekt. Egal, welches Interesse man hat, man kann immer Gleichgesinnte oder Diskurspartner finden, die sich mit dem gleichen Thema befassen. Und es entsteht oft ein dauerhafter und fruchtbarer Austausch. Außerdem ist für mich die Faszination auch darin zu sehen, dass ich durch Social Media Möglichkeiten, Chancen, Potentiale habe, die zuvor nie möglich gewesen wären.

Mein Paradebeispiel ist mein Kontakt zu @digitalnaiv alias Stefan Pfeiffer. Kennengelernt habe ich ihn durch ein paar Tweets, in denen er mich fragte, ob ich Interesse hätte, innerhalb eines Workshops auf der re:publica 2010 einen Vortrag zu Linux auf dem Business Desktop zu halten. Klar hatte ich, was ich aber nicht erwartet habe ist, in Stefan so etwas wie einen Bruder im Geiste zu finden, und ja, obwohl wir uns nur gelegentlich übers Jahr hinweg sehen so etwas wie einen Freund gefunden zu haben. Und daraus entstand mehr, denn dieser Blog hat auch bereits weiter abgestrahlt und dazu geführt, dass ich als nebenberuflicher Berater zu Social Media, Arbeitsplatz der Zukunft und Mobile Computing aktiver werde und auch in einigen wissenschaftlichen Publikationen bereits Beiträge geleistet habe.

Für mich ist Social Media keine Technologie, sondern eher ein Enabler, die Möglichkeit jenseits von Hierarchien und Titeln, rein durch die eigenen Fähigkeiten etwas zu bewirken und zu verändern. Und es hebelt auch althergebrachte, oft ärgerliche Mechanismen aus. So zwingt es Unternehmen dazu, ehrlicher zu werden, auf Augenhöhe zu kommunizieren, wollen diese nicht Shitstorms provozieren. Jede Marketinglüge lässt sich durch die Macht der Crowd enttarnen und wenn etwas nicht so funktioniert, wie die Social Media Community es sich vorstellt, dann ist immer häufiger der nächste Schritt das „Selbermachen“ über entsprechende Communities oder Plattformen wie Kickstarter oder Startnext.

Social Media hat ein ungeheures Potential für Wandel. Und das ist für mich vielleicht das spannendste.

Blogstöckchen: Meine Spiele auf Tablet und Smartphone

Der Ostwestfale lädt ein sein Blogstöckchen zu Spielen auf Tablet und Smartphone aufzunehmen und als alter Gamer kann ich bei so einem Aufruf nicht wiederstehen.

Natürlich habe ich auf Tablet und Smartphone einige Spiele, auch welche, die häufiger wechseln aber insbesondere die folgenden spiele ich gerne und häufiger:

 

1) Order & Chaos Online

Schon lange bin ich Rollenspielfan und Order&Chaos Online ist für mich mit eines der spannendsten Versionen des MMORPGs.

2) Need for Speed Most Wanted

Dort gefallen mir die Grafiken von allen Need for Speed Fassungen für Android am besten

3) GTA III

Schon die Open World Technik und die stringente Story gefallen mir, zudem auch die Liebe zu Details wie Beleuchtung und Feinheiten wie umherfliegende Blätter etc.

4) Nova 3 und Modern Combat 3

Ja, man wird mich jetzt vermutlich gleich für gefährlich halten, aber alleine zum Abreagieren spiele ich gerne auch mal einen Egoshooter zumal wenn sie so brilliant gemacht sind wie diese beiden Games. Und es geht nicht nur um stumpfes Rumgeballere, wie eigentlich bei den meisten dieses Genres nicht sondern um Strategie und überlegtes Handeln.

 

5) Ingress

Die Augmented Reality Spielewelt fasziniert mich einfach, zumal ich auch die Gesamtidee dahinter sehr genial gemacht finde.

6)  Superbrothers Sword&Sorcery

Audience Calibration Procedure from Superbrothers: Sword & Sworcery on Vimeo.

Die Faszination zu diesem Spiel entstand vermutlich aus meiner langen Gamergeschichte (begonnen 1983) und der damit verbundenen Nostalgie für die pixelige Grafik des Spiels, die aber durchaus eine eigene Ästhetik entwickelt.

7) Cut the Rope und Cut the Rope Experiments

Eine wunderschöne Puzzle Idee, die ideal ist für den kurzen Spielspass zwischendurch

8) Osmos HD

Die ruhige Ästhetik, gepaart mit den schönen Grafiken machen dieses Spiel zu etwas ganz besonderem. Man spielt es mehr zur Entspannung als wegen des Gewinnes.

 

9) Solar II

Ebenso meditativ kommt Solar II daher, in dem man ein Asteroid ist, der durch Kollision mit anderen Asteroiden zum Planeten und schliesslich zum ganzen Sonnensystem wachsen kann. Auch hier ist mehr das Spiel an sich das Ziel, als das Gewinnen.

 

Das ist ein kleiner Blick in meine aktuelle Auswahl auf Tablet und Smartphone. Natürlich wandelt sich das immer wieder aber zur Zeit sind die obigen Spiele meine Favoriten.

So, jetzt werde ich mein Stöckchen weitergeben denn:

 

Die Regeln für das Blogstöckchen

Es gibt nur drei Regeln, die ihr befolgen müsst, um an diesem Blogstöckchen teilzunehmen:
Verlinke die Person, die dir das Blogstöckchen zugeworfen hat
Schreibe einen Beitrag über deine installierten Spiele auf deinen Devices
Bewerfe anschließend vier Leute mit dem Stöckchen und sage ihnen Bescheid, dass du sie beworfen hast

Geschenkt: Was es für mich mit dem Schenken so auf sich hat.

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Geschenke meiner Kinder, die viel bedeutsamer sind, als alles gekaufte. Man versteht das erst wirklich, wenn man eigene Kinder hat.

Johannes Korten ruft auf zur Blogparade  „Das können wir uns schenken„. Eine gute Frage, da ich sehr gerne schenke. Wobei für mich weniger der materielle Wert des Geschenks von Bedeutung ist, als der immaterielle. Klingt philosophisch, für mich hat es aber sehr viel mit der Bedeutung des Geschenks zu tun.

Für mich ist schenken weniger ein Akt der Übergabe einer materiellen Sache, als das Zeigen von Zuneigung, Rücksicht oder Liebe. Schenken ist für mich immer sehr stark an den emotionalen Aspekt gebunden. So platt das klingen mag, aber mit zu den wertvollsten Geschenken der letzten Jahre gehören all die schönen Zeichnungen und Basteleien meiner Kinder. Eben weil sie persönlich sind, eigenmotiviert und viel mehr Zuneigung transportieren, als so manch ein wertvolles Geschenk.

Schenken hat für mich aber auch etwas mit helfen zu tun. Und dann möchte ich nicht wissen, wie das Geschenk ankommt, dann ist es für mich vielmehr der Akt des Schenkens selbst, der wichtig ist. Und hier durfte ich selbst schon einmal das größte Geschenk machen, zu dem man als Mensch in der Lage sein kann. Ich durfte einem anderen Menschen eine neue Lebenschance schenken als Stammzellspender der DKMS. Das war für mich persönlich das bedeutsamste, was ich jemals verschenkt habe.

Wichtig bei alledem, wenn ich schenke, dann nicht, weil ich Dankbarkeit erwarte, sondern weil ich etwas geben möchte. Sei es Freude, Hilfe oder einfach ein Zeichen meiner Liebe oder Zuneigung.

Oder, und da steckt dann doch ein klein wenig Eigennutz dahinter: Um einen Menschen mit einer verrückten, lustigen, besonderen Idee positiv zu überraschen. Das aber dann auch nicht materiell motiviert, sondern weil die Überraschung des oder der anderen dann auch mir Freude bereitet 😉

 

Was ist ein Freund (2.0) ? Blogparade von Injelea

Interessante Fragestellung, die Frank Hamm da in seinem Blog aufgeworfen hat. Nun denn, will ich mal erklären, wie meine Sicht der Freundschaftsdinge so ist.

Ich unterscheide hier deutlich zwischen verschiedenen Netzwerken. Xing und Linkedin sind für mich ganz klar Businesskontaktnetzwerke. Dort vernetze ich mich mit Menschen, die ich auf Konferenzen, Tagungen, Workshops, aber auch durch Artikel oder Empfehlung kennengelernt habe, und mit denen mich ein gemeinsames berufliches Interesse verbindet.

Google+ ist quasi Austauschplattform für all die Themen, die mich beruflich oder in meinem minimalistischen Nebenberuf als Redner und Berater interessieren. Deshalb habe ich dort in meinen Kreisen viele, die ich auch in meinem beruflichen Netzwerk habe, führe dort aber auch andere Kreise für Familie und Freunde. Für mich stellt sich Google+ als ideale Plattform dar, um meine privaten und beruflichen Interessen zu vereinen. Und um ganz ehrlich zu sein, es ist einfach noch nicht so viel Werbemüll und so viel dummes Zeug unterwegs wie auf Facebook.

Facebook ist für mich mittlerweile der öffentliche Marktplatz. Ich bediene ihn zwar mit Postings, dieses aber weitestgehend automatisiert. Freundschaftsanfragen bei Facebook beantworte ich grundsätzlich nur, wenn ich die Person im Real Life kenne oder über andere Wege kennengelernt habe. Anonyme Freundschaftsanfragen darüber klappen nur in den allerseltensten Fällen, wenn die Person nachweislich viele Interessen mit mir teilt. Je länger ich bei Facebook angemeldet bin, um so mehr tendiere ich dazu, andere Vernetzungswege zu nutzen, die qualitativ deutlich fruchtbarer sind. Facebook ist hier leider auch in großem Maßstab zur Spamschleuder verkommen.

Twitter ist für mich der Nachrichtenstrom, den ich weniger nach der Bekanntheit der Person, als nach den Inhalten, die sie liefert zusammenstelle. Dort folge ich den Menschen, die wertvolle, humorvolle oder einfach nur gute Beiträge liefern.

Kriterien dafür, dass für mich aus einem „Friend“ ein Feind wird, sind aber auf allen Netzen gleich. Ein harter Verstoß gegen meine Werte, Beleidigungen, all das, was für mich auch im Alltag die Menschen auszeichnet, die ich wenn überhaupt zu meinen Feinden, aber nie zu meinen Freunden zählen würde, all diese Kriterien bedeuten auch in den sozialen Netzen einen Ausschluß aus meinen Kreisen.

Und ganz wichtig, ich lese alle Kontakte primär als „Friends“ im englischen Sinn. Es sind a priori keine engen Freunde. Enge Freunde habe ich auch in meinen Kontaktkreisen, aber deren Definition bezieht sich auf den Alltag, auf Gemeinsamkeiten jenseits von Facebook, Twitter, Google+.

Letztlich habe ich im Netz Bekannte, die durch andere, nicht aus dem Netz an sich resultierende Umstände zu Freunden werden können. Ganz wenige sind durch das Netz zu meinen Freunden geworden. Umso wertvoller finde ich diese. Nicht wahr, @digitalnaiv?

 

Wie feiert ein Geek eigentlich Weihnachten

weihnachtsbaum Nachdem Dorothee, eine liebe Kollegin von mir zur „Weihnachtsritual“ Blogparade aufgerufen hatte und mein Ruf als „Geek“, als Fan alles technisch/wissenschaftlichen mir ja nicht nur bei den Freunden des Bausparfuchses voraus eilt, will ich hier mal kurz erzählen, wie Weihnachten mit einem Geek Papa so abläuft.

Nun, manches ist anders als bei anderen, das gebe ich zu, aber vieles ist auch bei uns Geeks zu hause ganz traditionell.

 

Natürlich werden bei uns auch Plätzchen gebacken, und das übernimmt meine Frau, da ich in unserer Familie eher das Talent zum Kochen denn zum Backen besitze. Aber auch die Kinder machen mit und so haben wir eigentlich jedes Jahr um die Weihnachtszeit Unmengen an selbst gebackenen Plätzchen.

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Auch jeder Advent wird ganz traditionell mit Adventskranz, stimmungsvoller Musik und Weihnachtsgebäck begangen.

Nun gut, der Herr Papa zückt dann schon mal das Smartphone, um passende Adventsgrüße live vom Adventstisch in die Welt zu twittern. Und ja, die Weihnachtsmusik kommt schon mal etwas rockiger daher, als gewöhnlich.

Überhaupt ist für mich die Vorweihnachtszeit auch eine verstärkte Social Media Zeit. Denn dann macht es besonderen Spaß, mit den zum Teil doch recht weit entfernt wohnenden Freunden und Bekannten Erlebnisse auszutauschen und sich gegenseitig mit weihnachtlichen Stimmungsbildern zu versorgen.

(Bis heute sind meine Frau und ich so mit einer guten Freundin eng verbunden, die mittlerweile in Seattle lebt und dort bei einem relativ großen Softwarekonzern arbeitet 😉 )

Adventskalender sind ein eigenes Kapitel. Mit drei Kindern muss man einerseits jedem einzelnen gerecht werden, ohne dann eine Neiddebatte auszulösen. Und natürlich haben die Geek-Eltern auch den gewissen Ehrgeiz, einen besonderen Adventskalender zu zaubern. So bekamen unsere Kinder im letzten Jahr neben dem traditionellen Schokoladenadventskalender (nein, keiner mit irgendwelchem Öl drin)  einen Lego Star Wars Kalender, da sie da gerade alle begeisterte Star Wars Fans waren. In diesem Jahr nun haben Mutter und Vater in einer gemeinsamen Suchaktion im Internet einen wirklich spannenden Adventskalender mit einem Tankstellenset inklusive fernsteuerbaren Tanklastzuges aufgetan. Und das auch noch in einem Maßstab, der zum Heiligabend auch für die traditionell aufgebaute Modelleisenbahn verwendet werden kann. Oft ist das Ritual an sich ein klassisch weihnachtliches, aber die Ausführung ist klar durch den Geek-Papa beeinflusst.

 

Denn an Heiligabend ist vieles bei uns, wie bei anderen Familien auch. Der Baum wird morgens aufgestellt und während meine Frau ihn eher klassisch mit einer Kugelfarbe, Strohsternen und Lametta schmückt, sind der Papa und die Kinder aus dem Wohnzimmer verbannt. Erst wenn das Glöckchen klingelt, dürfen wir dann zur Bescherung kommen.

Uns erwartet dann auch ein Baum mit echten Kerzen, wobei natürlich die ganze Pracht nur kurz wärt, und spätestens, wenn mit hektischen Aktivitäten beim Geschenke auspacken zu rechnen ist, werden die echten Kerzen gelöscht und – ganz Geek- die LEDs angeschaltet.

 

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Dann wird auch tatsächlich noch gesungen und da unsere Kinder alle drei Klavierstunden haben, bekommen Mama und Papa dann auch noch etwas auf dem Klavier vorgespielt.

Ich lese danach noch eine möglichst spannende und amüsante weihnachtliche Geschichte vor und erst dann beginnt die Bescherung.

Eigentlich wird auch erst jetzt das ganze wieder geekig. Denn natürlich orientieren sich so manche der Wünsche an dem, was der Papa so über das Jahr an Dingen findet, oder was die drei bei ihren Internetausflügen selbst entdecken. Das kann dann ein fernsteuerbarer Hubschrauber sein, oder ein Micro mit Boxen, um die neuesten Erklärvideos für YouTube adäquat vertonen zu können. Und natürlich ist das im Vorfeld die große Aufgabe für mich. Im Internet zu recherchieren, nicht nur ob der Wunsch erfüllbar ist, sondern auch, ob er auch finanzierbar ist und vor allem auch den Qualitätsansprüchen des Geeks entspricht. Die beiden Weihnachtsfeiertage gehören dann ganz den Großeltern, wobei natürlich die Familie auch dann nicht ganz offline geht, es aber doch sehr genießt, bekocht zu werden und die zwei Feiertage im Kreise der erweiterten Familie zu genießen.