Warum ich Edutainment für extrem wichtig halte, und warum ich „Sealife“ für eine tolle Einrichtung halte.

Heute, beim Besuch des Sealife Grossaquariums in Konstanz ist mir eins bewusst geworden. Es wird in Zukunft immer wichtiger werden, solche Einrichtungen zu fördern, die auf unterhaltsame Weise Themen aus Wissenschaft und Forschung, aus Umweltschutz und Tierschutz den Menschen nahe bringen. Denn wir werden es erleben, dass die Schulen immer weiter von ihrem (Allgemein-)Bildungsauftrag Abschied nehmen um für die Arbeitswelt gut vorbereitet Arbeitnehmer heranzuzüchten, die zwar Zins- und Zinseszins ausrechnen und die Rendite und das „Am Ende des Tages“ jeder Investition kalkulieren können, aber keinen Sinn mehr für Natur oder Kultur, schlicht, keine Bildung mehr besitzen.
Damit wird es in Zukunft wichtig werden, solche Einrichtungen wie Sealife zu fördern, um zumindest noch ein minimales Quaentchen an Bildung in die Köpfe derer zu bringen, die arbeitsmarktgerecht verdummt worden sind.

Auf jeden Fall war der Aufenthalt im Sealife für uns eine Bereicherung, gerade auch jetzt, wo BP genau das ruiniert, was dort ausgestellt wird.So haben sich alle drei Kids an der Wand der Wünsche für den Ozean gewünscht, das BP für alle Schäden aufkommt, die sie der Natur angetan haben. Irgendwie scheint unsere Erziehung ja doch zu fruchten 😉

Mein Linux powered Teleskop Setup oder Plug and Play mit Linux

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Oben seht ihr meinen aktuellen Astronomie Setup  mit einem Celestron Nexstar mit computergesteuerter Nachführung und Ausrichtung.

Die kleine Steuerung rechts im Bild ist die normale Handsteuerung des Teleskops.

Damit lassen sich schon diverse Objekte ansteuern und die Ausrichtung des Teleskops vornehmen. Das geht über die Justage an drei Sternen am Himmel besonders einfach.

Danach kommt der links zu sehende Netbook ins Spiel.Über ein RS232 auf USB Adapterkabel hab ich ihn mit der Schnittstelle des Teleskops verbunden. Der Adapter wird von ubuntu automatisch an /dev/ttyUSB0 erkannt. Dann Stellarium gestartet, dort unter Einstellungen die Celestron Ansteuerung ausgewählt, das Teleskop justiert und schon kann ich mit Hilfe des Programms jeder beliebige Stern auf der 3d Sternkarte des virtuellen Planetariums angewählt werden und das Teleskop richtet sich nach Eingabe von STRG Teleskopnummer (Bei mir Teleskop 1) automatisch auf diesen Stern aus. Ich musste dafür keine Treiber installieren, nichts neu konfigurieren. Es war einfach Plug and Play. Perfekt, so lob ich mir das.

Unternehmen und Social Media. Ein paar persönliche Thesen

Im Nachklang zur re:publica hier meine Thesen zum richtigen Umgang von Unternehmen mit den neuen Sozialen Medien. Danke auch an alle Teilnehmer des Lotus JamCamp für den Erfahrungsaustausch aus Sicht des „Business“.

a) Social Media bedingt Ehrlichkeit. Es gibt keine Hierarchie mehr zwischen dem Unternehmen „Da oben“ und dem Kunden da unten.

b) Social Media darf nicht nur nach aussen hin angeboten werden, sondern muss auch IM Unternehmen gelebt werden (re:publica Lotus Jamcamp)

c) Wer Social Media als Unternehmen ernst nimmt, muss mit Kritik von Seiten der Kunden ernsthaft und offen umgehen. Kritische Stimmen zu sperren oder zu verklagen führt sehr schnell zum sogenannten „Streisand Effekt“. http://de.wikipedia.org/wiki/Streisand-Effekt

d) Social Media Postings können nicht als abgestimmte Marketingaussagen in den Plattformen erscheinen. Es muss eine Kultur der Offenheit sein. Werbebotschaften in Twitter oder Facebook schlagen sehr schnell um ins Gegenteil (Siehe z.B. die letzten Ereignisse rund um Herrn Grupp von Trigema)

e) In den Social Media gilt der Titel nichts, die Reputation wird durch die Postings definiert. Erst ,wenn die Qualität die Community überzeugt, kann Vertrauen aufgebaut werden.

f) Es braucht einen Code of Conduct bzw. einen Codex für die Mitarbeiter, die sich während ihrer Tätigkeit im Social Media Umfeld bewegen. Sperren sind zu vermeiden, es gilt, als Firma auch über die Mitarbeiter in den Social Media in Erscheinung zu treten. Hierfür sind entsprechende Handlungsanweisungen zu definieren.

g) Es gibt nicht die Digital Natives unter 30 und den „Rest“ sonden die Digital Residents also diejenigen, die unabhängig von ihrem Alter in und mit den Social Media Plattformen leben und die Digital Visitors, für die das alles „Spielzeug“ ist. Beide Gruppen sind disjunkt und können nur auf emotionaler Ebene diskutieren.

h) Die nachwachsende Generation erwartet zwingend Engagement im Bereich der Web2.0 Technologien und ebenfalls, diese auch an ihrem Arbeitsplatz nutzen zu können. Bzw. sie nutzt diese Technologien vermehrt, da unabhängig von Firmenfirewalls und Filtersystemen die Smartphones der aktuellen Generation Zugang zu allen Social Media Netzwerken ermöglichen.
Wir sind als Privatleute schon längst da, wo die Unternehmen fehlen.

i) Der moderne Kunde ist immer weniger an ein Unternehmen gebunden. Viele Kunden tauchen in ihren Unternehmen schon lange nicht mehr auf, da sie alles online erledigen. Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren noch massiv verstärken. Unternehmen können hier nur Schritt halten, in dem sie in adäquater Weise in den modernen Medien präsent sind.

re:publica, yes its me, part III




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Ursprünglich hochgeladen von re:publica10

Da hat man mich doch gleich nochmal fotografisch erwischt. Und natürlich, wie meine Kollegen wieder sagen würden, mit meinem Spielzeug. Mögen sie das so sehen. Für mich ist es Instrument, um mich auszudrücken, um online zu sein, um schlichtweg zu bloggen.

And if you think I am crazy I just don’t care.

The future is open, and it is ours