Erste Erfahrungen mit dem IPad2 im Büro

So, drei Tage ist das IPad jetzt auch im Büro im Einsatz um den Kalender zu führen, kurze Notizen zu machen und mit der sozialen Umwelt im Kontakt zu bleiben.

Das IPad in meiner Schreibmappe, einem sogenannten "Taschenbegleiter" von www.roterfaden.de. Die Tasche ist speziell für 10 Zoll Tablets konzipiert.

Erste Hürde, der Kalender. Ich pflege unseren Familienkalender ebenso wie den beruflichen Kalender in Googles System, da ich eigentlich bekennender Android Nutzer bin. Hier muss ich sagen, die Synchronisation mit den Diensten von Google funktioniert tadellos. Sowohl meine Kontakte, als auch EMail und der Kalender werden nach Einrichtung des entsprechenden Accounts im IPad mühelos synchronisiert.

Nächster Stopp, der Messenger. Da ich mobil stets im Internet erreichbar bin und meine Frau zu hause auf dem Couchtisch einen Netbook stehen hat, der quasi die familiäre Nachrichtenzentrale darstellt, musste natürlich ein Messenger Client installiert werden. Die Wahl viel auf IMO, da er alle Dienste anbietet, bei denen ich Familie und berufliche Kontakte erreichen kann. Flux eingerichtet und alle Kontakte erreichen mich auf einer Oberfläche. Next stop: Notizen. Eine einfache Software ist auf dem IPad schon installiert, die für meine Testbelange völlig ausreicht, es gibt aber auch noch ein paar nette stark erweiterte Apps. Mir persönlich gefällt Awesome note am besten, weil man hier alle möglichen Listen und Notizvarianten verwalten kann. Auch sehr hilfreich. Flipboard als Newsaggregator, den ich mir wirklich für Android wünschen würde, weil er für mich DER Aggregator ist, der die Idee einer dynamischen Zeitung am besten realisiert. Für alle, die viel mit Aktien arbeiten ist auch die Börsen App der Frankfurter Börse sicher interessant. Auf Twitter greife ich über Hootsuite zu. Für Facebook und Google+ nutze ich direkt den Browser.

Fazit. Das IPad2 integriert sich nahtlos in meinen Büroalltag. Durch das angenehme Format kann ich es in meiner A4 Dokumentenmappe von Roterfaden in einer Innentasche gut verstauen. Dadurch, dass das IPad quasi auf Tastendruck bereit ist und die Apps sehr schnell reagieren, habe ich alle wichtigen Infos schnell parat.
Und auch im Büro erreiche ich gute Durchsatzraten mit der Simyo Karte. Ok, hier gewinnt O2, die mir zumindest nahe am Fenster HSDPA liefern können, aber ne UMTS Durchsatzrate erreicht auch die Simyo Karte. Insofern bin ich zufrieden, zumal ich nicht der Powerdownloader bin, wenn ich unterwegs bin.

#Simyotour: Spass mit #Ipad2 und Apps, die nächste Überraschung

Da ich am Wochenende nicht jenseits meiner eigenen WLan Versorgung unterwegs bin, habe ich beschlossen, mir zunächst mal die Apps Infrastruktur Apples zu Gemüte zu führen. Bislang den Android Store gewöhnt, bin ich natürlich gespannt, was der Apple AppStore so alles bietet. Zunächst, was ich schon auf meinen Android Geräten nutze, finde ich auch für das IPad. Einiges allerdings nur in einer IPhone Version, die dann auf dem IPad doch ziemlich lächerlich aussieht, und durch das Zooming auch nicht wirklich besser wird.

Dafür fällt mir auf. Es gibt einiges an hochwertigerer Software, so finde ich hocherfreut Sid Meiers Pirates, eines der Spiele, die ich in meiner Jugend leidenschaftlich gespielt habe (und fragt jetzt bitte nicht nach dem zu Grunde liegenden Zeitvektor beim Wort Jugend) .

Erste Tests von IPad und Galaxy Tab (das „noch“ legale erste Galaxy Tab)

Auch die sonstigen Apps lassen mich eins erkennen. Es gibt vieles auf  beiden Plattformen, aber oftmals sind die IOS Versionen liebevoller gemacht. So bietet wetter.com bei beiden Plattformen die vergleichbaren Informationen. Allerdings bietet die IPad Version zusätzlich Earth TV, die Karten sind schön blätteranimiert und auch sonst sind kleine Details einfach besser gelöst. Design bei den Apps? Hier hat nach ersten Tests das IPad klar die Nase vorn. Allerdings hängt das auch mit dem Vorsprung Apples zusammen, was den App Store angeht. Erste wirklich gute Apps sind auch bei Google zu finden, das meiste sieht aber leider nur schnell kopiert aus.

Dann die Bücher, installieren des Kindle, installieren des eBookS Readers von Libri und schon habe ich meine Bibliothek wieder im Zugriff. Auch hier die gleiche Erkenntnis wie bei Android: Die Funktionen sind vergleichbar, allerdings ist vieles bei den nativen IPad Apps liebevoller. Die Seiten blättern wirklich, die Übersichten klarer und grafisch aufbereitet. Man erkennt, dass die Oberfläche auch für die Apps sehr stark aus einem Guss ist.

 

 

Was mich allerdings am meisten begeistert, und da blutet mir mein Android Fan Herz: Die Reaktionszeiten der einzelnen Apps auf dem IPad sind einfach traumhaft. Tippen und es ist offen, ich muss nicht auf irgendwelche Apps warten, die erst sekundenlang nachladen müssen. Und bevor der geneigte Leser mir jetzt den Vorwurf macht, klar, dein Android Tablet ist voll mit Apps und das IPad2 leer. Nein, ich habe versuchsweise im Moment knapp 100 (!!!) Apps auf IPad2 installiert. Lasttest muss auch Last haben. Aber auch wenn ich zwischen diversen Apps hin und her wechsle, keine Verzögerung. Dagegen erlebe ich bei Android immer wieder, dass nach einer gewissen Laufzeit die Apps hakeliger starten, manchmal Sekunden bis zum App Wechsel vergehen.

Bislang macht das IPad eine ausgesprochen gute Figur. Was mich weiterhin stört ist, dass es keine Startseite mit Widgets gibt, die ich für ungemein praktisch halte. Das Gewicht des IPad2 ist auch erstaunlich hoch für das dünne Design, da liegt das Galaxy Tab deutlich angenehmer in der Hand. Zudem lässt sich der 7 Zoll Formfaktor deutlich besser nutzen um z.B. ein EBook zu lesen. Und last but not least ist die Kamera des Galaxy Tabs deutlich besser und hat zudem einen Blitz und ich kann MicroSD Erweiterungen nutzen.

Nächster Schritt: Eine Arbeitswoche, bei der ich 90 Prozent der Zeit auf UMTS angewiesen bin. Dann wird sich zeigen, wie belastbar das Netz von Simyo/ePlus in meiner Region ist und wie gut das IPad mit mobiler Datenübertragung umgeht. Erste Lasttests (unten nochmal der Screenshot) sahen aber schon vielversprechend aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Warum ich Produktbeurteilungen aus Foren keinen Glauben mehr schenke

Früher waren Foren oft für mich erster Anlaufpunkt, wenn ich mich über das Für und Wider eines Produktes informieren wollte. Dort konnte man, so dachte ich aus erster Hand erfahren, was die Vor- und Nachteile des einen oder anderen Produktes sind.

Je länger ich mich aber in Foren zu verschiedenen Produkten und Dienstleistungen umgeschaut habe, um so häufiger habe ich festgestellt, daß die „lautesten“ Poster nicht unbedingt diejenigen sind, die das Produkt wirklich objektiv beurteilen können. Oft werden Feature erwartet, die so gar nicht gehen. Viele lesen die Anleitungen nicht oder haben überzogene Erwartungen. Manchmal werden auch einzelne Produktionsfehler zu einem Riesendrama hochgejubelt. Und am allerwichtigsten. Die vielen zufriedenen Nutzer tauchen tendenziell in Foren nur sehr selten auf.
Insofern. Wenn ihr ein neues Produkt kaufen wollt. Vorsicht bei Urteilen aus Foren. Dort sind leider viel zu oft die Basher unterwegs und eine objektive Beurteilung ist schwer zu finden. Man sollte stets auch unabhängige Tests sichten. Hier wiederum kann ich www.testberichte.de empfehlen und natuerlich Test.de, die Seite der Stiftung Warentest. Dort wird realistischer getestet und meist auch sehr viel fairer beurteilt.

In eigener Sache: Update auf WordPress 3.0 ist erfolgt

Wer Fehler findet, darf sie behalten oder einfach an mich melden. Ich schau dann, dass sie so schnell als möglich bereinigt sind. Ansonsten erscheint hier auch bald ein Test des Anyloaders von GetDigital.de eines Ladegeräts mit Hochleistungsakku und Solarpanel. Mal sehen, ob er hält, was die Produktbeschreibung verspricht.