Der Google Nexus Verkaufsstart und der Shitstorm, der nur ein Verdauungsproblem ist

Begehrt über alle Erwartungen hinaus. Die Nexus Geräte

Ja, es war mehr als unglücklich, wie der Verkaufsstart der neuen Nexus Geräte lief. Und ja, dass jetzt auch diejenigen, die eigentlich eine Bestellung aufgeben konnten, doch nicht zum Zug kommen ist ärgerlich.
Aber wie sich jetzt manche diesbezüglich verhalten, ist mehr als peinlich.
So muss zur Zeit Stefan Keuchel, Pressesprecher von Google Deutschland egal was er postet damit leben, dass die Kommentare von Beschwerden von Nutzern überlaufen.

Das ist aber mit Verlaub gesagt dämlich. Ich denke Stefan Keuchel weiß sehr genau, dass da einiges schief gelaufen ist und Kunden mehr als unglücklich sind. Aber er kann an der Sache jetzt auch nix ändern. Google wird mit Sicherheit versuchen, das ganze so schnell wie möglich zu bereinigen. Bis dahin wäre ein wenig mehr Gelassenheit dringend angeraten.

Gerade startet Google ein spannendes Augmented Reality Spiel Namens Ingress. Aber was auch immer Stefan dazu berichtet wird von Beschwerdekommentaren geflutet, die meist im Stile „böses Google“ mimimi haben will, wie könnt ihr nur sind. Das mag am Tag des Fiaskos noch berechtigt gewesen sein, jetzt hats was von enttäuschtem Geburtstagskind, das nicht alles kriegt, was es will.

Für die Fakten, wer bestellt hat, kriegt auch. Es wird sich verzögern, weil man offensichtlich mit dem Ansturm nicht gerechnet hat. Das mag ob der genialen Preise verwunderlich sein, ist aber nicht zum ersten Mal einem Hersteller passiert. Könnten wir jetzt einfach Google mal die Chance lassen, aus diesem Fehler zu lernen und die Bestellungen so schnell als möglich zu bearbeiten? Oder glaubt hier wirklich irgendwer, dass Stefan Keuchel hier einen „Magic Wand“ aus der Tasche ziehen kann und „Pling“ jetzt wird geliefert wie verrückt?

Just my two cents. Und nein, ich hab mir keins bestellt, bei mir kam letzte Woche als vorzeitiges Geburtstagsgeschenk ein Samsung Note 2 an. Aber als das erste Nexus 7 Tablet rauskam, hab ich eins für meinen Sohn erstanden, und das war am Folgetag da. Also ganz ruhig bleiben und einfach mal etwas länger warten. Etwas, das wir offensichtlich komplett verlernt haben.

Ein Gerät, zwei Preise. Ein anderer Blick auf den Nexus 4 Preis.

Im Moment ist die Welt der Android Nutzer gespalten. Und zwar in diejenigen, die ein Google Nexus 4 für 349 Euro kaufen können, und diejenigen, die den Preis von LG zahlen müssen, der 599 Euro zahlen muss, weil er nicht die Gunst eines nativen Play Store hat.

Warum ist das so? Zur Zeit schimpft die Community auf LG und sagt Ihnen eine extrem negative Sympathiekurve voraus, doch ich mahne zur Ruhe.

Überlegen wir mal kurz: Worüber haben sich alle bereits beim Nexus 7 gewundert? Richtig, über den extrem niedrigen Preis. Wie kam der zustande? Nun, durch Verzicht auf bestimmte Features mögen jetzt die meisten sagen. Aber ich wage zu behaupten, auch durch Verzicht auf einen Großteil des Gewinns durch einen solchen Preis.

Denn sind wir mal ehrlich. 349 Euro für ein solches Gerät? Würden wir diesen Preis in einem Online Shop finden, würden durchaus einige von uns sehr misstrauisch. Hier aber wird dann nur auf LG gewettert. Dabei vermute ich, dass das ganze sicher auch ein Deal zwischen Google und LG war. Und der gilt halt nur für die Märkte, wo man das Nexus 4 über den Store erwerben kann.

Was ich viel spannender finde: Wie wird der Preis sich darstellen, wenn das Nexus 4 in deutschen Elektronikketten verkauft wird? Auch 349 Euro? Oder wird es das Nexus 4 gar nicht offline geben? Die Sache bleibt spannend aber wir sollten uns alle auch vor Augen halten dass der Preis von 349 Euro kein wirklich repräsentativer Preis ist.  Es ist ein Google Play Store Preis. Und sicher auch ein Preis der einere bestimmten Konkurrenz Marktanteile abgraben soll.

Ich glaube nicht, dass die Preise für Smartphones auf breiter Front purzeln werden. Wir werden günstigere Geräte sehen, das ist sicher. Und möglicherweise wird LG auch den Preis für Retailer nochmals senken. Aber seien wir ehrlich. 349 Euro für ein Smartphone dieser Güte? Da zahlt irgendwer drauf, und es ist sicher nicht Google.

Also bitte wieder mal. Etwas mehr Gelassenheit. LG ist nicht automatisch „The evil empire“ nur weil es andere Preise verlangt. Es mag für das Marketing sehr unglücklich sein. Aber grundlos entsteht dieser höhere Preis nicht.

 

Das Nexus 7 32GB mit HSPA ist im deutschen Play Store gelandet

Jetzt ist es amtlich. Neben dem 8 GB und dem 16GB Nexus 7 kann man jetzt auch das 32GB Nexus 7 bestellen. Und wie ich es prognostiziert hatte, das 32GB wird das High End Gerät sein, das zusätzlich auch HSPA bietet!

Das Nexus 7 Wifi und Mobile Broadband!

Auch das Nexus 4, der Nachfolger des Nexus sieht sehr spannend aus, unter anderem auch mit Micro HDMI und kabelloser Ladestation. Und dazu für nur 299 Euro für die 8GB Version und 349 Euro für die 16GB Version (mreine Kaufempfehlung).

Das Nexus 4. Für alle, die ein neues Smartphone suchen die absolut erste Wahl!

Und das Nexus 10 ist jetzt auch verfügbar und sieht zumindest für den reinen Tablet Nutzer sehr spannend aus (ich bevorzuge gerade im 10 Zoll Bereich mittlerweile Hybriden wie die Transformer Reihe). Das eigentlich spannende ist aber die Auflösung, die das Retina Display des IPad um Längen schlägt und sage und schreibe 2.560 x 1.600 Pixel (300 ppi) liefert im Gegensatz zum  Retina-Display des neuen iPad mit 2.048 x 1.536 Pixel.

Das Nexus 10 Tablet, jetzt auch verfügbar

Last but not least kommt endlich auch Google Music nach Deutschland, alles wird es wohl ab dem 13. November auch in Deutschland geben. Das sind doch mal klasse Ankündigungen für die Weihnachtszeit. Ich persönlich brauche keines der neuen Geräte, da meine Ausrüstung im Moment mehr als ausreichend ist. Aber jetzt kann ich wieder ein paar schöne Android Devices denjenigen empfehlen, die für die Weihnachtszeit eine Neuanschaffung planen.

Bis auf das Nexus 10 sind die neuen Geräte alleine durch das sagenhafte Preis-Leistungsverhältnis die Kaufempfehlung für alle, die ein neues Android Gerät suchen. Und wer auf hohe Pixeldichte erpicht ist, für den ist das Nexus 10 momentan der absolute Spitzenreiter was die Bildschirmauflösung angeht.

Unboxing und Test des neuen Google Nexus 7 Tablets

Da ist das Schmuckstück. Und ja, die Nachrichtenleiste ist ziemlich voll, aber da war noch einiges an Software für Sohnemann nachzuinstallieren 😉

Gestern früh ging es durch die einschlägigen Foren und Ticker: Das Google Nexus Tablet kann im deutschen PlayStore bestellt werden. Da musste ich zuschlagen, zumal sich mein Sohn genau dieses Tablet zu seinem Geburtstag mitte September wünschte, schon sehr viel zusammengespart hat und von uns den Restbetrag bekommt. Also um 09:30 eine Bestellung aufgegeben und tatsächlich um 13:00 Uhr die Meldung bekommen, es sei versendet worden.

Nun kenne ich es von Marktstarts, dass dennoch die Lieferung ein paar Tage dauern kann, aber was soll ich sagen: Heute um 13:30 klingelt es an der Tür und es ist tatsächlich das Paket von Google mit dem brandneuen Nexus 7 Tablet.

Schon hierfür ein großes Lob an Google ob der logistischen Leistung, denn wenn ich an meine Twitter Timeline denke muss es gestern eine Flut an Bestellungen gegeben haben. Also gleich mal das „Filmstudio“ aufgebaut und ein Unboxing Video gedreht, das ihr im folgenden sehen könnt.  Ich frage mich, wie viele Postboten heute wohl mit Päkchen von Google vor Türen standen und glückliche Gesichter sahen, als das Päkchen präsentiert wurde 😉 Meine Timeline auf Twitter hatte auf jeden Fall heftig zugeschlagen.

Ein erster Test lief auch schon und ich muss sagen, ich bin begeistert. Es ist für diesen Preis (199 Euro für 8GB und 249 Euro für die 16GB Variante) wirklich hervorragend verarbeitet. Das Gerät verzichtet auf eine Rückkamera, die ich aber auch am Smartphone sinnvoller finde als am Tablet, dafür besitzt es eine Frontkamera. Auf dem Tablet läuft die neueste Android Version Jelly Bean, die jetzt voll ausgereift wirkt, kein Ruckeln, keine Inkonsistenzen in der Bedienung, ein perfektes Bediengefühl. Geladen wird das Tablet über ein Standard Microusb Kabel, was ich sehr positiv finde, da genau diese Anschlußart mittlerweile sehr weit verbreitet ist. Die Gehäuseverarbeitung ist sehr sauber, keine Spalten oder Unebenheiten, die Rückseite besteht aus einem leicht aufgerauten Plastik und liegt sehr gut in der Hand.

Sehr positiv finde ich, dass man es vermieden hat, unnötig viele Apps bereits  auf das Gerät zu laden, es sind lediglich die Standardanwendungen drauf. Mit dem Tablet bekommt man einen 20 Euro Gutschein für den PlayStore und den Film Transformers 3 gleich auf dem Gerät installiert. Das finde ich eine sehr gute Idee, zumal man sich dann gleich mit den wichtigsten Apps selbst ausrüsten kann, ohne in der Auswahl festgelegt zu sein.

Alles weitere könnt ihr im folgenden  ersten Kurztest sehen, weitere  ausführlichere Tests werden folgen unter anderem der Härtetest, wenn mein Sohn es einige Zeit in Benutzung hatte.

 

Das Google Nexus 7 ist im PlayStore in Deutschland erhältlich

Seit heute morgen kann man das Google Nexus Tablet in der 8Gb und der 16Gb Version im Playstore bestellen. Zum Preis von 199 Euro bzw. 249 Euro gibt es ein 7 Zoll Tablet mit Jellybeans, das mit dem Original Android System bestückt ist und daher stets als erstes Device ein Update auf die neuesten Versionen erhält.

Wer ein gutes 7 Zoll Tablet sucht, sollte zuschlagen, solange es noch verfügbar ist, ich vermute spätestens morgen sind alle Geräte ausverkauft.

Update: Da mein ältester Sohn sich das Google Nexus 7 zum Geburtstag (Mitte September)  wünscht, oder besser, noch den Rest an Geld, damit er es sich leisten kann (er hat schon ganz ordentlich drauf gespart), habe ich die 16GB Version heute Morgen um 9:30 im PlayStore bestellt und was soll ich sagen, um 13:00 Uhr bekomme ich von Google die Versandbestätigung. Respekt, das geht ja extremst schnell!

 

Android Jellybeans, erster Test und Highlights.

Gestern hab ich es mir heruntergeladen und installiert. Jellybeans für mein Galaxy Nexus.

Ein erstes Fazit: Projekt Butter ist überall spürbar. Da ruckelt wirklich gar nichts mehr. Ausgesprochen flüssige Animationen und ein OS wie aus einem Guß.

Das neue Google Currents gefällt mir sehr, was ich aber noch faszinierender finde ist Google Now. Heute das Erlebnis damit: Mit dem Auto zum Kanufahren, als wir danach wieder zurückfahren zeigt mir Google Now automatisch neben dem Wetter und anderen Zusatzinfos auch den Hinweis, wie lange ich mit dem Auto zurück brauche, und wo ich gerade bin inklusive Route für die Rückfahrt.

Google Voice Search funktioniert extrem flott und genau aber das wirkliche Highlight ist das erweiterte Notification System, das jetzt bei vielen Meldungen keinen Sprung mehr in die App braucht, weil alles wichtig schon direkt im Display der Notification erscheint.

Das neue Face Unlock mit „Blinzelkontrolle“ klappt erstaunlich gut und lässt sich jetzt nicht mehr ganz so einfach von Fotos täuschen (wobei, wer dieses System als alleinigen Schutz für sein Smartphone nutzt, mit verlaub schon etwas arg blauäugig ist).

Alles in allem, der Update hat sich gelohnt, alle Software, die ich bislang nutzte läuft weiterhin, in vielen Bereichen aber jetzt noch flüssiger. Und da das Galaxy Nexus ja mit dem Original Android kommt, brauchte ich auch gar nicht lange auf das Update Package zu warten, es wurde quasi gleichzeitig mit der Google I/O Konferenz im Netz direkt von Google bereitgestellt. Ich kann jedem, der gerade über ein  neues Smartphone nachdenkt das Galaxy Nexus nur ans Herz legen, so lange uns Apple in Deutschland  noch erlaubt, es zu kaufen.

 

Samsung Galaxy Nexus Update des Updates

Das Galaxy Nexus beweist erneut, dass es am meisten Sinn macht, ein Smartphone mit Original Android zu nutzen. Garantie für schnelle Updates.

Gestern kam die Meldung,dass mein Galaxy Nexus ein Update erhält. Nun habe ich es schon „von Hand“ mit dem Original Image von Google auf 4.04 geupdatet.
Das zeigt mir zum einen, dass ein sauberes „von Hand“ Update offensichtlich weitere OTA Updates erhält. Zum anderen, dass meine Entscheidung, mir ein Galaxy Nexus zu kaufen, doch richtig war, wenn ich sehe, wie schnell ich neue Updates erhalte.

Die Build Nummer ist jetzt IMM76I (zuvor IMM76D) und der Kernel stammt jetzt, laut Version vom 13. April.

Schauen wir mal, ob sich spürbare Veränderungen ergeben. Ich vermute eher einen Update, um die bei manchen auftretenden Verbindungsverluste im Zusammenhang mit dem Energiesparmodus zu verhindern.