Nach gelungener CeBit-Premiere: Noki bereitet sich auf Crowdfunding-Kampagne vor

schloss

 

Die folgende Pressemitteilung ist es mir wert, veröffentlicht zu werden, weil dahinter ein Türschloß steckt, das in handelsübliche Schlösser integriert werden kann. Insofern genau das, was ich von Smart Home Komponenten erwarte, sie müssen ohne Handwerker installiert werden können. Bald soll dazu eine Crowdfunding Kampagne starten, die ich ganz genau beobachten werde.

 

Graz, im März 2015 –  Auf der CeBIT 2015 wurde Noki, das intelligente Türschloss der Zukunft, einem internationalen Messepublikum präsentiert. Am Stand der Wirtschaftskammer Österreich zeigte das junge Start-up aus Graz einen Prototyp des Türöffners per Smartphone. „Die Resonanz war ausgesprochen positiv“, so das Fazit von Martin Pansy, Gründer und Geschäftsführer von Noki. „Vor allem, weil Noki so unkompliziert ist. Im Gegensatz zu anderen Systemen ist kein Ausbau des vorhandenen Zylinders nötig und es wird auch nichts an der Haustür verändert.“ Noki wird einfach an der Innenseite einer Haustür auf das bereits vorhandene Schloss aufgesetzt und mit drei Schrauben sicher am Zylinder befestigt. Die Steuerung mit dem Smartphone erfolgt per Bluetooth und WiFi – in maximal drei Sekunden ist das Schloss entriegelt. Selbstverständlich kann es nach wie vor auch mit einem Schlüssel geöffnet werden. Das Produkt-Crowdfunding für Noki soll bereits in wenigen Wochen starten. Passend dazu hat Noki auch die Website überarbeitet und um einen ausführlichen FAQ-Bereich erweitert.

„Bestärkt durch den gelungenen Messeauftritt werden wir im Mai unsere Crowdfunding-Kampagne starten“, so Pansy. „Jeder, der vorab ein Noki bestellt, erhält nicht nur einen günstigeren Preis, sondern kann das Produkt auch aktiv mitgestalten. Aktuell planen wir verschiedene Produktvarianten, um das Feedback der Community in die finale Produktentwicklung zu integrieren. Die Auslieferung der ersten Exemplare ist für Herbst 2015 geplant.“

Dank Noki lässt sich die Haustür mit dem Smartphone öffnen und schließen. Für die Internetverbindung ist eine Basissstation erhältlich, die per Bluetooth mit Noki verbunden wird. Ob dauerhaft für Familienmitglieder oder vorübergehend für Feriengäste, Nachbarn und Freunde: Rechte können einfach und sicher vergeben werden, das lästige Merken von Zahlencodes entfällt. Noki lässt sich mit Android-Smartphones und dem iPhone bedienen. Dank der Funktion „Automatisch Öffnen“ erkennt das System, wann man nach Hause kommt und öffnet automatisch die Haustür. Das Smartphone kann dabei in der Hosen- oder Handtasche bleiben. Nach Verlassen der Wohnung wird die Tür automatisch wieder abgeschlossen. Bei einem Umzug lässt sich Noki wieder abnehmen, ohne Spuren zu hinterlassen. Das elegante Design wurde in Kooperation mit dem internationalen Designbüro EOOS entwickelt.

Weitere Informationen  unter: http://noki.io

Der PC zu hause verschwindet. Der Server kommt

IMG_1645
Auf Internet und eigene Daten greift man immer mobiler zu. Das Ende des klassischen PCs?

Die rückläufigen PC Zahlen sind ein erstes Anzeichen. Immer mehr Menschen steigen um vom PC auf das Notebook oder gleich auf einen Tablet Hybriden. Denn immer mehr Daten werden zentral verwaltet. Und im Moment passiert dies noch weitestgehend in der Cloud. Je mehr aber die Tablets und Smartphones dem PC den Rang ablaufen um so bedeutsamer wird es, die Rechenkapazität, die zuvor ein PC bereitgestellt hat, zukünftig zwar noch zur Verfügung zu haben, aber ohne dass neben dem Tablet oder Smartphone noch ein vollwertiger PC existieren müsste.

Meine Prognose geht dahin, dass wir in Zukunft den Einzug von Servern in die Privathaushalte erleben werden. Aber nicht, wie der eine oder andere sich jetzt vor dem geistigen Auge vorstellen mag, kühlschrankgroßen Powermaschinen sondern vielmehr von kleinen, energiesparenden und an den persönlichen Bedarf angepassten Systemen. Für den Poweruser, der auch anspruchsvolle Spiele spielt durchaus mit der Kapazität moderner Spielekonsolen (wenn nicht hier gar zukünftige Konsolengenerationen genau diese Dienste anbieten werden), für den Durchschnittsuser mag ein Server mit den Dimensionen eines Raspberry PI hinreichend sein um Audio und Video zu streamen und Daten bereitzustellen.

wpid-20130608_123145.jpg
So klein kann ein vollwertiger Multimedia Server sein. Der Raspberry PI

Dieser Server dient dann sowohl als Steuerzentrale für das „Smarthome“ als auch als Medienzentrum und NAS Speicher. Mit Tablet, Hybridgerät oder Smartphone kann immer, auch von unterwegs darauf zugegriffen werden und man arbeitet mobil quasi wie zu hause. Erste Konzepte dafür existieren bereits. Bereits existieren WLan Router, die in vielen Bereichen die Dienste eines Servers anbieten, und wir werden hier eine immer weitere Integration erleben.

Letztlich wird so das eigene zu Hause zur Schaltzentrale für den digitalen Nomaden und zum Daten- und Medienspeicher.
Der PC wird dann nur noch aus einem Thin Client mit Monitor bestehen, wenn es ihn überhaupt noch geben muss, angesichts Smart TV, Tablet und Phablet.

20140119_162326
Die aus dem Internet schaltbare Steckdose ist nicht neu. Aber dass sie taucht mittlerweile auch beim Durchschnittskonsumenten auf.

Bei uns zuhause hat jetzt zum Beispiel ein neuer AVM Router Einzug gehalten. Die Fritzbox 7360 bietet als einen Bestandteil auch Anbindung für Smartphone Komponenten an. Und natürlich, denn ich bin bekennender Geek habe ich mir zum neuen Router gleich die passende DECT Steckdose angeschafft, die zum einen die Verbraucher an der Steckdose misst und auswertbar erfasst. Zum zweiten kann ich aber via Fritzbox die Steckdose entweder automatisch zu bestimmten Zeiten schalten lassen (Urlaubssimulator z.B.) zum anderen auch direkt selbst via Smartphone darauf zugreifen und so zum Beispiel sogar aus der ferne bestimmte Geräte an- oder abschalten.

Und das ist erst der Anfang der Möglichkeiten. Gerade auf Kickstarter drehen sich im Moment einige Projekte um das Smart Home. Das wird für mich neben den Wearable Devices der große Trend der nächsten Jahre.

Das Haus der Zukunft kennt unsere Gefühle und spricht mit uns

20140109103918-Image13
Bildquelle: Indiegogo/Emospark

Gerade auf Indiegogo entdeckt: Emospark, ein Würfel, der das eigene Haus zu einem Emotionen erkennenden, interaktiven Zuhause machen soll, das unsere Gefühle erkennt, lernen kann und mit uns und er Umwelt interagiert.

Das Beispielvideo zeigt sehr schön, in welche Richtung wir noch gehen können, wenn wir uns nicht nur darüber Gedanken machen, wie wir unser Haus elektronisch ansteuerbar machen, sondern auch, wie wir in Zukunft mit ihm interagieren wollen. Durch eine Sprachschnittstelle können wir in Zukunft gesprochene Anweisungen geben, werden aber auch vom Haus proaktiv angesprochen und mit Informationen versorgt. Dazu gibt es, unter anderem Algorithmen, die unsere momentane Stimmung erkennen und uns in unseren täglichen Tätigkeiten bei Bedarf unterstützen. Durch Gesichtserkennung und Zugriff auf die großen Cloud Wissensdatenbanken kann das System auch komplexe Fragen beantworten und uns damit helfen.
Das klingt vielleicht für den einen oder anderen erschreckend, ich finde das Gesamtkonzept hochgradig spannend, da es im Prinzip das logisch fortführt, was Systeme wie Siri oder Googles Spracherkennung auch heute schon tun.
Für mich ein sehr interessanter Aspekt, denn eigentlich ist eben die natürliche menschliche Sprache und der körperliche Ausdruck von Emotionen der direkteste Weg der Interaktion.
Aber seht selbst: