Erst die Musikindustrie, dann die Verlage, jetzt die Banken?

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Ein EC-Terminal für jederman. iZettle macht Kartenzahlungen auch von Privat an Privat möglich.

Wird eine weitere Branche von der digitalen Revolution ins Abseits gedrängt? Das war mein erster Gedanke, als ich heute den Artikel von Heise über die Zukunft des mobilen Bezahlens gelesen habe. Man möge mal den Versuch machen und in diesem Artikel den Begriff „Bank“ suchen…. Eben.

Während sich die Institute noch darüber Gedanken machen, wie man den Kunden 100% sicher authentifizieren, die Datenstrecken zu 120% wasserdicht und den Dienst in bestehende Infrastrukturen integrieren könnte, ohne dabei die Mitarbeiter in Filialen und Poststellen zu verärgern, kommen ganz neue Player auf den Plan und bieten innovative Lösungen jenseits der klassischen Bank an. SumUp, IZettle, Paypal, selbst Google hat mittlerweile eine Banklizenz und neben Google Wallet einige andere Bezahlvarianten in peto. Und mit 02 und mpass bietet noch ein weiterer Player, der nicht Bank ist Bezahldienste an. Ganz zu schweigen von den Apps von Netto und Edeka, die das Bezahlen via App an der Kasse ermöglichen. Auch hier ist die Bank nur noch der „Verwalter“ des Kontos. Die Dienste bieten andere an.

Es ist allerhöchste Zeit, dass hier die Finanzbranche innovativer wird, sich mehr Gedanken darum macht, was der Kunde will anstelle was die Bank nach langen Diskussionen und unter Berücksichtigung von Besitzstandswahrung und Sicherheitsbedenken für vielleicht gangbar hält. Kooperationen wie die von DZBank mit iZettle zum Bezahlen via Smartphone sind hier richtungsweisend. Aber die Taktzahl muss dringend erhöht werden. Denn wir sehen aus der Vergangenheit und den Effekten der Digitalisierung auf Musik- und Verlagsbranche. Auch wenn Gorbatschov diesen Satz nie wirklich gesagt hat, so hat er doch eine innere Wahrheit „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“ oder in diesem Fall, der Kunde. Und vor allem ist es längst nicht mehr damit getan, sich Gedanken darüber zu machen, wie man die eigene Webseite optimal gestaltet. Die Mehrheit der Kunden nutzt mittlerweile mobile Endgeräte und erwartet auch die Bankdienstleistungen auf eben diesen Geräten. Also muss über Tabletoptimierung, Smartphonetauglichkeit und Aggregationsdienste nachgedacht werden, die verschiedenste Konten in einem System zusammenführen. Als Beispiel sei hier nur die App Finanzblick genannt, die jenseits von Banken Konten zusammenführt und so das PayPal Konto gleichberechtigt neben dem Spar- oder Girokonto darstellt.

Wo bleibt denn da der Sinn? Arbeit ohne Sinn oder Sinn neben der Arbeit?

Die Zeit titelt aktuell: Weniger Stress, mehr Sinn.. Eine eigentlich berechtigte Frage, die man aber zumindest als Arbeitnehmer und als Konsument nicht stellen durfte. Darf man es eigentlich heute? Ich wage es zu bezweifeln.

Technik ist nicht per se schlecht. Aber sie soll das Leben leichter machen, nicht komplizierter.

Denn seien wir doch mal ehrlich. Vieles unseres Konsumentenverhaltens und vieles, was in der Wirtschaft geschieht, kann man schon seit langem nicht mehr mit einer tieferen Sinnhaftigkeit erklären.

Immer mehr Burnouts immer mehr Klagen über sinnentleerte Tätigkeiten, reines Profitstreben oder immer höheren Leistungsanspruch bringen Menschen dazu, das System als ganzes zu hinterfragen. Auch die Bankenkrise hat hier ihr Schärflein dazu beigetragen durch Banken, die Profite sofort in die eigene Tasche stecken und Verluste viel lieber vom Staat, also vom Bürger bezahlen lassen.

Eine Kultur der Spitzenleistung vergisst leider viel zu oft, dass niemand Spitzenleistung auf Dauer ohne gesundheitlichen Schaden zu nehmen liefern kann. Selbst Spitzensportler benötigen Ruhephasen. Und was ist so schlimm an einer konstant guten und völlig ausreichenden Leistung, wenn dadurch Gesundheit und Motivation des Einzelnen viel besser geschützt werden.

Aber erst durch die Wiederholung der Krise, durch die Offenbarmachung der Unbelehrbarkeit einer Wirtschaft, die Gewinn und Shareholder Value vor alles stellt, wagen wir es, in der Öffentlichkeit über Themen laut nachzudenken, für die wir vor kurzem noch als Kommunist abgestempelt, und mit der Frage konfrontiert worden wären, ob wir denn die DDR wieder haben wollen.

Es geht aber vielmehr darum, dass immer mehr Menschen ein System hinterfragen, das offensichtlich materielle Werte und im Moment gar immaterielle, virtuelle Werte wie Börsenkurse vor das Glück derer stellt, für die die Wirtschaft eigentlich da sein sollte. Wirtschaft zum Selbstzweck mag ja manchem Manager gefallen, der sich von Chefsessel zu Chefsessel hangelt, stehts nur bestrebt, den Gewinn zu steigern, wenig interessiert daran, wie es den Kunden, geschweige denn den Mitarbeitern dabei geht.

Das jetzt die Wirtschaft zu spüren bekommt, was für Auswirkungen es hat, wenn man eine Kultur und eine Denkweise propagiert, die den vereinzelten Humanressourcenlieferanten vor gesellschaftliche Werte wie Zusammenhalt, nachhaltiges Wirtschaften, Familie und Bildung stellt, das war zu erwarten.

Pech nur, dass gerade jetzt der Einzelne darüber nachzudenken beginnt, ob er die Prämissen der Wirtschaft nach stetigem Wachstum, nach immer mehr Besitz überhaupt mitzutragen bereit ist. Denn die Frage, wofür das ganze kann die Wirtschaft nur mit Blick auf das eigene Unternehmen, nicht aber auf die Gesellschaft beantworten, zumindest nicht mehr, seit durch Börsencrashs, Immobilienblasen und Finanzmarktkrisen offensichtlich geworden ist, dass schon seit längerem nur noch des Profits wegen gewirtschaftet wird.

Für mich werden sich in den kommenden Jahren deshalb zwei grosse Megatrends ganz deutlich etablieren. Zum einen wird, auch bedingt durch eine Verlagerung des Marktes von einem Arbeitgebermarkt hin zu einem Arbeitnehmermarkt der einzelne viel selbstbewusster fragen: Will ich den ganzen Stress, will ich eine Karriere, unter der meine Familie, mein Privatleben leidet? Brauche ich all den Plunder überhaupt?

Warum ist so etwas wie Stockbrot am Lagerfeuer so "schön". Es ist einfach.

Zum anderen wird man erleben, dass gerade die gut ausgebildeten, gefragten Bevölkerungsschichten, also gerade diejenigen, die in der kommenden Wissensgesellschaft gefragt sein werden immer mehr die eine, wirklich interessante Frage stellen werden: Was macht meine Tätigkeit für einen Sinn? Muss ich meine Existenz überhaupt aus dem Beruf definieren? Bin ich wirklich ein besserer Mensch, wenn ich täglich Überstunden schiebe und Gesundheit und Privatleben für den Beruf opfere? Wir werden etwas erleben, das die ZEIT mit dem Begriff des Downshifting bezeichnet. Nicht mehr alleine für den Beruf leben, Sinn nicht mehr aus dem Beruf definieren, sondern sich viel mehr eigene Freiräume für Projekte und Tätigkeiten schaffen, die einem wirklich am Herzen liegen oder auf der Seele brennen.

Auch das ist meiner Ansicht nach ein sehr wichtiger Aspekt des Arbeitsplatzes der Zukunft. Gute Leistung bedingt auch ein gutes, leistungsförderndes und motivierendes Umfeld. Der Mensch ist mehr als Kostenfaktor und mehr als Humanressource.
Und spätestens in der immer verwobeneren, vernetzteren Welt der sozialen Medien wird die strikte Trennung zwischen Arbeitnehmer, Kunde und Privatperson sich auflösen. Spätestens dann ist es dringend angeraten, auch die Sinnhaftigkeit und die Arbeitsmotivation in den Vordergrund zu rücken.

 

 

 

 

Die Zeit der reinen Business Smartphones ist vorbei

RIM baut Stellen ab“ meldet die Tagesschau. Das war meiner Ansicht nach zu erwarten. Zu lange hat man sich auf eine Nische, nämlich die Business User fokusiert. Das mag bei den Desktop PCs noch Sinn gemacht haben. Aber spätestens bei Smartphones und Tablets hat RIM nicht gemerkt, dass die meisten User keine zwei Smartphone rumtragen wollen, eines um privat zu telefonieren, Apps zu laden UND Spiele zu spielen und ein zumindest vom Aussehen (und manchmal auch vom Preis ) Geschäftssmartphone.

Mobile Endgeräte mit Internet Zugang lassen die Trennung von Privat und Beruf immer mehr verschwimmen

Wir erleben eine zunehmende „Gamification“ des Alltags, Telefone sind nicht mehr reine Geschäftswerkzeuge und spätestens seit dem IPhone und IPad auch Stilobjekte. Da gab es immer weniger Businesskunden, die noch so seriös wirken wollten, dass es unbedingt ein technologisch eher veralteter Blackberry mit eingeschränktem Softwareangebot und sehr trockenen, geschäftlichem Habitus sein musste.

Das Playbook ist durchaus ein gelungener Wurf, aber leider viel zu spät, denn längst hat sich der Konsument auf Android und Apple gestürzt. Wer in Zukunft im Smartphone und Tablet Bereich noch Fuss fassen will, muss es ermöglichen, mit einem Gerät beides zu tun.Privat zu surfen, seine EMails abzufragen und auch mal das eine oder andere Spiel zu spielen und gleichzeitig seine Businessaccounts zu verwalten. Das mag manchen sich viel zu wichtig nehmenden Manager nicht gefallen, aber mal ehrlich, technophile Menschen wird das herzlich wenig stören. Und auch wenn es manche Vorgesetzten stören mag. Der Nutzer emanzipiert sich von der Überwachung seiner Online Aktivitäten im Büro. Ich wage die Prognose, dass spätestens in ca 5 Jahren über 70 Prozent der Menschen dank Smartphone und/oder Tablet immer online sein werden. Das mag den Vorgesetzten nicht gefallen, die einen Teil ihrer Bedeutung auch durch die Kontrolle über das Verhalten ihrer Untergebenen definieren. Aber auch die Zeit des 9-17 Uhr Jobs nähert sich ihrem Ende und die Vermischung von Privat und Beruf schreitet voran. Das mag man mögen oder nicht. Aber dank der neuen Technologien werden diejenigen, die so leben wollen es einfach tun.

Und Hersteller wie RIM sind die ersten, die das zu spüren bekommen.

Mein digitaler Tag, wohlorganisiert und entspannt.

Wie sieht ein Tag bei mir aus, was mache ich anders als andere? Oft musste ich schon die Frage beantworten, wie ich das alles schaffe, meine Familie, die Arbeit, das Bloggen.

Deshalb hier mal ein typischer Tag in meinem digitalen und analogen Leben. Und der geneigte Leser wird sehen, Technik kann das Leben auch erleichtern, wenn auch viele in meinem Umfeld über das ach so komplexe Leben klagen. Es beginnt schon am Vorabend. Auf einem kleinen Netbook, der zugleich Server für unsere Wetterstation ist, läuft Calibre, eine EBook Verwaltung, die automatisch aus von mir gewählten Seiten Ebooks zusammenstellt.

Abends ist dann der EBook Reader angedockt und Calibre läd automatisch die aktuellen Nachrichten von „Die Zeit“, „Spektrum der Wissenschaft“, „Tagesspiegel“ und einigen anderen Nachrichtenquellen herunter, erzeugt ePub Files und läd diese auf den Reader (automatisch, ohne mein Zutun). Parallel dazu aktualisieren sich Smartphone und Tablet automatisch mit den neuesten Nachrichten über Google Reader und  Pulse, sowie einen Podcast catcher. Zeitaufwand für mich bis dahin <1 Minute für den Anschluss der Geräte.

Bevor ich zur Arbeit fahre, lese ich dann ein paar interessante Artikel und schaue bei Facebook und Twitter vorbei und poste Artikel, die ich für interessant halte oder reihe sie bei Hootsuite oder Buffer zum späteren Posten auf Twitter und oder Facebook ein. So entsteht oft auch der Eindruck, ich wäre den ganzen Tag online, was nur bedingt stimmt, da die Postings dann von meinen Devices, die mir ja das Leben erleichtern und mich nicht ans Netz fesseln sollen in meinem Namen erledigt werden.

Aufwand bis jetzt ca 15 -20 Minuten.

Im Lauf des Tages nutze ich Smartphone und/oder Tablet dann, wenn mir eine neue persönliche Nachricht angekündigt wird bzw. in den Kaffeepausen zum Kurznachrichten lesen. Das summiert sich am Tag dann so auf ca. 20-30 Minuten. Meist leite ich interessante Texte direkt auf Facebook, wo ich sie dann abends lese.

Zusätzlich dient mir mein Tablet am Tag noch als Terminplaner, Adressbuch und Chat Client, falls von zu hause eine wichtige Nachricht kommt, denn mit der Familie telefoniere ich nicht oder schicke teure SMS sondern kommuniziere mit Trillian, was mir und meinen Lieben die Kommunikation vereinfacht, da wir so immer erreichbar sind, aber dann, wenn wir Zeit dazu haben.

Die Checkins bei Foursquare, Facebook, Gowalla und Google erledigt gesammelt Footfeed für mich, was meist mit zwei drei Tastendrücken erledigt ist und so ebenfalls max. knapp 5-10 Min pro Tag benötigt.

Man kann hier die selbstaktualisierenden Newstreams auf beiden Devices sehen. Die Inhalte werden synchron gehalten.

 

Aufwand bislang max. ca 45 Minuten.

Abends schaue ich in der Regel nicht fern, bis auf wenige gute Ausnahmen und lese dafür die Fundstücke des Tages auf Facebook nach, twittere mit Freunden oder lese in meinem Google Reader und schreib ein meinem Blog. Das ist der grösste Aufwand des Tages, findet meist zwischen 20 und 22 Uhr statt, nachdem die Kinder im Bett sind (natürlich meist noch mit einer vorgelesenen Geschichte oder der halben Stunde Fernsehen, die ihnen pro Tag erlaubt ist).  Dann sind EBook Reader und Smartphone/Tablet längst wieder angedockt oder automatisch ins WLan eingeklinkt und aktualisieren sich für den nächsten Morgen.

Das heißt also, ich benötige für die üblichen Aktionen im Netz am Tag ca. 45 Minuten und nutze die Zeit am Abend, zu der die meisten sich der stumpfsinnigen Glotze hingeben für meine Aktivitäten als Autor und Blogger.  In Summe also maximal 3 Stunden pro Tag, etwa die Zeit, die der Durchschnittsbürger vor der Flimmerkiste verbringt.

Ebook Reader
Der Reader ist auf dem Schreibtisch stets am Calibre Server angedockt, und erhält automatisch die neu generierten dynamischen News-Ebooks ein Mal pro Tag.

Ist das jetzt viel Zeit? Ich glaube nicht. Und deshalb gönne ich mir gelegentlich, vor allem bei schlechtem Wetter und wenn die Kinder gerade ausgeflogen  und meine Frau ebenfalls mit anderen Dingen beschäftigt ist ein zwei Stündchen mehr fürs Chatten und Twittern mit Freunden. Aber in Summe bleibt es dabei. 3 Stunden pro Tag, aber kein Fernsehen.

 

Nicht wirklich viel oder?

Update: Weil die Frage auftauchte: Meine Frau hat da gar nix dagegen, da wir die  Abendstunden gemeinsam auf der Couch im Wohnzimmer verbringen und entweder beide lesen (ich im Web, sie ein eBook oder ein klassisches Buch) oder sie etwas Fernsehen schaut, ich blogge und/oder lese. Ist kein grosser Unterschiede, ob man gemeinsam Fernsehen schaut, oder der eine surft, der andere TV sieht….

eBook goes Social

Gastbeitrag von Dirk Schweigert, der eine meiner Ansicht nach sehr vielversprechende neue Plattform für Ebooks und Hörbucher präsentiert:

Seit Februar 2011 ist die eBook-Plattform eleboo offiziell online.

eleboo ist die erste eBook-Communitysite, die alles zum Thema eBook vereint:
Autoren können ihre eBooks und Hörbücher kostenlos veröffentlichen, um sich zu promoten oder ihre Werke verkaufen. Ebenfalls können eBook-Händler mit den entsprechenden Reseller-Lizenzen ihre eBooks und Hörbücher über eleboo verkaufen. Leser können sich entscheiden zwischen kostenlosen eBooks, Indiebooks (eBooks ohne Verlag) oder einer riesigen Auswahl an kommerziellen Verlagsbestsellern. Zusätzlich gibt es einen Blog mit drei Themengebieten: News aus der Welt der eBooks, News über eleboo, und Tipps für angehende Autoren. Hier finden Autoren kostenlose Online-Lehrgänge in Form von Beiträgen.
Es werden immer wieder die verschiedensten Wettbewerbe organisiert, um die Spannung für Autoren aufrecht zu erhalten. Derzeit setzt sich eleboo für die Rettung des Jugendhauses Haan ein, um eine Schließung zu verhindern.

Der Eventkalender bietet immer die neuesten Infos zu Lesungen, Messen, Events und vieles mehr.
Außerdem gibt es eine Linksammlung zum Thema eBooks konvertieren/eBooks gestalten mit sehr hilfreicher kostenloser, aber auch kostenpflichtiger Software.
Im Forum können alle Fragen rund ums Schreiben und eBooks diskutiert
werden und auf der eigenen Profilseite, die man nach der kostenlosen Registrierung erhält, gibt es Platz um seinen Shop einzurichten, Profilbilder einzufügen oder direkt mit anderen Mitgliedern in Kontakt zu treten (was für Agenten und Verlage eine schnelle Kontaktmöglichkeit bietet).

Alle online gestellten Werke sind mit Hilfe einer Kommentarbox direkt über Facebook kommentierbar: Dies ermöglicht es

Autoren und Verkäufern, sich
besonders einfach selbst zu promoten.
Auf der Facebookseite von eleboo werden immer wieder interessante News rund um
eBooks und dem Thema Self Publishing gepostet.

eleboo soll Autoren und Leser verbinden. Autoren soll eine besonders einfache, kostenlose Möglichkeit geboten werden, sich selbst zu publizieren.

Ich hoffe Ihnen gefällt die Idee und freue mich, Sie bald bei eleboo begrüßen zu dürfen.

Telefon 3.0: Wie mir das Netz das Telefonieren erleichtert

Nicht nur die Recherche im Netz lasse ich mir von diversen Tools helfen. Auch das Telefonieren lässt sich mit den passenden Tools sehr viel einfacher gestalten. (Wobei bei mir die Telefonie zu Gunsten von Messenger und Twitter sowieso bereits massiv zurückgegangen ist.)

Im Bild das Zentrum meiner mobilen Welt. Links das Galaxy Tab fürs mobile Arbeiten, rechts das LG Optimus Black für mobile Kommunikation

Die folgenden Tools machen mir mein mobiles Leben leichter.

Ich würde sagen 90% meiner Kommunikation läuft mittlerweile über Messenger. Für mich ist Mail bereits das aussterbende Medium in meiner Kommunikation.

Als zentraler Messengerdienst kommt eBuddy zum Einsatz, der mir alle Chatkonten zusammenfasst, da sich mein Bekanntenkreis bislang leider noch nicht auf einen Messenger festlegen konnte 😉

Daneben habe ich QIK Video und Skype (Skype allerdings nur auf dem Notebook) installiert, um die gelegentlichen Videotelefonate  mit der Familie zu führen.

Als Telefonieersatz habe ich für zu hause die AVM Fritzphone App. Damit telefoniere ich mit dem Smartphone über WLan und die Box ins Festnetz, wenn ich zu hause bin. Mobil nutze ich seit neuestem Forfone, das mir unter anderem jeden Monat 100 Freiminuten ins deutsche Festnetz bietet.

Die Checkins, die ich meinem Bekanntenkreis bekanntgeben will laufen über Footfeed, das mich parallel in Google Latitude, Foursquare, Gowalla und Facebook Places eincheckt (auch hier konnte sich mein Bekanntenkreis leider noch nicht auf einen Dienst einigen).

Meine gesamelten Telefonnummern lagern bei Google Mail in der Cloud und werden regelmässig mit den Xing Adressen abgeglichen.

Wie managt ihr eure Kontakte und Telefonnummern? Die Kommentare würden sich über eure Berichte freuen.

Wuala für Android ist da!

 

 

Lange habe ich drauf gewartet, aber endlich kann ich auch über mein Smartphone (HTC Desire) auf meine bei Wuala gespeicherten Daten zugreifen. Noch ist die App sehr einfach, aber sie funktioniert! Wer sie sich runterladen will scanne einfach den QR Code oder suche im Android AppStore nach Wuala!

 

 

Das Netz vergisst nicht. Oder doch?

Papier ist geduldig, aber wie geduldig ist das Web?

Die TAZ titelt: Das verschwundene Web. Und sie trifft da einen Punkt, der mich schon länger beschäftigt.
Alle die Klagen darüber, dass das Netz nichts vergisst, waren für mich schon lange nur die halbe Wahrheit. Seit 1991 betreibe ich verschiedenartige Homepages im Netz und von den Seiten existieren heute nicht einmal mehr Backups. Mein weitester Rückgriff geht gerade mal 2 Jahre zurück und beinhaltet die Texte, die ich auf unserer aktuellen Homepage eingebaut habe.

Nun vermisse ich den „alten Content“ nicht, haben ihn gar bewußt löschen lassen. Aber was ist mit dem neuen Trend zur „Cloud“? Wer garantiert mir, dass nicht morgen ein Datengau, oder auch einfach die Insolvenz des Dienstleisters mir von heute auf morgen den Zugang zu meinen Daten sperrt? Wie sichere ich mich hier ab? Muss ich tatsächlich stehts mit mehreren Diensten parallel fahren oder ggf. doch noch lokale Backups vorhalten, die eigentlich ja die Idee des Cloud Computings konterkarieren.

Ob die drei in 10 Jahren noch alle Daten beisammen haben?

 

Wir brauchen neben den hochgejubelten technologischen Konzepten der Cloud auch neue Verfahren, um auch im Falle von Insolvenzen oder dem Verschwinden eines Providers oder Dienstes meine Daten zumindest für einen bestimmten Zeitraum wiederherzustellen. Und hier rede ich weniger von technologischen Verfahren als von Rechtsansprüchen auf Weiterbetrieb eines Dienstes, ggf. auch von automatisierten Migrationsverfahren.

Meine papierenen Dokumente zu hause sind relativ sicher, die CDs, sofern sie Backups haben auch. Aber die Cloud und deren Datenpools können sich mir von heute auf morgen entziehen. Was dann? Wo liegt dann mein Backup? Natürlich kann ich wieder selbst für die Backups meiner Webdaten sorgen. Aber auch hier wird eigentlich die Idee des Datenoutsourcings konterkariert, wenn ich diese Dinge wieder selbst absichern muss. Und das so etwas passieren kann wissen wir alle nicht erst, nachdem Google hundertausende von EMails verloren hat.

Sicher kommen jetzt wieder Anmerkungen in Richtung: „Wer keinen Backup macht, ist selber schuld.“ oder auch  „Wer der Cloud vertraut, hats nicht anders verdient.“ Alles wohlfeile Argumente, die aber nur für die technophile, die erfahrene Community gilt. Wir dürfen nie vergessen: Der Durchschnittsuser will sich um so etwas wie ausfallende Dienstleister, Gefahren der Cloud nicht kümmern. Und er hat recht. Denn für ihn muss wie bei jeder Technologie gelten, sie muss das Leben erleichtern und darf nicht viel Zeit kosten.