Beste Reste: Eine App gegen die Lebensmittelverschwendung

25ac9b04edbdffa8Tag für Tag werfen wir Deutschen Unmengen von Lebensmitteln in den Müll, obwohl diese noch durchaus essbar wären. Nun will eine neue App Abhilfe schaffen.

Die App „Zu gut für die Tonne!“ verfügbar für IOS und Android sammelt Rezepte für Reste. Dabei greift man auch auf das Wissen so prominenter Köche wie Tim Mälzer, Johann Lichter und Alfons Schuhwerk zurück, die eigene Resterezepte beitragen. Die App ist kostenlos herunterladbar und sehr ansprechend aufgemacht Zur Verfügung gestellt wird die App kostenlos vom  Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und wer nicht über die App die Informationen beziehen will, kann sich auch auf der zur Kampagne gehörenden Webseite https://www.zugutfuerdietonne.de/ . Ich finde, eine gute Idee und ich werde mit Sicherheit mal das eine oder andere Rezept ausprobieren.

Zudem muss ich gestehen. Für eine von einer Bundesbehörde initiierte App ist „Zu gut für die Tonne!“ wirklich gut gelungen. Also jeder der wie ich gerne kocht und versucht, ich betone versucht, möglichst nachhaltig zu leben, der sollte sich diese App mal genauer ansehen.

[appbox googleplay com.bmelv.zgt]

 

 

 

Burnout Zahlen steigen. Wundert mich nicht.

Der Stern berichtet, dass die Zahlen von Burn Out bedingten Behandlungen bei den Krankenkassen massiv steigen. Die Zahlen sollen sich binnen acht Jahren um das 18-fache gesteigert haben. Verblüfft mich aber leider nicht wirklich.

Zu viel in unserer Gesellschaft fördert den Burn Out. In einer wirtschaftlichen Situation, in der wohl jeder, der (noch) einen Job hat, mehr als glücklich ist, in der jeder immer genauer beurteilt und bewertet wird, und ja, im Falle einer schlechten Bewertung auch als Humanressource entsorgt wird, da ist das nur ein Symptom.

So lange wir nicht wieder mindestens zwei Gänge runterschalten, so lange wir uns nicht von permanentem Streben nach Spitzenleistungen, nach noch mehr, noch schneller, noch genauer verabschieden, wird sich nichts ändern.

Und wenn jeder, der in Hartz IV abrutscht quasi um jeden Cent kämpfen muss und in einer Existenz landet, die zum Sterben zu viel und zum Leben zu wenig bietet, brauchen wir nicht zu erwarten, dass die Menschen freiwillig einen Zahn runterschalten werden. Dazu muss der Knall noch viel lauter sein. Dann kann es aber schon zu spät sein und die Wirtschaft darunter leiden. Wäre das nicht Grund genug für die Entscheider in der Wirtschaft, hier etwas zu tun? Vermutlich nicht, weil es sich nicht direkt in kurzfristigen Umsatzsteigerungen niederschlägt. Und langfristiges Denken ist ja nicht so die Sache der Finanzmärkte. Noch nicht.

Wo bleibt der Return Of Happiness Index für die Wirtschaft?

Alle sprechen über Bruttoinlandsprodukt und Return of Investment. Dabei gibt es bereits erste Regierungen, die diesen rein wirtschaftlichen Wert hinterfragen und auch erste Unternehmen wirtschaften nicht alleine nach dem ROI Prinzip.

Was mir im gesamten momentanen Wirtschaftsdenken fehlt, ist der Return of Happiness, der Zufriedenheitsfaktor innerhalb eines und mit einem Unternehmen. Dieser Index wäre zwar deutlich schwerer zu erstellen, aber weitaus umfassender, nachhaltiger und ehrlicher. Denn er würde auch einschließen, wie das Unternehmen mit seinen Kunden umgeht. Ob es alleine auf Gewinne abzielt oder auch nachhaltig wirtschaftet. Ob seine Produkte gut für Mensch und Umwelt sind. Und natürlich auch, ob seine Mitarbeiter glücklich, zufrieden und gesund sind.

Aber wahrscheinlich gibt es diesen Index einfach deshalb nicht, weil dann die überwiegende Mehrheit der momentanen Unternehmen,und hier vor allem der Großkonzerne gnadenlos durchfallen würde. Greenwashing ist NICHT greenthinking. Vertrauensarbeitszeit ist nicht eregebnisorientierte Arbeit. Gewinnmaximierung für die Shareholder ist nicht Nutzen erbringen für die Allgemeinheit.

Wir sollten nicht versuchen, die bisherigen Meßmethoden zu optimieren. Wir sollten sie in Frage stellen und nach neuen, umfassenderen Betrachtungsweisen suchen.

Unternehmerinnen wie @manomama oder Banken wie die GLS machen es vor, dass es mehr gibt, als den ROI. Aber leider sind das immer noch Einzelfälle, die Mehrheit redet sich mit dem Globalisierungszwang heraus.
Und das muß nicht zwangsläufig heißen, dass solche Unternehmen keine Gewinne mehr machen. Ich bin sogar der festen Überzeugung, dass solche Unternehmen längerfristig erfolgreicher sind, weil die Kunden und Mitarbeiter loyaler zu ihnen sind.

Wir dürfen nicht vergessen, dass diejenigen, die die aktuelle Krise mit verschuldet haben, immer noch in den gleichen Positionen sitzen und mit den gleichen Denkmustern des Profits und der Humanressource weiterwursteln. Und auch in Bildung und Erziehung besteht das hauptsächliche Denken darin, wie der arbeitsfähige Mensch dem Arbeitsmarkt zugeführt werden kann und der nicht mehr arbeitsfähige möglichst kostengünstig ver- bzw. entsorgt. Klingt hart, ist aber leider so. Denn schon die Bezahlung und die Wertigkeit mancher Berufe zeigt dies. Ich wage zu bezweifeln, dass der Staat einen Rettungsschirm für das marode Gesundheitssystem einführen wird, aber Banken, die nichts für die Gesellschaft leisten, außer am Geld der Kunden zu verdienen, dürfen vom Steuerzahler gerettet werden.

Aber wie lange noch, denn wir als Verbraucher können etwas ändern. Dazu kann ich nur nochmals das Video „The story of change“ empfehlen:

Es gibt Macher, die sinnvolles tun: Eine tolle Kooperation von DM und manomama

Die Taschen von DM und manomama. Es sind übrigens Pfandtaschen, die man, wenn man sie nicht mehr sehen mag, zu DM zurückbringen kann. Sie werden dann wiederverwertet!

Wer mich kennt, weiß, dass ich von den Produkten von manomama, einer Textilfirma und Initiative von Sina Trinkwalder absolut begeistert bin. Nun haben sich zwei nachhaltige, nicht nur profitorientierte und vor allem am Menschen und nicht nur an der Humanressource interessierte Firmen zusammengetan. Denn bei DM gibt es seit neuestem eine wirklich schöne Einkaufstasche made bei manomama und in germany ; ). Eine absolute Kaufempfehlung. DAS wird TREND! Und auch die anderen Produkte von manomama sind wirklich sehen- und tragenswert. Ich habe einige Stücke, auf die ich sehr stolz bin und die ausgesprochen robust und angenehm zu tragen sind.

 

Sonderaktion von Biodeals und Gutscheincode für meine Leser

Sonderaktion

Der April naht und bis dahin gibt es eine kleine, feine Sonderaktion bei dem nachhaltigen Rabattportal www.biodeals.de.

Für alle, die meinen Blogartikel zu Biodeals nicht gelesen haben hier noch mal die Beschreibung direkt von Biodeals:

 

„WAS MACHT BIODEALS.DE?

Unser Team zeigt Menschen wie Dir, welche spannenden, nachhaltigen Produkte, Marken und Unternehmen es gibt. Wir geben Dir die Möglichkeit, diese günstig mit Rabatt zu testen und lieben zu lernen. National und in Deiner Stadt findest Du Gutscheine für Dich selbst oder als geniale Geschenkidee. Grüne Unternehmen können sich als Partner bei uns bewerben. Die besten Unternehmen präsentieren wir zum Testpreis. Absolut sicher und kostenfrei kannst Du bei uns zahlen per PayPal, Rechnung oder Sofortüberweisung. Wir versenden die erworbenen Gutscheine innerhalb kurzer Zeit per E-Mail an Dich.“

Wie ich finde, eine unterstützenswürdige Sache, denn je mehr Menschen sich eher für ökologische und nachhaltige Produkte begeistern um so besser. Und was könnte so etwas attraktiver machen, als Rabatte.

Insofern, das Mitmachen lohnt und für meine Leser gibt es zusätzlich noch einen Gutscheincode für zusätzliche 20% Rabatt auf die Aktion.  Der Code gilt allerdings nur bis zum 1. April.

Der Code lautet:

maerz*special20

 

Nachhaltige Rabatte mit Biodeals: Eine geniale Idee

Nachhaltigkeit mit Rabatt

Für manche Idee ist die Zeit einfach reif. Wer kennt nicht Groupon, den bekanntesten Rabattedienst im Netz. Aber leider gibt es dort absolut seltenst wirklich nachhaltige, ökologische und fair gehandelte Produkte. Doch es gibt eine Alternative! biodeals.de springt genau in diese Bresche und bietet Gutscheine für Unternehmen, die biologische, fair gehandelte und nachhaltige Produkte anbieten. Seien wir mal ehrlich, wir alle sind doch Sparfüchse und froh über jeden Rabatt, den wir kriegen können. Aber viele von uns würden ja auch ökologischer und „fairer“ handeln, wenn es denn nur Gelegenheit dazu gäbe.

Das aktuelle Angebot bei Biodeals

Das halte ich für eine sehr gute Idee, denn wie besser könnte man Konsumenten zum ökologischeren Konsum, zu fairen Produkten und Diensten bringen, als mit einer Plattform, die gerade für solche Produkte Rabatte bietet. Momentan haben Sie einen Deal online, bei dem es sich um Papierkörbe handelt, die selber aus recyceltem Papier hergestellt wurden. Der Shop heißt Grünspar. Die Kunden können bei einen Gutschein im Wert von 40,- Euro für nur 19,90 Euro erwerben.

Ich hab mir dieses Angebot mal näher angeschaut und kann es wirklich empfehlen. Aus ähnlichem, ebenfalls nachhaltigem Material habe ich einen Schreibtischorganizer, der bei mir schon seit zig Jahren sehr gute Dienste leistet Und die Idee ist so trivial wie genial. Neben dem normalen Papierkorb gibt es eine Ablage für Schmierpapier, also oft einseitig bedrucktes Papier, das man durchaus noch für schnelle Notizen verwenden kann. Ja, ist eigentlich naheliegend, aber der Mensch ist faul, und wenn er nicht direkt eine Möglichkeit hat, solches Papier zu lagern, seien wir doch mal ehrlich, dann wandert es meist doch in den Papiermüll. Das kann man mit den Papierkörben von Biodeals und Grünspar vermeiden. Und das halte ich schon deshalb für eine geniale Idee, weil hier mit extrem wenig Aufwand ein toller Effekt erzielt wird. Wem die Papierkörbe so gut gefallen wie mir, für den habe ich noch eine Extra Überraschung, nämlich einen Gutscheincode: livingthefuture10 bringt euch nochmal 10% Rabatt auf die so schon meiner Ansicht nach wirklich günstigen Papierkörbe mit dem coolen Design.

Flinc, ein Konzept das überzeugt, jetzt auch für Android

Das Konzept von Flinc ist denkbar einfach. Jeder, der häufiger mit dem Auto fährt bzw. der des öfteren zu Orten muss, die z.B. mit der Bahn nur schlecht erreichbar sind, kann sich bei Flinc registrieren lassen.
Plane ich nun eine Fahrt, sei es als Mitfahrer oder als Fahrer und befindet sich irgendein anderer Flincer quasi auf meiner Route zu meiner Zeit, dann bekomme ich das über Flinc mitgeteilt. Die Anwendung ist zudem in Navigon Software integriert, so daß ich direkt sehen kann, ob jemand auf meiner Route mitfahren möchte.
Wenn meine Planung und die eines entsprechenden (Mit-)fahrers passen, erhalte ich eine Info über Mail, SMS oder in der App. Jetzt ist auch die Beta für Android verfügbar und ich kann sie jedem nur empfehlen, der häufiger mit dem Auto unterwegs ist bzw. häufiger nach einer Mitfahrgelegenheit sucht. Durch das Prinzip der Vernetzung verbindet Flinc quasi die Effekte eines sozialen Netzwerks mit der Idee der Mitfahrgelegenheit.

Wie ich finde ein Konzept mit Zukunft.

Das Netzwerk meiner potentiellen Mitfahrer