Grafisch nicht ganz so peppig wie Google Maps dafür mit sehr viel mehr Community Aspekten. Waze innerhalb Google Maps könnte interessant werden.
Laut einem Artikel von Bloomberg ist Google kurz davor, den Social Media Kartenservice Waze für 1 Milliarde Dollar zu kaufen. Das könnte für Google Maps eine spannende Ergänzung werden.
Was andere Anbieter erst nachträglich und zum Teil recht kompliziert umgesetzt haben ist bei Waze elementarer Bestandteil der Anwendung und die Community ist sehr aktiv. Zudem ist die gesamte Datenerhebung als integraler Bestandteil in Waze verankert, so erkennt die Anwendung, wenn auf einer Strecke, auf der z.B. Richtgeschwindigkeit 100 besteht das eigene Fahrzeug nur mit 10-20km dahinzuckelt erkennt dies Waze und fragt nach, ob man sich gegebenenfalls in einem Stau befindet.
Auch Gamification Aspekte sind in die Anwendung verankert, so kann man Punkte gewinnen, wenn man auf wenig befahrenen oder noch nicht erfassten Routen unterwegs ist.
Insgesamt ist mir die Vorstellung deutlich lieber, dass Google Waze kauft als Facebook, die auch im Gespräch waren. Denn mit Google Maps lässt sich hier eine ideale Ergänzung erkennen und möglicherweise werden wir bald in Google Maps die Features von Waze finden.
Auch wenn man das häufiger, liest, sobald ein neues Design auftaucht. Google Play sieht irgendwie „aufgeräumter“ aus.
Es ist so weit. Heute beginnt Google, das neue Play Store Design auszurollen. Und von dem, was man jetzt schon sehen kann ausgehend, gewinnt der Store deutlich an Übersichtlichkeit. Unter anderem werden größere Bilder verwendet und inhaltlich zusammenhängende Downloads werden gruppiert.
Wann wir in Europa/Deutschland das neue Play Store Design, ist noch nicht ganz klar, Google spricht davon, den Store in den nächsten Wochen weltweit auszurollen.
Ich bekenne, ich bin immer noch begeisterter Google Reader Nutzer. Er ist für mich die zentrale Anlaufstelle für meine tägliche Informationsdosis, dort sammle ich Ideen für Blogbeiträge, sei es für das „berufliche Blog“ meines Arbeitgebers oder mein eigenes Blog.
Aber auch wenn jetzt eine Petition gestartet ist, die versuchen will, das Weiterleben des Google Readers zu sichern ist es nicht verkehrt, sich mal nach Alternativen umzuschauen.
Ich kann die folgenden auch wegen eigener Verwendung bzw. Tests auf jeden Fall empfehlen:
1) Feedly: Ist und bleibt mein Favorit und die Feedly Leute haben schon angekündigt, dass sie einen eigenen Service aufbauen werden, so daß alle, die Google Reader via Feedly bislang nutzen nahtlos migriert werden können.
2) Flipboard: Ähnlich Feedly ist auch bei Flipboard das Prinzip, nimm die Feeds und bau daraus so etwas wie eine digitale Zeitung. Welchen der beiden man nutzt ist letztendlich Geschmackssache.
3) Google Currents: Funktioniert ebenfalls als Aggregator sehr gut, und bindet zum Beispiel auch 500px sehr schön in den Stream ein.
Natürlich gibt es noch diverse anderer Reader. Was ich empfehle ist, einen Reader zu suchen, der in der Cloud synchronisiert, so daß man sich die neue Einrichtung bei Verwendung auf einem neuen Gerät spart.
Übrigens, die abonnierten Streams kann man sehr gut via Google Takeout exportieren.
Dazu einfach unter Import/export Daten exportieren auswählen und sich dann vom Google Reader die Zip Datei erstellen lassen. Darin ist unter anderem eine XML Datei enthalten, die alle Abos auflistet und die sich in viele gängige alternative RSS Reader importieren lässt.
Google hat eine eigene Webseite zu Google Glass online gestellt und das dort zu sehende Video zeigt mir, wohin die Reise auch für Google Now geht. Wir sehen hier einige Ausschnitte,die mir klar zeigen, dass Google Now die Schnittstelle zwischen Google auf Smartphones, Google auf Desktops und Google Glass sein wird.
Neben der Spracherkennung wird die vorausschauende Suche mit Google Glass zum Killerfeature werden. Man stelle sich nur vor, Google Goggles mit Google now kombiniert und ich bekomme quasi in Echtzeit Zusatzinformationen zu allem, was ich um mich herum sehe.
Ich denke nicht, dass Google Glass andere Devices ersetzen wird, aber gerade der Always Online Aspekt und die bereits recht unauffällige Integration in den Alltag machen das ganze spannend. Und wie ich bereits verbloggt habe, ich gehe davon aus, dass wir hier noch erleben werden, dass die Technik irgendwann in „normaler“ Brillenform verschwinden wird.
Faszinierende Möglichkeiten. wenn der Preis im Verkauf stimmt, will ich definitiv Google Glass. Auch wenn ich damit wie ein Geek aussehe, aber die Features sind für mich richtungweisend. Aber seht selbst:
Gastbeitrag von Michael Vorschütz, der zu den Glücklichen gehörte, die gleich zum Verkaufsstart ein Nexus4 ergattern konnten:
Das Objekt der Begierde und hier eines Praxistests
Vor einer knappen Woche war es endlich soweit: Mein Nexus 4 wurde angeliefert. Ich hatte das große Glück unter den Ersten gewesen zu sein, bei denen die Bestellung in den chaotischen ersten Anläufen geklappt hatte. Nun war es endlich da und ich konnte es gar nicht erwarten, es in Betrieb zu nehmen.
Viel hatte ich gelesen über die ganzen Vorberichte, Tests und Analysen. Ein bisschen mulmig war mir das mit der Akku Geschichte schon. Würde er den ganzen Tag durchhalten oder auf halber Strecke schlapp machen?
Der eingerichtete Startscreen. Widgets sind und bleiben eine der Besonderheiten und Stärken von Android
Nun war aber erst mal die Inbetriebnahme dran. Auspacken (siehe diverse Unboxing Videos auf Youtube J ), ans Ladegerät und einschalten. Und da war es schon, das heiß ersehnte Nexus Logo. Und los ging es mit dem Einrichtungsassistenten. Alle Daten eintragen, Anmeldungen eintippern, WLAN, Google Konto etc. Ratz fatz war alles durch und die reine Google Android Oberfläche erstrahlte auf dem Display. Bislang kannte ich nur die Touch Wiz Oberfläche von Samsung (Galaxy S2). Erst mal alles anschauen und sich zurecht finden. Alle Google Apps waren in einem Ordner gebündelt. Wenn ich schon mal da bin, gleich ab in den Play Store. Ich hatte Zugriff auf alle meine bisher installierten Apps. Also fröhliches Installieren.
Innerhalb von kurzer Zeit hatte ich alles installiert. Da ist mir ein Symbol in der Benachrichtigungsleiste aufgefallen, das ich noch nicht kannte. Gleich mal reingeschaut. Oh ein Systemupdate. Angeklickt, Neugestartet und ich war auch Version 4.2.1. YES. Deshalb wollte ich Dich Nexus. Samsung Kies: Pf So macht man das!
Ich habe mir die 16 GB Version geholt. Gleich mal auf die Speicheranzeige geschaut. Gute 12 GB waren noch frei. Jetzt erst mal ein wenig Musik drauf. Google Musik ist auch hier eine super Ergänzung. Dauert nur eine Weile, bis alles runtergeladen ist. Die Einrichtung der restlichen Apps ist wie auf allen Geräten problemlos.
Nun kam der erste Tag. Ab ins Büro und Nutzung des Smarties wie üblich. Morgens die übliche Zugkontrolle mit Pendelpanda, dann ab zur S-Bahn mit Google Musik im Ohr. Da es leider kein Radio Modul gibt, bleibt halt nur MP3 über. In der U-Bahn dann noch die neusten Nachrichten und Streams gelesen. Leider geht das nur, wenn die Züge oberirdisch fahren. Im Tunnel braucht man es erst gar nicht großartig zu versuchen. Leider ist dort O2 nur sehr schlecht empfangbar. Tagsüber die üblichen Push Meldungen und dann auf dem Rückweg wieder Musik und lesen. Zu Hause dann das erste Mal den Akku Check gemacht. Et Voila: 40 % Restakku. Mit dem Galaxy S2 mit dem erweiterten Akku kam ich immer mit etwa 25 % zu Hause an.
Das sind doch mal gute Werte und das, obwohl das Smartie sehr viel mehr Power hat und ich nicht wie üblich alle Zusatzverbraucher deaktiviert hatte. Gut, vielleicht hätte es ein iPhone 5 länger geschafft, aber mit dem iPhone hatte ich nach meinem iPhone 3G abgeschlossen.
Dann kam mein Wochenende in Bremen. Gleich mal der Härtetest. Erstmaliger Test der Lufthansa App mit Online Checkin und inApp Bordkarte. Fazit: GENIAL und super umgesetzt. In Bremen angekommen musste ich spontan ein Restaurant finden. Auch hier mit den vorhandenen Apps kein Problem. Sehr gut ist hier immer die Performance zu erwähnen. Alle Apps rennen wie Sau. Selbst die bisher nicht wirklich nutzbare Facebook App läuft hier einigermaßen gut. Und das, obwohl das S2 jetzt nicht das langsamste Smartie ist. Tags drauf dann mit Klicktel wieder Restaurants gesucht und durchtelefoniert. Alles kein Problem.
Nächster Test war die Uhren App. Wirklich ein schickes Design. Ich nutze hier meistens den Countdown. Super Umsetzung. Großer neue Vorteil: Beim Galaxy S2 konnte ich nie aus dem Countdown auf den Homescreen und wieder zurück zum laufenden Countdown. Hier wird sogar der laufende Countdown in der Benachrichtigungsleiste angezeigt. Wirklich eine tolle Idee.
Bleibt zum Schluß noch Google Now übrig. Den wirklichen Sinn hinter dem Ganzen, speziell im deutschen Raum, habe ich noch nicht gefunden. Kommt aber vielleicht noch. Die Sprachsteuerung für die Suche funktioniert aber schon mal ziemlich gut. Wird aber ja alles kontinuierlich verbessert. Und dank Nexus bekommt man die Updates auch sofort. J
Gesamtfazit:
Akku: Für mich ausreichend, wobei ich mir hier eine wesentlich längere Laufzeit wünschen würde, wie bei allen Smartphones.
Speicherplatz: Da ich nicht immer meine komplette Sammlung an Daten dabei habe: Ebenfalls ausreichend. Änderungen ggf. über WLAN Austausch.
Aktualität des Betriebssystems: Natürlich Spitze. Ist ja ein Nexus. J
Geschwindigkeit: Klasse. Es gibt keinerlei Verzögerungen zu bemerken. Die Apps starten alle superschnell.
Das einzige Nadelöhr ist jetzt noch der Mobilfunkprovider. Die „Flatrates“ sollten auch mal langsam zu Flatrates werden. LTE vermisse ich nicht wirklich. Nutzt man die Geschwindigkeit wirklich, ist man innerhalb von kurzer Zeit gebremst. Und mit gebremster Geschwindigkeit kann man nicht wirklich was anfangen.
Für alle, die sich ein Nexus 4 zu kaufen gedenken. Heute Abend ab 17:00 Uhr CET soll das Nexus 4 wohl wieder im Play Store bestellbar sein. Ich wage nicht zu vermuten, für wie lange, würde aber stark auf unter 1 Stunde tippen. Also wer dabei sein will, sollte heute online bleiben.
Und ja, da steht sold out. Wird da auch bald wieder stehen.
Das Leistungsschutzrecht ist im Moment der Aufreger in der deutschen Netzszene. Und auch ich finde das ganze gelinde gesagt unmöglich, da es an diversen Stützpfeilern der Internetkultur sägt. Aber was mich stört ist die Bigotterie vieler, die einerseits gegen das Leistungsschutzrecht sind, andererseits aber offensichtlich auch ganz seltsame Haltungen gegenüber jedem haben, der Geld verdienen will bzw. in großem Stile verdient.
Da startet Google eine Kampagne gegen das Leistungsschutzrecht. Prominent, sehr prominent sogar auf der Startseite ihrer Suchmaschine.
Und was passiert? Die Community und die Medien hauen auf Google, als wären sie die Ausgeburt des Bösen. Dass die Medien, die ja zum Teil von eben jenen gelenkt werden, die den Politikern den Füllfederhalter beim Entwurf des Leistungsschutzrechts gehalten haben dagegen wettern. Verständlich. Peinlich zwar, aber verständlich. Aber nur weil es sich um Google handelt, dem man ja zumindest in Deutschland von gezieltem Datenklau bis hin zur Weltherrschaft so ziemlich alles unterstellt jetzt dagegen ist, da kann es ja nur etwas böses in der Hinterhand haben. Oder es nicht ehrlich meinen. Sagt mal gehts noch? Was erwartet ihr? Das Leistungsschutzrecht in seiner jetzigen Form gräbt an Googles Geschäftsmodell. Google ist eine Suchmaschine. Was ne Überraschung, gelle? Und wenn ich etwas suche, will ich auch möglichst umfassend suchen, damit ich das finde, was ich wirklich brauchen kann. Je mehr aber an Medien und Datenquellen ausgeblendet werden muss, weil es sich nicht mehr rechnet oder nicht zur Verfügung steht, um so schlechter ist der Service.
Und warum eigentlich unterstellen viele Google böse Absichten in Richtung Datenerfassung, Auswertung der Nutzer, Verkauf der Daten? Hat sich irgendwer schon mal überlegt, dass jegliche negative Verwendung, so sie denn ruchbar würde, Googles Geschäftsmodell nachhaltig ruinieren könnte? Google ist kein Engel. Aber wir reden hier von einem WIRTSCHAFTSunternehmnen. Und dieses Unternehmen muss erfolgreich sein, um am Markt zu bestehen.
Natürlich lanciert Google solch eine Kampagne. Aber wir sollten sie nicht anprangern, sondern unterstützen. Wenn ein Player der Grösse von Google dagegen operiert, dann hat das bei hinreichender Beteiligung der Community durchaus deutlich mehr Gewicht, als wenn sich nur diese merkwürdige, nerdig/geekige Netzgemeinde darüber aufregt. Mit Googles Kampagne lässt sich das Thema viel besser in die Öffentlichkeit tragen, schon alleine, weil die Medien sich darüber aufregen.
Ich wohne in Schwäbisch Hall. Nicht gerade ein Ort, der im neuen augmented reality Spiel ingress von Google mit vielen „Portalen“ also öffentlichen Objekten oder Gebäuden bedacht ist, die im Spiel als wichtige „Knoten“ dienen.
Aber hey, es gibt ja eine Option zum Teilen geogetaggter Bilder von entsprechenden Portalkandidaten. …Na? Klingelts ? Wie wenn nicht so kann Google an Daten von Regionen und Objekten kommen, die noch nicht gut kartographiert sind. Wie, wenn nicht so lassen sich Objekte validieren und die Daten zum Beispiel in Google Maps optimieren. Ist ingress wirklich nur ein Spiel oder nicht auch ein riesengroßes Crowdsourcing Experiment um die Daten, die im Spiel von den Nutzern gesammelt werden dahingehend zu verwenden, die eigenen Datenbestände zu optimieren? Denn man reicht neue Portale mit Hilfe einer Bezeichnung UND eines geogetaggten Bildes ein!
Bin gespannt, ob Google hier noch Infos dazu herausgibt. Bislang macht man um das gesamte Spiel ja ein großes Geheimnis. Aber wer weiß, wie sich das ganze noch entwickelt. Nicht falsch verstehen. Mir gefällt das Spiel und das Konzept. Aber wir wissen ja. „There is no such thing as a free beer“. Also für irgendwas muss das Spiel auch für Google gut sein.
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