Es gibt viele sinnvolle Anwendungen fürs Smartphone. Eine Neuentdeckung ist die App „Replace Plastic“ des Vereins „Küste gegen Plastik“. Wir alle wissen, wie verlogen und öffentlichkeitsgeil Unternehmen sind. Das letzte, was diese Pressestellen hören wollen, sind negative Fakten über das eigene Unternehmen. Da setzt die Idee der App an. Immer, wenn man in einem Laden eine idiotische Verpackungsidee der Marketingabteilung eines Konzerns oder eines Ladens findet, den Barcode scannen und das Produkt melden. Warum? Je mehr mitmachen, um so weniger zieht das fadenscheinige Marketingargument, der Kunde wolle das ja so. Deshalb, App runterladen, Verpackungswahnsinn melden und zeigen, dass wir eben nicht die blöden Konsumenten sind, für die die Öffentlichkeitsabteilungen uns halten. Und gebt zu, jeder hat schon Verpackungsirrsinn gesehen. Geschälte Orangen in Plastikschalen, Süssigkeiten in Tüten innerhalb von Tüten und anderen Müll, den sich Marketing ausgedacht hat, um uns etwas anzudrehen, was wir nicht nur nicht brauchen, sondern was unseren Lebensraum kaputt macht und die Weltmeere vermüllt.
Die App findet ihr hier für Android: [appbox googleplay com.kuestegegenplastik.replaceplastic] und hier für IOS: [appbox appstore id1257771601]
Manchmal kommen Blogs auf die merkwürdigsten Ideen, um sich prominenter zu machen. Manchmal sind die Ideen aber nicht nur merkwürdig, sondern auch würdig, verbreitet zu werden. So wie Aktion der Firma ITSTH, die auf Ihrer Seite 1000 Bäume pflanzen will, aber nur, wenn für den zu pflanzenden Baum im eigenen Blog ein Beitrag geschrieben wird. Und damit dürfte jetzt auch klar sein, warum ich das hier schreibe. So was muss ich natürlich im Feldversuch testen.
Dieses böse Feuer, das wird völlig überbewertet, dachte sich der Urmensch, der seine Nachbarn beim Rösten von Mammutfleisch über einem Feuer beobachtet, bevor er an einer Salmonellenvergiftung starb..
Interessant immer wieder, was manche Mitmenschen beklagen. Und wo sie angebliche Verluste wittern.
Da trauern manche über das verschwinden der CD zu Gunsten von „angeblich schlechtern“ MP3, vergessen aber dabei ganz, dass sie einmal genau das Erscheinen der CD beklagt haben, weil die CD so steril und perfekt klingt.
Da jammert man darüber, dass die eigene Kamera „nur“ 10 Megapixel hat, vergisst dabei aber ganz, dass man diese Megapixel gar nicht mehr wirklich wahrnimmt (außer bei der Grösse der Dateien), wenn man nicht gerade ein Fotoprofi ist.
Seitdem die Technik von Verbesserung zu Verbesserung in immer kleineren Zyklen voranschreitet, scheint auch der Wunsch nach etwas „noch besserem“ immer schneller zurückzukommen. Oft vergessen wir dabei aber, wofür wir das Produkt überhaupt verwenden.
Ich amüsiere mich zum Beispiel immer wieder über die hochgezüchteten Desktop PCs, die man durchaus für anspruchsvollen Videoschnitt oder High-End Games verwenden könnte, die aber eigentlich nur für Textverarbeitung und fürs Surfen genutzt werden.
Dagegen stehen für mich Menschen wie Raul Krauthausen, die es trotz eigenen Handicaps verstehen, die Chancen der Technologien sinnvoll zu nutzen, um das eigene und das Leben anderer zu verbessern.
Noch schlimmer die wie bereits beschrieben alles ablehnenden Technophobiker, die quasi reflexartig dieses neumodische Zeugs ablehnen, das doch nur Spielerei ist und das die Sitten verroht und die Welt bald untergehen lassen wird (so amüsiere ich mich zur Zeit über Landwirte, die sich über dieses Internet Zeugs beklagen, aber gleichzeitig aktuell das Grundwasser durch immer stärkere Gülleausbringung auf den Feldern ruinieren und mit immer grössern Monokulturen dafür sorgen, dass die Artenvielfalt mittlerweile in Großstädten oft höher ist als auf dem Land. Aber das Internet ist gefährlich und gehört verboten, das mit der Gülle haben die ja schon immer so gemacht und wer da was gegen hat, der gehört…… won’t write more. ) Wir beklagen uns über die Arbeitsbedingungen in China, würden aber gleichzeitig laut aufschreien und protestieren, müssten wir mehr für unsere High Tech Geräte oder die billigen Klamotten vom Discounter zahlen.
Wir schimpfen über die Lebensmittelpreise, vergessen dabei aber leider, dass wir schon seit Jahren nicht mehr den eigentlichen Wert der Lebensmittel bezahlen, würden sie so hergestellt, wie wir uns das wünschen. Wir sind gegen Gentechnik und Designerfood, aber dennoch konsumieren viele Fastfood, Tütensuppen und Fertiggerichte.
Das ist für mich ein Teil der deutschen Unkultur. Anstelle für das Handeln und für so manche technologische Fehlentwicklung die Verantwortung dort zu suchen, wo sie ist, nämlich beim Menschen, fordern wird Sperren, Verbote und Abschaffen. Dabei zeigen uns Menschen wie Krauthausen, dass es eigentlich nur eines klugen Kopfes bedarf, um Technologien sinnvoll anzuwenden und damit tatsächlich das Leben und den Alltag der Menschen zu verbessern. Anstelle sich über Missstände aufzuregen sollte jeder von uns die Energie lieber dafür aufwenden, in seinem Umfeld wo möglich etwas besser zu machen, oder jene zu fördern, die es besser machen wollen. Klagen ist oft nur Faulheit, sich zu verändern oder sich mit neuen Technologien wirklich zu befassen.
um 20:30 Uhr am 31. März werden wieder weltweit freiwillig in über 100 Städten öffentliche Institutionen, Ämter, Behörden aber auch Privatpersonen für eine Stunde jegliches elektrisches Licht ausschalten.
Macht mit, es geht um ein Zeichen, eine Botschaft an all jene Politiker und Manager, die sich immer noch mit der eigenen Hilflosigkeit herausreden oder weiterhin den Profit über die Menschen und die Welt in der wir leben stellen.
Es muss ein Ende haben mit dem Denken an Profit und einen Anfang mit dem Denken an die Menschheit.
Für manche Idee ist die Zeit einfach reif. Wer kennt nicht Groupon, den bekanntesten Rabattedienst im Netz. Aber leider gibt es dort absolut seltenst wirklich nachhaltige, ökologische und fair gehandelte Produkte. Doch es gibt eine Alternative! biodeals.de springt genau in diese Bresche und bietet Gutscheine für Unternehmen, die biologische, fair gehandelte und nachhaltige Produkte anbieten. Seien wir mal ehrlich, wir alle sind doch Sparfüchse und froh über jeden Rabatt, den wir kriegen können. Aber viele von uns würden ja auch ökologischer und „fairer“ handeln, wenn es denn nur Gelegenheit dazu gäbe.
Das aktuelle Angebot bei Biodeals
Das halte ich für eine sehr gute Idee, denn wie besser könnte man Konsumenten zum ökologischeren Konsum, zu fairen Produkten und Diensten bringen, als mit einer Plattform, die gerade für solche Produkte Rabatte bietet. Momentan haben Sie einen Deal online, bei dem es sich um Papierkörbe handelt, die selber aus recyceltem Papier hergestellt wurden. Der Shop heißt Grünspar. Die Kunden können bei einen Gutschein im Wert von 40,- Euro für nur 19,90 Euro erwerben.
Ich hab mir dieses Angebot mal näher angeschaut und kann es wirklich empfehlen. Aus ähnlichem, ebenfalls nachhaltigem Material habe ich einen Schreibtischorganizer, der bei mir schon seit zig Jahren sehr gute Dienste leistet Und die Idee ist so trivial wie genial. Neben dem normalen Papierkorb gibt es eine Ablage für Schmierpapier, also oft einseitig bedrucktes Papier, das man durchaus noch für schnelle Notizen verwenden kann. Ja, ist eigentlich naheliegend, aber der Mensch ist faul, und wenn er nicht direkt eine Möglichkeit hat, solches Papier zu lagern, seien wir doch mal ehrlich, dann wandert es meist doch in den Papiermüll. Das kann man mit den Papierkörben von Biodeals und Grünspar vermeiden. Und das halte ich schon deshalb für eine geniale Idee, weil hier mit extrem wenig Aufwand ein toller Effekt erzielt wird. Wem die Papierkörbe so gut gefallen wie mir, für den habe ich noch eine Extra Überraschung, nämlich einen Gutscheincode: livingthefuture10 bringt euch nochmal 10% Rabatt auf die so schon meiner Ansicht nach wirklich günstigen Papierkörbe mit dem coolen Design.
Einfacher, aber wertiger. Weniger, aber langlebiger. Der neue Megatrend?
Ich prognostiziere hier mal einen Trend, den ich noch gar nicht wirklich sehe, außer in einigen wenigen Randgruppen. Was zur Zeit beginnt, sich als „collaborative consumption“ und „Carrot Mob“ einen Weg ins Bewußtsein der Masse zu bahnen, könnte sich in der nahen Zukunft zum neuen Megatrend entwickeln, dem sich Werbung und Marketing dann stellen müssen.
Die Medien, die uns permanent mit Werbebotschaften befeuern, bieten gleichzeitig in nie dagewesener Form Features und Berichte von Umweltzerstörung, Ausbeutung und sklavereiähnlichen Zuständen.
Durch soziale Vernetzung wird jede Verfehlung eines grossen Konzerns so sie denn ruchbar wird, tausendmal schneller gestreut als noch in der Vergangenheit.
Meine These nun lautet. Der Konsument wird kritischer. Sehr viel kritischer. Er fordert in Zukunft Offenlegung nicht nur der Herkunft des Produkts sondern auch der Bedingungen, unter denen produziert wird. Er will wissen, wie die Mitarbeiter geführt werden, was er mit seinem Produkt für einen CO2 Fussabdruck hinterlässt. Der Kunde wird mündiger. Sehr viel mündiger.
Und er wird bald immer häufiger hinterfragen: Brauche ich das wirklich? Die Produktzyklen werden immer kürzer. Mittlerweile sind manche Elektrogeräte schon nach einem halben Jahr hoffnungslos veraltet und Geräte, die älter als zwei Jahre sind, bedeuten gerade im Bereich IT eher ein Sicherheitsrisiko, mangels Updates und Produktpflege.
Aber parallel schrumpft das Einkommen. Es muss häufiger überlegt werden: Leiste ich mir das noch. Und daraus wird in Zukunft immer häufiger die Frage resultieren: Brauche ich das überhaupt? Es wird sich immer weiter eine Kultur des Teilens, eben der collaborative consumption bilden.
Gleichzeitig wird sich auch wieder verstärkt die Frage nach der Herkunft und dem „gerechten Preis“ stellen. Nicht umsonst sind Geschäftsmodelle wie z.B. die hier in Schwäbisch Hall ansässige „Bäuerliche Erzeugergemeinschaft“ mit regionalen, naturbelassenen, qualitativ hochwertigen aber eben auch teureren Produkten dennoch sehr erfolgreich.
Nicht nur der Kapitalismus als solcher steht heute zur Diskussion. Die gesamte Wirtschaft, die nicht auf Langlebigkeit und Nachhaltigkeit ausgerichtet ist, muss sich die Frage nach ihrer Berechtigung stellen lassen. Dauerhafte Werte sind wieder im Kommen. Das ist für mich einer der grossen neuen Megatrends.
Mein Smartphone ist mit einer Kamera ausgestattet. Das hat einige findige Programmierer dazu veranlasst, einen Barcode Scanner zu implementieren. Dies an sich wäre nur eine nette Spielerei, stünde hinter dieser Anwendung nicht das gesamte Internet. Heute kann ich mit einem Scan in jedem Laden die aktuellen Preise der Produkte erfragen, die Lebensmittelampel, die ja dank unserer Regierung immer noch nicht offiziell verpflichtend ist, für die meisten Lebensmittel abfragen und lesen, was andere über das Produkt schreiben, und welche Testwertungen es gibt.
Sicher früher gab es das alles schon (einer der nichtssagensten Sätze der Web 0.0 Generation) aber die Verbindung des Always On meines Smartphones mit dem Internet bietet mir völlig neue Möglichkeiten, als Konsument mündig zu werden und die Produkte zu hinterfragen, die ich kaufe.
Und da heute ja, weil man ja als höchstes Ziel Profitmax…. aeh Kostensparen hat auch die hochpreisigen Waren in China produziert werden und die Herstellungswege so intransparent geworden sind, dass es sich schwer nachvollziehen lässt, wo ein „Made in Germany“ Produkt denn nun wirklich HERGESTELLT wurde und ob die Mitarbeiter dort unter sozialen Gesichtspunkten arbeiten oder nur ausgebeutet werden (Stichwort Foxconn), würde ich mir noch wünschen, dass es bald eine Webseite gibt, die nach einscannen meines Produktbarcodes auch die sozialen Aspekte des Unternehmens anzeigt, mir auch deutlich vor Augen führt, dass ich, wenn ich bei bp tanke, mich offensichtlich nicht sehr um Standards, Ethik und Moral kümmere.
Wir können mit Hilfe des Webs zu sehr mündigen Konsumenten werden. Allerdings braucht es dazu immer noch eins. Verstand, und den Willen, als Verbraucher aktiv zu werden.
Aber dank Web 2.0 haben wir zum ersten Mal Werkzeuge in der Hand, die uns bei jedem Produkt die Konsequenzen unseres Kaufes vor Augen führen können. Wie wäre es mit einer Berechnung des CO2 Impact beim Kauf jedes Produkts?
Ich wünsche mir so etwas.
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