Unboxing und Test des neuen Google Nexus 7 Tablets

Da ist das Schmuckstück. Und ja, die Nachrichtenleiste ist ziemlich voll, aber da war noch einiges an Software für Sohnemann nachzuinstallieren 😉

Gestern früh ging es durch die einschlägigen Foren und Ticker: Das Google Nexus Tablet kann im deutschen PlayStore bestellt werden. Da musste ich zuschlagen, zumal sich mein Sohn genau dieses Tablet zu seinem Geburtstag mitte September wünschte, schon sehr viel zusammengespart hat und von uns den Restbetrag bekommt. Also um 09:30 eine Bestellung aufgegeben und tatsächlich um 13:00 Uhr die Meldung bekommen, es sei versendet worden.

Nun kenne ich es von Marktstarts, dass dennoch die Lieferung ein paar Tage dauern kann, aber was soll ich sagen: Heute um 13:30 klingelt es an der Tür und es ist tatsächlich das Paket von Google mit dem brandneuen Nexus 7 Tablet.

Schon hierfür ein großes Lob an Google ob der logistischen Leistung, denn wenn ich an meine Twitter Timeline denke muss es gestern eine Flut an Bestellungen gegeben haben. Also gleich mal das „Filmstudio“ aufgebaut und ein Unboxing Video gedreht, das ihr im folgenden sehen könnt.  Ich frage mich, wie viele Postboten heute wohl mit Päkchen von Google vor Türen standen und glückliche Gesichter sahen, als das Päkchen präsentiert wurde 😉 Meine Timeline auf Twitter hatte auf jeden Fall heftig zugeschlagen.

Ein erster Test lief auch schon und ich muss sagen, ich bin begeistert. Es ist für diesen Preis (199 Euro für 8GB und 249 Euro für die 16GB Variante) wirklich hervorragend verarbeitet. Das Gerät verzichtet auf eine Rückkamera, die ich aber auch am Smartphone sinnvoller finde als am Tablet, dafür besitzt es eine Frontkamera. Auf dem Tablet läuft die neueste Android Version Jelly Bean, die jetzt voll ausgereift wirkt, kein Ruckeln, keine Inkonsistenzen in der Bedienung, ein perfektes Bediengefühl. Geladen wird das Tablet über ein Standard Microusb Kabel, was ich sehr positiv finde, da genau diese Anschlußart mittlerweile sehr weit verbreitet ist. Die Gehäuseverarbeitung ist sehr sauber, keine Spalten oder Unebenheiten, die Rückseite besteht aus einem leicht aufgerauten Plastik und liegt sehr gut in der Hand.

Sehr positiv finde ich, dass man es vermieden hat, unnötig viele Apps bereits  auf das Gerät zu laden, es sind lediglich die Standardanwendungen drauf. Mit dem Tablet bekommt man einen 20 Euro Gutschein für den PlayStore und den Film Transformers 3 gleich auf dem Gerät installiert. Das finde ich eine sehr gute Idee, zumal man sich dann gleich mit den wichtigsten Apps selbst ausrüsten kann, ohne in der Auswahl festgelegt zu sein.

Alles weitere könnt ihr im folgenden  ersten Kurztest sehen, weitere  ausführlichere Tests werden folgen unter anderem der Härtetest, wenn mein Sohn es einige Zeit in Benutzung hatte.

 

Das Google Nexus 7 ist im PlayStore in Deutschland erhältlich

Seit heute morgen kann man das Google Nexus Tablet in der 8Gb und der 16Gb Version im Playstore bestellen. Zum Preis von 199 Euro bzw. 249 Euro gibt es ein 7 Zoll Tablet mit Jellybeans, das mit dem Original Android System bestückt ist und daher stets als erstes Device ein Update auf die neuesten Versionen erhält.

Wer ein gutes 7 Zoll Tablet sucht, sollte zuschlagen, solange es noch verfügbar ist, ich vermute spätestens morgen sind alle Geräte ausverkauft.

Update: Da mein ältester Sohn sich das Google Nexus 7 zum Geburtstag (Mitte September)  wünscht, oder besser, noch den Rest an Geld, damit er es sich leisten kann (er hat schon ganz ordentlich drauf gespart), habe ich die 16GB Version heute Morgen um 9:30 im PlayStore bestellt und was soll ich sagen, um 13:00 Uhr bekomme ich von Google die Versandbestätigung. Respekt, das geht ja extremst schnell!

 

Warum ich Microsoft mit Surface durchaus Chancen einräume

Wer sieht den Notebook, der da auch drin steckt?

Wir erleben die Ära des Tablets, und alle, die auch nur ein wenig mit dem Thema befasst sind, sehen das Ende des Notebooks und die Zukunft in den flachen Flundern und Touch Bedienung.

Ich denke anders. Letztlich sind und bleiben die reinen Tablets Konsummaschinen. Und damit sind sie in ihrer Verwendung eingeschränkt. Bislang zehren sie vom Hype und der Aura des exklusiven, hypen, aber wie ich schon auf Silicon.de und in meinem Blog prognostiziert habe, Ende des Jahres dürfte der Hype vorbei sein. Und da taucht Microsoft mit ihrer eigenen Tablet Lösung auf? Nicht etwas zu spät?Nur, wenn man nicht weiter denkt. Letztlich werden auch die Fans des Tablets wieder erkennen, dass es gewisse Aufgaben gibt, die sich nun mal besser mit einer Tastatur lösen lassen. Und hier steigt Microsoft meiner Ansicht nach richtig ein. Zum einen, in dem sie auf das Surface Gerät Windows 8 geben, das ja alles an Anwendungen laufen lassen kann, was heute auch schon für Windows 7 verfügbar ist (also auch das klassische Office Paket UND ein Füllhorn an Spielen), zum anderen, in dem sie den Formfaktor Tablet zum Start mit Tastatur ausstatten, also gleich zu Beginn das Signal wieder in Richtung „Universalcomputer“ setzen. Schon hat Asus ein Transformer Tablet (die Form, die am nächsten am Netbook/Notebook liegt) angekündigt, mit Windows 8. Damit könnte tatsächlich das Ende des herkömmlichen Notebooks am Horizont erscheinen, aber anders, als der Markt sich das vielleicht denkt.

Anstelle einer Ablösung durch Tablets sehe ich in der nahen Zukunft die Ablösung durch Hybriden, bei denen ein durchaus auch mal 15 Zoll grosser Bildschirm zugleich als Tablet fungiert, und dank Windows 8 und folgende dennoch die ganze bekannte Office Software läuft.

Mein Transformer TF300T zeigt, wie ein zukünftiges Microsoft Tablet auch aussehen könnte. Auf den ersten Blick wie ein Subnotebook. Best of both worlds.
Man soll den Gegner nicht tot sagen, bevor er am Ende ist. Und Microsoft hat noch einiges in Peto. Sie mögen mit Windows Mobile nicht den besten Weg gegangen sein, aber noch ist das Tablet Rennen nicht entschieden. Und noch gibt es hinreichend viele Menschen, die auf ein Notebook angewiesen sind und dankbar dafür wären, sich nicht zwei Geräte kaufen und danach auch rumtragen zu müssen.

 

Guerilla Marketing: Das Galaxy Nexus Tablet Leak

Das Google Tablet ist geleakt, aber kommt nur mir das Bild ziemlich nichtssagend vor ? (Quelle: gizmodo)

Wer dachte, nur Apple könne den Medienhype durch kontrolliertes vorab Leaken von Infos schüren, dem führt Google grade vor, dass auch sie dieses Instrument durchaus bespielen können.

Kurz vor der Entwicklerkonferenz Google IO ist als obiges Bild unten stehenden Specs geleakt.

Interessant ist für mich an dem nun geleakten Bild und den Daten vor allem der Formfaktor. Zunächst mal ist das Nexus Tablet damit zumindest in meinen Augen keine direkte Konkurrenz zum aktuellen Apple Tablet, bereitet aber den Boden gut vor für das angeblich im Herbst erscheinende 7 Zoll IPad, so es denn kommt.

Viel wichtiger ist aber hier die offensichtliche Positionierung gegen Amazons Kindle Fire, der mit dem gleichen Formfaktor arbeitet. Google will sich hier meiner Ansicht nach die Kontrolle über Android nicht aus der Hand nehmen lassen und bietet mit diesem Tablet eine Lösung an, die durchaus Charme hat, zumal man wie beim Galaxy Nexus hier sicher sein kann, als erster die neuesten OS Versionen zu bekommen.

Specs des Google Nexus Tablets:

Hersteller Asus
7 Zoll IPS-Display (1280 x 800 Pixel)
Android 4.1 Jelly Bean
1.3GHz Nvidia Tegra 3 Quad-Core-Prozessor
1GB RAM
8GB bzw. 16GB interner Speicher
1,2Megapixel-Frontkamera
8 Std. Akkulaufzeit
Wi-Fi a/b/g/n
NFC

Keine überraschenden Specs, interessant höchstens, dass hier wiederum das Erscheinen von Android Jelly Bean als Version 4.1 nicht 5.0 wie von manchen angenommen aufgeführt wird.

Neues OTA Update für das Transformer TF300T

Selten habe ich so häufig Updates bekommen, wie beim Transformer TF300. Und ich finde es positiv, wenn man nicht auf Bereinigungen von Bugs Monate warten muß!
Es gibt ein neues Update mit der Nummer ICS v9.4.3.30, das ich gestern abend OTA eingespielt habe:

Folgendes wurde verbessert

-Die Stabilität von Chrome

-Die Performanz der Kamera

-Farben in Bildern werden brillianter dargestellt

Bessere Audio White Balance und besserer Autofokus

Besserer kontinuierlicher Autofokus

Systembereinigung „Verlust von WIFI Verbindungen, nach dem „Aufwachen“ aus dem Ruhemodus

AppBackup  Bereinigung des Fehlers, dass bei Änderung der Bildschirmorientierung jeweils das Passwort neu eingegeben werden musste

 

Sollte das Update nicht angezeigt werden, einfach unter

„Einstellungen-Über das Tablet- System-Firmware-Update“ nachsehen.

 

Das Microsoft Tablet ist da und es heißt Surface

Das Surface. Quelle: Microsoft

Gespannt wartete die Szene gestern auf die Präsentation von Microsoft, die den Erwartungen entsprechend sich um das Microsoft Tablet rankte:

Was man an technischen Daten bekannt gab, wirkt eher wie ein Notebook mit Tablet Funktion. Das finde ich aber positiv, da es ein Schritt in Richtung all in one ist, den ich schon seit längerem erhoffe. Mehr als zwei Gadgets will niemand wirklich unterwegs dabei haben, also Smartphone und PC Ersatz.

Auf den ersten Blick kein schlechtes Konzept. Vor allem interessant, alle Komponenten zu integrieren, die man bei anderen Anbietern teuer dazu kaufen muß. Inwieweit das Bluetooth Keyboard in dieser Form wirklich alltagstauglich ist, läßt sich erst im realen Test prüfen. Das eine Hülle mit Stütze integriert ist, ist dagegen sehr positiv, war doch bislang bei den meisten Käufern die erste Amtshandlung nach Erwerb eines Tablets die Ergänzung um ein Cover der einen oder anderen Ausprägung.

Zumindest scheint Microsoft mit diesem Modell ein Gerät umgesetzt zu haben, das wirklich die Denkweise eines Tablet Users unterstützt und vollste Mobilität anbietet, ohne dabei die Office Nutzbarkeit zu vernachlässigen.

Aber das kritische wird der Preis sein. Es muss sich schon deutlich um die 500 Euro maximal bewegen, um im aktuellen Tablet Markt noch konkurrenzfähig zu sein, wenn ich mir aber die Hardware so anschaue, fürchte ich eher einen Preis um die 1000 Euro, was dem Tablet eher einen sehr schlechten Start bescheren dürfte. Mittlerweile ist im Markt angekommen, dass ein Tablet kein vollwertiger Arbeitsrechner sein kann, und für ein Drittgerät (neben Notebook und Smartphone) über 400 oder 500 Euro ausgeben werden wohl die wenigsten wollen.

Die Windows 8 Variante hat folgende Specs:
903 g
13.5 mm
10.6” ClearType Full HD Display
42 W-h
microSDXC, USB 3.0, Mini DisplayPort Video, 2×2 MIMO antennae
Touch Cover, Type Cover, Pen with Palm Block
VaporMg Case & Stand
64 GB, 128 GB

Die Windows RT Variante kommt mit folgenden Specs:

Windows RT
676 g
9.3 mm
10.6” ClearType HD Display
31.5 W-h
microSD, USB 2.0, Micro HD Video, 2×2 MIMO antennae
Office Home & Student 2013 RT, Touch Cover, Type Cover
VaporMg Case & Stand
32 GB, 64 GB

Was aber definitiv positiv ist. Microsoft ist mit Windows 8 endlich auch in der „neuen“ Zeit der touchbasierten Betriebssysteme angekommen und verabschiedet sich endgültig vom alten Windows Menü. Zumindest bei den Tablets war dieses schlicht unbenutzbar und insofern könnte Windows 8 sich als letzte Chance für Microsoft und Ballmer herausstellen, den Markt nicht ganz zu verlieren.