Vom Loslassen

Ich hatte einen Plan für mein Leben. Einen guten Plan, einen sicheren Plan.

 

 

Aber nicht meinen Plan.

Was ich werden wollte, war zu großen Teilen von anderen eingeredet oder durch andere beeinflußt.

Ich habe mich immer für einen begeisterten Softwareentwickler gehalten. In Wirklichkeit habe ich an dem Gedanken einer vermeintlichen Sicherheit festgehalten, statt loszulassen und mich auf das einzulassen, was mein Herz wollte.

Eigentlich war mein Traum ein Autor oder Kunstmaler zu werden. Es existierte bereits eine erfolgversprechende Kunstmappe und auch schreibend war ich kurz nach meinem Abi schon recht erfolgreich. Aber da war immer diese Angst vor dem Loslassen.

Die Angst vor Frosts „weniger begangenem Weg“. Was, wenn ich keinen Erfolg hätte, was wenn meine Kunst niemandem gefallen würde. Der Computer, das Programmieren hatten mich vor allem beschäftigt, weil sie mir Sicherheit und Kontrolle boten. Ein Mikrokosmos, den im Griff ich ohne Schwierigkeiten schaffte. Und schon damals wusste ich, IT wird auch in Zukunft gebraucht, ist also ein viel begangener aber sicherer Weg. Um den Weg zu beschreiten habe ich aber in Kauf genommen, meine Seele, meinen Herzensweg verlassen.

Und das hat mich dreißig Jahre später auf fast tödliche Weise wieder eingeholt. Es gab kleine Momente dazwischen, Freiräume, die meinem Herz erlaubten, seinen Weg zu suchen. Aber die währten nie lange. Ich begann mit dem Studium. Nach Humboldt, also mit Freiräumen, mich zu finden. Das waren Momente, die mein Herz aufleben ließen. Aber es ist wie mit dem Faustschen Pakt mit dem Teufel. Ich hatte meine Seele eingetauscht gegen ein sicheres aber letztlich falsches Leben. Und wie Faust von seinem Pakt eingeholt wird und dafür bezahlen muss, so war es auch bei mir. Und der Preis war fast mein Leben.

Erst als ich in der Notaufnahme wieder erwacht bin und glaubte, alles verloren zu haben, war ich bereit, loszulassen, mich auf unbekanntes Terrain zu begeben.

„Dies alles sage ich, mit einem Ach darin, dereinst
und irgendwo nach Jahr und Jahr und Jahr:
Im Wald, da war ein Weg, der Weg lief auseinander,
und ich – ich schlug den einen ein, den weniger begangen, und dieses war der ganze Unterschied.“

In dem Moment, als ich die Kontrolle abgegeben habe, mich auch der Unsicherheit und damit dem eigenen wirklichen Leben geöffnet habe, konnte ich meinem Herz erlauben, wieder frei zu sein.

Heute bin ich, was ich immer sein wollte. Künstler, Autor, Performer, Aktivist. Und ich schaffe es mittlerweile auch, mit der Unsicherheit, dem Unwägbaren zu leben. Der Pakt mit dem Teufel Sicherheit, Gewissheit ist immer noch verlockend. Aber jetzt scheint seine Falschheit, das Verlogene deutlich durch und ermahnt mich immer wieder aufs neue, den Weg zu gehen, der weniger begangen, aber mein eigener ist.

Und ich habe noch mehr losgelassen. Menschen, die mir schaden. Menschen, die mich nur für ihren Vorteil nutzen. Menschen, die ob willentlich oder unwillentlich schlicht böse sind.

Ich kann nicht allen verzeihen, auch wenn manche das raten. Aber ich kann loslassen, den Zorn kommen und wieder gehen lassen und so meinen Frieden mit den Schmerzen schließen, die mir zugefügt wurden und auch nach Jahrzehnten immer wieder kommen.

Loslassen, nicht kontrollieren, hat mir letztlich das Leben, mein Herz und meine Seele gerettet.

 

Technologiepartnerschaft: Zuhause-WLAN überall – orderbird und airfy machen Gastronomen internetfähig

Berliner Startups locken Gäste zurück in heimische Cafés

Berlin, 30.10.2014. Öffentliche WLAN-Hotspots sind ein Reizthema in Deutschland: kein WLAN, WLAN mit Zeitbeschränkung oder WLAN nur mit Kennwort. Warum? Das Zauberwort heißt Störerhaftung – eine Gesetzesnovelle wird nicht vor 2015 erwartet. Dabei ist Gäste-WLAN für Unternehmer ein Servicemerkmal mit Differenzierungscharakter. Zwei Berliner Start-ups lösen diese Probleme auf einen Schlag und machen Gastronomen somit wettbewerbsfähig gegen große Konkurrenten wie Starbucks.

Der smarte Router

Der iPad-Kassenanbieter für die Gastronomie orderbird stattet alle Neukunden mit den Routern vom Technologiepartner airfy aus. Dieser kleine HotSpot macht den Unterschied und ist wirklich smart: Er macht Internet an jedem Ort in einer sehr guten Empfangsqualität verfügbar. Alle Daten werden über einen VPN-Router geleitet, so dass airfy als bei der Bundesnetzagentur registrierter Provider den Rechtsschutz übernimmt. Damit ist die sogenannte Störerhaftung, durch die die Unternehmer für alle Handlungen der WLAN-Nutzer rechtlich haftbar gemacht werden, abgesichert.

Kostenfreies WLAN für Gäste – ganz einfach, wie zu Hause

Um das WLAN kostenfrei zu nutzen, registriert sich der Gast einmalig mit seinem individuellen und persönlichen Kennwort als Nutzer im airfy-Netzwerk. Egal ob in Berlin oder München – sobald ein airfy-HotSpot in der Nähe ist, kann der Gast automatisch das kostenfreie WLAN nutzen. Es fühlt sich so an, als wäre das Zuhause-WLAN überall.

Zukunftsfähig für neue internetbasierte Dienste

Warum ist Gästen WLAN so wichtig? Bei Hotels ist kostenfreies WLAN im Zimmer bereits das wichtigste Entscheidungskriterium für eine Buchung.* Auch in der Gastronomie sind WLAN-Hotspots Anziehungspunkte. Noch immer gibt es schwarze Funklöcher und selbst Datenvolumina sind schnell erschöpft, so dass mobiles Internet nicht überall verfügbar ist. Doch gerade für internetbasierte und ortsgebundene location-based Services wird Internet benötigt. Ein Beispiel aus dem Bereich Mobile Payment, wo mobile Datenübertragung die Zugangsvoraussetzung ist: Mit der PayPal-App können Kunden bargeldlos mit dem Smartphone zahlen und Gutscheine einlösen.

WLAN as a Service: Wenn das WLAN zum Service wird

orderbird bietet den Gastronomen einen Rundum-sorglos-Service mit den airfy-Routern: Der Kunde muss sich um nichts kümmern. Der HotSpot wird einfach mit dem Internetanschluss und Strom verbunden, der Rest läuft dann automatisch. Die Cloud-basierte Lösung ermöglicht jederzeit eine Fernanalyse und vorausschauende Beratung für eine ungestörte Datenübertragungsqualität. Dabei sichert die Technologiepartnerschaft von airfy und orderbird Gastronomen eine ausgezeichnete Netzwerkqualität. Anstatt der marktüblichen signalverstärkenden „Repeater“ kommt die Mesh-Technologie zum Einsatz: Das drahtlose Netz sucht sich bei Signalstörungen automatisch und dynamisch einen neuen Übertragungsweg – es wird sozusagen ein „intelligentes“ Netzwerk geschaffen.

Die Vision von orderbird ist es, die Gastfreundschaft zu beflügeln: Das Internet als kostenfreier Service für Kunden ist ein wesentlicher Baustein auf diesem Weg. Bastian Schmidtke, Co-Founder von orderbird, erläutert: „Für Gäste und Gastronomen bieten wir mit airfy die mit Abstand smarteste und günstigste Lösung – WLAN wie zu Hause, überall. Mit unserer Technologiepartnerschaft wollen wir auch kleinen Gastronomiebetrieben die Vorteile ihrer großen Wettbewerber ermöglichen.“ Steffen Siewert, CEO und Gründer von airfy, ergänzt: „Gemeinsam mit orderbird ermöglichen wir zahlreichen innovativen Gastronomen kostenfreies WLAN. Der neuartige airfy-Router verbindet Hardware und cloudbasierte Software und löst nicht nur WLAN-Probleme. Erstmals ermöglichen wir Gastronomen heute und künftig, leichter und schneller Zugang zu neuen Technologien in ihrer Branche zu erlangen.“

* Studie von Statista:

WLAN im Zimmer führt deutlich bei gewünschten Gratisleistungen im Hotel – 61,9 % bei Privatreisenden und zu 74,2% bei Geschäftsreisenden.

Über orderbird:

orderbird (www.orderbird.com) ist das mehrfach ausgezeichnete Nr. 1 iPad-Kassensystem in der Gastronomie. Jakob Schreyer, Bastian Schmidtke, Patrick Brienen und Artur Hasselbach gründeten 2011 die orderbird AG, um eine Kassenlösung anzubieten, die erschwinglich und intuitiv ist und sich den Bedürfnissen der modernen Gastronomie anpasst. Derzeit sind 60 Mitarbeiter am Hauptstandort Berlin für das schnell wachsende Unternehmen im Einsatz. Mit über 2.700 Kunden – Restaurants, Cafés, Bars, Clubs, Eisdielen, Food Trucks und Biergärten – in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Großbritannien und Irland zählt orderbird POS zu den beliebtesten Kassensystemanwendungen in der Gastronomiebranche.

Über airfy:

airfy (www.airfy.com) ist einfaches, sicheres und kostenfreies WLAN überall. Die Plug & Play-Lösung von airfy macht es kinderleicht, sowohl Freunden zu Haus als auch Kunden in Gastronomie oder Hotels kostenloses Internet anzubieten. Steffen Siewert, CEO und Gründer, und sein Team können auf mehr als 10 Jahre Erfahrung im WLAN-Geschäft verweisen. airfy wurde im Oktober 2013 gegründet und arbeitet mit einem 14-köpfigen Team in Berlin.

Die Unternehmens-IT auf verlorenem Posten. BYO Whatever.

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Ein digitales Gadget, aber nicht als solches erkennbar

Noch unterhält man sich, ob der Notebook des Mitarbeiters auch sein private sein kann, ob das Tablet mit ins Büro darf. Aber Entwicklungen wie Google Glass, Smartwatches und diverse Trackerdevices machen eine ganz neue Front auf. Was, wenn niemand überhaupt realisiert, dass der Mitarbeiter ein Device bei sich trägt, dass ggf. auch interne Daten tragen könnte? Bis wohin dürfen wir in Zukunft überhaupt noch eingreifen und vorschreiben, was mitführbar ist, und was nicht? Schon gibt es erste Ringe mit RFID Daten, oder miniaturisierte Devices, die Simulatandolmetscher spielen können.

Jedes dieser Devices kann auch Datenträger werden, oder zum Beispiel über eine miniaturisierte Kamera etwas aufnehmen. Da wird das Smartphone zum großen Klotz, das man lieber zu hause lässt.

Letztlich muss die IT in Zukunft weniger verhindern als Wege öffnen, denn die eigenen Devices kommen sowieso. Spätestens wenn zum Beispiel die Enablertechnologien für Menschen mit körperlichen Einschränkungen geht, wird es kritisch zum Beispiel Devices, die Gesundheitsdaten an einen Arzt senden im Unternehmen zu verbieten. Aber auch Smartwatches können bald genau so viel wie ein Smartphone, sind aber vermutlich nicht immer als solche erkennbar. Der flexible Mitarbeiter entzieht sich zudem immer häufiger der Kontrolle durch physische Präsenz, in dem er immer häufiger mobil und unterwegs arbeitet.

 

Es geht darum, BYO whatever als etwas zu akzeptieren und zu integrieren, das kommen wird und das man am besten begleitet, statt es zu verhindern.

Jetzt bietet auch Google den Remote Wipe. Dank eigenem Gerätemanager

wpid-Screenshot_2013-08-08-16-45-44.pngGerade erst angekündigt, schon verfügbar. Wer vor kurzem ein Update von Google Play bekommen hat, sollte sich mal unter Geräteadministratoren in den Einstellungen umsehen. Findet sich dort ein neuer Eintrag Android-Gerätemanager, lohnt sich ein Besuch der Seite: https://www.google.com/android/devicemanager?u=0 Denn dann kann man ab jetzt sein Smartphone via Gerätemanager orten und wenn das Feature aktiviert wurde auch aus der Ferne sperren oder zurücksetzen.

Ideal für alle, die sicher gehen wollen, dass ihre persönlichen Daten nicht in fremde Hände gelangen. Und ideal für das Geschäftsumfeld, wo so ein Remote Wipe ein weiterer Sicherheitsfaktor sein kann, um sensible Daten nicht in fremde Hände gelangen zu lassen.

Löst man einen Remote Wipe aus, rebootet das Smartphone in den Recoverymodus und stellt dann den Auslieferungszustand wieder her, wobei auch alle persönlichen Daten auf dem Gerät gelöscht werden.

Ich habe den Dienst mit meinem Note 2 ausprobiert und die Lokalisierung funktionierte perfekt. Aus verständlichen Gründen habe ich aber auf einen Test der Remote Wipe Funktionalität verzichtet.

Screenshot (2)
Jap, ungefähr da ist des Bloggers Büro und da ist auch das Note 2.

 

 

Ubisoft wurde gehackt. Passwortänderung ist angeraten.

Gestern erreichte mich eine EMail von UBISoft, in der sie darauf hinwiesen, dass Server von ihnen gehackt worden sind. Es sind nach Aussagen von UBISoft keine Kreditkartendaten gestohlen worden, dennoch empfehle ich dringend, das eigene Account Passwort zu ändern.

 

Hier die Mail imWortlaut:

 

Die ist eine wichtige Information zur Sicherheit Ihres Ubisoft Kontos
– Bitte erstellen Sie ein neues Passwort

        
Liebes Mitglied, 

Erst kürzlich fanden wir heraus dass einige unserer Webseiten ausgenutzt wurden um unerlaubten Zugriff auf unsere internen Onlinesysteme zu erlangen. Es wurden sofort alle erforderlichen Schritte eingeleitet um weitere illegale Zugriffe zu unterbinden und die Sicherheit aller betroffenen Systeme wiederherzustellen. 

Wir wissen dass Daten unserer Kontodatenbank wie Benutzernamen, Emailadressen sowie Passwörter betroffen sind. Bitte beachten sie dass keinerlei Zahlungsinformationen im Ubisoft System gespeichert werden. Dies bedeutet dass mögliche Kreditkarteninformationen nicht betroffen sind. 

Aufgrund dieser Erkenntnisse empfehlen wie ihnen dass sie das Passwort ihres Benutzerkontos uwehauck unverzüglich ändern. 

Bitte klicken sie auf folgenden Link um ihr Passwort zu ändern: (Link gelöscht)

Als zusätzliche Vorsichtsmaßnahme, empfehlen wir ihnen die Passwörter anderer Webseiten und Angebote mit ähnlichen oder gar identischen Passwörtern zu ändern. 

Hier finden sie weitere hilfreiche Informationen: https://support.ubi.com/de-DE/FAQ.aspx?platformid=60&brandid=2030&productid=3888&faqid=kA030000000eYZCCA2

Für weitere Fragen bitten wie sie unseren Kundenservice über folgende Webseite zu kontaktieren: https://support.ubi.com 

Wir entschuldigen uns für die entstandenen Unannehmlichkeiten. An dieser Stelle möchten wir betonen dass ihre Sicherheit bei uns höchste Priorität genießt.