Die Schlüsselfrage der nächsten Zeit: Wo ist der mobile Mehrwert?

Noch scheint sich die grosse Mehrheit von Agenturen, Designern und Entwicklern auf den Desktop bzw. die Notebookoberfläche zu konzentrieren, wenn es um neue Netzangebote geht.

Dabei wird übersehen, wie groß schon heute die Zahl mobiler Zugriffe ist. Und dass hier der Bereich ist, der am schnellsten und intensivsten wachsen wird. Tablets und Smartphones (bzw. Supermartphones wie das Galaxy Note) werden immer häufiger anstelle des klassischen Desktops für die Zugriffe auf Internet Dienste genutzt werden. Und entweder, es existiert dann eine App oder der Auftritt ist schon bereits beim Start auf mobile Endgeräte ausgerichtet.

Wir werden uns von der Vorstellung verabschieden müssen, dass die meisten Menschen am Schreibtisch ins Netz gehen. Gerade im Moment wandelt sich das in Richtung erweiterte Mobilität.

Deshalb. Jedes neue Konzept sollte vom Start weg auch einen mobilen Zugriff ermöglichen. Und das über alle Endgeräte hinweg. Also meine Empfehlung. Zumindest gleich in HTML5 und mobilem Browserzugang denken. Und bei speziellen Dienstleistungen gleich noch eine App bereitstellen. Und zwar für IPhone UND Android. Zumal es inzwischen paradox ist, dass die meisten Apps zwar zuerst fürs IPhone erscheinen, längst aber Android Smartphones die Marktführer repräsentieren. Hier scheint wieder die berühmte kognitive Dissonanz der Medienbranche zu herrschen. Nur weil ihr Apple nutzt, muss das nicht das Gesetz der Welt sein. Plattformunabhängigkeit ist kein nettes Features sondern ein Zeichen für eine professionelle Arbeitsweise.

Studie belegt: Feste Arbeitsplätze werden unattraktiver

Mein eigner "Mobile Workplace".. Zumindest als Blogger

Interessant, was Cisco da bei einer Umfrage herausgefunden haben will. So denn die Ergebnisse repräsentativ sind, werden sich die Personaler in der Zukunft damit konfrontiert sehen, dass freier Zugang zum Internet, flexible Arbeitszeiten und Arbeitsorte und generell höhere Freiheitsgrade für die nachwachsende Generation von Arbeitnehmern immer wichtiger werden.

Das ist auch das, was ich schon seit längerem propagiere. Die festen, ortsgebundenen Arbeitsplätze werden immer mehr von mobilen Arbeitsplätzen verdrängt. Nur noch jene, die quasi durch die Art der Arbeit an einen Ort gebunden werden, bleiben übrig (z.B. Produzierendes Gewerbe).

Sehen wir mal, wie lange es noch dauert, bis sich dieses Bewußtsein auch wirklich etabliert und nicht nur gerne gelieferter aber nicht ernst genommener Allgemeinplatz bleibt.

4 Fragen die bei der Auswahl einer Videokonferenz helfen können

 

Die Wahl der richtigen Videokonferenz wird nicht nur einen Einfluss auf die Kommunikation in Ihrem Unternehmen haben, aber auch direkt auf den Erfolg Ihres ganzen Unternehmens. Videokonferenzen beinhaltet die Fähigkeit zur Kommunikation mit Bild und Ton, mit einer Person oder einer Gruppe. Dies ist eine Form von Groupware und kann entscheidend sein, um eine effiziente Übertragung von Informationen zu erreichen. Diese Technologie ist kein kostengünstiger Faktor, deshalb müssen Unternehmen eine sorgfältige Auswahl treffen. Stellen Sie sich daher folgende Fragen vor, die Sie eventuell in Erwägung ziehen beim Kauf einer Videokonferenz.

1. Liefert die Technologie echte HD-Fähigkeit?
Die erste Videokonferenz wurden in Deutschland während des Zweiten Weltkrieges verwendet. Damals waren die Systeme für die gemeinsame Nutzung nicht angemessen. Erst in den 1990er Jahren, wurde die Videokonferenz-Technologie und Internet-Technologie neuentwickelt. Auch heute, mit hochauflösenden LCD-Displays fordern die Anwender HD-Fähigkeiten und Intergartion in ein Videokonferenzsystem.

 

2. Ist die Technologie problemlos mit anderen Produkten wie Microsoft OCS integriert?
Ganz einfach. Wenn wir den Begriff ‚open‘ benutzten, wie er für Videokonferenzen verwendet wird, bedeutet dies, dass es mit Standards wie Microsoft OCS und dessen neueren Versionen arbeiten kann.

3. Wie einfach ist es, die Software zu verwenden?
Ist Ihr Videokonferenz-Lösung einfach zu erlernen? Sind die Optionen schwer zu finden? Es ist entmutigend und frustrierend, ein neues Software-Programm zuverwenden das kompliziert ist. Wählen Sie deshalb eins, das mächtig, aber nicht schwer zu bedienen ist.

4. Wie zuverlässig ist die Videokonferenz-Lösung?
Wenn man es mit der Hilfe einer Videokonferenz-Software macht, steht ein wichtiges Merkmal im Wege. Ist es zuverlässig? Das letzte was Sie wollen, ist eine Software die, die Verbindung trennt oder Menschen aus dem Netzwerk schmeißt. Natürlich können Sie nichts dafür, wenn das Internet ausfällt , aber dies ist selten der Fall.

 

Gastbeitrag von Searchlaboratory

Das E-Ink T-Shirt kommt. Aufdruck je nach Stimmungslage

Netbooknews berichtet von Bestrebungen der Firma E-Ink, ihre Technologie zum Beispiel auch auf Textilien aufzutragen.

Für mich eine spannende Sache. Damit könnte man z.B. T-Shirts verkaufen, die je nach Stimmungslage andere Aufdrucke darstellen. Quasi das Stimmungs T-Shirt.

T-Shirts im Sport könnten die Nummer des Sportlers oder gar die Einblendungen der Sponsoren flexibel darstellen. Und ggf. ließe sich hier auch ein Nutzen für Notfälle gewinnen, wenn relevante Daten im Fall eines schweren Unfalls dort dargestellt werden könnten 😉 (Ok, das letzte ist etwas gesponnen, aber wer weiß).

Auf jeden Fall eine spannende Symbiose, die sicher noch in anderen Bereichen interessant werden könnte. Eventuell werden wir in Zukunft eine hauchdünne Leinwand haben, auf der wir verschiedene Bilder darstellen oder gar Fernsehen können? Und wenn wir nicht mehr wollen, rollen wir sie weg. Das geht in eine ähnliche Richtung wie das rollbare Telefon, das auch erst dieser Tage gezeigt wurde.

Wir sehen, es bleibt spannend und die Miniaturisierung ist noch lange nicht am Ende.
Ein Kollege von mir hat schon vor einiger Zeit den Wunsch nach einem „faltbaren“ Display geäußert. Frank-> This one is for you!