Der Spykee Roboter bekommt selbstgemachte „Muskeln“ aus Gummibändern


Einfache Lösung, grosse Wirkung. Mit den Gummibändern können Spykees Arme Objekte tragen.

Manchmal sind die einfachsten Lösungen die besten. Da der Spykee Roboter zwar Arme besitzt, die sich aber ob der geringen Stabilität nicht für den Transport von Objekten eigenen, habe ich kurzerhand den Armen mittels Gummibändern Muskeln verpasst. Abhängig von der Zahl der Gummibänder und deren Dicke lassen sich die Muskeln sogar regulieren.
Damit kann der Spykee zumindest leichtere Objekte tatsächlich in den Armen halten, ohne sie gleich wieder zu verlieren.

Mit "Gummimuskeln" kann der Roboter doch durchaus Objekte transportieren.

Spykee, der WLAN Roboter, den man auch übers Internet steuern kann.

Als KIler (KI=künstliche Intelligenz) mit einem speziellen Interesse für Robotik konnte ich einem Sonderangebot nicht wiederstehen, das irgendwo zwischen Spielzeug und ernsthafter Anwendung schwankt:

Spykee in einer seiner Aufbaumöglichkeiten. Die Arme haben keine Funktion aber Kamera und Micro sowie Lautsprecher funktionieren sehr gut.

 

Spykee ist ein Roboter, der über WLan ins Hausnetz eingebunden und dann sowohl im lokalen WLan als auch übers Internet ferngesteuert werden kann. Zu den spannenden Features gehören eine Internetfähige Webcam, ein Micro und Lautsprecher, so daß der Roboter auch quasi als VOIP Telefon fungieren kann.

Der Roboter wird zerlegt geliefert und kann in drei Konfigurationen zusammengebaut werden. Der Zusammenbau gestaltet sich dabei recht unkompliziert, da der Roboter auf Raupen fährt ist die ganze Konstruktion recht robust. Die Arme, die man montieren kann sind leider funktionslos und wohl dem guten Design geschuldet. Letztlich hat man es mit einem Raupenfahrzeug  mit Kamera zu tun.

Das spannende ist aber, dass man den Roboter ins WLan einbinden und dann übers Internet steuern kann. Zusätzlich gibt es APPs fürs IPhone und für Android, so daß auch dort das Bild der Roboterkamera sichtbar ist und man über das Micro und den Lautsprecher kommunizieren kann.

Quasi so etwas wie ein günstiger Überwachungsroboter für zu hause.

Der Roboter wird an einer eigenen Ladestation geladen, die er auch selbständig ansteuert, wenn die Batterieleistung zu gering wird.

Der Roboter wird zerlegt geliefert. Irgendwie fühlt man sich schon an Lego Mindstorms erinnert.

Insgesamt für den Preis von knapp 200 Euro z.B. bei Megagadgets  (ok, ich hab deutlich weniger bezahlt, aber ich sagte ja auch- Schnäppchen)  ein interessantes „Männerspielzeug“, das man in eingeschränktem Maße auch als Heimüberwachung nutzen kann.(die Kamera ist fix und lässt sich nicht direkt per Fernsteuerung verstellen, lediglich durch Drehung des ganzen Roboters)

Auf jeden Fall eine sehr interessante Anwendung und da das Betriebssystem des Roboters Open Source und frei herunterladbar ist, gibt es auch schon eine Community, die fleißig programmiert und erste Variationen des Grundsystems anbietet.

Insofern auch etwas für den Hardware Hacker.

Langsam nimmt das Ganze Gestalt an.