Was ist ein Freund (2.0) ? Blogparade von Injelea

Interessante Fragestellung, die Frank Hamm da in seinem Blog aufgeworfen hat. Nun denn, will ich mal erklären, wie meine Sicht der Freundschaftsdinge so ist.

Ich unterscheide hier deutlich zwischen verschiedenen Netzwerken. Xing und Linkedin sind für mich ganz klar Businesskontaktnetzwerke. Dort vernetze ich mich mit Menschen, die ich auf Konferenzen, Tagungen, Workshops, aber auch durch Artikel oder Empfehlung kennengelernt habe, und mit denen mich ein gemeinsames berufliches Interesse verbindet.

Google+ ist quasi Austauschplattform für all die Themen, die mich beruflich oder in meinem minimalistischen Nebenberuf als Redner und Berater interessieren. Deshalb habe ich dort in meinen Kreisen viele, die ich auch in meinem beruflichen Netzwerk habe, führe dort aber auch andere Kreise für Familie und Freunde. Für mich stellt sich Google+ als ideale Plattform dar, um meine privaten und beruflichen Interessen zu vereinen. Und um ganz ehrlich zu sein, es ist einfach noch nicht so viel Werbemüll und so viel dummes Zeug unterwegs wie auf Facebook.

Facebook ist für mich mittlerweile der öffentliche Marktplatz. Ich bediene ihn zwar mit Postings, dieses aber weitestgehend automatisiert. Freundschaftsanfragen bei Facebook beantworte ich grundsätzlich nur, wenn ich die Person im Real Life kenne oder über andere Wege kennengelernt habe. Anonyme Freundschaftsanfragen darüber klappen nur in den allerseltensten Fällen, wenn die Person nachweislich viele Interessen mit mir teilt. Je länger ich bei Facebook angemeldet bin, um so mehr tendiere ich dazu, andere Vernetzungswege zu nutzen, die qualitativ deutlich fruchtbarer sind. Facebook ist hier leider auch in großem Maßstab zur Spamschleuder verkommen.

Twitter ist für mich der Nachrichtenstrom, den ich weniger nach der Bekanntheit der Person, als nach den Inhalten, die sie liefert zusammenstelle. Dort folge ich den Menschen, die wertvolle, humorvolle oder einfach nur gute Beiträge liefern.

Kriterien dafür, dass für mich aus einem „Friend“ ein Feind wird, sind aber auf allen Netzen gleich. Ein harter Verstoß gegen meine Werte, Beleidigungen, all das, was für mich auch im Alltag die Menschen auszeichnet, die ich wenn überhaupt zu meinen Feinden, aber nie zu meinen Freunden zählen würde, all diese Kriterien bedeuten auch in den sozialen Netzen einen Ausschluß aus meinen Kreisen.

Und ganz wichtig, ich lese alle Kontakte primär als „Friends“ im englischen Sinn. Es sind a priori keine engen Freunde. Enge Freunde habe ich auch in meinen Kontaktkreisen, aber deren Definition bezieht sich auf den Alltag, auf Gemeinsamkeiten jenseits von Facebook, Twitter, Google+.

Letztlich habe ich im Netz Bekannte, die durch andere, nicht aus dem Netz an sich resultierende Umstände zu Freunden werden können. Ganz wenige sind durch das Netz zu meinen Freunden geworden. Umso wertvoller finde ich diese. Nicht wahr, @digitalnaiv?

 

Blogparade: Mein liebstes Möbelstück

Mein liebstes Möbelstück, mein eigenes Lesepult

Wieder hat mein „Chef“ der @bausparfuchs zur Blogparade aufgerufen. Und wieder ist es ein Thema, bei dem ich, natürlich außer Konkurrenz gerne mitmache. Es geht ums liebste Möbelstück. Das ist bei mir ganz einfach. Es ist mein Stehpult. Als bekennender Bücherwurm haben mich schon sehr früh die Stehpulte fasziniert, die oft in Filmen auftauchten, wenn das Zimmer eines Studiosus oder eines Biblophilen gezeigt wurde.
So eins wollte ich auch. Aber, leider, leider, mit 1.96m Körpergröße war es schwer, etwas passendes zu finden. Da mein Vater aber Drechsler ist und auch sonst sehr gut mit Holz umgehen kann, war schnell klar, er baut mir eins. Das ist nun bereits über 25 Jahre her und das Stehpult hat schon diverse Umzüge mitgemacht. Aber ich habe es immer noch und bin sehr stolz darauf. Es ist nicht nur ein Pult sondern unter einer Klappe habe ich auch genug Stauraum für diverse Schreibutensilien und Papiere. Zunächst in schwarz gehalten habe ich es irgendwann weiß umlackiert, aber es ist immer noch mein treuer Begleiter bei meinen literarischen Reisen und ich nutze es mittlerweile sogar als Pult für diverse Videos, die ich für meinen Blog produziere.

Überhaupt gibt es so einige Gegenstände, die mein Vater mir aus Holz gezaubert hat. Seinen Drechsel- und Holzbearbeitungskünsten verdanke ich einen massiven, schönen Kleiderständer, diverse Schalen und Kerzenständer und als andere Kinder nur gekauftes Holzspielzeug bekamen, hat er mir meine Wunschflugzeuge aus Holz selbst gebastelt. Legendär der Doppeldecker mit funktionierendem Propeller und funktionierenden Rädern.
Danke Papa, für mein Lesepult, dieses wunderschöne Unikat, ich werde es für immer in Ehren halten.

Ach, und das mir das Pult etwas bedeutet, dürfte auch jedem aufgefallen sein, der den Header meines Blogs genauer betrachtet. Auch dort ist es verewigt….

Blogparade: Was macht einen guten Corporate Blog aus?

Angeregt durch meine Session beim Barcamp Stuttgart „Corporate Blogging WTF?“ und die sehr positiven Antworten und Tipps angeregt, möchte ich hier mal zur Blogparade aufrufen.

Meine Fragestellung: Wenn ihr in einen Corporate Blog involviert seid, wie macht ihr das? Es muss keine Firma genannt werden, interessant sind aber die Vorgehensweisen.

Folgende Fragen stelle ich in den (virtuellen) Raum, gerne dürft ihr ergänzen, was euch noch wichtig ist:

Wer schreibt den Unternehmensblog? 

Bei uns ein Journalist, der aber von einem Kreis von Mitarbeitern aus der Unternehmenskommunikation und dem Marketing mit Ideen versorgt wird. Gelegentlich gibt es auch Gastbeiträge von Mitarbeitern.

Was sind für euch die wichtigsten Merkmale eines guten Corporate Blogs?

Wichtig ist für mich, dass die Artikel ehrlich sind und die Realität abbilden. Einblicke ins Unternehmen, authentisch rübergebracht und interessante Themen, die auch zum Unternehmen passen, sollten sich ergänzen. Dabei ist es wichtig, die Köpfe hinter den Artikeln zu kennen und zu wissen, nur wer da auch schreibt, erscheint. Negativ finde ich direkte Produktwerbung im Blog und zu starke Schönfärberei. Blogartikel sollten auch nicht zu journalistisch sein, sondern eine authentische Sprache haben. Gerne auch unterschiedlich,  wenn es unterschiedliche Autoren sind. Und ganz wichtig ist, dass die Artikel aktuell sind und sich auch mal auf Tagesgeschehen beziehen, damit auch die Aktualität sichtbar wird.

Wie wird für regelmäßige Inhalte gesorgt?

Es wird ein monatlicher Redaktionsplan erstellt, in dem die alle drei Tage erscheinenden Posts abgelegt sind.

Was darf in den Blog, was nicht (mal abzüglich der selbstverständlichen Firmengeheimnisse)?

Wir haben für uns eine Kriterienliste erstellt, nach der wir Themen bewerten und auf ihre Eignung für den Blog prüfen. Dabei ist das wichtigste Ziel, dass die Artikel authentisch sind und bei Beschreibungen von Orten oder Produkten der Autor sie auch besucht bzw. in der Hand gehabt hat. Grundstimmung soll aber stets positiv sein, da wir unsere Kunden informieren und unterhalten wollen. Im Blog selbst wird aber keine Werbung für unsere Produkte gemacht.

Wie geht ihr mit privaten Bloggern um, die auch über die Arbeit schreiben?

Das wird von uns nicht speziell beobachtet.

Gibt es eine Vergütung für die Artikel? Bzw. gibt es einen eingeplanten Zeitaufwand?

Der Autor selbst wird dafür vergütet, Gastbeiträge sind durch die Arbeitszeit der Mitarbeiter abgedeckt.

Hattet ihr schon Probleme mit Kommentaren im Corporate Blog?

Es gab noch keine wirklich bösartigen Postings, kritische Kommentare versuchen wir stets angemessen zu beantworten.

Wie schnell sind eure Antwortzeiten? 

Da wir unsere Antworten meist innerhalb der für den Blog zuständigen Gruppe abstimmen sehr schnell.

Der @Bausparfuchs ruft zur Blogparade: Hier ist mein wichtigster Ort der Welt

Mein Bloggerfreund, der Bausparfuchs ruft zur Blogparade, die passend zur Kampagne der Bausparkasse „Dein wichtigster Ort der Welt“ lautet. Hmm, nachdem mir zunächst die üblichen Plattitüden zum „wichtigsten Ort der Welt“ eingefallen waren (Wherever I lay my hat, that’s my home oder auch, wo immer ich mich ins Internet einwählen kann) wurde mir sehr schnell klar, dass für mich der wichtigste Ort der Welt sehr viel mit Freiheit zu tun hat. Freiheit, zu tun und zu lassen, was man will, ohne permanent auf sein Umfeld Rücksicht nehmen zu müssen. Der Ort, an dem man sich zurückziehen kann, wenn man von allem zu viel hat, wenn man Ruhe braucht. Es ist der Ort, an dem ich mit meiner Familie leben kann und wir uns wohl fühlen.

Und im Moment ist das für uns unser Haus. Ich habe lange Zeit nicht geglaubt, jemals ein eigenes Haus zu besitzen, aber nachdem unser zweites Kind auf der Welt war, wurde uns immer klarer, dass wir Freiräume für sie schaffen wollten. Wir wollten nicht dauernd darauf achten müssen, dass sie keinen Lärm „wegen der Nachbarn“ machen. Sie sollten draußen unbeschwert toben können, ohne permanent auf alles und jeden Rücksicht nehmen zu müssen.

Da ergab es sich durch einen glücklichen Zufall, dass wir tatsächlich in dem kleinen Ort, der nur wenige Minuten von meinem Arbeitgeber, der Bausparkasse entfernt lag, ein Haus fanden, das genau unseren Wünschen entsprach und entspricht. Mit Garten für die Selbstversorgung (eigene Kartoffeln, Tomaten, Paprika, Zucchini, Himbeeren, Kirschen uvm.). Gelegen in einer Sackgasse, so dass die Kinder auch auf der Straße vor dem Haus Fahrradfahren lernen konnten. Mit großer Garage, damit das Auto vor Wind und Wetter geschützt ist, und mit Kachelofen, der uns unabhängiger von Ölpreisen macht. Und natürlich mit einer Distanz zu meinem Arbeitsplatz, die mir die Fahrt dorthin mit dem Fahrrad erlaubt.

Gleichzeitig muss dies aber nicht bis auf alle Zeit unser endgültiges zuhause sein. Es passt perfekt für unsere 5 köpfige Familie mit diversen Haustieren. Aber wer weiß, wie es mal sein wird, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Wir haben eins schon bald für uns festgelegt. Wir binden uns nicht ewig. Die eigenen vier Wände müssen auch zum Lebensmodell passen. Denn der wichtigste Ort der Welt, und das ist für mich, da bin ich ganz offen konservativ ist mein zuhause, in dem ich selbst bestimmen kann, wie ich lebe. Die Freiheit, mich eben nicht nach den anderen richten zu müssen, meinen eigenen Lebensstil zu pflegen habe ich nirgends so sehr, wie im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung.

Übrigens läuft dieser Blogparadenbeitrag außer Konkurrenz. Schließlich ist der Bausparfuchs ja irgendwie auch mein „Chef“. Und ja, ich hab mir das Haus auch mit einem Bausparvertrag von Schwäbisch Hall finanziert. Denn mal ganz ehrlich. Wie glaubwürdig wäre ich denn, wenn ich zwar den Fuchs und sein Unternehmen unterstütze, aber die Produkte nicht gut fände. Ich stehe zu und hinter dem Prinzip Bausparen. Ich weiß, dass das andere anders sehen. Aber auch das ist ein Teil der persönlichen Freiheit, die eigene Meinung UND die der anderen gelten zu lassen.

Für mich sind die eigenen vier Wände, gemeinsam mit meiner Familie bewohnt der wichtigste Ort der Welt. Und als Blogger gibt es darin noch einen besonderen Ort: Meinen Bloggerarbeitsplatz. Ein Foto davon könnt ihr unten sehen.

 

Des Blogger, Autors und Beraters wichtigster Ort der Welt. Mein Homeoffice. Eingerichtet, so dass ich mich wohl fühle, denn dann arbeite ich kreativ am besten.
Ein ganz kleiner Auszug meiner Bibliothek, für mich auch ein wichtiger Bestandteil meines wichtigsten Orts der Welt, dass er viele Bücher, viel Hirnnahrung bietet. Ich bin vielleicht kein großer Planer und chaotisch in meinem Arbeitsstil. Aber mit dem richtigen Umfeld entstehen daraus für mich die besten und kreativsten Ideen, die mir schon so manchen großen Erfolg eingebracht haben.

 

Blogparade: Zeigt her eure Apps!

Daniel Rehn, Autor des Blogs „digitales & reales“ ruft auf zur Blogparade. Er will unsere liebsten Apps kennenlernen… Nun, nichts leichter als das: Im folgenden präsentiere ich jene Apps, die auf einem neuen Smartphone als allererstes installieren würde.

Auf meinem Android Smartphone und weitesgehend auch auf dem Tablet sind folgende Apps für mich mit die wichtigsten:

Schneller findet man kein Taxi als mit der MyTaxi App.

1) MyTaxi und Flinc

Jene geniale Taxiruflösung MyTaxi, die einem sogar anzeigt, wer einen fahren wird und bis wann das Taxi bei mir sein wird. Und bin ich mit dem eigenen Auto unterwegs, dann wird die Reise bei Flinc gemeldet, dem besten Mitfahrdienst, den ich kenne.

2) Öffi

Wenn ich denn mal im öffentlichen Nah- und Fernverkehr unterwegs bin, verlasse ich mich oft auf die Fahrpläne der App Öffi, die bundesweit alle Fahrpläne bereit hält

3) Instagram

Bis vor kurzem war picplz mein Favorit, aber da dieser Dienst nun leider eingestellt wird und die meisten meiner Follower mittlerweile zu Instagram migriert sind, habe auch ich mich dieser App zugewandt, die schöne Effekte zaubert und vor allem die Bereitstellung der Bilder extrem einfach gestaltet.

4) Tweetcaster Pro und Friendcaster Pro oder auf dem Tablet Plume

Meine drei Apps der Wahl, wenn es um den Kontakt zu Facebook und Twitter geht. Plume insbesondere, weil es auf dem Tablet mehrere Spalten ermöglicht Tweetcaster und Friendcaster haben für meinen Geschmack genau den richtigen Funktonsumfang und binden sich nahtlos in mein Setup ein.

5) Order and Chaos Online

Auch ich spiele gerne mal ein gutes Spiel und Order and Chaos gehört für mich mit zu dem besten, was es an MMORPGs fürs Tablet gibt. Und natürlich muß ich eingestehen, ich bin schon seit der ersten Lektüre von „Der Herr der Ringe“ im Alter von 14 Jahren Fantasy Fan und seit meinem Studium begeisterter  Pen & Paper und Online Rollenspieler 😉

Order and Chaos Online: Eines der schönsten Online Rollenspiele am Markt, läuft auf Tablets ebenso wie auf dem Smartphone

6)Google Drive und der ganze Rest der Google Apps.

Das Komplettpaket mit Google Goggles, Google Drive, Google Translate etc. ist bei mir stets dabei. Quasi mein „Mobile Office“

7) Documents to Go 

Mein Büro für unterwegs, hiermit kann ich Powerpoint (wenn es sich nicht vermeiden lässt) Word und Excel Dokumente lesen und bearbeiten

8) WordPress

Für mich das Tool fürs Bloggen on the road. Wenns komplexer werden soll, dann im Browser aber für den schnellen Text reichts allemal.

9) Skype und Imo für die Messenger Kommunikation

Nach hause telefoniere ich mittlerweile meist per Video oder über den Messenger. SMS verschicke ich schon seit Jahren keine mehr.

10) Foursquare

Auch wenn ich immer noch nicht überzeugt bin, dass sich Foursquare langfristig unabhängig halten kann und davon ausgehe, dass einer der großen den Dienst kauft. Mir macht das Spiel mit dem Einchecken Spaß. Und ich wähle bewußt  aus, wo ich öffentlich einchecke und wo nicht.

11) Feedly

Tageszeitung lese ich schon seit längerem nicht mehr, da ich Online aktueller, vielfältiger und schneller informiert bin. Und Feedly stellt mir meine ganzen Quellen in einer schön zu lesenden Zeitung zusammen, die mir persönlich weit besser gefällt, als Flipboard.

12) Aldiko Ebook Reader Premium

Die ZEIT hab ich digital dabei, auch immer ein gutes Buch. Und alles sammle ich im Aldiko Reader, der im Gegensatz zum Kindle verschiedenste Formate ganz einfach schluckt.

13) vr.de

Meine App der Wahl für die Verwaltung meiner Finanzen, ok, auch etwas dadurch bedingt, dass ich in einem Verbundunternehmen arbeite, aber die App bietet halt auch einfach die beste Übersicht über all meine Konten.

 

Blogparade: Zeig mir deinen (mobilen?) Arbeitsplatz

Hallo,

weil es mich gerade sehr umtreibt, wie wir in Zukunft arbeiten werden, würde mich mal interessieren, wie diejenigen, die heute schon mobil bzw. „anders“ arbeiten als die Mehrheit der Bevölkerung ihren Arbeitsplatz eingerichtet haben.

Am besten ein Bild vom Arbeitsplatz, und wenn ihr Lust habt, noch folgende Infos dazu:

Beschreibe kurz das besondere deines Arbeitsplatzes.

Wie viel Zeit verbringst du dort?

Was ist das wichtigste auf/an deinem Arbeitsplatz?

Wie viel Papier bewegst du dort noch?

Was hättest du  noch gerne erwähnt.

 

Hier schon mal mein Beitrag:

 

Beschreibe kurz das besondere deines Arbeitsplatzes.

Wie viel Zeit verbringt ihr dort?

 

Ich besitze in meiner Denkweise drei Arbeitsplätze.

Zum einen meinen Tagesbüroarbeitsplatz, der eher funktional eingerichtet ist:

Eher schlicht in der Einrichtung, mein Büroarbeitsplatz

 

An ihm verbringe ich am Tag in etwa 7 Stunden, unterbrochen nur von Meetings und Gesprächsterminen.

Dann wäre da mein semiprivater Arbeitsplatz zu hause als Blogger:

Dort arbeite ich im Schnitt 1-2 Stunden pro Tag (privater Papierkram, Blogbeitrag recherchieren, Blogbeitrag schreiben (ich schaue sehr selten fern).

und last but not least, mein mobiler Arbeitsplatz, den ich eigentlich rund um die Uhr bei mir habe.

Hier steckt alles drin, was ich fürs mobile Arbeiten brauche. Notebook, Tablet/Netbook, Zubehör und Notfallnotizblock

 Was ist das wichtigste auf eurem Arbeitsplatz?  

Das wichtigste für mich an meinem Arbeitsplatz ist der direkte elektronische Zugriff auf all meine Informationsquellen. Ich möchte stets Zugriff auf alle meine Informationen haben, weshalb die meisten meiner eigentlichen Arbeitsunterlagen virtuell im Netz abgelegt sind und gar nicht mehr in Papierform existieren.

Wieviel Papier bewegst du dort?

Am Büroarbeitsplatz befindet sich noch immer meiner Ansicht nach zu viel Papier, da ich oft noch merke, dass es das Vorurteil gibt, nur wer Papier mit sich trägt, arbeitet auch wirklich. Ich versuche für mich aber so viel Papier wie möglich zu vermeiden.

Privat bewege ich eigentlich nur noch die Post, die ich bearbeite, alles andere läuft weitestgehend digital. Gleiches gilt für meinen mobilen Arbeitsplatz

Was hättet ihr noch gerne erwähnt.

Mein Traum wäre, alle drei Arbeitsplätze zu einem ultramobilen Arbeitsplatz zu vereinen. Technisch zwar schon möglich scheitert das aber bislang immer noch an diversen äußeren Gegebenheiten, die ich aber nach und nach zu verändern suche.

Scheint übrigens ein interessantes Thema zu sein, denn auch Webmasterfriday ruft zu so einer Aktion auf, also los. Zeigt her eure Arbeitsplätze.
 

 

 

Das Ergebnis der Blogparade von Bianca Gade: Das Ebook zu „Wie ist mein Arbeitsplatz der Zukunft“

Die Lese- und Recherche Ecke mit an meine grösse individuell angepasstem Lesepult und einem kleinen Ausschnitt meiner Bibliothek
Der Schreibtisch mit Miniserver für meine EBooks und Wetterstation (ja, mich interessiert auch Wetterkunde und Astronomie) und allem, was ich für die IT lastige Arbeit brauche. Ja, auch ein Mikroskop gehört dazu, schon, um mit den Kindern die Natur zu erforschen.

Wir erinnern uns: Bianca Gade, einer der kreativen Köpfe in meinem Umfeld, deren Ideen ich immer sehr schätze rief zur Blogparade. Wir sollten beschreiben, wie wir uns unseren Arbeitsplatz der Zukunft vorstellen.
Ich hab jetzt im Nachklang noch mal meinen privaten Arbeitsplatz als Blogger, Autor und Wissenschaftler abfotografiert. Denn ich denke, ich bin nicht nur Arbeitnehmer, sondern arbeite auch, wenn ich mich mit Themen auseinandersetze, die mich weiterbringen, mir neue Einsichten liefern oder zu Blogbeiträgen führen. Dazu gehört Recherche, Experimente und Analyse dazu. Und dazu brauche ich einen kreativen, inspirierenden Arbeitsplatz.

Insgesamt haben 23 Blogger haben mitgemacht und ihre Beiträge veröffentlicht.

Jetzt gibt es wie versprochen auch ein EBook von den Ergebnissen.

Danke Bianca für diese Aktion: Die passt perfekt zum Jamcamp, bei dem ich zu genau diesem Thema eine Breakout Session halten werde mit dem Titel: „Workplace of the future now“.

Hier das EBook:

 

Die Ergebnisse sind wirklich sehr lesenswert, bilden sie doch ein breites Spektrum an verschiedenen Sichten und Herangehensweisen ab. Blindee Euphorie ist bei dem Thema nicht zu finden aber sehr viele sehr differenzierte Sichten. Oder um es im Duktus von Twitter zu formulieren: #ilike

Blogparade: Dein Tablet Computer

Und wieder ruft der Ostwestf4le zu einer interessanten Blogparade auf: Es geht um den Tablet Computer, den man besitzt. Hier also meine Fakts zu meinen Tablets, ja , ich habe zwei.

  1. Welchen Tablet-Computer besitzt du?
    Ich besitze das Samsung Galaxy Tab 7 und das böse Samsung Galaxy Tab 10.1

    Links das Galaxy Tab 7, rechts das "böse" Galaxy Tab 10.1
  2. Seit wann besitzt Du das Tablet?
    Das Galaxy Tab 7 besitze ich seit Februar 2011, das Galaxy Tab 10.1 seit Mitte September 2011
  3. Wie  sieht Dein Homescreen aus (Screenshot)?

    Der Titelscreen mit den Widgets für den Kalender, meine GTD Todo Liste und der aktuellen Wetterprognose. Die Widgets sind für mich einer der grossen Vorteile von Android.
  4. Wie viele Homescreens sind mit Apps belegt?
    Keine zur Gänze, auf den Homescreens von Android nutze ich die Widgets, davon habe ich 4 Homescreens
  5. Wie viele Apps hast Du auf Deinem Gerät installiert?
    Etwa 270
  6. Was gefällt Dir an Deinem Tablet am besten?
    Beim 7 Zoll das handliche Format, beim 10.1.  dass es meinen Netbook vollständig ersetzt und ich damit auch gut Text erfassen kann, bei beiden die Homescreens mit den Widgets und die offene und kostenlose Entwicklungsumgebung und bei beiden die Geschwindigkeit und die hohe Auflösung (beim 10.1 sage und schreibe 1280×800 also mehr, als mein Netbook)
  7. Was stört Dich an Deinem Tablet?
    Nichts
  8. Stelle Deine Lieblings-App vor!
    Bei beiden habe ich mehrere Lieblingsapps. MyTaxi, Picplz, Plume und Tweetcaster, Footfeed  sowie Friendcaster sind hier die am häufigsten verwendeten.
  9. Wie viel hast du für Apps ausgegeben?
    Weniger als 50 Euro gesamt.