Ein Kickstarter Projekt, das schon kurz nach dem Start finanziert ist. Und eine Trinkflasche für zwei Getränke gleichzeitig. Das ist Golchi. Eine der spannendsten Variationen der Trinkflasche, die ich bislang entdeckt habe. Und von mir unterstützt.
Ein Beamer für die Glühbirnenfassung
Es gibt Ideen, da fragt man sich, warum nicht schon früher jemand auf die Idee gekommen ist. So bei beam, einem Projektor, den man in jede Lampenfassung drehen kann. Das Kickstarter Projekt ist schon finanziert, läuft aber noch einige Zeit.
Cobi, das vernetzte Fahrrad wird Realität
Eine der spannenderen Kampagnen der letzten Zeit auf Kickstarter ist sicher Cobi, eine Lösung, die verschiedene Gadgets an den Lenkern der modernen Biker in einem System vereinen will. Dabei wird das Smartphone zur Zentrale für alle möglichen Funktionen und dank offener Schnittstellen sind diverse Systeme anbindbar, sofern die Hersteller den Ball aufnehmen.
Den notwendigen Betrag hat das Projekt bereits erreicht, das aktuelle Stretch Goal wird als Add On eine universelle Halterung für weitere Smartphones liefern, da bislang die Lösung auf IPhone und wenige Android Modelle beschränkt ist.
Was Cobi alles kann, zeigt am besten das nachfolgende Video.
Das Smartphone wird zum Desktop dank Andromium
Ich habe mit dem Note 4 ja schon ein wirklich starkes Smartphone. Und dank Dockingstation und HDMI kann ich schon das Standard Note 4 als Desktopersatz verwenden. Nur leider ist die Oberfläche selbst des Note 4 nicht wirklich ideal für die Arbeit am Schreibtisch.
Doch das will das Kickstarter Projekt Andromium ändern. Zum einen wird es eine Dockingstation geben für alle, die noch keine besitzen, die dann zusammen mit der speziellen Andromium Software, die man bereits mit einem Kickstarter Beitrag von 10$ bekommen kann einen vollwertigen Desktop ergeben wird. Damit hat man, sitzt das Smartphone im Dock automatisch einen umgestalteten Bildschirm, der sich deutlich mehr an einem normalen Desktop orientiert.
Ergänzt man das ganze dann um Tastatur und Maus, hat man einen vollwertigen Desktop PC auf der Basis eines Smartphones.
Aktuell wird das Projekt die Galaxy S und die Note series (S3 – 2GB RAM version, S4, Note2, Note3, Note4) unterstützen. Das S5 wird wohl ein angepasstes Dock bekommen, da es in den Standarddock nicht passt.
Zusätzlich hat man angekündigt, auch HTC One (M7/M8) sowie LG N4/N5, das Motorola Nexus 6 und Tablets mit großen Bildschirmen zu unterstützen.
Wenn bis zum 25. Januar 2015 die benötigten 100.000$ zusammenkommen, wird man bald im Play Store die Software herunterladen können und wer auch noch ein Dock benötigt, bekommt dieses ebenfalls im Rahmen der Kampagne.
Fundstück der Woche: Zano, ein gestengesteuerter Microquadrocopter
Das klingt nach einer spannenden Idee und es scheint das Gerät auch tatsächlich zu geben. Der Zano ist ein Quadrocopter, der über Gesten gesteuert wird und auch autonom fliegen kann:
Eine Lederjacke mit Freisprechanlage, Heizung und Ladefunktion Die Ilation Jacke
Ein Produkt aus der Reihe: Was es nicht so alles gibt. Aber in bestimmten Kontexten sicher ne gute Idee:

Wilmington USA/Gilching GER, 09.10.2014 – Das iilation Jacket ist ein Vorzeigemodell für das, was Conformable Electronics genannt wird. Die Technik, die in der Lederjacke steckt, ist dünn, flexibel, leicht und extrem leistungsstark. Sie wärmt Schultern, Nacken, Rücken, Nieren und Hände, fungiert als Freisprechanlage und macht das komfortable Musik hören ohne Kopfhörer möglich; lädt das Handy dann noch bei Bedarf auf. Das iilation Jacket wurde für all jene konzipiert, die ihre Freizeit gerne im Freien verbringen.

Mit dem iilation Jacket können Cabrio-Fahrerinnen und -fahrer Fahrten mit offenem Verdec k an deutlich mehr Tagen im Jahr genießen, da ihnen kühlere Temperaturen nichts mehr ausmachen. Oldtimer-Fahrer, die meistens weder Sitzheizung noch Freisprecheinrichtung in ihrem Wagen haben, verfügen über diese Funktionen nun in einer Jacke. Eine aufwändige und unzeitgemäße Nachrüstung bleibt erspart. Während der Fahrt, beim Stadtbummel oder im Café kann man sein Mobiltelefon in der Jacke wieder aufladen.
iilation ist aus feinstem deutschem Rindsleder und wird von Hand gefertigt. Der beheizte Innenkragen der Jacke ist aus feinstem Woll-Strickmaterial. Die Ärmelabschlüsse sind aus dem gleichen Material hergestellt.
Die Elektronik wurde eigens für diese Jacke entwickelt und integriert neueste Technologie aus dem Bereich Conformable Electronics. Gefertigt wird sie in modernsten Anlagen.
Die Heizfunktion lässt sich bei Bedarf zuschalten. Zwei Heizzonen sind unabhängig voneiander fünfstufig regulierbar. Die erste Heizzone wärmt den oberen Rücken, geht über die Schultern bis zur Brust und beheizt den Kragen. Die zweite Heizzone wärmt die unteren Rückenpartien und die Nieren. Die Damen-Jacke hat zusätzlich eine Heizung in den beiden Seitentaschen. Gesteuert wird die Heizfunktion über ein kleines Bedienelement in der Jackentasche. Eine Handy-App ist ebenfalls in der Entwicklung.
Gespeist wird die Jacke entweder direkt im Fahrzeug am Zigarettenanzünder oder über zwei integrierte, eigens für die Jacke entwickelte, sehr flache, leichte und flexible Hochleistungsakkus. Die Jacke heizt bei Akkubetrieb zwischen 1,5 und 6 Stunden – je nach Heizstufe und Außentemperatur. Wenn sie direkt im Fahrzeug angeschlossen ist, gibt es keine Beschränkung in der Heizdauer.
Für den Anschluss im Fahrzeug befinden sich Stecker sowohl in der rechten als auch in der linken Jackentasche, sodass kein Kabelsalat entsteht.
Die Akkus können an der Steckdose oder im Fahrzeug geladen werden. Lädt man sie im Fahrzeug, muss die Heizung deaktiviert sein.
In den Kragen sind ein Mikrofon sowie kleine und leistungsstarke Lautsprecher integriert. Über eine Bluetooth-Verbindung wird die Jacke mit dem Mobiltelefon verbunden und fungiert als Freisprecheinrichtung. Auch Musik kann über die Jacke wiedergegeben werden. Anrufannahme und -beenden sowie die Lautstärke werden über ins Leder integrierte Tasten am linken Oberarm gesteuert. Die beiden Lautsprecher übertragen gute, sehr klare Sprachqualität. Der integrierte Stereo-Audioverstärker verfügt über ca. zwei mal 1 Watt. Die Lautsprecher sind hierauf abgestimmt.
Das integrierte Handyladegerät mit Standard-USB-Ausgang (Typ A) befindet sich für die Herren in der rechten Außentasche. Für die Damen wurde der Anschluss in die rechte Innentasche der Jacke gelegt, da die Außentaschen der Damenjacke beheizt sind. Alle gängigen Ladekabel können hier verwendet werden.
Ein einzigartiges Erkennungsmerkmal des iilation Jackets sind zwei kleine Leuchtpunkte unten am Jackenärmel. Das Markenzeichen für das iilation Jacket glimmt leicht und pulsiert dezent.
Die für das iilation Jacket entwickelte Technologie soll in weiteren Produkten für andere Anwendergruppen eingesetzt werden. Auf Kickstarter können Unterstützer ihre Ideen und Wünsche einbringen.
Um die letzten Schritte in der Entwicklung zu finanzieren, startet Teiimo eine Kampagne auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter. Die Kampagne läuft vom 9. Oktober bis 30. November. Unterstützer bekommen dort unter anderem eine limitierte Auflage des iilation Jackets, die „Supporter Edition“. Sie beinhaltet einen Preisvorteil, ist Made in Germany und wird zuerst produziert und ausgeliefert. Die Auslieferung erfolgt voraussichtlich ab April 2015.
Später soll die Jacke dann direkt auf www.teiimo.com erhältlich sein – auf Vorbestellung. Preis und Lieferzeiten sind auf Anfrage erhältlich.
Das iilation Jacket kommt 10 Jahre nach Markteinführung des weltweit ersten Communication und Entertainment Jacket: „The Hub“ von O`Neill, eine Snowboard-Jacke mit integriertem MP3-Player und Bluetooth-System. Die Technologie für dieses Produkt wurde ebenfalls von Teiimo-Gründer Markus Strecker entwickelt, der zu den Pionieren im Markt der Wearable Electronics zählt und seit mehr als 10 Jahren zahlreiche Produktentwicklungen federführend betreut hat. Sein letztes Projekt war in seiner Funktion als Director Electrical Engineering für adidas das miCoach elite Team-System zu entwickeln, ein Trainingssystem für Profifußballer, das von der deutschen Nationalmannschaft sowie von zahlreichen europäischen Spitzenclubs und der kompletten Major League Soccer in den USA eingesetzt wird.
Das Technologieunternehmen Teiimo ist spezialisiert auf conformable electronics, also Elektronik-Systeme, die sich an den Körper oder die Umgebung anpassen, weil sie dehnbar und biegbar ausgeführt werden können. Teiimo bietet eigene Produkte an, wirkt als Bindeglied zwischen Forschung und Industrie, entwickelt Komponenten und berät in Projekten der Industrialisierung von conformable electronics.
Teiimo steht für „Technologies in Motion“.
Trendforschen durch Crowdfunding. Der Kickstarter Effekt
Als Teilzeittrendforscher ist für mich eine der profunden Quellen für neue Ideen und aufkommende Trends das Crowdfunding. Genauer gesagt Plattformen wie Indiegogo, Startnext und Kickstarter.
Hier lässt sich sehr gut beobachten, womit sich innovative Menschen beschäftigen und was die Nutzer für nützlich und relevant halten.
Abstrahiert man dann von den Produkten auf die dahinter liegenden Denkmodell, lassen sich daraus auch gesellschaftliche Trends ablesen.
So kann man beobachten, dass immer mehr Künstler ihre Projekte durch ihre Fans finanzieren. Der Vorteil für beide Seiten? Größere künstlerische Freiheit, gesicherte Finanzierung und die Möglichkeit, Projekte zu starten, die nicht dem ökonomisierten Mainstream gehorchen.
Ein weiterer Trend ist das zunehmende verschwinden von Bargeld. Wenn man zum Beispiel auf Kickstarter nach dem Begriff wallet, also Geldbörse sucht, so findet man eine Unzahl von Projekten, deren Fokus auf Minimalismus und primär auf die Nutzung von Karten fokussiert. Bargeld wird in diesen Konzepten gar nicht mehr oder nur noch als Notlösung gesehen.
Schon vor drei Jahren war mit der Pebble und anderen wearable devices der Trend abzulesen, über den erst in diesem Jahr die breite Masse spricht. Quantified self.

Für mich der nächste Trend sind 3d Drucker für die Masse (ein Projekt dazu war binnen weniger Minuten finanziert) und das Fahrrad als echtes Verkehrsmittel für den Alltag. Es ist auffallend, wie sehr sich die Zahl an Fahrrad Projekten in den letzten Monaten gesteigert hat, die darauf abzielen, das Fahrrad stärker als Verkehrsmittel für den Alltag zu etablieren jenseits eines einen Sportgerätes.

Und günstige Technologie, insbesondere im Bereich Robotik und Computer (Kano sei hier nur als ein Beispiel genannt) wird es mehr Schulen möglich machen, die Kinder und Jugendlichen auf sinnvolle Weise an neue Technologien heran zu führen anstelle sich auf dumpfe Excel und Word Kurse zu beschränken.
Auch im Bereich Literatur bewegt sich etwas. Hier starten spannende Buchprojekte alleine finanziert durch die Crowd. Das ist meiner Ansicht nach ein gutes Signal für Kunst und Kultur, die sich damit nicht mehr so allumfassend an den Kommerz verkaufen muss.
Man sieht an obigen Beispielen, Crowdfunding kann neben der reinen Finanzierung einer Idee auch ein gesellschaftlich kultureller Impulsgeber sein und gesellschaftlichen Wandel fördern, wo sich öffentliche Hand und Unternehmen verweigern.
Und Crowdfunding macht so manche disruptive Technologie oder gesellschaftliche Veränderung erst möglich, indem sie die Werkzeuge in die Hand der innovativen Menschen gibt.
Ein Spektrometer für jedermann in der Größe einer Streichholzschachtel
Ein Spektrometer für jedermann. Das klingt wie Science Fiction aber wenn es nach den Initiatoren des Kickstarter Projekts geht bald Wirklichkeit.
Schon am ersten Tag hat das Projekt knapp die Hälfte der benötigten Summe eingenommen und steuert auf einen neuen Rekord zu. Ich werde das beobachten, denn ein solches Spektrometer, das seine Daten jederzeit über die Cloud aktualisiert und erweitert bietet viel Potential. Gerade auch im Bereich Fitness dürfte es interessant sein, wenn man mit einem solchen Werkzeug Lebensmittel direkt scannen kann, um genauere Angaben über Nährwerte zu erhalten. Und es sind sicher noch andere Anwendungsgebiete denkbar.
Das alles erinnert mich schon sehr an die Gerätschaften, die auf dem Raumschiff Enterprise zum Einsatz kommen (ich sage nur, Tricorder)

