Crowdsourcing und Coworking. Vom Wandel der (Arbeits-)Welt

In einem sehr interessanten Artikel „Crowdsourcing und Coworking Arbeitsmodelle der Zukunft“ prognostiziert Claudia Pelzer einen grundlegenden Wandel der Arbeitswelt.

Dem kann ich nur zustimmen. In einer Zeit, in der immer mehr prekäre Arbeitsverhältnisse entstehen, und im Gegensatz einige wenige immense Summen verdienen, wird es Zeit für eine Neudefinition des Arbeitsbegriffs. Nur Lohnarbeit ist gute Arbeit gilt schon lange nicht mehr. Wir definieren uns zwar aus Arbeit, aber diese Arbeit muss auch zu uns passen, uns erfüllen, uns begeistern. Das ist heute nur noch einigen wenigen möglich. Hier entsteht für viele der Konflikt zwischen Engagement für die Arbeit und privaten Werten und Vorstellungen.

In Zukunft sehe ich wie auch einige andere Forscher einen Wandel hin zu einer Arbeitswelt in der der bezahlte Angestelltenjob nur noch einen geringen Teil des Alltags ausmacht.

Denn wir werden uns letztlich endlich mal von der Illusion der Vollbeschäftigung verabschieden müssen, in einer Zeit in der immer mehr Berufe wegrationalisiert werden, in der der Kunde immer mehr Tätigkeiten selbst erledigt und vieles über Online Dienste abgewickelt wird. Natürlich müssen sich dann auch die Lebensstile wandeln, weg von einem reinen Konsumleben hin zu mehr Nachhaltigkeit. Das muss nicht heißen, dass man neben seinem „eigentlichen Job“ nicht noch Geld verdient, aber wir werden meiner Ansicht nach immer mehr Menschen finden, die sich aus Interesse auch noch einer anderen Tätigkeit widmen. In vielen Bereichen sieht man das schon heute, vieles der Open Source Szene wäre ohne freiwilliges Engagement nie entstanden und auch Konzepte des Crowdsourcing gehen in die Richtung einer entweder nur gering bezahlten, sehr kleinen Arbeit oder einer kostenlosen Mitarbeit von der in letzter Konsequenz die Crowd profitiert.

Ich will hier keinesfalls der Lohnarbeit ein Grablied singen. Aber wir werden neue Formen, freiere Formen erleben, weg vom 9-17 Uhr Job, hin zu ergebnisorientierter Bezahlung, die durchaus auch andere Tätigkeiten oder eine Reduktion der Arbeit ermöglichen kann, ohne auf gewohnte Annehmlichkeiten zu verzichten. Alles, was es dazu braucht ist Wille zu Experimenten, Mut zur Zukunft und das Bewußtsein, dass Arbeit nicht immer gleichbedeutend sein muss mit „das, wofür ich bezahlt werde“.

Wir erleben schon heute das Heranwachsen einer Generation, (wobei diese Generation eigentlich schon immer existierte, aber durch wirtschaftliche Zwänge oft „offiziell“ anders agiert hat, als sie innerlich wollten) die nicht mehr so karrierefixiert ist, wie noch ihre Eltern. Die neben dem Beruf auch das Familien- und Privatleben für wichtig hält. Die nach einer Balance zwischen Beruf und Privat strebt (was zudem auch den Krankenkassen zu Gute kommen würde, denn wie eine aktuelle Studie zeigt, hängen solche Erkrankungen wie Burn Out auch eng mit der Arbeitszeit zusammen. Bei einer 40 Stunden Woche ist das Burn Out Risiko sechs Mal so hoch wie bei einer 35 Stunden Woche !). Es bleibt spannend, wie sich die Arbeitswelt weiter entwickeln wird.

Machen nur noch die Betrüger Karriere? Empört Euch!

Frau Koch-Mehrin hat plagiiert. Und zu Recht den Doktortitel aberkannt bekommen. Aber dann. Aufstieg zum Vollmitglied des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie. Da wird die Geiß zur Gärtnerin gemacht und die Öffentlichkeit ignoriert dies weitestgehend, nur im Netz regt sich Widerstand.

Für mich zeigt dies sehr deutlich, dass sowohl der Doktor als auch die Wissenschaft weder in Öffentlichkeit noch in Politik ein ihrer Bedeutung angemessenes Ansehen geniesst. Wenn ein Herr Guttenberg zum Helden stilisiert wird, und die plagiierte Doktorarbeit als Bagatelle abgetan wird oder eine Frau Koch Mehrin Karriere trotz Betrug machen kann, dann dürfte es mir in Zukunft sehr schwer fallen, meinen Kindern zu vermitteln, dass man in unserer Gesellschaft mit ehrlicher Arbeit weiter kommt. Vitamin B und talentierter Betrug bringen offensichtlich sehr viel weiter. Schade eigentlich. Aber offensichtlich ein gesellschaftlicher Konsens, der den Schein vor das Sein stellt.

Und übrigens, ich halte es für extrem scheinheilig, wenn Raubkopierer mit Gefängnis bedroht werden, Plagiierer aber politische Karriere machen und/oder von der Mehrheit der Bevölkerung verehrt werden. Das ist Wasser predigen aber Wein trinken.

Oh tempora, oh mores.

Mehr hierzu: Alles nur ein Spiel oder „Wissenschaftler, ärgere dich nicht“

Empört Euch! ( Indignez-vous !) bei:

itre-secretariat@europarl.europa.eu.

FDP

silvana.koch-mehrin@europarl.europa.eu.

Unterschreibt die Petition für einen Rücktritt von Koch-Mehrin!

Mein digitaler Tag, wohlorganisiert und entspannt.

Wie sieht ein Tag bei mir aus, was mache ich anders als andere? Oft musste ich schon die Frage beantworten, wie ich das alles schaffe, meine Familie, die Arbeit, das Bloggen.

Deshalb hier mal ein typischer Tag in meinem digitalen und analogen Leben. Und der geneigte Leser wird sehen, Technik kann das Leben auch erleichtern, wenn auch viele in meinem Umfeld über das ach so komplexe Leben klagen. Es beginnt schon am Vorabend. Auf einem kleinen Netbook, der zugleich Server für unsere Wetterstation ist, läuft Calibre, eine EBook Verwaltung, die automatisch aus von mir gewählten Seiten Ebooks zusammenstellt.

Abends ist dann der EBook Reader angedockt und Calibre läd automatisch die aktuellen Nachrichten von „Die Zeit“, „Spektrum der Wissenschaft“, „Tagesspiegel“ und einigen anderen Nachrichtenquellen herunter, erzeugt ePub Files und läd diese auf den Reader (automatisch, ohne mein Zutun). Parallel dazu aktualisieren sich Smartphone und Tablet automatisch mit den neuesten Nachrichten über Google Reader und  Pulse, sowie einen Podcast catcher. Zeitaufwand für mich bis dahin <1 Minute für den Anschluss der Geräte.

Bevor ich zur Arbeit fahre, lese ich dann ein paar interessante Artikel und schaue bei Facebook und Twitter vorbei und poste Artikel, die ich für interessant halte oder reihe sie bei Hootsuite oder Buffer zum späteren Posten auf Twitter und oder Facebook ein. So entsteht oft auch der Eindruck, ich wäre den ganzen Tag online, was nur bedingt stimmt, da die Postings dann von meinen Devices, die mir ja das Leben erleichtern und mich nicht ans Netz fesseln sollen in meinem Namen erledigt werden.

Aufwand bis jetzt ca 15 -20 Minuten.

Im Lauf des Tages nutze ich Smartphone und/oder Tablet dann, wenn mir eine neue persönliche Nachricht angekündigt wird bzw. in den Kaffeepausen zum Kurznachrichten lesen. Das summiert sich am Tag dann so auf ca. 20-30 Minuten. Meist leite ich interessante Texte direkt auf Facebook, wo ich sie dann abends lese.

Zusätzlich dient mir mein Tablet am Tag noch als Terminplaner, Adressbuch und Chat Client, falls von zu hause eine wichtige Nachricht kommt, denn mit der Familie telefoniere ich nicht oder schicke teure SMS sondern kommuniziere mit Trillian, was mir und meinen Lieben die Kommunikation vereinfacht, da wir so immer erreichbar sind, aber dann, wenn wir Zeit dazu haben.

Die Checkins bei Foursquare, Facebook, Gowalla und Google erledigt gesammelt Footfeed für mich, was meist mit zwei drei Tastendrücken erledigt ist und so ebenfalls max. knapp 5-10 Min pro Tag benötigt.

Man kann hier die selbstaktualisierenden Newstreams auf beiden Devices sehen. Die Inhalte werden synchron gehalten.

 

Aufwand bislang max. ca 45 Minuten.

Abends schaue ich in der Regel nicht fern, bis auf wenige gute Ausnahmen und lese dafür die Fundstücke des Tages auf Facebook nach, twittere mit Freunden oder lese in meinem Google Reader und schreib ein meinem Blog. Das ist der grösste Aufwand des Tages, findet meist zwischen 20 und 22 Uhr statt, nachdem die Kinder im Bett sind (natürlich meist noch mit einer vorgelesenen Geschichte oder der halben Stunde Fernsehen, die ihnen pro Tag erlaubt ist).  Dann sind EBook Reader und Smartphone/Tablet längst wieder angedockt oder automatisch ins WLan eingeklinkt und aktualisieren sich für den nächsten Morgen.

Das heißt also, ich benötige für die üblichen Aktionen im Netz am Tag ca. 45 Minuten und nutze die Zeit am Abend, zu der die meisten sich der stumpfsinnigen Glotze hingeben für meine Aktivitäten als Autor und Blogger.  In Summe also maximal 3 Stunden pro Tag, etwa die Zeit, die der Durchschnittsbürger vor der Flimmerkiste verbringt.

Ebook Reader
Der Reader ist auf dem Schreibtisch stets am Calibre Server angedockt, und erhält automatisch die neu generierten dynamischen News-Ebooks ein Mal pro Tag.

Ist das jetzt viel Zeit? Ich glaube nicht. Und deshalb gönne ich mir gelegentlich, vor allem bei schlechtem Wetter und wenn die Kinder gerade ausgeflogen  und meine Frau ebenfalls mit anderen Dingen beschäftigt ist ein zwei Stündchen mehr fürs Chatten und Twittern mit Freunden. Aber in Summe bleibt es dabei. 3 Stunden pro Tag, aber kein Fernsehen.

 

Nicht wirklich viel oder?

Update: Weil die Frage auftauchte: Meine Frau hat da gar nix dagegen, da wir die  Abendstunden gemeinsam auf der Couch im Wohnzimmer verbringen und entweder beide lesen (ich im Web, sie ein eBook oder ein klassisches Buch) oder sie etwas Fernsehen schaut, ich blogge und/oder lese. Ist kein grosser Unterschiede, ob man gemeinsam Fernsehen schaut, oder der eine surft, der andere TV sieht….

Rezension: „Die tote Schwester“, ein süchtig machender Kriminalroman

 

Stephan Brüggenthies Die tote Schwester Kriminalroman 440 Seiten 16.95 Euro, 24.50 sFr Februar 2011 ISBN:9783821861319

Leider zu selten findet man einen Kriminalroman, der einen wirklich fesselt. Bei „Die tote Schwester“ von Stephan Brüggenthies, erschienen im Eichborn-Verlag war dies tatsächlich der Fall. Das Rezensionsexemplar erreichte mich über www.bloggdeinbuch.de am Samstag Nachmittag und gerade eben am frühen Sonntag klappte ich das Buch zu,nachdem sich eine ausgesprochen spannende, in zwei Zeiten und auf zwei Ebenen ablaufende Kriminalgeschichte vor mir ausgebreitet hatte.

Zbigniew Meier und seine gerade 18 Jahre alt gewordene Freundin Lena befinden sich auf einer zweiwöchigen Reise in New York, als sie in einem Restaurant von einem Mann beobachtet werden, der sich ihnen später als Samuel Weissberg vorstellt. Sie erfahren, dass Weissberg auf der Suche nach Informationen über den Verbleib seiner Schwester Eva Weissberg ist, von der er in der Nazizeit getrennt wurde. Speziell Lena scheint die Geschichte von Samuel zu berühren.

Auf der Rückreise geschieht dann das Unfassbare. Als Zbigniew und Lena sich kurz beim Ausgang des Flughafens trennen, wird Lena entführt. Hier setzt dann die eigentliche Geschichte ein, in der wir quasi zwei Ermittlungssträngen folgen, die sich immer wieder umeinander zu drehen scheinen und deren Verwicklung sich erst zum Schluß des Romans völlig auflöst.

Brüggenthies hat einen sehr packenden Sprachstil, kurze Sätze und man spürt dem gesamten Roman an, dass hinter der Geschichte eine ausführliche Recherche steckt. Die Orte und Geschehnisse sind gut beschrieben ohne sich in Details zu verlieren. Die Figuren wirken authentisch ohne gleich maskenhaft zu wirken. Durch den Sprachstil und die Erzählgeschwindigkeit wird man förmlich in die Ermittlungen eingesaugt.

Was dabei am meisten Lust auf die Geschichte macht ist die Tatsache, dass auch die Ermittlungen den Leser mit einbeziehen. Hier kann man wirklich selbst versuchen, hinter die wahre Geschichte von Lenas Entführung zu kommen. Ganz konnte ich mir das Geschehen zwar nicht zusammenreimen aber immerhin gibt es einige Punkte in der Erzählung, in denen man als Leser durchaus ein Aha- Erlebnis haben kann und hinter einige der Windungen und Wirrungen der eigentlichen Geschichte kommt.

Man verfolgt quasi Zbigniew bei der Aufdeckung einer Geschichte aus den letzten Jahren der Nazizeit, bei der es um die verschwundene Schwester eines jüdischen Jungen geht, der 1943 in die USA gerettet wurde und parallel verfolgt man die Ermittlungen rund um die Entführung der Freundin Zbigniews. Beide Ermittlungen werden konsistent geführt und dargestellt, wobei die gesamten Ermittlungen in einem Erzählstrang bleiben, was die Geschichte sehr spannend und schnell werden lässt. Der Autor konzentriert sich im Wesentlichen auf die Nachforschungen nach der verschollenen Schwester und zeigt parallel immer wieder, wie die Geschichte um die Entführung Lenas immer neue Erkenntnis erzeugt.

Sowohl sprachlich, als auch von der Dramaturgie ein ausgesprochen gut gelungenes Buch. Der Autor nutzt einen Sprachstil, der die Geschichte stets aus der Sicht Zbigniews beschreibt, aber dabei sprachlich unprätentios und nie zu flapsig wirkt.

Die einzelnen Ergebnisse der Ermittlungen fügen sich nach und nach zu einem Bild zusammen, dem auch der Leser folgen kann, ohne das die Geschichte ihm Fakten vorenthält oder plötzlich unplausible neue Indizien erscheinen.

 

Mein Fazit: Stephan Brüggenthies ist ein ausgesprochen spannender, mitreissender und in seiner Erzählstruktur spannender und konsistenter Roman gelungen.

Für mich eine ganz klare Leseempfehlung und mit Sicherheit ein wundervolles Buch für den Lesesommer.

Glatte fünf Sterne:[xrr rating=5/5]

Mein Dank geht an www.bloggdeinbuch.de für die Initiative und an Eichborn für das Vertrauen in mein Blog. Dass dabei auch noch ein solch spannendes Buch herauskam, war das Sahnehäubchen.

Eltern empört euch, um unsere Kinder zu retten!

Ein Artikel zieht Kreise: „Liebe Marie“ von Henning Sußebach hat viele zu Weiterleitungen oder auch Blogbeiträgen bewegt. Und ich finde, dieser Artikel sollte verteilt werden. Kopiert ihn verteilt ihn, nehmt ihn mit auf Elternabende.

Wir machen die Jugend unserer Kinder kaputt. Wir sind mittlerweile so leistungsfixiert, haben uns so sehr von den dummen, platten Forderungen der Wirtschaft dazu verleiten lassen, aus unseren Kindern kleine Hochleistungsschüler machen zu wollen. DAS MUSS AUFHÖREN. Kindheit heißt auch Freizeit, heißt unbeschwertes Spiel. Es ist jetzt, als ich diesen Artikel schreibe 20:00 Uhr und gerade erst habe ich die letzten Aufgaben mit unserer Tochter erledigt. Und sie ist noch in der Grundschule.

Unser Ältester am Gymnasium ist zwar durchaus gut, hat aber vor jeder Arbeit große Angst, denkt jetzt schon, ob er es mal so weit schaffen wird, dass er einen Beruf nach seinen Wünschen ergreifen kann.

Die guten Noten  in Musik, Kunst und Sport interessieren ihn kaum (dabei bin ich so stolz auf z.B. seine Eins in Kunst!!) aber eigentlich hat er ja recht. Kultur,  Bildung, wer braucht das schon. Ethik und Moral, das hat uns die Finanzkrise gezeigt, sind heute ja sowieso überflüssig.

Wir Eltern sollten endlich auf die Barrikaden gehen. Schluss mit 8 Jahren Turboabi, oder starke Entschlackung der Lehrpläne. Bildung muss wieder in den Fokus rücken. Der junge Mensch soll sich entwickeln dürfen, nicht nur zur  Humanressource für die Wirtschaft gedrillt werden.

Wenn das Buch einer chinesischen Horrormutter so hohe Auflagen erreicht und anstelle der Selbstkritik, die durchaus auch in dem Buch vorkommt plötzlich Eltern ernsthaft drüber nachdenken, ihre Kinder auch zu kleinen Jasagern zu machen wie der chinesische Drill das will, dann wird es Zeit sich zu empören. „EMPÖRT EUCH“ jawohl, das gilt nicht nur für die Finanzssysteme. Das gilt vor allem für diesen Irrsinn, den wir heute Schule nennen.

Und neben diesem tollen Brief wird jedes meiner Kinder, wenn sie für die Inhalte reif genug sind das Buch „Empört euch“ von Stéphane Hessel bekommen. Ach und am besten „Von der Pflicht zum zivilen Ungehorsam“ von Henry David Thoreau gleich noch mit dazu.

eBook goes Social

Gastbeitrag von Dirk Schweigert, der eine meiner Ansicht nach sehr vielversprechende neue Plattform für Ebooks und Hörbucher präsentiert:

Seit Februar 2011 ist die eBook-Plattform eleboo offiziell online.

eleboo ist die erste eBook-Communitysite, die alles zum Thema eBook vereint:
Autoren können ihre eBooks und Hörbücher kostenlos veröffentlichen, um sich zu promoten oder ihre Werke verkaufen. Ebenfalls können eBook-Händler mit den entsprechenden Reseller-Lizenzen ihre eBooks und Hörbücher über eleboo verkaufen. Leser können sich entscheiden zwischen kostenlosen eBooks, Indiebooks (eBooks ohne Verlag) oder einer riesigen Auswahl an kommerziellen Verlagsbestsellern. Zusätzlich gibt es einen Blog mit drei Themengebieten: News aus der Welt der eBooks, News über eleboo, und Tipps für angehende Autoren. Hier finden Autoren kostenlose Online-Lehrgänge in Form von Beiträgen.
Es werden immer wieder die verschiedensten Wettbewerbe organisiert, um die Spannung für Autoren aufrecht zu erhalten. Derzeit setzt sich eleboo für die Rettung des Jugendhauses Haan ein, um eine Schließung zu verhindern.

Der Eventkalender bietet immer die neuesten Infos zu Lesungen, Messen, Events und vieles mehr.
Außerdem gibt es eine Linksammlung zum Thema eBooks konvertieren/eBooks gestalten mit sehr hilfreicher kostenloser, aber auch kostenpflichtiger Software.
Im Forum können alle Fragen rund ums Schreiben und eBooks diskutiert
werden und auf der eigenen Profilseite, die man nach der kostenlosen Registrierung erhält, gibt es Platz um seinen Shop einzurichten, Profilbilder einzufügen oder direkt mit anderen Mitgliedern in Kontakt zu treten (was für Agenten und Verlage eine schnelle Kontaktmöglichkeit bietet).

Alle online gestellten Werke sind mit Hilfe einer Kommentarbox direkt über Facebook kommentierbar: Dies ermöglicht es

Autoren und Verkäufern, sich
besonders einfach selbst zu promoten.
Auf der Facebookseite von eleboo werden immer wieder interessante News rund um
eBooks und dem Thema Self Publishing gepostet.

eleboo soll Autoren und Leser verbinden. Autoren soll eine besonders einfache, kostenlose Möglichkeit geboten werden, sich selbst zu publizieren.

Ich hoffe Ihnen gefällt die Idee und freue mich, Sie bald bei eleboo begrüßen zu dürfen.

Wer keine Zeit hat, plant vielleicht nicht genug?

Bin wieder auf einen interessanten Artikel gestossen:

10 Ways to Find More Time in Your Schedule .

Da tauchen einige wirklich gute Punkte auf. Am wichtigsten finde ich:

1. Meetings ablehnen. Mag schwer fallen, aber ist auch richtig und wichtig. Wenn ich in einem Meeting nur dabei bin, ohne dass ich etwas beitragen kann oder es für mich wichtige Infos gibt, dann sollte ich erst gar nicht hingehen.

4. Plane Erholung: Wichtig deshalb, weil es oft gar nicht mehr zur Erholung kommt, da für diese am Schluss des Tagesplanes keine Zeit mehr bleibt. Mittlerweile plane ich Erholungsphasen zu allererst, damit kein Tag mehr gänzlich randvoll ist.

9. Fernsehen ausschalten: Wenn ich überlege, wie viel Zeit ich fürs Lesen, fürs Bloggen für die Familie habe, seitdem ich das Fernsehen nur noch ganz selten anschalte für bestimmte Sendungen, die mich interessieren kann ich nur sagen, wer mich fragt, woher ich die Zeit für meine Webaktivitäten nehme, der verbringt vermutlich jeden Tag mehrere Stunden vor dem Fernseher.

10. Zeit für sich selbst blockieren. Das muss ja gar nicht viel sein, aber etwas Zeit zu haben, über den Tag zu reflektieren, seine Ziele neu zu bewerten, einfach mal die Gedanken fliegen zu lassen tut auch gut.

 

 

Aus der Reihe, selbstgemachte Einlagen für den Taschenbegleiter: Ideenkiller-Bingo

Hier seht ihr meine neueste Einlage für meinen Taschenbegleiter: Ideenkiller-Bingo.

Jeder kennt doch die Floskeln, die in Meetings in den Raum geworfen werden, um die Leute, die mehr Ideen haben als man selbst wieder einzufangen und klein zu halten.

Diese spezifische Vorlage hab ich bei „Karrierebibel“ gefunden, und dachte mir. Genau das passt doch hervorragend in meinen Taschenbegleiter.

Aus der Vorlage hab ich jetzt ein beidseitig bedrucktes DIN A4 Blatt gemacht, das hervorragend in den A5 Taschenbegleiter passt. Wenn ich die Zeit dazu finde, werd ich das auch mal als PDF aufbereiten und dann hier zum Download bereitstellen.