Eine Lenkerhalterung für Smartphones. Bikergadgets galore.

Als Alltagsradler bin ich natürlich immer an mehr oder minder nützlichen Gadgets fürs Fahrrad interessiert. Und als Nutzer eines Smartphones war und ist für mich interessant, wie ich es möglichst sicher direkt am Rad transportiere, da ich keinen Tacho mehr verwende sondern lieber auf das genauere GPS meines Smartphones zurückgreife.

Nun gibt es ja diverse Möglichkeiten, ein Smartphone im Auto zu befestigen. Heute will ich also mal schauen, wie sich die Lösung fürs Auto am Fahrrad so macht.

Dafür hat mir mobilefun.de (ihr wisst schon, mein Lieblingsversender für Smartphone Gadgets) eine Auswahl an Halterungen für einen Test bereit gestellt.

Hier also zu Beginn schon mal das Setup für diesen und den nächsten Artikel. Denn solche Sachen müssen natürlich in real life getestet werden.

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von rechts nach links. Das heutige Testobjekt, das Gerät für den morgigen Test und daneben noch ein Referenzgerät, das speziell für das Note 3 entworfen wurde.

Heute also die Halterung ganz rechts, die Herbert Richter iGrip T5-1814 Fahrrad Halterung. Dass der Hersteller hauptsächlich im Autozubehörsegment unterwegs ist, sieht man der Halterung an, soll aber nicht als Kritik gewertet werden. Die Grundidee ist, eine Halterung anzubieten, die das Smartphone „as is“ hält, also keinerlei eigenen Schutz jenseits des sicheren Halts bietet.

Damit hier auch gleich der erste Rat. Die Halterung an sich ist sehr gut und hält das Smartphone wirklich fest. Für den Fall eines Sturzes ist aber zu empfehlen, kein „blankes“ Smartphone dort zu befestigen, also keines ganz ohne Case oder Hülle. Sonst kann es durchaus passieren, dass das gute Stück ein paar Schramnen abbekommt. Das ist aber rein dem Konzept dieser Halterung geschuldet. Dafür ist die Befestigung der Halterung an sich am Fahrrad sehr sicher gelöst, zwei Schrauben halten den Teil für den Fahrradlenker bombenfest, da wackelt nichts.

Sowohl die Befestigung am Lenker ist stabil und sicher, als auch der zweifache Sicherungsmechanismus, einmal durch die bike3Klemmvorrichtung, die das Smartphone an sich schon sehr gut fixiert, zum zweiten durch einen Gummi, den man um Halterung und Smartphone spannt. Ein Fahrtest hat keinerlei Beanstandungen ergeben, sowohl nur mit Grip als auch mit zusätzlichem Spanngummi. Die Halterung an sich erinnert dabei sehr stark an die Halterungen für Autos, was aber kein Nachteil sein muss.fahrrad6

Insgesamt ist die Halterung für all jene empfehlenswert, die sich um den generellen Schutz ihres Smartphones selbst kümmern. Vorteil der Halterung ist die klarere Darstellung, da keine zusätzliche Folie das Display bedeckt und die bessere Bedienbarkeit des Touchscreens gerade auch im Winter (Handschuhe etc.). Allerdings ist der Preis mit 29,49€ nicht gerade billig.

Ertrunken im Gadget Meer. Weniger ist Me(h)(e)r

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Dockingtastatur als Standard bei Tablets. Die Hybriden werden den Markt übernehmen.

Der Mobile World Congress präsentiert neue Smartphones, Wearables, Tablets. Aber wer braucht das eigentlich alles?

Ein Notebook, ein Smartphone. Brauche ich denn wirklich mehr? Ich denke nein, denn mit den großen Smartphones jenseits der 5 Zoll kann man die meisten Anwendungen, die bislang auf dem Tablet genutzt wurden auch angenehm auf dem Smartphone verwenden. Und das Tablet als mobiles Endgerät, das sagen unter anderem die Verkaufszahlen ist eine Illusion. Die überwiegende Mehrheit der Tablets hat kein UMTS und wird zuhause auf der Couch verwendet.

Und bereits jetzt erscheinen immer mehr hybride Endgeräte, die eine Brücke schlagen zwischen Tablet und Notebook. Meine Prognose für die nächsten Jahre ist, dass wir eine durchschnittliche Displaygröße von Smartphones um die 5 Zoll erleben werden, NUR Tablets werden verschwinden und den Weg frei machen für Hybriden, die eine Dockingtastatur besitzen und zusätzlich als Tablet verwendet werden können.

Denn ich möchte maximal zwei Endgeräte haben. Eines, das ich immer überall dabei haben kann und eines für die bequeme Nutzung zu hause.

Das einzige zusätzliche Device, das ich mir noch vorstellen kann, ist ein Fitnessdevice, das aber auch Uhr sein muss und als Erweiterung des Smartphones fungiert. Aber selbst das ist und wird auch in Zukunft eine Nische bleiben, denn im Prinzip genügt dem durchschnittlichen Nutzer, der vielleicht gelegentlich joggt sein Smartphone als Fitnesstracker.

Ein Hybrid Notebook und ein Smartphone jenseits der 5 Zoll. Das sind die zwei Devices, die ich für den breiten Markt in den nächsten Jahren sehe. Wearables werden nur dann zum flächendeckenden Erfolg werden, wenn sie nicht zu teuer und ständig tragbar sind. Zudem muss die Synchronisation quasi transparent laufen (Stichwort Bluetooth) oder gleich mit der Cloud erfolgen. Überhaupt die Cloud, sie und das Vertrauen, das wir hoffentlich bald wieder in sie bekommen werden zum Schlüssel für die Vernetzung und die Gadgets der Zukunft. Denn ich will meine Daten immer greifbar haben, unabhängig, auf welchem Gerät ich gerade arbeite. Und auch hier gilt, transparente Synchronisation, nichts, was ich aktiv tun muss.

 

 

Kommen die modularen Smartphones?

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Bildquelle: Androidnext.de

Noch ein Player steigt bei der Idee ein, ein Smartphone nach dem Lego Prinzip auf den Markt zu bringen.

ZTE stellte auf der CES 2014 das ECO-Mobius vor. Das auf der Rückseite Platz für Module bietet, die dort magnetisch gehalten und getauscht werden können.

Für mich ein wirklich spannendes Konzept aus zweierlei Hinsicht.

Zum einen natürlich aus dem ökologischen Gesichtspunkt, da dann nicht immer wieder die gesamte Hardware ausgetauscht werden muss, sondern nur die Komponenten, die veraltet oder ausgefallen sind. Zum anderen lassen sich dann aber auch die Möglichkeiten des Smartphones je nach aktuellem Einsatztfeld verändern.Ich brauche nicht immer den absoluten Powerprozessor oder die Kamera dabei, vielleicht möchte ich einfach lange online sein können. Dann würde ich gewisse Komponenten weglassen und dafür ggf. einen stärkeren Akku einhängen.

Auf jeden Fall scheint die Grundidee an Fahrt aufzunehmen, es handelt sich zwar hier um einen frühen Prototypen, aber zumindest scheint die technische Realisierbarkeit damit bewiesen.

 

Mobilegeeks hat sich das ganze auf der CES mal ein wenig genauer angeschaut:

Hüllen fürs Smartphone, ein paar Empfehlungen

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Stylisch für kleines Geld und dennoch gut verarbeitet ist die Pudini Tasche. Hier muss jeder für sich selbst entscheiden, wie viel ihm der Schutz seines Smartphones wert ist.

Das pure Smartphone ist natürlich die einfachste Möglichkeit, sein Telefon mit sich zu führen. Aber spätestens, wenn die ersten Kratzer auf dem Display oder die ersten Schrammen im Gehäuse sind, denken die meisten über die eine oder andere Art von Schutz nach.

Gestern hatte ich mich ja bereits mit dem Schutz des Bildschirms befasst. Das ist aber nur die halbe Miete. Auch die Rückseite und das gesamte Gehäuse sollten geschützt werden, vor allem, wenn man darüber nachdenkt, sein gebrauchtes Smartphone irgendwann zu verkaufen oder länger wirkliche Freude daran haben will.

Wie beim Bildschirm gibt es auch bei der Hülle verschiedene Lösungen.

Das Ganze hängt vor allem davon ab, wo ihr euer Smartphone bevorzugt einsetzt. Der Businessanwender wird ein elegantes Gehäuse bevorzugen, evtl. mit Bildschirmdeckel, das nobel und wertig aussieht. Hier gibt es verschiedenste Lösungen in unterschiedlichsten Preiskategorien. Vor Kurzem bereits vorgestellt habe ich zum Beispiel eine aktuelle elegante Tasche zum kleinen Preis, die von Pudini hergestellt und bei Mobilefun.de bestellbar ist.

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Mein momentaner Lieblingshersteller für Cases. Urban Armor Gear ist nicht nur robust,sondern sieht auch noch gut aus.

Besteht der Fokus eher auf dem Schutz des Gehäuses , dann gibt es, ebenfalls für kleines Geld Silikoncases, die meist auch noch auf die eine oder andere Art verziert sein können. Es gibt sie für jeden Geschmack. Soll zusätzlich auch noch das Gerät vor Stürzen geschützt werden empfehlen sich Gehäuse wie von UAG oder Otterbox, die das Gerät sehr gut vor Stürzen sichern können. Dabei gilt es aber zu beachten, das ein Mehr an Schutz natürlich das Gerät an sich größer, schwerer und unhandlicher macht. Hier muss jeder für sich selbst überlegen, was ihm wichtig ist.

Eine weiter Lösung sind Hüllen, in die das Smartphone geschoben wird. Um das Smartphone zu nutzen, muss man es dann ganz herausnehmen. Das ist vor allem interessant, wenn ich sicher bin, dass ich es nicht versehentlich irgendwo fallen lasse. Der Scharm einiger dieser Taschen, sie bieten oft im Inneren einen Stoff, der das Bildschirm beim aufnehmen oder entnehmen reinigt.

Auch hier möchte ich meine persönliche Präferenz mit anführen, ich nutze in Kombination mit dem bereits erwähnten Spigen Glas ein Case von UAG,, weil ich es für hinreichend elegant, angenehm „dünn“ und dennoch mit sehr gutem Schutz ausgestattet halte.

Auch hier gilt, jeder muss für sich bestimmen, was für ihn der geeignete Schutz ist. Aber zu irgendeiner Form von Schutz rate ich auf jeden Fall.

Fundstück der Woche und vielleicht mein nächstes Smartphone: Das Blackphone

Ab dem 24. Februar 2014 kann man das Blackphone vorbestellen, das erste Smartphone, das den primären Fokus auf Privacy und Kontrolle durch den Nutzer legt. Unter anderem von Phil Zimmermann, dem Erfinder von PGP und  und den Gründern von Geekphone initiiert, soll das Blackphone es seinem Nutzer ermöglichen, verschlüsselt zu telefonieren und zu kommunizieren und damit die eigene Privatsphäre besser zu schützen, als alle gängigen Smartphones.

Aber seht selbst:
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Moto X ab Februar in Deutschland für 399 Euro

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Quelle: Motorola

Wie aktuell verlautet, wird Motorola sein bislang nur in den USA erhältliches Moto X für 399 Euro ab Februar auch in Deutschland vertreiben.

Erhältlich soll das Smartphone unter anderem bei  The Phone House, Amazon, Media Markt, Saturn, Expert und Sparhandy.de sein . Als einziger Provider bietet zunächst O2 das Moto X  an.

Das Smartphone läutete in den USA wegen seiner Daten und auch seinem Preis in den USA ein kleines Comeback für Motorola ein. Wir dürfen also gespannt sein, wie, nachdem nun bereits die anderen Hersteller auf dem deutschen Markt mit aktuellen Smartphones zu ähnlichen Preisen aktiv sind, Motorolas Flagschiff in Deutschland ankommen wird.

Der ultimative Smartphone Schutz Spigen Tempered Glas

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Spigen Tempered Glas. Für mich der Geheimtipp, wenn es um wirkungsvollen Displayschutz geht.

Wer sich ein Smartphone anschafft, und dabei auch etwas auf die Qualität und die Feature achtet, gibt schnell mal ein paar hundert Euro aus. Da wäre es sehr ärgerlich, würde das Smartphone bei einem Sturz zu Bruch gehen. Das lässt sich aber ohne Schutzhülle kaum vermeiden. Mit einem Case, bei mir zum Beispiel dem Armourdillo Hybrid Case, einer Kombination aus einer flexiblen Softshell und einer harten Plastikkomponente, die auch Stürze aus größerer Höhe übersteht. Zusätzlich hat das Case noch einen Kickstand, so dass man es sehr bequem quer aufstellen kann, um z.B. einen Film zu sehen. Durch die Zwei Komponenten kann man zudem wählen, ob man nur die „Softshell“ verwenden will, oder, zum Beispiel in rauherem Gelände noch den harten Plastikmantel zusätzlich einsetzt. Damit ist das Smartphone schon mal vor Stürzen weitestgehend geschützt und Kratzer und Stösse werden vom Case aufgefangen.

Was aber, wenn das Smartphone auf die Displayseite fällt. Hier hilft normalerweise nur  ein Schutzdeckel, der aber in der täglichen Verwendung eher hinderlich ist. Will man keinen Deckel, so ist man normalerweise auf Schutzfolien angewiesen, die aber meist nur vor Kratzern schützen und keinen echten Aufprallschutz bieten. Anders bei dem Produkt von Spigen namens Spigen SG Glas.t Slim Tempered. Dabei handelt es sich um ein dünnes Glas, das mit einer Splitterschutzfolie durchzogen ist, und so auch das Display schützt. Es existieren im Netz diverse Droptest Videos, die zeigen, wie gut das Glas vor Stürzen auch aus größerer Höhe schützt.

Im Gegensatz zu Folien lässt sich das Glas sehr gut aufbringen, man muss nur auf eine staubfreie Umgebung achten, weshalb das Testvideo auch im Badezimmer gedreht wurde, nachdem die Dusche die Luft eine Zeit lang „befeuchtete“. Dadurch kann man Staubpartikel weitestgehend vermeiden.

Die im Film noch sichtbaren Blasen verschwanden nach einigen Minuten ebenfalls. Nur große Blasen sollte man mit dem beigefügten Schaber entfernen, mein Note 3 ist mittlerweile mit dem Schutzglas bestückt und man muss es wissen um zu erkennen, dass dort ein Glas aufgebracht ist. Neben dem Schutz gegen Kratzer und Stürze hat die oleophobe Oberfläche noch zwei weitere Vorteile. Zum einen ist sie stark schmutz- und fettabweisend und lässt sich, sollte doch etwas Schmutz darauf gelangen, sehr schnell reinigen. Zum anderen fühlt sie sich in der Bedienung deutlich angenehmer an als das Original Displayglas oder eine Folie.

Ich bin mit diesem Schutz, wenn auch mit ca. 30 Euro deutlich teurer sehr zufrieden, da ich damit einen Rundumschutz für mein Smartphone besitze, der auch das Glas vor stürzen sehr gut schützt.

Anbei noch mein Unboxing und Montagevideo und ein weiteres Video, in dem das Glas bei einigen Droptests einer Härteprobe unterzogen wurde. Die im Montagevideo zum Schluß noch sichtbaren Luftblasen verschwanden nach weiteren knapp 5 Minuten völlig, so dass das Glas praktisch unsichtbar auf dem Smartphone aufliegt und fast nicht erkennbar ist. Lediglich der Home Button ist etwas tiefer eingelassen, was Spigen aber dadurch löst, dass sie noch Aufkleber für den Home Button in schwarz, weiß und orange mitliefern, die ihn wieder erhabener und plan mit dem Glas machen.
Mein Unboxing und die Anbringung.

Droptest eines IPhones mit Spigen Cover und Spigen Tempered Glass

Und abschließend noch eine Success Story eines IPhone 5 Besitzers, dessen Smartphone tatsächlich heruntergefallen ist und nur dank des Schutzglasses nicht kaputt ging.


 

 

IDCAYD ist BYOD weiter gedacht.

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Ja, man kann private Endgeräte auch am Eingang abnehmen. Wenn man eine richtig schlechte Atmosphäre im Unternehmen haben möchte.

Jetzt ist es da, das neue IPhone. Und auf Grund der prekären Situation von Blackberry wird es wohl in vielen Unternehmen die Blackberries als Business Device ersetzen. Nicht Android, denn immer noch umgibt das IPhone das Flaire des besonderen, des wichtigen. Auch wenn es technologisch mittlerweile der Konkurrenz weit hinterherhinkt und auch die Marktanteile deutlich sinken.
Wir dürfen gespannt sein, wie die Hipster drauf reagieren, wenn eines ihrer liebsten Statussymbole plötzlich von der langweiligen Businessfuzzischlipsträgerfraktion genutzt werden.

Die schlechte Nachricht, we, the user do not care any more. Es ist dem Mitarbeiter mittlerweile schlichtweg egal, was die Geschäfts-IT da so anbietet. Im Zweifelsfall wird das Geschäfts- und das Privatsmartphone verwendet. Denn auch wenn dieses oder jenes Gerät  möglicherweise den Entscheidern als das beste Smartphone erscheint, so will der Nutzer gerade hier oft selbst entscheiden, wie er arbeitet. Und wer täglich ein Smartphone nutzt, der weiß, wie ärgerlich es ist, wenn man Business und Privattermine getrennt halten muss, weil die Security den Export von Daten auf automatischem Wege für ein Sicherheitsrisiko hält.

Dabei möchte ich wetten, dass mind. 50% aller Mitarbeiter, die sowohl ein Privat- als auch ein Geschäftssmartphone haben, die Kalendereinträge auch auf ihrem privaten Smartphone erfassen. Einfach weil es SINNVOLL ist. Weil wir in einer Zeit von Work-Life Integration leben.

Und da habe ich keine Lust, mein Zeitmanagement, meine Termine, ja meine Adressen zwei mal zu führen.

Und da Geschäftssmartphones eben nur für das Geschäft gedacht sind, das private Smartphone aber immer dabei werden dort früher oder später eben auch Daten gepflegt, die mit dem Beruf zu tun haben, aber ins Private abstrahlen.

So gesehen sind wir schon jenseits von Bring Your Own Device hin zu. I Don’t Care About Your Device.

Wer in seinem Unternehmen gleichzeitig Sicherheitsaspekte berücksichtigen, aber den Mitarbeitern ein vernünftiges Arbeiten und eine Integration von Privat und Beruf ermöglichen will, der sollte aufhören, die Mitarbeiter auf bestimmte Hardware festzulegen sondern Services anbieten. Dienste, die ich sowohl privat als auch beruflich nutzen kann. Was spricht gegen einen Passwortgeschützten Kalenderexport. Notfalls eben nur als Terminblock ohne Inhalt? Was spricht dagegen, Standardadressdaten (Name und Telefonnummer im Büro) auch für private Smartphones zur Verfügung zu stellen. Denn eins muss jedem klar sein.Schon vor den Zeiten der Smartphones wanderten diese Daten außer Haus. Aber auf Papier. Und mal ehrlich, wer hat schon mal versucht ein privates Adressbuch aus der Ferne zu löschen, wenn es gestohlen wurde?

Eben. So gesehen bietet ein Dienst, den ich privat auch nutzen kann sogar eine höhere Sicherheit, da ich den Dienst auch jederzeit sperren kann, sollte ein Datenleck auftreten. Ich glaube nicht, dass es gut für das Betriebsklima wäre, würde man am Ausgang alle Terminkalender, Aktentaschen und Filofaxe abnehmen und auf Bürodaten prüfen. Zumal da die Quote wahrscheinlich nahe an 100% liegen dürfte.

Also, Sicherheit, Datenschutz ja, aber mit Augenmaß und Verstand, sonst behindert die Angst vor Datendiebstahl und schadet mehr, als der Diebstahl selbst. Und letztlich. Wer stehlen will, wird es tun. Aber diejenigen, die arbeiten wollen, werden an ein zu viel an Sicherheit behindert.