Ich packe meinen re:publica Koffer und hinein kommt:

An seinem T-Shirt sollt ihr ihn erkennen 😉

Und in meinen Rucksack kommen Utensilien, die sich auch schon in der Vergangenheit bewährt haben. Was die Hardware angeht, sind mein 13 Zoll Notebook, mein Galaxy Tab und mein Galaxy Nexus dabei, natürlich jedes mit seinem eigenen Ladegerät. Zusätzlich noch ein Powerakku, der mir zumindest mein Galaxy Nexus über den gesamten re:publica Tag rettet.

Obligatorisch dabei auch eine grosse Mehrfachsteckdose. Nicht ist wichtiger, als Zugang zu Strom und mit nichts kann man einfacher Kontakte knüpfen oder Freundschaften schliessen als mit der Aussicht auf eine freie Steckdose. Zudem noch ein UMTS Stick und ein UMTS Mifi Router. Sollte es also doch WLan Problem geben (manche behaupten, sie gehen zur re:publica um endlich mal wieder 3 Tage offline zu sein 😉 )kann ich dann ein Mininetzwerk für 4 CoBlogger aufbauen.

Natürlich sollten alle Tickets ausgedruckt sein. Die Hotelreservierung bei sich zu haben ist auch nie falsch, ebenso das Bahnticket UND die re:publica Eintrittskarte.

Ja, da man ja nie weiß, wie offline manch Besucher der re:publica ist, werde ich auch meine Visitenkarten in der QR Code und der „Only Online adresses“ Version mitnehmen.

Damits auch mit dem Erkennen klappt, mein Twitter und FB Avatar

Getragen wird natürlich mein @bicyclist T-Shirt, damit man mich auch ohne Sonnenbrille und mit gesunder Gesichtsfarbe wiedererkennt.
Den Terminplan habe ich mir bereits via Google Kalender eingebunden und eigentlich wars das. Ach halt, für hochwertigeres Bildmaterial kommt natürlich noch meine Canon Powershot und meine Kodak Playsports mit ins Gepäck. Den so ein Klassentreffen will auch gut dokumentiert sein.

Und auf meinen mobilen Endgeräten sind natürlich die wichtigsten Unterwegs Apps installiert: DBahn Fahrplan und DBahn Ticket, Wikitude, Aloqa, WordPress für Android, MyTaxi, Instagram, Skype, Tweetcaster/Plume sowie Friendcaster Pro für Facebook. Damit kann die re:publica kommen.

Den Rest nehmen dann noch Wechselklamotten und der stets übliche Schnickschnack für die Reise ein. Aber obiges ist das, was speziell für die re:publica mit dabei ist 😉

 

Ein Rückblick auf die re:publica 2011 und die eigene Ignoranz

Was nehme ich mit, von der diesjährigen re:publica? Nun, das nicht funktionierende WLan und die Beengheit mancher Veranstaltung haben schon andere Blogger beklagt (die selbst vermutlich nicht mal ein kleines Barcamp organisieren könnten).

Es ist irgendwie eine Veranstaltung der Szenestars. Oder derer, die sich dafür halten.

Während in der Kalkscheune eine hochspannende Session zu Acta, Copyright und Hadopi lief, bevorzugte die breite Mehrheit es, sich von Sascha Lobo als Troll bashen zu lassen. Dabei heißt es doch so schön, don’t feed the trolls.

Auch die wirklich spannenden Sessions über die Bloggerszene im arabischen Raum und was die Revolutionen in Libyen, Tunesien, Ägypten und anderen Nahostnationen mit Facebook und Twitter zu tun haben, waren eher schwach besucht.

Netshelter Invite Only Tech Influencer Party

Gelernt habe ich einiges und auch einige sehr gute Gespräche geführt, viel meiner Follower endlich mal in real kennengelernt und neue Blogger getroffen.

Für mich spielte dieses Mal mehr der Erfahrungsaustausch und die Diskussionen am Rande der Sessions eine grosse Rolle. Von der Themenauswahl her würde ich sagen, 50% waren für mich interessant 50% eher Marketing- oder Selbstdarstellungsveranstaltungen. Was ich gemerkt habe, die Bloggerszene diversifiziert sich. Es sind schon  lange nicht mehr die Geeks, es kommen immer mehr andere Themengebiete in den Fokus. Klar war diese Mal nur, dass es weniger um den Stellenwert der Blogger ging, als um die Metathemen Datenschutz, Emanizpation (ohne als Chauvi gelten zu wollen fand ich das Thema überrepräsentiert) und Open Data.

Die Gründung der Organisation „Digitale Gesellschaft“ sehe ich mit einem leicht unguten Gefühl. Gerade in einer Community, die durch Vernetzung und gemeinsames Agieren geprägt ist eine Instanz einzuziehen, die nur aus einem „geheimen“ Kreis besteht und keine neuen Mitglieder akzeptiert sehe ich eher als Hindernis. Ich hatte eigentlich fast erwartet, dass sich am zweiten Tag eine alternative Orga gründet, aber da waren alle wohl mehr damit beschäftigt, in die Workshops zu kommen, ohne niedergetrampelt zu werden.

Alles in allem hat mir die re:publica einiges gebracht, allerdings habe ich so manche Äußerung bei Interviews am Rande der re:publica kritisch verfolgt, weil oft Aussagen kamen, die ich so gar nicht oder nur sehr schwer unterschreiben würde. Vor allem im Bereich Datenschutz privater Daten neigen meiner Ansicht nach einige mittlerweile zu einer gewaltigen Paranoia. Letztlich liegt es im Ermessen jedes Einzelnen, was er auf Facebook einstellt oder wo er sich in Foursquare eincheckt. Wir brauchen Medienkompetenz, dann können es sich die Advocatii Diaboli auch sparen, immer wieder reflexartig alle Datenerfassung als ein Werk des Teufels zu sehen.

Und auch bei der Frage nach der Monetarisierung des Blogs herrscht zumindest in der deutschen Bloggerszene noch ein verzerrtes Weltbild. Nur weil jemand mit seinem Blog zumindest die Unkosten wieder reinbringen will, muss das nicht zwangsläufig heißen, dass die Artikel gekauft sind.

Fazit: Zu wenig Platz, zu viel Fokus auf die „Szenestars“ aber auch einige wirklich gute Vorträge und vor allem viele gute Gespräche Face to Face haben die re:publica 2011 alles in allem für mich zu einem Erfolg gemacht. Aber es gibt große Verbesserungspotentiale für die Zukunft. Die beiden wichtigsten Wünsche wären: Mehr Platz und ein funktionierendes WLan.

 

Mein Kandidat für den „besten Vortrag“ der re:publica 2011, Gunter Dueck

Der Vortrag stellte das Konzept des Gesellschaftsbetriebssystems vor. Und er war wieder ein Highlight der Thumbs up big time Kategorie. Dueck habe ich noch kennengelernt, als ich als Gastwissenschaftler der IBM in der KI Forschung tätig war. Schon dort war er der Mann mit den querdenkenden Ideen. Und seitdem ist er einer der wenigen Vortragenden, dem ich quasi regelmässig lausche, wenn sich die Möglichkeit ergibt. Und auch seine Bücher sind empfehlenswert. Besides, ja, ich habe seine Tests gemacht. Bin INFJ mit leichtem Hand zu Asperger. Informatiker halt, wie er sagen würde.

Und eines habe ich gelernt: Es gibt eine ganz bestimmte Bezeichnung für die Form von Beratung, die man heute am häufigsten bekommt: „Flachbildschirmrückseitenberatung“

Einfach ansehen, und mal intensiv über ein paar seiner Thesen nachdenken. Er will nämlich genau dazu anregen. Wieder selbst zu denken.

re:publica Tag 3: Informationsfreiheit, Sonne und eine Bootsfahrt

Heute der dritte Tag der re:publica, eher ein Tag, an dem das Socializing mit meinen Followern und der Blogosphäre mein Thema ist, aber die Podiumsdiskussion zum Informationsfreiheitsgesetz finde ich dann doch spannend.
Nach dem Panel dann eine ausgiebige und sehr spannende Diskussion mit @e13kiki . Toll, dich getroffen zu haben und danke für extrem viele neue Impulse und Gedanken. Da werden sicher wieder einige neue Blogbeiträg entstehen. Du hast bereits leicht gärende Ideen in meinem Kopf an die Oberfläche gebracht.

Hier erst mal meine Live Blogging Notizen:

Tag 3: Diskussion 5 Jahre Informationsfreiheit

Das Gesetz bedingt nicht zwangsweise Informationsfreiheit. Aber durch das Gesetz muss jetzt nicht mehr die Herausgabe, sondern vielmehr die Nichtherausgabe gut begründet werden.

Aber Deutschland hinkt der Entwicklung sehr hinterher. 5 Bundesländer haben aber immer noch kein Gesetz, denn das aktuelle Gesetz gilt nur für den Bund…..

Hauptkritikpunkte: Ministerien verweigen den Zugang zu Unterlagen mit der Begründung „Regierungstätigkeit“ dieser Begriff kommt aber eigentlich im Gesetz nicht vor.

Zweites Schlupfloch Betriebs- und Geschäftsgeheimnis, denn kann immer angewendet werden, wenn Firmen beteiligt. Aber es ist sehr interessant, diese Infos z.B. bei Vergabeverfahren zu bekommen.

Wir lauschen im Friedrichstadtpalast einer Session

Ausnahmetatbestand zum Schutz fiskalischer Interessen

Sponsoring von Bundesministerien. Sommerfest des Verteidigungsministeriums z.B. von EADS gesponsort. Recherchiert von einem Stern Redakteur und eine wichtige Information, die es vom Pressesprecher nicht gegeben hätte. Er forderte Akteneinsicht nach Gesetz.

Spitzenempfänger von Agrarsubventionen Cateringabnehmer der deutschen Lufthansa, wenn sie an Bord Hähnchen essen, exportieren sie Agrarprodukte, ebenso bei Kaffesahne. Solche Dinge wurden erst dank Infomationsfreiheitsgesetz bekannt. Wichtig für politische Diskussionen.
Aber die Veröffentlichung wurde erst durch eine Klage realisiert.

Ein zentrales Problem ist die lange Verfahrensdauer, es muss erst nach 1 Monat geantwortet werden. Zentrales Problem ist auch das Prozessrecht, das die ganze Informationsbeschaffung sehr verzögern kann.

Wichtig ist auch, dass die Bekanntheit des Gesetz erhöht wird, gerade in der Bürgerschaft. Es könnte auch für regionale Projekte relevant werden.

Was auch geändert werden muss sind die juristischen Hürden für Körperschaften und Personen, die nicht die finanziellen und zeitlichen Ressourcen für einen langen Klageprozess haben.

Es ist auch eine gewisse Verantwortung für Institutionen und Medien, die es sich leisten können Musterprozesse zu führen, um die Auslegung des Gesetzes zu klären und ggf. den Prozess für die Mehrheit zu vereinfachen.

Open Data ist zumindest im Bereich der einfach verarbeitbaren Daten sehr wichtig. Ein Dokument im TIF Format ist sehr schwer auszuarbeiten.
Schaar fordert sogar, dass bestimmte Realtime Werte sofort im Netz bereitgestellt werden. Auch so kann nämlich Open Data aussehen. Es ist wichtig, die Dokumente remixen zu können um ggf. auf Unregelmässigkeiten zu stossen.

Es gibt kein offensives Bekenntnis der Bundesregierung zum transparenten Umgang mit Information. Portale für Daten wäre relevant. Es muss eine zentrale Stelle geben, die Daten einfach und für alle automatisiert bereit stellt.

Open Data muss nicht zwangsläufig dem Datenschutz widersprechen.

Spannend wird sein, wie lange die grüne Regierung in BW braucht, um das Gesetz zu etablieren…

Wir brauchen ein Bürgerportal für Daten des Bundes.

Vortrag 3: Erfolgversprechende Geschäftsmodelle im Filesharing-Zeitalter

Veränderungen des technologischen Marktumfelds
Träger immaterieller Güter nicht mehr physisch.

Wirtschaft ist Management knapper Güter

Z.B. Konzerte, Lesungen
Zugang zu kreativem

Auch künftig wird sich nicht alles kopieren lasen

protection is in the business modell , not in the technology

Kevin Kelly sagt, folgende Dinge werden immer knapp sein

Auffindbarkeit
Authentizität
Geschwindigkeit
Interpretation
Patronage
Personalisierung
Verkörperung
Zugang

Beispiele:
Crowdfunding Musopen

Pay what you want

Zugang und Verkörperung: PaperC Books out of the cloud

Ein grosser Mehrwert ist Personalisierung

Dann noch die Schifffahrt auf der Spree (fff overload), die auch Dank der Mädels und Jungs der ZDF Onliner Fraktion ausgesprochen lustig war. Ein brillianter Vortrag beendete dann die re:publica 2011 und ich kann nur sagen. DANKE, danke für eine tolle Orga, nette und freundliche Helfer und dafür, daß meine Bloggerbatterien wieder kräftig für die digitale Diaspora aufgeladen wurden. Bis zur re:publica 2011, i will re:turn .

Zum Abschluss noch mit meinen wirklich genialen, brillianten, liebenswerten und einfach super Kollegen einen schönen Abend beim Italiener verbracht. Dann noch Partytime und jetzt falle ich dann gleich erschöpft, ausgebloggt, müde aber sehr sehr glücklich ins Bett. Re:publica rulez… Bloggercontent #ausgruenden

re:publica Tag 2, Bloggers Notes

Heute morgen #webicity Frühstück unter mit vielen anderen Social Media Geeks, Experten, Usern, Technikleuten zum Thema Social Media im Unternehmen. Viele neue Erkenntnisse und gute neue Kontakte. Dann wieder rein in die Sessions, beginnend mit Social Media Measuring, was allerdings komplett überlaufen war, dafür aber umso kontroverser. Hier die ersten Notizen. Auch für Tag 2 gilt. Erst findet ihr hier meine „Raw notes“ die ihr verwenden dürft, wie auch immer ihr wollt. Ich werde selbst nach der re:publica dann nochmal zusammenfassend meine Erkenntnisse und Kommentare zu einzelnen Sessions posten.

Also los, here is the raw stream of information:

Vortrag 1: Social Media Measurements – AG Social Media

Social Media wird mit Indikatoren gemessen (noch), die gar nicht zum Medium passen.
Werbung in Social Media ist eigentlich keine Werbung, oder darf keine sein.
Menschen sind auf Produktforen, weil das Produkt sie interessiert.

Währung des Social Media, entwickelt durch Social Media AG sm-ag.de
Kontakt wird in Deutschland anders gemessen als im Rest der Welt. Zählpixel der IVW… Grundlage der Währung aber komplett kontraproduktiv für Social Media.
Telefoninterviews helfen noch gerade so für grobe Measurements aber heruntergebrochen auf Content wird es sehr problematisch. Social Media ist in dieser Beziehung zu granular, es interessiert z.B. die Reichweite eines einzelnen Posts.
Panels als Weg für Measurements.
Reichweite der Seite durch Pixels. Danach aber, Reichweite in der Konversation. Wird gepostet und geantwortet? reichweite zweiter Ordnung….
Das wichtige ist die Beobachtung der Kommunikation, nicht des Postings an sich.
Messung des Wertes der Person in Social Media.. Bin ich ein Influencer???

Jetzt heisse Diskussion wie zum Beispiel viel negativer Zugriff noch sinnvoll bewertet werden kann.

Vortrag 2: Wir sind Urheber Till Kreutzer

Die Mehrheit im Saal hält das aktuelle Urheberrecht nicht mehr für geeignet, der Referent auch. Die Digitalisierung und das Internet haben die Anforderungen grundlegend verändert.

Kreativität verändert sich in Richtung einer Remix Culture

Kreativität entsteht heute mehr und mehr auf Grundlage schon existierender Schöpfung

Fremde Werke als Basis für etwas neues.

Alle kreativen Inhalte ständig und überall verfügbar.

Es entstehen völlig neue kreative Techniken und alte werden weiterentwickelt

All rights reserved widerspricht dem Remixing Prinzip

Wir verändern Kreativität weg von der individuellen hin zur kollektiven Kreativität. Das Schaffen eines Werkes wandelt sich vom one to many zu einem many to many. Alle machen mit…

Die neue Generation nutzt, was verfügbar, dass es rechliche Konventionen gibt, wird nicht verstanden und/oder nicht akzeptiert, dadurch massenhafte Verstöße. Nicht befolgte Rechte sind aber kontraproduktiv und insofern überholt.

Nach Kreutzer steht das Urheberrecht vor einem Kollaps und muss eu gedacht werden. Anstelle grosser Reform nur kleine Kosmetik

Im Prinzip stehen wir im Moment an der Position „Urheber sind Verbrecher“ nicht Raubkopierer sind Verbrecher“

Wer kreativ tätig wird, begeht meist Urheberrechtsverletzungen, wenn er veröffentlichn will.

Beispiele:

Campbell Dosen von Andy Warhol….
Ebenson Mickey Mouse

Bunnies do Scream von Misterlingo

Sampling von Musik verschwand wegen einer Urheberrechtsklage…

Das geltende Urheberrecht trägt den gesellschaftlichen Wandlungen nicht ausreichend Rechnung

Das Recht ist zu kompliziert, setzt zu viele Hürden.

Das widerspricht den Interessen der Allgemeinheit, der Infovermittler und der Urheber selbst.

Das Gros der Urheber profitiert überhaupt nicht von einer Ausweitung des Urheberrechts. Die meisten Urheber übertragen ihre Rechte sowieso an einen Verwerter.

Die einzigen, die vom aktuellen Urheberrecht profitieren, sind die Verwerter NICHT die Urheber!!!!!!

Wir brauchen ein Urhebervertragsrecht um die echten Urheber zu schützen und den Zwang zur Abtretung der Urheberschaft abzumildern.

Behauptung, Urheberrecht schafft Anreiz zum kreativen Schaffen ist widerlegt. Sie Open Source, Social Media, Web 2.0

Der Schutz von Geschäftsmodellen ist NICHT Aufgabe des Urheberrechts!!

Wir brauche endlich eine Debatte um ein gänzlich neues Urheberrecht. Wir alle sind Urheber und daher eine Anpassung

Handlungsempfehlungen:

Legalisierung von digitalen Kulturpraktiken der remix Culture durch neue Richtlinie auf eu Ebene

Orientierung an der amerikanischen „Fair Use Doctrin“

Perspektivisch. Die Fehler sind systemimanent, wir brauchen einen ganz neuen Ansatz!

Schaffung eines regulatorischen Rahmens, der alle Interessen gleichwertig berücksichtigt.

Verwerter UND Urheber müssen gleichberechtig sein!

Vortrag 3: Daniel Domscheit Berg: Openleaks

(Wikileaks reloaded)

Whistleblowing has great social potential, and it is needed more than ever cause many things happen in secrecy but we need to know.
But it is more than just cablegate. Its not only about big releases but even more the small ones. Corruption in small towns, small cooperations are as important as the big ones…

It is a very responsible topic to deal with

Cause you have raw information without an editorial process so you have to make sure it is authentic AND true.

This dictates the rules…..

Thus it requires a lot of ressources with ethics, standards, expertise and scalability

The important thing, the ressources are available now!!

We have to use them efficient, not reinvent the wheel.

Basic Lessons:
Leaks require context!
Its not our community it is the normal tv watcher that needs to know.
We need projects to join in and spread the word. But they face the exclusivity dilemma, they only publish if they do it exclusive.

The distribution of leaks is just a service. No political agenda no target to reach. Just a delivery service.

The service must be neutral as much as possible.

Power corrupts so we need standards, clear roles and responsibilities.

Such an endeavour requires basic funding…..

OpenLeaks offers something similar to a digital dropbox, you can an anonymously deliver data.

It must provide security for the source as well as the partners

NGOs, media and alike entities must have access to it unrelated to the financial ressources they have.

The problem is about the operational costs

So the idea is shifting part of the costs to the cooperating partners.

Openleaks creates a community of entities with sometimes conflicting interests.

The idea is providing basic security but also synergy effects

The toolbox provided consists of

secure document submission system
flexibly adaptible to the needs of partners
Synergy by sharing documents within the system
as decided by source

Tools for secure document screening, verification and analysis
and collaboration

read/write for partners to receive and publish
read only for some more to publish

OpenLeaks will enable anonymous sources to submit info secuerly to about 100 different orgas.

50:50 split of partners and ngos.
Document flow and distribution can be defined by the source.

The alpha will be launched with our first set of six partners

The public will have a say in the final partners compilation Openleaks wants to work with partners the community trusts.

Vortrag 4:
Some news about flattr
Flattr in different languages
you will be able to flattr anything in may

You can directly flattr but it will stay anonymous

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Nachmittag
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Vortrag 5 Gunter Dueck Das Internet als Gesellschaftsbetriebssystem

Der Vortrag ist eigentlich fast nicht notierbar, da eine amüsante Tour de Force durch diverse Themen.

Aber er beginnt mit Themen rund um Copyright, als „Opfer“ allerdings nicht ernsthaft

Das wertvolle könnte im Internet stecken und nicht in unserem Kopf (Wissen ausgelagert)

In Sackbahnhöfen gibts wenigstens Internet

Die Wohngebiete ohne Internet werden unattraktiv, ebenso die Wohngebiete

Wir brauchen nicht MBit sondern jetzt schon #GBit damit die neuen Techniken überhaupt implementiert werden können.

Infrastrukturen des Staates

Bankberater: Ich will diesen Aktienfond…. Aber wir haben nen hauseigenen

Industrialisierung der Berufe
„IQ“ ist im Internet!

Wissen wir mehr als ein „frisch Gesurfter“?

Industrialisierung der Dienstleistungen kostet gute Jobs

Wanted: Professionals mit EQ, Energie, Verkaufstalent, Sinn für Sinn und Attraktivität, Liebe zum Kunden

Flachbildschirmrückseitenberatung

Die Welt scheidet sich in Professioals und Unprofessionals

Lehrer müssen in Zukunft nicht mehr Kästchenrechnen sondern Pädagogik können…

Wir brauchen keine normale „Amateuerintelligenz“ mehr.
Die neuen Intelligenzen werden wichtiger.

Maximal 1/3 ist professionell. Es liegt daran, dass sie sich „komisch benehmen“.

Das nächste Zeitalter geht nicht mehr um Wissen sondern um andere Skills.
Professionalisierung bedeutet „Persoenlichkeitserziehung!!“

Wir sind der neue „Durchschnitt“ wir müssen die Führung übernehmen!!

Vortrag 6: Panel Medienkompetenz

Lernen für die Gesellschaft der Zukunft

Gute Diskussion aber eigentlich waren nur moderne Lehrer da und nicht diejenigen, die eigentlich gehört hätten werden müssen.

Vortrag 7: Übermorgen.tv

Der Sixtus präsentiert die neue Konzepte des ZDF wie der Elektrische Reporter reloaded.

Der elektrische Reporter war ein Konzept, um aus der Unterhaltung mit intelligenten Menschen einen Beruf zu machen.

der Reporter ist unter der creative commons license… Remixing wenn nicht kommerziell ist erlaubt.

Netzpolitik, Kultur etc. wird eingehen in den elektrischen Reporter

Hyperland und elektrischer Reporter bestehen weiter. Hyperland als Blog der Heute Seite.

Elektrischer Reporter auf ZDF Info, im Blog, im Netz, auf YouTube

Der elektrische Reporter / ZDF Kulturkanal wird ihn in „Marker“ einbauen.

Das kleine Fernsehspiel, neues Projekt: Wer rettet Dina Foxx als crossmediales Format über alle Medienkanäle hinweg.

Leider viel Werbung, wenig Diskussion eher Werbung zu den neuen Formaten.

Abends dann noch mit dem Taxi zur Invite only : NetSchelterhaus Tech Influencer Party ins Sage Restaurant. Ausgesprochen delikates Essen, sehr gute Gespräche und neue Kontakte. Danke Sascha für das Soziale der Media 😉 Für die Hin- und Rückfahrt nutzte ich Taxis, die ich mit der neu für Berlin verfügbaren App MyTaxi buchte, einer App, über die ich morgen nochmals getrennt bloggen werde.

OpenLeaks will enable anonymous sources to submit info secuerly to about 100 different orgas.

50:50 split of partners and ngos.
Document flow and distribution can be defined by the source.

The alpha will be launched with our first set of six partners

The public will have a say in the final partners compilation Openleaks wants to work with partners the community trusts.

Vortrag 4:
Some news about flattr
Flattr in different languages
you will be able to flattr anything in may

You can directly flattr but it will stay anonymous

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Nachmittag
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Vortrag 5 Gunter Dueck Das Internet als Gesellschaftsbetriebssystem

Der Vortrag ist eigentlich fast nicht notierbar, da eine amüsante Tour de Force durch diverse Themen.

Aber er beginnt mit Themen rund um Copyright, als „Opfer“ allerdings nicht ernsthaft

Das wertvolle könnte im Internet stecken und nicht in unserem Kopf (Wissen ausgelagert)

In Sackbahnhöfen gibts wenigstens Internet

Die Wohngebiete ohne Internet werden unattraktiv, ebenso die Wohngebiete

Wir brauchen nicht MBit sondern jetzt schon #GBit damit die neuen Techniken überhaupt implementiert werden können.

Infrastrukturen des Staates

Bankberater: Ich will diesen Aktienfond…. Aber wir haben nen hauseigenen

Industrialisierung der Berufe
„IQ“ ist im Internet!

Wissen wir mehr als ein „frisch Gesurfter“?

Industrialisierung der Dienstleistungen kostet gute Jobs

Wanted: Professionals mit EQ, Energie, Verkaufstalent, Sinn für Sinn und Attraktivität, Liebe zum Kunden

Flachbildschirmrückseitenberatung

Die Welt scheidet sich in Professioals und Unprofessionals

Lehrer müssen in Zukunft nicht mehr Kästchenrechnen sondern Pädagogik können…

Wir brauchen keine normale „Amateuerintelligenz“ mehr.
Die neuen Intelligenzen werden wichtiger.

Maximal 1/3 ist professionell. Es liegt daran, dass sie sich „komisch benehmen“.

Das nächste Zeitalter geht nicht mehr um Wissen sondern um andere Skills.
Professionalisierung bedeutet „Persoenlichkeitserziehung!!“

Wir sind der neue „Durchschnitt“ wir müssen die Führung übernehmen!!

Vortrag 6: Panel Medienkompetenz

Lernen für die Gesellschaft der Zukunft

Gute Diskussion aber eigentlich waren nur moderne Lehrer da und nicht diejenigen, die eigentlich gehört hätten werden müssen.

Vortrag 7: Übermorgen.tv

Der Sixtus präsentiert die neue Konzepte des ZDF wie der Elektrische Reporter reloaded.

Der elektrische Reporter war ein Konzept, um aus der Unterhaltung mit intelligenten Menschen einen Beruf zu machen.

der Reporter ist unter der creative commons license… Remixing wenn nicht kommerziell ist erlaubt.

Netzpolitik, Kultur etc. wird eingehen in den elektrischen Reporter

Hyperland und elektrischer Reporter bestehen weiter. Hyperland als Blog der Heute Seite.

Elektrischer Reporter auf ZDF Info, im Blog, im Netz, auf YouTube

Der elektrische Reporter / ZDF Kulturkanal wird ihn in „Marker“ einbauen.

Das kleine Fernsehspiel, neues Projekt: Wer rettet Dina Foxx als crossmediales Format über alle Medienkanäle hinweg.

Leider viel Werbung, wenig Diskussion eher Werbung zu den neuen Formaten.

Abends dann noch mit dem Taxi zur Invite only : NetSchelterhaus Tech Influencer Party ins Sage Restaurant. Ausgesprochen delikates Essen, sehr gute Gespräche und neue Kontakte. Danke Sascha für das Soziale der Media 😉 Für die Hin- und Rückfahrt nutzte ich Taxis, die ich mit der neu für Berlin verfügbaren App MyTaxi buchte, einer App, über die ich morgen nochmals getrennt bloggen werde.

re:publica Tag 1: Von der „Digitalen Gesellschaft“ und was bisher geschah

12. 04. 2011 Ankunft bereits am Mittwoch, nach einer amüsanten Zugfahrt mit @mahrko und @alipasha. Das Hotel ist gut, allerdings geheizt, als wolle man daraus eine Sauna machen. Erst mal einchecken und dann auf zum St. Oberholz zum Vorglühen und einer Diskussionsrunde darüber, wie die Netzpolitik im Ausland gesehen wird. Es entwickeln sich sehr spannende Diskussionen über Netzneutralität, die Zensurbestrebungen der EU und von Frankreich, die mit Hadopi ein ziemlich zwielichtiges Gesetz inthronisiert haben. Einen ganz großen Dank an Jérémie Zimmermann, der uns einen sehr guten Überblick über die momentane Situation in der EU gab, was Themen wie Netzneutralität, Zensur und Copyright angeht. Meine Quintessenz, ich muss mich sehr viel stärker mit ACTA beschäftigen, da dort etwas instanziiert werden soll, das in dieser Form hochgradig problematisch ist.

13.04.2011: Aufstehen, Rucksack packen (3fach Steckdose ja nicht vergessen) und dann los zu Tag 1 der re:publica. Die Tore öffnen um 09:00 Uhr für den Checkin

Ab hier meine Live-Notizen aus den Vorträgen, sie werden später noch um eigene Gedanken und Erkenntnisse aus Gesprächen am Rande der re:publica ergänzt.

Live blogging Notes:

Vortrag 1: Design Thinking

Design will auch Dinge verbessern…
Hackfwd – Plattform für die Firmengründung
Design muss sich stets am Menschen orientieren, Design das der Mensch nicht anwendet, weil es besser ist ist sinnloses Design.
Hyperbewusstsein über Probleme dieser Welt.
reset (Plattform)
innocentive.com Innovationsplattformen

openideo als Innovationsplattform für soziale und Umweltthemen
Integration von Ideen ist nicht crowdsourcingtauglich, aber die Bewertung funktioniert.

Geld ist nicht der richtige Motivator
„Buchtitel->DRIVE“
Das Incentive beeinflusst die Motivation

Design Quotient

Vortrag 2: Anonymous

Sources are Trolling sort of crowd sourced distribuded trolling and hacking
Two main targets, Scientology and Wikileaks defence. (starting with pirate bay before wikileaks but shifting
Auch in Tunesien war Anonymous aktiv, um den Menschen zu helfen, sich zu schützen!
„Ebenfalls in Ägypten aktiv. If the government shuts down the internet, shut down your government.

„Some rise by sin and some by firtue fall.“ Shakespeare
Look for the lulz
Annonet and AnonOps
Even Anonymous has certain fundamental ethics regarding violence.
Anti leader, anti celebrity attitude of anonymous. The problem is with concentration of power. Its sort of an ethic of anonymous
There is no leader, there is no one famous

Anonymous is a good example on how to build a political gateway to take action other than the traditional way, anyone can do a part in the process, according to the talents they have.
But it is a very non buerocractic way to take action and anyone can join.

We need sort of a code a lingua franca that even connects the generations.

Vortrag 3: Schwärme und Web2.0
Schwärme von Internetnutzern können neue Orientierung bieten.
Schwarmstrom.
Lichtblick seit 13 Jahren.

Märkte sind Gespräche
Aber viele Unternehmen lassen nicht mit sich reden

Blog bei Lichtblick, ist frei für die Mitarbeiter und Kommentare werden ungefiltert freigeschaltet.

Kunden definieren Marken und zwar im Web-Gespräch (Urteil der Kunden prägt die Marke stärker als die Werbung)

Wirtschaftlicher Erfolg basiert auf Glaubwürdigkeit

Aber nur wer Ökonomie und Nachhaltigkeit glaubwürdig konsequent verbindet ist es auch.

Parallel zur Demokratisierung durch Web 2.0 demokratisiert sich die Energieerzeugung

Intelligentes Energiemanagement ist entscheidend für die Energiewende

Aber „Smart Energy“ ist heute oft nur ein Marketing-Gag

Lichtblick hat mit SchwarmStrom aus ZuhauseKraftwerken intelligente Energie etabliert

Und:Das Konzept funktioniert schon heute.

2 Atomkraftewerke = 100000 Zuhause Kraftwerke. Dabei sehr hohe Energieeffizienz

Web 2.0 kann die Energiewende kritsch begleiten
Und vor allem: beschleunigen

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Nachmittag
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Vortag 4: Modern revolutions are digital revolutions
Africa: Tunisia, Egypt and Libya – A signal for the whole of Africa?

Social Media is something, governments do not really understand, cause it publishes without censorship and reaches to the whole world.

The power is there cause those are normal people, thus a mass movement.

A movement needs a way of free communication, and those plattform made communicating very easy.
Self organizing in the real world can be organized informally by social media through different people from all walks of life.
Social media can also be used to spread hat and bad informations.

They are just a medium for the transport. Its the people that make the difference.

The role of AlJazzera varies from country to country. It depends on what the people can see?.
Mobile internet is a very important factor expecially in developing country.

Its a new way of getting in touch with people far away which would never been possible without mobile internet

Environmentalist view, look at civil societies as the source of revolutions, the power to use the tools is just a part of it.

Governments are often out of touch with the reality of the „normal people“, the citizens.

It is the interconnection with people all over the world that makes the difference. People all over the world supported the revolutions way before their governments did.

It is also about the link between the revolutions taking place and the „outside“ countries spreading the word.
It was also a revolution of the young, turning of the internet was like a signal for even worse to come.

Censorship is very dangerous
After the revolution the most important is to keep „things“ running to make sure, there is money to actually realize the change to have the finanical ressources to pay for the transition.

It is also important to recognize the educational issue of informing the „western world“ about what is going on in the countries under dictatorship and to create a web of support.

(Check the blogger from lybia who won the blog award)

Best of Blog Website

Vortrag 5 Collaborative consumtion

We all hyperconsume
and we design for the dump, isn’t that stupid

All our gadgets are destined to be dumped
BUT this is unsustainable
and we have a rise of self-storage… nooo, i maybe can use it one day.

Germans are not as ill as americans are but we are getting better/worse.

The things we own in the end own us.

Collaborative consumption is about sharing the tools we own. Do you really need all the gadgets every day?
Reduce, reuse, recycle…we all know the recycling sign.
re:duce
re:use
re:cycle
100 items or less??

I will eliminate a large part of stress in my life and I will truly cherish the few things that i own.
Kelly Sutton, Cult of less.

We have to rethink our relationship to material posessions.

Just enough is more.

For many tools its not about owning but using.

Access is often better than ownership.

Do you really need your OWN printer?

There are several services as NeighboorGoods Zipcar CouchSurfing Velib mitfahrgelegenheit.de

Only the few things you use every day should be valuable high quality, the rest, do you really need it?

What do you own which has „idle capacity“ meaning big times of not using it.

If you have two couches couldn’t you share one (couchsurfing)

Design Challenges!!!

Multiple sim cards…can we personalize other objects?? Sharing something personalized??

Diversify Libraries

Open layers: give the raw data and create open Layers. Objects that are easily remixable.

Modular objects, you can take parts away and replace them.

Reconfigurable spaces. A room that can be a bedroom, a kitchen a living room?

Create things that become better through usage. Value trough use?

Get excited and make things.

Vortrag 6: Global Voices

Its a platform to spread information from different blogs in different countries and different languages.
Its what is happening in the world through the eyes of bloggers and Twitterers.

It is about the real story of what mass media show us. Inside jokes, topics that are not always serious but helpful.
The KFC Story shows that a single Blogger can make a change in the way we view another culture.

Twitter can change the view on politicians. The Twitter commentaries on Ghaddafis insane speeches where humorous but also a relief and a way of bonding with each other.

Global Voices focuses on the topics the blogosphere in a special country regards as important. Global Voices is more about translating and spreading than about reporting.

Sometimes its the media that does not care about what bloggers are reporting from the area where bad things happen.

My own opinion: Journalists should not only bash the social media as long as they themselves do only care about the top stories. Bloggers inform about stuff, we in some cases do not report at all.

We need to read about the world, not only about our little area of interest. Bloggers have also the possibility to share in between countries to spread inportant information first hand, unfiltered realistic.

Another issue for a blogging article: What is also important in Japan. Do not forget the people left homeless without a real future after the quake!

Rising Voices is another website to assist new blogging projects.

It is not about the amount of bloggers in a country. Even one Blogger can spread the word to the world and help a movement grow

Important support also takes place to citizen information projects that inform for example about corruption.

Threatened Voices is about crowd sourced information collection on threads and arrests of bloggers…

Global Voices Advocacy follows sentenced bloggers in different countries. We have the luck speak free. Others can’t. We need to help them…

Vortrag 7: Sharing vs Copyright

Ergänzend zu den Notizen vom Vortag.

Wir müssen uns ernsthaft die Frage stellen, ob wir das Internet evtl. ein zweites Mal „entwickeln“ müssen, da im Moment die Infrastruktur des Internets in den (kommerziellen) Händen der großen Internet Provider liegt. Wir haben das Netz bereits ein Mal gebaut. Wir können es auch ein zweites Mal bauen (Freifunk etc.)

Lotus JamCamp Smarter Work auf der re:publica, da war ich auch dabei.

Cool, der Workshop wurde ja doch aufgezeichnet und unsere coole Orga für den Linux Desktop Workshop wird auch als Beispiel erwähnt ab Minute 57 kommt unser Beispiel, wie wir über Twitter einen Vortrag auf der re:publica binnen 2 Tagen organisiert haben. Wer also immer noch glaubt, Twitter und co. seien lediglich Spielzeug, der hat das Prinzip des Networkings, des gleichberechtigten Austauschs von Gedanken und Ideen noch nicht verstanden. Es gilt die Potentiale des Mediums zu nutzen, ohne die Gefahren aus den Augen zu verlieren. Wir müssen das ewige Bedenkenträgertum ablegen und gelegentlich auch den Schritt nach vorne wagen und etwas einfach mal „nur“ ausprobieren. Wenn es nicht sinnvoll ist, kann man es ja immer noch lassen. Aber zumindest weiss man dann, worüber man redet. Die meisten Kollegen, mit denen ich im Büro über Twitter, Facebook und co. rede schimpfen zwar drüber, haben es sich aber weder richtig angesehen, noch wissen sie wirklich, wovon sie sprechen.

Das war unser Beispiel für Twitter und den Nutzen für die Arbeit….