Der ZeroLemon 10000 mAh Akku mit Roughcase für das Note 3

wpid-20131223_113206.jpg wpid-20131223_113137.jpg wpid-20131223_113243.jpg wpid-20131223_113059.jpg wpid-20131223_112957.jpg wpid-20131223_113220.jpg wpid-20131223_113029.jpgwpid-20131223_113116.jpgNun ist er da. Nachdem er noch ein  Weilchen beim Zoll wegen fehlender Rechnung auf mich wartete habe ich heute den ZeroLemon 10000 mAh Akku abgeholt und gleich ein Unboxing und einen ersten Eindruck gedreht. Nach den Feiertagen gibt es dann noch einen intensiveren Erfahrungsbericht.

 

 

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Update: Hab den Akku jetzt ca. 1 Woche im Einsatz und bei starker Nutzung des Note 3 (also auch mal ein 3d Spiel) hält das Note 3 locker einen Tag durch, bei normaler Nutzung reicht

der Akku jetzt für mindestens 2 1/2 bis 3 Tage.

Ein paar weitere Informationen finden sich in meinem Testbericht:

Cases für das Note 3: A case study

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Von links nach rechts: Mumbi, Armourdillo, Ganbol, UAG
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Eigentlich alle Gehäuse sehen rückseitig stylisch aus. Bei Armourdillo existiert noch ein Kickstand, bei Ganbol eine Gürtelhalterung

Gerade bei einem so hochwertigen Smartphone wie dem Note 3 ist es sinnvoll, sich auf dem Markt der Schutzhüllen umzusehen.

Ich habe für euch 4 unterschiedliche Cases unter die Lupe genommen.

Da ich mittlerweile von den Flipcases weggekommen bin, weil mich das Cover doch meist beim Nutzen des Smartphones behindern und gerade wenn man sein Smartphone häufiger nutzt, eher störend sind, betrachte ich im Folgenden ausschliesslich Cases, die ohne Cover auskommen. Um das Display dennoch zu schützen, kann ich jedem nur Spigen Tempered Glas ans Herz legen, ein Bildschirmschutz, der tatsächlich aus Sicherheitsglas besteht!

Doch nun zu den Cases. Im Rennen sind, von Mobilefun.de dankenswerterweise bereitgestellt das UAG Aero für 35,49 Euro , Das Armourdillo Hybrid Case für 15,49 Euro, die Mumbi X-TPU Hülle für 6,99 Euro  und ganz neu auf dem Markt von Ganbol das „Rüstung“  für 8,16 Euro.

Beginnen wir mit der Mumbi X-TPU Hülle:

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Die Mumbi Hülle trägt kaum auf und fällt kaum auf, im besten Sinne des Wortes
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Das Mumbi Case schützt primär vor Kratzern und Schmutz und das gut.

Diese Hülle ist nicht für den harten Outdoor Einsatz gedacht, sondern soll das Note 3 vor allem vor den üblichen Kratzern und kleineren Stürzen schützen. Sie besteht aus Silikon + TPU und passt sehr gut an das Note 3. Alle Schalter und Öffnungen sind gut erreichbar und das Gerät wird weder deutlich schwerer noch unhandlicher. Insgesamt für den einfachen Schutz eine gute Wahl. Negatives lässt sich eigentlich nicht sagen, es handelt sich um eine für diesen Preis wirklich gute Hülle.

Als nächstes betrachten wir das Armourdillo Case.

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Das Armourdillo case besteht aus zwei Teilen, die das Smartphone optimal umschließen.

 

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Zur Installation immer zuerst die Softshell des Armordillo installieren, dann erst das Hardcover

Es ist als Tough Case explizit auch für die etwas rauhere Nutzung gedacht und besteht aus zwei Teilen. Das innere Case ist vergleichbar mit der Mumbi Hülle und besteht aus einem TPU Polymer. Es schützt bereits gut vor Stössen und Kratzern und kann auch ohne das härtere Außenskelett genutzt werden. Dieses besteht wiederum aus Polycarbonat und besitzt neben einer sehr auffallenden Strukturierung auch noch zusätzlich einen eigenen Standfuß, der es möglich macht, das Gerät in der Hülle aufzustellen, allerdings nur mit der breiten Seite.

 Das Case sitzt passgenau, auch hier sind alle Öffnungen gut zugänglich und dank des Außenskeletts ist das Note 3 auch bei Stürzen aus größerer Höhe gut geschützt. Die innere Hülle ist in verschiedenen Farben erhätlich, ich habe mich für das komplett schwarze Case entschieden, das sowohl nur mit der inneren wie auch mit Innen- und Außenhülle sehr elegant wirkt und durch die besonders texturierte Rückseite auch sehr gut in der Hand  liegt. Natürlich trägt solch eine Hülle mehr auf, als ein reines Silikon Case, aber das Gerät liegt immer noch gut in der Hand und ist nicht wesentlich schwerer.

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Dreiteiliges Gehäuse des Ganbol „Rüstung“ und Klammer für die Befestigung am Gürtel.

Weiter geht es mit dem Newcomer „Rüstung“ von Ganbol, der vom Design stark an die Cases von Griffin erinnert. Hier besitzt das Case drei Komponenten, zum einen eine harte (!) Innenhülle, die nicht ohne das weiche Außenskelett aus Gummi und den dritten Teil, eine Bildschirmschutzfolie auskommt. Insgesamt macht das Case auf Bildern einen robusten Eindruck. Wenn man es aber vor sich hat, dürfte die Enttäuschung groß sein. Hier wurde wirklich hauptsächlich billig produziert. Das Innengehäuse aus Hartplastik wirkt nicht sehr robust, die Einfassung aus weichem Gummi ist wirklich sehr weich und die Aussparungen für z.B. den Einschalter und die Lautstärke wirken, als könnten sie bereits nach ein paar Umbauten reißen.

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Sehr billiges Plastik beim Ganbol Case, das zwar schützt aber auch die Sichtbarkeit stark beeinträchtigt.

Die größte Enttäuschung aber ist die Schutzfolie, die den Bildschirm vor Kratzern schützen soll. Sie besteht aus einem so wenig robusten Plastik, dass bereits nach wenigen Anwendungen deutliche Kratzer zu sehen sind. Zudem wird durch das billige und nicht völlig klare Plastik die Sichtbarkeit des Bildschirms schlechter und bei direkter Sonne ist hier dann fast nichts mehr ablesbar.

Als viertes Zubehör des Ganbol Case gibt es noch ein „Klammer“ die man auf der Rückseite montiert und die einen Gürtelclip beinhaltet. Dies funktioniert ganz gut, kann aber nicht von der schlechten Qualität der Materialien und der Verarbeitung dieses Cases hinwegtäuschen. Zwar gibt es, ähnlich wie bei Otterbox Abdeckungen für die meisten wichtigen Anschlüsse und sogar für die Kamera. Diese halten aber durch das billige weiche Material so schlecht, dass sie wahrscheinlich nach kurzer Zeit überhaupt nicht mehr passen und abreißen.

Das Case kostet zwar nur knapp 8 Euro, ist aber selbst für diesen geringen Preis nicht empfehlenswert.

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Das U(rban) A(rmour) G(ear) sieht nicht nur gut aus, sondern schützt auch mit am besten.

Zum Abschluss kommen wir zum UAG  Aero Case, das zwar aus zwei Kompenenten besteht, diese sind aber fest miteinander verbunden. Es sitzt sehr gut am Note 3 und bietet einen umfassenden Rundumschutz, die Verarbeitung ist hochwertig, alle Öffnungen sind gut erreichbar und auch Micro USB und Headset Stecker sind ausreichend offen.

Insgesamt wirkt das Gehäuse sehr robust und wertig, es ist zwar das teuerste im Test, bietet aber auch insgesamt den besten Schutz gegen Stürze und Kratzer/Schmutz.

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Der Rahmen des UAG fällt zwar auf, aber nicht negativ. Insgesamt ein sehr gutes Case.

Die Schalter sind dank besonderer Aussparungen sehr griffig erreichbar und das haptische Feedback ist sehr gut. Im Vergleich mit dem Armourdillo Case ist lediglich die Rückseite nicht ganz so griffig.

Einen Konstruktionsfehler haben sich die Hersteller des UAG Case aber erlaubt. Das zusätzliche Micro am Note 3, das an der rechten Seite unten angebracht ist, wird vom UAG Case verdeckt, während alle anderen hier eine Aussparung vorgesehen haben. Das ist kein schlimmer Fehler, aber hier sollte der Hersteller noch in eine Folgeserie nacharbeiten. Das Hauptmicro, das auch für das Telefonieren genutzt wird, liegt natürlich wie auch bei den anderen Cases frei.

Zum Abschluss ein Ranking, bei dem ich das Armourdillo Case und das UAG Case gleichauf sehe. Beim Armourdillo gefällt mir vor allem der integrierte Ständer, während das UAG schlicht besser aussieht und gefühlt auch etwas robuster wirkt, was den Schutz bei Stürzen angeht. Das Mumbi Case ist als reiner Schutz vor Schmutz und Kratzern ok, bietet aber nicht wirklich einen guten Schutz bei Stürzen. Das Ganbol „Rüstung“ ist in meiner Wertung durchgefallen. Es wirkt zwar robust, aber sowohl Materialqualität, als auch Passgenauigkeit lassen zu wünschen übrig und der sehr weiche Gummimantel dürfte zwar bei einem Sturz gute Dienste leisten fühlt sich aber im täglichen Gebrauch nicht wirklich gut an und ist in der Detailverarbeitung wenig robust.

 

 

 

 

 

Hier noch drei Bilder des Ganbol, um darzustellen, was ich an diesem Cover vor allem kritisiere.

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Mein erster Monat mit dem Note 3.

wpid-IMG_20131103_180936.jpgVor knapp einem Monat, direkt zum Start kam das Note 3 bei mir an. Zuvor gab es schon Aufruhr wegen des Regio lock und dann auch noch wegen möglicher Probleme mit einer elektronischen Sicherung gegen Rooten. Darauf möchte ich aber nicht näher eingehen, darüber wurde schon vortrefflich im Netz gestritten und mittlerweile dürfte den meisten klar sein, dass weder eFuse noch Regio lock so schlimm sind, wie anfangs dargestellt.

Aber zum Device selbst. Ich habe die 32GByte Variante in schwarz über O2 erhalten. Wer die technischen Daten möchte, es gibt im Netz einige Datenblatter, hier nur mal der Link zu Samsung.

Einige grundlegende Spezifikationen sind:

Full HD Display, 5,7 Zoll: 1.920 x 1.080 Pixel
Prozessor: 2,3 GHz Quad-Core-Prozessor
Micro SD Slot bis 64GB.
Wechselakku mit 3.200 mAh Kapazität Sprechzeit 21 h, Standby 430 h
Bluetooth 4.0, LTE
Kamera 13 MP Auflösung hinten 2MP vorne
Diverse Pen Funktionen.

weitere Kamerafunktionen: Auto, Schönes Porträt, Bestes Foto, Best Face, Sport, Sound & Shot, Drama, Animiertes Foto, HDR, Radierer, Panorama, 360°-Aufnahme, Golf
Face-Tagging
Gesichtserkennung
Bildstabilisator
Geo-Tagging

Das Note 3 ist mit 168 Gramm leichter als das Note zwei, das 181,6 g wiegt.

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Links das Note 3, rechts das Note 2

Während das Note 2 die Maße 151 mm × 81 mm × 9,45 mm hat, liegen diese beim Note 3 bei 151.2 x 79.2 x 8.3 Millimeter somit ist das Note 3 trotz des größeren Bildschirms de facto kleiner geworden, was vor allem an dem geringeren Rahmen um das Display liegt.

Im Alltag stelle ich fest, dass ich nun den Stift noch deutlich häufiger nutze, als ich das schon beim Note 2 getan habe. Viele sinnvolle Funktionen ermöglichen es, das Smartphone tatsächlich wie einen Notizblock zu verwenden. Und durch die Schrifterkennung, die sich jetzt durch alle Anwendungen zieht, kann man auch mit Handschrift Text erfassen, der dann digitalisiert und verarbeitet wird.

Das Note 3 hat wie das Galaxy 4 diverse Sensoren verpasst bekommen, so dass man neben den bekannten Bewegungssensoren auch noch Temperatur und Luftdruck erfassen kann. Das ist zumindest eine nette Ergänzung, wenn ich es auch nur für meine Fitnessaktivitäten bislang sinnvoll nutzen kann.
Viel spannender ist der verbaute Snapdragon 800 Quadcore Prozessor von Qualcomm, der mit 2,3Ghz getaktet dem Note 3 nochmal einen deutlichen Performanzboost verpasst. Da ruckelt nichts und selbst komplexe 3d Spiele lassen sich in höchster Auflösung ohne Ruckler nutzen und auch sonst fühlt sich das System performant an. Da ruckelt wirklich nix.
Das Display ist brilliant mit den bekannten, manchmal fast zu brillianten Farben, die sich aber dank entsprechender Settings anpassen lassen.
Die Touchwiz Oberfläche wirkt mittlerweile stimmig, wenn ich auch gleich den aviate Launcher installiert habe, da mich dessen neue Feature interessierten.
Der Lautsprecher ist von der Rückseite nach unten gerutscht, was ein Gewinn für Musik und Spiele ist, allerdings auch dazu führt, dass man ihn ggf. beim Halten verdeckt.
Das Note 3 hat USB 3.0 verpasst bekommen, es braucht sich aber hier niemand Sorgen zu machen, dass etwaige Ladegeräte mit Micro USB 2.0 nicht mehr funktionieren, denn diese sind weiterhin mit dem Note 3 kompatibel. Lediglich PCs, die USB 3.0 anbieten können hier eine höhere Übertragungsgeschwindigkeit mit dem beigelegten USB Kabel liefern.
Die Bloatware hält sich in Grenzen und lässt sich auch deinstallieren, ansonsten sind die von Samsung bekannten speziell auf den Pen abgestimmten Anwendunge wie S Note,S Planner beigefügt.

Sowohl WLan als auch GPS funktionieren bei mir tadellos und auch die von manchen angemäkelte Hitzeentwicklung bei 3d Spielen konnte ich nicht nachvollziehen. Das Gerät wurde auf der Rückseite maximal warm.
Ach ja, die Rückseite. Auch wenn manche immer noch über das Plastik meckern, mir gefällt die Lösung mit dem angedeuteten Leder sehr gut, da sie die Rückseite sehr viel griffiger macht und das ganze sehr edel, in schwarz schon fast konservativ wirken lässt.

Die Laufzeit hat sich bei mir bei normaler Nutzung (hin und wieder Status prüfen, Mail abfragen, gelegentlich im Web surfen und auf dem Weg zur Arbeit und zurück Musik hören) bei ca 12 Stunden eingependelt, mit Sicherheit wird das noch besser, auch , wenn ich die Nutzung und die Einstellungen noch etwas optimiere.

Ich mache mittlerweile die meisten Fotos mit meinem Smartphone und da kann das Note 3 wirklich brillieren. Über die 13MP Kamera brauche ich wenig zu verlieren, allerdings finde ich die Ergänzungen in der Kamerasoftware genial. So kann man in Aufnahmen von mehreren Personen jeweils pro Person das „beste Gesicht“ auswählen bzw. in einer Szene Personen, die durchs Bild laufen, ausblenden.

Alles in allem kann ich nur sagen, wer sich für den Formfaktor Phablet begeistern kann, der kann im Moment kein besseres Smartphone finden, als das Note 3.

 

Anbei noch ein paar Beispielbilder, die ganz gut zeigen, was die Kamera des Note 3 leisten kann.

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Großes OTA Update für Note 3 rollt aus

IMG_1647Im Moment wird ein neues OTA Update für das Samsung Galaxy Note 3 ausgerollt.
Dieses soll unter anderem einen Fehler korrigieren, der dazu führte, dass bei neu gestartetem Smartphone der Reaktivierungsschutz eingeschaltet wurde. Diese dient dem lokalen Diebstahlschutz, führte aber bei einigen Nutzern zu Verwirrung.

Zudem erhält die Stiftfunktion einige Updates, so dass das Smartphone besser mit der Peeble Smartwatch zusammenarbeitet. Bislang wurden einige der speziellen Features der Touchwiz Oberfläche deaktiviert, setzte man eine Pebble ein, da die Interaktion der Pebble auf dem gleichen Prinzip beruht, wie einige der Touchwiz Funktionen.

Das OTA Update ist für die internationale Version SM-N9005 gedacht. Es ist mit 116MB recht gross und wird nur OTA ausgeliefert. Also achtet auf eine stabile Netzverbindung, wenn ihr es startet.,

Hat Samsung den Regio Lock entfernt? Erste Blogger bestätigen dies!

note3Laut eines Tests, den die Kollegen von telekom-presse.at gemacht haben, hat Samsung mit dem letzten Update für das Note 3 eine Änderung am Regio Lock vorgenommen. Die Autoren des Artikels konnten in ein Note 3, das zuvor eine ägyptische SIM Karte mit Pin Eingabe quittiert hatte dieselbe SIM Karte jetzt einlegen, ohne dass der SIM Lock gegriffen hätte. Die Vermutung, der Regio Lock wäre damit gänzlich entfernt, greift für mich etwas zu weit, ich vermute eher, man hat Fehler im Algorithmus bereinigt, so dass der Regio Lock jetzt so funktioniert, wie er soll. Das wird zwar die Wogen unter den Trollen nicht glätten, für die restlichen Interessenten sollte damit aber wohl die größte Kritik bereinigt worden sein.

Kann einer meiner Leser hier für deutsche Note 3 dies bestätigen? Ich besitze leider selbst keine ausländischen SIM Karten.

 

Samsung nimmt Stellung zum Regio Lock

IMG_1647Nachdem auf Amazon der Shitstorm ja extrem gewütet hat und teilweise ernsthafte Rezensionen unter den ganzen „Ein Stern, ich habs zwar nicht, aber bin sauer und glaube niemandem“ Rezension nahezu verschwunden sind, hat Samsung jetzt eine Stellungnahme in Form eines PDF bei den Note 3 hinterlegt.

Zitat:“

Welche Auswirkungen hat die Sperre bei der Benutzung außerhalb Deutschlands?

 Mit einer SIM-Karte aus Deutschland kann der Roaming-Service des Providers genutzt werden.

Mit einer SIM-Karte aus einer anderen Region gilt:

Wenn das Gerät in Deutschland mit einer deutschen SIM-Karte aktiviert und benutzt wurde, kann es ohne Einschränkung mit SIM-Karten aus anderen Regionen verwendet werden.

Wenn das Gerät in der Herkunftsregion noch nicht aktiviert und benutzt wurde, kann die SIM-Karte zur Verwendung in einer anderen Region beim Samsung Service freigeschaltet werden.“

und später nochmal:

„Erwirbt ein Nutzer ein Gerät in Deutschland und aktiviert das Gerät mit einer SIM-Karte eines deutschen Mobilfunkanbieters kann er das Gerät weiterhin via Roaming-Dienst gegen entsprechende Roaming-Gebühren des Mobilfunkanbieters auf der ganzen Welt verwenden. Eine Nutzung von SIM-Karten ausländischer Service-Provider ist nach Erstaktivierung in der vorhergesehen Region ebenfalls uneingeschränkt möglich.

Erwirbt ein Nutzer ein Gerät in Deutschland und möchte es erstmals im außereuropäischen Ausland aktivieren, greift die regionale SIM-Karten-Sperre. In diesem Fall kann der Kunde mit dem Samsung Service Kontakt aufnehmen und eine Freischaltung der SIM-Karten-Sperre beantragen.“

 

Also: Deutsches Gerät kaufen, einmal mit SIM Karte aktivieren, danach gehen ALLE anderen auch. So lese ich das, und wenn das nicht funktionieren sollte, DANN kann man bei Samsung Regress fordern, ich gehe aber stark davon aus, dass alles klappt,wenn man sich an diese Reihenfolge hält.

Die ganze Stellungnahme findet hier bei Amazon, hier nur ein Auszug, der wohl einiges klären dürfte für diejenigen, die nicht nur eine Stellungnahme wollen, sondern wenn diese dann kommt, dieser auch glauben.

Allen anderen ist ja eh nicht mehr zu helfen.

Oh und all die, die jetzt offene Briefe, ein Entschuldigung, Stellungnahmen etc. fordern. Bitte dann aber auch ebendieses akzeptieren, wenns kommt 😉

 

Der Samsung Note 3 Shitstorm, der zum Tornado wird

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Das Galaxy Note 3 ist definitiv ein großartiges Smartphone. Die Kommunikation von Samsung zu den aktuellen Kritikpunkten Region Lock und eFuse ist aber absolut unterirdisch.

Erst war es nur das unsägliche Region Lock, also eine Sperre, die es einem Kunden nicht erlaubte, ein aus Asien importiertes Note 3 so einfach in Deutschland zu verwenden. Dann gab es Gerüchte, das ganze beziehe sich nur auf die erste Aktivierung, danach könne man SIM Karten diverser Länder nutzen. Welche genau, und ob die Aussage an sich stimmt, ist aber immer noch nicht wirklich klar.

Und schon erlaubt sich Samsung einen, vielleicht noch viel größeren Fauxpas. Es scheint im Note 3 eine sogenannte eFuse zu geben, also einen Chip, der sich unwiderbringlich verändert, sobald jemand das Note 3 rootet.

Nun ist gerade das Rooten bei Android Nutzern sehr beliebt, erlaubt es doch, die volle Kontrolle über das Gerät zu erlangen, und anders als bei Apple selbst Modifikationen vorzunehmen wie die beliebten Custom Roms.

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Auch das Note 2 soll woll noch mit Region Lock nachgerüstet werden. Ob Samsung weiß, wie viel Kundenzufriedenheit sie sich damit verspielen? Wird Samsung das zweite Apple?

Wieder macht Samsung alles falsch, im Sinne der offenen Kommunikation. Statt Klarheit zu schaffen hüllt man sich in Schweigen. Währenddessen äußern sich die Kunden dafür um so lauter. Schaut man auf Amazon, so findet man für das Note 3 eine Bewertung von gerade mal 2,5 Sternen. Grund ist nicht ein schlechtes Produkt sondern der Protest der Kunden, die das Gerät gerade wegen des Region lock und vermutlich bald auch wegen eFuse mit nur einem Punkt bewerten.

Es ist Samsung dringend angeraten, hier klar Position zu beziehen und ggf. auch das ganze nochmals zu überdenken. So vergrault man sich nämlich nicht nur die Privatkunden, sondern auch die Businesskunden werden langsam unsicher  ob der vielen negativen Äußerungen. Wenn Samsung nicht bald positiv eingreift und Stellung bezieht, kann auch ich nur noch meinem Umfeld vom Erwerb eines Note 3 abraten. Ich selbst besitze eins und bin hochzufrieden, aber kann bei dieser Firmenpolitik auch nur von weiteren Käufen abraten. Es scheint, Samsung will partout das zweite Apple werden, und was ich von Apples Firmenpolitik halte, dürfte jeder wissen, der mich kennt.

Denn eins sollten wir uns auch eingestehen. Sofern der Region Lock nur bedingt, dass ein im Ausland erworbenes Smartphone erst im Land des Kaufes aktiviert werden muss, bevor man es weltweit einsetzen kann, das ist zwar unbequem aber kein Hindernis. Wenn es aber stimmt, dass auch danach nicht in allen Ländern ein z.B in Deutschland aktiviertes Note 3 nutzbar ist, ist das für mich ein Grund JEDEM vom Kauf eines solchen verkrüppelten Smartphones abzuraten. Gleiches gilt für eFuse, wenn diese Technik nicht nur für die Sicherung des Smartphones im Businesseinsatz genutzt wird, sondern auch als Garantiekontrolle und den Verlust der Garantie nach dem Rooten bedeutet.

Also Samsung, bitte endlich Klarheit schaffen, offen, ehrlich und ohne irgendwelche wenns und abers. Sonst war auch für mich das Note 3 das letzte Smartphone von Samsung.

 

Update: Hat das Note 3 ein Launcher Problem? Nein, aber die Micro SD?

UPDATE10.10.203 : Nach einigen Experimenten und Nachforschung, scheint sich ein Zusammenhang zwischen der Verwendung einer Micor SD Karte und der Möglichkeit beim Note 3 zu bilden, Apps auch direkt auf der Micro SD zu installieren. Sobald ich alle Apps in den internen Speicher verlagert hatte, und die Micro SD entfernt hatte, bootete das Note 3 wieder sauber hoch.

Ich werde jetzt einige Micro SD Karten testen und demnächst darüber berichten. Bis dahin, bitte meldet euch, falls ihr ähnliches festgestellt habt.

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Nicht nur bei mir, auch bei anderen Nutzern scheint ein Phänomen aufzutreten, das ich mal als Touchwiz Reboot Problem bezeichnen möchte. Hat man auf dem Note 3 einiges an Software installiert und ggf. auch einige Apps in der Touchwiz Oberfläche und schaltet das Gerät aus und dann wieder an, kann es passieren, dass das Note 3 noch vor der Eingabe der PIN wieder in die Bootanimation springt um dann nochmals hochzufahren. In der milden Version passiert das nur ein Mal in der schwerwiegenden Version kann ein Neuaufsetzen des Smartphones nötig sein.

Doch wie es scheint gibt es Abhilfe. Installiert man einen alternativen Launcher (bei mir den Next Launcher) dann bootet das Note 3 ganz normal und bleibt beim ersten Erscheinen der Pin Eingabedarstellung auch stabil.

Aktuell scheint bereits ein erster Update ausgerollt zu werden, mal sehen, ob dieser auch das Reboot Phänomen adressiert.