Smartwear ist Quatsch, noch nutzen wir Dumbwear

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Hilfreich sind unsere Devices. Smart aber noch lange nicht.

Etwas hat mich schon immer an dem Begriff Smartwear und weiter gefasst Smart-Anything gestört. Und zwar, dass wir noch sehr weit von wirklich smarten Devices entfernt sind. Bislang nutzen wir zwar komplexe, vernetzte Hard- und Software, aber wirklich smart ist da noch gar nichts.

Zwar bietet uns die Software ortsbasierte Empfehlungen, kann uns an Aufgaben auch im Kalender erinnern und versteht gesprochene Sprache. Aber wirklich smart ist all das nicht.

Ich verstehe unter einem smarten Device ein Gerät, dass mir Dinge abnimmt, ohne dass ich noch aktiv eingreifen muss. Launcher wie Aviate weisen zwar den Weg, sind aber auch noch sehr weit von wirklicher Smartheit entfernt.

Erst wenn es Devices gibt, die in meinem Namen intelligent und vor allem richtig handeln, die zum Beispiel anhand meines Ortes für mich komplett neue Informationszusammenstellungen generieren, unabhängig von irgendwelchen durch mich zu tätigenden Voreinstellungen, dann wird die Sache langsam smart. Und sie sollten von meinem Handeln lernen, irgendwann wissen, was ich nutzen oder wissen will, wenn ich im Büro, zuhause, auf Reisen bin. Und das alles selbstlernend, nicht, in dem ich immer noch zeigen muss, was ich will, damit genau das und nichts anderes dann dargestellt wird.

Wir haben viele nützliche Software, die schon sehr sinnvoll unseren Alltag unterstützt. Aber smart ist davon noch nichts.

Was das Debakel um Assassins Creed Unity zeigt

Ein kurzer Kommentar zum Assassins Creed Unity Bug Debakel:

Fehler über Fehler, damit war die neueste Inkarnation der Assassins Creed Reihe in den Schlagzeilen.
Da fragt man sich doch, haben die denn gar nicht getestet? Doch, aber vermutlich nicht intensiv genug. Und das mit Sicherheit wieder aus den zwei gleichen Gründen, wie schon so oft. Geld und Zeit. Man hat sich nicht die Zeit gegönnt, das ganze wirklich reifen zu lassen, hat wieder mal zu früh in den Medien Termine genannt und wahrscheinlich war man auch nicht wirklich bereit, das Geld zu investieren um sauber und intensiv zu testen. Es ist halt leider so, dass ein komplexes System wie es die Spielwelt von Assassins Creed ist auch mit komplexen Problemen zu kämpfen hat.

Und da ist vermutlich den Entwicklern noch der geringste Vorwurf zu machen. Wahrscheinlich war denen schon im Vorfeld klar, was kommen würde. Aber da hat mal wieder das Management und das Marketing über die Technologie gesiegt. IT ist kein einfaches Geschäft, auch wenn die Excel und Powerpoint Fraktion das gerne hätte.

Aber was daraus resultiert, kann man jetzt erleben. Schlechte Presse und verärgerte Spieler. Und das ausgerechnet vor dem Weihnachtsgeschäft. Ein größeres Ei hätte man sich nicht legen können. Aber ich bin mir sicher, der nächste Smash Hit wird mit den gleichen Problemen kämpfen müssen. Weil man mehr auf die Auswertungen der Excel Fraktion hört als auf diejenigen, die das Produkt WIRKLICH entwickeln. Wenn BWL über IT siegt, kommt halt so was dabei raus.

Die Diashow 2.0 aus Urlaubsbildern. Wondershare Fantashow

Wir kennen sie ja noch alle, die langweiligen Diashows der Vergangenheit mit hunderten von Bildern, die jeweils ausführlichst kommentiert und gezeigt wurden.

In Zeiten der digitalen Fotografie lässt sich auch die Diashow spannender gestalten.

Ein gutes Beispiel ist Wondershare Fantashow (ja, ich hab mich auch über den Namen amüsiert, nein, er hat nichts mit der Limonade, sondern mit der Fantasie zu tun, die man hier beim erstellen ausleben kann).

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Man kannn die Bilder mit Text ebenso wie mit Sound ergänzen

Fantashow ist im Grunde genommen so etwas wie ein Videostudio für Fotos. Aber weit weniger komplex. Denn wenn ich, so bei unserem Englandurlaub geschehen mit einigen hundert Bildern nach hause komme, habe ich keine Lust, hier erst eine aufwändige und zeitraubende Zusammenstellung zu machen, dann alles zusammenzufügen und, und, und.

Fantashow unterstützt hier sehr schön und erleichtert das Erstellen einer Diashow inklusive Übergängen, Textbeschreibungen und medialer Untermalung. Die Software bietet selbst schon einiges an Sounds, und wenn man die fertige Bildershow im Anschluß ins Netz stellen will, rate ich zur Verwendung, wenn man sich nicht mit der GEMA anlegen möchte.

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Es gibt diverse Formate für die weitere Verwendung der Filme

Fertige Filme, denn das erstellt man mit dem Tool, können sowohl online gestellt, auf Smartphone oder Tablet abgespielt oder auch auf DVD gebrannt werden.

Alles in allem eine sehr elegante und einfache  Sache. Und gerade wenn man sich nicht intensiver mit der Zusammenstellung der Show befassen möchte bieten die vielen Templates und Hilfen einen einfachen Weg, die eigenen Urlaubsbilder aufzubereiten.

Wer gerade aus dem Urlaub zurück ist und noch an einer eigenen digitalen Diashow arbeitet: Ich verlose drei Lizenzen von Wondershare Fantashow. First come first serve.

 

Humble Mobile Bundle 7 ist verfügbar!

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Zu den Humble Bundles muss man ja wohl nicht mehr viel sagen. Das ist immer wieder eine sehr günstige Quelle für gute Spiele und zudem unterstützt man damit unabhängige Entwickler und gemeinnützige Organisationen.

Also ab auf Humblebundle.com und sich die neuen Schnäppchen gönnen, da sind mit Color Zen Premium, Heroes of the Loot und Tiny Bang Story wieder ein paar Schätzchen dabei. Und wer noch eine Schippe drauflegt und mehr als der Durchschnitt zahlt, das waren bei Entstehung dieses Textes knapp 4, in Worten VIER Dollar, der bekommt noch Horn, Kingdom Rush Frontiers und Sorcery! obendrauf und zudem auch die meist später folgenden Spiele App Ergänzungen.

LookMommy! empfiehlt gute Spiele für Kinder

lookmommyWer kennt das nicht, man hat ein Tablet und schon ist der Nachwuchs fasziniert und möchte unbedingt auf dem Tablet spielen. Aber gibt es überhaupt geeignete Spiele für mein Kind. Hier nimmt LookMommy den Faden auf und bietet einen Dienst, den viele sicherlich schon sehnsüchtig erwartet haben. Sowohl auf der Webseite als App Newsletter als auch als eigene App für Android und IOS kann man sich für sein Kind geeignete Spiele und Anwendungen vorschlagen lassen.

Für jeden Elter, der nach guter Software für sein Kind sucht eine wahre Goldgrube guter Tipps.

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Man gibt das Alter seines Kindes, das Geschlecht und den Namen an und schon werden einem für sein Kind personalisierte Newsletter zugesandt bzw. passende Anwendungen empfohlen. So lichtet sich sehr schnell der Dschungel an Spielen, die die Stores mittlerweile anbieten und dank einer nach meinem Eindruck sehr seriösen und mit Herz durchgeführten Auswahl ist da wirklich gute Software vertreten und kein schnell zusammengeschusterter Müll.

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Das Internet als Helfer für den Mittelstand

Der Informationbroker der "Neuzeit": Portale, die spezifische Übersichten über Produkte bieten

Viele mittelständische Unternehmen können sich keine aufwändige IT oder großen Rechercheaufwand im Internet leisten. Hier bieten gerade die neuen Cloud und Crowdsourcing Dienste meines Erachtens einen hervorragenden Ansatz, Zeit und Geld zu sparen und dennoch an qualitativ hochwertige Informationen zu gelangen.

Dabei sehe ich eine wichtige Rolle bei den Portalen, die Informationen zu bestimmten Produkten und Kategorien sammeln und aufbereiten. Ein sehr schönes Beispiel einer solchen Plattform ist Softguide, der zum Beispiel verschiedenste ERP-Systeme auf www.softguide.de auflistet.

Auf der Plattform können Anbieter ihre Systeme eintragen und potentielle Kunden eine Übersicht über die verfügbaren Systeme, sortiert nach betrieblichem Anwendungsgebiet, ebenso wie nach verfügbaren Plattformen erhalten.

Sehr interessant dürfte hier auch die Möglichkeit sein, direkt auf der Plattform eine Ausschreibung einzustellen, sollte keines der angebotenen Pakete dem entsprechen, was das Unternehmen sucht.

Gerade im immer breiter gefächerten Angebot an Lösungen ist es meiner Ansicht nach, ähnlich der journalistischen Tätigkeit des Sammelns und Bewertens von Informationen von immer größerer Bedeutung, einen Überblick anzubieten, der es möglich macht, auch kleinere Anbieter zu finden, die manchmal zwar nicht die großen Pakete liefern können, aber durchaus spezifische Lösungen bereitstellen, die ggf. in ihrer Größe eher zu einem Mittelständler passen als die Standardlösungen der prominenten Anbieter.

Sehr interessant auch, dass auch die sozialen Medien von diesen Plattformen mittlerweile ernster genommen werden. So findet sich Softguide nicht nur im Netz mit eigenem Auftritt sondern ist ebenfalls auf Facebook UND Twitter vertreten.

Zudem ist auf der Plattform auch die Möglichkeit vorhanden, weiteres Infomaterial herunterzuladen, ein Softwareexpose oder sofern vorhanden auch eine Demoversion der Software herunterzuladen.

Insgesamt sehe ich Plattformen wie Softguide auch wenn die Szene momentan sehr stark auf Sharing setzt immer noch für sehr wichtig an, sofern sie sich zusätzlich auch mit den sozialen Diensten vernetzen. Dann ist es möglich, trotz einer Unmenge von Daten und Diensten den Überblick zu behalten, auch wenn man nicht über die Ressourcen für eine aufwändige Internet Recherche verfügt.

Letztlich sind solche Plattformen Informationbroker, die im Netz verfügbare Quellen zusammenfassen und aufbereitet zur Verfügung stellen. Und durch die Anbindung in die Social Media Plattformen werden diese Informationen dann auch einfach gefunden.