Wer macht die Regeln? Wir, oder die Wir-tschaft?

Natürlich wünschen wir uns, dass die Regeln von uns, sei es als Individuum oder als Gemeinschaft mit einem gemeinsamen (politischen) Willen gemacht und getragen werden.

Aber wenn wir genauer hinsehen, erkennen wir schnell, es ist die Wirtschaft, die mittlerweile sich selbst als Nabel der Welt versteht und am liebsten möchte, dass alles sich ihr unterordnet.

Das beginnt bei der Rolle des Arbeitnehmers. Denkt man, dass es die reine Arbeitskraft, oder noch genauer in den meisten Fällen die Lebenszeit ist, die wir an den Arbeitgeber verkaufen, so ist es mittlerweile immer mehr das ganze Leben.… den ganzen Text lesen

An Peinlichkeit nicht zu überbieten, die „Urteilsbegründung“ im Verfahren Apple gegen Samsung

 

Bin fassungslos. Das so etwas möglich ist, hätte ich nicht gedacht. Ich werde das hier nicht eingehend dokumentieren, sondern direkt die Begründung des Düsseldorfer Gerichts verlinken. Nur so viel, es geht um folgende unglaublich innovativen Merkmale:

1. eine rechteckige Form mit vier gleichmäßig abgerundeten Ecken;

2. eine flache, transparente Oberfläche ohne jede Musterung, die von einem schmalen Gehäuserand umfasst wird;

3. eine punktierte Markierung eines rechteckigen Rahmens auf der Oberfläche, der zu allen Seiten gleich breit ist;

4.… den ganzen Text lesen

Vom Messen mit zweierlei Maß. Die Causa Guttenberg oder: Gleiches Recht für Alle

Seltsam, würden wir nicht von einem bei der bildlesenden Mehrheit offensichtlich höchst beliebten Politiker reden, wäre der Ruf nach rechtlichen Schritten schon viel lauter: Folgendes schreibt die Berliner Universität zur rechtlichen Situation bei Plagiaten: ZITAT:„Darf man für einen Text, der teilweise ein Plagiat enthält, rechtlich belangt werden, wenn dieser ohne Erlaubnis des Verfassers veröffentlich wird?
Klar – aber nur die UrheberIn kann Anklage erheben. Das kann aber in der Geschäftswelt teuer werden.
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Das BKA kann es immer noch nicht. Sie wollen schon wieder die Zensurinfrastruktur

Nach einem Bericht der Berliner Morgenpost von heute 15. Juli plädiert das BKA in einem internen Papier auf Grund der langen Zeit, die zwischen Löschaufforderungen und dem Verschwinden der Seiten vergeht dafür, dass die Seiten erst gesperrt, und dann gelöscht werden. Tolle Idee. Durch die Sperre die Verbrecher erstmal darauf aufmerksam machen, dass man sie gefunden hat und dann glauben, man könne sie noch schnappen. Anstelle die eigenen Infrastrukturen und Massnahmen zu optimieren will man jetzt wieder die Opfer weiter im Netz lassen und den Tätern quasi via Sperre zeigen, dass man sie gefunden hat, so dass diese genug Zeit haben, die Daten zu verlagern und die Spuren zu beseitigen.… den ganzen Text lesen