Hüllen fürs Smartphone, ein paar Empfehlungen

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Stylisch für kleines Geld und dennoch gut verarbeitet ist die Pudini Tasche. Hier muss jeder für sich selbst entscheiden, wie viel ihm der Schutz seines Smartphones wert ist.

Das pure Smartphone ist natürlich die einfachste Möglichkeit, sein Telefon mit sich zu führen. Aber spätestens, wenn die ersten Kratzer auf dem Display oder die ersten Schrammen im Gehäuse sind, denken die meisten über die eine oder andere Art von Schutz nach.

Gestern hatte ich mich ja bereits mit dem Schutz des Bildschirms befasst. Das ist aber nur die halbe Miete. Auch die Rückseite und das gesamte Gehäuse sollten geschützt werden, vor allem, wenn man darüber nachdenkt, sein gebrauchtes Smartphone irgendwann zu verkaufen oder länger wirkliche Freude daran haben will.

Wie beim Bildschirm gibt es auch bei der Hülle verschiedene Lösungen.

Das Ganze hängt vor allem davon ab, wo ihr euer Smartphone bevorzugt einsetzt. Der Businessanwender wird ein elegantes Gehäuse bevorzugen, evtl. mit Bildschirmdeckel, das nobel und wertig aussieht. Hier gibt es verschiedenste Lösungen in unterschiedlichsten Preiskategorien. Vor Kurzem bereits vorgestellt habe ich zum Beispiel eine aktuelle elegante Tasche zum kleinen Preis, die von Pudini hergestellt und bei Mobilefun.de bestellbar ist.

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Mein momentaner Lieblingshersteller für Cases. Urban Armor Gear ist nicht nur robust,sondern sieht auch noch gut aus.

Besteht der Fokus eher auf dem Schutz des Gehäuses , dann gibt es, ebenfalls für kleines Geld Silikoncases, die meist auch noch auf die eine oder andere Art verziert sein können. Es gibt sie für jeden Geschmack. Soll zusätzlich auch noch das Gerät vor Stürzen geschützt werden empfehlen sich Gehäuse wie von UAG oder Otterbox, die das Gerät sehr gut vor Stürzen sichern können. Dabei gilt es aber zu beachten, das ein Mehr an Schutz natürlich das Gerät an sich größer, schwerer und unhandlicher macht. Hier muss jeder für sich selbst überlegen, was ihm wichtig ist.

Eine weiter Lösung sind Hüllen, in die das Smartphone geschoben wird. Um das Smartphone zu nutzen, muss man es dann ganz herausnehmen. Das ist vor allem interessant, wenn ich sicher bin, dass ich es nicht versehentlich irgendwo fallen lasse. Der Scharm einiger dieser Taschen, sie bieten oft im Inneren einen Stoff, der das Bildschirm beim aufnehmen oder entnehmen reinigt.

Auch hier möchte ich meine persönliche Präferenz mit anführen, ich nutze in Kombination mit dem bereits erwähnten Spigen Glas ein Case von UAG,, weil ich es für hinreichend elegant, angenehm „dünn“ und dennoch mit sehr gutem Schutz ausgestattet halte.

Auch hier gilt, jeder muss für sich bestimmen, was für ihn der geeignete Schutz ist. Aber zu irgendeiner Form von Schutz rate ich auf jeden Fall.

Bildschirmschutz bei Smartphones und Tablets , Tipps und Tricks

Dieser Artikel ist der Beginn einer Reihe von Artikeln, die sich mit Zubehör befassen, das ich aus eigener Erfahrung jedem ans Herz legen möchte, der sich ein hochwertiges Smartphone oder Tablet angeschafft hat.

Der Schutz des Smartphones ist ja gerade bei hochwertigen Geräten eine Glaubensfrage. Brauche ich so etwas überhaupt und wenn ja, was ist denn das beste Verfahren?

Generell gibt es drei vier Möglichkeiten, den Bildschirm zu schützen.

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Mein persönlicher Favorit für den Schutz meines Displays. Das Sicherheitsglas schützt den Bildschirm und zerbricht, ohne gefährliche Splitter zu hinterlassen.

Ganz sicher geht man, wenn man sich eine Hülle mit „Deckel“ besorgt, zum Beispiel ein Flipcover, wie es Samsung anbietet.
Vorteil dieser Lösung, ich bin mir 100% sicher das der Bildschirm, sollte mein Smartphone herunterfallen, nicht mit dem Boden oder Gegenständen in Berührung kommt. Der Nachteil hier ist aber, dass ich immer den Deckel wegklappen muss, will ich mit dem Smartphone arbeiten. Zudem bleibt der Deckel ja am Gerät, was gerade beim Fotografieren oft störend empfunden wird.

Die nächste Sicherheitsstufe ist ein Bildschirmschutz auf der Basis eines speziellen Sicherheitsglases. Hier sei vor allem Spigen erwähnt, dessen Bildschirmschutz aus einem dünnen Sicherheitsglas besteht, das zwar zerspringt, sollte das Smartphone einmal herunterfallen, aber dann immer noch das darunter liegende Glas schützt. Nachteil hier wiederum, es trägt doch ein klein wenig auf, und es ist nur als Klarglas erhältlich. Allerdings ist das bei mir persönlich die präferierte Variante des Schutzes, da sie das Maximum herausholt, ohne einen eigenen Deckel zu benötigen.

Die dritte Variante ist eine Folie (im Link ein Beispiel fürs Nexus 5). Folien gibt es zwar auch in einer Dicke, die einen gewissen Splitterschutz bietet, aber alleine durch die Folie werde ich keinen optimalen Schutz erhalten. Folien empfehle ich immer in Kombination mit einem Case, das den Rest des Smartphones ebenfalls vor einem Aufprall schützt. Hier ist der große Vorteil neben dem Schutz gegen Kratzer und Schmutz, dass es diese Folien auch matt gibt, was insbesondere dann von Vorteil ist, wenn man häufiger im freien mit dem Smartphone arbeiten will. Schwierig ist hier nur das Auftragen der Folie, ohne Blasen unter der Folie durch Lufteinschlüsse oder Staub zu bekommen. Ich nutze hier den Trick, die Folie im Badezimmer aufzutragen, nachdem ich eine gewisse Zeit die Dusche habe mit heißem Wasser laufen lassen. Der Wasserdampf in der Luft entzieht ihr zumindest für eine gewisse Zeit den Staub.

20140117_154622Ja, es gibt auch noch eine vierte Variante. Diese soll nicht vor dem Zersplittern bei einem Aufprall, sondern vielmehr vor Kratzern und Schmutz schützen. Mobilefun.de bietet hier eine sehr interessante Lösung an, die Crystalusion „Flüssigglas“ genannt wird. Hier liegt die Betonung auf dem Schutz vor Fingerabdrücken und Schmutz. Idealerweise lässt sich dies mit einem Schutz aus Echtglas kombinieren,  um damit den optimalen Schutz zu gewährleisten. Das ganze hat natürlich den entscheidenden Vorteil, dass man diesen Schutz blasenfrei auftragen kann.

Fazit für mich hier. Ich nutze in der Regel einen Schutz von Spigen aus Echtglas, den ich mit der Schutzflüssigkeit auf Nanotechnologiebasis überzieht, um damit auch Fingerabdrücke zu vermeiden. Und um auch das Gehäuse vor Beschädigungen zu schützen, kommt ums Ganze ein Cover wie zum Beispiel von UAG, das auch den Rest des Smartphones vor Kratzern und Schäden schützt. Damit kann dann das Telefon auch schon mal aus Kopfhöhe aufs Pflaster knallen, ohne das etwas passiert.

And the Winner is: Zusammenfassung der Schutzhüllen Tests fürs Note 2

Hier nun der versprochene Abschluss meiner Testreihe von Schutzhüllen diverser Art für das Note 2.

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Mein Favorit, schick, funktional und wertig.

Für mich persönlich der Sieger und aktuell im Dauereinsatz ist die Tasche von noreve. Da ich etwas eleganteres möchte, das ich gleichzeitig anstelle meiner Geldbörse verwenden kann, finden dort jetzt meine Karten, Geldscheine und das Note 2 Platz.

Sieht sehr elegant und unauffällig aus und auch nach jetzt dauerhaftem Gebrauch zeigt es absolut keine Ermüdungserscheinungen.

Danach, nun, als ingress Spieler danach folgt ganz klar die Otterbox, denn damit traue ich mich auch in etwas unwirtlicheres Gelände, ohne Angst um mein teures Gadget zu haben.

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Die Otterbox, das Objekt der Wahl für uns „Ingress Agenten“ 😉

Die weiteren Plätze sind eher Geschmacksfrage. Was ganz klar ist, wer sein Smartphone ohne es aus der Schutzhülle zu nehmen z.B. in eine Dockingstation packen will, der sollte sich das Flipcover von Samsung ansehen. Allerdings muss dann zweierlei klar sein. Zum einen bleibt das Cover nicht über dem Display, wenn man das Gerät umdreht, da das Cover keine Verriegelung hat. Zum anderen wird die Rückseite überhaupt nicht geschützt, da hier die gesamte Rückwand getauscht wird.

Letztlich kann ich nur raten, wenn man wirklich Qualität will, sollte man nicht nach den billigsten Angeboten suchen. Denn das rächt sich spätestens, wenn die anfangs schicke Hülle sich nach wenigen Wochen oder Monaten in ihre Einzelteile zerlegt.