Auf Kickstarter ist wieder mal eine sehr interessante Idee gestartet, die schon in den ersten Tagen ihr Finanzierungsziel weit übertroffen hat.
Die Rede ist von Powerup 3.0 einem kleinen Motor, den man an einen beliebigen gefalteten Papierflieger montieren kann und in damit steuern.
Das ganze ist so simpel wie genial. Man steuert den Flieger mit seinem Smartphone (im Moment noch nur mit IOS, aber bei dem abzusehenden Erfolg der Kampagne wohl auch für Android 3.0) und der Lagesensor übernimmt die Steuerung.
Vermutlich wird hier der Knackpunkt die Faltung des Papierflieger sein. Der muss, davon gehe ich aus, bereits in sich eine gute Aerodynamik haben, damit das Steuern auch Spass macht. Für den angestrebten Preis aber auf jeden Fall eine tolle Idee, die man bei einem Betrag von 30$ plus 20$ für den Versand nach Europa bereits sein eigen nennen kann.
Das nenne ich mal eine klasse Idee, um auch Kinder an die Informatik und den Computer sinnvoll heranzuführen.
Auf der Basis des Raspberry Pi will das Kickstarter Projekt Kano einen Computer zur Verfügung stellen, den jeder zusammenbauen kann und der für kleines Geld den Einstige in die Informatik ermöglicht. Als Betriebssystem kommt KanoOS zum Einsatz, eine Variante von Debian Linux. Im Kano Paket steckt folgendes:
1 – Kano Books, illustrated and intuitive2 – Kano OS and Levels on 8GB SD card
3 – DIY Speaker
4 – Raspberry Pi Model B
5 – Kano Keyboard Combo
6 – Custom case
7 – Card mods and stencils
8 – Stickers!
9 – Cables: HDMI*, Mini-USB
10 – Smart power plug (all region pins available)
11 – WiFi powerup
Ich halte das für eine tolle Idee, auch mit Blick auf Schulen, die so auf einfache Art Informatikwissen vermitteln können, das über das übliche „wie bediene ich Word und Excel“ hinaus geht.
Und wer bereit ist, einen bestimmten Betrag zu investieren, der erhält nicht nur ein komplettes Set, sondern unterstützt auch noch die „Kano Academy“ die dann einem Kind einen Kano kostenlos zur Verfügung stellt, frei nach dem Prinzip, get one, give one for free.
Wie ich finde, wieder mal eine gute Initiative, die sich das Beklagen von Ingenieursnachwuchs bzw. den Mangel an IT Bildung in unseren Schulen spart und statt dessen die Initiative ergreift und etwas sinnvolles anbietet.
Unterstützenswert und von mir bekommt Kano eine ganz besondere Empfehlung.
Manchmal findet man bei Kickstarter auch Projekte, wo man sich fragt, ist das nun genial, irre oder einfach nur was für Geeks.
So bei dem Projekt Tahka, einem ganz speziellen Muff für die kalte Jahreszeit. Der Grundgedanke an sich ist dabei so simpel wie brilliant. Man nehme das Muff Konzept, ergänze es um ein Sichtfenster und schon hat man ein Behältnis, in dem man das Smartphone in der kalten Jahreszeit verwenden kann. Immerhin wissen wir ja, dass Smartphones und insbesondere deren Batterien mit extremen Temperaturen nicht so gut zurecht kommen. Und die kanadischen Initiatoren der Kickstarter Kampagne leben schließlich in einer Region, in der es durchaus mal deutlich unter 0 Grad Celsius kalt werden kann.
Alleine, ob ich wirklich mit so etwas um den Hals rumlaufen möchte. Ich weiß es nicht. Nichts desto trotz läuft die Unterstützungskampagne bei Kickstarter und von den benötigten 20.000 kanadischen Dollar, um das Produkt wirklich in Serie zu produzieren sind von 9 Backern bislang knapp 490 Dollar bereitgestellt worden. Das ganze läuft noch 25 Tage und wer so etwas haben möchte sollte dort seinen Beitrag leisten. Wie gesagt, ich kann es mir nicht wirklich vorstellen, so etwas zu nutzen, aber die Idee an sich hat schon was.
Und ein Anwendungsfeld kann ich mir sehr gut vorstellen. Ingress Spieler, denn jetzt, wo die Wintersaison kommt, möchte man ja doch weiterhin um die Portale kämpfen. Und in so einen Muff würde neben dem Smartphone auch noch ein fetter 10.000 mA Akku passen 😉
Eine Philosophie, die ich für technische Geräte schon immer fordere ist. Es muss möglichst einfach sein. Die gerade auf Kickstarter gestartete Kampagne für die „Ninjasphere“ verspricht genau das. Die Sphere erkennt automatisch alle im Haus funkenden Geräte, mit denen sie auch nur irgendwas anfangen kann und vernetzt diese. Dabei kommen verschiedenste Protokolle zum Einsatz wie Bluetooth, WLan oder Zigbee.
Damit kann die Sphere alle mögllichen Home Automation Systeme abdecken und ggf. ohne Änderungen in der Hausinfrastruktur und ohne lästiges Löcher in Wände bohren oder Leitungen verlegen ein ganzes Haus intelligent vernetzen und von Ferne steuerbar machen.
Zum Start bietet die Sphere bereits Kompatibilität mit den folgenden Protokollen:
Ab Juni 2014 soll die Sphere für 150 Dollar ausgeliefert werden. Wir dürfen gespannt sein. Das Finanzierungsziel ist schon jetzt so gut wie erreicht, die Kampagne läuft aber noch knapp 2 Monate, insofern dürfte es hier wieder ein interessante neues Produkt geben, das möglicherweise einen ähnlich disruptiven Effekt haben könnte, wie einst die Pebble. Denn bislang kocht jeder Homeautomation Player sein eigenes Süppchen, was den Erfolg der Idee an sich nicht gerade fördert.
Schick ist sie.Und mit Canvas kann man sich sehr einfach sein eigenes Watchface erstellen.
Das große Thema im Moment sind Smartwatches. Als Teil des Gesamtkonzepts Smartwear sind sie der erste wirklich Prominente Vertreter einer ganzen Palette neuer Gadgets.
Das ganze hat wirklich an Fahrt aufgenommen, als die Pebble Smartwatch auf Kickstarter eine Rekordsumme von 10,16 Millionen Dollar einsammelte. Langer rede kurzer Sinn, ich war auch einer der Backer und meine Pebble machte sich im April auf den Weg.
Tja, dann kam aber der deutsche Zoll dazwischen, der nachdem einige Pebble Uhren durchgeschlüpft waren das Großteil aufhielt und entweder in den Lagern wegschloß oder gleich zurücksandte. Pebble versprach den sichtlich erbosten deutschen Backern, eine Lösung für das Dilemma zu finden und nun scheint man sich eines Tricks zu bedienen um zumindest diejenigen deutschen Kunden zu beliefern, die die Uhr auf Kickstarter unterstützt hatten. Die Uhr wird nicht mehr aus dem Ausland nach Deutschland eingeführt, sondern k0mmt jetzt aus Holland, ist damit also in der EU unterwegs und umgeht so den Zoll. Wie lange das gut geht, wage ich nicht zu vermuten, aber meine ist nun endlich da!
Und was soll ich sagen: Ich bin begeistert. Die Uhr sieht elegant aus, ist zwar ein wenig groß aber nicht unangenehm, das Display ist, wie von einer eInk Uhr zu erwarten nur schwarz-weiß aber extrem gut, sie ist angenehm leicht und sieht trotz Plastik nicht billig aus.
Schlicht ist die Verpackung und auch der Dokumentationsumfang. Möglicherweise ein Beschwerdepunkt beim Zoll. Das Ladekabel wird mittels Magnet am Gehäuse gehalten.
An mein Note 2 war die Uhr schnell angekoppelt und nachdem sie sich mit Bluetooth verbunden hatten konnte ich ziemlich schnell die ersten Benachrichtigungen empfangen. Einige zusätzliche Apps habe ich auch gleich installiert. So kann ich jedem nur Canvas für Pebble ans Herz legen, eine App, die es ermöglicht, sehr flexibel eigene kleine Watchfaces (so heißen die verschiedenen Uhrendesigns) für die Pebble zusammenzuklicken. Daneben nutze ich Pebble Notify, womit ich mir quasi von jeder App die Benachrichtigungen auf die Uhr schicken lassen kann.
Die Bedienung der Uhr mit den vier Knöpfen ist intuitiv und geht leicht von der Hand. Auch die Bluetooth Verbindung bleibt erstaunlich stabil und zieht nicht wirklich viel Strom von meinem Note 2.
Bislang bin ich von der Uhr wirklich beeindruckt, sie bietet genau das, was ich von ihr erwartet habe, eine sichere und stabile Erweiterung meines Smartphone Displays bei optimaler Batterielaufzeit und guter Ablesbarkeit. Da demnächst auch die Kreyos und die neue Smartwatch von Simvalley/Pearl bei mir für Tests landen werden gibt es bald einen direkten Vergleich verschiedener Smartwatch Konzepte.
Dachte ich schon, die Sony Smartwatch wäre doch eigentlich ganz brauchbar, muss ich nun sagen, im Vergleich schlägt die Pebble Smartwatch das Sony Gerät um Längen.
Dennoch muss ich sagen, der aktuelle Stand der Technik spricht mit Sicherheit eher die Early Adopter und die Geeks an. Für den Alltag sind meiner Ansicht die aktuellen Modelle alle noch nicht wirklich geeignet. Nichts desto trotz ein interessantes Segment, das im Kontext von Wearable Computing durchaus seine Berechtigung hat.
Der gStick, eine ganz spannende Lösung für den mobilen Einsatz. Er ersetzt die herkömmliche Maus. (Bild: Kickstarter)
Gerade im mobilen Bereich (Tablet, Notebook) ist eine Standardmaus ganz schön sperrig. Und die miniaturisierten Mäuse sind nicht wirklich ergonomisch. Das hat sich wohl auch Gordon Alan Stewart gedacht und den gStick entwickelt. Eine Maus in der Form eines Stifts. Das Kickstarterprojekt ist bereits so erfolgreich, dass der notwendige Betrag innerhalb 24 Stunden eingegangen ist und die edle Karbonversion bereits ausverkauft. Verfügbar ist noch die Version aus Plastik und was dieser Stift kann, zeigt folgendes Video ganz gut.
Das Konzept an sich finde ich ganz spannend, da wir alle ja an das Halten eines Stiftes gewöhnt sind. Für mich stellt sich nur die Frage, ist das ganze auch wirklich ergonomischer? Schliesslich meine ich mich zu erinnern, dass ich gerade als Linkshänder beim Schreiben mit Stift nach einiger Zeit immer einen Krampf in der Hand bekommen habe. Zudem bietet der Stift die Lösung für ein Problem, das möglicherweise auch bald im mobilen Bereich verschwinden wird. Je mehr wir uns mit Tablets und Smartphones umgehen, um so mehr werden die alten Wege des Navigierens im System überflüssig. Aber zumindest im Moment ist dieser Stift sicher eine interessante, weil sehr portable Lösung für alle, die auch unterwegs mit Notebook und externer Maus arbeiten möchten.
Wer das Projekt unterstützen möchte, noch kann man für 25$ einsteigen und erhalten dann einen Stift mit Plastikgehäuse.
Die Idee dahinter? Es wird zwei NFC Inlays geben, ein öffentliches, um z.B. öffentliche Daten auszutauschen und ein privates, um eine Tür oder das Smartphone zu öffnen.
Daraus resultieren zwei Gesten,die geschlossene Hand, bei der die Außenseite sichtbar ist und die geöffnete Hand, die die Innenseite sichtbar macht.
Damit dürfte es zum ersten Mal eine wirklich sinnhafte und unauffällige Anwendung für NFC in unser aller Alltag geben.
Die zugehörige Software für Android Smartphones ist Open Source, so dass ganze auch von der Community weiter entwickelt werden kann. Wie ich finde ein sehr interessanter Ansatz, in den unten eingefügten Videos kann man noch mehr über das Projekt erfahren.
Interessant auch, wie die Größe des Rings für den Unterstützer oder die Unterstützerin festgelegt werden soll. Dazu wird ein Bild der eigenen Hand gemacht, bei der ein Magnetstreifen z.B. einer Kreditkarte gehalten wird. Wir werden sehen, wie gut das funktioniert.
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