Sie ist da, die EBook Flatrate „Kindle Unlimited“ von Amazon startet in Deutschland

2014-10-07 09_28_48-Amazon.de_ Kindle Unlimited unbegrenzt LesenSie ist da, die erste EBook Flatrate, präsentiert von Amazon. Kindle Unlimited bietet für 9,99 Euro im Monat unbegrenzten Zugriff auf im Moment knapp 650.000 Titel. Das Abo kann einen Monat getestet werden und wird danach monatlich abgerechnet und kann ebenso monatlich gekündigt werden.

Wir dürfen gespannt sein, wie sich die deutschen Verlage positionieren und ob es hier eine Aboantwort gibt, oder erst mal wieder die Anwälte das Wort bekommen.

Kindle startet Matchbook. Zum Hardcover das Ebook kostenlos dazu

wpid-20121208_164253.jpgIch habe es schon 2010 prophezeit und leider hat die deutsche Verlagsbranche bis auf wenig Ausnahmen wieder mal den Trend verpennt. Amazon bietet nun für Bücher an, was es mit Autorip für CDs bereits erfolgreich eingeführt hat. Wer sich rückwirkend bis 1995 bei Amazon ein Buch in Totholzform gekauft hat, kann, so der Verlag mitmacht das EBook entweder stark rabattiert oder gar kostenlos dazu erhalten. Natürlich im Kindle Format. Noch ist das nur ein Anfang und nicht fürs vollumfängliche Buchprogramm realisiert. Aber mit Blick auf Autorip wird das nicht lange auf sich warten lassen.

Das wird sicher wieder einen großen Aufschrei und das Betteln nach staatlicher Hilfe durch die deutschen Verlage nach sich ziehen. Tja, schade, denn das erwarte ich als Buchkäufer eigentlich von euch, die ihr alle Totholzbücher ja sowieso in digitaler Form verfügbar habt.

Hier der Pressetext zur Ankündigung.

Title: Introducing „Kindle MatchBook“: Soon Customers Will Be Able to Purchase Kindle Editions of Print Books Purchased from Amazon–Past, Present and Future–for $2.99 or Less

Date(s): 3-Sep-2013 8:59 AM

Over 10,000 books already enrolled from authors such as Ray Bradbury, Michael Crichton, Blake Crouch, James Rollins, Jodi Picoult, Neil Gaiman, Marcus Sakey, Wally Lamb, Jo Nesbo, Neal Stephenson, and J.A. Jance, among many others

Today’s announcement is also a call to all authors and publishers to enroll their books in Kindle MatchBook–offering customers great value while adding a new revenue stream

Kindle MatchBook is the latest in a series of customer benefits exclusive to the Amazon ecosystem of digital content

SEATTLE–(BUSINESS WIRE)–Sep. 3, 2013– (NASDAQ:AMZN)–Amazon today introduced Kindle MatchBook, a new benefit that gives customers the option to buy–for $2.99, $1.99, $0.99, or free–the Kindle edition of print books they have purchased new from Amazon. Print purchases all the way back to 1995–when Amazon first opened its online bookstore–will qualify once a publisher enrolls a title in Kindle MatchBook. Over 10,000 books will already be available when Kindle MatchBook launches in October, including best sellers like I Know This Much Is True by Wally Lamb, The Art of Racing in the Rain by Garth Stein, The Thorn Birds by Colleen McCullough, A Prayer for Owen Meany by John Irving and The Hangman’s Daughter by Oliver Pötzsch, with many more titles to be added over time. Customers can learn more by visiting www.amazon.com/kindlematchbook.

„If you logged onto your CompuServe account during the Clinton administration and bought a book like Men Are from Mars, Women Are from Venus from Amazon, Kindle MatchBook now makes it possible for that purchase–18 years later–to be added to your Kindle library at a very low cost,“ said Russ Grandinetti, Vice President of Kindle Content. „In addition to being a great new benefit for customers, this is an easy choice for publishers and authors who will now be able to earn more from each book they publish.“

Bundling print and digital has been one of the most requested features from customers. With Kindle MatchBook, they can keep their favorite book on their shelf, and have a copy in their digital library for reading, perhaps re-reading it with features like X-Ray and Popular Highlights.

„I love this idea. It’s simple, brilliant, and good for everybody,“ said best-selling author Marcus Sakey. „I love to have print books on my shelf, but I love reading my Kindle on the go, and there are plenty of titles I’d like both ways. It’s ridiculous to ask readers to pay full retail twice for the same book.“

Kindle MatchBook features include:

Kindle editions at a great price: Amazon customers who purchase or have purchased qualifying print books can get the Kindle edition for prices that are typically $2.99, $1.99, $0.99, or free.
For book purchases dating back to 1995: Print purchases all the way back to 1995–when Amazon first opened its online bookstore–will qualify once a publisher enrolls a title in Kindle MatchBook.
Easy discovery: Readers can easily look up their entire print book order history to discover which of their past purchases are enrolled in Kindle MatchBook.
Popular Kindle-only features: As with regular purchases, Kindle MatchBook titles have unique features such as Whispersync, Popular Highlights, and X-Ray.
Read anywhere capabilities: In addition to Amazon’s best-selling Kindle devices, customers can download a free Kindle reading app for iPhone, iPad, Android tablets and phones, PC or Mac and start building their Kindle library today.

Kindle MatchBook will launch with books from Ray Bradbury, Michael Crichton, Blake Crouch, James Rollins, Jodi Picoult, Neil Gaiman, Marcus Sakey, Wally Lamb, Jo Nesbo, Neal Stephenson, and J.A. Jance, among others. In addition, Amazon Publishing will include all its titles in Kindle MatchBook. Authors and publishers using Kindle Direct Publishing (KDP) can enroll their books in the program today by visiting http://kdp.amazon.com.

Tolino gegen Kindle, der neue gegen den Platzhirsch

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Der Tolino Shine. Seine Vorteile, offene Formate und die Telekom Cloud als virtueller Buchspeicher.

Es kommt Bewegung in die EBook Reader Szene. Nachdem die Verlage meiner Ansicht nach viel zu lange nur über Amazon und dessen Vertriebsmodell mit Kindle und einem proprietären EBook Format geklagt hatten, haben jetzt verschiedene Buchversender, wie z.B. auch Weltbild, die ja schon lange eigene EBook Reader anbieten mit dem Tolino die Herausforderung endlich angenommen. Und einiges spricht dafür, dass der Tolino durchaus konkurrenzfähig sein könnte. Technologisch spielt er in einer ähnlichen Liga wie der Kindle paperwhite aber das ist es gar nicht, was das Gerät für mich interessant macht.
Da ist zum einen das für mich schlagenste Argument. Ich kann verschiedene Formate auf das Gerät laden. So gehen epub, txt, pdf. Ich bin außerdem nicht an einen Händler gebunden und kann von diversen Anbietern eBooks auf das Gerät laden, ebenso von offenen Bibliotheken DRM freie Bücher. Im Gegensatz zum Kindle besitze ich also eine weitaus größere Wahlfreiheit.
Ein weiteres Argument, mit dem Tolino habe ich vergleichbar Amazons Whispersync über WLan oder auch und das ist neu über die Hotspots der Telekom kostenlosen Zugriff auf die Telekom Cloud, von der ich nicht nur meine Bücher herunterladen, sondern auch eigene hochladen kann. Damit präsentiert sich die Telekom quasi als Cloudstorage für Bücher. Ein interessantes Konzept allemal. Allerdings bleibt abzuwarten, inwieweit der Kunde überhaupt noch auf einen eInkReader anspringt. Mittlerweile scheint ein immer größerer Teil der EBooks auf Tablets gelesen zu werden, die sich als Universal-Entertainmentgeräte gerade einen großen Teil des Ebook Markts zu holen scheinen.

Möglicherweise müssen hier die entsprechenden Händler schnell nachlegen, so denkt man, aber auch dieser Trend ist durch entsprechende Leseapps für Android und iOS abgedeckt. Also auch hier weit mehr Offenheit als beim Kindle.
Vielleicht ist es jetzt gar nicht so wichtig, welches Gerät im Angebot ist. Vielmehr muss der Fokus darauf liegen, ein umfassendes Ebook Programm bereitzustellen und auch bei Verwaltung und Ablage in der Cloud den vergleichbaren einfachen Service zu bieten, wie dies Amazon schon tut.

Dann hat der deutsche Buchhandel durchaus eine Chance, sich als empfehlenswerte Konkurrenz zu Amazon zu etablieren. Zumindest im EBook Bereich. Und zwei Aspekte sollten hierbei im Vordergrund stehen. Die Wahlfreiheit was Formate und Händler angeht und das Angebot. Hier muss ein breitgefächertes Angebot an Büchern verfügbar sein. ALLE Neuerscheinungen und möglichst viel aus dem aktuellen Programm. Nur bei einer großen Abdeckung ist das Gerät konkurrenzfähig. Denn Preis und Leistung, so erste Testberichte, stimmen.

EBook Reader mit E-Ink nur eine „Brückentechnologie“?

Auf dem Tablet ist die Zeitung nicht nur bunt, sondern mittlerweile auch multimedial.

Neueste Studien und neueste Zahlen zeigen es. Die Tablets gewinnen als Lesegeräte an Boden.  Und die Behauptung, EInk Displays wären augenschonend oder würden weniger anstrengen, wird auch von  Studien widerlegt.

Insofern behaupte ich, wir werden in ca. 10 Jahre keine EInk Reader mehr sehen. Bis dahin wird eine neue Form leichter Tablets mit langer Laufzeit und klassischen Displays den EInk Readern den Rang abgelaufen haben. Aus mehreren Gründen. Zum einen, weil wir erst am Anfang der EBook Entwicklung stehen.

Bislang sind die meisten EBooks reine 1zu1 Umsetzungen ihrer Printequivalente. Keine Animationen, keine Zusatzfunktionen. Die einzigen, die bislang mehr bieten, als das reine Lesevergnügen sind manche Zeitungen oder Zeitschriften, die Multimedia Content ergänzen. Das wird aber im Buch der Zukunft verstärkt auftreten. Wir werden eine Verschmelzung der verschiedenen Medien erleben, Bücher mit Filmsequenzen, Bücher, die mit Musik oder zoombaren Großformatbildern erweitert sind.

Und dafür sind die EInk Reader mit ihrer trägen Darstellung einfach nicht geeignet. Lediglich die lange Batterielaufzeit zeigt noch einen entscheidenden Vorteil. Aber erste Tablets stehen einen ganzen Tag durch und hier wird sich noch einiges tun.

Möglicherweise sind die EBook Reader mit EInk eine Art Transitionstechnologie. Sie führen die harten Verfechter des totholzgedruckten Wortes langsam an die digitale Welt heran. Ermöglichen ein bekanntes Leseempfinden („Das ist ja fast wie Papier“) und verzögern die strombedingten Pausen auf monatliche Ladezyklen. Aber früher oder später wächst eine Generation heran, die schon von Anfang an mit dem Tablet aufwächst. Die es gewohnt ist, Medien auf dem Tablet zu konsumieren. Und wenn die Hersteller endlich begreifen, dass viele Tablets nur deshalb als Lesegerät abgelehnt werden, weil ihre Displays erbärmlich spiegeln, dann ist es auch möglich, an einem sonnigen Tag draußen ein Buch auf dem Tablet zu lesen. Selbst probiert, mit antireflektierender Folie geht das wirklich gut.

Update: 11.12.2012 Offensichtlich sind jetzt auch die Marktforscher dieser Ansicht, wie ein Artikel bei Heise nahelegt:

Marktforscher: E-Book-Reader schon wieder am Ende

 

Der Schulbuch-o-mat, ein Projekt, auf das ich schon lange warte.

Auf der Plattform startnext sucht das Projekt schulbuch-o-mat Unterstützer. Da ich schon lange die Meinung vertrete, dass unsere Kinder zu schwere Ranzen in die Schule schleppen und wir mittels der E-Book Technologie hier auf sehr einfache und elegante Art Abhilfe schaffen könnten, habe ich das Projekt natürlich sofort unterstützt. Ziel im ersten Schritt soll es sein,  das erste offene und freie elektronische Schulbuch Deutschlands zu publizieren. Auf der Seite des Projekts bei startnext kann man noch mehr Details erfahren. Hier nur ein Zitat:

Wir wollen das erste offene und freie elektronische Schulbuch Deutschlands publizieren – ohne Verlage, ohne Urheberrecht, alles frei zu verwenden und zu kopieren (unter der Creative Commons-Lizenz CC BY). Als Pilotprojekt ist ein Biologiebuch für die Klassenstufe 7/8 geplant, das im Schuljahr 2013/2014 vorliegen soll. Die meisten Inhalte werden bundesweit im Biologieunterricht der Sekundarstufe I verwendet werden können.“

Ich finde, eine gute Sache und ein deutliches Signal, dass wir mit neuen Sichtweisen hier einiges voranbringen können.

Helft mit, unterstützt diese wie ich finde gute Initiative und verbreitet die Idee. Die Finanzierungsrunde läuft noch bis zum 13.01.2013, 23:59 Uhr

Erzählungen interessieren sich nicht für ihr Medium

Immer wieder diese Diskussionen über das Ende des gedruckten Buches und den Siegeszug des EBooks. Dabei ist das ganze nur ein Nebenkriegsschauplatz, der hauptsächlich von denjenigen geführt wird, die im EBook und dem vermeintlichen Hang der „Community“ zur Raubkopie das Ende des Buches aufziehen sehen. Für mich ein großer Trugschluß. Auch in Zeiten des EBooks kaufe ich immer noch Bücher. Sowohl gedruckt als auch in digitaler Form. Denn mir sind die Geschichten wichtig, und ein gutes Buch lässt mich nach den ersten Seiten bereits vergessen, ob ich es gerade in elektronischer oder papierner Form lese. Wenn eine Geschichte nur in der Totholzform funktioniert, wenn ich mich nur dann in eine Erzählung richtig vertiefen kann, wenn ich sie papieren vor mir habe, dann ist die Geschichte für mich abhängig vom Trägermedium. Und da kann dann etwas nicht stimmen. Denn spätestens wenn ich weiter abstrahiere und mir Gedanken über die vorgelesene Form, sei es in einer realen Lesung, sei es als Audiobook mache, sollte klar werden, dass eine gute Erzählung in sich selbst existiert. Einer guten Geschichte ist es vollkommen egal, ob sie nun digital oder analog transportiert wird.Wichtig ist, dass sie transportiert wird.

Einzig schön an der ganzen digitalisierten Literaturwelt  ist, dass ich zum ersten Mal die Chance habe, in direkte Interaktion mit Autoren und Verlagen zu kommen und dank Initiativen wie der von Hilke Gesa Bußmann oder Epidu und Bloggdeinbuch als Leser deutlich mehr Einfluß und Meinungskraft zu erlangen als bislang.
Ich werde auch weiterhin auf Papier und dennoch auch auf elektronischem Wege lesen. Einen Wunsch habe ich aber: Ich möchte die Wahl haben, ohne ein Buch zwei Mal kaufen zu müssen. Ich wünsche mir, dass bei jedem Hardcover die Möglichkeit eingeschlossen ist, das Buch auch als EBook zu bekommen, ohne Aufpreis, eben weil ich das Buch in physikalischer Form bereits besitze.
Dann hätten sich in meiner literarischen Welt digitale und analoge Präsentationsform versöhnt und das eine könnte in Harmonie mit dem anderen existieren.

Letztlich weiß doch jeder, der ein Buch als Hörbuch genießt oder sich einen Roman in der Bibliothek ausleiht, dass es mehr um den Inhalt gehen sollte, weniger um die physikalische Darreichungsform. Es gibt natürlich wie überall auch hier Ausnahmen, schon weil die Welt eben nicht schwarz oder weiß, hü oder hott, analog oder digital ist, sondern aus vielen Zwischentönen besteht. Aber wer mehr über EBook versus Papierbuch diskutiert als um die Qualität der Literatur und die Möglichkeiten der Veröffentlichung und Interaktion der Autoren jenseits klassischer Verlage, der lenkt von der eigentlichen Herausforderung und Chance ab. Der Demokratisierung des Leseprozesses durch eine direkte Auswahl ohne den Vorselektierer Verlag. Neue Plattformen wie Goodreads oder Lovelybooks bieten hier orientieren. Aber das essentiell neue ist, dass man als Autor viel mehr Chancen und Möglichkeiten hat. Und ich habe schon einige sehr gute Geschichten als EBook gefunden, die ich ganz ohne klassische Verlage gefunden habe.

Rezension: Weiber, Wein und Wibele

Ein Unterhaltungsroman. Normalerweise nicht ganz mein Genre, aber Weiber Wein und Wibele interessierte mich schon wegen des Lokalkolorits, und mit Wibele etwas anfangen können sicher nicht viele Menschen.

Das Buch der Autorin Sissi Flegel ist ein angenehm locker daherkommender Romanmix aus einer historischen Recherche über die Geschichte einer Familie, die nach dem Krieg zu den Flüchtlingen zählte und bei der es um die Herkunft einer der Hauptprotagonistinnen geht und einer besonderen Art der Rache einer Frau, deren Mann nach einer langen Ehe alles mit einer Affäre aufs Spiel setzt.

Man merkt Frau Flegel an, dass sie die Schauplätze kennt, an denen ihre Geschichte spielt. Der Sprachstil ist locker und trifft sehr gut die Stimmung und die Atmosphäre in der die zwei Frauen aus zwei unterschiedlichen Erfahrungen eine gemeinsame Reise beginnen, die dann zur Auflösung des Beziehungs- und Geschichtsvexierspiels führt.

Manchmal etwas überdreht wirkt die Geschichte in sich dennoch glaubwürdig und der Leser folgt den Lebenswegen der beiden Frauen quasi wie ein guter Freund.

Alles in allem ist Weiber, Wein und Wibele ein wirklich gelungener Unterhaltungsroman, der auf amüsante Art die Geschichte zweier Frauen erzählt, deren Leben durch unerwartete Umstände aus dem Ruder gerät und die sich gemeinsam auf die Such begeben, um sich über sich und ihre Stellung in der Welt wieder im Klaren zu werden. Wer Freude an Unterhaltungsromanen mit gut recherchiertem Lokalkolorit hat, wird an Weiber, Wein und Wibele seine Freude haben.

Alles in allem vergebe ich für Weiber, Wein und Wibele 4 von 5 möglichen Punkten, da ich die Geschichte für mich zwar nicht zu meiner Standardliteratur zählen würde, aber durchaus einen wirklich gut geschriebenen Unterhaltungsroman vor mir hatte.

Seiten: 434
Erscheinungsform: Neuausgabe
eBook-Preis: 8,99 EUR
ISBN: eBook 978-3-943835-60-1
Format: ePUB

Mein besonderer Dank  geht an www.bloggdeinbuch.de und www.dotbooks.de fürs zur Verfügung stellen des Rezensionsexemplars

Rezension „Die Legenden der Weltentaucher“ von Hilke-Gesa Bußmann

Die Legenden der Weltentaucher von Hilke-Gesa Bußmann

Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen

Großartige Story, die ein ganz klein wenig an Harry Potter erinnert mit einem Schüler einer Alchimistenschule. die Geschichte findet hierbei keinen Abschluß, sondern es ist ein Roman, der in mehreren Teilen entstehen wird. Die Sprache ist bildgewaltig und beschreibt sowohl die Charaktere als auch die Welt sehr detailreich ist aber dabei nie langweilig oder zäh. Durch einen Kniff zu Beginn wird auch die leicht mysthische Atmosphäre sehr gut vermittelt. Ich freue mich schon jetzt auf den Fortgang der Geschichte. Das Buch ist speziell bei Amazon als Ebook erhältlich.

Aber bitte beachten: Es ist KEINE komplette Geschichte sondern Teil einer Reihe, die sich nach und nach entwickelt und bei der der Leser die Autorin quasi im Schreibprozess begleiten kann. Insofern auch ein spannendes Experiment darüber, wie man Bücher in Zukunft entstehen lassen kann.